Rückblick Viertelfinale Kreispokal im FK Niederlausitz und Spiele der Kreisoberliga

Hallo Fußballfreunde!

Spannende Viertelfinalspiele gab es im INTERSPORT-Fußballkreispokal des Fussballkreises Niederlausitz.

Am Ende setzen sich die Favoriten durch. Dabei gab es ein Pokalkrimi in Branitz. Der SV Eiche verliert erst im Elfmeterschießen gegen den Landesklassisten SC Spremberg 1896.

Der Kolkwitzer SV 1896 verliert im Landesklasseduell gegen den Pokalsieger von 2018, den SV Döbern, recht eindeutig.

Der amtierende Kreismeister und Pokalverteidiger, der SV Wacker 09 Cottbus-Ströbitz II, gewinnt in Groß Gaglow erst in der Nachspielzeit.

Und im direkten Kreisoberligaduell in Schorbus drehen die Gäste aus Krieschow das Spiel, die ab der 78.Spielminute in Unterzahl das Spiel fortsetzen mussten, ebenfalls in den Schlussminuten.

Damit haben drei Vertreter der Landesklasse (!!) und nur ein Vertreter der Kreisoberliga das Halbfinale im Fußballkreispokal erreicht. Zu den Pokalspielen:

Zwei Blitztore überraschten in Kolkwitz den Gastgeber im Viertelfinalspiel mit dem SV Döbern, welches damit schon eine Vorentscheidung war. Aber der Reihe nach: Der Zeiger der Uhr hatte gerade einmal drei Umdrehungen hinter sich gebracht, als der Gastgeber schon mit 0:2 fast aussichtslos im Rückstand lag. Schnell wurde der Ball auf die halbrechte Seite geschlagen, zu Johann Mrosk, der noch einige Schritte lief, entschlossen abdrückte und der Ball flog in die äußerste rechte Ecke zum 0:1. Gleich nach dem darauf folgenden Anstoß eroberten sich die Gäste den Ball wieder, steckten diesen durch die Mitte, wo ihn Eddie Grabowski annahm, zwei Abwehrspieler mit einer Körpertäuschung narrte, den herausstürzenden Kolkwitzer Keeper Manuel Büttner ausspielte und den Ball dann in das leere Tor schoss zum 0:2. Ein böses Erwachen beim KSV. Damit hatten sie nicht gerechnet. Das brachte ihre gesamte Spielphilosophie durcheinander. Ihr erster Angriff folgte in der 5.Spielminute, als Benjamin Goertz und Tobias Jäkel im Verbund versuchten das gegnerische Tor zu treffen. In dieser Anfangsphase des Spieles waren es die Gäste, die die bessere technische Klinge schlugen. In der 23. und 25.Spielminute hatte Spielertrainer Eric Schiffel zwei gute Möglichkeiten das Ergebnis weiter auszubauen. Bis zu seiner Auswechslung in der 84.Spielminute war er der Ideengeber für das Spiel seiner Mannschaft. In der Folgezeit vergaben Spielführer Willi Mrosk und Dennis Augsburg, um das Ergebnis weiter auszubauen. Dann der 1:2 Anschlusstreffer. Hier war die Gästeabwehr einmal nicht im Bilde, da gelang Tobias Jäkel nach Vorlage von Hannes Jurischka der Anschluss. Wer nun annahm, dass die Gastgeber mit mehr Elan aus den Kabinen käme, der irrte, denn die Gäste entfachten erneut ein Feuerwerk und schon in der 51.Spielminute erhöhten sie auf 1:3. Ein umstrittenes Tor. Hatte der Kolkwitzer Keeper Büttner schon den Ball in der Hand oder hatte er ihn fallen lassen? Augsburg war zur Stelle, schnippelte sich den Ball vor die Füße und schoss in das leere Tor, 1:3 Der Chronist konnte die Szene nicht zu Hundertprozent sehen. Die Gäste hatten wieder den alten Torabstand hergestellt. Nach gut einer Stunde Spielzeit (63.) hatte der Gastgeber durch Steven Specht die Chance zum 2:3, doch er vergab diese gute Möglichkeit. In der 75.Spielmiute konnte der Keeper des Gastgebers mit einer Parade gerade noch so das 1:4 verhindern, als er den Ball zur Ecke abwehren konnte. Den anschließenden Eckball konnte erneut Augsburg verwandeln und damit auf 1:4 erhöhen. Damit waren die Messen gesungen. Der SV Döbern zieht verdient in das Halbfinale ein.

Die SG Groß Gaglow kann gegen die Reserve vom SV Wacker 09 Cottbus-Ströbitz einfach nicht gewinnen. In allen bisherigen ausgetragenen Spielen fiel die knappe Entscheidung immer erst in den Schlussminuten, so auch heuer. Vom Anpfiff an bestimmte der Pokalverteidiger das Spiel. Der Gastgeber kam im ersten Spielabschnitt zu ein, zwei Möglichkeiten, die aber vergeben wurden. Die Gäste konnten in dieser Phase einen Strafstoß nicht verwandeln und vergaben somit leichtfertig die mögliche Führung. Die fiel dann in der 25.Spielminute nach einer Sololeistung. Routinier Martin Handreg verwandelte aus halblinker Position einen „Freistoßhammer“ aus 16 Meter unhaltbar zur 0:1 Führung. Im zweiten Spielabschnitt spielte der Gastgeber ordentlich mit. Sie drängten auf den Ausgleich, der auch in der ersten Minute der Nachspielzeit fiel. Nach einem Eckball kam Manuel Böckle an den Ball und netzte zum 1:1 Ausgleich ein. Alles hoffte auf die Verlängerung. Doch die kam nicht. Praktisch mit der letzten Aktion (90+3) kamen die Gäste noch zum Siegtreffer. Nach einem Ausrutscher bekam die Abwehr den Ball nicht aus der Gefahrenzone. Der erst in der 80.Spielminute eingewechselte Richard Walther kam an den Ball und drückte diesen über die Linie zum 1:2. Der Pokalverteidiger kommt seinem Ziel der Titelverteidigung immer näher.

In Branitz gab es einen echten Pokalkrimi und fast eine Sensation. Der Favorit in diesem Spiel war zweifellos der Tabellenfünfte der Landesklasse Süd, der SC Spremberg 1896. Es wurde wieder einmal bestätigt, der Pokal hat eigene „Gesetze“. Vom Spielverlauf her gab es ein Spiel auf Augenhöhe, mit leichten Vorteilen für die Gäste, die sich auch im Verlauf der ersten Spielhälfte zwei, drei sehr gute Möglichkeiten erarbeiteten, aber immer wieder an einen hervorragenden Jakob Zylla im Tor der Branitzer scheiterte. Er war das „Bollwerk“ seiner Mannschaft, denn auch im weiteren Verlauf des Spieles hielt er seine Mannschaft im Rennen. So ging es torlos in die Pause. In der 50.Spielminute ging der Underdog nicht unverdient in Führung. Durch ein Superpass aus dem Mittelfeld heraus kam der Ball zu Marcel Basto, der noch einige Schritte lief, aus etwa zwanzig Meter vor dem Tor abdrückte und der Ball lag im Netz der Gäste, 0:1. Die Zeit sprach gegen den SC Spremberg, der nun alles versuchte, eine Pokalblamage zu verhindern. In der 81.Spielminute gelang ihnen doch noch der 1:1 Ausgleich. Ein „Sonntagsschuss“ von Rico Hermann.Aus 25 Meter nahm er den Ball volley aus der Luft und jagte den Ball in die Maschen. In der Verlängerung tat sich bis zur 119.Spielminute nicht viel. Doch dann wurde noch eine Riesenmöglichkeit zum Siegtreffer für den Gastgeber vergeben. So ging es dann zur Entscheidung vom Punkt. Branitz musste zuerst antreten. Jede Führung wurde von den Gästen ausgeglichen. Beim Stande von 4:4 scheiterte Spielführer Christian Schultka an Gästekeeper Christian Rihm, der schon den ersten Elfmeter für den SC verwandelte und der diesen Schuss parieren konnte. Am Ende ein glücklicher Sieg der Gäste. Dem Gastgeber muss man Respekt zollen für diese gute Pokalleistung.

Im reinen Kreisoberligaduell standen sich in Schorbus der heimische Sportverein Blau-Weiß und der Meisterschaftsmitfavorit, die U23 vom VfB Krieschow, gegenüber. In der Anfangsphase des Spieles war es ein ausgeglichenes Spiel. Die erste gute Möglichkeit hatte der Gastgeber schon nach vier Spielminuten, als Niklas Rädel Gäste Schlussmann Paul Weidemann zur Parade zwang. Doch schon drei Minuten später hatten die Gäste durch Christoph Paulig, nach einem Freistoß, die Chance zur Führung, doch der Ball fiel auf das Netz. Schorbus erarbeitete sich weitere Möglichkeiten, so in der 10.Spielminute, als Maximilian Hußner und Christian Tischer im Verbund scheiterten und im Nachsetzen der mit aufgerückte Falk Flemming mit dem Kopf das Tor knapp verfehlte. Mit zunehmender Spielzeit kam die U23 immer besser in die „Gänge“. Ein Freistoß von Florian Schmidt konnte Ersatzkeeper Ghaith Naghmouchi, der das erste Mal im Tor und sonst Feldspieler ist, der diesen Ball unschädlich machte. Nun spielten die Gäste, bestimmten das Spielgeschehen und erarbeiten sich einige Chancen. In dieser Druckphase der Gäste fiel das 1:0 für den Gastgeber. In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit konnte Christian Tischer, nach Vorlage von Marcel Kuba, die Führung erzielen. Gleich nach der Pause drehte Schorbus auf wie die Feuerwehr. Marcel Kuba konnte ein Solo nicht erfolgreich abschließen (49.), und Neuzugang Robin Domhardt, der an diesem Tage sehr blass blieb, den Ball am langen Pfosten ins Aus schoss. Danach noch einmal Domhardt mit Christian Tischer im Verbund. Allmählich befreiten sich die Gäste von diesem Anfangsdruck der zweiten Spielhälfte. In der Folgezeit drängten die Gäste auf den Ausgleich, der auch in der 67.Spielminute, nach einem Eckball, gelang. Mit dem Kopf verlängerte Chris Hnyk den Ball zum 1:1. In der 78.Speilminute reduzierte sich die Gäste durch eine Ampelkarte. Der erst in der 63.Spielminute eingewechselte Danny Kobelt musste nach wiederholtem Foulspiel vom Platz, nachdem er gleich in der 65.Minute schon Gelb sah. Diesen so genannten „Vorteil“ verstand es der Gastgeber nicht zu nutzen. Dafür die Gäste. Nun in Unterzahl spielend kamen sie kurz vor Ultimo (89.) zum 1:2. Einen Konter über die rechte Seite schloss Routinier Alexander Grunewald erfolgreich ab. In der Nachspielzeit dann noch das 1:3 durch Florian Schmidt. Am Ende ein nicht unverdienter Erfolg für die U23. Der Gastgeber muss sich Fragen lassen, war das nötig, diesen knappen Vorsprung noch aus der Hand zugeben?

Spielberichte zur laufenden Fußballkreismeisterschaft der Kreisoberliga.

Die derzeitige Tabelle der Kreisoberliga ist zurzeit etwas ungeordnet. Das kommt daher, dass Spiele der Kreisoberliga verlegt wurden bzw. abgesagt werden mussten oder es wurden nun schon zwei Spiele vom 15.Spieltag vorgezogen.

Daher kam es an diesen punktspielfreien Wochenende zu Nachholspielen.

So fand das Spiel vom 4.Spieltag Spielgemeinschaft Dissenchen/Haasow und der SG Kausche statt. Beide Vereine trennten vier Punkte in der Tabelle voneinander und die letzten Ergebnisse beider Vereine waren geradeso befriedigend. Daher war dieses Spiel nicht nur eine Bestandaufnahme die aufgebessert werden sollte. So bestimmten vom Anpfiff an die Gäste das Spielgeschehen und erarbeiten sich eine Vielzahl von Chancen, die alle leichtfertig vergeben wurden. So vergaben Tom Hoffman zweimal, Thomas Feinbube, Marcel Hinz und Fabian Triebeneck ihre Chancen, die das Spiel weitaus früher hätten entscheiden müssen. Der Gastgeber hatte in der 53.Spielminute mit einem Distanzschuss die Möglichkeit in Führung zu gehen, doch Ralph Harnath im Tor der Gäste klärte mit einer Glanzparade. Als sich alle mit dem Unentschieden abfinden wollten, gelang nach einer scharfen Eingabe von Marcel Hinz Fabian Triebeneck das 0:1. Am Ende ein hoch verdienter Sieg der Gäste, aufgrund der vorhandenen Chancen. Kausche nun auf Platz 7. Die Spielgemeinschaft auf Platz 11.

Ein weiteres Nachholspiel vom 7.Spieltag fand in Drebkau statt. Die heimische Einheit-Elf hatte den Aufsteiger, die SG Blau-Weiß Klein Gaglow, zu Gast, die mitten drin im Abstiegsgeschehen stecken. Die Gäste mussten punkten, um aus der Gefahrenzone zu kommen. Doch genau 34 Spielminuten konnten sie ihren Kasten sauber halten, dann gelang Sebastian Noel, nach Vorlage von Manuel Rehn, der 1:0 Führungstreffer. In einem äußerst schwachen Kreisoberligaspiel tat sich der Gastgeber in der Folgezeit recht schwer. Die Gäste spielten mit, ohne dabei eine zwingende Chance herauszuarbeiten. In den Schlussminuten (86. – 90.) explodierte der Gastgeber förmlich. Innerhalb von vier Minuten gelang ihnen ein Dreierpack. Das 2:0 gelang Matthias Branig, nach einer erneuten Vorlage von Manuel Rehn, der anschließend selbst das 3:0 markierte. In der Schlussminute fabrizieren die Gäste ein Eigentor. Eine Flanke konnte Sebastian Schulze nur in das eigene Tor bugsieren. Auch Drebkau gewinnt nicht unverdient, aber vielleicht in der Höhe etwas zu hoch. Der SV Einheit Drebkau liegt nun auf einen einstelligen Tabellenplatz, Platz 8. Klein Gaglow weiterhin auf Platz 14.

Nun gab es schon das zweite Spiel vom 15.Spieltag, welches vorgezogen wurde. Die Spielgemeinschaft Briesen/Dissen und der Aufsteiger aus Burg trafen aufeinander. Beide Vereine waren gleichstark im Angriff. Beide haben bis jetzt 26 Tore erzielen können. In der Abwehr sind die Spreewälder etwas besser, 17:33. Vom Beginn an waren die Gäste optisch überlegen. Der Gastgeber spielte aus einer dichten Abwehr hinaus, um einen frühen Rückstand zu verhindern. Daher kam ihre Führung in der 25.Spielminute doch etwas überraschend. Eine Vorlage konnte Tobias Kaiser zum 1:0 verwandeln. Kurz danach verhinderte die Unterkante der Torlatte der Gäste das 2:0. In der Folgezeit spielten nur noch die Spreewälder. Aber geschickt ließen die Gastgeber die Burger kommen und klärten dann zur rechten Zeit. Drei Minuten vor Ultimo belohnten sich die Gäste mit dem 1:1 Ausgleich. Paul Schötzigk war der Schütze dieses Tores. Am Ende eine gerechte Punkteteilung. Burg auf Platz 6. Die Spielgemeinschaft von Platz 10 auf den 11.Platz zurückgefallen.

Von Kolkwitz nach Glinzig wurde das Spiel Kolkwitzer SV 1896 II und der SG Sielow verlegt. Dieses Spiel wurde vom 16.Spieltag vorgezogen. Die SG Sielow war die spielbestimmende Mannschaft und ging auch nicht unverdient bereits nach 18 Spielminuten durch Michael Krautzig in Führung. Doch in der Folgezeit fehlten die genauen Pässe oder ein gekonntes Konterspiel. So kam der Gastgeber gleich nach der Pause (48.) zum nicht unverdienten 1:1 Ausgleich durch Martin Hahn. In der 54.Spielminute gelang ein Angriff über die rechte Seite, wo der Ball weit auf den langen Pfosten geschlagen wurde. Ben Younes gelang dabei die erneute und wichtige 1:2 Führung. Dieses Ergebnis brachten sie in der Folgezeit gekonnt über die Zeit. Drei ganz wichtige Punkte wurden eingefahren. Sielow hat sich um einen Platz verbessert. Vom 13.Platz auf den 12.Platz vorgerückt. Kolkwitz II weiterhin auf einen Abstiegsplatz, Platz 15.

Joachim Rohde

Vorschau Viertelfinale Kreispokal im FK Niederlausitz und Termine

Hallo Fußballfreunde

Dieses Wochenende, 16. und 17.11.2019, gehört dem Fußball-Kreispokal Hinzu kommen noch zwei Nachholspiele vom 4. und 7.Spieltag, sowie zwei vorgezogene Spiele vom 15. und 16.Spieltag. Zur Vorschau:

Das Viertelfinale des INTERSPORT-Kreispokals steht auf dem Spielprogramm. Vier Vereine aus der Landesklasse, drei Vereine aus der Kreisoberliga und der SV Eiche Branitz aus der Kreisliga haben sich dafür qualifiziert.

Der Underdog dieser acht Viertelfinalisten ist zweifellos der SV Eiche Branitz, der zurzeit in der Kreisliga des Fußballkreises Platz 5 belegt und fünf Punkte hinter dem zurzeit führenden SV Adler Klinge liegt. Mit dem SC Spremberg 1896 kommt der Fünfte der Landesklasse Staffel Süd nach Branitz, der vom Klassenunterschied her der Favorit ist. Doch die Gäste müssen sich in acht nehmen, sind die Branitzer doch in diesem Pokaljahr sehr erfolgreich gestartet. Unter anderem mussten zwei Vertreter der Kreisoberliga, die SG Blau-Weiß Klein Gaglow und die Spielgemeinschaft Briesen/Dissen, hier in der Pücklerstraße den Pokal-KO hinnehmen. Wille kann daher Berge versetzen. Die Gäste haben die ersten beiden Hürden nur leicht übersprungen. Im Duell gegen die SG Eintracht Peitz im Achtelfinale konnten sie geradeso einen glücklichen 1:0 Erfolg feiern. Schon hundert Mal geschrieben, der Pokal hat eigene Gesetze. Lassen wir und überraschen.
Mein Tipp: Erfolg für den SC Spremberg 1896.

Zum reinen Kreisoberligaduell kommt es in Schorbus. Die heimische Sportgemeinschaft Blau-Weiß muss sich mit dem Meisterschaftsmitfavoriten, der U23 vom VfB Krieschow, auseinander setzen. Im Auftaktspiel zur Meisterschaftssaison 2019/2020 trennten sich beide Vereine an gleicher Stelle 1:1 unentschieden. Beide Vereine befinden sich nicht in bester Verfassung. Der Gastgeber musste am 11.Spieltag der Kreisoberliga die fünfte Niederlage in Folge hinnehmen. Die Gäste, Mitfavorit der Meisterschaft und mit dem Bonus behaftet Spiele zu gewinnen, hätten eigentlich vom spielerischen her anders auftreten können oder müssen. Kann der Gastgeber die Überraschung landen?
Mein Tipp: Erfolg für die U23 vom VfB Krieschow.

Zu einem hochbrisanten Spiel kommt es in Groß Gaglow. Die heimische Sportgemeinschaft, ebenfalls Mitfavorit der Kreismeisterschaft und zurzeit auf Platz 4 in der Tabelle liegend, hat den amtierenden Kreismeister und Pokalverteidiger, die Reserve vom SV Wacker 09 Cottbus-Ströbitz zu Gast. Eine Herkulesaufgabe für den Vertreter der Kreisoberliga. In diesem Spiel treffen die besten Abwehrreihen ihrer Ligen aufeinander. Die Gäste sind nach elf Spielen mit nur drei Gegentoren belastet (!) und der Gastgeber nach der gleichen Anzahl an Spielen mit nur sieben Gegentoren. Im Sturmvergleich haben die Gäste klar die Nase mit 34:3 im Vergleich zu 25:7 vorn. Nach dieser Konstellation wird es sehr schwer für den Gastgeber werden. Kann er erfolgreich entgegenhalten?
Mein Tipp: Erfolg für die Reserve vom SV Wacker 9 Cottbus-Ströbitz.

Zum reinen Landesklassen-Vergleich kommt es in Kolkwitz. Zwei Spitzenteams dieser Liga treffen aufeinander. Die heimischen 1896er, zur Zeit auf Platz zwei in der Tabelle liegend, treffen auf den Pokalsieger von 2018, auf den SV Döbern, der zur Zeit Platz drei belegt. Im direkten Vergleich am 4.Spieltag gewann Kolkwitz in Döbern mit 2:1. Auch der Punktabstand zwischen diesen beiden Vereinen beträgt schon satte neun Punkte. Der Gastgeber wird den Heimvorteil nutzen wollen und in die nächste Runde einziehen wollen.
Mein Tipp: Erfolg für den Kolkwitzer SV 1896.

Hier die Pokalansetzungen und weitere Termine:

Am Samstag, 16.11.19, um 13.00 Uhr
Kolkwitzer SV 1896 – SV Döbern
SG Groß Gaglow – SV Wacker 09 Cottbus-Ströbitz II

Am Sonntag, 17.11.19, um 13.00 Uhr
SV Eiche Branitz – SC Spremberg 1896
SG Blau-Weiß Schorbus – U23 VfB Krieschow

Nachholspiel vom 4. Spieltag:
Am Sonntag, 17.11.2019, um 13.30Uhr
SpG Dissenchen/Haasow – SG Kausche

Nachholspiel vom 7. Spieltag:
Am Samstag, 16.11.2019 um 13.30 Uhr
SV Einheit Drebkau – SG Blau-Weiß Klein Gaglow

vorgezogenes Spiel vom 15. Spieltag:
Am Sonntag, 17.11.2019, um 13.30 Uhr
SpG Briesen/Dissen – SG Burg/Spreewald

vorgezogenes Spiel vom 16.Spieltag:
Am Samstag 16.11.2019, um 11.00 Uhr
Kolkwitzer SV 1896 II – SG Sielow

Joachim Rohde

Rückblick 11.Spieltag Kreisoberliga FK Niederlausitz 2019/2020

Hallo Fußballfreunde!

Vom Führungsquartett verlor die SG Groß Gaglow zwei wertvolle Punkte im Kampf um die Meisterschaft beim mühsamen 1:1 Unentschieden in Sielow.

Die restlichen drei Mitbewerber gewannen ihre Spiele.

In einem torreichen Spiel besiegte Viktoria Cottbus die SG Kausche, die U23 vom VfB Krieschow mühte sich zum knappen Sieg beim Aufsteiger Klein Gaglow und der SV Lausitz Forst stellte erst im Schlussdrittel des Spieles den Sieg gegen Blau-Weiß Schorbus sicher.

Der SV Motor Cottbus Saspow sicherte sich erst in Halbzeit zwei den Sieg gegen die in Abstiegsgefahr befindlichen SV Guhrow.

Die Überraschung des 11.Spieltages gab es in Briesen. Das Schlusslicht der Tabelle, die Reserve vom Kolkwitzer SV 1896, gewann überraschend bei der Spielgemeinschaft Briesen/Dissen und verlässt damit den letzten Platz in der Tabelle.

In Drebkau teilten sich der gastgebende SV Einheit und die Spielgemeinschaft Dissenchen/Hasow nach einem leistungsgerechten Unentschieden die Punkte.

Eine unverständliche Spielabsage gab die Spielgemeinschaft TSV Cottbus/Kiekebusch schon am Samstag ab, wo aber das Spiel erst am Sonntag stattfinden sollte (laut Amtliches Ansetzungsheft), wegen Unbespielbarkeit des Platzes und das nur kaltes (!) Wasser zur Verfügung stehen würde, lt. Aussage der SG Burg. Vom zuständigen Staffelleiter war zu hören, dass die Spielgemeinschaft nicht gewillt war, dieses Spiel zu drehen, das heißt, das kurzfristig zuerst in Burg gespielt wird und dann in der zweiten Halbserie beim TSV. Da der 11.Spieltag ein offizieller Spieltag war und eine Spielverlegung vom Gastgeber abgelehnt wurde, ist dies doch sehr fragwürdig und nährt zu Spekulationen. Zu dieser Thematik müsste sich das Kreissportgericht des Fußballkreises Niederlausitz einmal befassen. Was in dieser noch relativ frühen Saison für Spiele verlegt bzw. abgesetzt wurden, ist nicht normal.

Der Spielplan, im offiziellen Amtlichen Ansetzungsheft des Fußballkreises Niederlausitz veröffentlicht, ist Gesetz. Hier muss von Seiten der Spielkommission den Vereinen mehr Disziplin abverlangt werden und nicht jeder „Wunsch“ zu akzeptieren. Nun zu den Spielen:

Trübe, nass und damit richtiges Novemberwetter herrschte am Samstag bei den drei Spielen des 11.Spieltages. Torreich ging es dabei bei der Begegnung mit dem FSV Viktoria 1897 Cottbus und der SG Kausche zu. Vom Anpfiff an bestimmte der Gastgeber das Spielgeschehen und hatte nach vier Spielminuten schon den ersten Eckball zu verzeichnen. Sechzig Sekunden später musste eigentlich Patrick Matthieu das 1:0 machen, als er die erste Riesenmöglichkeit leichtfertig vergab. In dieser Anfangsphase des Spiels sah es nicht danach aus, dass die Gäste irgendwie gefährlich werden könnten. Aus einem abgewehrten Angriff von Viktoria wurde der Ball von den Gästen weit nach vorn geschlagen, dieser kam zu Christian Friedrich, der von der rechten Seite den Ball quer durch den Strafraum spielte, Florian Behrendt, im Tor des Gastgebers, faustete den Ball unkontrolliert weg, dadurch kam dieser zu Tom Hoffmann, der völlig frei stand und zum 0:1 verwandelte. Viktoria steckte diesen Rückstand unbeeindruckt weg und drängte ihrerseits auf den Ausgleich. Fast im direkten Gegenzug wäre der Ausgleich gelungen, doch Niklas Kiesow konnte diese Chance nicht nutzen. Viktoria blieb weiter im Vorwärtsgang. In der 21.Spielminute schoss Stefan Götze aus dem Fußgelenk heraus einen „Hammer“ aus 30 Meter ab, den Gästekeeper Marcel Klauck zur Parade zwang und somit den Ausgleich verhinderte. Doch dieser fiel dann eine Minute später. Niklas Kiesow kam in halblinker Position an den Ball, lief noch ein paar Schritte und traf aus 15 Meter unhaltbar in das rechte obere Eck des Gästetores zum 1:1.Die Antwort der Gäste folgte in der 27.Spielminute, als Christian Friedrich aus Nahdistanz an Florian Behrendt scheiterte. Mit einem Doppelpack kam der Gastgeber noch vor der Pause zur 2:1 und 3:1 Führung in diesem Spiel. Nach einem Eckball in der 31.Spielminute war es Jiri Rejthar der diesen mit dem Kopf in die lange Ecke befördert, 2:1. Fünf Minuten später war es erneut Niklas Kiesow, der damit sein achtes Saisontor erzielte, als er nach einem zweiten Eckball in Folge diese Chance nutzte und das Pausenergebnis erzielte. Die Gäste gaben nie auf und hatten in der 40.Spielminute durch Christian Friedrich mit einem 25 Meter Lattenknaller die Chance zum Anschlusstreffer zu kommen. Gleich nach der Pause (48.) war es ebenfalls die Latte, als ein Hammer aus 40 Meter (!), von Jiri Rejthar Meter getreten, das 4:1 verhinderte. Dies fiel zwei Minuten später, als Stefan Götz eine Doublette mit Rocky Liebow erfolgreich abschloss, 4:1. Doch plötzlich war der Spielfaden von Viktoria gerissen. War es die sichere Führung die ein merkliches Nachlassen verursachte oder waren es Konzentrationsmängel? Die Gäste kamen nun mächtig auf und drängten um eine Ergebnisveränderung. Sie wurden dafür mit dem 4:2 Anschlusstreffer belohnt, den Lukas Kilisch erzielte. Zwei Minuten später war sogar das 4:3 möglich, doch Friedrich vergab. Das war der Knackpunkt in diesem Spiel. Hätte Friedrich getroffen, wer weiß, wie Viktoria reagiert hätte. So kamen sie nach einem Foulspiel an Kiesow im 16er per Strafstoß zum 5:2. Diesen verwandelte Spielführer Marcel Jerger sicher. Dass die Gäste niemals aufgaben bewiesen sie mit dem 5:3 in der Schlussminute durch Marcel Hinz. Am Ende ein verdienter Sieg des Gastgebers, aufgrund der guten spielerischen ersten Halbzeit. FSV Viktoria ist von Platz 4 auf Platz 3 vorgerückt. Die SG Kausche ist von Platz 6 auf Platz 7 zurückgefallen.

Nach der hohen Heimniederlage in der Vorwoche gegen Viktoria Cottbus wollte sich die Spielgemeinschaft Dissenchen/Haasow beim SV Einheit Drebkau rehabilitieren. Und es sah auch danach aus, denn schon nach 18 Spielminuten gingen sie durch ihren Spielführer Tony Pilny mit 0:1 in Führung. Einen abgewehrten Freistoß von der rechten Seite konnte der Kapitän nutzen zur Führung. In einem eher niveauarmen Spiel bemühten sich beide Vereine um ein ordentliches Spiel zu Stande zu bringen, doch es blieb beim Bemühen. Mit dieser Gästeführung ging es in die Pause. Gleich nach der Pause hatte Daniel Lehman die Chance auf 0:2 zu erhöhen, doch sein Schuss knallte gegen den Pfosten. Nach gut einer Stunde Spielzeit (61.) gelang dem Gastgeber per Konterspiel der 1:1 Ausgleich. Schütze dieses Ausgleichtores war Matthias Branig. Am Ende eine, nach dem Spielverlauf her, gerechte Punkteteilung. Drebkau weiterhin auf Platz 8. Die Spielgemeinschaft von Platz 11 auf Platz 10 vorgerückt.

Der Spitzenreiter der Liga, der SV Lausitz Forst, hatte die SG Blau-Weiß Schorbus zu Gast. Ein unbequemer Gegner, der in den letzen beiden Spielen hier immer als Sieger vom Platz gegangen ist. Heuer waren sie in einer für sie nicht konformen Situation, hatten sie doch die letzen vier Spiele in Folge verloren. Und nun wartete auch noch der souveräne Spitzenreiter. So hatten in der Anfangsphase beide Vereine die Möglichkeit zu Torerfolgen zu kommen. Nachdem Daniel Pottag den Ball, nach einer Eingabe von Marcus Dörry, aus Nahdistanz über den Kasten bugsierte und wenig später Maik Warko auch scheiterte, waren es die Gäste, die überraschend in Führung gingen. Einen Freistoß von Nico Bartels konnte Andre Engelhardt nur prallen lassen. Rene Böhme reagierte am schnellsten und staubte zum 0:1 ab. Der Gastgeber drängte auf den Ausgleich und der fiel noch vor der Pause. Julien Lohse wurde in halblinker Position gefoult, den anschließenden Freistoß verwandelte Marcus Dörry zum 1:1 Ausgleich. Fast mit dem Pausenpfiff scheiterten Marcel Kuba und Christian Tischer aus Nahdistanz an Andre Engelhardt. Die Gäste machten sich nach dem Halbzeitergebnis Hoffnungen, hier erneut etwas zu reißen. Doch sie wurden schon in der 46.Spielminute aus all ihren Träumen gerissen, als Marcin Piech, nach Zuspiel von Daniel Pottag, die Führung zum 2:1 erzielte. Mit zunehmender Spielzeit wurde das Spiel immer hektischer. Die Folge waren zwei Ampelkarten, je eine pro Verein. Hinzu kam, dass der Unparteiische ein Tor für den Gastgeber versagte. Die Entscheidung fiel dann in der dritten Minute der Nachspielzeit. Einen weiter Abschlag von Andre Engelhardt kam zu Marcin Piech, der diesen in den Lauf von Daniel Pottag spielte und dieser zum alles entscheidenden 3:1 verwandelte. Der SV Lausitz Forst verteidigte somit die Tabellenspitze. Schorbus weiterhin auf Platz 9.

Der Mitfavorit der Meisterschaft, die U23 vom VfB Krieschow, schrammte gerade noch so an einer Niederlage beim Aufsteiger SG Blau-Weiß Klein Gaglow vorbei und kam erst spät zum Siegtreffer in diesem Spiel. Von Beginn an war es der Aufsteiger, der das Spiel bestimmte und sich einige Hochkaräter erarbeitete (Weber, Abod, Zahnow), wo die Führung hätte fallen müssen. Mit einem torlosen Unentschieden ging es in die Pause. Gleich nach Wiederbeginn (48.) gelang der längst verdiente Führungstreffer für den Gastgeber. Der Ball kam zu Jasem Abod, der nicht lange fackelte und sicher verwandelte zum 1:0. Danach überbot sich der Gastgeber im Auslassen von so genannten Hundertprozentigen. Hier sündigte Angelo Weber, Jasem Abod etc., wo man die Führung hätte weiter ausbauen müssen. Dieses Auslassen von Riesenchancen wurde in der Schlussphase des Spieles bestraft. In der 70.Spielminute konnte ein Schuss abgeblockt werden, doch der Nachschuss von Tobias Gensel führte zum 1:1 Ausgleich. Wie es dann immer so ist, wurde dann noch ein Spiel gedreht. In der 85.Spielminute konnte der führende im Torranking, Danny Kobelt, eine Flanke von der Außenbahn kommend mit dem Kopf in die linke Ecke des Tores köpfen. Sein 18.Saisontor. Damit bleibt er der Spitzenreiter im Ranking. Mit diesem Sieg verteidigten sie Platz 2. Der Aufsteiger bleibt weiterhin in Abstiegsgefahr, Platz 14.

Ein weiterer Mitfavorit der Meisterschaft und Tabellendritte, die SG Groß Gaglow, musste zur SG Sielow reisen, die sich in der Gefahrenzone der Tabelle befinden. Ein Sieg musste her, um aus dieser prekären Situation zu kommen. Die Gäste blieben in diesem Spiel vieles schuldig. Trotzdem hatten sie die Chance in Führung zu gehen, per Foulelfmeter. Der für solche Sachen zuständige Dennis Hauska scheiterte im ersten Versuch an Martin Weise im Tor des Gastgeber und auch den Nachschuss konnte er nicht im Kasten unterbringen. Durch diesen gehaltenen Strafstoß ging ein Ruck durch die Reihen des Gastgebers, die das Spiel nun in ihre Hand nahmen. In der 14.Spielminute gingen sie nach einen Pass von der linken Seite, der quer auf die rechte Seite gespielt wurde und hier stand Marcel Stahn goldrichtig, der aus 18 Meter in die lange linke Ecke schoss zum 1:0. Doch schon sechs Minuten später kamen die Gäste zum 1:1 Ausgleich. Routinier Manuel Böckle wurde angespielt und konnte sicher verwandeln. Danch vergaben Sebastian Voigt und Sven Jordan die mögliche Führung. Im zweiten Spielabschnitt verstand es der Gastgeber nicht seine sich bietenden Chancen zu nutzen. Zum Spielende gab es für den Keeper des Gastgebers, Martin Weise, glatt Rot und die Ampelkarte für Sven Jordan, die beide aneinander gerieten. Nach Aussage des Gastgebers hätte auch der Gastspieler für das gleiche Delikt Rot bekommen müssen. Durch diese Unentschieden hat Groß Gaglow den 3.Platz verloren und belegt nun Platz 4. Sielow von Platz 13 auf Platz 12 vorgerückt.

Für die Überraschung des 11Spieltages sorgte der Tabellenletzte, die Reserve vom Kolkwitzer SV 1896, die überraschend aus Briesen alle drei Punkte entführten. Briesen vergab die große Chance, bei einem Sieg, einen einstelligen Tabellenplatz einzunehmen. Zu Beginn sah es nicht nach einer Niederlage aus, denn vom Anpfiff an bestimmte die Spielgemeinschaft das Spielgeschehen. Und als dann nach sechs Spielminuten Christian Rinza die Führung mit dem 1:0 gelang, als er einen Freistoß unhaltbar für Gästekeeper Blumberg-Krüger in den Kasten schoss, keimte Hoffnung. Wenig später musste er das 2.0 machen, scheiterte aber. Danach verhinderte zwei Mal der Innenpfosten des Gästetores die Erhöhung der knappen 1:0 Führung. Doch plötzlich war der Spielfaden der Spielgemeinschaft wie weggeblasen. Nichts klappte mehr. Als den Gästen zwischen der 20. und 32.Spielminute ein Dreierpack per Konterspiel gelang, trug das nicht zur spielerischen Sicherheit des Gastgebers bei. Die Schützen zum 1:0, 2:0 und 3:0 waren Martin Hahn, Marius Gulbing und Felix da Silva. Viele Ballverluste trugen ebenfalls zu diesem Ergebnis bei. Im zweiten Spielabschnitt versuchte es der Gastgeber mit allen Mitteln, um den Anschluss zu erzielen. Doch in dieser Drangphase hinein gelang den Gästen mit einem klassischen Konterspiel sogar das 1:4. In der Schlussminute konnte Christian Suckert mit dem 2:4 das Ergebnis etwas freundlicher gestalten. Briesen nun von Platz 10 auf Platz 11 zurückgefallen. Kolkwitz gibt die Rote Laterne an Guhrow ab und belegt nun Platz 15.

Der SV Motor Cottbus-Saspow tat sich sehr scher im Spiel gegen den stark abstiegsgefährdeten SV 1912 Guhrow. Zeitweise schlugen sie sich selbst. In der Anfangsphase des Spieles erreichten die Gäste Gleichwertigkeit. Spielführer Jochen Knauer eröffnete das Saspower Spiel mit einem 25 Meter Distanzschuss der gegen die Latte des Gästetores knallte. In der Folgeminute antworteten die Gäste mit einem Fernschuss, der nicht von „schlechten Eltern“ war. In der 14.Spielminute war es wiederum ein Fernschuss, von Marvin Riedel getreten, der für Gefahr im Guhrows Strafraum sorgte. Aus dem abgewehrten Ball entwickelte sich ein Konter der Gäste, der nicht ungefährlich war. Saspow blieb weiter am Drücker. In der 16.Spielminute die Große Chance für David Schuppan, der eine so genannte Hundertprozentige vor den Füßen hatte, die aber der Gästeschlussmann Robert Knothe mit dem Fuß abwehren konnte. Der nächste Angriff des Gastgebers brachte die Führung. Von der rechten Seite aus kam der Ball zu Spielführer Jochen Knauer, der diesen Ball mit einer feinen technischen Leistung in den Kasten setzte zum 1:0. In der Folgezeit fanden die Gastgeber nicht die Mittel den Gästen schon frühzeitig in die Schranken zu verweisen. Nach guten und schnellen Kombinationsspiel traten ihre Schwächen zu Tage. Bei Ballannahmen in aussichtsreichen Situationen sprangen die Bälle unkontrolliert vom Fuß, so dass sich der Gegner immer wieder neu positionieren konnte und die Chancen abwehren konnte. Oder das ungenaue Passspiel, welches auch so manch gute Chance verwirkte. So bemühte sich Saspow um den Ausbau der Führung, denn das 1:0 war zu wenig, da auch die Gäste zu diesem Zeitpunkt noch gut mitspielten und auch ihre Möglichkeiten hatten. Schuppan, Knuth, Matschke und Knauer hatten in der Folgezeit weitere Chancen zur Erhöhung des 1:0 Vorsprunges, ließen diese aber aus (24.,29.,38. u.40.). So hatten die Gäste mit ihren auffälligsten Spielern, Felix Schneider, sowie mit Tom Höhne, die Chancen den 1:1 Ausgleich zu erzielen, die sie ebenfalls sträflich vergaben. Als dem Gastgeber gleich nach der Pause (52.) das 2:0 gelang, waren die Messen in diesem Spiel gesungen. Eine Vorlage von Oliver Matschke konnte der mitaufgerückte Marvin Riedel zum 2:0 verwandeln. Mit diesem Tor wurde das Spiel völlig offen. Saspow hatte nun Platz für ihr gutes Kombinationsspiel, welches auch genutzt wurde. In der 65.Spielminute schloss Daniel Schuppan einen Angriff erfolgreich ab, 3:0. Eine Minute nach diesem Tor reduzierten sich die Gäste mit glatt Rot. Spielführer Heiko Jäger musste nach groben Foulspiel vom Platz. Acht Minuten später musste auch Justin Rattei vom Platz, ebenfalls glatt Rot. Nun in zweifacher Unterzahl spielend hatten sie in der Folgezeit kaum noch Zeit zum Luft holen. Weitere gute Einschussmöglichkeiten wurden von Saspow vergeben. In der Schlussminute erhöhte der 18-jährige Yongster Jonas Kummer auf 4:0. Ein hoch verdienter Sieg für Saspow, die nun von Platz 7 auf Platz 5 vorgerückt sind. Guhrow tauscht den letzten Platz mit Kolkwitz. Es brechen schwere Zeiten für Guhrow an.

Joachim Rohde

Vorschau 11.Spieltag Kreisoberliga FK Niederlausitz 2019/2020

Hallo Fußballfreunde!

Das Führungsquartett der Fußballkreisliga mit dem SV Lausitz Forst, der U23 vom VfB Krieschow, der SG Groß Gaglow und des FSV Viktoria 1897 Cottbus haben sich entscheidend absetzen können. Der Vorsprung des Führenden beträgt zum Verfolgermittelfeld 10 Punkte. Zwei Punkte sind es nur, die das Quartett untereinander trennt.

Von Platz 5 an, den der Aufsteiger SG Burg/Spreewald belegt, beginnt das Verfolgerfeld des 16er Feldes, welches bis zu Platz 8 reicht. Dabei trennen Platz 5 zehn Punkte zum Spitzenreiter und zwölf Punkte sind es bei Platz 8 (SV Einheit Drebkau).

Die Gefahr- und Abstiegszone beginnt mit Platz 9. Sieht man sich das Restprogramm bis zum Halbserienende an, hat das Führungsquartett alles lösbare Aufgaben.

Am 14.Spieltag kommt es zum direkten Aufeinandertreffen zweier Meisterschaftsmitfavoriten in Groß Gaglow. Die heimische Sportgemeinschaft hat dann den FSV Viktoria Cottbus zu Gast.

Die Vorschau für den 11.Spieltag beginnt nach den Restansetzungen des Führungsquartettes vom 12. bis 15.Spieltag:

12.Spieltage:
VfB Krieschow II – SG Sielow
Viktoria Cottbus – SV Guhrow
Kolkwitz II – Lausitz Forst
Groß Gaglow – TSV Cottbus/Kiekebusch

13.Spieltag:
Krieschow II – BW Schorbus
Lausitz Forst – Dissenchen/Haasow
Viktoria Cottbus – SG Burg
Motor Saspow – Groß Gaglow

14.Spieltag:
Groß Gaglow – Viktoria Cottbus
Kolkwitz II – Krieschow II
SG Kausche – Lausitz Forst

15.Spieltag:
Lausitz Forst – Guhrow (bereits vorgezogen 8:2)
Krieschow – Dissenchen/Haasow
Drebkau – Groß Gaglow
Viktoria Cottbus – TSV Cottbus/ Kiekebusch

Am 11.Spieltag haben die vier führenden Vereine der Kreisoberliga lösbare Aufgaben zu bewältigen. So hat der neue Spitzenreiter der Liga, der SV Lausitz Forst, Heimrecht im Spiel gegen die SG Blau-Weiß Schorbus, die es in der Vorsaison fertig brachte, an gleicher Stelle mit einem Auswärtssieg alle drei Punkte aus der Neißestadt zu entführten. Heuer scheint es damit nichts zu werden, befinden sich die Gäste doch im stetigen Abwärtstrend. Vier Spiele in Folge wurden verloren und nun geht zum Spitzreiter, der in der Vorwoche in Krieschow ein tolles Auswärtsspiel hinlegte. Die Neißestädter werden sich nicht überraschen lassen und ihre Erfolgsserie weiter fortsetzen wollen.
Mein Tipp: Erfolg für den SV Lausitz Forst.

Der entrohnte Spitzenreiter, die U23 vom VfB Krieschow, muss zum Aufsteiger, der SG Blau-Weiß Klein Gaglow. Die U23 ist auf Wiedergutmachung aus und trifft auf einen Gegner, der gegen den Abstieg spielt. Mit nur zwei Siegen auf dem Habenkonto wird es schwer werden das negative Torkonto aufzubessern und ein Sieg einzufahren. Dieses scheint zur Zeit nicht im Bereich des Möglichen zu sein.
Mein Tipp: Erfolg für die U23 vom VfB Krieschow.

Die SG Groß Gaglow muss zum Traditionsverein, der SG Sielow, reisen. In der Vorsaison verloren die Gastgeber beide Vergleiche gegeneinander. Hier in Sielow wurde nur knapp verloren. Die Gäste, wenn sie weiter um die Meisterschaft mitspielen wollen, müssen dieses Spiel gewinnen. Alles andere als ein Sieg der Gäste wäre die Überraschung.
Mein Tipp: Erfolg für die SG Groß Gaglow.

Ein hoch interessantes Spiel gibt es in der Drachhausener Straße in Cottbus. Der Mitfavorit der Meisterschaft, der FSV Viktoria Cottbus, erwartet die SG Kausche, die für jede Überraschung gut ist. In der Vorsaison gewann der Gastgeber recht eindeutig dieses Spiel. Auch sie benötigen jeden Punkt im Kampf um die Meisterschaft. Die Gäste haben aus den letzten drei Spielen vier von neun möglichen Punkten gewonnen.
Mein Tipp: Erfolg für den FSV Viktoria Cottbus.

Zum Duell zwei Aufsteiger kommt es in Kiekebusch. Die Spielgemeinschaft TSV Cottbus/Kiekebusch und die SG Burg/Spreewald treffen aufeinander. Diese Derbys haben eigene Gesetze. In der Vorsaison hieß es an gleicher Stelle 2:2 Unentschieden. Der Gastgeber kämpft gegen den Abstieg, jeder Punkt tut gut. Doch es muss eine spielerische Gratwende gegenüber der Vorwoche in Guhrow.kommen, wenn gepunktet werden soll. Burg ist sehr auswärtsstark. Das ist dabei zu beachten.
Mein Tipp: Erfolg für die SG Burg/Spreewald.

Der SV Motor Cottbus-Saspow hat mit dem SV 1912 Guhrow noch eine Rechnung offen. Nach der 1:5 Niederlage gegen Guhrow soll es dieses Mal zur Revanche kommen. Zumal die Gäste auf einen Abstiegsplatz befinden. Saspow hat sich gegenüber der Vorsaison spielerisch stark verbessert. Mit der Rückkehr von Hauf und Herzog werden jetzt wieder Spiele gewonnen. Mit einem Sieg würden sie sich im Mittelfeld etablieren. Gelingt den Gästen eine Überraschung?
Mein Tipp: Erfolg für den SV Motor Cottbus-Saspow.

Hat die Spielgemeinschaft Dissenchen/Haasow sich gegenüber der Vorwoche, nach der klaren 0:7 Klatsche gegen Viktoria, sich personell wie auch spielerisch verbessern können? Noch eine Niederlage können sie sich nicht mehr leisten, rutschen sie dann in den Tabellenkeller. Drebkau wird sein Heimrecht nutzen, um zu Punkten.
Mein Tipp: Erfolg für den SV Einheit Drebkau

Joahim Rohde

Rückblick 10.Spieltag Kreisoberliga FK Niederlausitz 2019/2020

Hallo Fußballfreunde!

Die Krieschower Siegesserie ist beendet. Das Spitzenspiel gegen Lausitz Forst wurde klar verloren. Durch diese Niederlage ist das Führungsquartett weiter zusammengerückt. Die Meisterschaft ist nun wieder völlig offen.

Das Verfolgerfeld hinkt schon mit deutlichem Rückstand hinterher.

Das Kellerduell in Guhrow gewann die Spielgemeinschaft TSV Cottbus/Kiekebusch. Ein weiteres Kellerduell ging in Klein Gaglow mit einem Unentschieden aus.

Die Spielgemeinschaft Dissenchen/Haasow kam um eine klare Klatsche gegen Viktoria Cottbus nicht herum und die SG Groß Gaglow hatte Mühe in Burg knapp zu gewinnen. Zu den Spielen:

Das Highlight der Woche fand in Krieschow statt. Mit dem Spitzenspiel des noch ungeschlagenen Spitzenreiter der Liga, der U23 vom VfB Krieschow, und dem Tabellenzeiten, dem SV Lausitz Forst. In einem schnellen und gutklassigen Spitzenspiel gewann am Ende der SV Lausitz Forst, wie schon im Vorjahr an gleicher Stelle, hoch verdient dieses Spiel. Vor dem Spiel wurde Marcus Dörry (Lausitz Forst) vom Präsidenten des VfB Krieschow, Sportkamerad Hans-Georg Grafe, für seine langjährige Zugehörigkeit zum VfB Krieschow mit einer Urkunde geehrt. Eine feine Geste vom ehemaligem Verein! Zum Spiel: Vom Anpfiff an bezeugten die Gäste mit ihrem energischen und zeitigem Pressing, dass sie gewillt waren, hier in diesem Spiel als Sieger vom Platz zu gehen. Der Gastgeber, verstärkt mit einigen Akteuren, die in ihrer ersten Mannschaft des Öfteren zum Einsatz kamen (Richter, Konnzack, Schmidt u.Scholz), hatte mit dieser couragierten Spielweise nicht gerechnet. Ihre Nervosität war nicht zu übersehen. Das machte sich zum Beispiel mit ungenauem Passspiel oder bei der nicht immer kontrollierten Ballannahme bemerkbar. Hinzu kam, dass die Gäste die bessere Grundschnelligkeit besaßen. Trotz dieser Nachteile hatten die Krieschower in der 5.Spielminute durch Alexander Grunewald, im Verbund mit Lars Konzack, die erste gute Möglichkeit. Es entwickelte sich ein Spiel zwischen den Strafräumen. Echte Torraumszenen waren aber noch Mangelware. Optisch war der Gastgeber der das Spiel machte, doch viel zu unüberlegt, kein Konzept war zu erkennen, so dass die Gäste immer wieder Nadelstiche setzen konnten, die mehr für Gefahr sorgten, als vom Gastgeber. So in der 22.Spielminute, als aus der Abwehr heraus ein langer Ball über die Mittellinie flog, wo Maik Warko mutterseelenallein stand, den Ball annahm und dreißig Meter weit vor dem Tor über den zu weit vor seinem Tor stehenden Keeper Paul Weidemann auf das Tor schoss und zum 0:1 traf. Fünf Minuten später hatte er das 0:2 vor den Füßen, als der Ball am leeren Tor vorbei und am langen Pfosten in das Aus ging. Danach eine Phase, wo die Gäste das Spiel bestimmten. Kombinationen zwischen Marcus Dörry, Domenik Patsch und Julien Lohse hätten das Ergebnis weiter ausbauen müssen. Ähnliches sah man beim Gastgeber nicht. Sie verzettelten sich immer wieder mit langen Solodribblings (Konzack, Paulig) und wollten mit dem “Kopf durch die Wand“. Tim Richter vom Gastgeber versuchte es in der 35.Spielminute, aber auch er hatte kein Glück. In der 43.Spielminute eine Riesenchance für die U23, als ein Freistoß aus 20 Meter von Christian Paulig Engelhardt im Tor der Gäste zur Ecke abwehren konnte. Fast im Gegenzug dann der Ausbau der Führung für die Neißestädter. Ein Freistoß 20 Meter vor dem Tor aus halblinker Position, konnte Marcus Dörry super verwandeln, 0:2. Dieses Tor in der Nachspielzeit hatte psychologische Wirkung für beide Vereine. Gleich nach dem Anpfiff zur zweiten Spielzeit drängte Krieschow nun auf den Anschlusstreffer. Möglichkeiten hatten sie dazu in der 48. und 53.Minut. Die Gäste blieben ihrer Spielweise treu. Schnelle und damit gefährliche Vorstöße sorgten für Gefahr. Die größte Chance hatte zu diesem Zeitpunkt Marcin Piech in der 72.Spielminute, als er eine so genannte Hundertprozentige fahrlässig vergab. Zwei Minuten später machte er seinen Fehler wieder gut, als er einen Konter herrlich abschloss. Auf der linken Seite bekam Domenik Patsch den Ball, passte zum freistehenden Marcin Piech und er hatte wenig Mühe zu verwandeln, 0:3. Zuvor hatte noch Maik Warko eine Riesenmöglichkeit zum 0:3, die leichtfertig vergeben wurde. Am Ende ein hoch verdienter Sieg, auch in dieser Höhe. Krieschow enttäuschte mächtig. Durch diesen Sieg und durch den Sieg im vorgezogenen Spiel vom 15.Spieltag (Guhrow) übernehmen die Neißestädter erstmalig in dieser Saison die Tabellenspitze. Die U23 vom VfB Krieschow nun auf Platz 2.

Der SV Motor Cottbus-Saspow wollte ihre kleine Erfolgsserie auch in Kausche fortsetzen. Dementsprechend begannen sie ihr Spiel. Doch auch der Gastgeber wollte dem vorwöchigen Sieg beim Aufsteiger TSV Cottbus/Kiekebusch einen weiteren folgen lassen. So entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel mit wenigen Möglichkeiten für beide Vereine. So hatten die Gäste in der 32.Spielminute ihre erste Chance, als sie aber am Keeper des Gastgebers, Marcel Klauch, scheiterten. Der Gastgeber machte es dann in der 43.Spielminute vor, als sie einen Konter durch Denny Tim Trusch erfolgreich abschließen konnten, 1:0. Im zweiten Spielabschnitt neutralisierten sich beide Vereine, so dass kaum noch Chancen auf beiden Seiten erarbeitet wurden. Am Ende wäre wohl dem Spielverlauf her ein Unentschieden das gerechtere Ergebnis gewesen. So wechseln beide Vereine nur die Plätze in der Tabelle. Kausche nun auf Platz 6, Saspow nun Platz 7.

Der Aufsteiger, die SG Burg/Spreewald, hatte den Meisterschaftsmitfavoriten, die SG Groß Gaglow, zu Gast. Der Gastgeber, in der Vorwoche knapp in Sielow verloren, wollte in diesem Heimspiel auf alle Fälle punkten. Doch ehe sie es sich versahen, lag der Ball schon im Netz. Der Ball wurde klassisch zu Dennis Hauska durchgesteckt, der durch die Abwehr marschierte, auf Keeper P. Meintz zulief und diesen keine Abwehrchance ließ zum 0:1. Danach zwanzig Minuten Powerfußball der Gäste. Hier mussten eigentlich weitere Tore fallen, um das Ergebnis weiter auszubauen. Doch mit der Zeit fanden sich die Spreewälder in das Spiel hinein und hatten ihre ersten Möglichkeiten (30. u. 35.). Sie wurden mit dem 1:1 Ausgleich in der 40.Spielminute belohnt. Matthes Hausten knallte mit der Picke den Ball in die Maschen. Die erneute Führung des Favoriten fiel gleich nach der Pause. Die gesamte Abwehr war scheinbar noch nicht auf dem Platz, als Manuel Böckle mühelos zum 1.2 einnetzen konnte. „Ein Schlaftor“! Danach ein ausgeglichenes Spiel. In dieser Phase hatten die Spreewälder mehrmals die Möglichkeit erneut auszugleichen. Die Schlussminuten hatten es in sich. Der Gastgeber befand sich im Vorwärtsgang, aber die Gäste kamen an den Ball. Dieser wurde lang nach vorn geschlagen. Dennis Hauska begab sich in Zweikampf mit Schlussmann Meintz, dieser foulte Hauska im 16er und der Pfiff kam sofort. Den fälligen Strafstoß schoss Hauska selbst und verwandelte zum 1:3. Dass war die Vorentscheidung, obwohl schon vier Minuten (86.) nach dem Strafstoß die Gastgeber auf 2:3 verkürzen konnte. Luis Hovestadt schoss aus 25 Meter auf das Tor und der Ball schlug im rechte Dreiangel ein. Danach fast noch der Ausgleich, als der Pfosten den Ausgleich verhinderte. Nach Meinung des Gastgebers wäre ein Unentschieden das gerechtere Ergebnis gewesen. Groß Gaglow weiterhin auf Platz 3. Trotz der Niederlage verteidigt Burg Platz 5.

Die Spielgemeinschaft Dissenchen /Haasow wollte den Aufwind aus den letzten drei Spielen mit in das Spiel gegen den Mitfavoriten der Meisterschaft, dem FSV Viktoria Cottbus, mitnehmen, um eventuell erneut zu punkten. Gegenüber der Vorwoche in Saspow musste auf drei Positionen gewechselt werden. Es fehlten Matthias Schäfer, Daniel Lehmann und Maikel Lea. Das machte sich schon in den ersten Minuten bemerkbar, denn innerhalb von 17 Spielminuten lagen sie schon aussichtslos mit 0:3 im Rückstand. Unglücklich das 0:1 Eine scharfe Eingabe von Richard Lampel kam vor das Tor des Gastgebers. Hier stand Tony Pilny, bekam den Ball an das Bein von dort sprang der Ball ins Tor, 0:1. Danach gelang Christopher Matthieu mit einem Doppelpack der Ausbau der Führung zum 0:2 und 0:3. Noch vor der Pause das 0:4 durch Lars Marten Arlt. Nach der Pause erhöhte Spielführer Marcel Jerger per Handelfmeter auf 0:5. Beim Abwehrversuch sprang Maik Töpper der Ball an die Hand. In der Folgezeit wurde die Überlegenheit der Gäste immer größer. Latten- und Pfostenschüsse hätten hier schon das Ergebnis weiter in die Höhe schnellen lassen müssen. In der 72. und 83.Spielminute erhöhten Arlt und Rejthar auf 0:6 bzw 0:7. Viktoria Cottbus verteidigt mit dem Sieg Platz 4. Dissenchen/Haasow rutscht vom 9. auf den 11.Platz zurück.

Die Spielgemeinschaft Briesen/Dissen hatte scheinbar die knappe Heimniederlage gegen die U23 vom VfB Krieschow gut verkraftet und trat selbstbewusst bei der SG Blau-Weiß Schorbus an, die seit drei Spieltagen einen Sieg hinterher rennen. Der Zeiger der Uhr hatte gerade zwei Umdrehungen hinter sich gebracht, als sie per Strafstoß mit 0:1 in Führung gingen. Robin Domhardt wurde im 16er zu Fall gebracht. Er selbst verwandelte den fälligen Strafstoß. Gute Voraussetzungen für den weiteren Spielverlauf des Spieles. Doch die Freude über diese Führung währte nur drei Minuten, dann nämlich gelang Routinier Claudius Tusche der 1:1 Ausgleich. In der Folgezeit ein ausgeglichenes Spiel. Bis zur 27.Minute verlief alles gut, dann kam Goalgetter Christian Rinza an den Ball und brachte seine Elf wieder in Führung 1:2. Mit diesem Ergebnis ging es in die Pause. Nach der Pause hatte der Gastgeber mehrmals die Möglichkeit auszugleichen. Das passierte aber nicht. Dafür brachte Paul Windolf seine Elf in der 65.Spielminute zum 1:3. Danach fehlte dem Gastgeber die weitere Durchschlagskraft, um weitere Chancen zu erarbeiten. Christian Rinza erhöhte mit seinem zweiten und dritten Tagestor die endgültige Entscheidung zum 1:4 und 1:5. Mit den nun erzielten 11 Toren liegt er im Ranking an zweiter Stelle, gemeinsam mit Björn Schneller vom TSV/Kiekebusch. Briesen von Platz 12 auf Platz 10 vorgerückt. Schorbus von Platz 8 auf Platz 9 zurückgefallen.

Zum Kellerderby kam es in Guhrow. Der heimische Sportverein 1912 hatte die Spielgemeinschaft TSV Cottbus/Kiekebusch zu Gast. In einem niveauarmen Spiel rissen beide Vereine keine Bäume aus. Geprägt war dieses Spiel von vielen Fehlpässen, das unkontrollierte Wegschlagen des Balles, verlorenen Zweikämpfen etc. In den ersten 25 Spielminuten war der Gastgeber optisch überlegen und musste hier in Führung gehen (8. 21. 27.). Doch dann die plötzlich die Gästeführung. Der Gastgeber war im Vorwärtsgang, als ihnen der Ball abgenommen wurde. Dieser wurde weit auf die rechte Seite zu Björn Schneller gespielt, der den Ball sofort zur Mitte weiterleitete, wo ihn Paul Julius Kosmalla zum 0:1 verwandelte. Schon vier Minuten später die Vorentscheidung. Nach einem abgewehrten Angriff führte der direkte Gegenzug zum 0:2. Dieses Mal war es Björn Schneller, der für das 0:2 verantwortlich war. Sein elftes Saisontor. Mit Christian Rinza Platz zwei im Ranking. In der zweiten Spielhälfte keine spielerische Steigerung beider Vereine. Als Spielführer Heiko Jäger im 16er gefoult wurde, verwandelte Stefan Haschke per Strafstoß zum 1:2 Anschlusstreffer. Obwohl in der Folgezeit der Gastgeber alles versuchte den Ausgleich noch zu erzielen, gelang dieses nicht. Am Ende ein Spiel was man schnell vergessen sollte. Die Gäste von Platz 13 auf Platz 12 vorgerückt. Guhrow weiterhin auf einen Abstiegsplatz, Platz 15.

Vom Spiel Kolkwitz II gegen Drebkau lagen keine Informationen vor.

Joachim Rohde

Auslosung Viertelfinale im Kreispokal des FK Niederlausitz

Am 29.10.2019 fand bei INTERSPORT in der Spreegalerie die öffentliche Auslosung des Viertelfinals des INTERSPORT-Kreispokal des Fußballkreises Niederlausitz statt.

Folgende Paarungen wurden ausgelost:

SV Eiche Branitz – SC Spremberg 1896
SG Blau-Weiß Schorbus – VfB Krieschow U23
Kolkwitzer SV 1896 – SV Döbern
SG Groß Gaglow – SV Wacker 09 Cottbus-Ströbitz (Pokalverteidiger)

Die Spiele finden in der Zeit vom 15.11. bis 17.11.2019 statt.

Joachim Rohde

Vorschau 10.Spieltag + Nachholspiele Kreisoberliga FK Niederlausitz 2019/2020

Hallo Fußballfreunde!

Mit dem 10.Spieltag wird das erste Drittel der Meisterschaft abgeschlossen. Dabei findet das absolute Highlight in Krieschow statt.

Der noch ungeschlagene Spitzenreiter der Liga, die U23 vom VfB Krieschow, empfängt den Tabellenzweiten, den SV Lausitz Forst, der seit acht Spielen ungeschlagen ist. Der Gastgeber hat noch eine Rechnung mit den Neißestädtern offen, verloren sie doch in der Vorsaison beide Spiele gegen die Neißestädter. Dabei tut die 2:3 Heimniederlage vom 29.Spieltag noch heute weh. Dieses wollen sie korrigieren. Sieht man sich den derzeitigen Tabellenstand an, so hat der Gastgeber zwölf Tore mehr geschossen. Bei den Gegentoren gibt es nur ein Tor Unterschied (14 vs. 15). Ein Spiel auf Augenhöhe. Wer findet sein Spiel zuerst und kann es dem Gegner aufzwingen? Natürlich sollte der Heimvorteil ein Vorteil sein. Doch die Neißestädter haben es in der Vorsaison vorgemacht, wie dieser Nimbus geknackt werden kann. Bei einem eventuellen Sieg der U23 würden diese ihren Punktevorsprung gegenüber den Gästen auf fünf ausbauen. Bei einem Sieg der Neißestädter könnten sie erstmals in der Saison die Tabellenführung übernehmen.
Mein Tipp: Erfolg für die U23 vom VfB Krieschow.

Die SG Groß Gaglow muss zum Aufsteiger in den Spreewald fahren, zur SG Burg, die bisher überraschend gut im Oberhaus des Fußballkreises Niederlausitz mitspielt. Die Gäste ringen zurzeit um ihre Form. Es läuft nicht so wie gewohnt. Der Gastgeber hat in der Vorwoche in Sielow seine dritte Saisonniederlage hinnehmen müssen. Eine interessante Konstellation. Die Tagesform muss hier mitentscheiden über die Punktvergabe.
Mein Tipp: Erfolg für die SG Groß Gaglow.

Die Spielgemeinschaft Dissenchen/Haasow hat den FSV Viktoria 1897 Cottbus zu Gast. In der Vorsaison gab es in beiden Spielen deftige Niederlagen für die Spielgemeinschaft. Die Gäste zählen mit zu den Meisterschaftsfavoriten. Um weiterhin im Meisterschaftsgeschehen mitzuwirken, zählt nur ein Sieg. Gelingt dem Gastgeber die Überraschung und fährt den vierten Saisonsieg ein?
Mein Tipp: Erfolg für den FSV Viktoria Cottbus.

Zum Tabellennachbarschaftsduell kommt es in Kausche. Die heimische Sportgemeinschaft hat den SV Motor Cottbus zu Gast. Die Gäste müssen sich gegenüber der Vorwoche mächtig steigern, um in Kausche zu punkten. Wenn der Gastgeber ähnlich spielt wie in der Vorwoche beim Aufsteiger TSV Cottbus/Kiekebusch, dann ist ein Dreier möglich. In der Vorsaison gewann der Gastgeber an gleicher Stelle mit 3:1. Können die Gäste dagegenhalten und ebenfalls punkten?
Mein Tipp: Erfolg für die SG Kausche.

Die genesende Spielgemeinschaft Briesen/Dissen muss nach Schorbus reisen. Im Vorjahr gewannen die Gäste beide Vergleiche gegeneinander. Schorbus mit drei Niederlagen in Folge muss punkten, um nicht weiter abzudriften. Die Gäste haben ansteigende Form im Spiel gegen Krieschow nachgewiesen. Bei ähnlicher Verfassung ist ein Erfolg möglich.
Mein Tipp: Erfolg für die Spielgemeinschaft Briesen/Dissen.

Nach dem klaren Sieg in der Vorwoche gegen Schorbus, reist der SV Einheit Drebkau als Favorit zur Reserve vom Kolkwitzer SV 1896. Gelingt dem Schlusslicht der Tabelle der zweite Saisonsieg?
Mein Tipp: Erfolg für den SV Einheit Drebkau.

Die SG Sielow muss zum zweiten Mal in Folge gegen einen Aufsteiger spielen. Dieses Mal ist es die SG Blau-Weiß Klein Gaglow, die ihren dritten Saisonsieg hinterherlaufen. Ein entscheidendes Spiel. Denn sollte der Aufsteiger verlieren, bleibt er vorerst im Tabellenkeller, sprich in der Gefahrenzone. Die Gäste, nach dem knappen Sieg in der Vorwoche gegen Burg, benötigen ebenfalls den Dreier, um den Anschluss an das Mittelfeld nicht zu verlieren.
Mein Tipp: Erfolg für die SG Sielow.

Zum direkten Kellerderby kommt es in Guhrow. Der SV 1912 Guhrow hat den Aufsteiger, die Spielgemeinschaft TSV Cottbus/Kiekebusch, zu Gast. Auch ein wegweisendes Spiel für beide Vereine. Denn der Verlierer dieses Spieles bleibt dann für einige Zeit im Tabellenkeller sitzen. Kann der Gastgeber seine Routine in die Waagschale werfen und dieses wichtige Spiel für sich entscheiden?
Mein Tipp: Erfolg für den SV 1912 Guhrow.

Am Reformationstag (31.10.2019) finden zwei Nachholspiele vom 2. und vom 7.Spieltag statt.

Zum Kellerderby kommt es in Briesen. Die Spielgemeinschaft Briesen/Dissen hat den Aufsteiger, die Spielgemeinschaft TSV Cottbus/Kiekebusch, zu Gast. Das Spiel vom 2.Spieltag ist ein so genanntes Sechs-Punkte-Spiel, denn der Verlierer bleibt vorerst im Tabellenkeller. Der Sieger findet Anschluss an das untere Mittelfeld. Der Gastgeber ist wieder im Kommen. Wenn sie auch in der Vorwoche gegen den Spitzenreiter der Liga, der U23 vom VfB Krieschow, knapp verloren haben, ist doch eine spielerische Verbesserung festzustellen. Hinzu kommt der Heimvorteil, den sie in diesem Spiel nutzen wollen, um die drei Punkte daheim zu belassen. Die Gäste haben aus den letzten vier Spielen nur drei von zwölf möglichen Punkten einfahren können. Können sie eine Überraschung landen? Mit Björn Schneller haben sie einen Knipser in ihren Reihen, der für manches Tor gut ist.
Mein Tipp: Erfolg für die Spielgemeinschaft Briesen/Dissen.

Der Meisterschaftsmitfavorit, die SG Groß Gaglow, muss zur Spielgemeinschaft Dissenchen/Haasow reisen, die in den letzten beiden Spielen eine spielerische Steigerung nachweisen konnte. Die Gäste hatten in der Vorwoche gegen den SV 1912 Guhrow arge Probleme und zitterten sich zum kappen Sieg. War es nur eine „Eintagsfliege“? Oder deutete sich ein „Tief“ an? Der Gastgeber, auf Platz 10 liegend, benötigt die drei Punkte, um weiter im Mittelfeld vorzustoßen. Wer hat die besseren Nerven und findet zuerst zu seinem Spiel?
Mein Tipp: Erfolg für die SG Groß Gaglow.

Joachim Rohde

Rückblick 9.Spieltag Kreisoberliga FK Niederlausitz 2019/2020

Hallo Fußballfreunde!

Die vier an der Spitze stehenden Vereine vergrößerten ihren Vorsprung gegenüber der Verfolgern. Krieschow gewann knapp in Briesen. Lausitz Forst hatte Mühe gegen den Aufsteiger Klein Gaglow und gewann knapp. Der FSV Viktoria Cottbus ließ gegen den Tabellenletzten nichts anbrennen und gewann erwartungsgemäß. Groß Gaglow quälte sich zum knappen Sieg gegen Guhrow. Der gut gestartete Aufsteiger, die SG Burg/Spreewald, verlor beim Traditionsverein SG Sielow. Mit einem Unentschieden trennten sich Saspow und die Spielgemeinschaft Dissenchen/Haasow. Das Drebkauer Amtsderby zwischen dem SV Einheit Drebkau und der SG Blau-Weiß Schorbus entschieden die Gastgeber für sich. Die SG Kausche gewann beim Aufsteiger, der Spielgemeinschaft TSV Cottbus/Kiekebusch. Zu den Spielen:

In Drebkau kam es zu einem hoch brisanten Spiel. Nach der vorwöchentlichen Klatsche beim Meisterschaftsmitfavoriten, der U23 vom VfB Krieschow, war der heimische Sportverein Einheit im Spiel gegen die SG Blau-Weiß Schorbus auf Wiedergutmachung aus. Aber auch die Gäste waren im Zugzwang. Hatten sie doch zuvor zwei Niederlagen in Folge hinnehmen müssen. Die Konstellation vor dem Spiel war klar, jeder benötigte den Dreier. So entsprechend legten die Gäste auch wie die Feuerwehr los und hatten schon nach drei Spielminuten durch Andreas Böhm die erste große Möglichkeit, als er eine Flanke vor das Tor des Gastgebers schoss, die so viel wucht hatte, das Andy Branig im Hechtflug diesen Ball unschädlich machte. Fast im direkten Gegenzug prüfte Dennis Wietasch Schlussmann M. Jenzewski. Danach übernahm Drebkau das Spielgeschehen in ihre Hände. In der 12.Spielminute klingelte es das erste Mal bei den Gästen. Eine Flanke von der rechten Seite konnte Manuel Rehn annehmen und den Ball zur 1:0 Führung verwandeln. Sichtlich davon beeindruckt waren die Gäste. So hatten sie es sich nicht vorgestellt. Denn schon sechs Minuten später war es erneut Manuel Rehn, der das 2:0 vor den Füßen hatte, doch sein Schuss ging knapp am Tor vorbei. Drebkau blieb weiterhin am Drücker. In der 21. Spielminmute dann das 2:0. Nach einem krassen Torwartfehler kam Stefan Schicktanz mit dem Kopf an den Ball und netzte ihn ein. Die Gäste mussten sich neu orientieren und kamen zu ihrer ersten nennenswerten Möglichkeit in der 27.Spielminute, als nach einem Eckball, getreten von Nico Bartelt, diesen Ghaith Naghmouchi volley auf das Tor schoß, doch der Ball ging knapp vorbei. Jetzt hatten die Gäste ihre Phase, wo sie dem Anschlusstreffer sehr nahe kamen. Denn erneut war es Naghmouchi, der mit einem saftigen Schuss Branig zu einer Flugparade zwang. Um es vorweg zu nehmen, Andy Branig bekam vom Chronisten die Spreewaldkicker-Note 1, was er im weiteren Verlauf des Spieles mehrmals mit hervorragenden Leistungen bestätigte. Vier Minuten nach dieser Szene war es Routinier Marcel Kuba, der fünf Meter vor dem Tor an Branig scheiterte, der mit einer hervorragenden Parade reagierte. Dann ein Freistoß für die Gäste (37.) der aus 18 Meter, aus halbrechter Position von Nico Bartelt getreten, für Gefahr sorgte. Drei Minuten später, als nach einem Eckball Maximilian Hußner eine Riesenchance vergab. Fast im direkten Gegenzug die Entscheidung in diesem Spiel. Eine weite Flanke von der rechten Seite kam auf den langen Pfosten. Hier stand Stefan Schicktanz goldrichtig und er mit der Hacke das 3:0 erzielte. Das Tor des Tages, ein Tor für die ARD-Sportschau. Gleich nach dem Wiederanpfiff zur zweiten Spielhälfte drängten die Gäste auf den Anschlusstreffer. Möglichkeiten hatten sie dazu in der 47. und 50.Spielminute. Zuerst musste Branig einen Kopfball aus Nahdistanz parieren. Dann folgte der gerade eingewechselte Neuzugang Robin Domhardt, der ebenfalls aus Nahdistanz an Branig scheiterte. In der 56.Spielminute ließ Maximilian Hußner einen 30 Meter Hammer vom „Stapel“ den, wer sollte es an diesem Tage weiter sein, Branig zur Ecke abwehren konnte. Von diesem Druck befreite sich der Gastgeber und kam noch zu einigen Chancen. So in der 68.Spielminute, als Jenzewski mit einer Fußparade einen höheren Rückstand verhinderte. Oder in der 70.Minute, als Manuel Rehn den eingewechselten Markus Richte in Position brachte, der aber vergab. In der Schlussphase des Spieles ein Hin und Her. Hierbei hatten die Gäste die besseren Möglichkeiten. Praktisch mit dem Schlusspfiff kamen die Gäste durch Marcel Kube zum nicht unverdienten Anschlusstreffer, als er einen abgefälschten Ball zum 3:1 verwandelte. Drebkau mit diesem Sieg von Platz 10 auf Platz 9 gerutscht. Schorbus nach der dritten Pleite in Folge nun auf Platz 8.

Der Mitfavorit der Meisterschaft, die SG Groß Gaglow, hatte den auf einen Abstiegsplatz befindlichen SV 1912 Guhrow zu Gast. Um es vorweg zunehmen, der Gastgeber hatte acht Spieler zu ersetzen und das merkte man ihren Spiel an. So entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. Doch im ersten Spielabschnitt fanden beide Vereine nicht das Tor. Nach gut einer Stunde Spielzeit (67.) ging der Gastgeber nach einem Freitstoß von Paul Reimer mit 1:0 in Führung. Zu erwähnen wäre, der Gastgeber hatte in diesem Spiel nicht einen Eckball erspielen können. Dagegen die Gäste, die sieben Mal dies schafften. Auch dies war ein Zeichen, wie es um die SG Groß Gaglow in diesem Spiel stand. In den Schlussminuten fielen dann noch zwei Tore. Zuerst gelang dem Gastgeber nach einem Foulspiel mit einem Freistoß durch Manuel Böckle das alles entscheidende 2:0 und in der Nachspielzeit (90+3) gelang den Gästen der 2:1 Anschlusstreffer. Für Gaglow ein Arbeits-, ja Kampfsieg. Man muss sich lange zurückerinnern, um ähnliches bei dem Gastgeber erlebt zu haben. Mit diesem Erfolg behalten sie sich die Chance weiterhin vorn mitzuspielen, Platz 4. Guhrow weiterhin auf einen Abstiegsplatz, Platz 15.

Der FSV Viktoria 1897 hatte einige Mühe den Tabellenletzten, die Reserve vom Kolkwitzer SV 1896, zu schlagen. Gegen eine dicht gestaffelte Abwehr fanden sie lange Zeit keine Mittel um diese aufzureißen. Chancen die herausgearbeitet wurden, wurden unkonzentriert vergeben. Dabei hatte Richard Lampel ein, zwei gute Gelegenheiten, die er aber leichtfertig vergab. Dann, innerhalb von vier Spielminuten, fielen drei Tore. In der 34. Spielminute gelang nach mehreren Versuchen durch Richard Lampel das 1:0. Doch die Freude über dieses Tor währte nicht lange, denn die Gäste kamen nach einem Abwehrfehler durch Ralf Gottwald zum 1:1 Ausgleich. Fast im direkten Gegenzug die erneute Führung für Viktoria. Aus dem Gewühl heraus war es Stefan Götz, der das 2:1 machte. Auch im zweiten Abschnitt bemüht sich Viktoria um weitere Tore. Doch eines sollte nur noch gelingen. Erneut war es Richard Lampel, der nach einem Eckball diesen mit dem Kopf in die Maschen setzte zum 3:1. Dieser Vorsprung stand in der Folgezeit nie in Gefahr. Am Ende ein hoch verdienter Sieg. Viktoria verbleibt auf Platz 4. Kolkwitz weiterhin Schlusslicht der Tabelle.

Der SV Lausitz Forst hatte sein drittes Spiel in Folge zu Hause zu bestreiten und diesen Heimvorteil sollten sie auch dieses Mal wieder nutzen. Dabei kam ihnen entgegen, dass die Gäste mit einer Rumpfelf antraten und sich erst in der 17.Spielminute komplettieren konnten. Auch beim Gastgeber fehlten Spielführer Jonny Kerb und Markus Gebauer. Gleich nach dem Anpfiff zur hatten die Neißestädter die Möglichkeit in Führung zu gehen, als ein Pass von Spielführer Marvin Hartel zu Marcus Dörry kam und dessen Schuss aber Gästekeeper Weindok mit einer Fußabwehr parierte. Die Gäste versteckten sich nicht und versuchten ihr Heil mit langen Pässen aus der Abwehr heraus zum Torerfolg zu kommen. So ein Pass kam in der 9.Spielminute zu Abod Jasem, der diese Riesenmöglichkeit nicht nutzen konnte. Den Neißestädter fehlte das schnelle Umkehrspiel. Zu langsam wurde in der Offensive agiert. In der 27.Spielminute dann das 1:0 für den Gastgeber. Nach einer Flanke von Julien Lohse konnte Maik Warko den Ball sicher verwandeln. Er war es auch, der in der 57.Spielminute auf 2:0 erhöhen konnte. Eine Flanke von der rechten Seite konnten die Gäste nur klären in dem der Ball direkt vor den Füßen von Warko kam und dieser ungehindert verwandeln konnte. Im weitern Verlauf ließen die Gastgeber mehrere Chancen aus, um das Ergebnis weiter auszubauen. Vier Minuten vor Ultimo dann der Anschlusstreffer der Gäste. Nach einen Abwehrfehler kam Angelo Weber an den Ball, umkurvte Keeper Engelhardt und wurde von diesen im 16er zu Fall gebracht. Den fälligen Strafstoß verwandelte Martin Pötzsch zum 2:1. Die Neißestädter weiterhin auf Platz 2. Klein Gaglow auf Platz 14.

Die SG Sielow stand nach zwei Niederlagen in Folge im Zugzwang im Spiel gegen den Aufsteiger SG Burg/Spreewald. Vom Anpfiff an entwickelte sich ein ausgesprochenes Kampfspiel, indem sich der Aufsteiger nicht verstecken musste. Nennenswerte Chancen sprangen aber dabei nicht raus. Aber auch der Gastgeber „glänzte“ beim auslassen von Chancen. So ging es torlos in die Halbzeitpause. Gleich nach der Pause (47.) wurde Michael Krautzig im 16er gefoult. Den fälligen Strafstoß verwandelte Maik Watzke zur 1:0 Führung. Danach hatte der Torschütze noch ein, zwei Möglichkeiten das Ergebnis weiter auszubauen. Nach wiederholtem Foulspiel reduzierte sich der Gastgeber. Routinier Jörg Gabbert sah in der 79.Spielminute die Ampelkarte. Nun in Überzahl spielend, gelang den Spreewäldern daraus kein Kapital zu schlagen. In der 80.Spielminute traf Michael Krautzig nur die Querlatte des gegnerischen Tores. Das hätte das 2:0 sein können. In der dreiminütigen Nachspielzeit sah auch Schlussmann Martin Weise vom Gastgeber Gelb/Rot. Am Ende ein Spiel, welches man schnell vergessen sollte. Sielow hat durch diesen Sieg Platz 14 verlassen und ist auf Platz 11 vorgerückt. Der Aufsteiger aus dem Spreewald verbleibt auf Platz 5!

Der zweite Aufsteiger, die Spielgemeinschaft TSV Cottbus/Kiekebusch, wollte im Spiel gegen die SG Kausche seinen zweiten Saisonsieg einfahren, doch daraus wurde nichts. Die Gäste bestimmten das Spiel, welches besonders von Marcel Hinz getragen wurde, der nach langer Verletzungspause (Kreuzbandriss) wieder im Einsatz war und diesem Spiel das Gepräge gab. Innerhalb von fünf Spielminuten (23., 25., 28.) gelang den Gästen die Vorentscheidung in diesem Spiel. Durch einen groben Torwartfehler ging die SG Kausche in Führung. Schlussmann RicoJensch trudelte der Ball zwischen die Beine ins Tor, 0:1. Diesen Schock nutzen die Gäste und kamen zu zwei gut heraus gespielten Toren. Mit dem 0:2 gelang Hinz ein guter Comeback Einstand. Lukas Kilisch besorgte das 0:3. Die Gäste legten gleich nach dem Wiederanpfiff zur zweiten Spielhälfte (54.) nach, als Denny Tim Trusch für das 0:4 verantwortlich zeichnete. Die Gäste blieben weiter am Drücker. So war das 0:5 in der 69.Spielminute Ausdruck ihrer Überlegenheit. Eine scharfe Eingabe kam vor das Tor, der Ball sprang an das Bein von Niels Schmidt, von wo aus der Ball die Torlinie überschritt, 0:5. Wer nun dachte dass das halbe Dutzend vollgemacht werden würde, der irrte. Plötzlich war der Spielfaden bei den Gästen gerissen. Das nutzte der Aufsteiger und kam in den letzten zehn Spielminuten durch Björn Schneller und Christopher Schöne zu den Anschlusstreffern 1:5 und 2:5. Bruder Leichtsinn wurde zu Recht bestraft. Die Mannschaft widmete diesen Sieg seinem Trainer Peter Wöhler, der an diesem Tage seinen 61.Geburtstag feierte. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH. Kausche verbesserte sich von Platz 8 auf Platz 7. Die Spielgemeinschaft TSV Cottbus/Kiekebusch von Platz 12 auf Platz 13 zurück gefallen.

Die Spielgemeinschaft Briesen/Dissen hatte den Meisterschaftsfavoriten, die U23 vom VfB Krieschow, zu Gast. Wer da annahm, dass die Gäste ähnlich wie in der Vergangenheit auftrumpfen würden und alle zu Boden spielen, der wurde eines Besseren belehrt. Der Gastgeber spielte mit und bewies, dass sie wieder fast ihre bewährte Spielweise gefunden haben. In der 10.Spielminute wurde ihnen ein klarer Handelfmeter vom Unparteiischen verwehrt. Als sich schon alle auf ein torloses Unentschieden zur Pause einstellen wollten, pfiff der Unparteiische Strafstoß für die Gäste, den Chris Hnyk sicher zur 0:1 Führung verwandelte. Der Gastgeber haderte hier bei dieser Entscheidung mit dem Unparteiischen. Gleich nach der Pause (51.) konnte Danny Kobelt auf 0:2 erhöhen, als er einen verlorenen Ball des Gastgebers aufnahm und verwandelte. Hoffnung keimte bei der Spielgemeinschaft auf, als Marko Böttcher fast im direkten Gegenzug das 1:2 erzielte. Erneut war es Danny Kobelt, der in der 71.Spielminute den alten Abstand wieder herstellte, 1:3. Briesen gab nicht auf und warf alles nach vorn. Sie wurden mit dem 2:3 belohnt, als aus einer Spielertraube heraus Christian Rinza aus Nahdistanz einnetzen konnte. Die Chance zum Ausgleich war in der Schlussminute noch möglich, als ein Freistoß zu Christian Rinza kam und er mit dem Kopf knapp scheiterte. Das war die beste Tagesleistung seit langer Zeit vom Gastgeber auf die es sich lohnt weiter aufzubauen. Durch diese Niederlage sind sie von Platz 11 auf Platz 12 zurückgefallen. Krieschow weiterhin ungeschlagen Tabellenführer.

Ein Spiel auf Augenhöhe erlebten in Saspow die Zuschauer bei richtigem Herbstwetter zwischen dem SV Motor Cottbus-Saspow und der Spielgemeinschaft Dissenchen/Haasow. Der Gastgeber, nach zwei Siegen in Folge, wollte auch dieses Heimspiel für sich entscheiden. Auch die Gäste wollten dem vorwöchentlichen Heimsieg einen weiteren folgen lassen. So traten sie auch entsprechend auf und hatten ihre erste gute Möglichkeit in der 12.Spielminute nach einem Solo von Daniel Lehmann, welcher zur Ecke abgewehrt werden konnte. In der Folgeminute musste eigentlich das 0:1 fallen, als Michel Schröder den Ball am langen Pfosten knapp ins Aus beförderte. Fast im direkten Gegenzug dann das 1:0 für den Gastgeber. Der Ball wurde schnell nach vorn gespielt, wo ihn Ben Kobsda von der rechten Seite aus vor das Tor spielte. Hier stand Oliver Matschke goldrichtig und verwandelte sicher. Die Gäste antworteten mit einer Daueroffensive mit einigen guten Möglichkeiten. So in der 25.Spielminute, als nach einem Eckball Spielführer Toni Pilny an Schlussmann Ronny Hannusch scheitere. Oder in der 30.Spielminute, als Pilny Christian Schäfer in Szene setzte. Schon hier musste der Ausgleich fallen. Der Ausgleich lag zu diesem Zeitpunkt in der Luft. Sapow fand keine Mittel die Gäste energisch entgegenzutreten. In der 37.Spielminute war es dann so weit. Ein langer Ball von der rechten Seite kam in den Strafraum. Hier sprang Michel Schröder am höchsten und gab mit dem Kopf dem Ball eine andere Richtung, 1:1. Die Gäste waren weiter am Drücker. In der 40.Spielminute führte ein 35 Meter Freistoß fast zum 1:2. Im direkten Gegenzug dann der Gastgeber, der ebenfalls mit einem Freistoß von Spielführer Jochen Knauer die Chance hatte die erneute Führung zu erzielen. Mit diesem 1:1 Unentschieden ging es in die Pause. Im zweiten Spielabschnitt häuften sich die Abspielfehler beim Gastgeber oder es wurden die Bälle zu leichtfertig vergeben, in dem die Bälle zu weit vom Fuß sprangen und damit den Gegner immer wieder zum Ballbesitz brachten. Nach gut einer Stunde Spielzeit war es Ole Jannes Knuth, der den Ball nur knapp über das Tor der Gäste schoss. Dann die 72. Spielminute: Ein Freistoß kam vor das Tor der Gäste, Sanny Haupt konnte diesen mit dem Kopf in die Maschen setzen, 2:1. Doch die Freude über diese erneute Führung währte nicht lange. Denn schon vier Minuten später gelang den Gästen per Strafstoß der 2:2 Ausgleich. Was war geschehen? Schlussmann Ronny Hannusch tendelte mit dem Ball ohne Not und ließ sich viel Zeit dabei. Daniel Lehmann lief auf den Schlussmann zu, gewann den Ball und wurde dann von Hannusch im 16er gefoult. Der Pfiff kam sofort, Strafstoß. Den verwandelte David Bär zum 2:2 Unentschieden. Der Ball sprang gegen den linken Innenpfosten und von dort in das Tor. Ein vermeidbares Tor. Danach suchten die Gäste die Entscheidung. Saspow konnte dieses Unentschieden über die Zeit bringen. Am Ende ein schmeichelhaftes Unentschieden für den Gastgeber, die trotz der zwei verschenkten Punkte Platz 6 belegen. Dissenchen/Haasow hält Platz 10 fest.

Joachim Rohde

Vorschau 9.Spieltag Kreisoberliga FK Niederlausitz 2019/2020

Hallo Fußballfreunde!

Alle Favoriten haben am 9.Spieltag lösbare Aufgaben zu bewältigen.

So muss der noch ungeschlagene Spitzenreiter der Liga, die U23 vom VfB Krieschow, zur Spielgemeinschaft Briesen/Dissen reisen. Der Gastgeber hat nach zwei Siegen in Folge und dem neuen Spielertrainer scheinbar in die Spur gefunden. Ob aber der souveräne Ligaprimus zu bewältigen ist, das scheint doch in den Sternen zu stehen. Zu souverän trat dieser in den letzten Spielen und im Pokal auf. Hinzu kommt, dass er seine tadellose Bilanz nicht gefährden will. Alles andere als ein Erfolg für die Gäste wäre die Überraschung an diesem Spieltag.
Mein Tipp: Erfolg für die U23 vom VfB Krieschow.

Der SV Lausitz Forst hat sich mit dem Aufsteiger SG Blau-Weiß Klein Gaglow auseinanderzusetzen, die in der Vorwoche zu Hause gegen Briesen gerade so ein zweistelliges Ergebnis noch abwenden konnten. Der Gastgeber war im siebenten Spiel in Folge erfolgreich, so dass vom Papier her alles klar sein sollte. Die Neißestädter werden sich nicht überraschen lassen, zu mal bei den Gästen einiges im Argen ist.
Mein Tipp: Erfolg für den SV Lausitz Forst.

Die SG Groß Gaglow ist wieder im Kommen. Sie haben ihre spielerische Klasse in der Vorwoche in Kausche hervorragend unter Beweis gestellt. Die Gäste, zurzeit auf einen Abstiegsplatz liegend, werden alles versuchen, zumindest einen Punkt zu erkämpfen. Ob es gelingt? In der Vorsaison verloren sie beide Spiel gegen den Gastgeber.
Mein Tipp: Erfolg für die SG Groß Gaglow.

Nach dem Sieg in der Vorwoche in Schorbus sollte Viktoria Cottbus an diesem Wochenende gegen das Schlusslicht der Tabelle, der Reserve vom Kolkwitzer SV 1896, der klare Favorit sein. Die spielerische Leistung in der Vorwoche zu Hause gegen Saspow war zu bescheiden, um Viktoria ernsthaft zu gefährden. In der Vorsaison mussten beide Spiele an Viktoria abgegeben werden.
Mein Tipp: Erfolg für den FSV Viktoria 1897 Cottbus.

Der gut gestartete Aufsteiger aus Burg muss zum angeschlagenen Traditionsverein SG Sielow antreten. Der Gastgeber steckt in der Bredouille. Zwei Siege stehen zurzeit nur auf der Habenseite. Das soll geändert werden. Doch die Gäste konnten mehrmals nachweisen, dass sie in der Kreisoberliga angekommen sind. Fünf Siege und ein Unentschieden sind die Ausbeute ihrer acht Spiele. Das sind 16 Punkte!
Mein Tipp: Erfolg für die SG Burg /Spreewald.

Zu einem interessanten Spiel kommt es in Saspow. Die heimische Motor-Elf hat die Spielgemeinschaft Dissenchen/Haasow zu Gast, die sie in der Vorsaison in beiden Spielen besiegen konnten. Beide Vereine zählten zu den Siegern der Vorwoche. Kann die Spielgemeinschaft das kleine Hoch des Gastgeber mit einem Sieg unterbrechen? Der Gastgeber ist aus den letzten Spielen spielerisch gestärkt hervorgegangen. Sie werden ihren Heinvorteil nutzen wollen, um mit einem Sieg ihre gute Tabellenposition zu stärken.
Mein Tipp: Erfolg für den SV Motor Cottbus-Saspow.

Zum Drebkauer Amtsderby kommt es in Drebkau. Der SV Einheit hat die SG Blau-Weiß Schorbus zu Gast. Beide Vereine zählten zu den Verlierern der Vorwoche. Dabei erlitt der Gastgeber eine deftige Auswärtsniederlage beim Spitzenreiter Krieschow. Drebkau benötigt die drei Punkte, um aus der Gefahrenzone zu kommen. Die Gäste könnten ihren guten Mittelfeldplatz behaupten. In der Vorsaison gewannen die Gäste beide Begegnungen gegeneinander. Drebkau will dieses ändern.
Mein Tipp: Erfolg für den SV Einheit Drebkau

Der Aufsteiger TSV Cottbus/Kiekebusch muss sich mit der SG Kausche auseinander setzen. Beide Vereine konnten bisher noch nicht überzeugen. Ein Spiel auf Augenhöhe. Wer gewinnt, bleibt im Mittelfeld der Tabelle. Die Tagesform sollte entscheiden.
Mein Tipp: Erfolg für die SG Kausche.

Joachim Rohde

Rückblick 8.Spieltag Kreisoberliga FK Niederlausitz 2019/2020

Hallo Fußballfreunde!

Zum zweiten Mal wurde in dieser Saison die 40 Tore Grenze überschritten. 42 an der Zahl! Das ergibt einen Schnitt pro Spiel von 5,25 Toren.

Marcus Dörry wartete mit einem echtem Hattrick auf, im Spiel gegen die SG Sielow. Auch der Torschützenbeste der Vorsaison, Christian Rinza, von der Spielgemeinschaft Briesen/Dissen, schoß wieder Tore, auch ihm gelangen drei Tore, aber kein Hattrick. Zu ihnen gesellt sich noch Danny Kobel von der U23 vom VfB Krieschow, der ebenfalls drei Mal traf.

Der Spitzenreiter der Liga, die U23 vom VfB Krieschow, deklassierte den SV Einheit Drebkau und festigt die Spitzenposition. Die Verfolger, SV Lausitz Forst, SG Groß Gaglow und FSV Viktoria 1897 Cottbus, gewannen ebenfalls ihre Spiele und bleiben dem Spitzenreiter auf den Fersen.

Motor Saspow gelang ein wichtiger Sieg bei der Reserve vom Kolkwitzer SV 1896. Auch die beiden Spielgemeinschaften, Briesen/Dissen und Dissenchen/Haasow, gewannen ebenfalls drei ganz wichtige Punkte. Der Aufsteiger SG Burg/Spreewald schlug in einem ausgeglichenen Spiel den SV1912 Guhrow etwas zu hoch. Die beiden anderen Aufsteiger, die Spielgemeinschaft TSV Cottbus/Kiekebusch und die SG Blau-Weiß Klein Gaglow, mussten mächtig Lehrgeld zahlen und verloren hoch ihre Spiele. Zu den Spielen:

Die SG Groß Gaglow, mit zu den Meisterschaftsfavoriten zählend, musste stark ersatzgeschwächt zur SG Kausche reisen, um zu versuchen, ihren sechsten Saisonsieg einzufahren, nach dem in der Vorsaison beide Spiele gegeneinander Unentschieden ausgegangen waren. Trotz dieses Handicaps bestimmten sie vom Anpfiff an das Spielgeschehen. Dazu spielte ihnen auch das frühe Führungstor in die Karten. In der 5.Spielminute wurde ein Freistoß aus linker Position geschlagen, Sven Jordan schraubte sich am höchsten und nickte mit dem Kopf den Ball in die Maschen zum 0:1 ein. Sechzig Sekunden später fast das 0:2, als Manuel Böckle mit einem 30 Meter Hinterhaltschuss Kausche in Verlegenheit brachte. Kurz danach noch einmal Sven Jordan, der den Ball knapp über die Torlatte des gegnerischen Tores köpfte. Der Gastgeber hatte seine erste nennenswerte Möglichkeit in der 12.Spielminute, als Christian Friedrich das Tor knapp verfehlte. Danach fast nur noch ein Spiel auf ein Tor. Chancen über Chancen wurden fahrlässig vergeben. Schon hier merkte man nicht das Fehlen von Chilla, Jugert, Manhardt, L. Böckle etc. Der Gastgeber kam nur durch Standartsituationen oder Einzelleistungen zu möglichen Chancen. In den letzten fünf Spielminuten der ersten Spielhälfte das unerklärliche Nachlassen der Gäste. welches hätte vom Gastgeber bestraft werden müssen. Plötzlich hatten sie einige Hochkaräter, die den Ausgleich bringen müssen. Dabei hatte Christian Friedrich mit einem Hammerschuss aus 30 Meter, aus halbrechter Position, die größte Möglichkeit. Er fand aber seinen Meister in Danny Hübner im Tor der Gäste, der mit einem Hechtsprung in die rechte Ecke flog und den Ball unter Kontrolle brachte. Es sollte nicht unerwähnt bleiben, dass Hübner im ganzen Spiel fast der elfte Feldspieler der Gäste war. Er las das Spiel und schaltet sich mit überlegten Ballpassagen oder Pässen in das Spiel mit ein. Gleich nach der Pause (49.) erneut ein frühes Tor, welches die Vorentscheidung in diesem Spiel war. Eine Dreierkombination zwischen Manuel Böckle, Dennis Hauska und Christoph Donath, der den Abschluss tätigte, 0:2. Dieses löste die innere Spannung bei den Gästen. Fortan lief ihr Spiel, so dass des Öfteren der Gastgeber nur zuschauen konnte. Hinzu kam ein unglückliches Foulspiel im 16er von ihnen an Mathias Krüger. Den fälligen Strafstoß verwandelte der für solche Sachen zuständige Dennis Hauska sicher zum 0:3. Sein sechstes Saisontor. Platz 8 im Ranking. In den Schlussminuten dann noch das 0:4. Der gerade eingewechselte Paul Reimer verwandelte, nach dem er erst sechzig Sekunden auf dem Platz war, einen Pass der von der linken Außenbahn hereingebracht wurde, zum 0:4. Ein Sieg der Gäste, der auch in dieser Höhe völlig in Ordnung geht. Die SG Groß Gaglow verteidigt Platz 3. Die SG Kausche verbleibt auf Platz 8.

Die SG Burg/Spreewald gewann ein Spiel, welches auch ihr Gegner, der SV 1912 Guhrow, hätte gewinnen können. In den neunzig Spielminuten ein Spiel auf Augenhöhe. Die Spreewälder hatten dabei die bessere Chancenverwertung und nutzten sie fast zu einhundert Prozent. Erst kurz vor der Pause (39.) war es Tobias Tornow, der die erste richtige Chance nutzte und die Führung erzielte zum 1:0. Gleich nach der Pause legten sie per Doppelpack (50., 57.) nach und erhöhten durch Matthes Hausten auf 2:0 und Tobias Bubner auf 3:0. Guhrow gab nie auf. Ihr großes Manko an diesem Tage war das nicht nutzen ihrer Möglichkeiten. So kamen die Spreewälder in der 76.Spielminute durch Dennis Richter noch zum 4:0. Guhrow wurde unter Wert geschlagen. Durch diese Niederlage belegen sie wieder einen Abstiegsplatz, Platz 15. Die SG Burg/Spreewald verteidigt Platz 5.

Der noch ungeschlagene Spitzenreiter der Liga, die U23 vom VfB Krieschow, besiegte den SV Einheit Drebkau mühelos. Die Gäste hatten über die gesamten 90 Spielminuten nie eine Chance gehabt, dem Favoriten ernsthaft in Verlegenheit zu bringen. Es war ein Spiel auf ein Tor. Innerhalb von zehn Spielminuten (24, 29., 34.) gelang dem Gastgeber die Vorentscheidung in diesem Spiel. Schon in dieser Phase des Spieles musste der Gastgeber weit aus höher in Führung liegen. Gleich nach der Pause waren es wiederum nur zehn Spielminuten (48, 49.,55., 58.), wo weitere vier Tore erzielt wurden. Bei noch größerer Konzentration lag ein zweistelliges Ergebnis im Bereich des Möglichen. Krieschow II weiterhin an der Spitze der Tabelle. Der SV Einheit Drebkau ist vom neunten Platz auf den zehnten Platz zurückgefallen.

Die SG Blau-Weiß Klein Gaglow erlebte ein Heimdesaster gegen die Spielgemeinschaft Briesen/Dissen. Scheinbar hat der neue Spielertrainer, Randy Gnädig, bei den Gästen gleich den Kern getroffen, woran es in der Vergangenheit gehapert hat. Denn es war schon beeindruckend, wie sie beim Aufsteiger auftraten. Schon nach zehn Spielminuten lag der Ball beim Gastgeber das erste Mal im Netz, als Marcus Noack zum 0:1 einnetzte. Doch vor diesem Rückstand des Gastgebers hatte Angelo Weber die Chance das Führungstor zu markieren, doch allein vor Gästekeeper Daniel Glode vergab er diese Möglichkeit. Nach genau einer Stunde Spielzeit erhöhte Marko Böttcher auf 0:2. Kurz danach noch einmal Angelo Weber, der eine Riesenchance hatte, aber an Daniel Glode im Tor der Gäste wieder scheiterte. Fast mit dem Pausenpfiff erhöhte Goalgetter Christian Rinza zum 0:3. Schon hier war das Spiel für den Aufsteiger verloren. Hoffnung keimte bei ihnen auf, als sie in der 50.Spielminute auf 1:3 verkürzen konnten. Ein scharfer Schuss auf das Tor der Gäste konnte Glode nur prallen lassen. Jasem Abod war zur Stelle und sein Nachschuss ging in das Tor. Die Anwort folgte auf dem Fuße. Mit einem Doppelpack in der 55. und 57.Spielminute erhöhen erneut Marcus Noack und Christian Rinza auf 1:4 bzw. 1:5. Rinza gelang in der 73.Spielminute noch das 1:6 und damit sein drittes Tor an diesem Tage. Dies ist Platz 6 im Ranking, gemeinsam mit Hebler (Krieschow II) und Lohse (SV Lausitz Forst). Das Spiel des Aufsteigers war nun völlig zusammen gebrochen. Ein schwaches Abwehrverhalten und die innere Einstellung fehlten und führten zu einem grottenschlechtem Spiel. In der 77.Spielminute zeigte der Unparteiische für die Spielgemeinschaft auf den Punkt. Was war geschehen? Marco Zahnow hielt einen gegnerischen Spieler im 16er am Trikot fest. Der Pfiff kam sofort. Böttcher verwandelte diesen Strafstoß zum 1:7. Schon zwei Minuten später erhöhten die Gäste durch Dennis Schröter auf 1:8. Zwei Minuten vor Ultimo gelang Claudius Tusche noch das 1:9. Klein Gaglow nun vom 11.Tabellenplatz auf Platz 13 zurückgefallen. Briesen verlässt einen Abstiegsplatz (15) und belegt nun Platz 11!

Einen wichtigen Sieg konnte die Spielgemeinschaft Dissenchen/ Haasow gegen den Aufsteiger, der Spielgemeinschaft TSV Cottbus/Kiekebusch, einfahren, doch am Ende hing er noch am seidenen Faden. In der ersten Spielhälfte waren die Gastgeber die Aktiveren gewesen und bestimmten das Spiel. In der 14.Spielminute spielten die Gäste aber schnell nach vorn. Ein Pass genau in die Schnittstelle des Spieles wurde von Björn Schneller angenommen und der knallte den Ball an die Unterkante des Dissenchener Tores. Von dort sprang der Ball aber wieder in das Spielfeld zurück, Michel Schröder erkämpfte sich diesen Ball und leitete einen direkten Gegenzug ein, den am Ende David Bär zur Führung verwandelt zum 1:0. Schon sechs Minuten später erhöhte Christian Schäfer auf 2:0. Ein 20 Meter Schuss aus dem Halbfeld heraus flog über die Abwehr und dem gegnerischen Schlussmann Reinsberg hinweg ins Tor. Doch schon vier Minuten später gelang den Gästen der 2:1 Anschlusstreffer. Ein Eckball flog auf den zweiten Pfosten, wo Björn Schneller goldrichtig stand und einnetzte. Nach einer halben Stunde Spielzeit erhöhte Maikel Krüger auf 3:1. Als den Gästen schon kurz nach der Pause (55.) der erneute Anschluss gelang, den Stephan Günther erzielte, kam der Gastgeber noch in arge Nöten. In der 70.Spielminute hatte Björn Schneller das 3:3 vor den Füßen, als er allein vor Schlussmann Andreas Rammel auftauchte, aber an diesen scheiterte, der mit einer Glanzparade diesen möglichen Ausgleich verhinderte. Mit viel Glück und Geschick verteidigten sie danach diesen knappen Vorsprung bis zum Schlusspfiff. Die Spielgemeinschaft von Platz 10 auf Platz 9 vorgerückt. Der Aufsteiger verbleibt auf Platz 12.

Der Tabellenletzte, die Reserve vom Kolkwitzer SV 1896, hatte den SV Motor Cottbus-Saspow zu Gast. Wenn sie die so genannte Rote Laterne abgeben wollten, mussten sie die Gäste schlagen. So begannen sie auch ziemlich forsch die Anfangsminuten. Die Gäste hatten einige Probleme in ihren Reihen, welches den Gastgebern in die Karten spielte. In der 3.Spielminute hatte der Gastgeber einen Freistoß, den Sebastian Becker vor das gegnerische Tor schoss. Hier kam Nick Lossack an den Ball und prüfte Ronny Hahnusch im Tor der Gäste. Mit zunehmender Spielzeit wurden die Gäste optisch überlegen. Doch ihrem Spiel fehlte die Genauigkeit, viele Fehlpässe waren die Folge und die Chancenverwertung war gleich Null. Weiterhin wurde zu wenig untereinander gesprochen, so dass sogar Alexander Herzog im barschen Ton seine Mitspieler aufforderte das „Maul“ aufzumachen. Recht hatte er. In der 21.Spielminute dann die Gästeführung. Einen Freistoß von Spielführer Jochen Knauer knallte gegen die Abwehrmauer, Oliver Matschke schnappte sich das Leder und schoss zur Führung ein. Er war es auch, der nach einem Foulspiel im 16er an Ben Kobsda, den fälligen Strafstoß sicher zum 0:2 verwandelte. Danach überboten sich die Gäste mit dem Auslassen von Riesenmöglichkeiten. Hier in dieser Phase des Spieles mussten weitere Tore fallen. So gelang fast mit dem Halbzeitpfiff Ole Jannes Knuth das längst fällige 0:3, als er nach Vorlage von Ben Kobsda herrlich frei gespielt wurde. Vom Gastgeber kam kaum noch etwas. So mussten logischer Weise weitere Tore fallen. Alexander Herzog und Spielführer Jochen Knauer erhöhten in der 76. und 87.Spielminute auf 0:4 bzw. 0:5. Saspow von Platz 7 auf Platz 6 vorgerückt. Kolkwitz weiterhin Schlusslicht der Tabelle.

Das Spitzenspiel des 8. Spieltages fand in Schorbus statt. Der Gastgeber hatte Ohnsorg, Frömming und Böhme zu ersetzen. Die Anfangsminuten gehörten dem Gastgeber, der gleich in der 2.Spielminute, nach einem Eckball, die Chance hatte in Führung zugehen. Sechs Minuten später prüfte Paul Kobus Gästeschlussmann Florian Behrendt, der mit einer Glanzparade einen Rückstand verhinderte. Der zeichnete sch in den Folgeminuten ab. Viktoria stand völlig neben sich. Nichts lief richtig zusammen. Fehlpässe, verlorene Zweikämpfe und Ungenauigkeiten führten zur optischen Überlegenheit des Gastgebers. Prompt fiel auch die 1:0 Führung für Schorbus. Marcel Kuba gab die Vorlage für Nico Bartels der vollendete. In der Folgezeit ergaben sich einige gute Chancen für den Gastgeber das Ergebnis weiter auszubauen. So in der 19.Minute, als Ghaith Naghmouchi mutterseelenallein vor Schlussmann Behrendt auftauchte, aber an diesen scheiterte. Danach hatten Bartelt und Tischer die Möglichkeit zu erhöhen, aber auch sie vergaben kläglich ( 25., 28.). So ging es mit diesen knappen 1:0 in die Halbzeitpause. Erwähnenswert, das in der 34.Spielminute Schiedsrichter Lönnig aufgrund einer Verletzung das Spiel beenden musste. Dafür Assistent Michael Klose das Spiel weiter leitete. Ab der 45.Spielminute stand dann Sportkamerad Trabant für den verletzten Lönnig an der Seitenlinie. Gute Besserung! Als den Gästen gleich nach der Pause (49.) der Ausgleich gelang, nach Vorlage von Lars Marten Arlt verwandelt Niklas Kiesow zum 1:1, kam die große Zeit der Viktoria. Jetzt lief ihr Spiel wie in gewohnter Weise. Der Ball lief jetzt in ihren Reihen und es häuften sich nun die Einschussmöglichkeiten. Eine davon in der 60.Spielminute, als Lampel kurz hinter der Mittellinie an den Ball kam, auf das gegnerische Tor stürmte und überlegt einschoss zum 1:2. Was dann kam, war zum „Haare“ raufen. So tauchten fast im Minutentakt Arlt, Kiesow, Lampel allein vor Schlussmann Jenzewski auf, an diesem aber immer wieder kläglich scheiterten. Er war praktisch der elfte Feldspieler beim Gastgeber, der weit vor dem Tor seine Mannschaft immer wieder in Szene setzte und gut parierte. Eine „Spreewaldnote 1“ war diese spielerische Leistung. Nach dem Viktoria praktisch gegen eine Wand lief, kamen die Gastgeber in der 77. und 79.Spielminute zu Möglichkeiten, die den Ausgleich hätte bringen müssen. So scheiterte der eingewechselte Robert Krause und Christian Tischer, die ebenfalls allein auf den Schlussmann Behrendt stürmten, aber dann Nerven zeigten. Am Ende ein Arbeitssieg für Viktoria, der sie weiterhin in die Spitzengruppe belässt, weiterhin Platz 4. Schorbus von Platz 6 auf Platz 7 zurückgefallen.

In der Neißestadt wollte der SV Lausitz Forst seine Erfolgsserie fortsetzen. Mit der SG Sielow kam ein Verein nach Forst, der mächtig unter Druck stand. Sie befinden sich in der Gefahrenzone, mit nur sechs Punkten auf der Habenseite. Ein Punktgewinn musste also her, um aus dieser Zone herauszukommen. So verlief die erste Viertelstunde sehr ausgeglichen. Ein gegenseitiges Abtasten war die Folge. Erst ein Fernschuss von Domenik Patsch weckte das Spiel der Neißestädter. Wenig später (14.) musste der Gästeschlussmann Lauck einen Schuss von Marcus Dörry parieren. Maik Warko war zur Stelle und netzte ein. Marcin Piech hatte in der 30.Spielminute das 2:0 vor den Füßen, doch sein Fernschuss machte Lauck im Kasten der Gäste unschädlich. Dann die erste Chance der Gäste. Ein Freistoß konnte Engelhardt im Tor des Gastgebers gerade noch so parieren. Innerhalb von sechs Spielminuten (39., 41. und 44.) entschieden die Neißestädter das Spiel. Hier gelang Marcus Dörry ein echter Hattrick zum 2:0, 3:0 und 4:0. Gleich zu Beginn der zweiten Spielhälfte hatte der SV Lausitz die Möglichkeit durch den dreifachen Torschützen Dörry auf 5:0, doch sein Schuss landete in den Armen von Lauck. Ein bedauerlicher Unfall ereignete sich in den Schlussminuten. Kurz nach seiner Einwechslung (81.) fiel Steven Dannat in einem Laufduell mit einem Sielower Verteidiger so unglücklich, dass er sich das Schlüsselbein brach. Gute Besserung!!! Mit diesem Sieg verbleibt der SV Lausitz Forst auf Platz 2, Sielow von Platz 13 auf Platz 14 zurückgefallen.

Hinweis des Spielausschusses des FK Niederlausitz:
Die Auslosung des Viertelfinales des INTERSPORT-Kreispokals findet nicht am 24.10.19 sondern am 25.10.2019, um 18.00Uhr, in der Spreegalerie bei INTERSPORT statt.

Joachim Rohde