Vorschau 29.Spieltag Kreisoberliga FK Niederlausitz

Hallo Fußballfreunde!

Nach der vorzeitigen Meisterschaft des SV Guhrow konzentriert sich an diesem 29.Spieltag alles um den Abstieg.

Mit dem SV Werben stand seit einiger Zeit schon der erste Absteiger fest. Drei Vereine sind noch unmittelbar gefährdet, der SV Lausitz Forst, FSV Viktoria Cottbus und die SG Blau-Weiß Schorbus, die dabei die schlechteren Karten hat. Sie liegen vier Punkte hinter Viktoria Cottbus.

Ihr Gegner ist der SV Motor Cottbus-Saspow, der zurzeit einige Probleme hat. Zum Beispiel das Torwartproblem. Dies kann entscheidend in diesem Spiel werden. Eine Chance für den Gastgeber, mit einem Sieg die Entscheidung auf den letzten Spieltag zu vertagen. Das Hinspiel hatten die Gäste klar für sich entschieden. Dies will der Gastgeber, wenn möglich, revidieren.
Mein Tipp: Unentschieden.

Der mitabstiegsgefährdete FSV Viktoria Cottbus muss zum Landesklassenabsteiger Groß Gaglow, den sie in der Hinrunde mit 3:2 besiegen konnten. Können sie ähnliches im Rückspiel erreichen? Der Gastgeber sollte so gut wie aus dem Schneider sein. Ein Sieg würde alles klar machen. Die Gäste, wenn sie ähnlich wie in der Vorwoche gegen Briesen spielen, haben eine Chance auf einen Punktgewinn.
Mein Tipp: Unentschieden.

Der SV Lausitz Forst muss zum SV Fichte Kunersdorf, dem sie in der Hinrunde ein 1:1 Unentschieden abtrotzen konnten. Es wird schwer für die Neißestädter, treffen sie auf einen Gegner, der auf Rehabilitation aus ist. Aus den letzten drei Spielen haben sie nur einen Punkt einfahren können. Zu einem Medaillenplatz wird es wohl nicht mehr reichen. Man will sich im letzten Heimspiel der Saison würdig von seinen treuen Zuschauern verabschieden und da soll noch einmal ein Sieg her. Können die Gäste eine Überraschung landen?
Mein Tipp: Erfolg für den SV Fichte Kunersdorf.

Der neue Kreismeister SV Guhrow 1912 verabschiedet sich im letzten Heimspiel in der Kreisoberliga von seinen treuen Zuschauern. Gast ist der Kahrener SV 03, den sie im Hinspiel klar mit 3:0 besiegen konnten. Der Gastgeber möchte seine stolze Serie auch am vorletzten Spieltag fortsetzen, das heißt, weiterhin ungeschlagen bleiben. Die Gäste können nicht mehr vom sechsten Tabellenplatz verdrängt werden. Sie können ebenfalls unbeschwert aufspielen.
Mein Tipp: Erfolg für den SV Guhrow.

Der Spremberger SV muss zur Krieschower VfB-Reserve und möchte dort seine Serie fortsetzen, auch in diesem Spiel ohne Gegentor zu bleiben. Hierzu winkt die Vizemeisterschaft, die sie fest im Visier haben. Der Gastgeber, mit 31 Punkten auf der Habenseite, sollte den Klassenerhalt gesichert haben. Sie können also auch frei aufspielen.
Mein Tipp: Erfolg für den Spremberger SV.

Auch die Reserve vom BSV Guben Nord peilt noch die Vizemeisterschaft an. Sie müssen zur Spielgemeinschaft Briesen/Dissen, die in der Vorwoche bei Viktoria Cottbus eine empfindliche Niederlage einstecken musste. Sollten sie ihr Personalproblem gelöst haben, können sie den Neißestädtern Paroli bieten. Die 1:0 Hinspielniederlage ist zu begradigen, das heißt, ein Sieg ist zu erzielen. Ob es die Gäste zulassen sei dahin gestellt.
Mein Tipp: Erfolg für den BSV Guben Nord II.

Zum Tabellennachbarschaftduell kommt es in Klein Gaglow. Die heimische Blau-Weiß Elf erwartet die Reserve vom SV Wacker 09 Cottbus-Ströbitz, die noch einen einstelligen Tabellenplatz anstrebt. Bei einem Sieg ziehen sie am Gastgeber vorbei und würden dann Platz neun belegen. Wie hat der Gastgeber die vorwöchige 0:9 Klatsche in Spremberg verkraftet? Auch sie möchten das letzte Heimspiel der Saison erfolgreich abschließen. Gelingt ihnen dies? Die Gäste konnten ihre letzten Heimspiele in Folge nicht gewinnen. Sie streben nach einem Dreier.
Mein Tipp: Erfolg für Wacker Ströbitz.

Joachim Rohde

Rückblick 28.Spieltag Kreisoberliga FK Niederlausitz

Hallo Fußballfreunde!

Die Kreismeisterschaft 2016 ist entschieden. Um genau 16.19 Uhr, mit dem 2:1 für den SV Guhrow, im Spiel gegen den SV Werben, war der Weg geebnet, die doch überraschende Meisterschaft einzufahren.

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!

Der VfB Krieschow hat sich mit einem überraschenden Kantersieg in Saspow den Klassenerhalt gesichert. Viktoria Cottbus konnte drei wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg einfahren. Am Ende siegten sie klar gegen die Spielgemeinschaft Briesen/Dissen. Lausitz Forst scheiterte an der mangelhaften Chancenverwertung im Spiel gegen den Landesklassenabsteiger SG Groß Gaglow und verschenkte dabei zwei wichtige Punkte. Erwartungsgemäß verlor die SG Blau-Weiß Schorbus bei der Reserve vom BSV Guben Nord. Sielow gewinnt etwas glücklich gegen den SV Fichte Kunersdorf und peilt nun einen Medaillenplatz an, der noch im Bereich des Möglichen ist. Kahren gewinnt in Ströbitz und sichert sich somit auf alle Fälle Platz sechs. Das direkte Duell der beiden führenden in der Torjägerwertung entschied Mathias Jäckel klar für sich und legte gegenüber Christian Wietasch ( SG Blau-Weiß Klein Gaglow) sechs Tore vor. Zu den Spielen:

Der Spremberger SV befindet sich zurzeit in einer bestechenden Form. Das sechste Spiel in Folge wurde zu Null gespielt, mit einem Torverhältnis von 32:0! So eine Serie gab es in der Geschichte des Fußballkreises Niederlausitz noch nicht. Lt. Aussage ihres Abteilungsleiters, Frank Roick, wird versucht, auch in den letzten beiden Spielen dies beizubehalten, sprich, am Ende soll die Null weiter stehen. Im Spiel gegen die SG Blau-Weiß Klein Gaglow bestimmten sie vom Anpfiff an das Spielgeschehen. In allen Belangen waren sie den Gästen haushoch überlegen. In regelmäßigen Abständen wurden die Tore erzielt. So konnte sich im direkten Duell der beiden Torjäger (je 30 Tore), Mathias Jäckel vom Spremberger SV klar gegen Christian Wietasch ( Kl. Gaglow) durchsetzen. Ihm gelangen sechs Tore in diesem Spiel, wobei Christian Wietasch völlig leer ausging. Damit führt Mathias Jäckel in der Torjägerwertung mit 36 Toren. In der 2. und 15.Spielminute eröffnete Jäckel den Torreigen mit den Toren zum 1:0 und 2:0. Danach erhöhte Niko Kaszycki auf 3:0 (21.) In der 34.Min. verwandelte Jäckel per Foulelfmeter zum 4:0, bevor er fünf Minuten vor der Halbzeitpause erneut traf und das 5:0 markierte. Es sollte erwähnt werden, dass die Gäste zwei Schussversuche im ganzen Spiel aufzuweisen hatten. Die Torquote hätte zur Pause, den Chancen nach, weitaus höher ausfallen müssen. Der SSV war auch im zweiten Spielabschnitt drückend überlegen. Mathias Jäckel setzte seine Torejagd weiter fort und erhöhte in der 55.Minute auf 6:0. Zehn Minuten später war es Kevin Beuchel, der für das 7:0 verantwortlich zeichnete. In der 75.Spielminute schoss Jäckel sein sechstes Tor in diesem Spiel zum 8:0. Fünf Minuten vor Ultimo noch das 9:0 durch Matthias Krautz. Auch in dieser Spielhälfte versäumte es der SSV das Ergebnis zweistellig zu gestalten.

Nach der fruchtenden vorwöchentlichen Halbzeitansprache, wo an den Charakter der Mannschaft appelliert wurde, stellte sich der Kahrener SV 03 im Spiel in Ströbitz gegen die Wacker-Reserve mit neuem Gesicht vor, obwohl der Gastgeber in den ersten 25 Spielminuten mehr vom Spiel hatte und dabei in der 6., 15. und 25.Spielminute drei sehr gute Möglichkeiten durch Spielführer Matthias Geisler und Falco Hilke hatten, in Führung zugehen. Mit einen feinen Solo prüfte Geisler den Schlussmann Lukas Konzack von den 03ern, danach leitete er eine gute Kombination ein, wo die Ballstaffette über Sebastian Pasera und Christian Bläsner lief und am Ende der Ball knapp neben das Tor ging. Ein unnötiges Foulspiel von Wacker-Schlussmann Mario Duck an Eric Behrendt führte zum Strafstoß. Florian Kasper ließ sich diese Möglichkeit nicht entgehen und verwandelte sicher zum 0:1. Fast im Gegenzug der Ausgleich, als Christian Bläsner an Konzack scheiterte. Gleich nach dem Wiederanpfiff hatte erneut Spielführer Geisler den 1:1 Ausgleich vor den Füßen, als er einen Freistoß platziert in Richtung Gästetor schoss, doch die aufmerksame Abwehr der 03er verhinderte einen Torerfolg. In der 65.Spielminute hatte er eine so genannte Hundertprozentige, die aber Konzack mit letztem Einsatz mit der Fußspitze klären konnte. Danach hatten beide Vereine noch einige Möglichkeiten. Neun Minuten vor Ultimo die Entscheidung, als der gerade eingewechselte Toni Felsch das Siegtor erzielte.

Viktoria Cottbus benötigte aus dem Heimspiel gegen die Spielgemeinschaft Briesen/Dissen unbedingt einen Sieg im Kampf gegen den Abstieg, Vom Anpfiff an bestimmte Viktoria das Spielgeschehen. So folgten fast im Minutentakt die Angriffe auf das Tor der Gäste, die mit einer fünfer Abwehrkette dem Gastgeber das Leben besonders schwer machten. Ihr technisch schnelles Spiel behagte den ersatzgeschwächten Gästen überhaupt nicht. So vergaben in der 6., 14., 18., 22. und 28.Spielminute Robert Kiesow, Oskar Schulz , Maximilian Melcher klarste Einschussmöglichkeiten. In dieser Phase des Spieles leisteten sie sich aber auch viele Abspielfehler, so das Briesen immer wieder klären konnte. In der 32.Spielminute vergab Oskar Schulz, nach Vorlage von Robert Kiesow, eine weitere so genannte Hundertprozentige, die die Führung hätte bedeuten müssen. In der 42.Spielminute dann endlich, mit Hilfe der Gäste, der längst fällige 1:0 Führungstreffer. In einem unmotivierten Rückpass auf Keeper Michael Lauck schaltete sich Maximilian Mechler, der zum freien Ball sprintete, eher am Ball war wie der Torhüter und auf den frei mitgelaufenen Chris Wycisk spielte, der problemlos zum 1:0 verwandelte. Briesen im direkten Gegenzug mit der Riesenchance zum Ausgleich, die sie aber leichtfertig vergaben. Nach dem Pausentee erspielten sich die Gäste durch Spielführer Marcus Krüger und Marvin Pfeifer nochmals zwei sehr gute Möglichkeiten, die sie aber nicht nutzten. Nach knapp einer Stunde Spielzeit die Vorentscheidung. Ein herrliches Solo von Robert Kiesow führte zum 2:0. Man merkte es den Spielern an, dass sie dieses Tor wie eine Erlösung fanden. Denn nun sprühte der Ergeiz, so dass weitere Tore fallen mussten. In einem Doppelpack in der 75. und 79.Spielminute gelang im Verbund Chris Wycisk und Robert Kiesow das 3:0 bzw. 4:0. Vier Punkte beträgt der Abstand von Viktoria zur SG BW Schorbus bei noch zwei ausstehenden Spielen. Und mit noch einem komplizierten Restprogramm für beide Vereine. Die Gäste belegen, trotz der Niederlage, weiterhin Platz acht in der Tabelle.

Der SV Motor Cottbus-Saspow hatte sich in der Endphase der Meisterschaft mehr versprochen, doch ein unerwartetes Torwartproblem bereitete ihnen Sorgen. Ohne etatmäßigen Schlussmann sind Niederlagen programmiert. Hinzu kommt zurzeit eine mangelhafte Chancenverwertung und eine fehlende Grundschnelligkeit, die sie fast immer zum zweiten Sieger macht. So auch im Spiel gegen die VfB Reserve aus Krieschow. Ein um das andere Mal nutze dies Oliver Born, dem in regelmäßigen Abständen ein echter Hattrick in Halbzeit eins gelang. Er entwischte dabei mühelos Christian Stanschus, der an diesem Tage diesem schnellen Spieler mehrmals unterlegen war. Noch vor der Pause gelang Alexander Seidler das 0:4. Man merkte beim Gastgeber das Fehlen von Alexander Herzog in der Abwehr an, der nach Verletzung für mehrere Wochen ausfallen wird. Baldige Genesung. Oliver Born erzielte in der 69.Spielminute mit seinem vierten Treffer das 0:5. Routinier Gino Fraedrich machte das Dutzend in der 78.Minute mit dem 0:6 voll. Trotz der Niederlage belegen die Zerna- Schützlinge Platz sieben in der Tabelle. Mit diesem Sieg sollte sich die VfB-Reserve den Klassenerhalt gesichert haben.

Ein weiterer Verein kämpft noch gegen den Abstieg. Der SV Lausitz Forst benötigte ebenfalls noch Punkte um ganz sicher zu gehen. Sie hatten den Landesklassenabsteiger, die SG Groß Gaglow, zu Gast. Diese Heimspielchance wollten sie nutzen, doch es wurde ein Spiel der verpassten Gelegenheiten. Es dauerte eine Viertelstunde bis die ersten Torraumszenen vor beiden Toren zu verzeichnen waren. Hierbei bekamen beide Keeper die Möglichkeit sich mit tollen Paraden auszuzeichnen, indem sie den Ball jeder einmal an den Pfosten lenken konnten. Die Neißestädter begannen druckvoll die zweite Spielhälfte und hatten einige gute Einschussmöglichkeiten. So scheiterte Domenik Patsch nach guter Vorarbeit von Rocco Hess am Pfosten oder Robert Wollny setzte eine Maßflanke von der Torraumgrenze von Tobias Bode neben das Gehäuse (68.). In der 73.Spielminute flog ein Nachschuss von Markus Gebauer über die Latte. Die Gäste scheiterten mit Sebastian Pirsch drei Mal an Erik Strauß im Kasten der Neißestädter. Den Sieg hatte in der letzten Spielminute Vincent Sibilla vor den Füßen, als er allein vor Gordon Nagel im Tor der Gäste auftauchte, aber Nerven zeigte und den Ball über das Tor setzte. So blieb es beim 0:0. Der eine Punkt war zu wenig für die Neißestädter. Sie müssen weiterhin hoffen. Platz 13 ist die derzeitige Platzierung. Auch Groß Gaglow hat noch ein schwieriges Programm. Zurzeit Platz 12.

Die SG Sielow und der SV Fichte Kunersdorf hatten vor dem Spiel noch Ambitionen auf einen Medaillenplatz. So entsprechend begegneten sich beide Vereine. Die Gäste bestimmten das Spiel und kamen durch ein Eigentor zur 0:1 Führung. Ein Eckball von der rechten Seite flog zwischen die Beine von Sebastian Voigt, der den Ball unhaltbar abfälschte und somit den 0:1 Rückstand fabrizierte. Die Gäste waren weiter am Drücker, verpassten aber den Ausbau ihrer Führung. Diese Führung hätte weitaus höher ausfallen müssen. In der 57.Spielminute wurde Robert Becker im 16er zu Fall gebracht. Der Pfiff vom Unparteiischen kam sofort, Strafstoß. Diesen verwandelte Robert Becker selbst zum 1:1 Ausgleich.

Sechs Minuten später die erneute Führung der Fichte-Elf. Eine Flanke von der rechten Seite auf dem zweiten Pfosten geschlagen, den Sebastian Knüpfer nur noch vollenden brauchte, 1:2. Sielow nutzte ihre wenigen Chancen. So in der 77.Spielminute, als eine Eingabe von Christopher Knoll zu Michael Krautzig kam, der flankte auf den langen Pfosten, Paul Ruhl stand goldrichtig und verwandelte zum 2:2. Nur eine Minute später das 3:2. Ein weiter Abschlag von Schlussmann Martin Weise, der Ball kommt zu Robert Becker, der narrt Torwarthühne Felix Wolf und schlenzt den Ball ins Tor. Am Ende ein etwas glücklicher Sieg der SG Sielow. Mit 51 Punkten liegen sie auf Platz 4. Eine Medaille ist noch möglich. Kunersdorf liegt ein Punkt zurück. Können sie noch einen Platz unter den ersten drei erreichen??

Die Reserve vom BSV Guben Nord tat sich im Spiel gegen die SG Blau-Weiß Schorbus sehr schwer, um das Spiel für sich zu entscheiden. In allen Belangen waren die Breesener den Gästen überlegen, scheiterten aber immer wieder an ihrer Chancenverwertung. Es war schon sträflich, wie hier Einschussmöglichkeiten liegen gelassen wurden. Das gleiche Bild im zweiten Spielabschnitt. Schorbus hatte nichts entgegenzusetzen. Erst ein unwiderstehliches Solo in der 73.Spielminute von Michael Kaluza, als er drei Abwehrspieler austanzte und Keeper Jenzewski keine Chance ließ, führte zur längst fälligem 1:0 Führung. Weitere Tore hätten danach noch fallen müssen. So blieb es am Ende bei dem mageren 1:0. Guben hofft noch auf die Vizemeisterschaft. Ob es gelingt? Zurzeit Platz 3. Schorbus liegt weiterhin auf einen Abstiegsplatz. Vier Punkte Rückstand zum FSV Viktoria Cottbus.

Der SV Guhrow stand im Spiel gegen den Tabellenletzten vor der historischen Stunde, mit einem Sieg frühzeitig die Meisterschaft einzufahren und somit in die Geschichtsbücher von Guhrow einzugehen. Doch sehr nervös begann ihr Spiel. Man merkte ihnen den ungewohnten Druck, der auf sie lastete, an, so was kannten sie noch nicht. Trotzdem machten sie Druck auf den Gegner und kamen in der 8.Spielminute zu ihrer ersten Möglichkeit in diesem Spiel, als Maik Wergula an Schlussmann Tony Dohmel scheiterte. Danach wurden die Gäste im Minutentakt unter Druck gesetzt. In der 13.Minute scheiterte Grützner nach Vorarbeit von Christian Feiertag. In Minute 14 erneut Florian Grützner, als er knapp das Ziel verfehlte. Es war nur eine Frage der Zeit, wann der Ball im Netz des Tabellenletzten landen würde. Eine weitere Minute später verpasste Christian Chilla einen Eckball von Grützner. Doch plötzlich spielten die Werbener Rothosen mit und kamen auch zu ihren Möglichkeiten. Dann die 38.Spielminute. Auf der linken Seite setzt sich Tobias Gensel erfolgreich durch, sein Schuss fliegt unhaltbar in den rechten oberen Winkel zum 0:1. Erstaunte Gesichter beim Favoriten. Sie lagen in Rückstand. Das passte nicht zu ihrer Philosophie. Jetzt liefen sie einem Rückstand hinterher. Das war nicht geplant. Doch fast mit dem Pausenpfiff der 1:1 Ausgleich. Nach Vorarbeit von Florian Grützner erzielte Roy Dobschütz diesen Ausgleich. Mit Beginn der zweiten Spielhälften wollte es der Favorit wissen. Viele Chancen erarbeiteten sie sich. Nach gut einer Stunde Spielzeit die verdiente Führung per Foulelfmeter. Eric Wilken wird im Strafraum zu Fall gebracht. Der Unparteiische pfiff Foulelfmeter, den Florian Grützner zur 2:1 Führung verwandelte. Es war genau 16.19 Uhr. Es war schon die Meisterschaft. Eine knappe Viertelstunde später kam der Gastgeber zu einem Doppelpack (77. u. 79.) der alles klar machte. Tom Höhne erzielte das 3:1 und erneut Roy Dobschütz das 4:1. Am Ende ein klarer Erfolg, der bis zur 60.Mminute noch nicht so klar vorauszusehen war.
HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH:

Es ist erstaunlich, was in so kurzer Zeit in Guhrow, einer 500er Seelengemeinde, entstanden ist. Im Spieljahr 2013/2014, als es in zwei Staffel um die Qualifikation zur Kreisoberliga ging, und sich der SV Guhrow als Kreisklassenmannschaft dafür qualifiziert hatte, erreichten sie am Ende dieser Qualifikation geradeso noch den Aufstieg mit dem Platz acht in der Kreisliga-West. Im Folgejahr, dem ersten Jahr der Kreisoberliga, belegte man am Ende einen hervorragenden fünften Tabellenplatz, der vorwiegend nach einer fantastischen zweiten Halbserie am Ende überraschend erreicht wurde. Nun, im zweiten Spieljahr im Oberhaus des Fußballkreises Niederlausitz, gleich der Titelgewinn in so souveräner Art, das nötigt Respekt ab. Allen die daran beteiligte waren, ob Spieler, Trainer, Funktionäre oder die treuen Zuschauer ein Kompliment dem Verein und der Gemeinde. In dieser Stunde des Erfolges sollte an die Zukunft gedacht werden, denn es wird nicht immer Sonnschein sein, es kommen auch unerwartete Rückschläge die es zu meisten gilt. Hier zeigt sich dann die Stärke eines Vereins dies zu meistern. Wünschen wir dem Verein, der sich entschlossen hat den sportlichen Aufstieg wahrzunehmen, alles Gute.

Joachim Rohde

Interview mit dem Trainer des SV Guhrow 1912, Herrn Ulrich Wegner:

Herr Wegner, herzlichen Glückwunsch Ihnen und Ihrem Team zum Gewinn der Fußballkreismeisterschaft 2016

Danke.

Guhrow zählte vor der Meisterschaft nicht unbedingt zum engeren Favoritenkreis, obwohl in der Vorsaison 2014/2015 ein beachtlicher fünfter Platz in der Abschlusstabelle heraussprang.

Genauso ist es. Wir wollten eigentlich nur diesen Platz in dieser Saison bestätigen.

Am zweiten und vierten Spieltag lagen Sie auf Platz eins der Tabelle. Wann weckte bei Ihnen das Interesse am Ende ganz vorn zu stehen?

Zielstrebig arbeiteten wir uns stetig nach vorn. Als wir nach Abschluss der ersten Halbserie auf Platz zwei lagen, mit nur sechs Punkten Rückstand zum Spitzenreiter BSV Guben Nord II, sagten wir uns, das es zu schaffen wäre, doch der Weg dahin wird lang und schwer.

Ab der zweiten Halbserie sind sie in dreizehn Spielen ungeschlagen und ab dem 20.Spieltag Tabellenführer der Kreisoberliga. Eine stolze Serie, 35 Punkte, mit einem Torverhältnis von 31:10. Begünstigt wurde die Situation dadurch, dass die unmittelbare Mitkonkurrenz (Spremberg, Kahren, Kunersdorf) zwischenzeitlich und unerwartet schwächelte. Was war geschehen?

Die Konkurrenz nahm sich in den direkten Spielen gegeneinander die Punkte ab. Hinzu kamen Spiele von ihnen, wo Punkteinbußen nicht eingeplant waren. Plötzlich hatten wir durch diese Umstände die Spitze erklommen und sie bis heute verteidigt und weiter ausgebaut. Wir sind vorzeitig Meister geworden. Das macht uns stolz.

Die Abschlussfrage interessiert die ganze große Fußballgemeinde des Fußballkreises Niederlausitz, werden Sie Ihr Aufstiegsrecht wahrnehmen?

Ja. Auf unserer am Donnerstag festgelegten Beratung wurde dies von der Mannschaft beschlossen. Uns werden die vorhandenen Sponsoren auch weiterhin unterstützen. Die Werbung dazu wird in wenigen Tagen dazu anlaufen. Die restlichen Auflagen werden wir erfüllen.

Ihnen mit der Mannschaft viel Erfolg in der Landesklasse.

Vielen Dank für das Gespräch.

Das Gespräch führte Joachim Rohde

Vorschau 28.Spieltag Kreisoberliga FK Niederlausitz

Hallo Fußballfreunde!

Man kann davon ausgehen, dass die Meisterschaft an diesem 28.Spieltag entschieden wird und dass der SV Guhrow, im Heimspiel gegen den Tabellenletzten SV Werben, den noch fehlenden Punkt zur Meisterschaft holt. So können wir uns mit dem Abstiegskampf befassen.

Wie schon in der Woche zuvor mit dem Spitzentrio, werden wir dies mit den nach unserer Meinung noch gefährdeten im Abstiegskampf tun.

Der SV Werben ist so gut wie abgestiegen. Mit nur 14 Punkten auf der Habenseite und bei noch neun vergebenen Punkten ist die Saison in der Kreisoberliga für sie gelaufen.

Konzentrieren wir uns auf folgende Vereine, die theoretisch noch den Weg in die Kreisliga gehen könnten: VfB Krieschow II, SV Lausitz Forst, FSV Viktoria Cottbus und die SG Blau-Weiß Schorbus.

Die Konstellation nach dem Punktestand nach dem 27.Spieltag und dem Programm der drei letzten Spieltage ist die, dass die VfB-Reserve und der SV Lausitz Forst wohl die Klasse halten werden, obwohl der VfB II, neben Blau-Weiß Schorbus, das schwerste Restprogramm zu bestreiten haben.

Hier die Ansetzungen:

VfB Krieschow II
– Motor Saspow (A)
– Spremberger SV (H)
– Wacker Ströbitz II (A)

SV Lausitz Forst
– Groß Gaglow (H)
– Fichte Kunersdorf (A)
– SV Werben (H)

FSV Viktoria Cottbus
– SG Briesen/Dissen (H)
– Groß Gaglow (A)
– Fichte Kunersdorf (H)

SG Blau-Weiß Schorbus
– Guben Nord II (A)
– Motor Saspow (H)
– Spremberger SV (A)

Zur Vorschau:
Der VfB Krieschow muss nach Saspow, um zu versuchen die 0:3 Hinspielpleite wieder wettzumachen. Der Sieg in der Vorwoche gegen den BSV Guben Nord II motiviert zusätzlich. Der Gastgeber schwächelte in den letzten vier Wochen, wo nur zwei Punkte eingefahren werden konnten. Um die einstellige Tabellenposition zu festigen muss ein Dreier her. Außerdem ist es dem treuen Anhang geschuldet, im vorletzten Heimspiel die Zuschauer noch einmal zu überzeugen.
Mein Tipp: Erfolg für den SV Motor Saspow.

Der SV Lausitz Forst benötigt, um ganz sicher zu gehen, einen Dreier, im Spiel gegen die SG Groß Gaglow, um der Abstiegsgefahr zu entrinnen. Hinzu kommt, dass sie die 2:1 Hinspielniederlage revidieren möchten. Optimistisch macht sie die acht Punkte, die sie aus den letzten vier Spielen eingefahren haben. Und dabei ein Torverhältnis von 11:5 erzielten.
Mein Tipp: Erfolg für den SV Lausitz Forst.

Beim FSV Viktoria Cottbus läuten die Glocken auf Sturm. Das soll heißen, im Spiel gegen die Spielgemeinschaft Briesen/Dissen muss ein Sieg her, um die Distanz zum Mitabstiegskonkurrenten Blau-Weiß Schorbus aufrecht zu erhalten oder sie weiter auszubauen. Das Hinspiel gewannen die Gäste mit 3:1. Viktoria muss couragierter zu Werke gehen, um den mit körperlichen Einsatz spielenden Gäste entgegenzutreten. Ein Unentschieden wird nicht reichen.
Mein Tipp: Erfolg für die SG Briesen/Dissen.

Die SG Blau-Weiß Schorbus muss in die Neißestadt Guben und dort mit letztem Einsatz kämpfen, um wenigstens ein Unentschieden zu erreichen. In der Vorwoche machte es die Reserve vom VfB Krieschow vor, wie man einen Favoriten schlagen kann. Alles andere als ein Sieg der Breesener wäre die Überraschung an diesem Tage, geht es doch für sie noch um die Vizemeisterschaft.
Mein Tipp: Erfolg für den BSV Guben Nord II.

Wie schon Eingangs erwähnt, steht der SV Guhrow vor seinem größten sportlichen Erfolg, nämlich dem Gewinn der Fußballkreismeisterschaft 2016. Dazu bedarf es nur noch einen einzigen Punktgewinn und der soll im vorletzten Punktspiel zu Hause eingefahren werden. Sie werden sich nicht überraschen lassen, obwohl die Rothosen in den letzten Spielen so manchen unerwarteten Punktgewinn einfahren konnten. Alles spricht für den Gastgeber, der seit dem Beginn der Rückrunde noch kein Spiel verloren hat.
Mein Tipp: Erfolg für den SV Guhrow.

Der Spremberger SV möchte seine Erfolgsserie weiterhin fortsetzten und auch im Spiel gegen die SG Blau-Weiß Klein Gaglow „die Null“ verteidigen, das heiß, zum fünften Mal in Folge zu Null spielen . Zurzeit steht nach vier Spielen das Torverhältnis bei 23:0! Hinzu kommt es noch zum direkten Aufeinandertreffen der beiden torgleichen Torjäger Mathias Jäckel und Christian Wietasch der Liga (jeweils 30 Tore), die im laufenden Wettbewerb um die Krone des Torschützenbesten streiten.
Mein Tipp: Erfolg für den Spremberger SV.

Zu einem weiteren Highlight kommt es in Sielow, zum Tabellennachbarschaftsduell zwischen der SG Sielow und dem SV Fichte Kunersdorf. Das Hinspiel hatten die Gäste klar mit 4:0 gewonnen. Dieses Ergebnis wollen die Gastgeber revidieren, doch auch Fichte peilt auf die drei Punkte, geht es doch um eine gute Abschlussposition, um einen eventuellen Medallienplatz.
Mein Tipp: Unentschieden.

Der Kahrener SV 03 muss den schweren Weg nach Ströbitz gehen, um gegen die dortige Reserve vom SV Wacker 09 zu spielen. Das Hinspiel hatten die 03er mit 2:1 für sich entschieden. Es bedarf schon einer hundertprozentigen spielerischen Steigerung gegenüber der Vorwoche, um in Ströbitz nicht sang- und klanglos unterzugehen, da der Gastgeber einen einstelligen Tabellenplatz noch nicht ganz aus den Augen verloren hat.
Mein Tipp: Unentschieden.

Joachim Rohde

Rückblick 27.Spieltag Kreisoberliga FK Niederlausitz

Hallo Fußballfreunde!

Auf vielen Plätzen, nicht nur der Kreisoberliga, wurde an diesem Wochenende an die beiden am Donnerstag tödlich verunglückten Sportkameraden des Kolkwitzer SV, Gerd und Lukas Handrek, mit einer Schweigeminute gedacht!
Unser Mitgefühl und Anteilnahme gilt insbesondere der Familie und den Angehörigen.

Es ist schwer, jetzt wieder einfach so zum Alltag überzugehen.

Die Meisterschaft ist so gut wie entschieden. Da die unmittelbare Konkurrenz, der SV Fichte Kunersdorf und der BSV Guben Nord II, am Wochenende patzten und ihre Spiele verloren, benötigt der Spitzenreiter der Liga, der SV Guhrow, nur noch einen Punkt aus den drei letzten Spielen, um die Meisterschaft einzufahren. Der Spremberger SV setzt unterdessen seine Siegesserie fort und belegt nun Platz zwei. Die SG Sielow gewinnt erneut gegen die SG Groß Gaglow. Ein Fußballkrimi gbs in Kahren. Die 03er holen einen großen Rückstand auf. Motor Saspow vergab die Chance aus Klein Gaglow alle drei Punkte mit nach Hause zu nehmen. Am Ende ein 3:3 Unentschieden. Der Abstiegskampf ist noch einmal spannend geworden. Alle Mannschaften aus dem unteren Drittel der Tabelle konnten punkten. Dabei entschied die SG Blau-Weiß Schorbus das Abstiegsderby gegen den FSV Viktoria Cottbus. Zu den Spielen:

Stark ersatzgeschwächt musste der Spremberger SV sein Spiel gegen die Wacker-Reserve bestreiten. Je eine Chance gab es in der ersten Spielhälfte für beide Vereine. Wacker hatte in der 15.Spielminute die Möglichkeit in Führung zu gehen, doch Sebastian Voigt vergab diese Chance. Die Gäste waren optisch überlegen. So hatte ihr Torjäger Mathias Jäckel Mitte der ersten Spielhälfte ebenfalls eine gute Möglichkeit, die er aber ebenfalls vergab. Gleich nach dem Seitenwechsel hatte Wacker, nach einem Eckball von Sebastian Voigt, die erneute Möglichkeit die Führung zu erzielen, doch Enrico Schrobback schoss über das Gebälk. Mit zunehmender Spielzeit bestimmten die Gäste das Spielgeschehen. Ein Solo von Eric Schiffel brachte Gefahr, so wie der anschließende Eckball, der das Tor ebenfalls knapp verfehlte. Nach einer Stunde Spielzeit kam der Favorit aus Spremberg zur 0:1 Führung. Nachdem Niko Kaszycki das erste Mal noch scheiterte, kam Mathias Jäckel im zweiten Versuch dann zu seinem 30.Torerfolg in der laufenden Meisterschaft. Wacker antwortete mit einem 18 Meter Freistoß, den Enrico Schrobback knapp am Tor vorbeischoss. In der 68.Spielminute versuchten es im Doppelpack Eric Schiffel und Mathias Jäckel die Führung weiter auszubauen, welches aber knapp scheiterte. Zwei Minuten später das 0:2. Nach Vorlage von Jäckel konnte Niko Kaszycki überlegt vollenden. Dieses Ergebnis wurde kontrolliert über die Zeit gebracht. Am Ende der vierte Sieg in Folge, wo am Ende die Null stand. Dabei erreichten sie ein Torverhältnis von 23:0! Platz zwei ist nun die Realität.

Wie hatte der Pokalfinalist, die SG Sielow, die Pokalniederlage der Vorwoche gegen den VfB Cottbus verkraftet? Sie kamen mit viel Zuversicht nach Groß Gaglow, hatten sie doch an gleicher Stelle das Pokalhalbfinalspiel nach einem 1:0 Rückstand mit 1:3 gewinnen können, dafür aber das Hinspiel nur 2:2 Unentschieden gespielt. Der Zeiger der Uhr hatte gerade einmal zwei Umdrehungen hinter sich gebracht, als der Gastgeber nach einem Freistoß aus 22 Meter die erste gute Möglichkeit hatte in Führung zu gehen. Christoph Donath schlug den Ball gefährlich vor das Sielower Tor, wo Paul Ruhl sein ganzes Können aufbieten musste, diesen Ball für seinen Schlussmann Janke abzublocken. Die Gäste ließen mit der Antwort nicht lange warten, denn fünf Minuten nach dieser Szene hatte Christopher Knoll eine so genannte Hundertprozentige, als Müller und Ziegenhardt ordentlich patzten. Bei dieser Aktion verletzte sich Andre Müller am Nasenbein, so dass er in das Krankenhaus gebracht werden musste. Gute Besserung! Danach noch einmal Knoll und Ruhl, die die Führung vor den Füßen hatten. Danach kam eine Phase, in der der Gastgeber spielbestimmend war. Mehrere Möglichkeiten ergaben sich. So in der 28.Minute, als Jonas Hoelzel im Verbund mit Manuel Böckle das Tor knapp verfehlten oder Sebastian Pirsch Schlussmann Stefan Janke im Tor der Gäste prüfte. Zwischenzeitlich hatte Paul Ruhl eine Riesenmöglichkeit, nach einem Konter, die Gäste in Führung zu bringen. Danach noch einmal Maik Watzke und Robert Becker, die sträflich vergaben. Im direkten Gegenzug die Führung für den Gastgeber. Aus einem Gaglower Angriff heraus vollendete Pirsch mit dem Kopf 1:0. Doch die Freude über diesen Führungstreffer währte nicht lange. Durch ein Doppelpack in der 40. und in der Nachspielzeit (45+1) der ersten Halbzeit glichen die Gäste nicht nur aus, sondern gingen auch in Führung. Christopher Knoll krönte seine bis dahin gute Leistung mit einem Solo, welches er erfolgreich abschloss und wenige Minuten später gab er die Vorlage für Andreas Voigt, der anschließend mit dem Kopf verwandelte. Im zweiten Spielabschnitt merkte man dem Gastgeber an, dass er auf den Ausgleich drängte. Möglichkeiten in der 56. und 58.Minute hatten sie dazu. Nach gut einer Stunde Spielzeit war es dann soweit. Erneut war es Sebastian Pirsch, der ein hervorragendes Solo zum 2:2 abschloss. Gaglow ließ in der Folgezeit einige gute Möglichkeiten der Gäste zu. So in der 68.Minute, als der eingewechselte Marius Leisner die Chance besaß, die erneute Führung zu erzielen. Oder zwei Minuten später der beste Mann auf dem Platz, Christopher Knoll, dessen Ball nur noch mit dem Kopf abgewehrt werden konnte. Nach dem Gaglow es noch einmal mit einem Torschuss versuchte, kam der erneute Rückschlag für sie. Drei Gaglower Abwehrspieler waren sich nicht einig, wer Robert Becker am Torschuss hindern sollte. So marschierte er durch ihre Reihen und verwandelte, zu diesem Zeitpunkt nicht unverdient, zum 2:3. Durch diesen erneuten Rückstand war die innere Anspannung bei ihnen weg. Es kam nichts mehr. So entführten die Gäste nach diesem nicht unverdienten Sieg alle drei Punkte aus Groß Gaglow. Sielow nun auf Platz fünf im Ranking. Der Gastgeber hat einen zweistelligen Tabellenplatz, Platz elf.

Nach dem am Vortage der BSV Guben Nord alle drei Punkte aus Krieschow mit an die Neiße nahm, wollte es die Reserve ebenfalls nach machen. Im Kampf um die Kreismeisterschaft hatten sie noch eine Minimalchance die sie nutzen wollten. Doch es kam ganz anders, als gedacht. Vom Anpfiff an kamen sie nie in ihr Spiel und hatten Glück, dass der Gastgeber große Schwächen beim nutzen ihrer Möglichkeiten hatten, sonst wäre schon zur Halbzeitpause ein Rückstand möglich gewesen. Im zweiten Spielabschnitt das gleiche Bild. Die VfB-Reserve war tonangebend. Sieben Minuten vor Ultimo wurden ihre Bemühungen belohnt. Ein Konter führte zur nicht unverdienten Führung. Nach einer Direktannahme konnte Sebastian Voigt den Ball platziert einnetzen zum 1:0. In den letzten verbliebenen Minuten bäumten sich die Gäste noch einmal auf, um einer Niederlage zu entgehen, doch es gelang nicht. Nach dieser Niederlage sind die Neißestädter raus aus dem Meisterschaftsgeschehen. Der Gastgeber sollte so gut wie gerettet und der Klassenerhalt gesichert sein.

In Schorbus kam es zum Kellerderby der beiden abstiegsgefährdeten Vereine, SG Blau-Weiß Schorbus und dem FSV Viktoria Cottbus. Ein so genanntes Sechs-Punkte-Spiel. Bei einem Sieg würde der Gastgeber bis auf einen Punkt in der Tabelle an die Gäste heranrücken. Dem entsprechend traten sie auch auf. Sie wollten ihrer langen Niederlagenserie endlich beikommen. Vom Anpfiff an bestimmten sie das Spielgeschehen. Gestärkt wurden sie durch das frühe Führungstor in der 6.Spielminute, als ein Torschuss nur abgewehrt werden konnte, Jonas Jakubenko goldrichtig stand und diesen abgewehrten Ball einnetzen konnte zum 1:0. In den Folgeminuten spielten die Gäste noch einigermaßen mit und hatten mit Robert Kiesow ihren aktivsten Spieler. Zwei, drei Möglichkeiten erarbeiteten sie sich, doch das war an diesem Tage zu wenig, um eventuell als Sieger vom Platz zu gehen. Nach knapp einer halben Stunde Spielzeit das 2:0. Nach einem Foulspiel führte der anschließende Freistoß, den Nico Bartelt ins untere linke Eck schoss, zum Ausbau des Ergebnisses. Im zweiten Spielabschnitt war der Gastgeber weiter tonangebend, doch zu sträflich wurden klarste Chancen vergeben. In der 61.Minute, dem Spiel entsprechend, das 3:0. Nach einem Gegenangriff konterte der Gastgeber, in dem Andreas Böhm vollendete. In Schorbus ist jetzt wieder Hoffen angesagt. Nur noch ein Punkt fehlt, um den Abstiegsplatz zu verlassen. Kann Viktoria den freien Fall noch bremsen?

Ein wechselvolles, torreiches Spiel gab es in Briesen. Nach dem der Gastgeber einige verheißungsvolle Angriffe der Gäste abwehren konnte, kamen sie in der 17.Spielminute zur überraschenden Führung. Ein Konter wurde erfolgreich abgeschlossen. Randy Gnädig spielte auf Marvin Pfeifer, der sicher verwandelte. Drei Minuten später hätte die Vorentscheidung in diesem Spiel fallen müssen, als Spielführer Marcus Krüger einen Foulelfmeter über den Kasten setzte. Die Antwort der Gäste folgte wenig später. Einen Konter konnte Rocco Hess zum 1:1 Ausgleich nutzen. Doch fünf Minuten später die erneute Führung für die Spielgemeinschaft. Eine unaufmerksame Abwehr war die Folge des 2:1 die Spielführer Marcus Krüger erzielte. In der 47.Spielminute gelang den Neißestädtern abermals der Ausgleich. Nach einer Flanke von Dominik Patsch, die Rocco Hess auf das Tor köpfte, konnte Schlussmann Fabian Ryback den Ball nur prallen lassen, so dass Robert Wollny diesen Ball im Tor unterbringen konnte. Noch in der gleichen Minute das 3:2. Erneut patzte die Abwehr, so dass Marcus Krüger zum zweiten Mal traf, 3:2. Danach ein ausgeglichenes Spiel. In der 80.Spielminute glichen die Gäste zum dritten Mal aus. Ein 20 Meter Flachschuss von Domenik Patsch schlug unhaltbar ins Eck ein. In der 83.Minute reduzierten sich die Gastgeber durch eine Rote Karte. Randy Gnädig holte Domenik Patsch unfair von den Beinen, dafür gab es diese Karte. Am Ende eine gerechte Punkteteilung. Briesen weiterhin auf Platz acht. Die Gäste haben einen wichtigen Punkt erspielt im Kampf um den Klassenerhalt, Platz 13.

Die SG Blau-Weiß Klein Gaglow wollten sich für die klare 7:0 Niederlage vom Hinspiel revanchieren. Ihr Personalproblem hatten sie wieder im Griff bekommen, so dass sie tatenfreudig in dieses Spiel gingen. Doch sie wurden erneut kalt erwischt, denn in der 19.Spielminute gingen die Gäste durch David Schütze mit 0:1 in Führung, nach dem er die Flanke von Ronny Kronesser verwandelte. Nach einer halben Stunde Spielzeit sogar das 0:2. Nach einer Flanke von Dustin Schumann konnte Robin Kadler mit dem Kopf verwandeln. Doch die Freude währte nicht lange und es hieß nur noch 1:2, denn drei Minuten später kam Torjäger Christian Wietasch an den Ball und verkürzte. Zu allem Überfluss fiel der 2:2 Ausgleich durch ein Eigentor von Jochen Knauer. Mit diesem Unentschieden ging es in die Pause. Saspow ging in der 54.Spielminute erneut in Führung, als das Brüderpaar David und der eingewechselte Christopher Schütze dafür sorgten. Nach einer Ablage von Christopher Schütze verwandelte David Schütze zum 2:3. Keiner schien an diesem Tage den Torjäger Christian Wietasch aufzuhalten, als er in der 66.Spielminute mit dem 3:3 sein 30.Saisontor erzielte. Am Ende eine Punkteteilung die so hingenommen werden muss. Saspow konnte sich durch dieses Unentschieden in der Tabelle nicht verbessern, Platz sieben. Der Gastgeber rangiert zwei Plätze dahinter, Platz neun.

Im Kahrener Lager herrscht seid einiger Zeit eine gewisse Unruhe. Auslöser war unter anderem die 8:0 Pleite in Spremberg. Einige Spieler werden, nach Aussage des Trainers Marco Christoph, den Verein nach Beendigung des Spieljahres in Richtung Laubsdorf verlassen. Man spricht von Marko Krüger, Stephan Engel, Robert Lehmann ect. So kann man es sich nur erklären, das im Spiel gegen den Tabellenletzten, SV Werben, man zur Pause fast aussichtslos mit 0:4 im Rückstand lag . Die Torfolge war beängstigend. Dabei gelang Tobias Gensel ein lupenreiner Hattrick zwischen der 12. und 29.Spielminute. Für das 0:4 war Danilo Halko verantwortlich. Es bedarf schon einer kräftigen Ansprach von Trainer Christoph in der Halbzeitpause, wo er an den Charakter der Spieler appellierte. Es fruchtete. In regelmäßigen Abständen wurde nun der Rückstand aufgeholt. Christian Glatzer, Eric Behrendt, Florian Matz und noch einmal Eric Behrendt gelang noch der 4:4 Ausgleich. Die 03er sind um einen Platz in der Tabelle zurückgefallen, Platz sechs. Die Gäste bleiben Schlusslicht der Tabelle.

In Kunersdof sollte es zum absoluten Spitzenspiel kommen. Der Tabellendritte, der SV Fichte Kunersdorf, hatte den Spitzenreiter der Liga, den SV Guhrow, zu Gast. Die Konstellation vor dem Spiel war die, das nur ein Sieg der Fichte-Elf helfen konnte, näher an den Spitzenreiter zu kommen. So stürmte Fichte entschlossen gegen das gegnerische Tor. Den ersten Warnschuss gab es schon in der 2.Spielminute, als Mario Rasche knapp das Tor verfehlt. In der Folgezeit häuften sich die Eckbälle für den Gastgeber, die alle von Florian Günther hervorragend geschlagen wurden, aber keinen Mitspieler fanden, der etwas daraus machte. Die kalte Dusche in der 10.Spielminute für den Gastgeber. Der erste nennenswerte Angriff der Gäste führte zum 0:1. Der Ball kam aus halblinker Position in den Strafraum des Gastgebers, hier kam Florian Grützner freistehend an den Ball und sein herrlicher Außenristschuss ließ Wolf im Tor keine Chance. Dieses frühzeitige Tor zog der Fichte-Elf sichtlich den Nerv. Sie bemühten sich Struktur in ihr Spiel zu bekommen, was ihnen aber nicht gelang. Immer wieder waren die in orange gekleidete Gäste einen Deut schneller an den Ball oder unterbanden das Kombinationsspiel. Versuche von Benjamin Golz oder Steffen Klisch scheiterten am guten Schlussmann Scheppan oder sie gingen kapp vorbei. In der 25.Spielminute fast das 0:2, als Florian Grützner mit einem herrlichen Solo die gesamte Abwehr austanzte, aber im 16er scheiterte. Danach die Fichte Elf. Eine Günther Flanke verpasst Benjamin Golz, vier Minuten später schlägt Florian Günther eine Flanke von Steffen Klisch volley aus der Luft knapp vorbei. Dann sorgt Schlussmann Felix Wolf für Aufregung, als er eine Rückgabe nicht festhalten konnte, er aber noch vor den herbeieilenden Grützer und Eric Wilken den Ball unter Kontrolle bringen konnte. Mit zunehmender Spielzeit rieben sich die Gastgeber ständig auf. Ihr Powerspiel trug keine Früchte. In der Nachspielzeit der ersten Spielhälfte hatte noch einmal Florian Grützner die Chance, als er einen Nachschuss knapp neben das Tor setzte. Im zweiten Abschnitt verstanden es die Gäste immer wieder die Räume geschickt zu schließen und machten somit die Fichte-Spitzen stumpf. Dann die 75.Spielminute. Einen eher harmlosen Schuss lässt Fichte Schlussmann Wolf durch die Finger gleiten, 0:2. Das war die Entscheidung. Die restliche Viertelstunde plätscherte so vor sich hin. Guhrow kontrollierte das Spiel. Am Ende ein verdienter Sieg des Titelaspiranten, der jetzt nur noch einen Punkt aus drei Spielen benötigt um die Meisterschaft einzufahren. Fichtes-Träume sind zerronnen. Können sie noch einen Medaille gewinnen?

Joachim Rohde

Trauer um Gerd Handrek und Sohn Lukas

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Leider erreichte uns am Donnerstag eine Nachricht, die uns alle sehr betroffen macht und uns immer noch fragen lässt: "Warum?"

Die beiden Kolkwitzer Sportfreunde Gerd Handrek (49) und sein Sohn Lukas Handrek (18) sind am Donnerstag bei einem schweren Autounfall ums Leben gekommen.

Es ist kaum mit Worten zu fassen.

Zwei wunderbare und herzliche Menschen sind von uns gegangen.

Unser Mitgefühl und unsere Anteilnahme gilt insbesondere der Familie.

Danke, Euch kennengelernt zu haben, wir werden Euch für immer vermissen!!!!!!!!

Vorschau 27.Spieltag Kreisoberliga FK Niederlausitz

Hallo Fußballfreunde!

Die Meisterschaft geht auf die Zielgerade. Vier Spieltage sind noch zu absolvieren. Ein Vorentscheidung ist am Pfingstmontag auf alle Fälle gefallen Mit dem Sieg im Nachholspiel in Krieschow hat sich der SV Guhrow eine sehr gute Ausgangposition herausgearbeitet. Mit acht Punkten Vorsprung gehen sie zur unmittelbaren Konkurrenz. Zum BSV Guben Nord II und dem SV Fichte Kunersdorf geht’s in diese letzte Phase der Meisterschaft. Der Spremberger SV sollte eigentlich aus dem Rennen sein. Mit neun Punkten zum Spitzenreiter der Liga, bei noch zwölf zu vergebenen Punkten, ist kaum noch lösbar. Sieht man sich das Restprogramm der drei unmittelbaren Favoriten an, so hat der Spitzenreiter Guhrow das schwerere Programm von den drei Bewerbern.

So wird noch gespielt:

SV Guhrow:
Kunersdorf – Guhrow
Guhrow – Werben
Guhrow – Kahren
Sielow – Guhrow

Guben Nord II:
Krieschow – Guben
Guben – Schorbus
Briesen/Dissen – Guben
Guben – Groß Gaglow

SV Fichte Kunersdorf:
Kunersdorf – Guhrow
Sielow – Kunersdorf
Kunersdorf – Lausitz Forst
Viktoria Cottbus – Kunersdorf

Zur Vorschau: So kommt es an diesem 27.Spieltag zum absoluten Spitzenspiel in der Kreisoberliga. Der SV Fichte Kunersdorf, punktgleich mit dem BSV Guben II und nur um ein Tor schlechter auf Platz 3 liegend, empfängt den Spitzenreiter SV Guhrow. Im Hinspiel gewannen die Gäste mit 2:1. Die Fichte Elf will dieses Ergebnis korrigieren. Daher streben sie einen Dreier an. Mit einem Sieg würde die Meisterschaft noch einmal offener und spannender werden. Die Gäste sind in der Rückrunde noch ungeschlagen. Nur zwei Mal spielte man Unentschieden. Von den 33 möglichen Punkten haben sie 29!! eingefahren. Der Gastgeber ist ebenfalls noch ungeschlagen in dieser Rückrunde, doch sie haben dabei vier Mal Unentschieden gespielt. Sie haben von den 33 möglichen Punkten 27 erzielt. Ein Spiel auf Augenhöhe.
Mein Tipp: Unentschieden.

Der Tabellenzweite, der BSV Guben Nord II, muss zur Reserve des VfB Krieschow. Die Breesener kommen als Favorit, denn nur ein Sieg lässt sie noch hoffen auf die Meisterschaft. Der Gastgeber möchte sich mit einem Punktgewinn weiter aus der Gefahrenzone entfernen. Doch ob es reicht, gegen den Favoriten aus der Neißestadt, steht in den Sternen. Gegen Kunersdorf und Guhrow trotzten sie den Favoriten zwei Mal Punkte ab, nachdem es am Ende jeweils Unentschieden stand.
Mein Tipp: Erfolg für den BSV Guben Nord II.

Der Spremberger SV hat einen unbequemen Gegner zu bespielen. Sie müssen zuR Wacker-Reserve und möchten den 2:0 Sieg aus dem Hinspiel wiederholen. Sieht man ihre Ergebnisse aus den letzten vier Spielen an, so endeten sie zu „Null“, mit einem Torverhältnis von 21:0!! Das macht sie in diesem Spiel zum Favoriten.
Mein Tipp: Erfolg für den Spremberger SV.

Der Kahrener SV 03 steht vor einer lösbaren Aufgabe. Sie empfangen den Tabellenletzten aus Werben. Eine Pflichtaufgabe für die 03er. Können die Werbener Rothosen erneut punkten, wie zuletzt gegen Kunersdorf und Schorbus? Alles andere als ein Sieg der 03er währe die Überraschung.
Mein Tipp: Erfolg für den Kahrener SV 03.

Kann die SG Sielow ihren Sieg aus dem Kreispokalhalbfinale in Groß Gaglow wiederholen? Nach der Niederlage im Finale vorige Woche gegen den VfB Cottbus 97 benötigen sie einen Sieg um sich wieder aufzurichten. Das Hinspiel endete 2:2 Unentschieden.
Mein Tipp: Erfolg für die SG Sielow.

Kann sich die SG Blau-Weiß Klein Gaglow für die 7:0 Schlappe beim SV Motor Saspow im Hinspiel revanchieren? Auch die Gäste durchwandern gerade ein kleines Tief. Wer hat die besseren Nerven? Sollte der Gastgeber sein Spielerproblem in den Griff bekommen haben, scheint ein Lichtblick zu existieren. Die Zerna-Schützlinge möchten ihren siebten Tabellenplatz verbessern. Dazu benötigen sie den Sieg.
Mein Tipp: Erfolg für den SV Motor Cottbus-Saspow.

Die Spielgemeinschaft Briesen/Dissen möchte sich an diesem Spieltag gegen den SV Lausitz Forst für die 2:0 Hinspielniederlage revanchieren. Kann es gelingen? Die Neißestädter haben ständig mit Personalproblemen zu kämpfen. Wenn dieses Problem in den Griff zu bekommen ist, ist auch ein Punktgewinn in Briesen möglich, denn auch der Gastgeber kämpft mit den gleichen Problemen. Die Tagesform wird mit entscheiden bei der Punktvergabe.
Mein Tipp: Erfolg für die SG Briesen/Dissen.

Abstiegsderby pur in Schorbus. Kann der Gastgeber seine Niederlagenserie seit dem 05.12.2015 endlich stoppen? Bei einer Niederlage der Gäste kommt der Gastgeber bis auf einen Punkt an Viktoria heran. Ein Spiel auf des Messers Schneide.
Mein Tipp: Erfolg für den FSV Viktoria Cottbus.

Joachim Rohde

Rückblick Nachholspiel

Hallo Fußballfreunde!

Durch das letzte Nachholspiel, VfB Krieschow II – SV Guhrow, hat sich die Tabelle nun begradigt. Mit acht Punkten Vorsprung geht der Spitzenreiter der Liga, der SV Guhrow, in die letzten vier Spiele der Saison, wo noch zwölf Punkte zu vergeben sind. Eine Vorentscheidung könnte damit gefallen sein.

Sieht man sich das Restprogramm des Spitzenreiters an, dann warten noch drei harte „Brocken“ (Kunersdof, Kahren und Sielow) die erst einmal bezwungen werden wollen.

Zum Nachholspiel:
In Krieschow waren sie schon nach fünf Minuten erfolgreich, als eine Eingabe von der rechten Seite zu Clemenz Becker kam, der den Ball sofort weiterleitete zu Heiko Jäger, der kurz und trocken abdrückt zum 0:1. Dieses frühzeitige Tor gab Auftrieb und Sicherheit zu gleich. In der Folgezeit erspielten sich die Gäste einige gute Möglichkeiten diese Führung weiter auszubauen. Doch auch der Gastgeber hatte seine Chancen. So in der 10.Spielminute, als Spielführer Sebastian Voigt nur den Pfosten des Guhrower-Tores traf, der somit den Ausgleich verhinderte. Krieschow kam immer besser auf und hatte nach gut einer halben Stunde Spielzeit, ebenfalls wieder durch Voigt, eine gute Chance, als er einen Freistoß in die gegnerischen Mauer schoss. Im direkten Gegenzug erneut Florian Grützner, als er ein Solo nicht erfolgreich abschließen konnte. Nach der Pause ein auf und ab, mit leichten Vorteilen für die Gäste. Dann die 55.Spielminute. Erneut setzt Florian Grützner zu einem unwiderstehliches Solo an, scheiterte aber an Carsten Graske im Tor des Gastgebers. Das musste das 0:2 sein. Zwei Minuten später scheitert er mit einem Kopfball an Graske. Der Gastgeber hatte danach durch Ricky Nsingi und dem eingewechselten Lars Zimmermann zwei sehr gute Möglichkeiten den Ausgleich zu erzielen. Nach dieser Szene ein Konter der Gäste, den erneut Grützner vergab. Die letzte nennenswerte Chance für die Gäste in diesem Spiel hatte Clemenz Becker in der 71.Spielminute, als er eine so genannte Hundertprozentige kläglich vergab. In der Folgezeit sicherten sie ihren knappen Vorsprung bis zum Schlusspfiff. So hätte es Energie auch machen müssen. Am Ende ein nicht unverdienter Sieg für den Spitzenreiter.

Joachim Rohde

VfB Cottbus 97 alter und neuer Kreispokalsieger

Hallo Fußballfreunde !

Der VfB Cottbus 97 konnte eine erfolgreiche Titelverteidigung für sich verbuchen, der im Finale des INTERSPORT – Kreispokals die SG Sielow mit 2:0 besiegen konnte.

Vor dem Spiel wurde jedoch der Endspielschiedsrichter, Sportkamerad Heiko Heinze, vom Leistungsport durch die Sportkameraden Carsten Richter, Vorsitzender des Schiedsrichterausschusses, und Hubert Heinze, stellvertretender Vorsitzender des Schiedsrichterausschusses, verabschiedet.

Zu Beginn des Spieles wurde dieses jedoch gleich wieder unterbrochen. Pünktlich zum Anpfiff öffnete der Himmel seine Schleusen und starker Hagelniederschlag führte zu einer kurzen Unterbrechung. Nachdem das Spiel bei Regen weiter fortgesetzt wurde, hatte der VfB durch Eirinas-Eric Freidgeim mit einem Freistoß die erste Möglichkeit in diesem Spiel torgefährlich zu werden, doch dieser wurde von der Sielower Abwehr abgefangen. Drei Minuten später war es Stefan Babbe, der es ebenfalls mit einem Freistoß versuchte. Danach ein verteiltes Spiel. In der 20.Spielminute erneut Freidgein, der Martin Weise im Tor der Sielower prüfte. Acht Minuten nach dieser Szene hatte der gerade eingewechselte Steven Glodny, der für den mit einem Nasenbeinbruch verletzt ausgeschiedenen Andreas Voigt (baldige Genesung!), mit einem Freistoß die Chance Gefahr für den VfB zu bringen, doch der anschließende Kopfball wurde sicher von Michael Noack im Tor des VfB unschädlich gemacht. Nach gut einer halben Stunde Spielzeit noch eine zwingende Chance für den VfB, als ein platzierten Schuss Weise zu einer Glanzparade zwang, als er den Ball gerade so über die Latte bugsieren konnte. Das war die letzte nennenswerte Möglichkeit in der ersten Spielhälfte in diesem Spiel.

Während der Halbzeitpause wurde durch den Vizepräsidenten des Fußball-Landesverbandes Brandenburg, Fred Kreitlow, dem Vorsitzenden des Fußballkreises Niederlausitz, Frank Leopold und dem Geschäftsführer des Fußballkreises, Bernd Ospalek, Sportkamerad Andreas Glodny mit dem DFB-Ehrenamtspreis für seine langjährige Tätigkeit in seinem Verein, SG Sielow, ausgezeichnet.

Nach Wiederanpfiff (47.) zur zweiten Halbzeit passierte Mathias Pastowski ein Missgeschick, welches fatale Folgen hätte für den VfB haben können. Eine missglückte Rückgabe rollte dem leeren VfB-Tor entgegen, doch glücklicherweise rollte die Kugel neben den linken Pfosten in das Aus. Glück gehabt! Von dieser Schrecksekunde an bestimmten die Rot-Weißen das Spielgeschehen. Die SG Sielow kam kaum zum Atmen. Der VfB hatte zu seinem arteigenem Spiel gefunden. Ihre technischen und läuferischen Vorteile kamen jetzt zum tragen. In der 54.Spielminute eine für die Folgezeit spielbestimmende Aktion. Nach einem Eckball, von der linken Seite geschlagen, kam dieser auf den Kopf von Milan Muth der entschlossen zum 0:1einnetzte. Sielow war sichtlich beeindruckt. Es folgte Angriff auf Angriff. Zwischenzeitliche Entlastungsangriffe waren selten, doch wenn, dann brachten sie Gefahr.

So drei Minuten vor dem 0:2, als Christopher Knoll, nach einem Freistoß, knapp das Tor verfehlte. Es sei an dieser Stelle einmal erwähnt, dass das viel gelobte Stürmertrio, Torsten Winkler, Robert Becker und Michael Konzack, die in der Meisterschaft immerhin von den 61 erzielten Toren für 42 Tore selbst verantwortlich sind, im gesamten Spiel nicht viel zu sehen war. So fiel dann, wie zu vor schon erwähnt, das 0:2 in dieser Phase des Spiels hoch verdient. Durch einen schnellen Angriff, die Sielower Abwehr zeigte hier Schwächen, wurde der Ball auf die halbrechte Position zu Oliver Weber gespielt, der etwas abgetrieben wurde, seine Eingabe kam zum völlig frei mitgelaufenen Rene Otto, der keine Mühe hatte zu vollenden. Kleine Nicklichkeiten, wo es dafür insgesamt elf Gelbe Karten gab(!), störten ein wenig das Gesamtbild. Der VfB kontrollierte das Spiel, kam in der Folgezeit nie in Bedrängnis und verwaltete das Ergebnis bis zum Schlusspfiff.

Am Ende war der Jubel bei Spielern, Offiziellen des VfB und der Fans riesengroß, hatte man doch so eben, nach Blau-Gelb Laubsdorf und dem VfB Krieschow, als dritter Verein den INTERSPORT Kreispokal zum zweiten Mal in Folge gewonnen. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!

Aber auch der unterlegenen Mannschaft, der SG Sielow, gilt der Respekt.

Dem Fußballkreis und besonders dem Veranstalter, dem SV Einheit Drebkau, sei ein großes DANKESCHÖN gesagt, für die hervorragende Organisation und Durchführung des 24.Fußballkreispokalfinales. Ebenfalls empfanden das die 438 zahlenden Zuschauer.

Stimmen zum Spiel:

Matthias Brückner, VfB Cottbus 97: Was soll ich sagen, wie schon im Vorjahr haben wir uns als Landesklassenverein durchgesetzt. Ich möchte zu der Thematik Teilnahme von Landesklassenvereinen im Kreispokal, die schon des Öfteren in der Öffentlichkeit diskutiert wurde, nichts mehr hinzufügen. Trotzdem freuen wir uns über den Sieg und dem Gewinn des Pokals. Meinen Spielern ein Kompliment.

Uwe Kleemann, SG Sielow: In der ersten Spielhälfte gab es ja kaum Chancen. In der zweiten Halbzeit haben wir zwei Mal nicht aufgepasst. Das wurde gleich bestraft. Zu der erwähnten Thematik schließe ich mich meines Trainerkollegen Brückner an.

Joachim Rohde

P.S.: Weiter Fotos folgen in Kürze
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Vorschau Kreispokalfinale im FK Niederlausitz

Hallo Fußballfreunde!

Ein Höhepunkt im Fußballkreis Niederlausitz ist in jedem Jahr das Finale um den Fußballkreispokal. In diesem Jahr wird zum 24.Mal der Kreispokalsieger ermittelt. Qualifiziert haben sich dafür die SG Sielow und der Titelverteidiger VfB Cottbus 97.

Ein Blick in die Analen dieses Pokals zeigt uns, dass der VfB Cottbus 97 bei einer erfolgreichen Titelverteidigung zu den vier Vereinen aufschließt, die den Pokals zwei Mal in Folge bzw. zwei Mal außer der Reihe gewonnen haben.

Zum Auftakt 1993 gelang es dem SV Rot-Weiß Forst in Komptendorf gegen den SV Werben den Pokal zum ersten Mal zu gewinnen. Nach neunzig Minuten hieß es 2:2 Unentschieden. In der Verlängerung hatten die Neißestädter dann die Nase vorn und gewannen mit 4:2.

1995 und 1996 gewann die damalige SG Blau-Gelb Lausdorf zwei Mal in Folge den Pokal. Beide Male besiegten sie die SG Frischauf Briesen mit 1:0 bzw. 2:1.

Bleibt man in der 1990er Jahre , so gewann die damalige Reserve von der ESV Lok Cottbus 1997 und 1999 den Pokal. 1997 wurde der SV Fichte Kunersdorf erst in der Verlängerung mit 2:1 besiegt, um es zwei Jahre später (1999) richtig spannend zumachen, als es gegen die SG Eintracht Peitz, nach einem 2:2 in der Verlängerung, zum Elfmeterschießen kam, wo sie am Ende mit 4:2 siegten.

Ein Novum in der Geschichte des Kreispokals ist, dass der VfB Krieschow insgesamt vier Mal den Pokal gewann. 2009 in Klein Gaglow gegen den SV Döbbern 25 mit 2:1 und dann von 2012 bis 2014 drei Pokalerfolge mit der 1. und der 2.Mannschaft. 2012 in Briesen gewann der VfB erst kurz vor dem Abpfiff gegen den SV Motor Saspow mit 1:0, um ein Jahr später (2013) in Sielow, in einer reinen Landesklassenbegegnung, gegen die SG Eintracht Peitz mit 3:1 zu gewinnen. Im Folgejahr (2014) dann das Finale „da Ham“ (zu Hause), als die Reserve vom VfB den SV Motor Sapow erst im Elfmeterschießen bezwang, nachdem es 120 Minuten 0:0 stand.

Ebenfalls ein Novum des Kreispokals ist, dass der SV Motor Cottbus-Saspow zwischen 2012 bis 2015 drei Mal im Finale stand, aber nie den Pott gewinnen konnte. Erwähnt sollte sein, dass sie 2013 im Halbfinale gegen Peitz ausgeschieden sind.

Das waren einige Informationen zum Pokal. Im Anschluss dieses Berichtes folgt von beiden Vereinen der statistische Weg ins Finale.

Am Freitag vor Pfingsten (13.05.2016, um 17.30 Uhr) steigt in Drebkau, im Stadion „Am Volkshaus“, das 24.Finale um den Kreispokal. Der Ausrichter dieses Endspieles, der SV Einheit Drebkau, bekam den Zuschlag aufgrund ihres 90 jährigem Vereinsjubiläums.

Die SG Sielow und der Titelverteidiger VfB Cottbus 97 bestreiten dieses 24.Finale. Eine interessante Konstellation. Die Männer um Trainer Uwe Kleemann haben zum ersten Mal dieses traditionelle Finale erreicht. Sie krönen damit eine gute Saison, wo in der Meisterschaft der derzeitige sechste Tabellenplatz noch verbessert werden kann. Und vielleicht der große Coup, mit dem Gewinn des Potts. Wie schon erwähnt, belegt die SG Sielow in der Meisterschaft mit 45 Punkten Platz 6. Ihr gutes Torverhältnis von 61:35 haben sie u.a. den drei treffsicheren Schützen in ihren Reihen zu verdanken. Platz 4, 7 und 8 belegen Torsten Winkler (16 Tore), Robert Becker (14) und Routinier Michael Konzack (12) in der laufenden Torjägerwertung. Diese 42 Tore, die die drei Spieler erzielt haben, sind immerhin 68,9% der Gesamtanzahl der 61 geschossenen Tore. Der VfB dagegen belegt zurzeit in der Landesklasse Süd den neunten Tabellenplatz, mit 34 Punkten, und einem Torverhältnis von 47:44. Ihr derzeit bester Torschütze Rene Otto belegt mit 11 Toren den 13.Platz im Ranking.

In der Spielanlage weichen beide Vereine erheblich voneinander ab. Die SG Sielow spielt ein eher couragiertes, körperbetontes Spiel. In den Zweikämpfen nicht zimperlich und mit einem unsäglichem Kampfgeist, mit dem sie schon viele Spiele gedreht haben. Der VfB ist von jeher eine sehr technisch, läuferisch beschlagene Mannschaft, die nicht zu unterschätzen ist.

Wünschen wir uns ein spannendes, faires Spiel, wo der Bessere an diesem Tage gewinnen soll. Dieses Endspiel wird vom Brandenburgliga-Referee Heiko Heinze geleitet. An den Linien assistieren Florian Stracke und und Felix Alich. Wir wünschen auch dem Schiedsrichterkollektiv immer ein gutes Auge und den richtigen Pfiff. www.spreewaldkicker.de wird ausführlich von diesem Endspiel berichten.

Wie oben erwähnt, hier der Weg in das Finale.

SG Sielow :
– SV Fortuna Skadow 11:2
– SV Adler Klinge 5:2
– SV Eintracht Schlichow 5:1
– FSV 1897 Viktoria Cottbus 4:3
– SG Groß Gaglow 3:1

VfB Cottbus 97 :
– SV Motor Cottbus-Saspow 2:0
– TSV Cottbus 3:2
– SG Drachhausen/Fehrow 3:1
– SG Briesen/Dissen 6:4 n.E. (1:1, 3:3, 3:3)
– TSV 1903 Groß Kölzig 2:0

Joachim Rohde

Rückblick 26.Spieltag Kreisoberliga FK Niederlausitz

Hallo Fußballfreunde!

Durch die Nachholspiele vom 4.Mai hat sich die Tabelle, bis auf ein Spiel, begradigt. Dieses Spiel wird am 16.05.2016, um 15.00 Uhr, in Krieschow zwischen der Reserve vom VfB und dem SV Guhrow nachgeholt.

Der 26.Spieltag hatte einige Überraschungen parat. So deklassierte der Spremberger SV den Kahrener SV 03. Fichte Kunersdorf gelang nur ein Unentschieden beim Tabellenletzten, dem SV Werben. Spielabbruch beim Spiel BSV Guben Nord II gegen Blau-Weiß Klein Gaglow. Die beiden Abstiegsduelle gewann die VfB Reserve aus Krieschow in Cottbus beim FSV Viktoria und der SV Lausitz Forst gewann zu Hause gegen die SG Blau-Weiß Schorbus. Nach dem vorwöchentlichen Debakel in Spremberg verloren die Zerna- Schützlinge erneut, diesmal gegen die Reserve vom SV Wacker 09 Ströbitz. Der Pokalfinalist, die SG Sielow, gewann gegen die Spielgemeinschaft Briesen/Dissenn. Zu den Spielen:

Viktoria in der Bredouille. Nach der erneuten Niederlage im direkten Abstiegsderby liegen sie nur noch einen Platz von den Abstiegsplätzen entfernt. Gegen die Reserve vom VfB Krieschow sahen sie siebzig Minuten keinen Stich. Gegenüber der Vorwoche, wo sie 65.Minuten guten Fußball geboten hatten, kam dieses Mal nichts. In allen Belangen waren sie den Gästen unterlegen. Fehlpässe, Abspielfehler, in den Zweikämpfen und in der Schnelligkeit immer der zweite Sieger. Der Zeiger der Uhr hatte gerade eine Umdrehung hinter sich, als Schlussmann Florian Behrendt schon zum Einsatz kam, als er einen satten 20 Meter Schuss von Ricky Nsingi parieren musste. Kurze Zeit später (6. Min.) kam er erneut zum Einsatz, als er ein Solo von Robert Giedow abwehren musste. Die Gäste setzten den Gastgeber mächtig unter Druck. Entlastungsangriffe ihrerseits kamen nicht zu Stande. Zwei Minuten später führte ein Freistoß, von Spielführer Sebastian Voigt aus halblinker Position, 35 Meter Entfernung vor dem Tor getreten, für große Aufregung, denn Behrendt konnte diesen platzierten Ball geradeso zur Ecke abwehren. Die zwei Mal abgewehrten Eckbälle von Nsingi sorgten ebenfalls für Unruhe vor dem Viktoria Gehäuse. Es war ein Spiel auf ein Tor. Die Führung in der 17.Spielminute war zu diesem Zeitpunkt hoch verdient. Ricky Nsingi brachte einem erneuten Eckball vor das Tor von Behrendt, hier stand Rigo Senkel, der nur den Fuß hinhalten musste, 0:1. Nach gut einer halben Stunde Spielzeit kam der Gastgeber durch Robert Kiesow zur ersten guten Möglichkeit, die aber Carsten Graske im Tor der Gäste vereitelte. Die Überlegenheit der Gäste setzte sich fort. Gleich nach der Pause (49.Min.) musste Rocky Liebow auf der Linie für seinen schon geschlagenen Keeper klären. Dann die Vorentscheidung in der 53.Spielminute. Nach Vorlage von Nsingi konnte Oliver Born sicher zum 0:2 einnetzen. Zwei Minuten später setzte er zum Solo an, scheiterte aber an Behrendt im Kasten von Viktoria. Durch dieses Tor wurden scheinbar die Geister bei Viktoria geweckt, denn jetzt spielten sie mit. Jetzt wurden auch wieder Zweikämpfe gewonnen und das Spiel lief wieder in ihren eigenen Reihen. Ihre Bemühungen wurden mit dem 1:2 Anschlusstor belohnt. Einen 25 Meter Freistoß knallte Kenan Alzoobi in die Maschen. Kurz danach sogar die Möglichkeit zum Ausgleich, als Steffen Tittel, ebenfalls nach einem Freistoß, knapp das Ziel verpasste. Kurz danach hatten noch Oskar Schulz und Robert Kiesow zwei Riesenmöglichkeiten. In dieser kurzen Drangperiode konterten die Gäste mit Oliver Born, der zum 1:3 einschoss (81.). Die Messen waren gesungen. Der Einsatzwille kam zu spät. Mit dieser Niederlage rangieren sie in der Tabelle auf Platz 14. Ein Platz vor den Abstiegsplätzen.

Das Spiel zwischen der Reserve vom BSV Guben Nord gegen die SG Blau-Weiß Klein Gaglow wurde noch vor der Pause abgebrochen. Die Gäste waren in Unterzahl zu diesem Spiel angereist. Dabei waren nur zwei Stammspieler mit von der Partie. Das Sportgericht wird darüber befinden.

Zum direkten Abstiegsderby kam es in Forst. Der SV Lausitz hatte die SG Blau-Weiß Schorbus zu Gast. Am Ende hatten sie die Oberhand. Robert Wollny brachte seine Farben schon nach sechs Minuten in Führung. Er war es auch, der gleich nach der Pause (51.) auf 2:0 erhöhen konnte. Hoffnung keimte bei den Gästen auf, als Spielführer Matthias Geppert den 2:1 Anschlusstreffer erzielte. In der 71.Spielminute fiel die Vorentscheidung in diesem Spiel, als Domenik Patsch auf 3:1 erhöhte. Drei Minuten vor Ultimo war es erneut Robert Wollny, der mit dem 4:1 sein drittes Tor in diesem Spiel erzielt und das siebente in der laufenden Meisterschaft.

Der Spitzenreiter der Liga, der SV Guhrow, hatte den Landesklassenabsteiger, die SG Groß Gaglow, zu Gast, die gerade eine mittlere Talfahrt durchleben. Aus den letzten sechs Spielen konnten sie von den 18 möglichen Punkten nur vier erkämpfen! Beim Meisterschaftsfavoriten hatten sie sich vorgenommen ein gutes Ergebnis zu erzielen. Daher war ihr Spiel vom Anpfiff an, aus der Defensive heraus, zu Kontern. So geschehen Mitte der ersten Spielhälfte, als Marco Noack knapp scheiterte. Der Gastgeber hatte durch Florian Grützner und Tom Höhne zwei gute Einschussmöglichkeiten, die sie aber nicht nutzten. Kurz vor dem Halbzeitpfiff (37. Min.) gelang Lars Nawrotzki, nach langer Abwesenheit, die 1:0 Führung. Ein Angriff auf der linken Seite von Maik Wergula eingefädelt, kam zu ihm, der wenig Mühe hatte zu vollenden. Es dauerte bis zur 77.Spielminute, als die Vorentscheidung mit dem 2:0 fiel. Ein Pressschlag von Florian Grützner und einem Gaglower Abwehrspieler im Strafraum der Gäste bekam soviel Effet, dass der Ball sich als Bogenlampe in die lange Ecke senkte. Danach hatte der Gastgeber weitere sehr gute Einschussmöglichkeiten, die aber nicht genutzt wurden. Mit diesem Spiel bleiben sie weiterhin auf dem Platz an der Sonne. Fünf Punkte Vorsprung zur Konkurrenz aus Guben und Kunersdorf. Dabei haben sie noch am Pfingstmontag ein Nachholspiel gegen den VfB Krieschow II zu bestreiten. Gaglow bleibt mit 30 Punkten ungefährdet auf Platz elf.

Der SV Fichte Kunersdorf, Mitfavorit der Meisterschaft, musste zum Schlusslicht der Tabelle , zum SV Werben reisen. Nach dem 0:0 im Nachholspiel gegen den BSV Guben Nord II wollte man mit einem Sieg weiterhin in Lauerstellung bleiben. So bestimmte die Fichte-Elf vom Anpfiff an das Spielgeschehen. Doch es kam, wie schon gegen Guben, zu keinen nennenswerten Chancen. Zurzeit sind sie nicht in der Lage, ihre sich bietenden Chancen zu nutzen. Es ist schwer einen defensiven Gegner auszuhebeln, um zu Toren zu kommen. Hinzu kommt, dass der Schlussmann der Rothosen, Tony Dohmel, viele gute Chancen zu Nichte machte. So zwang Benjamin Golz Dohmel zu einer Glanzparade und den abgewehrten Ball kann Felix Korn nicht verwandeln. Das die Gäste mitspielten, bewiesen sie zwei Mal in der ersten Spielhälfte, als ihr auffallenster Spieler, Tobias Gensel, einen langen Heber über das Tor lupfte und später noch einen Kopfball über das Tor köpfte. So ging es mit einem überraschenden torlosen Unentschieden in die Kabinen. Nach gut einer Stunde Spielzeit die längst fällige Führung für Kunersdorf. Sebastian Pehla wird im 16er zu Fall gebracht.

Der Pfiff des Unparteiischen kommt sofort. Den fälligen Strafstoß verwandelte Marcel Seifert. Danach musste eigentlich Benjamin Golz das Ergebnis auf 2:0 bringen, als er in der 77.Spielminute an Dohmel scheiterte. Dann kam es wie es kommen musste. Wer Chancen so leichtfertig vergibt, der wird am Ende bestraft. Die Gäste vertändeln einen Ball, welches Folgen hatte. Tobias Gensel schaltete sich ein, kam an den Ball und vollendete aus sieben Meter zum 1:1 Ausgleich. Lange Gesichter bei den Gästen. Zwei wertvolle Punkte wurden leichtfertig im Kampf um die Meisterschaft vergeben. Platz drei ist die Folge und nun schon mit fünf Punkten Rückstand zum Spitzenreiter Guhrow. Werben bleibt weiterhin Schlusslicht der Tabelle.

Für die SG Sielow ist der Meisterschaftszug abgefahren. Doch eine bessere Abschlussplatzierung ist noch möglich. Da auch die Spielgemeinschaft Briesen/Dissen aus dem Schneider sind, konnte man unbeschwert aufspielen. So gingen die Gäste arrangiert und couragiert zu Werke. Das Spiel fand ohne den Gastgeber statt, ohne Zweikämpfe, so dass die Gäste zu ihren Chancen kamen. So kam die Führung vier Minuten vor der Pause für die SG Sielow doch überraschend. Eine scharfe Eingabe von der rechten Seite schoss Jan Becker auf Michael Konzack, der den Ball über den Gästeschlussmann Fabian Ryback hinweg köpfte, 1:0. Nach dem Seitenwechsel ein wie ausgewechselter Gastgeber. Jetzt bestimmte er das Spielgeschehen. Mit einem Doppelpack in den Schlussminuten stellten sie den Sieg sicher. Nach einem Freistoß von Jan Becker, den der Briesener Schlussmann nur abklatschen konnte, stand Michael Konzack am Fünfmeterraum goldrichtig und er mühelos einnetzte. Vier Minuten später die endgültige Entscheidung, als Steven Glodny zehn Meter vor dem Tor Christopher Knoll herrlich frei spielte und dieser nur noch verwandeln musste. Sielow weiterhin auf platz sechs. Zwei Plätze dahinter die Gäste.

Das Spitzenspiel des 26. Spieltages fand in Spremberg statt. Der Spremberger SV empfing den Kahrener SV 03. Für die Gäste war ebenfalls der Zug abgefahren in Richtung Meisterschaft. Der SSV hat sich diese Chance noch erhalten. So kam es zu einem nicht erwarteten Debakel für die 03er. Schon nach 22 Sekunden lag der Ball im Netz der Gäste. Nach dem Anstoß wurde der Ball sofort schnell nach vorn gespielt, Kevin Beuchel stand goldrichtig, als er den Ball mit dem Kopf vollendete. Als David Derner wenige Minuten später auf 2:0 erhöhte, zeichnete sich schon hier das Unheil ab. Die 03er schienen an diesem Tag völlig überfordert zu sein. Nichts lief bei ihnen zusammen. Ein Dreierpack besiegelte schon vor der Pause die Niederlage. Mathias Jäckel, Raik Hermann und noch einmal Kevin Beuchel erhöhten auf 3:0, 4:0 und 5:0. Im zweiten Spielabschnitt versuchten die Gäste ein zweistelliges Ergebnis zu verhindern. Bezeichnend für die Harmlosigkeit der Gäste an diesem Tag war, dass der Schlussmann vom SSV, Christian John, während der gesamten Spieles nur drei Mal geprüft wurde. Routinier Björn Kantor erhöhte in der 50.Minute auf 6:0. Vier Minuten später schoss David Derner zum 7:0 und Mathias Jäckel das 8:0. Mit diesen beiden Toren übernimmt er wieder die Führung in der Torjägerwertung mit 28 Toren. Der SSV auf Platz vier. Sechs Punkte Rückstand zur Tabellenspitze. Kahren bleibt weiterhin auf Platz fünf mit 46 Punkten.

Wie hatte der SV Motor Saspow die vorwöchentliche 7:0 Klatsche in Spremberg verkraftet? Im Spiel gegen die Wacker-Reserve wollte man den 4:2 Hinspielsieg bestätigen. Vor dem Spiel fehlte Spielführer Denny Wodtke und Schlussmann Christian Branzke. So begann ein offener Schlagabtausch, mit Chancen auf beiden Seiten. Alexander Herzog hatte in der 5.Spielminute die erste Möglichkeit in diesem Spiel, als sein Kopfball knapp neben das Tor flog. Acht Minuten später ein Zusammenspiel zwischen Iborra Sanchez und Robin Kadler, der am Schlussmann der Gäste (Choschzick) scheiterte. Wacker mit leichten Vorteilen. Sie kamen das erste Mal in der 28.Spielminute durch den so eben, wegen einer Verletzung von Spielführer Mattias Geisler (baldige Genesung!), eingewechselten Jonathan Bunar zu einer Möglichkeit. Wenige Minuten nach dieser Aktion die Führung für die Zerna-Schützlinge. Ein Freistoß von Jochen Knauer kommt vor das Tor der Gäste. Aus einer Spielertraube heraus spitzelt Max Nixdorf den Ball unglücklich ins eigene Tor, 1:0. Lukas Lehmann hatte in der 41.Spielminute die Möglichkeit das Ergebnis auf 2:0 zu erhöhen, schoss aber knapp am Tor vorbei. In der Nachspielzeit die Chance für Wacker auszugleichen, als ein Freistoß ebenfalls knapp am Tor vorbei in das Aus ging. Nach der Pause das gleiche Bild. Beide Seiten wurden aktiver. Saspow hatte bis zur 63.Spielminute mehrere Chancen, die Christopher Schütze, Sanny Haupt und Iborra Sanchez vergaben uum ihre Führung auszubauen. Nach einem Freistoß von der linken Seite kam der Ball in Strafraumnähe. Ein unnötiges Foulspiel am eingewechselten Sebastian Pasera. Der Pfiff des Unparteiischen kam erst nach Diskussionen und er zeigte dann auf den Punkt. Spielführer Sebastian Voigt verwandelte sicher zum 1.1 Ausgleich. Sieben Minuten später setzten die Aussetzer von Ersatzkeeper Peter Zwiers ein. Bei einem harmlosen Rückpass schoss er den Ball so unqualifiziert den heranstürmenden Karsten Kurth vor die Füße, das dieser wenig Mühe hatte den Ball im Kasten unterzubringen, 1:2. Weitere fünf Minuten später, man glaubt es kaum, der gleich Fehler noch einmal. Dieses Mal verwandelte Maximilian Becker, 1:3. Hoffnung keimte beim Gastgeber auf, als in der 73.Spielminute Iborra Sanmchez auf 2:3 verkürzte. Weitere Chancen zum Ausgleich waren da. In der Schlussminute und in der vierminütigen Nachspielzeit erhöhten die Gäste noch durch den eingewechselten Marcel Kowal auf 2:4 und Sebastian Pasera zum 2:5. Am Ende ein Spiel, mit dem den Gastgeber hadern musste. So ein Spiel gibt man nicht mehr her. Solche Fehler dürfen einfach nicht passieren. Platz sieben, der noch verbesserungswürdig ist. Auch für die Gäste (Platz 10) ist am Ende noch ein einstelliger Tabellenplatz möglich.

Joachim Rohde