Umfrage zur Weiterführung der Saison in der Kreisoberliga des FK Niederlausitz

Hallo Fußballfreunde!

Am 20.November 2020 beschloss der FLB aufgrund der Corona-Pandemie den Spielbetrieb bis zum 31.Dezember 2020 auszusetzen. Zwischenzeitlich wurde der zweite Lockdown durch die Bundesregierung und den Ministerpräsidenten/innen der Länder ausgesprochen, der vorerst bis zum 10.Januar 2021 begrenzt ist. Dadurch ruht in ganz Deutschland der Amateurfußball. So auch im Land Brandenburg und auch im Fußballkreis Niederlausitz.

Bisher wussten kein Verband und kein Verein, wie es weiter gehen soll. www.spreewaldkicker.de hatte dazu am 06.12.2020 eine Umfrage an die Vereine der Kreisoberliga gestartet, die fünf Vorschläge beinhalteten, mit der Bitte, welcher Vorschlag von den Vereinen bevorzugt würde.

Bei Terminschluss am 20.12.2020 hatten 56,25 % der Kreisoberligavereine ihre Meinung dazu geschrieben, die nachfolgend beschrieben wird.

Zwischenzeitlich befasste sich der Spielausschuss des FLB mit den Staffelleitern der Landesspielklassen mit diesem Thema. Dabei wurden drei Varianten für die Fortsetzung des Spielbetriebs erarbeitet und sie in mehreren Videokonferenzen (Zeitraum 04. – 16.Dezember) mit den Vereinsvertretern vorgestellt. Die Vereine hatten nun bis zum 23.12.2020 die Möglichkeit sich dazu schriftlich beim Spielausschuss des FLB zu äußern. Die drei Szenarien können in der neuesten Ausgabe der Brandenburgische Fußballnachrichten 12/20, Seite 4, nachgelesen werden.

Bei einem so wichtigen Thema wurden die acht Spielausschussvorsitzenden der Fußballkreise im FLB nicht mit hinzugezogen. Ein großer Fehler, sind doch die Kreise eigentlich der FLB und damit auch die Basis. Hier werden die Fußballer/innen von Morgen ausgebildet und gefördert. Daher kann es nicht sein, dass die Kreise außen vorbleiben. Scheinbar müssen sie sich für das Szenario entscheiden, welches für die Landesligen und Landesklassen ausgewählt worden ist. In dieser besonderen Situation sollte man den Kreisen, ebenfalls in Videokonferenzen, einmalig, bis zum 30.Juni, ihre eigene erarbeitete Variante gewähren zu äußern.
Es sind ja noch einige Fragen offen: Wie lange dauert noch der Lockdown? Ab wann darf wieder trainiert und gespielt werden? Für Trainingszwecke sollten bis zu vier Wochen eingeplant werden, bevor der Spielbetrieb wieder beginnt. Und noch viele andere Fragen warten auf Antworten.

Hier noch einmal die Fragen der Umfrage die www.spreewaldkicker.de zur Diskussion gestellt hatte:

– sollte die laufende Meisterschaft annulliert werden?
– sollte die Meisterschaft in einer einfachen Runde mit Meisterschaft und Aufstieg sowie Abstieg neu gestartet werden?
– sollte die Meisterschaft in Playoff-Runden der ersten 8 Mannschaften für die Meisterschaft und die Plätze 9-16 den Abstieg ausspielen? (nach derzeitigen Tabellenstand)
– eine erneute Quotenmeisterschaft, wo nur der Meister gekürt wird und ohne Abstieg?
– Oder haben die Vereine der Kreisoberliga andere Vorstellungen?

Folgende Vereine haben sich wie folgt geäußert:

SV Lausitz Forst: Der SV Lausitz plädierte für die Fortsetzung der Saison als einfache Runde mit Auf- und Abstieg am Ende. Nach der langen Pause sollte, wenn schon möglich, im März eine Vorbereitungszeit wie vor Saisonstart erfolgen, damit die Spieler wieder auf ein vernünftiges Niveau gelangen. Am Osterwochenende könnte das Pokalviertelfinale stattfinden und ein Nachholspieltermin sein. Am Wochenende nach Ostern sollte ein zweiter Nachholspieltermin sein, damit alle Staffeln ohne Rückstände in die Saisonfortsetzung gehen können. Hier könnte auch das Pokalhalbfinale ausgetragen werden, wenn es die Termine der Landesklassenmannschaften erlauben. Am 10./11.4. beginnt dann der Rest der Hinrunde, an der am Ende die Entscheidungen zu Auf-und Abstieg getroffen werden.

SV Motor Cottbus-Saspow: Die begonnene Meisterschaft zu Ende bringen, mit Aufsteiger und Absteiger. Wir gehen davon aus, dass die Meisterschaft erst im April (Trainingsbeginn Anfang März) gestartet werden kann und eine komplette Runde oder auch Playoff- Runde (sind ja dann 16 Spiele) nicht durchführbar ist. Bei sechs Restspielen wäre genug Zeit für Spielabsagen (die es im Frühjahr geben wird), Spielabsagen wegen Corona und einen vielleicht noch späteren Starttermin. Außerdem hat bei noch sechs Spielen und einer guten Vorbereitungszeit jede Mannschaft die Möglichkeit ihr Saisonziel noch zu erreichen.

SG Burg/Spreewald: Bezüglich der Umfrage zum weiteren Modus der laufenden Meisterschaft 2020/2021 würde sich die SG Burg für eine Fortsetzung mittels einer Playoff-Runde entscheiden.

FSV Viktoria 1897 Cottbus: Die Meisterschaft sollte auf keinen Fall annulliert werden. Es muss Meister und Absteiger geben. Wie weiter gespielt wird, entscheidet sich, wann die Zwangspause beendet wird. Eine Quotenregelung lehnen wir aufgrund der wenigen Spiele entschieden ab. Man könnte die erste Halbserie zu Ende spielen und dann mit Playoffs Meister und Absteiger ausspielen. Wie viel daran teilnehmen entscheidet die Zeit bis zum Saisonende. Der Pokal sollte auf jeden Fall zu Ende gespielt werden, denn da ist ja schon das Viertelfinale.

Spielgemeinschaft Briesen/Dissen: Egal wie es weiter geht, wenn es keine Absteiger geben soll, darf es auch keine Aufsteiger geben. Die Spielgemeinschaft befürwortet zwei Varianten in dieser Reihenfolge:
Variante A: die Hinrunde zu Ende spielen und in einer Vereinsumfrage mit den Vereinen, dem FLB und dem Kreis, ob es Auf- und Absteiger gibt.
Variante B: nach Klärung mit den Vereinen , dem FLB und dem Kreis, ob es Auf- und Absteiger gibt, kann alternativ eine Playoff-Runde gestartet werden, bei welcher 8 Mannschaften den Aufstieg und 8 Mannschaften den Abstieg ausspielen. Diese Variante wird aber keine Chance haben, da der Tabellenplatz nicht eindeutig festgelegt werden kann. 8 oder 9 Spiele –schwache Gegner, starke Gegner etc.

SG Eiche Branitz: Da wir alle nicht wissen, wann es weiter geht mit dem Training, geschweige mit dem Spielbetrieb, ist alles nur Spekulation. Unser Vorschlag wäre, die Hinrunde zu Ende spielen. Danach die Saison ohne Wertung beenden. Wenn möglich kann danach jeder Freundschaftsspiele oder Turniere durchführen.

SG Blau-Weiß Schorbus: Eine Annullierung der laufenden Meisterschaft sehen wir als ungünstigste Variante an und würden dem nicht zustimmen. In der Kreisoberliga sind 9 Spiele absolviert. Wann und wie die Meisterschaft fortgesetzt wird, weiß zur Zeit niemand. Ob die möglicherweise im Januar 2021 beginnende Impfung im 1.Quartal bzw. 1.Halbjahr zu einer entscheidenden Senkung der Neuinfektionen führt, ist nicht absehbar. Man muss auch damit rechnen, dass es Vereine geben wird, in denen Covid19-Fälle auftreten und die daher in Quarantäne gehen werden. Weitere Spielausfälle wären die Folge. Von daher gilt wohl der Satz: „Was wir haben, haben wir!“ (9 Spieltage sind bereits abgeschlossen). Folgende Varianten wären machbar:
Variante 1: Auch im März evtl. sogar April, bleiben Spiele nach wie vor untersagt. Dann sollten wir die restlichen Spieltage (für Schorbus 6 , bei mehreren Vereinen 7) gespielt und damit eine einfache Runde ausgetragen werden. Nach deren Ergebnis sollte der Meister und die Absteiger gemäß der Auf- und Abstiegsregelung benannt sein. Bekanntermaßen ist dies keine unbedingt gerechte Lösung. Aber wir werden den Bestrebungen im Land Rechnung tragen müssen, dort nicht nochmal ohne Absteiger zu spielen, denn es hätte eine weitere Vergrößerung der Staffeln zur Folge. (Eine Erhöhung der Landesklassenstaffeln wurde durch den FLB abgelehnt.)
Variante 2: Der Spielbetrieb kann Anfang März fortgesetzt werden. In dem Fall sollte die Hinrunde zu Ende gespielt und in der Folge eine Playoff-Runde angesetzt werden. Die Platzierten 1 bis 8 ermitteln den Meister, Plätze 9 bis 16 die Absteiger. Damit gäbe es „nur“ 13, nicht wie geplant und üblich 15 Spieltage. Das wir keine komplette Hin- und Rückrunde spielen können, dürfte wohl jeden klar sein.
Quotenmeisterschaft? Wir sagen NEIN! Wohin das führt, haben wir in der vergangenen Serie der KOL (Problem Groß Gaglow) und selbst in der Regionalliga (Leipzig, Energie, Altglienecke) gesehen.

SV Adler Klinge: Bezüglich der Weiterführung der Meisterschaftssaison 2020/2021 in der Kreisoberliga Niederlausitz, haben wir uns als Vorstand Gedanken gemacht. Spreewaldkicker hat ja ein paar Möglichkeiten vorgegeben und wir würden die Variante mit Playoff-Runde (die ersten 8 und die letzten 8 Mannschaften spielen um Aufstieg und Abstieg) bevorzugen. Somit sollte keiner Mannschaft ein Nachteil entstehen.

SV Einheit Drebkau: Da aufgrund der aktuell nochmals angestiegenen Corona-Fallzahlen auch im Frühjahr des Jahres 2021 nicht mit einer Wiederaufnahme des Spielbetriebes zu rechnen ist, kann eine pauschale Aussage zu den vorgeschlagenen Varianten von www.spreewaldkicker.de nicht getroffen werden. Hier hat dann wohl jeder Verein aufgrund seiner aktuellen Tabellensituation eine eigene Meinung dazu.
1. Wie aussagefähig ist eine Tabelle nach 9 Spieltagen
2. Wie gerecht ist eine Playoff-Runde für Mannschaften im Mittelfeld?
3. Ist durch die lange Pause eine gewisse Wettbewerbsverzerrung vorhanden?
4. Wie fair ist es, nur die Hinserie zu Ende zu spielen und somit die veränderten Bedingungen aus Heim-und Auswärtsrecht außen vor zu lassen?
Aus Sicht unseres Vereines wäre eine Annullierung der Saison die gerechteste Lösung, da kein Verein sagen kann, wie die restlichen 21 Spieltage unter normalen Bedingungen verlaufen wären. Eine Quotenmeisterschaft ist nach Anzahl der durchgeführten Spiele nicht gerechtfertigt und keiner kann zum jetzigen Zeitpunkt sagen, ob es überhaupt die Möglichkeit geben wird, die Hinrunde zu Ende zu spielen. Damit die Vereine Planungssicherheit haben, hoffen wir auf eine zeitnahe, aber auch möglichst gerechte Entscheidung des FLB.

 

Dies war einmal ein Versuch, aus Sicht der Vereine, die derzeitige Situation einzuschätzen und die vorgegebenen Fragen von www.spreewaldkicker.de, aus ihrer Warte zu bewerten. Das Ergebnis dieser Umfrage der neun beteiligten Vereine ist, dass sich die Mehrzahl für die Fortsetzung der Hinrunde mit anschließender Playoff-Runde aussprachen. Nach Recherchen ist noch kein Ergebnis der Videokonferenzen (4.-16.12.20) mit dem Spielausschuss des FLB, den Staffelleitern und den Vereinsvertretern der Landesklassen bezüglich der drei Varianten die im BFN 12/20 veröffentlicht wurden, erfolgt.

Interessant dürfte das Ergebnis schon werden, werden sich doch die Kreise diesem Ergebnis anschließen müssen.

Der Spreewaldkicker wird nach Kenntnisnahme das Ergebnis des FLB sofort berichten.

Allen Vereinen, Spielern, Trainern, Betreuern und Funktionäre wünschen wir ein gesundes, erfolgreiches und hoffentlich bald Coronafreies 2021.

Joachim Rohde

Einschätzung der ersten 9 Spieltage der Kreisoberliga im FK Niederlausitz

Hallo Fußballfreunde!

Aufgrund der aktuellen Lage und der Beschlüsse der Bundesregierung vom 28.10.2020 wurde der gesamte Spielbetrieb in allen Amateurligen und -klassen in ganz Deutschland bis Ende November unterbrochen. So war der 9.Spieltag am 31.10./01.11.2020 der vorerst letzte Spieltag der Kreismeisterschaft 2020/2021.

Der jährliche Halbserienrückblick fällt dadurch erst einmal aus. Dafür wird der Chronist eine Betrachtung von den bisher neun ausgetragenen Spieltagen vornehmen.

Ein Spieltag fehlt (10.), um das erste Drittel der Meisterschaft abzuschließen. Doch ein Blick in den Annalen der Statistik bestätigt erneut, dass sich die “Spreu vom Weizen“ nach zehn Spieltagen getrennt hat.

Die erreichten Platzierungen zu diesem Zeitpunkt sind zu neunzig Prozent identisch wie am Ende der Meisterschaft. Kleinere Tabellenplatzwechsel in den einzelnen Tabellenbildern (Spitzengruppe, Mittelfeld, Gefahrenzone, Abstiegsplätze) sind immer möglich.

In dieser Saison 2020/2021 haben wir nur neun Spieltage die gespielt wurden, aber auch hier ist eine Ähnlichkeit zu erkennen. Ab dem vierten, fünften Spieltag kristallisierten sich auf den ersten fünf Plätzen vier Vereine heraus, die beim vorläufigen Coronaabbruch ebenfalls die gleiche Platzierung inne haben. Das sind die Vereine SV Lausitz Forst, der SV Motor Cottbus-Saspow, die SG Burg/Spreewald und der FSV Viktoria 1897 Cottbus, der am fünften Spieltag noch auf Platz fünf lag.

Bei den erreichten Punktzahlen der ersten vier Vereine im Vergleich zur Vorsaison gibt es kaum Abweichungen. Zwischen dem führenden und dem viertplatzierten Verein beträgt heuer, wie in der Vorsaison, sieben Punkte.

Und zum Vergleich auch die Platzierungen ab dem 10.Tabellenplatz abwärts bis zum Platz 16, auch hier fast identisch. Platz 10 liegt 2020/2021 jetzt schon mit 14 Punkten im Rückstand, zum Vergleich 2019/2020 15 Punkte.

Vergleicht man auch einmal das Torverhältnis der beiden Spitzenreiter, so gibt es hier doch schon einen großen Unterschied. Zehn Tore Unterschied zwischen dem Vorsaisonspitzenreiter VfB Krieschow II und dem SV Lausitz Forst 43:14 zu 25:6.

Zu erwähnen wäre noch, dass in dieser Saison sechs Vereine in der Kreisoberliga spielen, die schon einmal Kreismeister waren. Zur Statistik wird am Ende der Einschätzung noch etwas geschrieben.

Weiterhin zu erwähnen wäre noch, das in dieser Saison beide an der Spitze stehenden Vereine, SV Lausitz Forst und der SV Motor Cottbus-Saspow, nach neun Spieltagen ungeschlagen sind. In der Vorsaison war das nur der Spitzenreiter, der VfB Krieschow II.

Zu den Vereinen.

SV Lausitz Forst:
Vor dem Start in die 28.Kreismeisterschaft wurde der SV Lausitz Forst zum Meisterschaftsfavorit Nr.1 genannt und er kam dieser Einschätzung auch nach. Im Eröffnungsspiel hatte man gleich zuerst einen Mitfavoriten zu bespielen, den SV Motor Cottbus-Saspow. Hier mussten sie einen 0:1 Rückstand aus der 18.Spielminute hinterherlaufen. Erst ein Strafstoß in der 53.Spielminute brachte den 1:1 Ausgleich. So blieb es dann auch bis zum Spielschluss. Ab dem zweiten bis zum fünften Spieltag folgten nur Siege, das waren satte zwölf Punkte. Am sechsten Spieltag kamen sie gegen die Spielgemeinschaft Klein Gaglow/Kolkwitz nicht über ein 1:1 Unentschieden hinaus. Trotz haushoher Überlegenheit, waren sie nicht in der Lage ihre 0:1 Führung aus der 58. Spielminute über die Zeit zu bringen. Der Gastgeber kam überraschend in der 70.Spielminute zum Ausgleich. Solche Spiele gibt es, man kann dagegen nichts machen. Die Spiele bis zur „Coronaunterbrechung“ wurden alle gewonnen. Mit 23 Punkten führen sie souverän die Tabelle an. Diesen Platz möchten sie bis zum Ende der Meisterschaft verteidigen, um die sechste Kreismeisterschaft nach Forst zu holen. 1993/94 und 2002/2003 gewann der damalige SV Rot-Weiß Forst zwei Titel, 1997/1998 und 2004/2005 der SV Süden Forst ebenfalls zwei Meisterschaften und 2006/2007 der TV 1861 Forst. Wird es gelingen?

SV Motor Cottbus-Saspow
Man muss lange in den Annalen der Statistik blättern, wo die Saspower neun Spieltage ungeschlagen waren. Das war in ihrem Meisterschaftsjahr 1992/1993, als sie vom 3. bis zum 15.Spieltag, also 13 Spieltage ungeschlagen waren, sowie in der Saison 2013/2014 in der zweigleisigen Kreisliga, als es um die Qualifikation zur neugegründeten Kreisoberliga ging und sie Platz zwei erreichten. In der damaligen Saison waren sie vom 16. bis zum 26.Spieltag, also elf Spieltage, ungeschlagen. Das Eröffnungsspiel in Forst wurde, wie schon erwähnt, Remis gespielt. Das 2:2 Unentschieden zu Hause gegen Kahren war für den Gastgeber ein sehr schmeichelhaftes Ergebnis, aber eine gerechte Punkteteilung. Und das dritte Unentschieden (2:2) in Haasow gegen die Spielgemeinschaft Dissenchen/Haasow hätte gewonnen werden müssen. Unverständlich der Leistungsabfall damals in den ersten 25 Minuten der zweiten Spielhälfte. Durch einen Strafstoß gerieten sie zeitig in den Rückstand. Diesen konnten sie nach einem Eigentor ausgleichen und mit einem eigenen Tor die 1:2 Pausenführung erzielen. Was dann kam, war so nicht zu erwarten, Nichts lief mehr. Der 2:2 Ausgleich des Gastgerbers weckte sie wieder auf und hier hatten sie mehrere Großchancen das Ergebnis für sich zu gestalten. Die restlichen vier Spiele wurden gewonnen. Mit 21 Punkten belegen sie, mit zwei Punkten Rückstand, den zweiten Platz in der Tabelle. Die Chancen, nach 1992/1993, wieder einmal Meister zu werden, sind so günstig wie lange nicht mehr.

SG Burg/Spreewald
Die SG Burg hat ein großes Erbe zu verwalten. Denn die heimische Sportgemeinschaft wurde in der Saison 2000/2001´souveräner Kreismeister des neu gegründeten Fußballkreises Niederlausitz und stellte dabei mehrere Rekorde auf. So unter anderem blieben sie saisonübergreifend in 27 Spiele ungeschlagen Vom 30.Spieltag der Saison1999/2000 bis zum 24.Spieltag der Saison 2000/2001! Dieser Rekord hat heute noch bestand. Weiterhin gelang ihnen nach dem Aufstieg in die Landesklasse 2001/2002 im Folgejahr sofort der Aufstieg in die Landesliga, wo sie im Aufstiegsjahr sofort Meister der Landesliga Staffel Süd wurden, um anschließend zwei Saisons in der Verbandsliga zu spielen. Eine beeindruckende Bilanz. In der Vorsaison, 2019/2020 belegten sie als Aufsteiger nach dem Abbruch der Meisterschaft wegen der Pandemie, einen beachtlichen sechsten Platz und heuer belegen sie bis zur Unterbrechung einen hervorragenden dritten Tabellenplatz. Obwohl schon mit fünf Punkten hinter dem führenden SV Lausitz Forst liegend, werden sie alles versuchen, diese hervorragende Position bis zu einem „möglichen Ende“ zu verteidigen.

FSV Viktoria 1897 Cottbus
Auch sie kamen schon zu Kreismeisterehren. In der Saison 2007/2008 brachten sie dieses Kunststück fertig. Zwei Jahre waren sie in der Landesklasse Süd integriert, danach spielten sie wieder im Kreis. In der abgebrochenen Vorsaison hatten sie nach Abschluss Platz vier belegt. Heuer belegen sie diesen vierten Platz ebenfalls. Sollte die Meisterschaft fortgeführt werden, werden sie bestrebt sein, diesen zu halten oder noch die Spitze anzugreifen. Doch dazu ist der Abstand vielleicht schon zu groß. Sieben Punkte beträgt der Rückstand. Doch im Fußball ist alles möglich. Den Weggang von Kiesow und Arlt haben sie gut kompensiert.

SG Sielow
Sie wurden in der Saison 2005/2006 Kreismeister. Doch dieses ist Geschichte. In den letzten fünf Spielzeiten gab es einen stetigen Abwärtstrend. 2015/2016 Platz 4, 2016/17 Platz 5, 2017/18 Platz 6, 2018/19 Platz 10 und 2019/20 ebenfalls Platz zehn. Einen guten Start hatten sie in dieser Saison 2020/2021, hier belegten sie am 4.Spieltag sogar den Platz an der Sonne. Doch zwei unglückliche 0:1 Niederlagen am 7. und 8.Spieltag zu Hause gegen Viktoria bzw. in Briesen, warfen sie in der Tabelle zurück. Nach dem Abbruch belegen sie Platz fünf, mit doch schon neun Punkten Rückstand zum Spitzenreiter Lausitz Forst. Sie werden in der Folgezeit, wenn es noch eine gibt, versuchen, sich noch zu verbessern, um in der Tabelle weiter nach vorn zu kommen.

Spielgemeinschaft Briesen/Dissen
Die Spielgemeinschaft ist eine Mannschaft die Potential hat, es aber nicht richtig abrufen kann. Die Platzierungen der letzten fünf Spielzeiten belegen dieses: 2015/16 Platz 9, 2016/17 Platz 4, 2017/18 Platz 8, 2018/19 Platz 6, 2019/20 Platz 11. Und zurzeit haben sie Platz 6 inne. Sie waren durchwachsen gestartet. Nach vier Spieltagen belegten sie Platz 5, beim Abbruch ist es nun Platz 6. Könnten sie einmal für längere Zeit ihr vorhandenes Potential ausschöpfen, zählten sie mit zu den Favoriten.

Kahrener SV 03
Die 03er sind Mitbegründer der Kreisoberliga. Sie hatten sich in der Saison 2014/2015 in der Kreisliga Ost mit einem dritten Platz für die neue Kreisoberliga qualifiziert. Ein Verein, der in die Kreisoberliga gehört. Doch in der Saison 2018/2019 mussten sie diese verlassen. Nach zwei Jahren kamen sie zurück. Zurzeit belegen sie als Aufsteiger Platz 7, der noch ausbaufähig ist. Die erreichten 14 Punkte, bei drei Siegen, drei Unentschieden und zwei Niederlagen, lassen hoffen.

SV Eiche Branitz
Sie waren in der Saison 2016/17 und 2017/18 in der Kreisoberliga, mussten dann aber wieder zurück in die Kreisliga. In dieser Saison 2020/2021 hatten sie es wieder geschafft in das Oberhaus des Fußballkreises Niederlausitz zurück zu kommen. Mit ihren elf Punkten befinden sie sich im Mittelfeld der Tabelle. Man kann gespannt sein über das weitere Abschneiden der Eiche-Kicker.

Spielgemeinschaft Klein Gaglow/Kolkwitz
Diese Fusion wurde zur neuen Saison 2020/2021 gegründet aus den Vereinen SG Blau-Weiß Klein Gaglow und der Reserve vom Kolkwitzer SV 1896. Eine Spielgemeinschaft, die schon für einige Überraschungen gut war. So zum Beispiel das 1:1 Unentschieden gegen den großen Meisterschaftsfavoriten SV Lausitz Forst. Mit zurzeit elf Punkten auf der Habenseite können sie zufrieden sein. Wie geht es bei ihnen weiter?

SG Blau-Weiß Schorbus
Auch die SG Blau-Weiß Schorbus hatte sich in der Saison 2014/2015 in der Kreisliga West mit einem guten dritten Platz für die Kreisoberliga qualifiziert. Diese neue Liga beendeten sie im ersten Jahr ihres Bestehens auf Platz 12. In den folgenden Jahre befanden sie sich immer in der Abstiegszone. In der Saison 2015/2016 belegten sie Platz 15 und galten als Absteiger. Durch einen Beschluss des Fußballkreises konnten sie weiter in der Kreisoberliga spielen. Platz 10 beim Abbruch ist der derzeitige Stand. Sie sind ein Verein, der eigentlich höher platziert sein müsste. Woran liegt es? Diese Frage können sie sich nur selber beantworten. Der Weg zum Mittelfeld ist nicht weit. Bei konzentrierter Spielweise ist dieser zu erreichen.

SG Kausche
In der Saison 2016/2017 ist die SG Kausche in das Oberhaus des Fußballkreises Niederlausitz aufgestiegen und belegte nach Ende der Saison einen beachtlichen 6.Rang. Im darauf folgenden Spieljahr 2018/2019 fielen sie überraschend auf Platz 9 zurück, um im Folgejahr 2019/2020, im Quotenjahr, Platz 7 zu belegen. In dieser neuen Saison 2020/2021 sind sie „Grottenschlecht aus den Socken gekommen. Mit einer Niederlage beim Aufsteiger Adler Klinge ging das Auftaktspiel verloren um am zweiten Spieltag zu Hause ebenfalls eine deftige Niederlage hinzunehmen, gegen Guhrow wurde 0:4 verloren. Im zweiten Heimspiel in Folge wurde dann endlich gegen die Spielgemeinschaft Dissenchen/Haasow klar mit 3:0 gewonnen. Es folgten drei Niederlagen in Folge. Nach sechs Spieltagen nur drei Zähler auf dem Konto, Platz 15. Licht und Schatten folgten dann, so dass bei der Meisterschaftsunterbrechung nur Platz 11 heraussprang, punktgleich mit drei weiteren Vereinen. Gibt es noch eine Steigerung?

Die folgenden Vereine sind in die Jahre gekommen bzw. haben nicht das Niveau für die Kreisoberliga.

Da ist zum einen der Traditionsverein SV Einheit Drebkau, der große Verdienste für den Fußballsport hat, im Schiedsrichterwesen, aber auch in der Nachwuchsarbeit. In der Saison 1998/1999 wurde der SV Einheit Drebkau der siebente Kreismeister des neuen Fußballkreises Niederlausitz. Anschließend spielten sie acht Jahre in der Landesklasse bzw. in der Landesliga. In der Qualifikation zur Kreisoberliga wurden sie Staffelsieger der Kreisliga West und spielten mit dem Sieger der Kreisliga Staffel Ost den Kreismeister aus. Dieses Endspiel ging gegen den SV Döbern verloren sie. Die Quotenmeisterschaft schlossen sie mit einem neunten Platz ab. Die derzeitige Mannschaft ist in die Jahre gekommen. Spieler wie Manuel Rehn oder Stefan Schicktanz oder ein bärenstarker Schlussmann Andy Branig machen nicht eine Mannschaft aus. Sie zählen mit zu den Vereinen, die sich in höchster Abstiegsgefahr befinden

Oder die Spielgemeinschaft Dissenchen/Haasow, die auch schon in der Vorsaison gegen den Abstieg spielten. Durch die Quotenmeisterschaft gab es keine Absteiger. Auch in dieser Saison bewegen sie sich in der Gefahrenzone.

Der SV 1912 Guhrow qualifizierte sich für die Kreisoberliga, wo sie in der Saison 2015/2016 Kreismeister wurden. „Sie tanzten aber nur einen Sommer“ in der Landesklasse, um gleich wieder abzusteigen. In der damaligen Saison wären sie aus der Kreisoberliga abgestiegen, doch da es keine Absteiger gab, bekamen sie noch eine Chance. Doch heuer belegen sie nach dem 9.Spieltag bei der Unterbrechung, jetzt schon einen Abstiegsplatz. Auch sie kommen in die Jahre. Können sie sich noch fangen?

Der TSV Cottbus/Kiekebusch war in der Vorsaison in die Kreisoberliga aufgestiegen und beendeten diese am 17.Spieltag mit Platz 14. In dieser Saison mussten sie gleich zum Auftakt gegen einen Mitfavoriten antreten und verloren gegen Viktoria klar mit 2:5. In den Folgespielen mussten sie gegen weitere Favoriten spielen. So verloren sie gegen den großen Meisterschaftsfavoriten SV Lausitz Forst mit 0:3 und gegen Saspow ebenfalls klar mit 0:6. Allein in diesen drei Spielen mussten sie 14 Gegentore hinnehmen. Zurzeit belegen sie Platz 12, drei Punkte vor einen Abstiegsplatz. Entscheiden werden die Spiele gegen die unmittelbare Konkurrenz. Hinzu kommt ein zu kleiner Spielerkader, der nicht alles kompensieren kann. Die Meisterschaft ist einen langer und beschwerlicher Weg.

Aufsteiger SV Adler Klinge ist die mit Abstand älteste Mannschaft der Liga. Mit ihrem Altesdurchschnitt müssten sie eigentlich in der Altliga Ü35 spielen. Mit einem Auftaktsieg gegen die SG Kausche überraschten sie die Liga. Doch dann wurden sie auf den Boden der Tatsachen geholt. Es folgten sechs! Niederlagen in Folge, mit einem Torverhältnis von 2:21!. In den so genannten Sechs-Punkte-Spielen führten sie in Kolkwitz bis zur Schlussminute mit 0:1. Einmal nicht aufgepasst, schon klingelte es, 1:1. Gegen Drebkau gewannen sie knapp mit 1:0. Ihre Zielstellung ist in ihrem 100-jährigen Jubiläum der Klassenerhalt, eine Bereicherung der Liga zu sein und die eine oder andere Mannschaft zu ärgern.

Statistik: In 69 Spielen wurden 280 Tore erzielt. Ein Schnitt pro Spiel von 4,1 Toren

Es gab 33 Heimsiege, 13 Unentschieden, 23 Auswärtssiege.

Folgende Ergebnisse wurden erreicht:
1 x 0:0
1 x 0:1
2 x 0:3
3 x 0:4
1 x 0:5
1 x 0:6
3 x 1:0
7 x 1:1
2 x 1:2
3 x 1:3
1 x 1:4
2 x 1:5
2:x 2:0
5 x 2:2
3 x 2:3
1 x 2:5
3 x 3:0
4 x 3:1
1 x 3:4
1 x 3:5
3 x 4:0
1 x 4:1
1 x 4:2
1 x 4:3
4 x 5:0
2 x 5:1
2 x 5:2
1 x 5.4
1 x 6.0
1 x 6:1

Torschützen
Christian Rinza, Spielgemeinschaft Briesen/Dissen, 12 Tore
Oliver Matschke, SV Motor Cottbus-Saspow, 7 Tore
Manuel Rehn, SV Einheit Drebkau, 7 Tore

Es gab in den bisherigen 69 Spielen 297 Gelbe Karten, 9 Mal Gelb/Rot und 3 mal Rot.
Hier muss eine Besserung her. Alle Vereine müssen dem Fairplay mehr Aufmerksamkeit schenken. Die Spieler müssen mehr Respekt vor einander haben, damit Gelb/Rot und Rot stark reduziert wird.

Joachim Rohde
Hier die Ansetzungen für das Viertelfinale im INTERSPORT-Kreispokal. bitte, wenn
möglich gleich veröffentlichen. Meine Einschätzung zu den neun Spieltagen folgt
heut im laufe des Tages. Diesen dann am Montag veröffentlichen. Danke

19.12.2020, 13.00 Uhr 1. FC Guben II – SV Fichte Kunersdorf

20.12.2020, 13.00 Uhr SV Leuthen/Oßnig – SV Wcker 09 Cottbus-Ströbitz II (
Pokalverteidiger)

20,12.2020, 13.00 Uhr SV Blau-Weiß Drewitz – FSV Viktoria 1897 Cottbus

20.12.2020, 13.00 Uhr SC Spremberg 1896 – VfB 1921 Krieschow II

Auslosung Viertelfinale im Kreispokal des FK Niederlausitz

Hier die Ansetzungen für das Viertelfinale im INTERSPORT-Kreispokal.

19.12.2020, 13.00 Uhr: 1. FC Guben II – SV Fichte Kunersdorf
20.12.2020, 13.00 Uhr: SV Leuthen/Oßnig – SV Wcker 09 Cottbus-Ströbitz II ( Pokalverteidiger)
20.12.2020, 13.00 Uhr: SV Blau-Weiß Drewitz – FSV Viktoria 1897 Cottbus
20.12.2020, 13.00 Uhr: SC Spremberg 1896 – VfB 1921 Krieschow II

Rückblick 9.Spieltag Kreisoberliga FK Niederlausitz 2020/2021

Hallo Fußballfreunde!

Der vorerst letzte Spieltag ist gespielt. Nun beginnt der neuerliche Lockdown für den sportlichen Freizeitbereich, der vorerst 4 Wochen gelten soll. Werden wir abwarten, was bis dahin passiert. Hier die Berichte vom 9.Spieltag:

Der SV Motor Cottbus-Saspow benötigt immer eine gewisse Anlaufphase, um in ihr Spiel zu finden. Das kann irgendwann einmal gefährlich werden. So wie schon zuletzt gegen die SG Burg/Spreewald, war es auch dieses Mal gegen den TSV Cottbus/Kiekebusch. Gleich nach dem Anpfiff wirbelten die Gäste den Gastgeber mächtig durcheinander. Sie brachten auf den kürzesten Weg den Ball vor das Tor des Gastgebers. Der Zeiger der Uhr hatte gerade zwei Umdrehungen hinter sich gebracht, da hatte der TSV die erst große Möglichkeit in Führung zu gehen. Einen Freistoß von der linken Seite schoss Spielführer Tim Kubanke direkt auf das Saspower Tor, wo der Ball knapp am Pfosten in das Aus ging. Zwei Minuten später war es Christoph Schöngarth, der Ronny Hannusch zu einer Parade zwang. Saspow war noch nicht aufgewacht, als erneut die Gäste mit einem Freistoß für Gefahr sorgten. Spezialist für solche Standards, Tim Kubanke, prüfte erneut Hannusch im Tor der Gastgeber. Der Gastgeber kam erst allmählich zu seinem Spiel, konnte aber einen erneuten Angriff (7.) der Gäste nicht verhindern, den Sven Rajewski mit einer Flanke vor das Tor abschloss. Der erste nennenswerte Angriff des Gastgebers wurde in der 10.Spielminute vorgetragen. Christopher Schütze wurde gefoult. Den fälligen Freistoß schoss Marvin Riedel an den linken Pfosten. Saspow setzte aber nach, ein Solo von Ben Kobsda scheiterte knapp. Dann aber doch die Führung. Ein Angriff von der rechten Seite wurde zur linken Seite abgewehrt, von der Grundlinie aus konnte Ole Jannes Knuth den Ball in den 5 Meter Raum spielen, wo Oliver Matschke unbedrängt einnetzen konnte zum 1:0. Nun war die spielerische Sicherheit da. Doch erneut kamen die Gäste zu einer weiteren Chance, Alexander Reinsberg wurde gefoult. Den aus 18 Meter geschossenen Freistoß von Tim Kubanke ging knapp über das Tor. Diese Anfangsphase des Spiels war sehr ausgeglichen, trotzdem konnten die Gäste das 2:0 in der 18.Spielminute nicht verhindern. Erik Neuwirt kam an den Ball, servierte ihn zu Ole Jannes Kurth, der überlegt das 2:0 macht. Die Gäste waren sichtlich beeindruckt, denn jetzt spielte nur noch der Gastgeber. Der Ball lief gut in ihren Reihen, ihre Zweikampfstärke kam jetzt zum tragen und ihr technisch gutes Spiel führten dazu, dass sie die meisten Zweikämpfe für sich entschieden und somit immer wieder für Gefahr vor dem gegnerischen Tor sorgten. Als nach gut einer halben Stunde Spielzeit (33.) Erik Neuwirt im 16er zu Fall gebracht wurde, erhöhte Ronny Kronesser mit dem fälligen Strafstoß auf 3:0. Es kam noch schlimmer für die Gäste, als sechs Minuten später erneut Oliver Matschke für das 4:0 verantwortlich war, als er ein Solo erfolgreich abschloss. Bis zur Pause war bei noch größerer Konzentration ein höheres Pausenergebnis möglich. Der Chronist hatte lange nicht mehr so einen konzentrierten, spielfreudigen SV Motor gesehen. Wenn auch der Gegner einiges dazu beitrug, doch von alleine kommt nichts. Dies schmälert nicht die Einschätzung. Als dann gleich nach der Pause (47.) Ben Kobsda das 5:0 besorgte, einen langen Ball von Spielführer Alexander Herzog konnte er aufnehmen und verwandeln, musste man um die Gäste bangen. Erst recht, als in der 76.Minute von der rechten Außenbahn der Ball zu Dennis Schelske kam, der dann das halbe Dutzend vollmachte. Am Ende ein hoch verdienter Sieg des SV Motor Cottbus-Saspow, die durch diesen Sieg ihren zweiten Platz in der Tabelle festigten. Der TSV von Platz 10 auf Platz 12 zurück gefallen.

Der erste Tag, des zwei geteilten neunten Spieltages, war sehr torreich, denn auch in Kausche fielen ein halbes Dutzend Tore. Der Gastgeber musste dieses Spiel gegen die Spielgemeinschaft Klein Gaglow/Kolkwitz gewinnen, um nicht für längere Zeit im Tabellenkeller zu verbleiben. Dieses Vorhaben schien nicht aufzugehen. Denn in der 13.Spielminute unterlief Tobias Feinbube ein Missgeschick, als er vor dem Tor strauchelte und mit dem Kopf den Ball in das eigene Tor beförderte, 0:1. Diesen Rückstand steckten sie aber unbeeindruckt weg und kamen durch einen Doppelpack (22., 24.) nicht nur zum 1:1 Ausgleich, sondern auch zur 2:1 Führung. Als Portmann im 16er gefoult wurde verwandelte den fälligen Starfstoß Tom Hoffmann, der auch zwei Minuten später das 2:1 markierte, als er aus der Luft volley einen Ball unhaltbar in die Maschen setzte. Genau nach einer Stunde dann das 3:1. Von der rechten Außenbahn wurde der Ball auf Höhe des 16er gespielt, hier stand Chris Portmann, der den Ball dann im langen Eck knallte. In der letzten Viertelstunde erhöhten Lukas Kilisch, Marcel Hinze und Mattias Scholsching das Ergebnis auf 4:1, 5:1 und 6:1. Kausche nun von Platz 13 auf Platz 11 vorgerückt. Die SpG nun auf Platz 9.

Nach den zwei 0:1 Niederlagen in Folge war die SG Sielow hoch motiviert nach Guhrow gefahren, um diese Niederlagen wett zu machen. Vom Anpfiff an bestimmten die Gäste das Spielgeschehen und hatten schon in der zweiten Spielminute ihre erste Möglichkeit, als Michele Krautzig Ben Younes in Szene setzte, der aber scheiterte. Eine Minute später sorgte ein Freistoß der Gäste erneut für Gefahr vor dem Gehäuse der 1912er, Niklas Preuß vergab aber. In der Folgezeit rollten die Angriffe auf das Guhrower Tor. Sielow hatte an diesem Tage, zu mindestens in Halbzeit eins, keine Vollstrecker, die diese vielen Chancen verwerten konnten. Dann die 33.Spielminute, die plötzliche und nicht erwartete Führung des Gastgebers, ein Lapsus der SG Sielow. Auf der rechten Seite griff Guhrow mit Rico Kleemann an. Er wurde bedrängt von einem Sielower Abwehrspieler. Dabei wurde der Ball irgendwie von beiden Spielern getroffen, denn der mitgelaufene Felix Schneider konnte den Ball mit der Spitze noch berühren und dieser rollt in das Sielower Tor, da auch Martin Weise bereits das Tor verlassen hatte, 1:0. Kurios. Im Anschluss daran drängten die Gäste auf den Ausgleichtreffer, der dann auch in der 44.Spielminute, hoch verdient zu diesem Zeitpunkt, fiel. Der groß gewachsene Maik Watzke setzte sich energisch durch, 1:1. Gleich nach der Pause, (48.) war es Florian Grützner, der das 2:1 vor den Füßen hatte, aber an Martin Weise scheiterte. Dann gingen die Gäste per Doppelpack (58., 60.) in Führung und bauten diese dann auch noch aus. Michael Krautzig ließ Schlussmann Robert Knothe keine Chance und verwandelte zum 1:2 und zwei Minuten gelang Maik Watzke das zweite Tor für sich, 1:3. In der Schlussviertelstunde war es erneut ein Doppelpack, der das Endergebnis brachte. Ben Younes knallte einen Freistoß unter die Latte und wenig später traf er erneut. Ein Freistoß von Niklas Preuße knallte aus 25 Meter an die Unterkante der Latte, den zurückspringenden Ball verwandelte Yones dann zum 1:5. In der Folgezeit wurde noch weitere Hochkaräter vergeben. Mit diesem 1:5 war Guhrow noch glimpflich davon gekommen. Die SG Sielow von Platz 7 auf Platz 5 vorgerückt. Guhrow nun auf einen Abstiegsplatz, Platz 15.

Ein spannendes und torreiches Spiel gab es auch in Kahren. Die heimischen 03er hatten den FSV Viktoria Cottbus zu Gast, der von Beginn an das Spiel bestimmte. Trotzdem ging der Gastgeber schon nach fünf Spielminuten durch ihren Routinier Hannes Heldt mit 1:0 in Führung. Antonio Schneider spiele unmotiviert den Ball vor den eigenen 16er, „Fuchs“ Heldt erkannte die Chance, sprintete hinein in diesen Ball und konnte unbedrängt zur Führung verwandeln. Viktoria steckte diesen Rückstand weg und kam ebenfalls zu guten Möglichkeiten. Doch alle diese guten Chancen wurden leichtfertig vergeben. In der 41.Spielminute pfiff der Unparteiische und zeigte auf den Punkt. Was war geschehen? Routinier Heldt fiel plötzlich im 16er hin. Einen Elfmeter, auch nach Aussagen des Gastgebers, den man geben konnte, ihn auch nicht geben muss. Der Unparteiische entschied auf Strafstoß, den Florian Kasper sicher verwandelte zum 2:0. Wie hatte Viktoria diesen Rückstand weggesteckt? Ein psychologisch wichtiger Treffer für die 03er. Konnten sie diesen Vorteil in Halbzeit zwei weiter nutzen? Die Antwort der Gäste wartete nicht lange auf sich. Denn in der 55.Spielminute bekam Richard Lampel den Ball zugespielt, lief mit diesem auf das gegnerische Tor allein zu und konnte Martin Perge im Tor der 03er noch ausspielen und verwandelte zum 2:1 Nach diesem Tor hatte man den Eindruck, dass die Gäste noch ein Schippe draufgelegt hätten. Jetzt kam ihr technisches, läuferisches Spiel zum Tragen. Sie bestimmten das Spiel und kamen in der 69.Spielminute zum 2:2 Ausgleich. Richard Lampel brachte Louis Scheppan in hervorragende Position, die er eiskalt nutzte. Jetzt Chancen für Viktoria im Minutentakt. So kündigte sich auch das 2:3 an, welches in der 78.Spielminute fiel. Einen Freistoß von Jörg Woltmann konnte Keeper Perge noch abwehren. Den Nachschuss verwandelte Louis Scheppan dann zum 2:3. In der Nachspielzeit hatten die 03er noch durch zwei Standartsituationen die Möglichkeit auszugleichen. Am Ende ein verdienter Sieg von Viktoria, die von Platz 5 auf Platz 4 vorrücken. Der Kahrener SV 03 ist von Platz 6 auf Platz 7 zurückgefallen.

In Klinge kam es erneut zu einem Kellerderby. Die heimischen Adler und der SV Einheit Drebkau standen sich in diesem so genannten Sechs-Punkte-Spiel gegenüber. Trotz dieser Bedeutung, welches das Spiel hatte, gab es ein sehr gutes und ausgeglichenes Spiel. Die „Adler“ drückten mit zunehmender Spielzeit dem Spiel ihren Stempel auf. Sie wurden jetzt in ihren Aktionen präsenter. Die Gäste hatten Mitte der ersten Spielhälfte durch ihren Routinier Manuel Rehn die Chance das 0:1 zu machen, doch er scheiterte an Ersatzkeeper Schmiedchen, der für den etatmäßigen Stammkeeper Christian Wiest in das Spiel kam, da sich Wiest beim Aufwärmen vor dem Spiel verletzte. Das Null zu Null zur Pause entsprach dem Spielverlauf. Der Gastgeber konnte dann gleich nach der Pause (53.) durch Udo Preusche das 1:0 erzielen. Einen Ball von der linken Seite landete an der 16er- Grenze. Diesen nahm Preusche an, lief auf Branig allein zu und verwandelt sicher zum 1:0. Kurz vor Spielende noch zwei Großchancen für beide Vereine. Zuerst hatte der Gastgeber die Chance das 2:0 zu machen, doch wie schon im Spiel gegen Kolkwitz gelang ihnen das nicht. Die Gäste hatten in der 90.Spielminute durch Manuel Rehn die Chance den 1:1 Ausgleich zu erzielen, als er einen Heber über Schlussmann Schmiedchen hinweg an die Unterkante der Latte setzte. Am Ende ein nicht unverdienter Sieg der Adler aus Klinge, die nun mit diesem Sieg die Abstiegsplätze verlassen konnten. Von Platz 16 auf Platz 14 vorgerückt. Drebkau nun Schlusslicht der Tabelle.

Das Spitzenspiel des 9.Spieltages fand in Forst statt. Der Ligaprimus, der SV Lausitz Forst, hatte den Tabellenvierten, die Spielgemeinschaft Briesen/Dissen, zu Gast. Und die 150 Zuschauer die gekommen waren, brauchten ihr Kommen nicht bereuen. Sie sahen ein gutes und schnelles Spiel, welches am Ende der Gastgeber nicht unverdient gewann. Der Reihe nach: Der Gastgeber begann unerwartet sehr fahrig und konnte sich bei ihrem Keeper Andre Engelhardt bedanken, dass sie in der Anfangsphase des Spieles nicht schon hoffnungslos zurücklagen. Schon in der 2.Spielminute musste er sein ganzes Können aufbieten, als Gästegoalgetter Christian Rinza auf ihn zusteuerte und er diese 1:1 Situation für sich entschied. Drei Minuten später tauchte Marcus Noack vor Engelhardt auf, als er nach einem Pass aus halbrechter Position durch die Abwehr des Gastgebers hindurch an den Ball kam, aber ebenfalls wie Rinza am Keeper scheiterte. In der Folgeminute kam Christian Rinza von der Torraumgrenze aus zum Schuss, auch diesen konnte Engelhardt großartig parieren. Nach 15 Spielminuten das erste Zeichen des Gastgebers, als Marcus Dörry es mit einem Fernschuss versuchte. In der 29.Spielminute dann die zu diesem Zeitpunkt etwas überraschende Führung für die Neißestädter. Ausgangspunkt war ein Laufduell zwischen Martin Bache und Christian Rinza, welches Bache gewann, der den Ball sofort zu Ayub Lakaev spielte, der servierte Marcus Dörry den Ball, der diesen zur 1:0 Führung verwandelte. Diese Führung baute der Gastgeber in der 41.Spielminute durch Jonny Kerb aus. Zwanzig Meter vor dem Tor bekam er den Ball zugespielt und schlenzte diesen gekonnt in den Winkel zum 2:0. Nach dem Seitenwechsel hatte Paul Windolf für die Gäste die Möglichkeit zu verkürzen, doch sein Torschuss fehlte es an Kraft und Wucht. Die Gäste steckten nie auf und hatten in der 69.Spielminute erneut eine Möglichkeit, die aber Engelhardt meisterte. In der 87.Spielminute musste eigentlich das 3:1 fallen, als Julian Lohse mit einem Heber über Gästeschlussmann Mathias Schäfer hinweg lupfte, doch der Ball ging knapp am Tor vorbei. Zwei Minuten später (89.) dann die endgültige Entscheidung. Steven Dannat wurde vom eingewechselten Maik Warko gut angespielt, so dass dieser zum 3:0 vollenden konnte. Am Ende ein nicht unverdienter Sieg des Spitzenreiters der Liga, die damit ihre Spitzenposition verteidigten. Die Spielgemeinschaft Briesen/Dissen von Platz 4 auf Platz 6 zurückgefallen.

Das Spiel SG Burg/Spreewald gegen SG Blau-Weiß Schorbus wurde gedreht. Da der Platz in Müschen, wo zurzeit die Spreewälder ihre Heimspiele austragen, gesperrt wurde, hat die SG Blau-Weiß Schorbus dem Wunsch der Spreewälder entsprochen und das Heimrecht getauscht. Eine feine Geste! Dies sollte auch einmal erwähnt werden. Gleich nach dem Anpfiff setzten die Gäste den Gastgeber mächtig unter Druck. Fast die gesamte erste Halbzeit spielte sich in der Hälfte des Gastgebers ab. Gelegentliche Konter, wie in der 29.Minute, zeigte, dass auch Schorbus gefährlich werden konnte. Aber der Reihe nach: Schon in der dritten Spielminute setzte sich Lucas Schulz gut in Szene, doch sein Ball wurde durch Rene Böhme zur Ecke abgewehrt. Fast im Minutentakt erarbeiteten sich die Gäste gute Möglichkeiten heraus. So Tim Walter, der mit einem Versuch scheiterte. Zu ihm sei gesagt, ein technisch beschlagender Spieler, aber an diesem Tage übertrieb er es mit seinen Dribblings, anstatt den freien Nebenmann zu suchen, lief er sich doch immer wieder fest. Hinzu kamen brillante Pässe, aber auch sofort ungenaues Spiel. Auch bei den Ausführungen von Standards fehlte häufig die Genauigkeit. Mit zunehmender Spielzeit konterten die Gastgeber gefährlich. So in der 29.Spielminute, als Marcel Kuba, Robin Domhardt und Lorenzo Barios in die Hälfte des Gastgebers stürmten. Der Ball wurde auf die linke Außenbahn gespielt, wo Lorenzo Barrios mit hoher Geschwindigkeit auf das Tor der Gäste steuerte und beherzt abschoss, 1:0. Burg zwar überrascht, steckte diesen Rückstand jedoch weg und antwortetet drei Minuten später mit dem 1:1 Ausgleich. Einen Pass von Spielführer Thomas Städter konnte Tobias Zöllner aufnehmen und verwandeln. Zwei Söhne alter Burger „Fußballdynastien“, deren Väter Andreas und Hardy in der Saison 2000/2001 Fußballkreismeister des Fußballkreises Niederlausitz wurden. Dies einmal am Rande erwähnt. Nach diesem Ausgleich wurden leichtfertig viel Chancen vergeben, um das Ergebnis weiter zu verändern. Mit zunehmender Spielzeit fehlte den Gästen ein Denker und Lenker, der das Spiel kontollierte. So wurden die Bälle planlos nach vorn gespielt, wo diese fast immer in der Abwehr des Gastgebers landeten. In der 34.Spielminute hatte Spielführer Nico Bartelt die Möglichkeit zum Torerfolg zu kommen, scheiterte aber an P. Meintz. Fast im direkten Gegenzug mussten die Gäste eigentlich das 1:2 machen. Lucas Schulz umkurvte Schlussmann P. Jenzewski, wurde dabei etwas nach außen abgetrieben, seine Ballabgabe konnte der mitgelaufene Tobias Zöllner im leeren Tor nicht unterbringen! Solche Situationen führen dazu, dass der Gegner sich aufrichtet und selbst zu Chancen kommt. Denn der Gastgeber erreichte in der zweiten Spielhälfte Gleichwertigkeit, obwohl die Spreewälder die klareren Chancen hatten. So traf Mathias Hausten nur die Latte (53.) oder anschließend Lucas Schulz, der in einer 1:1 Situation an Jenzewski scheiterte. Zwischen der 55. und 62.Spielminute mussten die Gastgeber einen Druck standhalten, wo mehrmals das Führungstor in der Luft lag. Zwei Mal die Unterkante der Latte war im Wege oder knapp am Pfosten rollte der Ball in das Aus. Beteiligt waren daran Tobias Zöllner, Tim Walter, Mathes Hausten und Paul Schötzigk. Als sich alle mit dem Unentschieden abfinden wollten, kam für Schorbus die gefürchteten Schlussminuten bzw. die Nachspielzeit. Hier passierte es dann doch noch. In der Nachspielzeit (90+2) gelang Tobias Zöllner das 1:2. Großer Jubel bei den Spreewäldern. Der Gastgeber hat nun alle drei Spiele gegen die zurzeit auf Platz eins bis drei liegenden Vereine, Lausitz Forst, Motor Saspow und SG Burg/Spreewald verloren. Trotz der Niederlage ist Schorbus von Platz 11 auf Platz 10, dank des besseren Torverhältnisses, vorgerückt.

Der Chronist war von der Spielgemeinschaft Dissenchen/Haasow unterrichtet worden, dass der SV Eiche Branitz das Spiel absagen musste, aufgrund von Covid 19.

Hinweis:
Aufgrund der herrschenden Pandemie werden bis zum Ende des Monats November vorerst alle Spiele abgesagt. Der Chronist wird in der kommenden Woche eine Nachbetrachtung der fast ein Drittel gespielten Meisterschaft veröffentlichen.

Joachim Rohde

Spielbetrieb ruht ab Montag 02.11.2020, am Wochenden ist Spielbetrieb möglich

Wie der FLB auf seiner Internetseite bekannt gab, wird der Amateursport ab dem 2.November für vorerst vier Wochen pausieren, somit sind Spiel- und Trainingsbetrieb für diese Zeit untersagt.
Der Krisenstab des FLB kam kurzfristig nach der Entscheidung von Bund und Ländern zusammen und legte nun fest, dass das kommende Wochenende noch gespielt werden kann.
Ab dem 2. November ist der Freizeit- und Amateursport untersagt. Individualsport allein, zu zweit oder mit Mitgliedern des eigenen Hausstands bleibt jedoch möglich. Demzufolge ist auch der Trainingsbetrieb ab kommender Woche nicht mehr gestattet.

 

Der ganze Wortlaut steht hier: https://www.flb.de/news/index.php?rubrik=13&news=604978&typ=1

Vorschau 9.Spieltag Kreisoberliga FK Niederlausitz 2020/2021

Hallo Fußballfreunde!

Erneut kommt es am 9.Spieltag zu einem Spitzenspiel in der Kreisoberliga. Der noch ungeschlagene Spitzenreiter, der SV Lausitz Forst, hat den Tabellenvierten, die Spielgemeinschaft Briesen/Dissen zu Gast. Von der Tabelle her, eine klare Sache. Sechs Punkte unterschied und das Torverhältnis sprechen ebenfalls für den Ligaprimus. In der Vorsaison, fast zur gleichen Zeit, am 5. Oktober 2019 (7.Spieltag), gewann der heutige Gastgeber in Briesen mit 5:3. Die Neißestädter streben auch am neunten Spieltag einen Sieg an und wollen damit ihre „Ungeschlagenheit“ fortsetzen. Briesen möchte schon die derzeitige gute Platzierung verteidigen.
Mein Tipp: Erfolg für den SV Lausitz Forst.

Verfolger SV Motor Cottbus-Saspow hat Heimrecht im Spiel gegen die SpG TSV Cottbus/Kiekebusch, den sie in der Vorsaison in Kiekebusch klar mit 6:0 besiegen konnten. Auch heuer sollten sie der Favorit sein. Die Gäste, nach dem klaren 5:1 Sieg in der Vorwoche gegen Dissenchen/Haasow, werden alles versuchen, dem Favoriten „ein Bein zu stellen“.
Mein Tipp: Erfolg für den SV Motor Cottbus-Saspow.

Die SG Burg/Spreewald hat zum zweiten Mal in Folge Heimrecht, dieses Mal gegen die SG Blau-Weiß Schorbus. Die Spreewälder gehen als Favorit in dieses Spiel und werden dieses Heimrecht auch dieses Mal nutzen wollen. Die Gäste müssen punkten, um nicht weiter in der Tabelle abzudriften, denn bei einer erneuten Niederlage ist dies möglich.
Mein Tipp: Erfolg für die SG Burg/Spreewald.

Der FSV Viktoria muss zum Aufsteiger, dem Kahrener SV 03. Die 03er, mit zwei Siegen in Folge, sind hoch motiviert auch in diesem Spiel etwas zu reißen. Wenn die Gäste weiterhin in der Spitzengruppe der Liga bleiben wollen, müssen sie dieses Spiel gewinnen. Wie haben sie die Niederlage vom Spitzenspiel gegen Lausitz Forst verkraftet?
Mein Tipp: Erfolg für den FSV Viktoria 1897 Cottbus.

Der Traditionsverein SG Sielow muss zum SV 1912 Guhrow reisen, die ihren letzten Sieg am dritten Spieltag gegen den SV Einheit Drebkau hatten. Danach folgte eine Negativserie. Das Spiel gegen Viktoria Cottbus fiel am fünften Spieltag aus. Aus den vier Begegnungen die sie spielten, verloren sie alle, mit einem Torverhältnis von 4:20! In allen vier Spielen mussten fünf Gegentore hingenommen werden. Die Gäste sollten der Favorit in diesem Spiel sein, zumal sie ja ihre letzten beiden 0:1 Niederlagen revidieren möchten. Im Spiel gegen Guhrow könnte dies klappen.
Mein Tipp: Erfolg für die SG Sielow.

Die SG Kausche, die in dieser Saison nicht gut aus den Startlöchern gekommen ist, möchte im Spiel gegen die Spielgemeinschaft Klein Gaglow/Kolkwitz unbedingt einen Dreier einfahren, um Anschluss an das untere Mittelfeld zu erreichen. Die Gäste stehen widererwarten auf einen respektablen achten Tabellenplatz. Diesen möchten sie verteidigen. Eine interessante Konstellation.
Mein Tipp: Erfolg für die SG Kausche.

Ebenfalls ein hoch interessantes Spiel gibt es in Haasow. Die heimische Spielgemeinschaft Dissenchen/Haasow empfängt den SV Eiche Branitz. Nach den zwei zu Null Siegen in Folge kletterten die Eiche-Kicker auf einen einstelligen Tabellenplatz, auf Platz neun. Der Gastgeber hat aus den letzten vier Spielen von zwölf möglichen, gerade zwei Punkte einfahren können, mit einem Torverhältnis von 5:14! Um nicht weiter in den Tabellenkeller zu rutschen benötigen sie einen Sieg, um der Talfahrt Einhalt zu gebieten. Die Gäste kommen mit breiter Brust nach Haasow und möchten auch den dritten Sieg in Serie feiern.
Mein Tipp: Erfolg für den SV Eiche Branitz.

Zum erneuten Kellerderby kommt es in Klinge. Die beiden auf den Abstiegsrängen platzierten Vereine, der SV Adler Klinge und der SV Einheit Drebkau, stehen sich gegenüber. Ein sogenanntes Sechs-Punkte-Spiel.In der Vorwoche gaben die Adler einen schon sicher geglaubten Sieg aus der Hand. Dies soll sich heuer nicht wiederholen. Die Gäste werden alles versuchen die Pläne des Gastgebers zu durchkreuzen. Der Sieger der Begegnung könnte die Abstiegsränge verlassen, sollte Guhrow gegen Sielow verlieren.
Mein Tipp: Erfolg für den SV Adler Klinge.

Joachim Rohde

Rückblick 8.Spieltag Kreisoberliga FK Niederlausitz 2020/2021

Hallo Fußballfreunde!

Der Höhepunkt dieses achten Spieltages war das Spitzenspiel in Cottbus zwischen dem Tabellendritten FSV Viktoria 1897 Cottbus und dem Spitzenreiter der Liga SV Lausitz Forst. Nach zwei unterschiedliche Halbzeiten gewannen am Ende die Gäste aus der Neißestadt nicht unverdient. Verfolger Motor Saspow hatte wenig Mühe in Schorbus und gewann recht deutlich. Die SG Sielow nun mit zweiter Pleite in Folge, in Briesen wurde knapp verloren. Die SG Burg mit klarem Sieg gegen den abdriftenen SV 1912 Guhrow. Torreich ging es in Drebkau zu. Dem Kahrener SV 03 gelang der zweite Sieg in Folge und setzt sich nun im Mittelfeld fest. Wie auch der TSV Cottbus/Kiekebusch, der überraschend hoch gegen die Spielgemeinschaft Dissenchen/Haasow gewinnen konnte. Der SV Eiche Branitz gewann zum zweiten Mal in Folge „zu Null“. Die SG Kausche wurde klar besiegt. Im Kellerderby in Kolkwitz, zwischen der Spielgemeinschaft Klein Gaglow/Kolkwitz und dem SV Adler Klinge, gelang dem Gastgeber mit dem letzten Angriff noch die drohende Niederlage auszuweichen, mit dem Ausgleich zum 1:1 Unentschieden. Zu den Spielen:

Viktoria ging in der Partie gegen den SV Lausitz Forst mit einer gewissen defensiven Grundhaltung in das Spiel und versuchte es mit „Nadelstichen“ den Gästen beizukommen. Und sie hatten Erfolg damit. Denn schon in der 7.Spielminute gelang ihnen durch Richard Lampel der 1:0 Führungstreffer. Einen langen Ball konnte er aufnehmen und mit einem Flachschuss Andre Engelhart im Tor der Gäste bezwingen. Mit zunehmender Spielzeit kam Viktoria immer besser auf und gewann viele Zweikämpfe. Eine spielentscheidende Phase dann in der 27.Spielminute. Viktoria fährt einen Konter, der Ball kam erneut zu Richard Lampel, der etwas nach links abgetrieben wurde. Anstatt selbst auf das Tor zu schießen, war seine Abgabe zu ungenau und verfehlte den frei vor dem Tor stehenden Jiri Rejthar. Diese Chance wurde leichtfertig vergeben, um das Ergebnis weiter auszubauen. Die Neißestädter drängten nun auf den Ausgleich und hatten durch gute Standartsituationen (Domenik Patsch) die Möglichkeit dazu. In der 35.Spielminute schrammten die Gäste am 1:1 Unentschieden knapp vorbei. Ein Freistoß von Julien Lohse getreten kam zum groß aufgewachsenen Ayub Lakaev, der den Ball aber nur am Knie erwischte, so dass Florian Behrendt diesen noch zur Ecke abwehren konnte. Als sich alle mit dieser knappen Führung in die Pause verabschieden wollten, fiel dann doch noch fast mit dem Pausenpfiff der 1:1 Ausgleich. Nach einem langen Ball von Marvin Hartl getreten, waren sich an der äußeren Strafraumgrenze Schlussmann Florian Behrendt und ein Verteidiger nicht einig, Domenik Patsch spritzte dazwischen, kam an den Ball und schob ihn am Schlussmann vorbei in den spitzen Winkel zum 1:1 ein. Viktoria war sichtlich beeindruckt, denn scheinbar waren sie noch in der Kabine bzw. hatten diesen so psychologischen wichtigen Treffer für die Gäste immer noch im Kopf, als es erneut bei ihnen „brannte“. Eine Flanke von Patsch konnte der nach der Pause eingewechselte Erik Benjamin Knievel mit dem Kopf auf das Tor setzen. Doch Florian Behrendt konnte diesen gerade noch zur Ecke abwehren (55.). Kurz danach dann die Führung der Gäste. Einen Eckball von Louis Büchner auf den langen Pfosten getreten, wo Lakaev stand und ihn mit dem Kopf in die Maschen setzte zum 1:2. Mit der Einwechslung von Marcus Dörry und Steven Dannat bekam das Gästespiel noch mehr Fahrt. Trotzdem hatte Viktoria nach dem Rückstand die Möglichkeit zum Ausgleich. Doch Lampel scheiterte mit einem Kopfball an Engelhardt. Das 1:3 lag nun mehrfach in der Luft. In der 63.Spielminute stürmte Dörry auf das Tor von Viktoria zu, doch sein Lupfer ging über Behrendt hinweg in das Aus. Die endgültige Entscheidung fiel in der 75.Spielminute, als Domenik Patsch mit einem 25-Meter-Hinterhaltschuss Behrend überwand, 1:3. In der Folgezeit waren die Gäste dem 1:4 näher als Viktoria dem Anschlusstor. Am Ende ein verdienter Sieg der Gäste, die damit ihre Spitzenposition verteidigten. Viktoria ist von Platz 3 auf Platz 5 zurückgefallen.

Torreich endete die Begegnung SV Einheit Drebkau und dem Kahrener SV 03. Die Gäste hatte zu Beginn des Spieles doch einige Vorteile und kamen häufiger zu Tormöglichkeiten als der Gastgeber. In der 25.Spielminute begann der Torreigen. Eine Flanke von N.Adomeit konnte Routinier Hannes Heldt mit dem Kopf zur 0:1 Führung verwandeln. Doch die Freude über diese Führung währte bei den Gästen nicht lange, denn schon fünf Minuten später glich der Gastgeber aus. Simon Lampert spielte den Ball vom 11-Meter-Punkt auf das Tor, David Heymann im Gästetor konnte diesen Ball zunächst parieren. Den abgewehrten Ball konnte Manuel Rehn dann jedoch mit dem Kopf zum 1:1 Ausgleich verwandeln. Mit diesem 1:1 Unentschieden ging es in die Pause. Die 03er suchten die Vorentscheidung, die ihnen dann auch zwischen der 56. und 64.Spielminute gelang. In der 56. Spielminute flankte N. Adomeit von der linken Seite auf Höhe der Eckfahne auf den 11-Meter-Punkt und hier stand erneut Hannes Heldt richtig, der diesen Ball mit dem Kopf über die Torlinie beförderte zum 1:2. Das 1:3 ließ nicht lange auf sich warten. Björn Buchwald schoß von der Mittellinie hoch in den 16er, wo ihn der eingewechselte Martin Klämbt unhaltbar in die Maschen setzte. Ein Tor des Tages. Drebkau steckte nicht auf und verkürzte in der 77.Spielminute auf 2:3. Ein langer Ball von Lampert kam in den 16er, wo Rehn gefoult wurde. Der Pfiff kam sofort. Er schoss selbst und verkürzte auf 2:3. Die Schlussminuten wurden dann noch einmal etwas hektisch. Die 03er kamen in der 85.Spielminute erneut durch Hannes Heldt zum 2:4, als der Ball von der rechten Außenbahn in den 16er gespielt wurde. Den ersten Schuss parierte noch Andy Branig, im zweiten Versuch war er machtlos. Fast im Gegenzug der erneute Anschlusstreffer durch Manuel Rehn, der aus fünf Meter Entfernung traf. Mit Manuel Rehn und Hannes Heldt treffen zwei Routiniers drei Mal!! Kahren von Platz 9 nun auf Platz 6 vorgerückt. Drebkau verbleibt auf einen Abstiegsplatz, Platz 15.

In einer einseitigen Begegnung siegte die SG Burg/Spreewald gegen den SV 1912 Guhrow. Die favorisierten Spreewälder kontrollierten das Spiel und gingen in der 22.Spielminute durch Lucas Schulz mit 1:0 in Führung Ein Pass aus der Tiefe kam zu Schulz, der nach mehrmaligen Versuchen erst spät das Tor erzielte. Kurz vor der Pause hatten sie durch Matthes Hausten die Chance auf das 2:0, doch als er allein auf den Gästekeeper Knothe zulief, sich die Ecke aussuchen konnte, aber dann kläglich über den Kasten schoss! Durch den knappen Rückstand zur Pause blieben die Gäste im Spiel und hatten ihre Möglichkeiten. Mit einem Doppelpack (60.,62.) gleich nach der Pause gelang dem Gastgeber dann die Vorentscheidung in diesem Spiel. Einen Freistoß von der Mittellinie aus wurde auf den rechten Flügel gespielt, hier wurde der Ball von Tobias Tornow zu Lucas Schulz gespielt, der Paul Schötzig bediente, der aus 16 Meter, technisch perfekt, den Ball in den Kasten schoß zum 2:0. Danach traf Tobias Tornow aus 18 Metern in das obere Eck zum 3:0. Kurios das 4:0 in der 80. Spielminute. Der gerade eingewechselte Robert Fiedler kam an den Ball und benötigt sechs Versuche (!), um den Ball endlich unterzubringen. Drei Minuten später dann noch das 5:0. In eine Tendelei zwischen dem Gästeschlussmann Knothe und einem Guhrower Abwehrspieler schaltete sich Paul Schötzigk ein und konnte aus acht Meter unbedrängt zum 5:0 verwandeln. Burg nun auf Platz 3, Guhrow verbleibt auf Platz 14.

Der SV Eiche Branitz gewann zum zweiten Mal in Folge zu Null! Heuer war die SG Kausche zu Gast. Der Zeiger der Uhr hatte gerade zwei Umdrehungen hinter sich gebracht, da klingelte es schon im Kasten der Gäste. Ein schneller Spielzug wurde von Rico Ramm quer zu Marcel-Paul Lieb gespielt und der fackelte nicht lange und schoss überlegt ein zum 1:0. In der Folgezeit bestimmten die Gäste das Spiel und hatten mehrere Möglichkeiten zum Ausgleich, welche sträflich liegen gelassen wurden. Anders dagegen die Eiche-Kicker. In der 39.Spielminute erkämpfte sich Rico Ramm den Ball, ließ einen gegnerischen Abwehrspieler stehen und schob den Ball in das lange Eck, 2:0. Die Gäste ergaben sich nicht kampflos. Sie hatten mehrere Male die Möglichkeit zu Torerfolgen zu kommen. So zwei Mal Marcel Hinz, als der Ball am Pfosten vorbei trudelte oder der Pfosten im Wege stand. In der 70.Spielminute macht Rico Ramm mit dem 3:0 alles klar. Ein Diagonalpass von der linken Mittelfeldseite konnte er annehmen, lief damit in der 16er und ließ den 64 jährigen!! Ersatzkeeper, Ralph Hanusch keine Abwehrchance, 3.0. Branitz von Platz 11 auf Platz 9 vorgerückt. Kausche verbleibt auf Platz 13.

Zu einem hoch interessanten Verfolgerduell kam es in Briesen. Die heimische Spielgemeinschaft Briesen/Dissen hatte den Traditionsverein SG Sielow zu Gast, die nach der unglücklichen Niederlage in der Vorwoche gegen Viktoria Cottbus hoch motiviert waren, diese Niederlage in Briesen zu revidieren. So entwickelte sich ein Spiel zwischen den Strafräumen. So richtige Chancen hatten beide Vereine nicht. So dass das 0: 0 Unentschieden zur Pause folgerichtig war. Im zweiten Abschnitt hatte der Gastgeber durch ihren Goalgetter Christian Rinza den Mann auf dem Platz, der auch ein Spiel allein entscheiden konnte. Bevor er das alles entscheidende Tor in diesem Spiel schoss, traf er zwei Mal den Pfosten, wo die Gäste viel Glück hatten. In der 54.Spielminute dann das entscheidende Tor von Rinza in diesem Spiel zum 1:0. Sielow hatte danach kaum noch Möglichkeiten auszugleichen. Sielow nun nach zwei 0:1 Niederlagen in Folge von Platz 6 auf Platz 7 zurückgefallen. Briesen von Platz 5 auf Platz 4 vorgerückt.

Ein niveauarmes Derby gab es in Klein Gaglow. Die heimische Spielgemeinschaft Klein Galow/Kolkwitz hatte den Aufsteiger und Schlusslicht der Tabelle, den SV Adler Klinge zu Gast. Die Gäste waren die Aktiveren und ihre Führung in der 25.Spielminute durch Stephan Klengel war zu diesem Zeitpunkt hoch verdient. Kurz vor der Pause mussten die Gäste eigentlich das 0:2 machen, doch zu sträflich wurde diese Chance vergeben. Dies sollte ihnen noch auf die Füße fallen, denn eine Minute vor Ultimo knallte ein direkter Freistoß noch in die Maschen ihres Tores zum schmeichelhaften 1:1 Ausgleich. Drei wichtige Punkte wurden leichtfertig noch aus der Hand gegeben. Die Rote Laterne als Schlusslicht wäre bei einem Sieg gewechselt. So bleiben sie Schlusslicht der Tabelle. Die Spielgemeinschaft von Platz 7 auf Platz 8 zurück gefallen.

Die SG Blau-Weiß Schorbus hatte nach dem Sieg gegen Kausche und dem Unentschieden gegen Dissenchen/Haasow das Mittelfeld erreicht und ging zuversichtlich in das Spiel gegen den Tabellenzweiten, dem SV Motor Cottbus-Saspow. Bei herrlichen äußeren Bedingungen wurden sie aber schon nach vier Spielminuten aus allen guten Träumen gerissen. Denn die Gäste gingen nach einem Freistoß in Führung. Der Reihe nach: Kurz hinter der Mittellinie zog Christian Tischer an das Trikot von Erik Neuwirt. Den fälligen Freistoß brachte Marvin Riedel vor das Tor, wo ihn Jonas Kummer im Tor unterbrachte, 0:1. Schorbus sichtlich beeindruckt. So hatten sie sich es nicht vorgestellt. In der Folgezeit verpassten es die Gäste, das Ergebnis weiter auszubauen. So hatten Oliver Matschke und Ole-Jannes Knuth die Möglichkeit, das Ergebnis auszubauen. Mit zunehmender Spielzeit schlichen sich fehlerhaftes Abspiele ein, welche dem Gastgeber in die Hände spielte. Hinzu kam, das Falk Frömming die heimische Abwehr klug und besonnen führte und sein direkter Gegenspieler, Erik Neuwirth, keine Chance in den gemeinsamen Zweikämpfen ließ, aufgrund des großen körperlichen Unterschiedes. Schorbus erreichte Ausgeglichenheit und hatte durch einige Standards ihre Möglichkeiten. So Spielführer Nico Bartelt, der mit seinen Eckbällen und Freistößen immer wieder für Gefahr sorgte. Dann die 37.Spielminute. Ein langer Ball aus der Abwehr heraus gelangte zu Kevin Hauf, der mutterseelen allein auf Schlussmann Jenzeswki zueilte und in einer 1:1 Situation, erneut wie schon in der Vorwoche gegen Burg, scheiterte. Das musste das 0:2 sein. Erik Neuwirt hatte dann noch kurz vor der Pause die Möglichkeit auf 0:2 zu erhöhen, aber auch er vergab. Gleich nach der Pause war es ein Dreierpack innerhalb von neun Minuten, wo Schorbus den spielerischen KO bekam. In der 55.Spielminute kam Ben Kobsda von der rechten Seite an den Ball, schlug ihn vor das Tor, wo Oliver Matschke goldrichtig stand und auf 0:2 erhöhte. In der Folgeminute erhöhte Jungspieler Jonas Kummer nach einem Freistoß von der rechten Seite mit dem Kopf auf 0:3. Schorbus wusste nicht was mit ihnen geschah, denn sie kamen gar nicht zur Besinnung, denn da fiel auch schon das 0:4 (63.), als nach Vorlage von Oliver Matschke das Tor fiel. Danach hatten sie im Verbund zwischen Kevin Hauf und Erik Neuwirt die Chance sogar auf 0:5 davon zu ziehen. Saspow bestimmte nun das Spielgeschehen. Am Ende hätte das Ergebnis weitaus höher ausfallen können, sogar müssen. Saspow verteidigt Platz 2. Schorbus von Platz 8 auf Platz 11 zurückgefallen.

Vom Spiel SpG TSV Cottbus/Kiekebusch gegen die SpG Dissenchen/Haasow gab es keine Spielinformationen.

Joachim Rohde

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Vorschau 8.Spieltag Kreisoberliga FK Niederlausitz 2020/2021

Hallo Fußballfreunde!

Mit dem 8.Spieltag wird an diesem Woche die Kreismeisterschaft des Fußballkreises Niederlausitz fortgesetzt, wenn es Covid-19 zulässt.

Deshalb die Bitte an alle Vereine, Fans und Besucher, die hygienischen Richtlinien einzuhalten (Mundschutz, Abstand etc.).

An diesem 8.Spieltag kommt es zum erneuten Spitzenspiel in der Drachhausener Straße in Cottbus. Der derzeitige Tabellendritte, der FSV Viktoria 1897, trifft auf den Spitzenreiter der Liga, den SV Lausitz Forst. Wenn der Anschluss zum Spitzenreiter nicht noch größer werden soll, muss Viktoria dieses Spiel für sich entscheiden. In der Vorsaison, am 4.Spieltag, verlor Viktoria an gleicher Stelle mit 0:2. Kein gutes Omen. Doch mit nur einer Niederlag und einem Unentschieden belastet ist der Abstand noch nicht so groß (4 Punkte). Beide Vereine zählen mit zu den spielstärksten der Liga. Ein Spiel auf Augenhöhe. Der knappe Sieg in der Vorwoche in der Schlussminute in Sielow hat bewiesen, dass sie auch ein Spiel drehen können, welches nicht richtig läuft. Der Heimvorteil könnte von Vorteil sein. Die Gäste haben zurzeit ein „Knipser“-Problem. In der Vorwoche hatten sie dieses Problem scheinbar gelöst.
Mein Tipp: Erfolg für den FSV Viktoria Cottbus.

Der derzeitige Tabellenzweite, der SV Motor Cottbus-Saspow, muss nach Schorbus und möchte dort seine Erfolgsserie weiter fortsetzen. In der Vorsaison gewannen die Gäste zu Hause knapp mit 2:1. Ein Rückspiel gab es aus bekannten Gründen nicht. Wenn die Gäste die Form wie beim Pokalspiel gegen Kunersdorf erreichen, sollten sie als Sieger vom Platz gehen.
Mein Tipp: Erfolg für den SV Motor Cottbus-Saspow.

Die SG Burg/ Spreewald sollte im Spiel gegen die stark im Abstiegsgeschehen steckenden SV 1912 Guhrow der Favorit sein. In der Vorsaison siegten die Spreewälder klar mit 4:0. Hinzu kommt noch, dass sie seit dem vierten Spieltag (20.09..2020) keinen Punktgewinn mehr einfahren haben können.
Mein Tipp: Erfolg für die SG Burg/Spreewald.

Zu einem hoch interessanten Spiel kommt es in Briesen. Die heimische Spielgemeinschaft trifft auf die SG Sielow, die in der Vorwoche etwas unglücklich zu Hause gegen Viktoria Cottbus in der Schlussminute verloren. Diesen Punktverlust wollen sie wieder gut machen, das heißt, es soll in Briesen gepunktet werden. Der Gastgeber muss konzentriert zu Werke gehen um nicht wie im Spiel gegen Drebkau zu verlieren. Beide liegen punktgleich auf Platz 5 bzw. Platz 6. Wer hat die besseren Nerven und kann seine Chancen nutzen?
Mein Tipp: Erfolg für die SG Sielow.

Die bisher ganz gut gestartete Spielgemeinschaft Klein Gaglow/Kolkwitz steht vor einer lösbaren Aufgabe. Der Aufsteiger und Schlusslicht der Tabelle, der SV Adler Klinge, ist zu Gast in Kolkwitz. Können die Gäste ihre sechswöchige Erfolglosigkeit in Kolkwitz beenden? Bei jeder weiteren Niederlage rückt der Abstieg immer näher. Der Gastgeber kann mit einem Sieg seinen guten Mittelfeldplatz weiter ausbauen.
Mein Tipp: Erfolg für SpG Klein Gaglow/Kolkwitz.

Auch der SV Einheit Drebkau steht im Zugzwang. Mit nur fünf Punkten auf der Habenseite stehen sie auf einem Abstiegsplatz und den wollen sie unbedingt verlassen. Mit dem Aufsteiger, dem Kahrener SV 03, haben sie einen Gegner, der nach dem Sieg in der Vorwoche gegen die SpG Klein Gaglow/Kolkwitz hoch motiviert nach Drebkau kommt, um punktemäßig nachzulegen. Das heißt, sie wollen dieses Spiel für sich entscheiden. Wenn der Gastgeber an die Form der Spieltage fünf und sechs (Briesen, Sielow) anknüpfen kann, wo sie von sechs möglichen Punkten vier gewannen, dann sollte ein Sieg für sie im Bereich des Möglichen sein.
Mein Tipp: Erfolg für den SV Einheit Drebkau.

Zum Treffen zweier Spielgemeinschaften kommt es in Kiekebusch. Der gastgebende TSV Cottbu/Kiekebusch hat die Spielgemeinschaft Dissenchen/Haasow zu Gast. Im Vorjahr siegten die Gäste damals zu Hause mit 3:2. Diese Niederlage wollen die Gastgeber revidieren. Beide Vereine benötigen die drei Punkte, um aus der Gefahrenzone zu kommen. Beide Vereine müssen spielerisch einiges zulegen. Der Gastgeber hat bewiesen, das er Moral hat, als er in der Vorwoche innerhalb einer Halbzeit einen 0:2 Rückstand egalisieren konnte. Ein Spiel auf Augenhöhe.
Mein Tipp: Erfolg für die SpG TSV Cottbus/Kiekebusch.

Kann der SV Eiche Branitz im Heimspiel gegen die SG Kausche erneut punkten? Beide Vereine zählten zu den Siegern der Vorwoche und möchten dieses Hoch weiter fortsetzen. Dabei könnte der Heimvorteil der Eiche-Kicker vom Vorteil sein. Lassen wir uns überraschen. Mein Tipp: Erfolg für den SV Eiche Branitz.

Joachim Rohde

Rückblick 7.Spieltag Kreisoberliga FK Niederlausitz 2020/2021

Hallo Fußballfreunde!

Lausitz Forst verteidigte die Tabellenspitze nach einem klaren Sieg gegen Drebkau. Das Spitzenspiel in Saspow gewann der Gastgeber gegen die SG Burg hoch verdient. Im Nordderby setzte sich Viktoria Cottbus am Ende knapp durch. Der SV Guhrow 1912 hatte im Nachbarschaftsderby gegen Briesen/Dissen keine Chance und verlor recht deutlich. Die Spielgemeinschaft Dissenchen/Haasow trennte sich von Schorbus mit einem Unentschieden. Der SG Kausche gelingt ein wichtiger Sieg im Kampf um den Abstieg gegen den TSV Cottbus/Kiekebusch. Der Kahrener SV 03 holte wichtige Punkte gegen die Spielgemeinschaft Klein Gaglow/Kolkwitz und im Kellerderby siegten die Eiche-Kicker bei den Adlern aus Klinge. Zu den Spielen:

In einem so genannten Sechs-Punkte-Spiel standen sich in Kausche die heimische Sportgemeinschaft und die SpG TSV Cottbus/Kiekebusch gegenüber. Der Gastgeber, nach sechs Spieltagen mit nur einem Sieg auf der Habenseite, wollte mit einem Sieg die Abstiegsplätze verlassen. Auch die Gäste bewegen sich auf der Stelle. Sie haben zwei Siege zu verbuchen und sechs Punkte. Mit diesen sechs Punkten befinden sie sich allerdings in der Gefahrenzone der Tabelle. Für beide galt vor der Begegnung, dass nur ein Sieg sie weiterhelfen würde. Sofort mit dem Anpfiff bestimmte der Gastgeber das Spielgeschehen mit schnellen Angriffen über die Außenbahnen oder ihre Dribblings (Hinz) versetzten den Gast des Öfteren in Verlegenheit. Hier hatten die Gäste zweifellos Defizite zu verzeichnen. Hinzu kam noch der frühe Rückstand. Nach einem Blackout eines TSV-Abwehrspielers kam Tim Denny Trusch unverhofft und völlig freistehend an den Ball und konnte ungehindert diesen in die Maschen setzen zum 1:0. Das führte nicht unbedingt zur Festigung ihres Spielsystems. Es kam noch deftiger für sie. Denn schon fünf Minuten später mussten sie das Streitobjekt erneut aus ihrem Kasten holen. Einen herrlichen Flügelwechsel von der linken hinüber auf die rechte Seite nutzte Chris Portmann zum 2:0. Die Gäste waren sichtlich beeindruckt. In der Folgezeit hatte Spielführer Marcel Hinz zwei Riesenmöglichkeiten (14., 24.), als er zwei Mal in 1:1 Situation mit dem gegnerischen Schlussmann Mario Göbel das Nachsehen hatte. Wenn diese beiden Chancen genutzt worden, wäre dies der KO des TSV gewesen. So aber hatten sie gleich darauf ihre erste Möglichkeit, als Niels Schmidt im 16er zu Fall gebracht wurde. Den fälligen Strafstoß verwandelte Spielführer Tim Kubanke sicher zum 2:1 Anschlusstreffer. Dieses Tor gab Auftrieb und hatte zur Folge, dass sich weitere Chancen für sie ergaben, In dieser Drangphase der Gäste hatte erneut Marcel Hinz die Möglichkeit auf 3:1 zu erhöhen, als er erneut in einer 1:1 Situation an Göbel scheiterte. Dann die Schlussminute der ersten Spielhälfte. Ein Foulspiel an der linken Strafraumgrenze führte zu einem Freistoß. Dieser wurde vom 64-jährigen Ersatzkeeper des Gastgebers, Ralph Harmuth, zur Ecke abgewehrt. Diesen Eckball trat, wie sonst alle Standartsituationen, Spielführer Tim Kubanke. Der Ball wurde präzise hereingeflankt, wo ihn Alexander Reinsberg zum 2:2 Ausgleich verwandeln konnte. Leichtfertig wurde hier vom Gastgeber eine sichere Führung aus der Hand gegeben. Wie hatte der Gastgeber zur Pause diesen psychologisch so wichtigen Ausgleich der Gäste verdaut? Scheinbar gut, denn die zweite Halbzeit begann wie die Erste. So wurden in der 49. und 50. Spielminute durch Hinz und Portmann die Führung zum 3:2 vergeben. Danach ein ausgeglichenes Spiel. Genau nach einer Stunde Spielzeit war es Chris Portmann, der nach Vorlage von Lukas Kilisch das 3:2 markieren konnte. Mit zunehmender Spielzeit machten sich jetzt die Schnelligkeitsvorteile des Gastgebers bemerkbar, die sich weitere gute Möglichkeiten herausarbeiteten. In der 75. und 80. Spielminute hatten die Gäste per Eckball zwei Mal die Möglichkeit den Ausgleich zu erzielen, was ihnen aber nicht gelang. Dafür der Gastgeber wieder, der in der 85. Spielminute durch Jens Dreier die Entscheidung in diesem Spiel erzielte. Am Ende ein verdienter Sieg der SG Kausche, aufgrund der besseren Tormöglichkeiten, aber auch der spielerischen Vorteile. Mit diesem Sieg verlassen sie die Abstiegsplätze und belegen nun Platz 13. Der TSV Cottbus/Kiekebusch verbleibt auf Platz 12.

Der Spitzenreiter der Liga, der SV Lausitz Forst, hatte den SV Einheit Drebkau zu Gast, der in den letzten Spielen einen leichten Aufwind hatte. Die erste Viertelstunde war ein ausgeglichenes Spiel, aber ohne nennenswerte Möglichkeiten auf beiden Seiten. Der erste richtige Angriff der Neißestädter führte auch gleich zum Torerfolg. Ein hoher Ball wurde in den 16er gespielt, Florian Müller verlängert mit dem Kopf bis zur Grundlinie, wo ihn Martin Bache in den Torraum spielte und hier stand Ayub Lakaev, der das Streitobjekt zur 1:0 Führung einschoss (14.). Fünf Minuten später hatten die Gäste die Möglichkeit auszugleichen, als Robby Seidel einen Pressschlag mit Louis Büchner hatte, davon profitierte und auf Schlussmann Andre Engelhardt zu steuerte. Doch der Keeper war auf der Höhe und verhinderte den Ausgleich. In der Folgezeit Chancen auf beiden Seiten. Nach gut einer halben Stunde Spielzeit (33.) die Vorentscheidung in diesem Spiel. Floria Müller traf aus halblinker Position in das lange Eck zum 2:0. Ein Traumtor. In der Nachspielzeit vergab Julien Lohse die Möglichkeit noch vor der Pause das 3:0 zu machen, als er aus spitzen Winkel das Tor nur knapp verfehlte. Nach der Pause ein offener Schlagabtausch mit körperlichen Einsatz. Es dauerte bis zur 56.Spielminute, bis die Gastgeber das 3:0 markierten. Jonny Kerb setzte zum Solo bis zur Strafraumgrenze an, legte zu Ayub Lakaev ab, der nur noch das Bein hinstellen musste. Die Gäste wurden für ihre Bemühungen mit dem Anschlusstreffer belohnt. Zuerst parierte Andre Engelhardt großartig doch im dritten Versuch klappte es dann für die Gäste, als Markus Richter den Ball im Gehäuse unterbringen konnte, 3:1 (69.). In der Folgezeit versäumten die Gastgeber es, das Ergebnis weiter in die Höhe zu schrauben. Zu leichtfertig wurden hier die Chancen vergeben. Mit diesem Sieg verteidigten die Neißestädter ihre Spitzenposition in der Tabelle. Drebkau nun auf einen Abstiegsplatz. Von Platz 13 auf Platz 15 zurückgefallen.

Zum Spiel zweier Traditionsmannschaften kam es in Sielow. Die heimische Sportgemeinschaft hatte den FSV Viktoria 1897 Cottbus zu Gast und wollten in diesem Spiel endlich den „Bock“ umstoßen und gewinnen. Denn der letzte Sieg gegen Viktoria gab es am 1.Spieltag der Saison 2016/2017 (14.08.2016.). So entwickelte sich von Beginn an ein schnelles und abwechslungsvolles Spiel, in dem der Gastgeber in der 35.Spielminute die erste Möglichkeit durch Eric Haschock hatte. Die Gäste hatten Mitte der ersten Spielhälfte mit einem 16- Meter-Schuss ihre einzige Chance vor der Pause. In der zweiten Spielhälfte drängten die Gastgeber auf den Führungstreffer. Chancen waren dafür vorhanden. So traf Maik Watzke in der 65. Spielminute nur die Latte des Gästetores oder Michael Krautzig in der 79. Spielminute nur den Pfosten. Zu erwähnen wäre, dass Martin Weise im Tor des Gastgeber fast beschäftigungslos war, denn von Viktoria kam nicht allzu viel, um sich auszuzeichnen. Und dann kam es wie es kommen musste. Als sich alle mit dem Unentschieden abfinden wollten, gelang den Gästen fast mit dem Schlusspfiff noch das 0:1. In einen Fehlpass von Lucas Nicolas Schulz zu Max-Willi Kube schaltete sich Chris Wycisk ein und ließ Weise keine Chance, 0:1. Ein am Ende doch schmeichelhafter Sieg der Gäste, die damit von Platz 5 auf Platz 3 vorrücken konnten. Sielow von Platz 4 auf Platz 6 zurückgefallen.

Der Kahrener SV 03 hatte sich mit der Spielgemeinschaft Klein Gaglow/Kolkwitz auseinanderzusetzen. Der Gastgeber hatte nicht den so erhofften guten Start erwischt und musste dieses Spiel gewinnen, um aus der Gefahrenzone zu kommen. So bestimmten sie auch das Spielgeschehen vom Anpfiff an. In der 23.Spielminute hatten sie dann auch die große Chance in Führung zu gehen, als Hannes Held im 16er gefoult wurde. Der sonst so sichere Schütze Nico Adomeit hatte dieses mal nicht die Nerven und vergab dieses Chance. In der Nachspielzeit der ersten Spielhälfte dann doch noch die Führung vor der Pause. Ein Ballgewinn im Mittelfeld konnte Florian Kasper zu Björn Buchwald passen, der dann zur Führung einschob (45+2). Gleich nach der Pause (50.) die Vorentscheidung in diesem Spiel. Ein Zusammenspiel zwischen den beiden Routiniers Hannes Heldt und Martin Klämbt führte dann durch Hannes Heldt zum 2:0. Die Gäste waren immer bemüht den Anschluss zu packen. In der 82. Spielminute war es Routinier Stephan Besenhard, der einen Angriff über die reche Seite erfolgreich abschließen konnte zum 2:1. Am Ende ein verdienter Sieg aufgrund der Spielanteile des Gastgebers. Kahren von Platz 11 auf Platz 9 vorgerückt. Die Spielgemeinschaft belegt Platz 7.

Ein ausgeglichenes Spiel gab es in Dissenchen. Die heimische Spielgemeinschaft hatte die SG Blau-Weiß Schorbus zu Gast. Beide Vereine lagen punktgleich auf Platz 8 bzw. Platz 6.. Beide Vereine wollten diese gute Mittelfeldposition verteidigen. So entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, mit leichten Vorteilen für die Gäste, die in der 25. Spielminute ihre erste Möglichkeit durch Ghaith Naghmouch nach einem schönen Spielzug hatten. Der Gastgeber ging in der 32.Spielminute in Führung. Nach einem abgewehrten Eckball kam Maikel Krüger an den Ball und aus der Drehung heraus schoss er in das linke obere Eck, 1:0. Die zweite Spielhälfte begann wie die Erste. In der 70.Spielminute foulte Schlussmann Pfeiffer Robin Domhardt im 16er. Er war es selbst, der den fälligen Foulelfmeter selbst zum 1:1 verwandelte. Mit zunehmender Spielzeit erarbeiten sich beide Vereine noch Chancen. So in der 83.und 85.Spielminute, die aber vergeben wurden. Drei Minuten vor Ultimo die gedachte Vorentscheidung des Gastgebers, als ein herrlicher Pass von Spielführer Tony Pilny zu Daniel Lehmann kam und der nicht lange fackelte und zum 2:1 einnetzte. Der Gastgeber meinte es geschafft zu haben. Doch die Rechnung wurde ohne den Wirt gemacht. Denn mit dem Schlusspfiff kann der gerade eingewechselte Rene Böhme einen Angriff erfolgreich zum 2:2 abschließen. Am Ende eine gerechte Punkteteilung. Schorbus von Platz 6 auf Platz 8 zurückgefallen. Dissenchen/Haasow von Platz 8 auf Platz 10 zurückgefallen.

Das mit Spannung erwartete Nachbarschaftsderby zwischen dem SV 1912 Guhrow und der Spielgemeinschaft Briesen/Dissen wurde eine einseitige Angelegenheit. Die Gäste waren von der ersten Spielminute an „Chef“ auf dem Rasen. Bis zur Pause hielt der Gastgeber ein schmeichelhaftes 0:0 fest. Geschuldet dadurch, dass die Gäste die klarsten Einschussmöglichkeiten nicht nutzen konnten. Schon hier hatten Christian Rinza, Christian Suckert, Marko Böttcher und Franz Uhlig den Gastgeber aussichtslos ins Hintertreffen bringen können. So blieb es überraschend beim 0:0 zur Pause. Nach dem Pausentee erlebten die 150 Zuschauer dann endlich den erhofften Torreigen, der sich in Halbzeit eins ja angekündigt hatte. Um es vorweg zu nehmen: Zum zweiten Mal gelang Christian Rinza vier Tore in einem Spiel. Am vierten Spieltag und nun am siebenten Spieltag. Diesmal gelang ihm zwischen der 52. und 67. Spielminute ein Hattrick mit dem 0:1, 0:2, 0:3. Beim 0:4 war er ebenfalls beteiligt, als er Marko Böttcher den Ball maßgerecht servierte. In der 77.Spielminute erhöhte er auf 0:5. Mit diesen vier Toren baut er seine Führung in der Torschützenbestenliste auf 11 Tore aus. Mit diesem Ergebnis sind die Gastgeber noch gut bedient worden. Es hätte weitaus höher kommen müssen. Die Spielgemeinschaft von Platz 7 auf Platz 5 vorgerückt, Guhrow von Platz 10 auf Platz 14 zurückgefallen.

Das Kellerderby zwischen dem SV Adler Klinge und dem SV Eiche Branitz sollte man schnell vergessen. Ein niveauarmes Spiel vom Anpfiff an. Der Gastgeber wollte in diesem Spiel seine fünfwöchige Sieglosigkeit und Punktlosigkeit mit einem Sieg endlich beenden. Doch die Eiche-Kicker ließen das nicht zu und gingen kurz vor der Pause (43.) nicht unverdient durch Rico Ramm mit 0:1 in Führung. Auf der rechten Seite setzte er sich durch und kurvte in die Halbmitte, von wo er aus 13 Meter in die kurze Ecke zur Führung einschoss, 0:1. In der 65.Spielminute hatte der Gastgeber mit einem Lattenschuss etwas Pech, das hätte der 1:1 Ausgleich sein können. Dafür erhöhten vier Minuten später die Eiche-Kicker auf 0:2 durch Marcus-Paul Lieb. Mit dem 0:3 in der 84. Spielminute erzielte Rico Ramm sein zweites Tor in diesem Spiel. Branitz von Platz 14 auf Platz 11vorgerückt. Mit der sechsten Niederlage in Folge wird die Lage der Adler-Kicker immer kritischer. Sie bleiben Schlusslicht der Tabelle.

Das so genannte Spitzenspiel fand in Saspow statt. Die heimische Motor-Elf hatte die SG Burg/Spreewald zu Gast. Der noch ungeschlagene Gastgeber wollte diesen Platz gegen den Drittplatzierten verteidigen. Scheinbar benötigt der Gastgeber immer erst eine gewisse Anlaufphase um in „Betriebstemperaturen“ zu kommen, denn es ist nicht das erste Mal, das die Gäste die Anfangsminuten bestimmten. Die jungen Spreewälder zwangen den Gastgeber um höchste Konzentration und konnten in der 5.Spielminute einen Foulelfmeter nicht verhindern. Doch diese Chance vergab Paul Schötzigk kläglich. Der Ball rollte neben den linken Pfosten in das Aus. Doch dieser „Elfer“ weckte die Motor-Elf noch nicht auf, denn die Spreewälder kamen zur zweiten guten Möglichkeit durch Tobias Zöllner (12.). Nach einer Viertelstunde dann der Gastgeber mit seinen ersten Möglichkeiten, als nach Vorlage von Ole-Jannes Knuth den Ball auf Ben Kobsda spielte, doch dieser vergab. In der 21.Spielminute die nicht unverdiente Führung der Gäste. Ein schlechtes Abwehrverhalten der gesamten Abwehr nutzte Lukas Schulz zum 0:1. Dieses Tor war der „Aufwacher“ für den Gastgeber, denn nun drängten sie auf den Ausgleich. Der fiel dann auch schon fünf Minuten nach dem Rückstand. Nach einem Freistoß führte ein Torwartfehler zum 1:1 Ausgleich. Ole-Jannes Knuth war zur Stelle und netzte ein. In der Folgezeit verhinderten viele Ballverluste durch so genannte Stockfehler auf beiden Seiten gute Möglichkeiten. Als in der 33. Spielminute Kevin Hauf im 16er zu Fall gebracht wurde, verwandelte Ronny Kronesser zum wichtigen 2:1. Danach spielte nur noch der Gastgeber. Burg war immer der zweite Sieger. Vor dem Spiel sprach der Gästetrainer Alexander Böning, das er mit einem Sieg nach Hause gehen möchte, doch zu diesem Zeitpunkt sah es danach nicht aus. Saspow weiter im Vorwärtsgang. In der 35. und 37. Spielminute vergaben Oliver Matschke, Ben Kobsda und Ole-Jannes Knuth das mögliche 3:1. Die Gäste hatten in der 40.Spielminute durch Lucas Schulz die Möglichkeit zum Ausgleich. In der 44.Spielminute musste eigentlich das 3:1 fallen, doch Ben Kobsda und Oliver Matschke vergaben. Als gleich nach der Pause (49.) Kevin Hauf endlich das 3:1 erzielte, waren die Spreewälder konstatiert. Denn schon drei Minuten später musste Kevin Hauf eigentlich alles klarmachen. Mutterseelenallein tauchte er vor Keeper Meintz auf und vergab aber diese so genannte Hundertprozentige. Kurz danach hatte der mit aufgerückte Ronny Kronesser die Chance alle klar zu machen, aber auch er vergab. In der 75.Spielminute verhinderte Ronny Hannusch im Tor des Gastgebers mit einer Glanzparade ein Eigentor. Im direkten Gegenzug wurde Ben Kobsda im 16er gefoult. Denn fälligen Strafstoß schoss er selbst. Doch er vergab diese Chance kläglich. Eine alte Weisheit bestätigte sich erneut, dass ein gefoulter Spieler den Strafstoß nicht selber schießen soll. In der 80.Spielminute hatten die Gäste ebenfalls per Strafstoß die Möglichkeit zum Anschlusstreffer, doch auch sie vergaben diese Chance. Am Ende ein doch verdienter Sieg des SV Motor Cottbus-Saspow, die damit weiterhin ungeschlagen bleiben und Platz 2 verteidigten. Burg vom dritten auf den vierten Platz zurückgefallen.

Joachim Rohde

Vorschau 7.Spieltag Kreisoberliga FK Niederlausitz 2020/2021

Hallo Fußballfreunde!

Nach den Achtelfinalspielen im INTERSPORT – Kreispokal findet nun an diesem Wochenende der 7.Spieltag der laufenden Kreismeisterschaft 2020/2021 statt. Dieser Spieltag hält hochbrisante Paarungen bereit.

Der noch ungeschlagene Spitzenreiter der Liga, der SV Lausitz Forst, steht vor einer lösbaren Aufgabe. Sie empfangen den SV Einheit Drebkau der noch um den Anschluss an das Mittelfeld ringt. Nach dem Überraschungssieg in Briesen und das Unentschieden zu Hause gegen die SG Sielow konnten sie vier Punkte einfahren, welches dazu beigetragen hat, dass das Tabellenende verlassen werden konnte. Da der Gastgeber im letzten Punktspiel bei der Spielgemeinschaft Klein Gaglow/Kolkwitz nach dem 1:1 Unentschieden überraschend zwei Punkte eingebüßt haben, keimt bei den Gästen Hoffnung auf, ähnliches in Forst zu erreichen. Die Neißestädter werden sich aber dieses Mal nicht überraschen lassen, wenn sie ihr „Knipser-Problem“ gelöst haben sollten.
Mein Tipp: Erfolg für den SV Lausitz Forst.

Zum Spitzenspiel dieses Spieltages kommt es in Saspow. Die heimische Motor-Elf und die SG Burg/Spreewald „kreuzen die Klingen“. Beide Vereine verloren in der Vorwoche ihre Pokalspiele. Saspow etwas unglücklich gegen den SV Fichte Kunersdorf, doch die Spreewälder blamierten sich beim Vertreter der 1.Kreisklasse, dem SV Blau-Weiß Drewitz, und möchten sich dafür revanchieren. In der „Coronasaison“ gewannen die Gäste zu Hause gegen Saspow mit 1:0. Zum Rückspiel kam es dann nicht mehr aus bekannten Gründen. Wenn der Gastgeber mit der gleichen Leistung wie gegen Kunersdorf aufwartet, dann könnte die Revanche gelingen. Saspow hat noch eine reine Weste, sprich, sie sind noch ohne eine Niederlage behaftet. Die Gäste dagegen haben schon zwei Niederlagen hinnehmen müssen.
Mein Tipp: Erfolg für den SV Motor Cottbus-Saspow.

Zum traditionellen Nordderby kommt es in Sielow. Die heimische Sportgemeinschaft trifft auf den FSV Viktoria 1897 Cottbus. Beide trennt nur ein Punkt in der Tabelle. In der Platzierung sind sie Tabellennachbarn, Sielow Platz 4, Viktoria Platz 5. Trotzdem sind die Gäste leicht favorisiert. Die SG Sielow feierte ihren letzten Sieg gegen Viktoria am 1.Spieltag der Saison 2016/2017 (14.08.2016). Ansonsten gab es nur Erfolge für Viktoria. In der Vorsaison gewann Viktoria klar mit 6:0. Diese Negativserie soll nun endlich beendet werden. Doch ob es gelingt? In der Vorwoche wurde im Nachholspiel vom 5.Spieltag gegen die Spielgemeinschaft Klein Gaglow/Kolkwitz zu Hause mit 1:2 verloren. Kein gutes Omen. Die Gäste kommen nach dem Pokalsieg gegen den VfB Cottbus 97 mit breiter Brust nach Sielow und werden alles versuchen diese Erfolgsserie gegen Sielow beizubehalten.
Mein Tipp: Erfolg für den FSV Viktoria 1897 Cottbus.

Zwei punktgleiche Vereine aus dem Mittelfeld der Tabelle treffen in Dissenchen aufeinander. Die heimische Spielgemeinschaft Dissenchen/Haasow und die SG Blau-Weiß Schorbus. In der Vorsaison gewannen die Gäste an gleicher Stelle mit 1:2 und auch das Rückspiel gewannen sie mit 4:1. Nach dem Pokalaus in der Vorwoche bei der Reserve vom 1.FC Guben, möchten sie sich revanchieren und die Erfolge aus der Vorsaison wiederholen. Um im Mittelfeld zu bleiben benötigen beide Vereine den Dreier. Die Tagesform sollte mit entscheiden über den Tageserfolg.
Mein Tipp: Erfolg für die SG Blau-Weiß Schorbus.

Zum Highlight des Spieltages kommt es in Guhrow. Das mit Spannung erwartet Nachbarschaftsderby zwischen dem heimischen Sportverein 1912 und der Spielgemeinschaft Briesen/Dissen wirft seine Schatten voraus. In der Vorsaison kam es zu keinem Derby. In der Saison 2018/2019 gewannen beide ihre Auswärtsspiele. Am 12.Spieltag siegte Briesen in Guhrow mit 2:1 und im Rückspiel (27.Spieltag) gewann Guhrow in Briesen mit 4:2. Beide Vereine benötigen den Sieg um nicht weiter in den Tabellenkeller zu rutschen.
Mein Tipp: Erfolg für die Spielgemeinschaft Briesen/Dissen.

Der Kahrener SV 03 empfängt die Spielgemeinschaft Klein Gaglow/Kolkwitz, die in der Vorwoche in Sielow ihren zweiten Saisonsieg einfahren konnten. Daher kommen sie mit breiter Brust nach Kahren, um ähnliches zu vollbringen. Möglich ist alles, zu Mal der Aufsteiger noch nicht richtig aus den Startlöchern gekommen ist. Erst ein Saisonsieg konnte eingefahren werden. Finden die 03er zu ihrem Spiel?
Mein Tipp: Erfolg für die Spielgemeinschaft Klein Gaglow/Kolkwitz.

Zwei Kellerduelle erwarte uns an diesem Spieltag.

Die SG Kausche hat die SpG TSV Cottbus/Kiekebusch zu Gast und möchte seine derzeitige Erfolglosigkeit mit dem zweiten Saisonsieg beenden. Auch die Gäste können mit dem Erreichten noch nicht zufrieden sein. Daher ist ein Sieg für beide Vereine sehr wichtig, das würde Beiden weiter nach oben in der Tabelle bringen.
Mein Tipp: Erfolg für die SG Kausche.

Das Schlusslicht der Tabelle und Aufsteiger, der SV Adler Klinge, hat den SV Eiche Branitz zu Gast. Nur ein Sieg beider Vereine hilft ihnen, um aus den Keller zu kommen. Hinzu kommt, dass die „Adler“ fünf Spiele in Folge keinen einzigen Punktgewinn hatten. Auch die Eiche-Kicker haben erst einen Sieg auf der Habenseite. Wer hat die besseren Nerven? Die berühmte Tagesform sollte mitentscheiden.
Mein Tipp: Erfolg für den SV Eiche Branitz.

Joachim Rohde: