Kurzbericht A-Turnier des Gaglower Hallenturniers

Erfolgreiche Pokalverteidigung – Wacker Ströbitz gewinnt Groß Gaglower Hallenturnier

Nach torreicher Gruppenspielphase, 66 Tore wurden hier erzielt, setzten sich am Ende die vermeintlichen Favoriten durch. Ungeschlagen setzte sich der SV Wacker Ströbitz in der Staffel 1 durch, vor den Fischerstädtern aus Peitz. In der Staffel 2 entschied erst das letzte Gruppenspiel zwischen Platz eins bis drei. Durch einen klaren 5:0 Sieg gegen den Kolkwitzer SV ging die SpVgg Blau-Weiß Vetschau als Gruppensieger hervor. Durch diese Niederlage verpasste der Kolkwitzer SV den Einzug in das Halbfinale und ebnete damit dem SC Spremberg den zweiten Platz.

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Hallenturniere SG Groß Gaglow 2017

Die SG groß Gaglow veranstaltet auch dieses Jahr ihr grosses Hallenturnier für Männer und im Nachwuchsbereich.

Hallenfußball-Wanderpokalturniere der SG Groß Gaglow 2017

XXXIV. Hallenfußball-Wanderpokalturnier für Männermannschaften
Termin:Sonntag, 08. Januar 2017, 14 Uhr
Spielort:Lausitzarena Cottbus, Hermann-Löns Straße
Turnierleitung:Ch.Knecht,/ Th.Rensch /E.Jordan / A.Mielke
Teilnehmer:SV Wacker 09 Ströbitz, SC Spremberg 1896, Kolkwitzer SV 1896, SV Guhrow 1912, SpVgg. Blau-Weiß Vetschau, SV Döbern, SG Eintracht Peitz,  SG Groß Gaglow
Pokalverteidiger:SV Wacker 09 Ströbitz

XXXI.  Männer-Hallenfußball-Wanderpokalturnier für Männer (B-Turnier)
TerminSonntag, 08. Januar 2017, 9 Uhr
Spielort:Lausitzarena Cottbus, Hermann-Löns-Straße
Turnierleitung:Ch.Knecht / Th.Rensch / E.Jordan / H.Kuberski
Teilnehmer:Kahrener SV 03, SG Frischauf Briesen, TSV Cottbus, SV Fichte Kunersdorf, SV Motor Saspow, SV Eiche Branitz, Traktor Blau-Gelb Laubsdorf, SG Groß Gaglow II
Pokalverteidiger:SV Motor Saspow   

XXXII. Altliga-Hallenfußball-Wanderpokalturnier
Termin:Sonntag, 08. Januar 2017, 9 Uhr
Spielort:Lausitzarena Cottbus, Hermann-Löns-Straße (Zweifeldhalle)
Turnierleiter:F.Richter / A.Mielke / H.Groschke
Teilnehmer:SV Wacker 09 Ströbitz, SV Motor Saspow, FC Waikiki Cottbus, SV Leuthen/Klein Oßnig, SG Sachsendorf 04, Kahrener SV 03, SV Eiche Branitz, SG Kiekebusch/Groß Gaglow
Pokalverteidiger:SV Wacker 09 Ströbitz

XXIX.  Hallenfußball-Wanderpokalturnier für A-Juniorenmannschaften
Termin:Sonnabend, 07. Januar 2017, 17.00 Uhr
Turnierleiter:M.Brötzmann
Teilnehmer:VfB Cottbus 97, SV Lichtenberg 47, Hoyerswerdaer FC,
FC Energie Cottbus B-Jun., SV Preußen Beeskow, SG Groß Gaglow
Pokalverteidiger:FSV Glückauf Brieske/Senftenberg

XXXI. Hallenfußball-Wanderpokalturnier für B-Juniorenmannschaften
Termin:Sonnabend, 07. Januar 2017, 17.00 Uhr
Turnierleiter:St.Breitmoser
Teilnehmer:SV Lausitz Forst, SG. Calau/Vetschau, SG Burg/Straupitz, SG Bruchmühle,   SG Groß Gaglow I und II
Pokalverteidiger:SG Luckau/Lübben,

XXXII. Hallenfußball-Wanderpokalturnier für C-Juniorenmannschaften
Termin:Sonnabend, 07. Januar 2017, 13.00 Uhr
Turnierleiter:Jan Handrick
Teilnehmer:FSV Viktoria 1897 Cottbus, FC Energie Cottbus, SG Dresden-Striesow, SV Hertha Zehlendorf, SG Groß Gaglow I und II
Pokalverteidiger:SG Groß Gaglow

XXXIII. Hallenfußball-Wanderpokalturnier für D-Juniorenmannschaften
Termin:Sonnabend, 07. Januar 2017, 13.00 Uhr
Turnierleiter:Sven Lehmann  
Teilnehmer: FSV Viktoria 1897 Cottbus, Kolkwitzer SV 1896, Kahrener SV 03, BSV Cottbus-Ost, SG Groß Gaglow I und II
Pokalverteidiger:FSV Viktoria 1897 Cottbus

XXXIII. Hallenfußball-Wanderpokalturnier für E-Juniorenmannschaften

Termin:Sonnabend, 07. Januar 2017, 9.00 Uhr
Turnierleiter:Horst Nothbaum
Teilnehmer:BSV Cottbus-Ost, FSV Viktoria 1897 Cottbus, Kahrener SV 03, Spremberger SV 1862, SG Groß Gaglow I und II
Pokalverteidiger:Spremberger SV 1862

XXII. Hallenfußball-Wanderpokalturnier für F-Juniorenmannschaften

Termin:Sonnabend, 07. Januar 2017, 9.00 Uhr
Turnierleitung:Horst Nothbaum
Teilnehmer:FSV Viktoria 1897 Cottbus, BSV Cottbus-Ost, Spremberger SV 1862,SG Sachsendorf 04, SG Groß Gaglow I und II
Pokalverteidiger: Spremberger SV 1862

Hallenfestival 2017

Auch dieses Jahr steht das Hallenfestival wieder an. Der Budenzauber in der Lausitz-Arena Cottbus findet dieses Jahr vom Freitag 13.01.17 bis Sonntag 15.01.2017 statt.

Veranstaltet wird das Ganze wie die letzten Jahre von der SG Frischauf Briesen.

Für das leibliche Wohl ist wie immer gesorgt. Fans und Zuschauer sind also herzlich willkommen.

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Halbserienrückblick der Kreisoberliga 2016/2017

Halbserienrückblick der Kreisoberliga 2016/2017

Anzahl der mehr geschossenen Tore entscheidet über inoffizielle Herbstmeisterschaft

Ein Novum in der 25-jährigen Geschichte des Fußballkreises Niederlausitz ist es, dass am Ende der ersten Halbserie der Fußballkreismeisterschaft zwei Vereine punkt- und torgleich an der Spitze der Tabelle stehen. Nur die Anzahl der mehr geschossenen Tore entschied über Platz eins. Der Spremberger SV musste am letzten Spieltag mit ansehen, wie der Konkurrent vom SV Fichte Kunersdorf eine Aufholjagd in den letzen 45 Spielminuten gegen die SG Groß Gaglow entfachte, wo am Ende ein Tor fehlte, um den am 13.Spieltag verlorenen Spitzenplatz zurück zu erobern.

Acht Spieltage blieb die Fichte-Elf ungeschlagen, dabei hatte man das direkte Duell gegen den Mitfavoriten aus Spremberg knapp mit 1:0 für sich entscheiden können, um einen Spieltag weiter (9.) in Saspow, mit dem gleichen Ergebnis, die erste Saisonniederlage hinzunehmen. Völlig überraschend dann am 14.Spieltag die Niederlage in Schorbus, die die Tabellenführung kostete.

Mitfavorit Spremberger SV lag vom Beginn an auf Platz zwei. Sechs Spiele in Folge wurden gewonnen. Dann folgten zwei Niederlagen am Stück. Die Niederlage in Kunersdorf konnte man einplanen, aber eine Woche später die Heimniederlage gegen die Reserve vom BSV Guben Nord war schon eine Überraschung. Von diesen beiden Niederlagen erholten sie sich schnell und es folgten neun Siege in Folge, mit einem sagenhaften Torverhältnis von 30:5! Wie schon erwähnt, setzten sie sich am 14.Spieltag nach der Niederlage der Kunersdorfer in Schorbus an die Tabellenspitze.

Die weitere Konkurrenz ist praktisch schon geschlagen. Nach der Hälfte der Meisterschaft hat besagtes Führungsduo schon 16 Punkte Vorsprung gegenüber den folgenden Tabellenplätzen.

Ein weiteres Novum ist die Punktdifferenz zwischen Platz drei bis Platz 13. Nur sechs Punkte Differenz gibt es zwischen diesen Plätzen. Eine derartige Dichte konnte noch nicht beobachtet werden. Es spricht für die Ausgeglichenheit der Liga. Die Plätze drei bis fünf mit Ströbitz, Saspow und Briesen, die noch ein Nachholspiel zu bestreiten haben, haben je 23 Punkte. Es folgen die SG Sielow und der Aufsteiger von der SG Kausche mit je 22 Punkten. Sieht man sich die Tabelle weiter an, so sieht man diese unmittelbare Dichte. Viktoria Cottbus (14.) und der SV Lausitz Forst (15.) haben den Anschluss zu einem Mittelfeldplatz noch nicht verloren.

Der Tabellenletzte, die Spielgemeinschaft Drachhausen/Fehrow, hat zu den Nichtabstiegsplätzen jetzt schon einen Punktrückstand von sechs Punkten. Auch hier ist noch nichts verloren. Zu den bisher erreichten drei Siegen sind unbedingt weitere hinzuzufügen.

Die Überraschung in dieser Saison ist zweifellos der Aufsteiger von der SG Kausche. Am Ende der ersten Halbserie einen einstelligen Tabellenplatz (7.) zu belegen, verlangt Respekt ab. Bei ähnlicher Rückrunde kann dieser Platz noch verbessert werden. Auch die Eiche-Kicker aus Branitz haben Potential, um am Ende nicht abzusteigen. Kann der dritte Aufsteiger im Bunde, die Spielgemeinschaft Drachhausen/Fehrow sich noch vom Tabellenende lösen? Zu wünschen wäre es ihnen. Zu den Vereinen:

Spremberger SV 1862
Der SSV hatte in der ersten Halbserie neun Heimspiele zu bestreiten, davon am 1. und 2. sowie am 4. und 5.Spieltag zwei Heimspiele in Folge, die sie alle gewonnen haben. Hinzu kommt noch der 2:1 Auswärtssieg in Kahren. Das waren glatte 18 Punkte und Platz zwei. Die erste Überraschung dann am 7.Spieltag, als zu Hause gegen die Reserve vom BSV Guben Nord verloren haben. Mit 2:0 entführten die Breesener alle drei Punkte aus Spremberg. Eine Woche später gab es die knappe 1:0 Niederlage in Kunersdorf die etwas unglücklich war. Nach diesem 8.Spieltag war der Spitzenreiter Fichte Kunersdorf schon auf sechs Punkte davon geeilt. Der SSV steckte diese beiden Niederlagen weg und ließ neun Siege in Folge folgen. Das waren 27 Punkte und ein sagenhaftes Torkonto von 30:5! Das war der erste Platz am Ende der ersten Halbserie.

SV Fichte Kunersdorf
Der Auftakt beim Aufsteiger SG Kausche gelang mit einem klaren 4:1 Sieg. Es folgten sieben Siege, wobei man bei den anderen beiden Aufsteigern, der Spielgemeinschaft Drachhausen/Fehrow und gegen Eiche Branitz, Schwerstarbeit verrichtet werden musste, um am Ende jeweils mit 2:1 zu gewinnen. Genauso schwer tat sich die Fichte-Elf am 7.Spieltag, als sie bei Viktoria am Ende ebenfalls nur mit 2:1 gewinnen konnten. Nach dem etwas glücklichen Sieg im Spitzenspiel gegen den SSV (1:0) folgte am 9.Spieltag die erste Saisonniederlage. In Saspow unterlagen sie knapp mit 1:0. Das Sechs-Punkte-Polster schmolz auf drei Punkte zusammen. Am vorletzten Spieltag der Hinrunde kam die unerwartete Auswärtsniederlage bei der SG Blau-Weiß Schorbus. Nach einem 0:0 zu Pause enteilten die Gäste auf 2:0 davon. Erst mit dem Schlusspfiff gelang der Anschlusstreffer. Kunersdorf war sichtlich konsterniert. Aufgrund dieser Niederlage und dem Sieg vom SSV am Vortag und mit dem besseren Torverhältnisses musste der Platz an der Sonne dem SSV überlassen werden. Am letzten Spieltag der Hinrunde kannte die Fichte-Elf das Ergebnis vom Spremberger SV, so dass der Fichte-Elf ein Sieg mit sechs Toren Unterschied reichen würde, um diesen Platz wieder zurück zu erobern. Am Ende fehlte ein Tor, um die Spitze wieder zu erlangen.

SV Wacker 09 Cottbus-Ströbitz II
In der Vorsaison lag die Wacker-Reserve zur gleichen Zeit auf Platz zwölf mit 16 Punkten. Heuer ist es Platz drei und 23 Punkte. Eine erhebliche Leistungssteigerung ist hier zu erkennen. Doch diese Punktezahl haben noch zwei weitere Vereine. Der SV Motor Cottbus-Saspow und die Spielgemeinschaft Briesen/Dissen, die aber noch ein Nachholspiel zu bestreiten hat. Auch hier entschied über die Platzierung das Torverhältnis. Ein verheißungsvoller Start gelang zum Auftakt in Groß Gaglow mit einem 2:0 Sieg. Doch die kalte Dusche folgte auf dem Fuße, als am folgenden Spieltag das erste Heimspiel gegen Aufsteiger Kausche verloren wurde. Es folgte ein weiterer Sieg und eine Niederlage, daran schlossen sich zwei Niederlagen am Stück an. Wacker gelang es in der Folgezeit nicht mehr eine Siegesserie von mehr als drei Spielen zu erreichen. Nach drei Niederlagen in Folge (7.-9.Spieltag) gelangen vom 10. bis 12.Spieltag sofort die Wiedergutmachungen mit drei Siegen am Stück. Die drei letzten Spiele waren eher negativ. Der Abstand zur Spitze ist mit 16 Punkten Differenz weit entfernt, das ist nicht mehr lösbar. Kann eine ähnliche Serie in der Rückrunde gespielt werden? In der Saison 2014/2015, mit Start der neuen Kreisoberliga, konnte die Wacker-Reserve am Ende schon einmal den dritten Platz erringen.

SV Motor Cottbus-Saspow
Gespannt schaute man nach Saspow, wo es mit Saisonbeginn einen Trainerwechsel gab. Der langjährige erfahrene Coach Michael Zerna ging in den sportlichen „Ruhestand“. Mit einem verheißungsvollen Doppelpack starteten sie in die neue Saison. Die folgenden sechs Spiele waren durchwachsen. Von möglichen 18 Punkten wurden zehn erreicht. Das war zu diesem Zeitpunkt Platz drei, aber schon acht Punkte Rückstand zum damaligen Spitzenreiter Fichte Kunersdorf. Dann kam der brisante achte Spieltag. Der Spitzenreiter aus Kunersdorf war in Saspow zu Gast. Zu mindestens eine Halbzeit lang spielte Saspow Traum- und Powerfußball, mit einer gerechten 1:0 Pausenführung. Eine außergewöhnliche Mannschaftsleistung, die leider im zweiten Abschnitt nicht mehr wiederholt werden konnte. Mit viel Glück aber auch Können wurde diese knappe Führung über die Zeit gebracht. Doch die kalte Dusche folgte auf dem Fuße. Es folgten drei Niederlagen am Stück. Die letzten drei Spiele hatte von jedem etwas, Unentschieden, Niederlage und Sieg. Am Ende Platz vier, ebenfalls mit 23 Punkten. Eine bessere Platzierung war möglich.

SG Briesen/Fehrow
Gegenüber dem Vorjahr hat die Spielgemeinschaft eine weitaus bessere Halbzeitbilanz aufzuweisen. Platz fünf gegenüber Platz neun aus der Saison 2015/2016, obwohl sie noch ein Spiel gegen den Kahrener SV 03 nachzuholen haben. Bei einem Sieg winkt Platz drei. Ihr Saisonstart war nicht der Beste. Aus den ersten fünf Spielen konnten gerade sieben von fünfzehn möglichen Punkten eingefahren werden. Im zweiten Drittel der ersten Halbserie war eine kleine Steigerung zu verzeichnen, hier wurden neun Punkte erzielt. Und auch im letzten Drittel, bei nur vier Spielen, war die Ausbeute gering. Sieben von zwölf möglichen Punkten wurden es. Bei einer Steigerung in der zweiten Halbserie, ist die Wiederholung einer vorderen Platzierung möglich. In der Serie 2012/2013 erreichte man die Vizemeisterschaft in der Kreisliga.

SG Sielow
Zu Beginn der Meisterschaft musste die SG Sielow mit zu dem engeren Favoritenkreis gezählt werden. Ihre Endplatzierung in der Vorsaison mit Platz vier bestätigte dies. Doch durchwachsen war ihr Start. Den Heimsiegen folgten Auswärtsniederlagen. Am 8.Spieltag gelang der erste Auswärtssieg in Schorbus. So folgten nach zwei Siegen am 8. und 9.Spieltag zwei Niederlagen am Stück gegen Kausche und Briesen, um am 13. und 14.Spieltag erneut zu verlieren. Bei konstanter Spielweise in der zweiten Halbserie ist eine bessere Platzierung möglich.

SG Kausche
Als Aufsteiger und Neuling der Kreisoberliga konnten sie überzeugen. Schon lange nicht mehr belegte ein Neuling auf Anhieb einen einstelligen Tabellenplatz, zu mindestens nach Ende der ersten Halbserie. Im Auftaktspiel gab es zunächst einen gehörigen Dämpfer. Gegen den Mitfavoriten Fichte Kunersdorf mussten sie gleich im ersten Heimspiel ordentlich Lehrgeld bezahlen. In den darauf folgenden Spielen lief es sehr durchwachsen. Nach fünf Spieltagen belegten sie Platz 10 mit sechs Punkten. Siege gegen Traditionsvereine der Kreisoberliga wie gegen Sielow, Viktoria Cottbus, Kahren oder dem 3:3 Unentschieden gegen Saspow ließen aufhorchen. Am Ende sprang ein 7.Platz heraus, mit guten 22 Punkten. Können sie diese Leistung in der Rückrunde bestätigen?

BSV Guben Nord II
Der vorjährige Herbstmeister und spätere Drittplatzierte hatte mit Beginn der Meisterschaft einige unübersehbare Startschwierigkeiten. Der Auftakt war alles andere als gut. Nach den ersten fünf Spieltagen waren nur magere vier Punkte auf dem Konto der Breesener. Platz 12 war das Ergebnis. Es gab unerwartete Heimniederlagen gegen den SV Lausitz Forst und den Aufsteiger Eiche Branitz. Nach den zwei Heimniederlagen in Folge am 10. und 11.Spieltag gab es am folgenden Spieltag die höchste Auswärtsniederlage bei Wacker Ströbitz II. Zum Ende der ersten Halbserie am 13., 14. und 15.Spieltag gelangen drei Siege am Stück. Diese neun Punkte katapultierte sie zum Abschluss auf einen einstelligen Tabellenplatz auf Platz acht.

Kahrener SV 03
Die 03er zählten zu Beginn der Meisterschaft auch zu den Favoriten, büßten aber mit zunehmender Spieldauer wichtige Zähler ein, die nicht erwartet wurden. Hinzu kamen innerhalb der Mannschaft Differenzen auf, die nicht gut für die mannschaftliche Geschlossenheit war. Die ersten fünf Spiele entsprachen ihrem Konzept. Zehn von fünfzehn möglichen Punkten wurden erzielt, das war Platz drei. Innerhalb der nächsten fünf Spielen setzte es drei empfindliche Niederlagen, gegen vermeintliche Mitfavoriten. Am 6.Spieltag unterlagen sie zu Hause gegen den Spremberger SV, eine Woche später wurde mit 3:5 in Saspow verloren, um am 10.Spieltag in Kunersdorf mit 0:6 deklassiert zu werden. Hier haben sie wertvollen Boden verloren. Zu diesem Zeitpunkt lagen sie zwar auf Platz 5, doch der Rückstand zum Spitzenreiter war schon auf elf Punkte angewachsen. Weiterer Boden ging in den letzten vier Spielen verloren, als nur ein Sieg, aber dafür drei Niederlagen erzielt wurden. Das letzte Spiel gegen Briesen wird am 19.02.2017 nachgeholt. Der 9.Platz und zwanzig Punkte Rückstand zum Spitzenduo verrät ihre derzeitige Situation.

SG Blau-Weiß Schorbus
Eigentlich war die SG Blau-Weiß Schorbus in der letzten Saison 2015/2016 schon abgestiegen aus der Kreisoberliga. Aber durch den Verzicht von der SG Blau-Weiß Klein Gaglow weiterhin in der Kreisoberliga zu spielen, und um die Sollstärke der Kreisoberliga von 16 Mannschaften beizubehalten, wurde lt. Wettspielanweisung des FK Niederlausitz entschieden, den frei werdenden Platz mit einem Absteiger zu besetzen (spezielle Bestimmungen für den Herrenspielbetrieb, Abs. Staffelqualifizierungen). Das war in diesem Fall die SG Blau-Weiß Schorbus. Diese unerwartete Möglichkeit nutzten sie am Ende der ersten Halbserie weidlich. Der Auftakt war nicht berauschend. Nach fünf Spieltagen waren auf der Habenseite gerade einmal fünf Punkte, Platz 11. Auch das zweite Drittel war nicht besser wie das Erste. Nur vier Punkte wurden erreicht, das waren nach zehn Spieltagen neun Punkte und Platz 13. An den Spieltagen 11, 12 und 14 ließen sie die Fachwelt aufhorchen. Der 3:1 Sieg in Saspow, zu Hause gegen Kahren ein 2:1 Sieg und die Sensation dann am 14.Spieltag, als sie den Meisterschaftsfavoriten SV Fichte Kunersdorf mit einem sensationellen 2:1 Sieg von der Tabellenspitze stießen. Das abschließende 2:2 Unentschieden bei der Wacker-Reserve machte am Ende Platz zehn möglich. Können sie dieses Hoch mit hinüberretten in die Rückrunde?

VfB Krieschow II
In der Vorsaison stand der VfB lange Zeit in der Abstiegszone. Zum Halbserienende damals waren sie Schlusslicht der Tabelle. Am 22.Spieltag verließen sie die Abstiegsplätze, um am Ende Platz 13 zu belegen. Dieses sollte Heuer nicht wieder passieren. Nach fünf Spieltagen belegten sie Platz 9 mit sieben Punkten. Die gleiche Punktzahl erreichten sie im zweiten Drittel der Hinrunde, dies bedeutete auch weiterhin Platz neun. Keine Steigerung gab es dann im letzten Drittel, wo gerade vier Punkte erkämpft werden konnten. Am Ende neun Punkte mehr eingefahren als 2015/2016 und damit Platz elf. Trotzdem ist die Gefahr des Abstiegs noch nicht gebannt. Die Punktabstände sind so gering, das ab Platz neun die Abstiegszone beginnt. Können sie sich steigern und der Gefahr des Abstiegs entrinnen?

SG Groß Gaglow
Die Gaglower haben bis zum 13.Spieltag auf einen einstelligen Tabellenplatz gelegen. Dabei war die beste Platzierung am 7.Spieltag mit dem 4.Platz. Doch die letzten drei Spiele gingen allesamt verloren. In Kahren etwas unglücklich mit 0:1, zu Hause gegen Guben mit 0:2 und am Schlusstag wurden sie in der zweiten Spielhälfte im Spiel in Kunersdorf regelrecht vorgeführt. Nach dem 0:1 wurde nur noch willenlos reagiert. Einst ihre große Stärke, zu mindestens in der Vorsaison, war ihre Auswärtsstärke. Davon war in diesem Jahr kaum etwas zu sehen. Hinzu kam eine weitere Schwäche, das Nutzen von Torchancen. Dies wurde in den letzten drei Spieltagen sichtbar, als kein Tor gelang. Hier muss der Hebel angesetzt werden.

SV Eiche Branitz
Den Eiche-Kicker kann es in ihrem ersten Jahr im Oberhaus des Fußballkreises nur darum gehen, die Klasse zu halten. Nach mäßigem Start, mit drei Niederlagen und einem Unentschieden, dieses gegen Ortsnachbar Kahren, war dies Platz 15, ein Abstiegsplatz. Später wurde das Nachholspiel in Guben überraschend mit 1:0 gewonnen. Im zweiten Drittel gab es kaum eine Steigerung. Nach zwei Niederlagen in Folge (6. u. 7. Spieltag) kam gegen Groß Gaglow ein Unentschieden hinzu.Daran schloss sich der erste Saisonsieg an, als das Aufsteigerduell mit der SG Kausche sicher mit 2:0 gewonnen wurde. In der Schlussrunde gab es einen beachtenswerten Sieg gegen die SG Sielow. Am Ende der Hinrunde belegen sie mit 17 Punkten einen Nichtabstiegsplatz, Platz 13. Die weitere Entwicklung dieses Vereins wird weiterhin aufmerksam verfolgt.

FSV Viktoria 1897 Cottbus
Schon in der Vorsaison schaffte Viktoria, nach einem spannendem Finale am Schlusstag der Meisterschaft, den Klassenerhalt mit einem Sieg gegen Fichte Kunersdorf. Auch in dieser Saison ging es nur um den Klassenerhalt. Verheißungsvoll war der Start. Als die ersten beiden Spiele gewonnen werden konnten schöpften sie Hoffnung. Weitere Siege stellten sich in der Folgezeit nicht ein. Manches Spiel ging nach einer Führung noch verloren. Ein großes Manko ist die Chancenverwertung. Klarste Möglichkeiten wurden ausgelassen, um am Ende das Nachsehen zu haben. Einen Lichtblick gab es am 8. und 9.Spieltag, als sie auswärts in Ströbitz Wacker schlagen konnten und einen Spieltag später zu Hause Schorbus schlagen konnten. Ein Unentschieden in Groß Gaglow folgte. Nach dem 10.Spieltag belegten sie Platz zwölf, mit zehn Punkten. Auch das letzte Drittel viel sehr bescheiden aus. Zwei 0:0 Unentschieden wurden in Briesen und bei der Reserve vom VfB Krieschow eingefahren, um am Schlusstag Mitkonkurrent Eiche Branitz zu schlagen. Die Abschlussplatzierung der Hinrunde ist ein Nichtabstiegsplatz, Platz 14 und 15 Punkte. Erneut stehen sie im Abstiegskampf. Erfahrungen damit haben sie, vielleicht kann dies ihr Vorteil am Ende sein.

SV Lausitz Forst
Parallelen zur Vorsaison bieten sich an. Bis zum 8.Spieltag zierten sie in der Vorsaison das Tabellenende, um am Ende, nach großem Kampf, noch Zwölfter zu werden. Heuer fast die gleiche Platzierung. Nur das sie dieses Mal bis zum 9.Spieltage Schlusslicht der Tabelle waren. Ab dem 9.Spieltag mussten sie nur eine Niederlage hinnehmen und das war am 12.Spieltag, als sie beim Spitzenreiter in Kunersdorf mit 2:0 verloren. Erst am letzten Spieltag wurden sie erneut auf einen Abstiegsplatz verwiesen. Einen Platz schlechter, als in der Vorsaison. Viele personelle Ausfälle mussten die Neißestädter verkraften, welche nicht kompensiert werden konnte. Wenn sich hier in naher Zukunft nichts ändert, wird wieder bis zum letzten Spieltag gekämpft werden müssen, um den Abstieg zu entrinnen.

Spielgemeinschaft Drachhausen/Fehrow
Spiele mit der Spielgemeinschaft enden fast immer torreich. Die „Schießbude“ der Liga. 58 Gegentore in 15 Spielen, das sind 3,87 Tore pro Spiel, die sie hinnehmen mussten. Mit 33 geschossenen Toren erreichen sie einen beachtlichen 6.Platz im Ranking. 45 bis 60 Minuten halten sie stand, dann werden Spiele durch individuelle Fehler und/oder mannschaftliches Versagen bestraft und verloren. Hier gilt es anzusetzen die Fehlerquellen auszumerzen. Noch ist nicht alles verloren. Sechs Punkte hinter einen Nichtabstiegsplatz lässt noch alles offen.

Statistik
In den 119 Spielen gab es 46 Heimsiege, 16 Unentschieden, 37 Auswärtssiege.

467 Tore wurden erzielt, dies ergibt einen Schnitt von 3,92 pro Spiel.

Mit 20 Toren führt Mathias Jäckel (Spremberger SV 1862) die Torschützenbestenliste an. Hier steht der Rekord aus der Saison 2001/2002 mit 61 Toren, gehalten von Jörg Handrick SG Burg/Spreewald. Gefolgt von Lothar Joppek mit 49 Toren, aus der Saison 1998/1999.

Joachim Rohde

Rückblick 15.Spieltag Kreisoberliga FK Niederlausitz 2016/2017

Hallo Fußballfreunde!

Die erste Halbserie der Jubiläumskreismeisterschaft ist Geschichte. Bis auf des Spiel Kahrener SV 03 gegen SG Briesen/Dissen, welches auf den 19.02.2017 verlegt wurde, konnten alle Spiele ordnungsgemäß unter Dach und Fach gebracht werden. Ein Novum in der Geschichte des Kreisfußballs, nach der Neugründung der Fußballkreise 1992 ist es, dass es ein Kopf an Kopf Rennen gibt, wo am Ende der Halbserie nur die Anzahl der mehr geschossenen Toren ((§ 29, Abs. 3 der SpO) entschied, wer inoffizieller Herbstmeister wurde. Punkt- und Tordifferenz sind bei den beiden Vereinen Spremberger SV und SV Fichte Kunersdorf gleich. Spannung also pur in der zweiten Halbserie. So gab es am Schlusstag noch einmal 32 Tore, das ist ein Schnitt pro Spiel von 4,5 Toren!

Es gab doch einige überraschende Ergebnisse in Ströbitz und in Sielow. Viktoria Cottbus gewinnt wichtiges Kellerderby gegen Branitz. Motor Saspow kann gegen den Tabellenletzten seine Negativserie stoppen. Die Gubener Reserve hatte große Mühe den Aufsteiger aus Kausche knapp zu schlagen. Der Spremberger SV gewann erwartungsgemäß gegen die Reserve vom VfB Krieschow und der SV Fichte Kunersdorf machte es sehr spannend, bis der Knoten platzte im Spiel gegen Groß Gaglow. Zu den Spielen:

Die Ströbitzer Wacker-Reserve hatte die SG Blau-Weiß Schorbus zu Gast und fand in ihm einen ebenbürtigen Gegner. Es war in der ersten Spielhälfte ein ausgeglichenes Spiel mit schnellen Toren in der Anfangsphase. Schon in der siebenten Spielminute gingen die Gastgeber überraschend mit 1:0 in Führung. Nach einer Flanke von Mohammad Abdulhmid, die zu Sebastian Pasera kam, konnte dieser platziert verwandeln. Doch postwendend schlugen die Gäste zurück. Im direkten Gegenzug kam Maximilian Hußner zu einem Torschuss, der Schlussmann des Gastgebers Mario Duck rutschte beim Abwehrversuch aus, der Ball schlug gegen den Innenpfosten und von dort trudelt er in den Kasten der Ströbitzer zum 1:1. Weiterhin ein offener Schlagabtausch. In der 18.Spielminute gelingt dem Vorlagengeber zum Führungstor der erneute Führungstreffer, als er dem zu weit vor seinem Tor stehenden Gästeschlussmann Jenzewski überlupfte und der Ball unter die Latte einschlug. Doch die Freude währte nicht lange über diese Führung, da gelang den Gästen der erneute Ausgleich. Nach einer Flanke (28.) traf aus 20 Meter Jonas Jakubenko zum 2:2 Ausgleich. Im zweiten Spielabschnitt waren es die Gäste, die die größeren Spielanteile besaßen. Möglichkeiten in der 50., 65.,69. und 67. Spielminute wurden sträflich liegen gelassen. So wurde ein Freistoß (69.) aus 18 Meter von Nico Bartelt abgefälscht und ging knapp neben das Tor ins Aus. Wacker hatte derartiges nicht entgegenzusetzen. Die Gäste vergaben einen möglichen Sieg. Trotz dieses Unentschieden überwintern die Gastgeber auf Platz drei. Schorbus verteidigt Platz zehn.

Nach zwei Niederlagen in Folge wollte die SG Sielow im Spiel gegen den in Abstiegsnöten befindlichen SV Lausitz Forst Wiedergutmachung betreiben. Doch sie mussten mit ansehen, wie die Gäste das Spielgeschehen dirigierten, dabei aber die gut heraus gespielten Möglichkeiten nicht in Tore verwandeln konnten. So mussten sie eigentlich zur Pause in Führung liegen. Doch es kam ganz anders als erartet. Eine ungeschickte Aktion von Spielführer Jonny Kerb im 16er führte zum Strafstoß. Diese Chance ließ sich Robert Becker nicht entgehen und verwandelte sicher zur 1:0 Führung. Eine glückliche Führung. Der längst fällige Ausgleich fiel in der 74.Spielminute. Ein Freistoß unmittelbar vor dem 16er verwandelte Domenik Patsch zum 1:1. Der Ball wurde unterwegs noch abgefälscht, so dass er unhaltbar für Worrack wurde. Doch die Freude währte gerade einmal drei Minuten, da schlugen die Gastgeber erneut zurück. Ein Pass von Daniel Kubik in die Schnittstelle des Spieles kann Christopher Kroll zum 2:1 verwandeln. Konnten die Gäste erneut antworten? Ja sie konnten. Acht Minuten nach dem erneuten Rückstand. Eine Flanke von der rechten Seite wurde immer länger, Worrack im Tor kann diesen Ball nicht festhalten, Andre Pielenz ist zur Stelle und verwandelt unter großem Jubel seiner Mitspieler zum 2:2 Ausgleich. Ein hoch verdienter Punktgewinn für die Gäste. Aufgrund der ersten Spielhälfte war mehr drin. Sielow geht in die Winterpause mit Platz sechs. Die Gäste nun wieder auf einen Abstiegsplatz, Platz 15.

Der Spremberger SV war der Favorit im Spiel gegen die Reserve vom VfB Krieschow. Vom Anpfiff an bestimmten sie das Spielgeschehen. Die Gäste waren chancenlos, ohne eine echte Torchance zu erarbeiten. So gingen die Gastgeber schon frühzeitig in Führung, als in der 7.Spielminute Kevin Beuchel am 16er an den Ball kam und schoss den Ball über den Gästeschlussmann Carsten Graske hinweg in das lange Eck zum 1:0. Zehn Minuten später ist es Christian Wietasch der einen Diagonalpass von Charlie Maetschke annahm, auf den Schlussmann Graske zu lief, diesen ausspielt und zum 2:0 einschoss. Weitere Möglichkeiten, diese Führung noch vor der Pause zu erhöhen, wurden nicht genutzt. Im zweiten Spielabschnitt das gleiche Bild. Jäckel, Wietasch und Krautz vergaben so genannte Hundertprozentige. In der 71. Spielminute ist es Goalgetter Mathias Jäckel der einen langen Ball aufnahm und mit einem tollen Solo diese Szene erfolgreich abschloß zum 3:0. Nach einem Abwehrfehler, der Ball wird schlecht abgespielt, nutzte Routinier Oliver Born dies zum 3:1 Anschlusstreffer. Die Tabellenführung wurde für einen Tag verteidigt. Kann Kunersdorf sie noch bedrängen? Die Gäste belegen Platz elf zum Abschluss der ersten Halbserie.

Konnte der Aufsteiger, die SG Kausche, ihre kleine Erfolgsserie in Gubben fortsetzen? Immerhin hatten sie aus den letzten sieben Spielen, 13 von 21 möglichen Punkten eingefahren. So überraschten sie schon nach 120 Sekunden die Breesener, als ein Pass von der linken Seite in Höhe des 16er zu Sebastian Linke kam, der nicht lange fackelte, sofort abdrückte und der Ball schlug unhaltbar zum 0:1 ein. Der Gastgeber nun unter Druck. Erst zwei Standartsituationen führten zum Ausgleich bzw. zur Führung. Ein Freistoß kam vor das Tor der Gäste, aus dem Gewühl heraus kann Jan Malecki zum 1:1 Ausgleich einschießen (30.). Mit dem Pausenpfiff dann die Führung. Erneut ist es ein Freistoß, den der Gästeschlussmann Neubert nur wegfausten kann, diesen abgewehrten Ball konnte Alex Freitag mit dem Kopf verwandeln, 2:1. Nach der Pause drängte der Aufsteiger auf den Ausgleich. Doch in dieser hektischen Schlussphase gelang es nicht. Die Breesener verteidigten geschickt diesen knappen Sieg. Am Ende der ersten Halbserie belegen sie einen einstelligen Tabellenplatz, Platz acht. Der Aufsteiger befindet sich auf einen hervorragenden siebenten Platz.

Zum Abschluss der Hinserie gab es noch einmal ein Sechs-Punkte-Spiel. Zum Kellerderby kam es in der Drachhausener Straße. Der FSV Viktoria Cottbus hatte es mit dem Aufsteiger SV Eiche Branitz zu tun. Beide Vereine benötigten die drei Punkte. Viktoria wurde schon nach zehn Spielminuten aus allen Träumen gerissen, als die Gäste durch ihren Spielmacher Christian Schultka in Führung gingen. Ein Freistoß wurde schnell ausgeführt, Viktoria war nicht ganz im Bilde ujd es stand 0:1. Doch schon acht Minuten später kam der Gastgeber zum Ausgleich. Eine feine Sololeistung von Max Breyer brachte den Ausgleich, 1:1. Doch postwendend die erneute Führung der Gäste. Eine unaufmerksame Abwehr und ein grober Torwartfehler nutzte David Bär zum 1:2. In der zweiten Hälfte des Spieles bestimmten nun die Gastgeber das Spielgeschehen. Doch wie schon in der Vergangenheit fehlte es an der Präzision oder am Schussvermögen Chancen zu verwandeln. Als sich alle mit einer erneuten Niederlage abfinden wollten, schlug Viktoria mit einem Doppelpack in den Schlussminuten noch einmal zu. Robert Kiesow wurde gut angespielt, setzte sich durch und traf zum 2.2. Max Breyer krönte seine Leistung an diesem Tage mit dem 3:2, als er sogar noch den Gästeschlussmann Jakob Zylla ausspielte und zum viel bejubelten Siegtor einschoss, 3:2. Am Ende ein nicht unverdienter Sieg der Böhm-Schützlinge, die durch diesen Sieg die Abstiegsplätze verlassen haben, Platz 14. Der Aufsteiger liegt um einen Platz höher als Viktoria, Platz 13.

Der SV Motor Cottbus-Saspow wollte im Spiel gegen den Aufsteiger und Tabellenletzten SG Drachhausen/Fehrow seine Negativserie mit einem Sieg beenden. Dies gelang dann am Schluss doch recht eindeutig. Jochen Knauer war der Schütze des Tages. Gleich drei Mal traf er ins Schwarze. Ein verteiltes Spiel in der ersten Spielhälfte, mit Möglichkeiten auf beiden Seiten. Als Kevin Hauf nach 15 Spielminuten im 16er zu Fall gebracht wurde, verwandelte Jochen Knauer den fälligen Strafstoß zum 1:0, den die Gäste nach einer halben Stunde Spielzeit mit dem 1:1 ausglichen (Dennis Handrow). Mit diesem Remis ging es in die Pause. In der zweiten Halbzeit dauerte es bis zur 62.Spielminute, bis dem Gastgeber die erneute Führung gelang. Ein Fernschuss von Jochen Knauer wurde unterwegs noch abgefälscht und schlug zum 2:1 ein. Dieses Tor war Auslöser einer Torejagd. Schon drei Minuten nach dem 2:1 gelang Sanchez das 3:1, Danach stürmten wie entfesselt die Knauer, Schütze, Sanchez und vergaben hier eine mögliche höhere Führung. So aber kamen die Gäste nach einem Konter durch Marcus Krüger zum erneuten Anschlusstreffer zum 3:2. Sieben Minuten später erneut Jochen Knauer mit seinem dritten Tor an diesem Tage, als er das 4:2 markierte. Ein hoch verdienter Sieg. Saspow hat die Negativserie erst einmal gestoppt. Zum Abschluss der Hinrunde bedeutet dieser Sieg Platz vier in der Tabelle. Die Gäste bleiben Schlusslicht der Tabelle. Nun schon sechs Punkte Rückstand zum Tabellenfünfzehnten.

Der SV Fichte Kunersdorf wusste vor dem Spiel, wie der Konkurrent aus Spremberg am Vortag gespielt hatte, und so war auch ihre Marschroute klar. Ein Sieg musste her, um am Spitzenreiter dran zu bleiben. Erstaunlich dann, das die Gäste in der ersten Spielhälfte sich gut verkauften. Die Fichte-Elf war die spielbestimmende Mannschaft, schaffte es aber nicht, ihre sich bietenden Chancen zu nutzen. So hatte Florian Günther in der zwölften Spielminute die Chance zum 1:0, als er allein vor Schlussmann Dustin Lindner auftauchte, aber an diesem scheiterte. Oder neun Minuten später Steffen Klisch, als dieser eine so genannte Hundertprozentige nicht verwandeln konnte, als er aus elf Meter verzog. Die Gäste kamen mit zwei Freistößen zu ihren Möglichkeiten. Einmal schoss Christoph Donath einen Freistoß auf Philip Jugert, der mit dem Kopf knapp scheiterte oder als Jugert knapp über das Tor schoss (20). Ein kurzweiliges Spiel in dieser ersten Halbzeit. In der 33.Minute musste Keeper Felix Wolf einen Freistoß von Donath parieren. Mit dem 0:0 Unentschieden ging es in die Pause. Gleich nach dem Wiederanpfiff fiel die Vorentscheidung in diesem Spiel. Ein Eckball von der rechten Seite, getreten von Florian Günther, kam auf den Hinterkopf von dem mit aufgerücktem Abwehrspieler Christian Badack und von hier schlug der Ball in das linke obere Eck. Gaglow zeigte keine Wirkung, kam selbst noch in der 59.Spielminute zu einer Möglichkeit, als Wellschmidt gefoult wurde und Jugert den fälligen Freistoß knapp neben das Tor zog. Mit zunehmender Spielzeit kam die Fichte -Elf immer besser in die Gänge, so dass Tore nicht ausblieben. Den weiteren Torreigen eröffnete ebenfalls ein Verteidiger. Marcel Seifert bekam einen Ball, den Benjamin Golz geradeso noch von der Grundlinie in die Mitte des Torraumes befördert und Golz nur noch verwandeln musste. Von nun an zerfiel die Gäste-Elf. Fast willenlos gaben sie sich auf. Der ehemalige Spieler der Gäste, Florian Günther, erzielte das 3:0 recht kunstvoll, als er einen Freistoß herrlich über die Abwehmauer hinweg in das rechte obere Eck versenkte. Das schönste Tor des Tages. Nun wollte Kunersdorf noch mehr. Die witterten, dass bei diesem angeschlagenen Gegner weitere Tore möglich sind und vielleicht würde die Zurückeroberung der Tabellenführung gelingen. Sechs Tore müssten dabei erzielt werden. In der Folgezeit nur ein anrennen der Fichte-Elf. Sie kamen ihrem Ziel sehr nahe, als Sebastian Golz das 4:0 nach Vorlage von Felix Korn markierte. Dem Ziel nun sehr nahe, gelang zwar noch das 5:0 in der Schlussminute durch den eingewechselten Felix Korn, als er von Sebastian Knüpfer hervorragend angespielt wurde. Zum sechsten Treffer reichte es jedoch nicht mehr. Wie eine Mannschaft so zerfallen kann, ist schon fast peinlich. Am Ende, aufgrund der zweiten Halbzeit, ein hoch verdienter Sieg der Fichte Elf.

In der 25-jährigen Geschichte gab es so etwas noch nicht, das nach Ende einer Halbserie zwei Mannschaften punkt und torgleich sind. Aufgrund der mehr erzielten Tore ist Spremberg der inoffiziele Herbstmeister.

Das Team vom www.spreewaldkicker.de wünscht allen Lesern und Leserinnen frohe Weihnachten und ein gesundes Jahr 2017.

Der Halbserienrückblick wird zwischen dem Jahreswechel erfolgen.

Joachim Rohde

Vorschau 15.Spieltag Kreisoberliga FK Niederlausitz 2016/2017

Hallo Fußballfreunde!

Der letzte Spieltag der ersten Halbserie der Fußballkreismeisterschaft steht auf dem Programm. Hoffen wir, dass das Wetter auch an diesem letzten Spieltag noch mitspielt und die Meisterschaft im Februar ohne Nachholspiele fortgesetzt werden kann. Kann der Spremberger SV nach dem überraschenden Wechsel an der Tabellenspitze die inoffizielle Herbstmeisterschaft einfahren?

Sie haben mit der Reserve vom VfB Krieschow eine lösbare Aufgabe zu bewältigen. Seit nunmehr sechs Spielen in Folge sind sie ohne Niederlage, mit einem Torverhältnis von 27:4! Das macht sie zusätzlich zum Favoriten. Oder gelingt den Gästen die Überraschung? Nach dem vorwöchentlichen mageren 0:0 Unentschieden gegen Viktoria Cottbus ist dies kaum anzunehmen. Der Gastgeber wird sich diese Chance nicht nehmen lassen um Herbstmeister zu werden.
Mein Tipp: Erfolg für den Spremberger SV.

Wie hat der SV Fichte Kunersdorf die vorwöchentliche überraschende Niederlage in Schorbus verkraftet? Können sie ihren Heimvorteil im Spiel gegen die SG Groß Gaglow nutzen, um Wiedergutmachung zu betreiben? In der Vorsaison gewann die Fichte Elf beide Vergleiche. In Kunersdorf hieß es am Ende nur 1:0. Volle Konzentration ist angesagt, denn auch die Gäste müssen nach der vorwöchentlichen Heimniederlage gegen Guben II punkten, um nicht tiefer in der Tabelle abzurutschen.
Mein Tipp: Erfolg für den SV Fichte Kunersdorf.

Ein Traditionskick steht in Kahren an. Die heimischen 03er empfangen den Tabellendritten, die Spielgemeinschaft Briesen/Dissen . In der Vorsaison gewannen beide ihre Auswärtsspiele gegeneinander jeweils mit 1:0. Es gab immer spannende Duelle zwischen diesen beiden Vereinen. Die Gäste sind nach langer Zeit wieder einmal in einer vorzüglichen Ausgangsposition. Dahin wollen die 03er wieder zurück, nachdem es in den letzten Spielen nicht so wie gewünscht lief. Mit einem Sieg könnten die Gastgeber wieder einen Schritt dazu machen. Kann Briesen den Sieg aus der Vorwoche gegen Saspow bestätigen?
Mein Tipp: Erfolg für den Kahrener SV 03.

Die Reserve vom Landesligisten SV Wacker 09 Cottbus-Ströbitz empfängt den Bezwinger vom Spiel Blau-Weiß Schorbus-SV Fichte Kunersdorf. Die Gäste haben in den letzten Wochen wichtige Spiele gewinnen können, so in Branitz und in Saspow, zu Hause gegen Kahren und Kunersdorf . Hinzu kommt noch ein Unentschieden gegen Krieschow II. Diese Punktgewinne macht stark, das heißt, sie kommen mit breiter Brust nach Ströbitz um auch hier zu punkten, zumal die Gastgeber in der Vorwoche in Forst beim Unentschieden Federn lassen mussten.

Wenn die Form der ersten Halbzeit aus diesem Spiel erneut erreicht werden kann, ist ein Dreier möglich. Eine interessante Konstellation.
Mein Tipp: Erfolg für den SV Wacker 09 Ströbitz II.

Kann der Aufsteiger, die SG Kausche, seine bisher guten Ergebnisse weiter fortsetzen? Aus den letzten sechs Spiele wurden von 18 möglichen 10 Punkte erzielt. Aber auch die Breesener haben in der Vorwoche im Spiel bei Groß Gaglow die Kurve bekommen. Mit dem Sieg haben sie sich zurück gemeldet. Für beide Vereine Motivation genug, um weiter erfolgreich zu sein .
Mein Tipp: Erfolg für den BSV Guben Nord II.

Nach zwei Niederlagen in Folge brennt die SG Sielow auf Wiedergutmachung. Gegner ist der SV Lausitz Forst, der jeden Punkt im Kampf gegen den Abstieg benötigt. Der Gastgeber möchte seine alte Tabellenposition (Platz 4) zurück erkämpfen. Daher werden sie voll auf Sieg spielen, um das Ergebnis aus dem Vorjahr zu wiederholen (5:0). Gelingt den Neißestädtern die Überraschung?
Mein Tipp: Erfolg für die SG Sielow.

Kann der SV Motor Cottbus-Saspow seine derzeitige Erfolglosigkeit im Spiel gegen den Tabellenletzten, der Spielgemeinschaft Drachhausen/Fehrow, beenden? Bei einem Sieg kann der einstellige Tabellenplatz verteidigt werden. Die Gäste sind fast immer in den ersten 45 Minuten ein gleichwertiger Sieger. Der „Einbruch“ erfolgt im zweiten Teil der zweiten Spielhälfte. Die meisten Begegnungen mit Drachhausener Beteiligung enden torreich. Auch dieses Mal?
Mein Tipp: Erfolg für den SV Motor Saspow.

Zum Kellerderby kommt es in der Cottbuser Drachhausener Straße. Der FSV Viktoria Cottbus hat den Aufsteiger SV Eiche Branitz zu Gast. Beide Vereine stehen im Abstiegskampf. Hier wird jeder Punkt benötigt. Das Unentschieden aus der Vorwoche bei der Reserve vom VfB Krieschow sollte nicht überschätzt werden. Die derzeitigen Schwächen kennt die Mannschaft. Der Aufsteiger hat nichts zu verlieren und wird voll auf Angriff spielen.
Mein Tipp: Erfolg für den SV Eiche Branitz.

Joachim Rohde

Rückblick 14.Spieltag Kreisoberliga FK Niederlausitz 2016/2017

Hallo Fußballfreunde !

Es war ein Spieltag mit einigen Überraschungen. So musste der Spitzenreiter der Liga, der SV Fichte Kunersdorf, seine zweite Saisonniederlage in Schorbus hinnehmen und verlor die Tabellenspitze am ärgsten Mitfavoriten Spremberger SV, der beim Tabellenletzten erfolgreich war. Überraschend auch die Niederlage der SG Sielow in Branitz, sowie der Sieg von Aufsteiger SG Kausche gegen den Kahrener SV 03. Erneut musste der SV Motor Saspow eine Niederlage hinnehmen. In Briesen wurde verloren. Die Reserve vom Gubener BSV Nord gewann verdient in Groß Gaglow und der SV Lausitz Forst holt wichtigen Punkt im Kampf gegen den Abstieg beim 1:1 gegen die Wacker-Reserve. Zu den Spielen:

Eine späte Revanche gelang der Reserve vom BSV Guben Nord in Groß Gaglow. In der Vorsaison mussten die Breesener hier an gleicher Stelle, am letzten Spieltag der ersten Halbserie, ihre erste Saisonniederlage als inoffizieller Herbstmeister einstecken. Dieses Mal drehten sie den Spies. In der Anfangsphase des Spieles ein verteiltes Spiel, in dem die Gäste mit zunehmender Spielzeit die Initiative übernahmen. Der frühzeitige Führungstreffer in der 14.Spielminute tat sein übriges. Nach einem Eckball von der linken Seite, getreten von Florian Jünger, bekamen die Gastgeber das Spielgerät nicht aus der Gefahrenzone, so dass der Eckballschütze im dritten Versuch den Ball in den Strafraum der Gaglower zurück brachte, hier stand Mustelier Veranes goldrichtig und beförderte den Ball in die Maschen, 0:1. In dieser Phase war Florian Jünger der auffälligste Spieler auf dem Platz. Über ihn liefen alle Angriffe, Eckbälle und Freistöße. Die Gaglower Abwehr bekam ihn nicht in den Griff. Schon hier zeigten sich die Mängel im Gaglower Spiel. Kein konstruktives Spiel war bei ihnen zu erkennen. Bis zum 16er der Gäste kamen sie noch, doch dann war ihr Latein am Ende. Gästeschlussmann und Spielführer Michael Schulz hatte nicht einen ernsthaften Ball zu halten. Das sagt alles aus. In der 39.Spielminute hatte Alexander Ziersch eine gute Möglichkeit das Ergebnis auf 0:2 zu schrauben, doch er scheiterte an Paul Reimer im Tor des Gastgebers. Gleich nach dem Seitenwechsel, es war die 46.Spielminute, führte eine Ballstafette der Gäste fast zum Torerfolg. Von den Stationen Alexander Ziersch, Nico Kappel zu H. Schmietendorf, dessen Schuss Paul Reimer parieren konnte. Vier Minuten nach dieser Szene dann der Gastgeber einmal. Aus halbrechter Position führte ein 30 Meter Freistoß von Nico Wellschmidt fast zum Ausgleich. Die Antwort praktisch mit dem direkten Gegenzug, als nach Vorlage von Felix Pascal Tovela der Ball zu Alexander Ziersch kam und der aus 25 Meter abzog und der Ball im rechten Winkel unhaltbar für Reimer zum 0:2 einschlug. Das war die Vorentscheidung in diesem Spiel. Der Spielnerv beim Gastgeber war endgültig gezogen. Alle Versuche in der Folgezeit verpufften. Am Ende ein hoch verdienter Sieg der Gäste, die sich damit in das Mittelfeld der Tabelle zurück gemeldet haben. Gaglow muss aufwachen, um nicht in der Tabelle weiter abzudriften. Platz zehn ist die Folge. Die Gäste haben Punkte mäßig fast aufgeholt, Platz zwölf.

Der SV Lausitz Forst hatte den Tabellendritten, die Ströbitzer Wacker-Reserve, zu Gast. Nach den letzten drei Heimsiegen gingen sie auch in dieses Spiel sehr optimistisch. Doch zum Anfang sah es nicht danach aus, dass sie einen Punkt erkämpfen würden, denn die erste Spielhälfte gehörte zweifellos den Gästen, die auch schon in der 9.Spielminute ihre erste Chance hatten, als ein Kopfball von Erik Strauss pariert wurde. Fünf Minuten nach dieser Szene die einzige Möglichkeit der Gastgeber in der ersten Halbzeit, als Robert Wollny versuchte den Ball im Kasten der Gäste unterzubringen. Doch Manuel Büttner im Tor der Gäste konnte den Winkel verkürzen und somit die Gefahr bereinigen. Dann die verdiente Führung der Gäste. Nach einem Eckball bekamen die Neißestädter den Ball mehrfach nicht aus der Gefahrenzone, eine Eingabe der Gäste von der rechten Seite konnte Abdulhamid Mohammad mit dem Kopf unhaltbar neben den Pfosten zur 0:1 Führung verwandeln. Fünf Minuten später mussten die Gäste eigentlich das 0:2 markieren, als Silas Wochele völlig frei vor dem Tor versagte. In der 37.Minute erneut Glück für den Gastgeber, als der Torschütze zum 0:1 erneut einen Kopfball an die Querlatte setzte. Zur zweiten Halbzeit kam ein ganz anderer Gastgeber auf das Spielfeld. In der Anfangsphase der zweiten Spielhälfte erarbeiteten sich die Gastgeber zwei sehr gute Möglichkeiten den Ausgleich zu erzielen. In der 50.Spielminute setzte sich Domenik Patsch auf der linken Seite durch, doch Robert Wollny kam nicht an den Ball. Zwei Minuten später jubelten die Gastgeber zu früh, denn der Treffer von Robert Wolly wurde wegen einer Abseitsstellung nicht anerkannt. Mit zunehmender Spielzeit fanden die Gäste wieder zu ihrem Spiel zurück, ohne aber ihre Dominanz der ersten Spielhälfte zu erreichen. Der Gastgeber kam nun immer stärker auf und hatte in der 75.Spielminute die erneute Chance zum Ausgleich, als Domenik Patsch nur das Außennetz traf. Dann doch noch der Ausgleich. Zehn Minuten vor Ultimo bekamen sie einen Einwurf am eigenen Strafraum. Wacker nahm diese Szene nicht ernst genug, sie verloren danach einen Zweikampf mit Vincent Sibilla, der stürmte mit den Ball in den gegnerischen Strafraum und überlistete dabei Schlussmann Büttner und sein Flachschuss ging in die Maschen, 1:1. Am Ende ein nicht unverdienter Punktgewinn aufgrund der zweiten Halbzeit. Mit 14 Punkten belegen sie weiterhin Platz 14. Die Gäste fallen einen Platz zurück, Platz vier.

Nach der vorwöchentlichen Heimniederlage gegen Krieschow II wollte die SG Sielow beim Aufsteiger SV Eiche Branitz Wiedergutmachung erreichen, doch daraus wurde nichts. Obwohl die Gäste in der ersten Spielhälfte das bessere Team waren und die besseren Torchancen hatten, vergaben sie die mögliche Pausenführung durch das Auslassen vieler Möglichkeiten. Nach dem Seitenwechsel ein offener Schlagabtausch mit der Führung für den Gastgeber. Patrick Jahn eröffnete den Torreigen. Zehn Minuten später konnten die Gäste durch Thomas Korrenz ausgleichen, 1:1. In regelmäßigen Abständen kam es in der Folgezeit zu weiteren Toren. Marcus-Paul Lieb war es, der seine Mannschaft erneut in Führung brachte zum 2:1. Doch die Freude währte nur vier Minuten, da schlugen die Gäste zurück. Routinier Jörg Gabbert erzielte das 2:2. Danach beruhigte sich das Spiel. Als sich alle mit dem Unentschieden abfinden wollten, war es Routinier Rico Ramm, der in der Schlussminute noch den Siegtreffer erzielen konnte zum 3:2. Ein unbedingter Kampfeswille wurde belohnt. Mit diesem Sieg hat der Aufsteiger 17 Punkte und befindet sich auf Platz 13. Die Gäste, nun mit der zweiten Niederlage in Folge, fallen vom vierten auf den sechsten Tabellenplatz zurück.

Die VfB-Reserve aus Krieschow hatte Heimvorteil im Spiel gegen den FSV Viktoria Cottbus und war eigentlich der Favorit in diesem Spiel. Nach der letzten Heimniederlage gegen Aufsteiger Eiche Branitz sollten dieses Mal die Punkte in Krieschow bleiben. Doch es wurde ein Spiel zwischen den Strafräumen. Beide Vereine überboten sich beim Auslassen von Tormöglichkeiten. Das gleiche Bild nach der Halbzeitpause. Erneut konnten die vorhandenen Chancen nicht genutzt werden. Die Chancenverwertung war gleich Null. So blieb es bei dem mageren 0:0 Unentschieden. Für die Gäste ein unerwarteter Punktgewinn. Mit zwölf Punkten bleiben sie auf einen Abstiegsplatz. Trotz des Unentschieden sind sie einen Platz in der Tabelle nach oben gerückt. Geschuldet daher auch, weil die unmittelbare Konkurrenz strauchelte.

Der Tabellenletzte und Aufsteiger, die Spielgemeinschaft Drachhausen/Fehrow, schlug sich, wie schon in den vorangegangenen Spielen, eine Halbzeit lang sehr gut gegen den haushohen Favoriten und Meisterschaftsmitfavorit Spremberger SV. Die Gäste bestimmten vom Anpfiff an das Spielgeschehen und hatten durch ihren Goalgetter und Führenden in der Torjägerwertung, Mathias Jäckel, zwei so genannte Hundertprozentige, die die Führung hätte bringen müssen. Der Gastgeber hatte durch Marcus Krüger einen Lattenschuss zu verzeichnen, der ebenfalls die Führung hätte bringen können. So blieb es zur Überraschung „nur“ beim 0:0 zur Halbzeitpause. Nach der Pause dann die längst fällige Führung des Favoriten. Nach gut einer Stunde Spielzeit (63.) gingen die Gäste unter Mithilfe des Gastgeber-Schlussmannes Denny Ulbricht mit 0:1 in Führung. Nach einem Freistoß fast von der Grundlinie aus, kam dieser vor das Tor des Gastgebers, Torhüter Ulbricht rutschte aus, der Ball schlug gegen sein Bein und von dort trudelte er in die kurze Ecke ins Tor. Mit dieser Führung im Rücken lief es jetzt besser bei den Gästen. Die Resultatserhöhung folgte wenig später. als Chistian Wietrasch einen Zweikampf gegen Marco Balisch gewann und überlegt verwandelte, 0:2. Danach hatte die Spielgemeinschaft eine nennenswerte Möglichkeit. als Dennis Handrow nur das Außennetz traf. Mit diesem Sieg und der unerwarteten Niederlage von Fichte Kunersdorf übernehmen sie nun die Tabellenspitze, dank des besseren Torverhältnisses. Drachausen/Fehrow bleibt weiterhin Tabellenletzter.

Der SV Fichte Kunersdorf kam nach Schorbus als Favorit. Sie wollten ihre Spitzenposition verteidigen. Doch es kam ganz anders. Spielerisch konnten die Gäste überzeugen, doch der finale Pass um die Führung zu erzielen fehlte an diesem Tage. Hinzu kam, dass Keeper Felix Wolf an diesem Tage nicht seinen besten Tage erwischt hatte. Mit einem Doppelpack gleich nach der Pause (53. und 58.) schockte der Gastgeber die Gäste. Christian Tischer nutzte einen groben Fehler des Schlussmannes zur 1:0 Führung, als dieser den Ball nicht festhalten konnte. Wenig später die Vorentscheidung, als Maximilian Hußner einen Ball vor das Tor der Gäste schlug, Wolf erneut Schwierigkeiten hatte, die Andreas Böhm zum 2:0 nutzte. In der Schlussminute kamen die Gäste durch Sebastian Knüpfer zum Anschlusstreffer, als er einen 22 Meter Fernschuss in den Winkel platziert schoss, 2:1. Das Tor kam zu spät. Die zweite Niederlage der Saison kostet die Tabellenführung, Platz zwei. Schorbus bleibt auf Platz elf mit 18 Punkten.

Aufsteiger SG Kausche ist im „Höhenrausch“. Aus den letzten fünf Spielen haben sie zwölf von 15 Punkten erkämpft. So kam es zum punktgleichen Tabellennachbarschaftsduell gegen den Kahrener SV 03. Es entwickelte sich ein sehr gutes Kreisoberligaspiel, wobei die Gäste in den Anfangsminuten die spielerisch bessere Mannschaft waren. Die frühzeitige Führung durch Eric Behrendt bestätigte dies. In der Folgezeit verpassten sie den Ausbau dieser Führung. Das war für das weitere Spiel von entscheidender Bedeutung. Denn mit einem Doppelpack des Aufsteigers drehte sich das Spiel. Den Ausgleich erzielte in der 15.Spielminute Fabian Triebeneck. Per Strafstoß, Stephan Faber wurde im 16er gefoult, erzielte Christian Friedrich die Führung zum 2:1. Diesen Schwung nutzten die Gastgeber mit dem 3:1, als Faber dieses Mal erfolgreich war. Doch es wurde noch einmal spannend, als den Gästen der nicht unverdiente 3:2 Anschlusstreffer durch Eric Behrendt gelang. Im zweiten Spielabschnitt drängten sie weiter auf den Ausgleich. Dabei hatten sie einen Lattenknaller zu verzeichnen, der den Ausgleich hätte bringen müssen. So blieb es ein offener Schlagabtausch. In der 79.Minute die Vorentscheidung in diesem Spiel. Erneut war es der Wieselflinke Christian Friedrich, der für das 4:2 verantwortlich zeichnete. Am Ende eines sehr guten Spieles ein nicht unverdienter Sieg des Aufsteigers. Die nun, als Aufsteiger, einen hervorragenden fünften Tabellenplatz belegen. Kahren um einen Platz zurückgefallen, Platz acht.

Ein sehr interessantes Spiel gab es in Briesen. Die Spielgemeinschaft hatte den SV Motor Cottbus-Saspow zu Gast, die zurzeit einige Probleme beim Nutzen von Torchancen hat und auch nicht erfolgreich spielt. Mit dem starken Wind im Rücken spielend nutzten die Gastgeber diesen als zwölften Mitspieler und profitierte auch davon. Mit dem frühzeitigen Doppelpack von Christian Rinza gab es schon eine frühzeitige Vorentscheidung. Schon nach zwölf Minuten klingelte es bei den Gästen im Kasten. Ein kurz gespielter Eckball auf der linken Seite kann nur durch Foulspiel aufgehalten werden. Den fälligen Freistoß, von der Mitte der Grundlinie, wird von Spielführer Randy Gnädig mit Windunterstützung auf den langen Pfosten geschossen, wo Christian Rinza völlig frei und ungehindert zum 1:0 einschießen kann. Acht Minuten später leistet sich der Gästeschlussmann Felix Selle einen folgenschweren Fehler den Rinza sofort nutzte und auf 2:0 erhöhe. In der Folgezeit hat der Gastgeber weitere gute Möglichkeiten die er aber ausließ. Saspow kam mit zunehmender Spielzeit besser in das Spiel und hatte durch Schütze und Knauer gute Möglichkeiten, die knapp vergeben wurden. Im zweiten Spielabschnitt sind es die Gäste, die auf den Anschlusstreffer aus sind. So hat Lukas Lehmann in der 49. und 50.Spielminute die große Möglichkeit zum Anschlußtor. In der 55.Minute hat der zweifache Torschütze Rinza die Möglichkeit das 3:0 zu markieren, scheiterte aber an Felix Selle im Tor der Saspower. Dann ein Auf und Ab . Der eingewechselte Robin Kadler kam zu einer Chance, im Gegenzug ist es Wagner, der das 3:0 verpasst. Dann die große Möglichkeit per Foulelfmeter zum Anschluss zu kommen, doch Spielführer Schütze verschießt den Strafstoß. Danach hatte Rinza noch zwei so genannte Hundertprozentige die er liegen ließ. Am Ende ein nicht unverdienter Sieg der Spielgemeinschaft, die durch diesen Sieg nach langer, langer Zeit wieder einmal Platz drei belegen. Sapow ist auf Platz sieben zurückgefallen.

Joachim Rohde

Vorschau 14.Spieltag Kreisoberliga FK Niederlausitz 2016/2017

Hallo Fußballfreunde!

Wir nähern uns mit Riesenschritten dem Halbserienende. Die beiden Meisterschaftsfavoriten, der SV Fichte Kunersdorf und der Spremberger SV, stehen an diesem 14.Spieltag vor lösbaren Aufgaben. Der Spitzenreiter muss nach Schorbus reisen um dort seine Führungsposition zu verteidigen. In der Vorsaison gewannen die Gäste beide Vergleiche.

In Schorbus hieß es 3:0 für die Fichte-Elf. Mit der gleichen Zielstellung kommen auch dieses Mal die Gäste nach Schorbus. Gelingt dem Gastgeber eine Überraschung gegen den Spitzenreiter?
Mein Tipp: Erfolg für den SV Fichte Kunersdorf.

Der Tabellenzweite, der Spremberger SV, muss zum Tabellenletzten, der SG Drachhausen/Fehrow, reisen. Eigentlich eine klare Angelegenheit für den Favoriten, hat er doch die letzten fünf Spiele in Folge gewonnen und mit einem tollen Torverhältnis abgeschlossen, 25:4 Tore!! Wenn auch der Gastgeber in der Vorwoche ein wichtiges Sechs-Punkte-Spiel gegen Viktoria Cottbus gewann, sollte es trotzdem sehr schwer für sie werden die „Rote Laterne“ des Tabellenletzten abzugeben.
Mein Tipp: Erfolg für den Spremberger SV.

Der Tabellendritte, die Reserve vom SV Wacker 09 Cottbus-Ströbitz, punktgleich mit der SG Sielow, muss zum SV Lausitz Forst, wo sie in der Vorsaison 2:2 Unentschieden spielten. Der Gastgeber benötigt jeden Punkt im Kampf um den Klassenerhalt. Er wird alle Kräfte mobilisieren, um zu mindestens einen Punktgewinn zu erzielen? Wie haben die Gäste die vorwöchentliche 3:0 Niederlage von Kunersdorf verkraftet?
Mein Tipp: Unentschieden.

Aufsteiger Eiche Branitz erwartete die SG Sielow, die nach der Heimniederlage in der Vorwoche auf Revidierung dieses Ergebnisses trachtet. Der Gastgeber benötigt ebenfalls für den Klassenerhalt jeden Punkt. Kann er eine Überraschung landen?
Mein Tipp: Erfolg für die SG Sielow.

Zu einem hochinteressanten und spannenden Spiel kommt es in Briesen. Die Spielgemeinschaft erwartet den SV Motor Cottbus -Saspow. Beide Vereine liegen nur einen Punkt in der Tabelle auseinander. Im Vorjahr gelang den Gästen hier in Briesen ein 3:2 Sieg. Können sie diesen wiederholen? Wenn die Leistung der ersten Halbzeit aus dem Spiel der Vorwoche gegen Kausche wiederholt werden kann, ist ein Punktgewinn möglich.

Die Gastgeber brennen nach der hohen 7:1 Klatsche in der Vorwoche in Spremberg förmlich auf Wiedergutmachung.
Mein Tipp: Erfolg für die SG Briesen/Dissen.

Zwei punktgleiche Tabellennachbarn stehen sich in Kausche gegenüber. Die heimische Sportgemeinschaft und der Kahrener SV 03. Ein Novum, das ein Aufsteiger einen einstelligen Tabellenplatz nach 13 Spieltagen belegt. Mit einem weiteren Sieg könnten sie sich weiter nach oben in der Tabelle arbeiten. Haben die 03er ihre großen Spielerausfälle kompensieren können? Vorsicht ist geboten. Der Neuling ist zu allem fähig.
Mein Tipp: Erfolg für die SG Kausche.

Zu einem weiteren hoch interessanten Spiel kommt es in Groß Gaglow. Die Grün-Weiße Sportgemeinschaft erwartet den vorjährigen Herbstmeister, die Reserve vom BSV Guben Nord. Beide Vergleiche im Vorjahr gewannen die Gastgeber 2:1 und 2:0. Hier an gleicher Stelle gab es für den damaligen Spitzenreiter die erste Saisonniederlage. Dieses Mal sind die Gäste weit entfernt von dieser Position. Gelingt heuer die Revanche? Der Gastgeber möchte schon im einstelligen Bereich verbleiben, dazu bedarf es aber einen Sieg.
Mein Tipp: Erfolg für die SG Groß Gaglow.

Die Reserve vom VfB Krieschow erwartet den Tabellenvorletzten, den FSV Viktoria Cottbus, die zur Zeit große Probleme hat, Tore zu erzielen. Das spielerische Niveau ist wohl da, doch die konsequente Umsetzung ist nicht vorhanden. Wenn dieses Problem nicht in Bälde gelöst werden kann, sieht es in diesem Jahr nicht rosig für sie aus. Der Gastgeber wird diese Chance nutzen wollen seinen Mittelfeldplatz in der Tabelle zu festigen und auszubauen.
Mein Tipp: Erfolg für den VfB Krieschow II.

Joachim Rohde

Rückblick 13.Spieltag Kreisoberliga FK Niederlausitz 2016/2017

Hallo Fußballfreunde!

Der Vorsprung des Spitzenduos weitet sich immer weiter aus. 15 bzw. 12 Punkte sind es nun schon zum Drittplatzierten Wacker Ströbitz II. Motor Saspow vergab dagegen die Chance wieder auf Platz 3 zurück zukehren. Eine sichere Führung konnten sie nicht verteidigen. In der Nachspielzeit mussten sie noch den Ausgleich hinnehmen. Sielow mit einer überraschenden Heimniederlage gegen Krieschow II. Viktoria Cottbus ist nach erneuter Heimniederlage nun auf einem Abstiegsplatz. Lausitz Forst gewinnt ein so genanntes Sechs-Punkte-Spiel gegen Branitz. Guben Nord II konnte vorerst seine Talfahrt stoppen. Kahren gewinnt ersatzgeschwächt gegen Groß Gaglow. Zu den Spielen:

In der Drachhausener Straße in Cottbus kam es zu einem so genannten Sechs-Punkte-Spiel. Im Kellerderby standen sich der FSV Viktoria Cottbus (Platz 14) und der Tabellenletzte, die Spielgemeinschaft Drachhausen/Fehrow gegenüber. Beide Vereine benötigten die drei Punkte. So entsprechend war auch der Start in diese Begegnung. Der Gastgeber übernahm sofort das Spielgeschehen in seine Hand und kam schon nach fünf Spielminuten zur ersten guten Möglichkeit durch Robert Kiesow, dessen Schuss über das Tor ging. Zwei Minuten später kam Chris Wycisk, nach einem Abwehrfehler, in gute Position, doch er war zu überrascht, um daraus Kapital zu schlagen. In der 16.Spielminute musste eigentlich die Führung für den Gastgeber fallen. In brüderlicher Zweisamkeit erspielte sich Niklas Kiesow den Ball, passte zu Bruder Robert, der allein auf das Gästetor stürmt, doch sein Schuss ist nicht platziert genug und geht am langen rechten Pfosten in das Aus. Fast im direkten Gegenzug der erste nennenswerte Gästeangriff. Der polnische Gastspieler Marcin Jerzy Jakubik kam an den Ball, sein platzierter Schuss kann Behrendt parieren. Mit zunehmender Spielzeit kommen die Gäste immer besser in das Spiel. Bei Viktoria zeigen sich wieder die alten Schwächen. Viele Abspielfehler verhindern manchen guten Abschluss. Auch die Chancenverwertung ist miserabel. Trotzdem kommen sie in der 34.Spielminute zum Führungstreffer. Nach einem Angriff über die linke Seite kommt Eric Neu an den Ball, schiebt zu Robert Kiesow, der nur noch verwandeln muss. Doch die Freude über dieses Tor währte nicht lange, denn im direkten Gegenzug gelingt den Gästen der 1:1 Ausgleich. Der polnische Gastspieler A. Cercula erzwingt einen Eckball. Er bringt selbst den Eckball vor das Viktoria-Tor. Aus einer Spielertraube heraus kommt ein gegnerischer Spieler zum Schuss, diesen kann Behrendt im Tor mit einer Glanzparade abwehren, doch Domenik Krötel kommt unbedrängt zum Nachschuss und vollendet. Mit diesem 1:1 geht es in die Pause. Erneut gehören dem Gastgeber die Anfangsminuten der zweiten Halbzeit. Hier haben Wycisk, N. und R. Kiesow sowie Oskar Schulz mehrere Möglichkeiten, um erneut in Führung zu gehen, doch alle diese Möglichkeiten wurden vergeben. Das sollte sich im weiteren Spielverlauf rächen. Denn nach genau einer Stunde Spielzeit gehen die Gäste in Führung. Cecula kommt an den Ball, passt auf Alex Mehlisch und dieser verwandelt zum 1:2. In der Folgezeit sind es die Gäste, die dem dritten Treffer näher sind als Viktoria dem Ausgleich. In der Nachspielzeit noch das 1:3 durch Cecula. Viktoria ist in den Tiefen der Tabelle abgestürzt. Sie belegen nun einen Abstiegsplatz, Platz 15. Mit diesem Sieg haben die Gäste zur Abstiegskonkurrenz Punkte aufgeholt, bleiben aber trotzdem Schlusslicht der Tabelle.

Eine Überraschung gab es in Sielow. Die heimische Sportgemeinschaft unterlag der Reserve vom VfB Krieschow. Der Gastgeber fand in der Anfangsphase des Spiels nicht zu seinem Spiel und ehe sie sich versahen, lagen sie schon frühzeitig im Rückstand. Krieschow kam in der sechsten Spielminute zum Angriff, der Ball wird aus dem Spiel heraus in den Strafraum gespielt, Patrick Schreck nimmt den Ball an und verwandelt zum 0:1. Weitere Chancen lassen die Gäste ungenutzt. Nach dem Seitenwechsel bestimmten die Gastgeber das Spiel, öffneten die Räume. Das nutzten die Gäste zum Ausbau ihrer Führung, als Routinier Oliver Born auf 0:2 erhöhte. Der Gastgeber drängte auf den Anschlusstreffer, der dann auch in der 69.Spielminute fiel. Einen Sielower-Angriff kann Steven Glodny erfolgreich abschließen, 1:2. Es war noch Zeit den eventuellen Ausgleich zu erzielen, doch an diesem Tage sollte es nicht sein. Eine nicht eingeplante Niederlage für die SG Sielow. Trotz der Niederlage bleiben sie punktgleich, aber durch das schlechtere Torverhältnis (9 :7) auf Platz vier. Die Gäste bleiben auf Platz zehn, doch der Punktrückstand zur Konkurrenz ist zusammen geschmolzen.

Zum Spitzenspiel kam es in Kunersdorf. Der Ligaprimus, die Fichte-Elf, empfing den Tabellendritten, die Reserve vom Landesligisten SV Wacker 09 Cottbus-Ströbitz. Die Gäste versuchten aus einer verstärkten Abwehr heraus zum Konterspiel zu kommen, welches aber nicht gelang. Der Gastgeber mit gewohntem Geduldspiel, wartend auf die Chancen, die da noch kommen würden. Die erste gute Möglichkeit hatte Mario Rasche, als er in der 29.Spielminute von Christian Badack diagonal angespielt wurde, doch den Ball am Tor vorbei köpfte. Oder in der 43.Minute, als Felix Wolf mit einer schnellen Spieleröffnung Marcel Seifert anspielte, der Sebastian Knüpfer in Szene setzte und dessen Schuss knapp am Tor vorbei ging. Ihr Mühen um ein Tor wurde in der Schlussminute der ersten Halbzeit belohnt. Erneut war es Marcel Seifert, der an den Ball kam, sein diagonal geschlagener Ball kommt zu Florian Günther, der mühelos verwandelt zum 1:0. Kurios, zur zweiten Halbzeit erschien der Gastgeber mit neuen Trikots auf das Spielfeld. Da beide Vereine Grün spielten, wurde auf Gelb umgestellt und siehe da, schon lief es besser bei der Fichte-Elf. Kontrolliertes Spiel brachte den Erfolg. Mit einem Doppelpack konnte sich Benjamin Golz in der Torschützenwertung auf Platz vier, mit zehn Toren, schieben. In der 54. Minute nam er einen Freistoß von der linken Seite auf und verwandelte zum 2:0 und in der 72.Minute nahm er einen scharfen Pass von Steffen Klisch an, den er zum 3:0 verwandelte. Fichte hatte zwischenzeitlich noch einige Hochkaräter, die aber vergeben wurden. Die Gäste hatten kaum eine echte Torchance in diesem Spiel zu verzeichnen. Kunersdorf verteidigt weiterhin Platz eins. Trotz der Niederlage und dem Patzen der Konkurrenz verbleiben die Gäste noch auf Platz drei.

Mitmeisterschaftsfavorit Spremberger SV gelang ein Kantersieg gegen die Spielgemeinschaft Briesen/Dissen. In der ersten Halbzeit sah es danach gar nicht aus, denn die Gäste hielten gut mit. Den Torreigen eröffnete der Führende in der Torschützenwertung, Mathias Jäckel, als er mit einem Doppelpack in der 9. und 16.Spielminute die 1:0 bzw. 2:0 Führung heraus schoss. Ein Angriffsspiel kann Julian Obstoy mit einen platzierten Schuss abschließen, den Ball muss Gästeschlussmann Fabian Ryback prallen lassen, hier steht Jäckel goldrichtig und staubt ab, 1:0. Das zweite Tor erfolgt nach einer Ablage von der rechten Seite, die Matthias Krautz auf Mathias Jäckel spielt, der nur noch verwandeln braucht. Die Gäste gaben noch nicht auf und kommen nach einem Handspiel von Matthias Krautz per Foulelfmeter zum 2:1 Anschlusstreffer (Randy Gnädig). Nach einer gehörigen Ansprache in der Halbzeitpause durch Spielertrainer Eric Schiffel kam ein ganz anderer SSV aus den Kabinen. Einen Eckball in der 50.Minute, von Obstoy getreten, kann erneut Jäckel zum 3:1 verwandeln und stellte somit die Weichen für den Kantersieg. Nun lief das Spiel des SSV. Jetzt liefen die Ballstafetten von Mann zu Mann, ein regelrechtes Powerspiel zogen sie ab. Briesen sah nur zu. In regelmäßigen Abständen fielen dann weitere Tore. Christian Wietasch prüfte mit einem weiten Flugball den gegnerischen Schlussmann Ryback, der beging einen folgen schweren Fehler, den Obstoy nutze zum 4:1. Dann das Tor des Tages. Spielertrainer Eric Schiffel verwandelt einen 25 Meter Freistoß, den er über die Abwehrmauer hinweg, in den äußersten Winkel platziert verwandelt. Sein viertes Tor in diesem Spiel und das 19. in der Saison gelingt erneut Mathias Jäckel, als er einen Ball von der rechten Seite von Christian Wietasch, der sich im 1:1 Duell durchsetzte, annimmt und flach ins Netz schoss. Das 7:1 gelingt wiederum dem Spielertrainer der ein Alleingang erfolgreich abschloss. In der Folgezeit musste der Gastgeber weitere Tore erzielen. Hier hatte Mathias Jäckel zwei so genannte Hundertprozentige. Am Ende wahrt sich der SSV mit diesem Sieg weiterhin die Chance auf die Meisterschaft. Platz zwei. Die Gäste fallen einen Platz zurück, bleiben aber Einstellig, jetzt Platz sechs.

Die Gubener BSV Nord Reserve stand vor einem schwierigen Spiel. Um den Abwärtstrennt zu stoppen, vier Spiele in Folge verloren, musste im Spiel gegen die SG Blau-Weiß Schorbus gewonnen werden. So gingen sie entschlossen in dieses Spiel. Schon in der 7.Minute gelang das 1:0. H. Schmietendorf leitete aus der Abwehr heraus die Führung ein, als er einen langen Ball auf Felix Pascal Tovela spielt, der passte zu Claudius Hain, der wenig Mühe hat einzuschießen. Danach haderten die Breesener mit dem Schiedsrichter, der ihnen nach ihrer Meinung nach einen klaren Foulelfmeter verweigerte. Daniel Münschke wird von Christian Schulz herrlich frei angespielt, umspielt den gegnerischen Schlussmann Jenzewski , wird von diesen von den Beinen geholt, der Pfiff blieb aber aus! Im zweiten Spielabschnitt kamen die Gäste zu einigen verheißungsvollen Angriffen, die alle ein Tor wert gewesen wären. So blieb es bei dem mageren 1:0 für die Breesener. Bis fünf Minuten vor Ultimo die endgültige Entscheidung fiel. Auf der linken Seite kommt Nico Kappel an den Ball, leitet diesen sofort weiter zu Tovela, der das Spielgerät zu Neuzugang Andre Riebel spielt, der aus dem Lauf heraus flach verwandelt, 2:0. Die Talfahrt wurde gestoppt. Platz zwölf. Die Gäste ein Platz vor ihnen, auf elf.

Der Kahrener SV 03 musste stark ersatzgeschwächt das Spiel gegen die SG Groß Gaglow bestreiten. Fünf Stammspieler mussten ersetzt werden, so dass sogar ihr Trainer Marco Christoph die „Töppen“ schnüren musste. Es wurde ein Spiel zwischen den Strafräumen. Nach gut einer Viertelstunde (16.) leitete Trainer Christoph das 1:0 ein, als er einen Ball auf der linken Seite bis zur Grundlinie spielte, wo er von der gegnerischen Abwehr zur Ecke befördert wurde. Christian Glatzer bringt diese Ecke so platziert vor das Gaglower Tor, dass ihn Christoph mit dem Hinterkopf in das Tor befördern kann. Bis zur Pause tat sich nicht mehr viel. Das gleiche Bild nach der Pause. Wiederum ein Spiel zwischen den Strafräumen. In dieser Phase des Spieles kamen die Gäste zu einer einzigen Möglichkeit. Am Ende ein glücklicher Sieg der 03er, die fairer Weise zugaben, ein Unentschieden wäre das gerechtere Ergebnis gewesen. So tauschte Kahren die Plätze mit Gaglow. Die 03er nun Platz sieben, Gaglow Platz neun.

Zu einem weiteren Sechs-Punkte-Spiel kam es in der Neißestadt Forst. Der SV Lausitz hatte die Eiche-Kicker aus Branitz zu Gast, die auch das Spiel in den Anfangsminuten bestimmten, trafen aber auf einen gut in der Defensive stehenden Gastgeber. Es muss erwähnt werden, dass der Spielboden durch die Minusgrade schwer zu bespielen war und viele Aktionen beeinträchtigte. Mit dem ersten richtigen Angriff des Gastgebers ging dieser auch in Führung. Florian Müller wurde von Domenik Patsch in halblinker Position gut in Szene gebracht und prüfte den Gästekeeper Jakob Zyller mit einem scharfen Flachschuss, der diesen nur prallen lassen konnte. Hier stand Rocco Hess goldrichtig und verwandelte, 1:0. Fast im Gegenzug der Ausgleich, als den Gästen mit einem Distanzschuss dies gelang, dieser aber knapp am Tor vorbei ging. Ein feines Solo von Domenik Patsch in den Schlussminuten der ersten Halbzeit hätte fast das 2:0 gebracht. Zwischen der 61. und 69.Minute entgingen die Gäste einem Debakel. Fünf hochkarätige Möglichkeiten wurden hier liegen gelassen. Die Spieler und Fans verzweifelten schier bei diesem Auslassen von Chancen. In der 73.Spielminute haderten die Gastgeber mit dem Schiedsrichter, der ihnen ihrer Meinung nach einen klaren Foulelfmeter verweigerte. Rocco Hess wurde im Strafraum in die Zange genommen und kam zu Fall. Der Pfiff blieb aus. In der Folgezeit wurden weiter Chancen vergeben. Das hätte sich in der 86.Minute fast gerächt, als Patrick Jahn einen Eckball vor der Torraumgrenze über das Tor köpfte. Am Ende, nach dem Spielverlauf her, ein verdienter Sieg. Die Neißestädter haben mit diesem Sieg die Abstiegsplätze verlassen. Sie belegen nun Platz 14. Branitz ein Platz vor ihnen, auf 13.

Der SV Motor Saspow wollte seine Negativserie im Spiel gegen den Aufsteiger aus Kausche mit einem Sieg beenden. So entsprechend war ihr Auftreten. Gleich vom Anpfiff an bestimmten sie das Spielgeschehen. In der ersten Minute hatte Lukas Lehman schon die Chance das 1:0 zu erzielen, doch der Ball ging am langen Eck ins Aus. Die Gäste antworteten Minuten später, als Stephan Faber Sven Szerement anspielte und dieser knapp vorbei schoß. In der 7.Minute dann die Führung. Kevin Hauf nutze einen Abwehrfehler der Gäste, angelte sich den Ball und verwandelte zum 1:0. Dieses Tor gab den Auftakt für ein in allen Belangen überlegen geführtes Spiel. Im Minutentakt wurden Chancen herausgearbeitet. Justin Wenske, Kevin Hauf, Iborra Sanchez mussten eigentlich die Führung weiter ausbauen. Im technischen Bereich waren sie dem Gegner haushoch überlegen. In der 27.Spielminute traf Jochen Knauer nur den Pfosten. Die Gäste kamen nach einer halben Stunde Spielzeit zu ihrer zweiten Chance, als Sven Szerement über das Tor schoss. Das längst fällige 2:0 fiel per Foulelfmeter. Der mitaufgerückte Nils Burkert wurde im 16er zu Fall gebracht. Den fälligen Strafstoß verwandelte Justin Wenske. In der zu Ende gehenden ersten Halbzeit kamen die Gäste zu zwei weiteren Möglichkeiten durch Fabian Triebeneck und Sven Szerement. Eine ordentlichen Standpauke von Gästetrainer Stephan Heiko in der Kabine der Halbzeitpause führte dazu, das eine ganz andere Sportgemeinschaft auf dem Platz kam. Was in den ersten Minuten der zweiten Halbzeit geschah, war nicht zu fassen. Drei Minuten nach dem Wiederanpfiif klingelte es beim Gastgeber. Toni Helbig kam im zweiten Versuch zum Torerfolg, nach dem Schlussmann Felix Selle auf dem falschen Fuß erwischt wurde und damit keine Abwehrmöglichkeit besaß. Kausche nun im Rausch. Sie merkten, das Saspow unverständlerweise völlig von der Rolle war. Nach einem Freistoß kam Toni-Steffen Weise an den Ball und setzte diesen in die Maschen. Großer Jubel beim Anhang der Gäste. Ein schon sicher geglaubtes Spiel ging innerhalb von fünf Minuten flöten. Nach einer Stunde Spielzeit, Saspow hatte sich wieder etwas gefunden ohne aber an das Spiel der ersten Halbzeit anzuknüpfen, vergab Kevin Hauf eine so genannte Hundertprozentige. Fünf Minuten später, der immer dichter werdende Nebel bedeutete eine weitere Belastung für die Spieler, hatten die Gäste ebenfalls eine Riesenmöglichkeit. In der 69.Minute die erneute Führung für Saspow. Lukas Lehmann brachte seine Mannen zum 3:2. Allmählich fand der Gastgeber zu seinem arteigenem Spiel zurück, doch bei einigen Spielern machten sich jetzt Konditionsschwächen bemerkbar. Das läuferische Potential war nicht mehr abrufbar, das nutzten die Gäste immer wieder. Das hatte zur Folge, das in der dreiminütigen Nachspielzeit die Gäste noch zum nicht mehr erwarteten 3:3 Ausgleich kamen (Stephan Faber). Ein sicher geglaubter Sieg wurde noch aus der Hand gegeben und somit den erneuten dritten Platz in der Tabelle verpasst. Die Ursachen für diesen unerklärlichen Einbruch müssen sie bei sich suchen. Mit der Spielweise der ersten Halbzeit ist weiter aufzubauen. Platz fünf, einen Punkt hinter Platz drei. Der Aufsteiger überraschte erneut, Platz acht!

Joachim Rohde