Rückblick 2.Spieltag Kreisoberliga FK Niederlausitz 2016/2017

(Der Bericht wurde von Sportfreund Joachim Rohde am Montag verfasst, konnte aber vom Webmaster erst am Dienstagabend auf Grund von Urlaubsabwesenheit veröffentlicht werden. Wir bitten um Entschuldigung!)

Hallo Fußballfreunde!

Trotz tropischer Temperaturen kamen rund 470 Zuschauer zu den Spielen des 2.Spieltages der Kreisoberliga und sahen dabei 35 Tore. Dies ist ein Schnitt pro Spiel von 4,4 Toren. Es gab auch überraschende Ergebnisse. Zwei Meisterschaftsmitfavoriten, der Spremberger SV und der SV Fichte Kunersdorf, erzielten klare Siege. Motor Saspow machte es wie in der Vorwoche sehr spannend und siegte nach einem Rückstand zum Schluss noch verdient gegen Aufsteiger Eiche Branitz. Zu den Aufsteigern muss gesagt werden, dass sie trotz unterschiedler Ergebnisse nachweisen konnten, dass sie eine Bereicherung für die Kreisoberliga sind. Überraschender Erfolg der Reserve vom VfB Krieschow beim Mitfavoriten Kahrener SV 03. Großer Verlierer dieses Spieltages ist der SV Lausitz Forst, der bei Viktoria Cottbus eine mächtige Schlappe hinnehmen musste. Zu den Spielen:

„So einen Fehler werden wir nicht wieder machen, wie im Eröffnungsspiel gegen Kunersdorf, in dem wir voll in die Offensive gingen und dabei alles verloren haben. Heuer wollen wir aus einer doppelten Viererabwehrkette heraus unser Spiel machen, um dann durch unsere schnellen Stürmer Nadelstiche zu setzen“. Das sagte der Kauscher Coach Heiko Stephan vor dem Spiel. Und er sollte recht behalten mit seiner Prognose. Die Wacker-Reserve wollte in diesem Spiel gegen den Aufsteiger SG Kausche seinen Heimvorteil nutzen, um auch im zweiten Spiel der laufenden Meisterschaft erfolgreich zu sein. Gleich nach dem Anpfiff des Unparteiischen Zech legten beide Vereine mächtig los. Schon nach drei Minuten der erste Freistoß, den Markus Weber auf Karsten Kurth flankte, der aber am gegnerischen Keeper Marcel Klauck scheiterte. Drei Minuten später die Gäste mit einem Eckball, den Christian Friedrich auf den Elfmeterpunkt brachte, wo ihn Marcel Kujath knapp über das Tor schoss. In der Folgeminute fast die Führung der Gäste, als Christian Bläsner einen Ball in der eigenen Hälfte vertendelte, Marcel Hinz sich den Ball angelte, aber von Marcel Herold abgedrängt wurde, so dass aus dieser Möglichkeit nichts wurde. Glück gehabt. Mit zunehmender Spielzeit kamen die Gäste immer besser in die Gänge, das heißt, in Marcel Hinz hatten sie ihren Regisseur, der immer wieder Robert Feinbube oder den pfeilschnellen Christian Friedrich in Szene setzte. In dieser Drangphase der Gäste hinein hatte der Gastgeber durch Karsten Kurth eine so genannte Hundertprozentige, die er aber kläglich vergab. Im direkten Gegenzug hatte Toni Helbig mit einem 25 Meter Schuss die Chance zur Führung, doch der Ball ging knapp am linken Torpfosten in das Aus. Durch die tropischen Temperaturen bedingt, gab es in der 25.Spielminute eine kurze Trinkpause. Gleich nach dieser kam Wacker zur 1:0 Führung. Die Gäste hatten sich noch nicht richtig gesammelt, da lag der Ball schon in ihrem Netz. Nach erstem Versuch von Kurth kam der Ball zu Mohammad Abdulhmid, der mit straffen Schuss den Ball ins Netz jagte. Nach diesem Rückstand drängten die Gäste auf den Ausgleich. Chancen dazu waren da. In der 37.Spielminute spielte Stephan Faber einen herrlichen Pass auf den wieselflinken Christian Friedrich, der aber diese Riesenchance vergab. Fast mit dem Halbzeitpfiff noch einmal die Gäste, als eine Dublette zwischen Spielführer Hinz und Friedrich Schlussmann Mario Duck zu einer Parade zwang. Nach der Pause der nicht unverdiente Ausgleich des Aufsteigers. Nach einem Eckball, von Friedrich getreten, kam der Ball zu Faber, der den Ball weiterleitete zu Marcel Kujath und der verwandelte sicher zum 1:1 Ausgleich. Nach Wiederanpfiff drängten die Gäste nun auf den Führungstreffer. Chancen hatten sie dazu in der 60. und 70.Minute, als Faber knapp neben das Tor schoss oder Friedrich vergab. Dann gab es, für den Chronisten unverständlich, eine Ampelkarte für den Spielführer der Gäste Marcel Hinz. Hier traf der an diesem Tage nicht überzeugende Unparteiische Justin Zech eine Fehlentscheidung. Nun in Unterzahl spielend, waren sie trotzdem spielbestimmend. Die Gäste machten weiter Druck und drängten auf den Führungstreffer. In dieser Drangphase kam Wacker zum Foulelfmeter. Toni Helbig foulte den eingewechselten Maximilian Klemm im 16er. Den fälligen Strafstoß schoss Sebastian Voigt aber unplatziert neben das Tor. Drei Minuten vor Ultimo die Entscheidung für die Gäste. Eine Flanke von der linken Seite von Faber getreten konnte Toni-Steffen Weise mit dem Kopf verwandeln. Am Ende muss der Gastgeber die Fehler bei sich suchen für die Niederlage. Der Aufsteiger überraschte mit seiner Spielweise, dem Drang zum Tor, seiner Schnelligkeit. Man sollte den Weg dieser Mannschaft weiter verfolgen. Diese Niederlage sollte für den Gastgeber zur rechten Zeit gekommen sein, um aus den Fehlern gestärkt hervorzugehen.

In der Drachhausener Straße in Cottbus trafen sich zwei Vereine die in der Vorsaison lange um den Klassenerhalt gerungen hatten. Der FSV Viktoria Cottbus hatte den SV Lausitz Forst zu Gast. Da beide Vereine zu den Verlieren der Vorwoche zählten, war die Konstellation vor dem Spiel klar. Der Verlierer dieser Begegnung bleibt vorerst im Tabellenkeller. Dementsprechend war das Spiel ausgerichtet. Viktoria bestimmte vom Anpfiff an das Spielgeschehen. In der 12.Spielminute schon eine Vorentscheidung in diesem Spiel. Nach einer Notbremse von Jens Kretschmar reduzierten sich die Gäste. Zu zehnt mussten sie nun das Spiel fortsetzen. Viktoria war nun tonangebend und Chancen im Minutentakt, die aber alle nicht ihr Ziel fanden. Die Gäste in Unterzahl spielend, verstanden es immer wieder sich aus diesen kritischen Situationen zu befreien. Robert Kiesow hatte nach 15 Minuten eine Riesenmöglichkeit den Führungstreffer zu markieren, doch er scheiterte am Gästeschlussmann Eric Strauss. Er war es in der Folgezeit, der seiner Mannschaft vor den frühen Rückstand bewahrte. Nach dem Robert Kiesow, Nasser Shirzal und Niclas Kiesow klarste Einschussmöglichkeiten vergaben musste erst ein Eigentor von Florian Müller her, der die verdiente Führung brachte (25.). Danach wurden weiterhin Chancen sträflich liegen gelassen. Kurz nach dem Führungstor hatte Oskar Schulz ebenfalls eine Riesenchance, die er aber kläglich vergab. Nach dem Seitenwechsel hatte man den Eindruck, als ob sich die Gäste schon aufgegeben hätten. Vieles wirkte lustlos. Der unbedingte Wille war nicht mehr vorhanden. Lag es an der Hitze oder was auch immer die Gründe waren. Ab der 59.Spielminute war ihr Widerstand restlos verschwunden, als in brüderlicher Zweisamkeit Robert und Niklas Kiesow das 2:0, 3:0 und 4:0 (59., 64., 68.) erzielten. Das 5:0 erzielte Naseer Shirzal. Weitere Tore in der Schlussphase hätten eigentlich noch fallen müssen, doch man gab sich an diesem Tage zufrieden. Am Ende ein Sieg, der in dieser Höhe nicht erwartet werden konnte. Dieser Sieg sollte zur Stabilität der Mannschaft weiter beitragen und Emotionen für die nächsten Spiele frei machen. Für die Neißestädter läuten schon jetzt die Alarmglocken. Sie müssen schnellstens wieder zu ihrem Spiel finden.

Aufsteiger Spielgemeinschaft Drachhausen/Fehrow verkaufte sich in Guben sehr gut. Über fünfzig Minuten waren sie der Reserve vom BSV Guben Nord ebenbürtig. Ein ausgeglichenes Spiel, mit Möglichkeiten auf beiden Seiten. Nach der Auftaktniederlage der Neißestädter musste Trainer Uwe Rozek einige Umstellungen in der Mannschaft vornehmen. Das machte sich bezahlt und schon in der 8.Spielminute sprang nach einem Eckball die Führung heraus. Der Ball kam zu Jünger, der sofort zu Claudius Hain weiterleitete der nur noch verwandeln musste zum 1:0. Doch die Gäste ließen sich davon nicht beeindrucken und kamen ihrerseits in der 35.Minute durch ihren Neuzugang Marcus Krüger zum nicht unverdienten 1:1 Ausgleich. Im zweiten Spielabschnitt hatten die Breesener ihren Rhythmus gefunden. Ein direkt verwandelter Freistoß aus 20 Meter Entfernung von Florian Jünger getreten, schlug unhaltbar zum 2:1 ein. Doch das Zepter gaben sie danach unverständlich wieder aus der Hand. Die Gäste kamen in der Folgezeit zu einigen guten Möglichkeiten. Eine davon, in der 65. Minute, nutzte erneut Marcus Krüger zum Ausgleich 2:2. In der Schlussviertelstunde wurde der Sieg durch Tim Bösel mit dem 3:2 (75.) und Jungspieler Paul Neumann untermauert. Neumann verwandelte eine kurz getretene Ecke zum 4:2 (83). Zwei Minuten später das Endergebnis, als Felix-Pascal Tovela das 5:2 markierte (85.). Am Ende doch noch ein sicherer Erfolg, der aber einige Mängel nicht verdecken konnte. Der Aufsteiger präsentierte sich gut. Auch sie werden Tage des Sieges noch feiern können.

Der SV Fichte Kunersdorf wollte im Spiel gegen die Spielgemeinschaft Briesen/Dissen Revanche für die in der Vorsaison erlittene 0:1 Heimniederlage nehmen. Sie setzten ihr Vorhaben schon nach sechzig Sekunden um, als eine Bogenlampe von Floria Günter unterwegs noch abgefälscht wurde und somit unhaltbar für Behnisch im Tor der Gäste einschlug. Eine gewisse Vorentscheidung in der 8.Spielminute. Erneut war es Florian Günther, der, in ähnlicher Weise wie beim 1:0, den Ball als Bogenlampe über den Gästekeeper hinweg zum 2:0 verwandelte. Briesen sichtlich beeindruckt von diesem frühen Rückstand, denn es kam von diesem Zeitpunkt an nichts mehr zu Stande. Nach reichlich einer halben Stunde Spielzeit (38.) die Vorentscheidung in diesem Spiel. Florian Günther spielte sich auf der linken Seite durch, flankte zum mitgelaufenen Felix Badack, der nur noch vollenden brauchte. Weitere Möglichkeiten

vor der Pause waren vorhanden. Im zweiten Spielabschnitt gab es weiter Tore für die Fichte-Elf. Von den Gästen war fast nichts zu sehen. In der 56.Spielminute öffnete ein weiter Pass die Abwehr der Gäste. Felix Badack kam an den Ball, spielte den Gästekeeper aus, wartete bis Benjamin Golz aufgerückt war und dieser den Ball nur noch ins leere Tor schieben brauchte. Beim folgenden 5:0 (77.) war erneut Florian Günther beteiligt. Er avancierte zum Matchwinner an diesem Tage. Mit zwei eigenen Toren und zwei Vorlagen war er der Spieler des Tages. Die erneute Vorlage von ihm verwandelte Benjamin Golz sicher. Am Ende ein hoch verdienter Sieg der Fichte-Elf. Können sie dieses Niveau beibehalten, muss mit ihnen gerechnet werden. Für die Gäste ein Ausrutscher?

Den guten spielerischen Eindruck, den die Reserve vom VfB Krieschow im Auftaktspiel gegen Saspow hinterlies, wollten sie auch im Spiel in Kahren bestätigen. Die 03er, mit zu den Meisterschaftsfavoriten zählend, hatten einige Probleme mit den Gästen, die dominierend zu Werke gingen und hier schon einige Chancen liegen ließen. So wurden mit 0:0 die Seiten gewechselt, etwas schmeichelhaft für den Gastgeber. Nach der Pause erreichten sie Gleichwertigkeit, doch Möglichkeiten auf beiden Seiten waren rar gesät. Nach einer Notbremse von Thomas Reichstein reduzierte sich der Gastgeber. Diesen Vorteil machten sich die Gäste nicht zu nutze, denn auch sie reduzierten sich. In der 80.Minute sah Robin Giedow die Ampelkarte und fünf Minuten später sogar noch Lars Zimmermann. Nun in Unterzahl spielend gelang ihnen mit dem Schlusspfiff mit einem Sonntagsschuss aus 20 Meter noch der Siegtreffer. Aufgrund der ersten Halbzeit, ein nicht unverdienter Sieg. Beide Vereine befinden sich auf einstellige Tabellenplätze.

Blau-Weiß Schorbus wollte auch im zweiten Heimspiel in Folge im Spiel gegen die SG Groß Gaglow als Sieger vom Platz gehen. Doch es kam ganz anders als erwartet. Völlig verschlafen wurde die erste Halbzeit. Die Gäste kamen von der linken Seite in den Strafraum, Routinier Lars Hanuschka kam an den Ball, mit einer Körperdrehung depürte er die Abwehr und kam frei zum Schuss und der Ball ging ins lange Eck, 0:1. Der gleiche Spieler war es auch der in der 35.Spielminute, als er 25 Meter vor dem Tor an den Ball kam, dabei den Libero des Gastgebers überlief, um dann sicher zu verwandeln. Ein Ruck ging in Halbzeit zwei durch die Reihen des Gastgebers. Die Gäste kamen nicht mehr aus ihrer eigenen Hälfte hinaus. Christian Tischer hatte hier in der 77. und 82. Minute die Möglichkeit den Anschluss herzustellen, doch er scheiterte. Zuerst prüfte er mit einem satten Schuss Reimer im Gästetor, der gut bei diesem Schuss reagierte. Dann traf er aus 18 Meter nur die Latte des Gaglower Tores (82.), um dann in der 85. das 1:2 zu markieren. Gaglow hatte in den Schlussminuten alle „Beine“ voll zu tun, um diesen knappen Vorsprung bis zum Schlusspfiff zu verteidigen. Durch diesen Sieg haben sie mit dem Gastgeber Punktgleichheit erreicht und beide belegen die Plätze neun und zehn.

Der Spremberger SV 1862 wollte auch das zweite Heimspiel in Folge für sich entscheiden. In der Vorsaison gab es gegen Sielow zwei Mal ein 1:1 Unentschieden. Dieses Ergebnis wollten sie revidieren. Mit der nötigen Motivation gingen sie in dieses Spiel um dies zu bewerkstelligen. Gespannt war die Fußballfachwelt auf das Auftreten von Neuzugang Christian Wietasch, der sich auch gleich richtig einführte, als er in den Anfangsminuten (8.) mit einem Fallrückzieher nur den Pfosten traf und das 1:0 dadurch knapp verfehlte. Dies gelang drei Minuten später, als er eine Vorlage verwandeln konnte. Schon zwei Minuten später die Vorentscheidung in diesem Spiel. Christian Wietasch wird im 16er gefoult. Den fälligen Strafstoß verwandelte der Torschützenkönig der letzten beiden Spieljahre, Mathias Jäckel, der im weiteren Spielverlauf noch zwei Mal traf. Ein Doppelpack gelang ihm in der 64. und 65.Spielminute mit dem 3:0 und 4:0. Das Ergebnis schraubte Spielertrainer Erik Schiffel in der 73. Minute auf 5:0. Dem gerade eingewechselte Michael Konzack gelang in der 76. Minute mit dem 5:1 Ergebniskosmetik. Eine überragende Mannschaftsleistung vom Gastgeber. Er bestätigte damit seine Anwartschaft auf den Titel. Nach der klaren Pokalpleite gegen Kahren nun die zweite deftige Klatsche. Quo vadis, wo geht die Reise hin?

Aufsteiger SV Eiche Branitz hatte das zweite Auswärtsspiel zu bestreiten und brachten den SV Motor Cottbus-Saspow fast an den Rand einer Niederlage. Vor dem Spiel sprach der Trainer der Gäste Tom Pohland davon, dass es für uns immer eine Chance gibt, Spremberg hat dieses gezeigt. Er sollte Recht behalten. Der Reihe nach. Vom Anpfiff an bestimmten die Gastgeber mit variablen Angriffsspiel das Spielgeschehen. Schon nach fünf Spielminuten bekamen sie einen Eckball von der rechten Seite zugesprochen. Neuzugang Erik Zerna brachte den Ball vor das Gehäuse der Eiche-Kicker, doch Sanny Haupt scheiterte. Die Gäste versuchten mit gelegentlichem Konterspiel zum Erfolg zu kommen. So in der 10.Spielminute als ihr Spiritus Rektor, Christian Schultka, zur ersten Möglichkeit kam. Der Gastgeber wurde nun durch das couragierte Auftreten der Gäste doch erheblich in ihren Spielfluss eingeschränkt. Plötzlich, wie aus heiterem Himmel, das 0:1. Auf der linken Seite kam Schultka an den Ball, drang in den 16er ein, sein Pass kam flach vor der Tor des Gastgebers, hier stand Rocco Basto völlig frei und brauchte nur noch einzuschieben. Drei Minuten später sogar das 0:2. Was war geschehen? Erneut war Schultke in den Saspower Strafraum eingedrungen, völlig freistehend lief er auf Schlussmann Wodtke zu, der nur mit Foulspiel Schultka stoppen konnte. Den fälligen Strafstoß verwandelte Marcus-Paul Lieb. Große Freude beim Aufsteiger. Blankes entsetzen bei den Zuschauern. Doch die Mannen um Erik Zerna zeigten weder Nervosität, noch Unruhe. Ruhig setzten sie ihr Spiel fort und hatten ihre Chance zum Anschlusstreffer in der 32. Minute, als Erik Zerna nur die Unterkante der Latte traf. Oder wenig später, als er einen Freistoß aus 17 Meter den gegnerischen Schlussmann Philipp Reich zur Parade zwang. Im Gegenzug fast das alles entscheidende 0:3, als im Gegenzug Basto und Schultka scheiterten. In den Schlussminuten der ersten Halbzeit drängte Saspow auf den Anschlusstreffer. In der 41. Minute parierte der lang aufgeschossene Keeper der Gäste, Philipp Reich einen von der linken Seite geschossenen Ball, den Kevin Hauf mit dem Kopf auf das Tor zielte. In der Nachspielzeit kam Iborra Sanches ebenfalls auf der linken Seite an den Ball, zirkelte ihn auf das Tor, so dass Schlussmann Reich diesen geradeso mit den linken Fingerspitzen abwehren konnte, den abgewehrten Ball konnte Oliver Matschke mit einem gekonnten Scharfschuss in die Maschen zum 1:2 setzen. Ein wichtiges Tor. Gleich nach dem Wiederanpfiff zur zweiten Halbzeit drängten die Gastgeber auf den Ausgleich. Die Chance dazu bekamen sie in der 64. Spielminute, als sie einen Foulelfmeter bekamen. Erik Zerna vergab aber diese Möglichkeit. Auch der Nachschuss konnte abgewehrt werden. Hat dieser nicht verwandelte Foulelfmeter Spuren beim Altmeister hinterlassen? Keineswegs. Unbeeindruckt fuhren sie fort mit ihrem Spiel. Das scheint in diesem Spieljahr die Stärke der Saspower zu sein, denn schon im Spiel in Krieschow bewiesen sie Kaltschneuzigkeit. Sie haben gelernt ruhig zu bleiben und warten bis ihre Chance kommt. In der 69.Minute dann der längst fällige Ausgleich. Erik Zerna spitzelte aus dem Mittelfeld den Ball zu Sanches, dieser läuft mit dem Ball auf den Torwart zu, spielt diesen noch aus und netzte ein, 2:2. Drei Minuten später war es erneut Erik Zerna der Ausgang zum 3:2 wurde, als sein kräftiger Schuss auf das Branitzer Tor von dort abprallte, Oliver Matschke goldrichtig stand und sicher verwandelte. Dieses Ergebnis wurde bis zum Schlusspfiff sicher verwaltet. Saspow erreicht in diesem Spieljahr eine höhere Qualität, hat an Stabilität zugenommen, ist reifer geworden. Man kann gespannt auf die nächste Zukunft blicken. Die Gäste haben erneut bewiesen, dass sie eine Bereicherung für die Liga sind. Auch sie werden ihren Weg finden.

Joachim Rohde

Auslosung zur 2.Hauptrunde im INTERSPORT kreispokal des FK Niederlausitz

Hier die Auslosung der 2.Hauptrunde im Pokal die in der nächsten Woche stattfindet.

SV BW Eichwege – Viktoria Cottbus
Burgneuendorf – Motor Saspow
SV Preilack – RW Merzdorf
VfB Döbbrick – SG Willmersdorf
TV Forst – Groß Gaglow
Fortuna Skadow – SC Spremberg
FSV Spremberg – SG Kausche
Dissenchen/Haasow – Kunersdorf
SG Drachhausen/Fehrow – BW Schorbus
Traktor Lausbsdorf – TSV Cottbus
SG Graustein – Kahrener SV 03
Spremberger SV – SV Döbern
BW Kl. Gaglow – VfB Cottbus
SG Briesen/Dissen – Eintracht Peitz
Eintracht Drehnow – SG Werben/Müschen-Babow
BSV Cottbus Ost – SG Groß Kölzig/Gahry

Vorschau 2.Spieltag Kreisoberliga FK Niederlausitz 2016/2017

Hallo Fußballfreunde!

Zwischen zwei Pokalrunden findet der zweite Spieltag der laufenden Meisterschaft statt. Bevor dann wieder nur vier Spieltage folgen, um dann die dritte Runde im Pokal auszuspielen. Danach folgen ebenfalls nur drei Spieltage bis zum Reformationstag, der als Nachholspieltag gilt. Danach der zehnte Spieltag, um eine Woche später das Viertelfinale im Kreispokalspiel stattfinden zu lassen.

Eine derartige Zerstückelung gab es in der Vorsaison nicht. Warum ist das so? Da die Landesklassenmannschaften lt. FLB-Beschluss im Kreispokal mitzuspielen haben und der Landespokal zur gleichen Zeit wie der Kreispokal läuft, kommt es zu dieser Konstellation. Hier sollten sich die Fußballkreise einig sein, dass die Landesklassenvereine aus dem Kreispokal wieder herausgegliedert werden. Durch die neue Kreisstruktur im Land, mit dem Wegfall einer Landesklassenstaffel, müsste dieses möglich sein. Da der Landesverband nur eine Verwaltungsstelle der acht Fußballkreise ist, sollte den Kreisen mehr Gehör verschafft werden.

Nun zur Vorschau des zweiten Spieltages der Kreisoberliga.

Zu einer interessanten Begegnung kommt es in Ströbitz. Die Reserve vom Landesligisten SV Wacker 09 Cottbus Ströbitz hat den Aufsteiger, die SG Kausche zu Gast. Das Auftaktspiel zu Hause hatten die Gäste gegen den Meisterschaftsfavoriten Fichte Kunersdorf klar mit 1:4 verloren. Spielerisch und läuferisch müssen die Gäste zu legen, wenn sie in der Kreisoberliga mithalten wollen. Daher ist es in Ströbitz für sie schon ein vorentscheidenes Spiel, wohin die Reise in Zukunft gehen soll. Der Gastgeber, glücklicher Auftaktsieger in Groß Gaglow, muss ebenfall einiges zulegen, um die eistellige Platzierung aus der Vorsaison zu erreichen.
Mein Tipp: Erfolg für den SV Wacker 09 Cottbus-Ströbitz II.

Zwei Traditionsvereine stehen sich in Kunersdorf gegenüber. Die heimische Fichte-Elf erwartet die Spielgemeinschaft Briesen/Dissen, die in der Vorsaison an gleicher Stelle mit 0:1 überraschend alle drei Punkte mit nach Hause nahmen. Fichte ist auf Revanche aus. Auch für diese beiden Vereine eine gewisse Standortbestimmung. Beide wollen ihrem Auftaktsieg einen weiteren hinzufügen.
Mein Tipp: Erfolg für den SV Fichte Kunersdorf.

Zwei Verlierer der Vorwoche stehen sich in Guben gegenüber. Der dritte der Vorsaison, der BSV Guben Nord II, hat den Aufsteiger, die Spielgemeinschaft Drachhausen/Fehrow, zu Gast. Auch im Vorjahr verloren die Breesener ihr Auftaktspiel, um dann eine Serie hinzulegen, die sie zur inoffiziellen Herbstmeisterschaft führte. Den Gästen wurde schon im Eröffnungsspiel der raue Wind in der Kreisoberliga entgegen geblasen. Mit 1:6 wurden sie noch gut bedient im Spiel gegen den Kahrener SV 03. Auch in diesem Spiel werden sie es sehr schwer haben.
Mein Tipp: Erfolg für den BSV Guben Nord II.

Wie schon eben erwähnt siegte der Kahrener SV klar in Drachhausen. Sie haben die Reserve vom VfB Krieschow zu Gast, die sich in der Vorsaison im letzten Drittel noch aus der Abstiegszone befreien konnte. In der Vorwoche verloren sie, trotz Verstärkung aus der „Ersten“, knapp gegen Saspow. Bei den 03ern muss ähnlich gespielt werden, wenn gepunktet werden soll.
Mein Tipp: Erfolg für den Kahrener SV 03.

Der SV Motor Saspow hatte sein Auftaktspiel in Krieschow knapp gewonnen. Diesen erfolgreichen Start wollen sie weiter fortsetzen. Mit dem Aufsteiger SV Eiche Branitz kommt ein Verein nach Saspow, der sehr hoch eingeschätzt wird. Die knappe Auftaktniederlage in Spremberg zeigte dieses. Doch im Pokal wurde ihnen ihre Grenzen aufgezeigt. Interessant wird sein, wie sie das zweite Auswärtsspiel bestreiten werden.
Mein Tipp: Erfolg für den SV Motor Cottbus-Saspow.

Zum absoluten Spitzenspiel kommt es in Spremberg. Zwei Meisterschaftsmitfavoriten stehen sich gegenüber. Der Spremberger SV und die SG Sielow. Beide Vereine haben ihre Auftaktspiele gewinnen können. Die Gäste mussten im Pokal schon die Segel streichen. Eine interessante Konstellation. Die berühmte Tagesform wird mit entscheiden müssen, wer am Ende die Punkte einfahren wird.
Mein Tipp: Erfolg für den Spremberger SV.

Ebenfalls ein hoch brisantes Spiel gibt es in der Drachhausener Straße in Cottbus. Der FSV Viktoria Cottbus und der SV Lausitz Forst stehen sich gegenüber. Beide Vereine standen im Vorjahr lange Zeit im Abstiegskampf. Der Gastgeber konnte sich erst am letzten Spieltag retten. Ihre Auftaktspiele hatten sie verloren. So ist dieses Spiel schon für beide Wegweisend für die Zukunft. Denn der Verlierer bleibt dann vorerst im Tabellenkeller, wo sie nicht hinwollen. Der Heimvorteil kann hier mitentscheidend sein.
Mein Tipp: Erfolg für den FSV Viktoria Cottbus

Zum Nachbarschaftsduell kommt es in Schorbus. Die heimische Blau-Weiß Elf hat die SG Groß Gaglow zu Gast. Auch für die Gäste ein richtungsweisendes Spiel. Bei einer erneuten Niederlage wären sie schon jetzt im Tabellenkeller, obwohl die Niederlage in Vorwoche unglücklich war. Da der Gastgeber auch im Pokal erfolgreich war, sind sie hoch motiviert auch diesen Heimvorteil zu nutzen und die Punkte in Schorbus zu belassen. Doch aufgepasst. Bei ähnlicher Leistung wie in der Vorwoche gegen Wacker Ströbitz haben sie ihre Chance.
Mein Tipp: Erfolg für die SG Groß Gaglow.

Joachim Rohde

Rückblick 1.Hauptrunde im INTERSPORT Kreispokal des FK NL

(Der Bericht wurde von Sportfreund Joachim Rohde am Montag verfasst, konnte aber vom Webmaster erst am Dienstagabend auf Grund von Urlaubsabwesenheit veröffentlicht werden. Wir bitten um Entschuldigung!)

Hallo Fußballfreunde!

Auch in diesem Spieljahr bestätigte sich erneut, der Pokal hat eigene Gesetze. In diesem Jahr traf es zwei Vertreter der Landesklasse, die schon in der 1.Hauptrunde des Kreispokalwettbewerbes die Segel streichen mussten. So erlebten der SV Einheit Drebkau und der Landesklassenaufsteiger SV Guhrow 1912 die Pokalpleite. Ansonsten setzten sich erwartungsgemäß die Favoriten durch.

In den beiden Kreisoberligabegegnungen SG Sielow-Kahrener SV 03 und SV Lausitz Forst-SG Groß Gaglow setzten sich die Gastmannschaften durch.

Eine reichliche Torausbeute gab es in den 29 Spielen. 175 Tore wurden erzielt, das ergibt ein Schnitt von 6 Toren pro Spiel. Hierbei ragte der Spieler des Spremberger SV, Julian Obstoy besonders hervor, der im Spiel gegen die Freizeitmannschaft FC Buga acht Tore erzielte. Zu den Spielen:

Der Aufsteiger zur Kreisoberliga, der SV Eiche Branitz, hatte den Vizemeister der Landesklasse Süd, die SG Eintracht Peitz, zu Gast. Vom Anpfiff an bestimmten die Gäste das Spielgeschehen und hatten gleich in der Startphase einige gute Möglichkeiten frühzeitig zum Torerfolg zu kommen. Doch schon hier zeigte sich, dass die Genauigkeit im Abschluss fehlte. In der dritten Spielminute verfehlte nach einem Eckball Alexander Roy das Tor nur knapp. Zwei Minuten später bekamen die Fischerstädter kurz vor dem 16er einen Freistoß zugesprochen den Michael Ulbrich, an diesem Tage der auffälligste Spieler auf dem Platz, derart platziert schoss, dass Jacob Zylla im Tor der Eiche-Kicker sein ganzes Können aufbieten musste, um dieses „Geschoss“ zu parieren. Die Gäste waren im läuferischen Bereich, aber auch in der Spielgestaltung, dem Aufsteiger überlegen. Gelegentliches Konterspiel entlastete sie vom Dauerdruck der Gäste, aber auch bei ihnen war am 16er Schluss. Die erste Spielhälfte neigte sich dem Ende entgegen und alles fand sich mit dem 0:0 Unentschieden schon ab, als wie aus heiterem Himmel der Gastgeber zur Führung kam. Christian Schultka nahm sich ein Herz, drückte aus Strafraumnähe ab und der Ball senkte sich ins linken Dreiangel zum 1:0. Das war die Überraschung. Nach dem Wechsel drängten die Fischerstädter auf den Ausgleich, der auch kurz nach dem Wiederanpfiff zur zweiten Halbzeit fiel. Von der linken Seite kommend verwandelte Michael Ulbrich zum 1:1 Ausgleich. Die Gäste merkten, hier geht noch was. So kamen sie acht Minuten nach dem Ausgleich zur längst fälligen Führung. Im zweiten Versuch gelang Enrico Kadler das 1:2. Im direkten Gegenzug fast der Ausgleich. Rocco Basto kam an den Ball und schoss auf das Tor. Philip Zahn im Tor der Gäste zwang dies zu einer Glanzparade und wendete gerade noch so den Ausgleich ab. Diese Szene löste Dauerdruck der Gäste aus. Branitz hatte alle „Beine“ voll zu tun, um nicht weitere Tore hinzunehmen. Drei Minuten vor Ultimo war es dann erneut Michael Ulbrich, der auf 1:3 erhöhte. Am Ende ein hoch verdienter Sieg der Eintracht. Der Gastgeber wird wissen, wo er in der Zukunft ansetzen muss, um spielerisch nachzulegen.

Die große Pokalüberraschung gab es in Dissenchen/Haasow und in Merzdorf. Beide Kreisligisten schalteten Vereine aus der Landesklasse aus. In Haasow konnte man im Spiel gegen den Landesklassenaufsteiger SV Guhrow 1912 keinen Klassenunterschied ausmachen. Schon zur Pause hätte der Gastgeber in Führung liegen müssen. Mit dem 0:0 waren die Gäste zur Pause noch gut bedient. Gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit drängten die Gäste auf den Führungstreffer. In dieser Phase gelang dem Gastgeber die Balleroberung und in einem Konterspiel gelang das 1:0. Michel Schröder kann diesen Konter erfolgreich abschließen. In der 68.Spielminute kommt auf der Außenbahn Michel Schröder an den Ball, flankt zum mitgelaufenen Danny Hebler, der tanzt die gesamte Gästeabwehr aus und schiebt unbedrängt zum 2:0 ein. Zehn Minuten später der endgültige Ko der Gäste mit dem 3:0. Christian Schäfer kommt an den Ball, schießt aus 25 Meter ab, der Ball wird noch leicht abgefälscht und somit unhaltbar für Michael Lauck im Tor von Guhrow. Die Messen waren gesungen. Die erste Überraschung war perfekt.

Das zweite Spiel mit Landesklassenbeteiligung gab es in Merzdorf. Die heimische Rot-Weiß Elf hatte den SV Einheit Drebkau zu Gast, die stark begannen und schon nach 120 Sekunden in Führung gingen, als Stefan Schicktanz die Führung markierte. Als die Gäste drauf und dran waren die Führung weiter auszubauen, sprang ein Lattenknaller zurück in das Feld und der Gastgeber angelte sich den Ball und Sahin Enis Beytaroglu gelang der 1:1 Ausgleich. Die Wende in diesem Spiel leitete ein Eigentor der Gäste ein. Julian Noel war der Unglücksrabe zum 2:1. Zwei Minuten später die Vorentscheidung mit dem 3:1. Ein Freistoß kam zu Paul Zerna der parallel stehend zum Keeper Andy Branig stand, und köpfte den Ball über diesen hinweg ins Tor. In den Schlussminuten dann der Pokal-Ko. Der zur Pause eingewechselte Michel Michelko kam an den Ball, setzte zum Sturmlauf an, überlief die gegnerische Abwehr, wartete bis Paul Zerna aufrückte, passte zu ihm und der vollendete gekonnt. Ein weiterer Favorit war gestrauchelt. Für den Kreisligisten gibt dieser Erfolg Auftrieb für die kommenden Spiele.

Schon bei der Pokalauslosung stand fest, dass nach der 1.Hauptrunde zwei Kreisoberligisten definitiv ausscheiden müssen, da zwei reine Kreisoberligabegegnungen gelost wurden.

SV Lausitz Forst – Groß Gaglow sowie SG Sielow gegen den Kahrener SV 03 waren die Paarungen. In beiden Begegnungen setzten sich am Ende die Gäste durch.

In der Neißestadt mussten beide Vereine gegenüber dem Punktspielauftakt erhebliche Umformierungen vornehmen. War dies der Grund, weshalb es in der Anfangsphase des Spiels überhaupt kein Spielfluss zustande kam? Nach gut einer halben Stunde Spielzeit kamen die Gäste besser in das Spiel und kamen zu einigen guten Gelegenheiten, die aber entweder vom Schlussmann des Gastgebers Erik Strauss zu Nichte gemacht oder durch Unvermögen vergeben wurden. Der Gastgeber hatte eine einzige Möglichkeit, als Jonny Kerb nach einem Konter in den Strafraum eindrang, hier aber versagte. Im zweiten Spielabschnitt erreichte der Gastgeber Gleichwertigkeit. Während der vorjährige Halbfinalist das bessere Kombinationsspiel kreierte und immer wieder am Keeper Strauss scheiterten, hatten die Neißestädter durch Standartsituationen ihre größten Möglichkeiten. Als sich schon die Verlängerung andeutete, kamen die Gäste doch noch zum goldenen Tor. Bei einem Konter war die rechte Abwehrseite nicht besetzt, so dass ein Gaglower Stürmer an den Ball kam. Sein Schussversuch misslang etwas, so dass der Ball vom Bein von Christoph Domath in das Tor trudelte (85.). Ein etwas glücklicher Sieg der Gäste.

Im zweiten Kreisoberligavergleich in Sielow gab es ein Spiel auf Augenhöhe, trotzdem der Gastgeber vier wichtige Aktivposten ersetzen musste. Nach dem 0:0 Unentschieden zur Pause kamen die Gäste nach gut einer Stunde Spielzeit zur 0:1 Führung. Von der rechten Seite aus wurde der Ball vor das Tor geschlagen. Hier stand Erik Behrendt goldrichtig und verwandelte. In der Schlussphase des Spiels wurde es dann noch einmal heftig lebhaft. Ein Weitschuss aus 20 Meter Entfernung konnte Schlussmann Martin Weise nicht festhalten, so dass Neuzugang Angelo Weber an den Ball kam und aus 15 Meter abschoss zum 0:2. In der 90.Spielminute gab es Handelfmeter für die SG Sielow. Diesen verwandelte Maik Watzke sicher zum 1:2 Anschlusstreffer. Doch postwendend in der Nachspielzeit (90.+1) gelang Florian Matz das 1:3 und stellte somit den alten Abstand wieder her.

In Schorbus hatte sich die Spielgemeinschaft Briesen/Dissen mit dem Freizeitverein Victoria 93 Cottbus auseinander zusetzen. Der Gastgeber hatte schon vor dem Spiel mit dem Handicap zu tun, dass sie das Spiel nur zu Zehnt beginnen konnten. Hinzu kam, das viele Spieler fehlten, so dass die Altvorderen ran mussten. So Rolf Dittrich (59), Michael Görner (49) , Thomas Kschischang (43) und Silvio Meschzan (42). Mit dieser Konstellation war keine Chance vorhanden irgendetwas zu reißen. Ein besseres Trainingsspiel für den Kreisoberligisten. So mussten Tore fast im Minutentakt fallen. In der 15. Spielminute kamen die Freizeitkicker zu ihrem ersten Angriff. Den zweiten sollten sie dann in der 62.Minute haben, wobei ein Eckball für sie heraussprang. Am Ende wurde es dann doch noch zweistellig, 0:11. Die Frage stellt sich nach dem Spiel, macht es zukünftig Sinn, derlei Spiele durchzuführen. Im Pokal ist dies aber möglich. Jeder angemeldete Verein kann daran teilnehmen, auch der Freizeitsport.

Joachim Rohde

1.Hauptrunde im INTERSPORT Kreispokal des FK Niederlausitz

Hallo Fußballfreunde!

Der Punktspielbetrieb ruht an diesem Wochenende zu Gunsten des INTERSPORT-Kreispokals

Die 1.Hauptrunde steht an. 28 Paarungen spielen diese Runde aus. Freilose haben der Pokalverteidiger VfB Cottbus 97, die SG Kausche und die Spielgemeinschaft Groß Kölzig/Gahry.

Neben der gesamten Kreisliga kommen noch die Vereine aus der Landesklasse hinzu. In der 1.Hauptrunde sind dass der SC Spremberg 1896, die SG Eintracht Peitz, der SV Einheit Drebkau und der SV Guhrow 1912, die allesamt lösbare Aufgaben haben.

So muss der SC Spremberg zur SG Jänschwalde, den derzeitigen Tabellen 13. der 1.Kreisklasse. Ein Sieg ist hier Pflicht.

Der SV Einheit Drebkau spielt beim derzeitigen Tabellenführer der Kreisliga. Auch hier ist der Vertreter der Landesklasse klarer Favorit.

Zu einem reinen, aber interessantem, Forster Kreisderby kommt es in Klinge. Die Adler empfangen den SV Döbern. Können sie dem klaren Favoriten ein Bein stellen?

Zu einem hoch interessanten Spiel kommt es in Branitz. Der Aufsteiger zur Kreisoberliga, die SG Eiche Branitz, hat den letztjährigen Vizemeister der Landesklasse Süd, die SG Eintracht Peitz, zu Gast. Eine echte Herausforderung für den Neuling der Kreisoberliga. Können sie die Fischerstädter überraschen?

Ein weitere hochbrisante Paarung gibt es in Sielow. Hier stehen sich zwei Kreismeisterschaftsmitfavoriten gegenüber. In der Vorsaison standen sich beide an gleicher Stelle im Punktspiel gegenüber welches 4:4 Unentschieden endete. Ähnliches ist auch heuer zu erwarten. Beide haben ihre Auftaktspiele souverän gewonnen. Die Tagesform sollte mit entscheiden.

Gespannt sollte man auf das Auftreten eines neuen Vereins im Spielbetrieb sein. Mit Traktor Laubsdorf tritt eine völlig neue Mannschaft in die Öffentlichkeit. In diesem Verein tummeln sich einige Spieler, die früher bei der SG Blau-Gelb Laubsdorf spielten. Sie starten in der der 2. Kreisklasse Staffel Süd. Gegner im INTERSPORT-Kreispokal ist die SG Blau-Weiß Straupitz. Eine interessante Konstellation. Gelingt ihnen die Überraschung?

www. spreewaldkicker.de wird von den Pokalspielen ausführlich berichten.

Joachim Rohde

Kleines Interview mit Christian Wietasch, Spremberger SV

Herr Wietasch, warum der Wechsel nach Spremberg? Ist die Wahrscheinlichkeit eines Titelgewinns beim SSV höher als in Klein Gaglow?

Christian Wietasch: Da der Trainer vor der Saison seinen Abschied aus Klein Gaglow erklärte und eine Perspektive im Verein nicht klar war, kam der Wechselgedanke. Hinzu kam, dass ich mehrere Angebote zur Auswahl hatte und so entschloss ich mich mit Stephan Besenhard den Verein zu wechseln. Das Gespräch mit Herrn Schiffel vom SSV war für mich das angenehmste. Definitiv sind die Chancen eines Titelgewinns beim SSV höher als in Klein Gaglow.
 
Sie spielen nun mit Ihrem langjährigen sportlichen Widersacher in Sachen Torjägerwertung in einer Mannschaft. Die Rivalität ist weiterhin vorhanden. Was erwarten Sie von der unmittelbaren Zusammenarbeit mit Mathias Jäckel?

Christian Wietasch: Nach den ersten gemeinsamen Trainingseinheiten sehe ich das sehr entspannt. Mathias ist ein angenehmer Typ. Ich sehe da keine Rivalität. Die Zukunft wird es zeigen.

Wird das gut gehen?

Christian Wietasch: Ein Stürmer will immer treffen. Sollte Mathias im Spiel besser postiert sein, werde ich ihn immer anspielen. Das Gleiche, denke ich, wird er auch bei mir handhaben.

Wir wüschen Ihnen viel Erfolg in neuer Umgebung!

Christian Wietasch: Danke

Vielen Dank für das Gespräch

Mit Christian Wietasch sprach Joachim Rohde

Rückblick 1.Spieltag Kreisoberliga FK Niederlausitz 2016/2017

Hallo Fußballfreunde!

Erfolgreicher Start in die Jubiläumskreismeisterschaft. 540 Zuschauer sahen 36 Tore am ersten Spieltag. Dabei setzten sich die vermeintlichen Meisterschaftsfavoriten in ihren Spielen durch. Den drei Neulingen wehte gleich ein scharfer Wind entgegen. Alle drei verloren ihre Spiele. Knapp ging es in Schorbus zu. Erst in der Schlussphase gelang dem Gastgeber das Goldene Tor. Auch der SV Motor Saspow hatte bis zum Schlusspfiff kämpfen müssen, um die ersten drei Punkte in Krieschow einzufahren. Ein torreiches Auftaktspiel gab es in Briesen. Hierbei tat sich Christian Rinza mit drei Toren besonders hervor. Wacker gewann erst in den Schlussminuten in Groß Gaglow. Die SG Sielow gewann erneut gegen Viktoria Cottbus. Zu den Spielen:

Unter Anwesenheit des Vorstandes des Fußballkreises Niederlausitz, der Sportkameraden Leopold, Wuschech, Ospalk und des Vizepräsidenten des FLB Fred Kreitlow, sowie des Sportkameraden Reiner Jordan vom Verbandsgericht des FLB, fand die Eröffnung der 25.Jubiläumskreismeisterschaft statt. Einführende Worte sprach der Vorsitzende der SG Frischauf Briesen, Andreas Pfütsch.

Vor dem Anpfiff des Unparteiischen Jannik Skorna wurde mit einer Schweigeminute an den am 4.August verstorbenen Ehrenvorsitzenden des Fußballkreises Niederlausitz, Hans-Joachim Kulka, gedacht.

Sofort nach dem Anpfiff des Spiels Briesen – Guben entwickelte sich ein schnelles, wechselvolles Spiel. Hier in dieser Startphase mussten die Gäste aus der Neißestadt eigentlich schon in Führung gehen, als aus dem Mittelfeld heraus der Ball (8.) auf Michael Kaluza kam, der aber uneigennützig auf den frei mitlaufenden Nico Kappel passte, doch dieser den Ball aus acht Meter nur an den unteren Pfosten knallte. Das musste das 0:1 sein. Dieses Auslassen einer so großen Möglichkeit sollte sich am Ende des Spieles noch rächen. Mit zunehmender Spielzeit bestimmten die Breesener das Spielgeschehen. Briesen agierte nur. Gelegentliche Konter waren zu wenig für eine eventuelle Führung. So in der 26.Spielminute, als Neuzugang Christian Rinza, von der SG Burg kommend, mit einem satten Schuss nur knapp das Tor verfehlte. Mit zunehmender Spielzeit erreichte Briesen nun wieder Gleichwertigkeit und fing an sich Vorteile zu erspielen. Immer wieder war es der hoch gewachsene Rinza der an die Ketten zerrte. In der 30.Minute scheiterte er an Michael Schulz im Kasten der Gäste. Vier Minuten nach dieser Szene war es Lars Roggatz, der die Führung hätte erzielen müssen. Briesen war dem 1:0 sehr nahe, die vom neuen Coach Stephan Günther von der Außenlinie dirigiert wurde. Doch ein Konter der Gäste (45.+1) führte zur Führung für die Neißestädter. Was war geschehen? Maleki, Kaluza und weitere Gubener Spieler drangen in den 16er des Gastgebers ein. Franz Uhlig zog einen Spieler mit der Hand zu Boden. Der Pfiff des Unparteiischen Skorna kam sofort. Foulelfmeter. Der noch nicht ganz genesene Michael Kaluza ließ sich diese Chance nicht nehmen und verwandelte sicher zum 0:1 Mit diesem Ergebnis wurden die Seiten gewechselt. In der Halbzeitpause dieses Auftaktspieles wurde Sportkamerad Joachim Rohde, nach über zwanzigjähriger Zugehörigkeit im Verbandsgericht des Fußall Landesverbandes Brandenburg, durch den Vizepräsidenten des FLB, Fred Kreitlow und vom Beisitzer der Verbandsgerichtes, Reiner Jordan, herzlich verabschiedet. Nach dieser Verabschiedung wurde das Spiel mit der zweiten Halbzeit fortgesetzt. Gleich nachdem Anpfiff (47. Min.) setzte Claudius Tusche ein Achtungszeichen, als er knapp an Schulz scheiterte. Drei Minuten später dann das 1:1 Unentschieden. Ein Freistoß aus gut 40 Meter setzte Christian Rinza unhaltbar in die Maschen des Gubener Tores. Guben steckte diesen Treffer weg und griff weiter an. Nach gut einer Stunde Spielzeit führte eine Gästeangriff von der rechten Seite aus zur erneuten Führung. Die Flanke kam in den Strafraum, Schlussmann Behnisch unterlief diesen Ball, Alex Freitag stand goldrichtig und verwandelt sicher zum 1:2. Briesen schüttelte allen Ballast von sich ab und bestimmte nun das Spielgeschehen. Unerklärlich das völlige Nachlassen der Gäste. Fünf Minuten nach dem erneuten Rückstand verfehlte ein Schuss aus 25 Meter knapp das Ziel. Im direkten Gegenzug spielte Florian Jünger auf Jan Malecki, der knapp scheiterte. Dann die 70.Spielminute. Ein Briesener Stürmer wurde im 16er durch Halten zu Fall gebracht. Auch hier kam der Pfiff sofort. Strafstoß. Erneut verwandelte Christian Rinza, 2:2. War bis jetzt Christian Rinza fast an allen Aktionen beteilig, so setzte er jetzt noch einiges drauf. Er war der Spiritus Rector in den letzten Minuten. Er war Dreh- und Angelpunkt im Briesener Spiel, die nun ihre Chance sahen, das Spiel noch zu ihren Gunsten zu entscheiden. So belohnte er sich für sein Spiel selbst in der 87.Spielminute mit seinem dritten und entscheidenden Tor in diesem Spiel. Ein Supertor. Ein Tor des Monats. Fast aus dem Stand heraus schoss er plötzlich aus gut 23 Meter auf das Gästetor, er sah dabei, dass Schulz zu weit vor dem Tor postiert war und hob den Ball über ihn hinweg und der flog unhaltbar zum viel umjubelten 3:2 rein. Das war der Siegtreffer. Mit Christian Rinza hat der Gastgeber einen sehr guten Griff getan ihn zu verpflichten. Er wird der Mannschaft noch sehr viel helfen, um sie aus der letztjährigen Stagnationen herauszuführen. Trainer Stephan Günther sprach nach dem Spiel von einem verdienten Sieg. „Über den Kampf zum Spiel gefunden“. Gästetrainer Domenik Löbel verstand die Welt nicht mehr: „Nachdem wir zu mindestens die ersten 25 Minuten das Spiel bestimmten und dann noch eine zweimalige Führung aus der Hand geben, darüber muss noch gesprochen werden. Wir wollten hier zu mindestens einen Punkt mit nach Hause nehmen. Eine Schlüsselszene war die achte Minute, als Nico Kappel den Ball an den Pfosten schoss. Doch wir lassen uns nicht von dieser Niederlage beeinflussen. Auch im Vorjahr starteten wir mit einer Niederlage und sind zum Schluss Dritter geworden“.

Viktoria Cottbus kann gegen die SG Sielow einfach nicht gewinnen. Das Auftaktspiel gegen sie wurde erneut verloren. Doch diese junge Mannschaft hat Potential. Ihr technisches Vermögen, ihre läuferische Qualität und ihre Spielgestaltung sind jetzt schon gut. Die Zweikampfhärte fehlt ihnen noch, sowie die Abgeklärtheit. Daran muss gearbeitet werden. Dies ist alles noch ausbaufähig. Eine Halbzeit lang spielten sie gut mit. Standartsituationen warfen sie zurück. Ein wechselvolles Spiel mit einigen Möglichkeiten waren vorhanden. So zirkelte Steven Glodny vom Gastgeber einen Freistoß gefährlich vor das gegnerische Tor, wo Behrendt viel Mühe hatte, diesen zu entschärfen. Dann die Gästeführung aus dem Nichts. Ein Ball kommt tief aus dem Mittelfeld zu Robert Kiesow, der auf und davon zieht und sicher zum 0:1 verwandelt (14.). Martin Jürgens hatte im Laufduell mit dem Torschützen keine Chance. Schon im nächsten Angriff lag das 0:2 im Bereich des Möglichen. Richard Lampel vergab diese Hundertprozentige Chance, als er völlig freistehend vor dem Tor den Ball Millimeter neben den Pfosten setzte. Durch diese Szene aufgeweckt kam nun der Gastgeber besser in die Gänge. Torsten Winkler prüfte mit einem schönen Schuss Florian Behrendt im Kasten der Gäste. In der Folgezeit setzte Viktoria immer wieder gefährliche Nadelstiche. Innerhalb von sechs Minuten drehte der Gastgeber das Spiel. Zuvor prüfte noch Routinier Michael Konzack (21.) Schlussmann Behrendt. Dann die 25. Minute. Kapitän Robert Becker kam im 16er an den Ball, Behrendt stand zu weit vor dem Tor, so das Becker wenig mühe hatte den Ball über den Keeper in das Tor zu befördern. Fünf Minuten später die Führung für die SG Sielow. Viktoria lag im Angriff, der Ball wurde tief in der Hälfte des Gastgebers von Steven Glodny abgefangen, der schoss den Ball auf Robert Becker, der in die völlig entblößte Gästeabwehr stieß und sicher verwandelte. Die Entscheidung gleich nach dem Wiederanpfiff zur zweiten Halbzeit (47.). Einen Freistoß im Strafraum der Gäste konnte Steven Glodny sicher verwandeln, 3:1. Nun eine Drangphase der Gäste, die unbedingt den Anschlusstreffer erzielen wollten. Aus drei Ecken in Folge konnte kein Kapital geschlagen werden. Hier merkte man, dass dieser jungen Mannschaft noch die Abgeklärtheit fehlt, gute Möglichkeiten zu vollstrecken. Eine erneute Standartsituation brachte das 4:1, Maik Watzke verwandelte eine Freistoß. In der Schlussminute gelang Viktoria noch Ergebniskosmetik, als Robert Kiesow auf 4:2 verkürzte.

Die SG Groß Gaglow verlor erst in den Schlussminuten ihr Auftaktspiel gegen die Reserve vom SV Wacker 09 Cottbus- Ströbitz. Eine schwache erste Halbzeit, ohne nennenswerte Höhepunkte, bekamen die Zuschauer zu sehen. In der zweiten Halbzeit war der Gastgeber die spielbestimmende Mannschaft. Drei klare Möglichkeiten konnten nicht genutzt werden. Die Gäste waren da cleverer. Sie kamen in der 81. Minute über die rechte Seite zum Torerfolg, als Abdulhmid Mohammad an den Ball kam und sicher verwandelte, 0:1. Der nun drohenden Niederlage entgegenstemmend, öffneten sie die Abwehr. In der Nachspielzeit gelang es Wacker diese entblößte Abwehr zu durchbrechen und erzielte durch Willy Wertenauer das 0:2. Eine etwas unglückliche Niederlage bei gefühlte 80% in Ballbesitz. Doch die Vollstrecker fehlten zum vollenden. Ein Problem zurzeit beim Gastgeber.

Gespannt blickte man nach Spremberg zur Begegnung Spremberger SV gegen Aufsteiger SV Eiche Branitz. Auf diesen Moment haben die Pückler-Kicker lange warten müssen. Sie enttäuschten nicht. Gespannt waren auch die heimischen Zuschauer auf die Neuzugänge des SSV. Auf Stephan Besenhard und Christian Wietasch. Besenhard war am Start, Torjäger Christian Wietasch befindet sich noch im Urlaub. Hinzu kam beim Gastgeber, das einige Aktivposten ersetzt werden mussten. Also keine „Wunschelf“. So staunten die Zuschauer nicht schlecht, dass der krasse Außenseiter schon nach sieben Spielminuten überraschend in Führung ging. Einen krassen Abwehrfehler bestraften sie eiskalt. Christian Schultka ließ sich nicht zweimal bitten und verwandelte zum 0:1. Mit zunehmender Spielzeit wurde das Spiel des SSV immer überlegender. Ein Manko: es wurden keine Tore geschossen. In der 26.Spielminute kommt Spielertrainer Erik Schiffel an den Ball, sein Pass kommt zu Kaszycki, der den Ball weiter zu Routinier Mathias Jäckel leitet und er nur noch einnetzen muss, 1:1. So ging es in die Pause. Gleich nach dem Pausentee kam mit dem 2:1 auch die spielerische Sicherheit, doch Tore blieben weiterhin Mangelware. Erneut war es Erik Schiffel, der einen herrlichen Pass auf Charlie Maetschke spielte und der diese Möglichkeit nutze zur Führung. Diese behaupteten sie bis zum Schlusspfiff. Am Ende ein völlig verdienter Sieg des großen Meisterschaftsfavoriten. Branitz hat sich nach ihren Möglichkeiten zum Auftakt in neuer Umgebung gut verkauft.

Neuling SG Drachhausen/ Fehrow musste gleich zu Beginn der Meisterschaft ordentlich Lehrgeld zahlen. In allen Belangen waren sie ihrem Gegner, dem Kahrener SV 03, unterlegen. Zu ängstlich wurde agiert. Im läuferischen Bereich blieben sie immer zweiter Sieger. Angelo Weber eröffnete in der neunten Spielminute den Torreigen. Christian Glatzer und Florian Kasper erhöhten noch vor der Pause auf 0:2 bzw. 0:3 (17. und 33.). Nach einer Stunde Spielzeit der 1:3 Anschlusstreffer. Aus dem Mittelfeld heraus wurde der Ball gut nach vorn gespielt, Marcin-Jerzy Jakubik konnte das Leder in den Kasten versenken. Dieses Tor gab Auftrieb, gegen die in Unterzahl spielenden 03er. Neuzugang Angelo Weber aus Klein Gaglow sah innerhalb von 60 Sekunden Gelb und Gelb/Rot. Damit gab er keinen guten Einstand in neuer Umgebung. Der Gastgeber drängten nun auf das 2:3. Ließen dabei aber die Abwehr außer acht und die Quittung folgte auf dem Fuß. Zwei klassische Konter führten zum 1:4 und 1:5. (72.u. 74. Min.). Mit dem Schlusspfiff erhöhte Sandro Lehnert auf 1:6. Eine hundertprozentige Steigerung muss die SG Drachhausen/Fehrow in den nächsten Spielen bringen, um nicht schon frühzeitig aussichtslos zurückzuliegen.

Aufsteiger SG Kausche hatte sich den Auftakt sicherlich anders vorgestellt. Sie trafen auf einen routinierten und erfahrenen Gegner, auf den SV Fichte Kunersdorf, der schwer zu bespielen war. Der frühzeitige Rückstand brachte den Gastgeber doch sichtlich durcheinander. Als dann noch in der 17.Spielminute Kapitän Gido Musäus auf 0:2 erhöhte, waren eigentlich schon hier die Messen gesungen. Die Fichte Elf kontrollierte das Spiel. In der 55. Spielminute gelang Stephan Faber der 1:2 Anschlusstreffer. Das weckte Hoffnungen. Kausche drängte auf den Ausgleich, doch fast im Gegenzug gelang den Gästen durch gekonntes Konterspiel die Erhöhung ihres Ergebnisses. Vier Minuten nach diesem Tor die endgültige Entscheidung in diesem Spiel, als Torjäger Benjamin Golz mit dem 1:4 alles klar machte. Die SG Kausche ist nach dieser Auftaktniederlage wieder auf den Boden der Realität angekommen. Die nächsten Spiele müssen beweisen, dass ihre Selbsteinschätzung richtig ist.

Der Altmeister aus Saspow hat sein Torwartproblem zur neuen Saison noch nicht lösen können. So musste ihr langjähriger Kapitän, Denny Wodtke, diesen Part übernehmen und dies mit gutem Können. Am Ende hielt er einen knappen Erfolg in Krieschow fest. Aber der Reihe nach. Schon nach vier Spielminuten war es Rückkehrer Erik Zerna, der aus 25 Meter Entfernung das 0:1 erzielte. Das gab Auftrieb gegen einen energischen Kontrahenten, der sich mit vier Spielern der Ersten Mannschaft verstärkt hatte. Mit dem Pausenpfiff das 0:2 unter Mithilfe von Maurice Rejke, der einen scharfen Schuss von Erik Zerna nur ins eigene Tor lenken konnte. Die zweite Spielhälfte wurde sehr abwechslungsreich und auch torreich. Nach gut einer Stunde Spielzeit gelang Spielführer Sebastian Voigt der 1:2 Anschlusstreffer. Doch postwendend stellte Lukas Lehmann den alten Vorsprung wieder her, 1:3. Jetzt ein Auf und Ab, wobei der Gastgeber einen Tick besser war. In der 81.Spielminute verkürzte der Gastgeber erneut auf 2.3 . Routinier Stefan Wollermann gelang dieser Treffer. Drei Minuten vor Ultimo nahm sich Ronny Kronesser ein Herz, schnappte sich das Leder, lief 30 Meter unwiderstehlich auf das gegnerische Tor zu und schoss mit der „Pieke“ zum 2:4 ein. Doch der Gastgeber gab sich noch nicht geschlagen, denn zwei Minuten später war es ebenfalls ein Routinier, der den erneuten Anschluss herstellte. Oliver Born war der Torschütze. Am Ende ein nicht unverdienter Sieg der Gäste. Sie sprachen davon, dass ein Remis das gerechtere Ergebnis gewesen wäre. Eine faire Einstellung.

In Schorbus standen sich zwei Vereine gegenüber, die die Vorsaison in diesem Spieljahr schell vergessen wollen, um erfolgreich zu starten. Die SG Blau-Weiß Schorbus und der SV Lausitz Forst kämpften um die Punkte. Es wurde ein ausgeglichenes Spiel, mit leichten Vorteilen für den Gastgeber. Doch die Neißestädter hatten die erste nennenswerte Möglichkeit, als Florian Müller in der achten Spielminute Schlussmann Michael Jenzewski in Bedrängnis brachte, als er einen Fernschuss nur ganz knapp neben das Tor setzte. Die nächsten Minuten gehörten ebenfalls den Gästen, als Markus Gebauer, Domenik Patsch oder Marvin Hartl gute Möglichkeiten besaßen ihre Mannschaft in Führung zubringen (11.,15. u.20. Min.). Doch mit zunehmender Spielzeit kam der Gastgeber zu zwingenden Chancen die für Gefahr sorgten. So Spielführer Matthias Geppert, der in der 25.Minute knapp scheiterte. Oder der gerade eingewechselte Marcus Schwemmer, der knapp über das Tor schoss. Zwischenzeitlich musste der heimische Keeper Jenzewski sein ganzen Können aufbieten, um ein Geschoss noch gerade so über die Latte lenken zu können. Gleich nach der Pause hatte Christian Tischer zwei Mal die Möglichkeit zu vollenden, doch auch er scheiterte. Ein generelles Problem bei beiden Vereinen: die Vollstrecker fehlen. Dann wieder die Gäste durch Domenik Patsch, als er den Ball nicht im Tor unterbringen konnte, als dem Schlussmann eine Eingabe unterlief und der Ball frei vor ihm lag. Die Neißestädter zogen nun das Tempo an, machten nun das Spiel. In dieser Phase kam der Gastgeber zu einem Konter. Völlig frei gespielt wurde Christian Tischer, der zum frei mitlaufenden Nico Bartelt spielte, der mühelos verwandeln konnte, 1.0. In der 78.Spielminute hatten die Gäste nach einem Freistoß die Chance zum Ausgleich, die aber vergeben wurde. Zwei Minuten später knallte Matthias Geppert einen 26 Meter Hammer an die Latte des Gästetores. Am Ende ein nicht unverdienter Sieg, aufgrund der besseren Möglichkeiten.

In der nächsten Woche pausiert die Meisterschaft aufgrund der 1.Kreispokalhauptrunde.

Joachim Rohde

Vorschau 1.Spieltag Kreisoberliga FK Niederlausitz 2016/2017

Hallo Fußballfreunde!

Das Warten hat ein Ende. Die Sommerpause geht mit dem Eröffnungsspiel in Briesen zu Ende.

Morgen am Freitag um 18.30 Uhr wird mit der Begegnung SG Briesen/Dissen gegen BSV Guben Nord II der Start in die neue Saison vollzogen.

Alle Vereine haben sich für diese Saison unterschiedliche Ziele gestellt. So auch die beiden Vereine, die das Eröffnungsspiel bestreiten. Die SG Frischauf Briesen möchte endlich aus der Mittelmäßigkeit hinaus. Sie wollen ihren in der Vorsaison erreichten neunten Tabellenplatz verbessern. Dazu muss schon im ersten Spiel gewonnen werden. Wie haben die Gäste den plötzlichen Rücktritt ihres Trainer Pierre Löbel verkraftet? Ein besonderer Motivator, der nicht so schnell zu ersetzen ist. Das Spielerpotential ist vorhanden, aber nicht immer einsatzbereit. Durch Studium sind diese jungen Spieler nicht immer einsetzbar. Trotzdem ist ihre Zielstellung eine ähnliche Platzierung wie in der Vorsaison zu erzielen. Beide Vereine möchten nicht wie im Vorjahr mit einer Niederlage starten. In der Vorsaison an gleicher Stelle hieß es 2:4. Die Neißestädter wollen ähnliches Wiederholen.
Mein Tipp: Unentschieden

Der Vizemeister Spremberger SV hat sich mit dem Aufsteiger SV Eiche Branitz auseinanderzusetzen. Der Gastgeber zählt erneut mit zu den großen Meisterschaftsanwärtern. Sie haben sich sehr gut verstärken können. Mit Christian Wietasch und Stephan Besenhard haben sie zwei „Kracher“ in ihren Reihen, die echt eine Verstärkung sind. Für den Aufsteiger gleich der richtige Prüfstein zur Standortbestimmung in der für sie neuen Umgebung.
Mein Tipp: Erfolg für den Spremberger SV.

Die SG Groß Gaglow hat sich mit der Reserve vom SV Wacker 09 Cottbus-Ströbitz auseinanderzusetzen. Beide Vereine streben eine bessere Platzierung wie im Vorjahr an. Wenn auch der Gastgeber einige Aktivposten verloren hat, so streben sie im ersten Spiel einen Dreier an. In der Vorsaison konnte der Gastgeber beide Spiele für sich entscheiden.
Mein Tipp: Erfolg für die SG Groß Gaglow.

Zum Nordduell kommt es in Sielow. Die heimische Sportgemeinschaft erwartet Viktoria Cottbus, die beide Begegnungen in der Vorsaison klar verloren hatten. Das soll nicht gleich wieder passieren, um nicht schon vom Start weg in der Bredouille zu stecken. Können die Zugänge sofort eine Verstärkung für sie sein?

Der Gastgeber muss auf seinen Stabilisator verzichten. Dirk Beger hat seine aktive Laufbahn beendet. Sein Erfahrungsschatz wird schwer ersetzbar sein. Wer springt in die Bresche?
Mein Tipp: Erfolg für die SG Sielow.

Die durch die „Hintertür“ in der Kreisoberliga noch verbliebene SG Blau-Weiß Schorbus trifft auf den SV Lausitz Forst, die in der Vorsaison lange um den Klassenerhalt bangen musste. Ein Spiel auf Augenhöhe. Auch sie haben wichtige Spieler verloren (Paul Krüger, Sebastian Falkenhayn, Robin Otto und Nick Schickora). Kann der eigene Nachwuchs diese Lücken schon schließen? Der Gastgeber hat keine nennenswerte Abgänge zu verzeichnen. Sind die Neuzugänge aus dem Freizeitbereich die erhoffte Verstärkung?
Mein Tipp: Erfolg für den SV Lausitz Forst.

Der SV Motor Saspow reist zur Reserve des Brandenburgligisten VfB Krieschow. Den klaren Sieg aus der Hinrunde der Vorsaison streben die Gäste erneut an. Mit der guten Verstärkung sollte dieses möglich sein. Vom Gastgeber liegen keine Informationen vor, wer hinzu gekommen ist oder wer den Verein verlassen hat.
Mein Tipp: Erfolg für den SV Motor Cottbus-Saspow.

Ein weiterer Meisterschaftsfavorit muss zum Aufsteiger nach Drachhausen. Die 03er aus Kahren müssen zur Spielgemeinschaft Drachhausen/Fehrow. Der vorjährige Tabellendritte der Kreisliga ist schwer einzuschätzen. Die hohe Testspielniederlage gegen die Wacker-Reserve darf nicht als Maßstab genommen werden. Obwohl auch die Gäste einigen Aderlass von Spielern hatten, konnte dies ein wenig durch Angelo Weber und Steven Greve kompensiert werden.
Mein Tipp: Erfolg für den Kahrener SV 03.

Der dritte Neuling, die SG Kausche, erwartet den Mitfavoriten SV Fichte Kunersdorf. Für den Gastgeber schon ein Spiel der Standortbestimmung. Auch sie konnten sich verstärken. Sie wollen schon im ersten Spiel ein Achtungszeichen setzen. Wird es gelingen? Die Fichte Elf strebt ebenfalls einen Dreier an.
Mein Tipp: Erfolg für den SV Fichte Kunersdorf .

Joachim Rohde

Mannschaftsaufstellungen Kreisoberliga, FK Niederlausitz, Saison 2016/2017

Mannschaftsaufstellungen der Vereine der Kreisoberliga im FK Niederlausitz, Saison 2016/2017, soweit diese zur Verfügung gestellt wurden. Änderungen können noch vorkommen!
 
briesen_logo_100_76.jpg   SG Frischauf Briesen/Dissen
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Tor:   Peter Behnisch   28
   Fabian Ryback   29
     
Abwehr:  Jan Duong  34
   Thomas Pikelke   23
   Christian Weller   33
   Tobias Kaiser   29
   Marco Gollasch   31
   Franz Uhlig  26
     
Mittelfeld:  Randy Gnädig   26
   Martin Weller   32
   Steven Nowatzky   25
   Christian Suckert   30
   Nico Wagner  31
   Jano Rau  20
   Marvin Pfeifer   21
     
Angriff:  Christian Rinza   24
   Nasrullah Karimi   21
   Claudius Tusche   31
   Marco Böttcher   21
   Max Noack  21
     
  Durchschnittsalter: 26,8  
     
Trainer:  Stephan Günther  
Co-Trainer:  Rene Alpisch  
Betreuer:  Thomas Hotzan  
     
Abgänge:  Mirco Schneider (Wacker Ströbitz)  
   Markus Krüger ( Drachhausen/Fehrow)  
   Michael Lauck ( SV Guhrow )  
   Philip Zahn (Eintracht Peitz )  
   Robert Kubisch ( SG Willmersdorf)  
     
Zugänge:  Peter Behnisch ( Vereinslos, ehemals Krieschow )  
   Nico Wagner  ( Kolkwitzer SV )  
   Christian Rinza (SG Burg )  
   Jano Rau ( VfB Krieschow)  
   Nasrullah Karimi ( VfB Krieschow )  
     
Sponsoren:  Sponsorenpool  Gastronomie Schlodder  
Trikotsponsor: Deutsche Vermögensberatung Claudius Tusche  
     
Saisonziel:  Besser wie Platz 9 in der letzten Saison  

(bei Schreibfehlern bei den Namen bitten wir vorsorglich um Entschuldigung, Danke) weiterlesen Mannschaftsaufstellungen Kreisoberliga, FK Niederlausitz, Saison 2016/2017

Saisonvorschau Kreisoberliga 2016/2017 im Fussballkreis Niederlausitz

Hallo Fußballfreunde!

Nun ist es wieder soweit. Das Leder rollt. Am kommenden Freitag, den 12.08.2016 um 18.00 Uhr, wird in Briesen mit dem Kreisoberligaspiel SG Briesen vs BSV Guben Nord II die 25.Jubiläumskreismeisterschaft gestartet.

Viele Erwartungen und Hoffnungen verknüpfen sich mit diesem Start bei einigen Vereinen, um am Ende ganz vorn zu landen. Auch in diesem Jahr gibt es vom Papier her Favoriten die sich berechtigte Hoffnungen machen.

Oder gibt es wieder eine Überraschung, wie in der Vorsaison, als die Reserve vom Brandenburgligist BSV Guben Nord zu mindestens die erste Halbserie beherrschte, um dann in der Rückrunde überraschend zu straucheln.

Dafür sprang der SV Guhrow 1912 in die Bresche und gewann am Ende souverän die Meisterschaft. Das gab es in der Kreismeisterschaft noch nie, dass es im Prinzip nur zwei Vereine vom Beginn an gab, die um den Titel kämpften. In den Vorjahren waren es immer drei bis vier Vereine, die sich fast bis zum Schluss Hoffnungen machen konnten. Die Entscheidung fiel dann meistens erst in den letzten Spielen.

In der Sommerpause bewegte sich die Liga auch. So gab es doch einige bemerkenswerte Trainerwechsel, aber auch spektakuläre Spielerwechsel.

So landete der Mitfavoriten Spremberger SV 1862 einen besonderen Coup, mit der Verpflichtung der beiden von der SG Blau-Weiß Klein Gaglow kommenden Spieler Christian Wietsch und Stephan Besenhard. Beide sind exzellente Spieler. Wietasch war Torschützenbester in der Kreisligasaison 2007/08 mit 38 Toren und heuer belegte er hinter seinem neuen Mannschaftskollegen Matthias Jäckel Platz zwei in dieser Wertung. Mit diesen beiden Spielern hat der SSV ein starke “Waffe“ in der Hand, die für Tore immer gut ist. Mit Besenhard haben sie einen brillanten Mittelfeldspieler, der mit an Land gezogen werden konnte. Auf alle Fälle sind sie eine Bereicherung für den SSV. Die Zeit wird es zeigen, wie sie sich in neuer Umgebung integrieren werden.

Der Kahrener SV 03 hat ein größeren Aderlass zu beklagen, denn vier Aktivspieler (Marco Krüger, Mario Lehmann, Stephan Engel und Robert Lehmann) gingen in Richtung Traktor Laubsdorf. Die 03er konnten dies mit Angelo Weber (BW Kl. Gaglow) und Steven Greve (FSV Viktoria 1897 Cottbus) ein wenig kompensieren. Trotzdem wollen sie die Platzierung der Vorsaison erneut erreichen bzw. verbessern.

Einen Trainerwechsel gab es beim SV Motor Cottbus-Saspow. Für den auf eigenen Wunsch ausgeschiedenen Michael Zerna übernimmt Stefan Zupp das Zepter in die Hand. Neben diesen Trainerwechsel können die Saspower zwei prominente Heimkehrer in ihren Reihen begrüßen. Vom FSV 63 Luckenwalde, Regionalliga Nordost, kehrte Erik Zerna, Sohn des alten Trainers Michael Zerna, zurück. Und vom Brandenburgligisten BSV Guben Nord kam Kevin Hauf. Zwei hervorragende Spieler, die die Mannschaft weiterbringen wird, wenn sie ihr Torwartproblem lösen konnten. Mit Felix Selle kommt ein Keeper vom VfB Krieschow nach Saspow. Vielleicht kann er dieses Problem lösen.

Der SV Fichte Kunersdorf und die SG Sielow muss man immer mit auf der Rechnung haben, obwohl es bei ihnen keine großen Veränderungen gab. Kunersdorf stapelt wohl zu tief bei der Saisonzielstellung (oberes Tabellendrittel) und die Sielower streben die gleiche Platzierung wie in der Vorsaison an. Dirk Beger beendet seine Laufbahn bei Sielow. Er hängt seine Fußballschuhe an den berühmten Nagel. Der Routinier wird ihnen sehr fehlen in der Organisation der Abwehr bzw. bei der Spielgestaltung. Er wird künftig sein umfangreiches Wissen als Co-Trainer der Mannschaft weiter geben.

Eine Bereicherung der Liga sind zweifellos die drei Aufsteiger SV Eiche Branitz, SG Kausche und die SG Drachhausen/Fehrow. Ihre Platzierungen in der Kreisliga zählen hier in der Kreisoberliga nicht mehr. Sie müssen sich neu orientieren. Können sie schon im Startjahr in der Kreisoberliga für eine Überraschung sorgen? Mit Paul Lieb und Rico Ramm haben die Branitzer zwei treffsichere Schützen in ihren Reihen. Können sie sich auch im Oberhaus durchsetzen? Ihr Hauptaugenmerk der drei Aufsteiger sollte aber auf die rechtzeitige Sicherung des Klassenerhalts gerichtet sein.

Ein großes Fragezeichen ist die Reserve vom Brandenburgligisten BSV Guben Nord. Kann sie den dritten Platz aus der Vorsaison wiederholen? Da auch hier der Trainer Pierre Löbel überraschend zurück trat, und viele junge Spieler durch Studium und damit der Wohnsitz nicht mehr in Guben ist, nicht immer einsatzfähig sein werden, wird es schwer werden, die Platzierung aus der Vorsaison zu wiederholen.

Oder gibt es Überraschungen, mit der im Vorfeld nicht zu rechnen sind, um Ähnliches zu vollbringen, wie eben Guben II und der SV Guhrow in der letzten Saison?

Wir lassen uns gern überraschen. Wünschen wir uns spannende, faire Spiele. Den Schiedsrichtern immer ein gutes Auge, eine sichere Regelauslegung und immer den richtigen Pfiff.

www.spreewaldkicker.de wird auch in der kommenden Saison von allen Spielen ausführlich berichten.

Die Mannschftsaufstellungen, inklusive Mannschaftsfotos, folgen in Kürze.

Joachim Rohde