Rückblick 3.Spieltag Kreisoberliga FK Niederlausitz 2016/2017

Hallo Fußballfreunde!

Einen Zuschauerrekord für das laufende Spieljahr gab es an diesem 3.Spieltag der Kreisoberliga. Zu den acht Spielen kamen 707 Zuschauer und bekamen 27 Tore zu sehen. Das ergibt einen Schnitt pro Spiel von 3,4 Toren.

Der SV Fichte Kunersdorf und der Spremberger SV bleiben weiterhin verlustpunktfrei an der Spitze der Tabelle. Die Fichte Elf stieß auf unerwarteten Widerstand beim Aufsteiger SG Drachhausen/Fehrow und tat sich sehr schwer die Punkte aus Drachhausen mit nach Hause zu nehmen. Der Spremberger SV kam zum erwarteten Erfolg gegen eine ersatzgeschwächte Viktoria-Elf. Enttäuschende Saspower kamen in Sielow arg unter die Räder. Eine unerwartete, deklassierende Niederlage mussten sie hinnehmen. Wacker Ströbitz und die SG Groß Gaglow nutzten die Gunst der Stunde und gewannen ihre Auswärtsspiele in Briesen bzw. Forst. Die Aufsteiger Eiche Branitz und die SG Kausche kamen zu einem Unentschieden. Für die Eiche Kicker der erste Punktgewinn in dieser Saison. Der SV Lausitz Forst wandelt auf den Spuren der Saison 2015/2016. Auch heuer liegen sie punktlos an Tabellenende. Zu den Spielen:

Doppelveranstaltung in Krieschow. Mit dem Lausitzderby der Brandenburgliga, VfB Krieschow – BSV Guben Nord, standen sich im Vorspiel die beiden Reservemannschaften gegenüber. Beide Vereine mussten gegenüber dem zweiten Spieltag einige Veränderungen im Aufgebot vornehmen. Beim Gastgeber spielte sogar ihr Trainer Sven Jordan 30 Minuten mit. Bei den Gästen waren bis auf zwei Spieler alle Mann an „Bord“. „Wir müssen hier heute wenigstens einen Punkt mit nach Hause nehmen“ sprach Gästetrainer Uwe Rozek vor dem Spiel. Betreuer Koal-Mattusch vom gastgebenden Verein VfB sprach dagegen, „das wir beide Spiele gewinnen wollen“. Vom Spielbeginn an hatten sich die Gäste leichte Vorteile erspielen können. Schon nach acht Spielminuten musste Carsten Graske aus seinem Tor raus, um die Führung der Gäste zu verhindern. Er war es auch, der in der 15.Spielminute mit einer tollen Parade erneut die Gästeführung verhinderte. Tim Bönsel und Felix-Pascal Tovela hatten sich im Zweierpack diese Chance erarbeitet. Kurz danach war es Andre Götze, der die Möglichkeit hatte die Führung zu erzielen. Gelegentliche Konter des VfB wurden sicher abgefangen. Hierbei zeichnete sich immer wieder Max Wilhelm Jakob aus, der durch sein hervorragendes Stellungsspiel und seiner Übersicht zum besten Spieler auf dem Platz avancierte. Der Gastgeber war immer gefährlich bei Freistößen oder Einwürfen von Patrick Schreck, der eine gefährliche Klebe am Fuß hat und die weiten Einwürfe wie Vorlagen ankamen. Trotzdem waren es zu wenige Möglichkeiten die sie sich erarbeiteten. Nach dem sich Trainer Sven Jordan selbst auswechselte, startete der Gastgeber in der Schlussphase der ersten Halbzeit eine Offensive, die die Gäste zu höchster Konzentration zwang. Nach dem Seitenwechsel hatte Andre Götze nach einem Freistoß eine gute Möglichkeit die er aber vergab. Danach kam wieder eine Phase, indem der Gastgeber sich mehrere gute Möglichkeiten erspielte. So scheiterte in der 55.Spielminute Patrick Schreck und Gino Friedrich. Nach gut einer Stunde Spielzeit leiteten die Gäste eine erneute Offensive ein, in dem mehrmals Carsten Graske im Tor des Gastgebers mit guten Paraden einen Rückstand verhinderte. Im Minutentakt waren es Jan Maleki oder Magnus Pulm die Graske prüften. Hier in dieser Phase des Spieles fehlte ihnen die Abgeklärtheit und auch die Übersicht konzentriert zum Torerfolg zu kommen. So blieb es weiterhin torlos. Ab der 75.Spielminute leitete der VfB seine Schlussoffensive ein. Die Einwechslungen von Christian Tscherning und Oliver Born (beide 79. Min.) brachte mächtigen Schwung in die ganz in Weiß gekleideten Gastgeber. Aber auch sie verstanden es nicht die gut organisierte Abwehr von Max Wilhelm Jakob zu durchbrechen. Am Ende eine gerechte Punkteteilung. Punktgleich belegen sie die Plätze zehn und acht.

Wie schon in der Vorsaison ziert der SV Lausitz Forst nach drei Niederlagen in Folge das Tabellenende. Die guten Vorsätze der Neißestädter vor dem Spiel gegen die SG Groß Gaglow gerieten schon nach sechs Minuten ins Wanken, als Marvin Hartl einen Eckball unglücklich in das eigene Tor abfälschte. Danach operierten die Gäste mit langen Bällen und hatten damit Glück, da die Forster Defensive einige Stellungsfehler begingen und zudem klare Schnelligkeitsdefizite offenbarten. Schon diese Schwächen wurden im Spiel gegen Viktoria Cottbus sichtbar. Das 0:2 in der 21.Spielminute war so eine Folge dieser Schwächen. Das 0:3 fiel mit dem Pausenpfiff. Die einzige Möglichkeit in der ersten Spielhälfte für die Neißestädter hatte Domenik Patsch, die er aber nicht verwerten konnte. Mit viel Elan kamen die Gastgeber aus den Kabinen, als es in die zweite Halbzeit ging. In der 54.Spielminute kam der Gastgeber zum ersten Saisontor. Florian Müller köpfte einen Eckball in die Maschen. Danach noch die große Möglichkeit den Anschlusstreffer zu erzielen, als Tobias Woick zu lange zögerte den Abschluss zu tätigen, als er völlig frei vor dem Tor stand. Die Gäste ließen im zweiten Spielabschnitt mächtig nach, nutzen aber ihre einzige Chance in der 77.Spielminute, als Christoph Donath traf. Durch diesen Sieg belegen die Gäste Platz fünf in der Tabelle. Lausitz Fort bildet das Schlusslicht.

Die Spielgemeinschaft Briesen/Dissen musste fast die komplette Mannschaft im Spiel gegen die Reserve vom SV Wacker 09 Cottbus-Ströbitz ersetzen. Ein Grund dafür, für den nächsten Spieltag eine Spielabsage in Erwägung zu ziehen, lt. Abteilungsleiter Andreas Siegert nach dem Spiel. Durch diesen Umstand waren die Gastgeber in der Bredouille. Wacker bestimmte das Spielgeschehen. Nach gut einer halben Stunde Spielzeit kam der Gastgeber zur 0:1 Führung. Nach Meinung des Gastgebers wurde dieser Treffer aus klarer Abseitsposition erzielt. Briesen steckte dieses Tor unbeeindruckt weg. Noch vor Pause führte ein guter Angriff des Gastgebers zu einem Tor. Marvin Pfeifer wurde der Ball hervorragend durchgesteckt und er brauchte nur noch zu vollenden. Doch dieser Treffer wurde vom Unparteiischen, warum auch immer, aberkannt. Briesen fühlte sich brüskiert. In der Folgezeit taten sich die Gäste schwer den geschwächten Gegner zu beherrschen. Auch sie kamen nicht in die Gänge. Erst eine so genannte „Schwalbe“ führte zum Strafstoß. Diese Chance ließ sich Routinier Randy Gottwald nicht nehmen und verwandelte zum 0:2. Durch diesen zweiten Auswärtssieg belegt Wacker Platz drei in der Tabelle. Briesen in der Abstiegszone, Platz 13.

Aufsteiger SG Drachhausen/Fehrow hatte ein schweres Auftaktprogramm zu bewältigen, wo ordentlich Lehrgeld bezahlt wurde. So wollte man im dritten Spiel der Saison, gegen den Mitfavoriten der Meisterschaft SV Fichte Kunersdorf, beherzt zur Sache gehen. So traf der Favorit auf einen gut eingestellten Gegner, der gut verteidigte und somit die Gäste eine Stunde lang anrennen ließ. Kunersdorf fand keine spielerische Mittel dem Gastgeber bei zu kommen. Ein doch kurioses Tor gelang den Gästen in der 65.Spielminute. Eine weite Flanke bekam Felix Badack an den Rücken, mit einer schnellen Drehung kam er an den Ball und schoss diesen in das lange Eck zum 0:1. Sieben Minuten später das 0:2. Bis auf die Grundlinie der rechten Seite wird der Ball gespielt. Alles wartet auf eine Flanke in den Strafraum, doch Sebastian Pehla schießt den Ball mit soviel Effet auf das Tor, dass der Ball direkt im Tor einschlägt. Fast im Gegenzug der Anschlusstreffer. Alex Mehlisch setzt sich auf der rechten Seite durch, flankt vor das Tor, wo Tony Zeumke goldrichtig steht und den Ball mit dem Kopf aus 11 Meter verwandelt zum 1:2. Danach hatte Neuzugang Marcus Krüger eine Hundertprozentige, die er aber kläglich vergab. Am Ende eine Niederlage die in Grenzen gehalten wurde. Spielerisch waren Fortschritte zu erkennen. Trotzdem noch Punktlos auf Platz 15. Die Fichte Elf bleibt auf dem Platz an der Sonne.

Ein weiterer Aufsteiger macht von sich reden. Die SG Kausche hatte sein zweites Heimspiel gegen die SG Blau-Weiß Schorbus zu bestreiten. Mit Spannung wurde dieses Nachbarschaftsderby erwartet und die 144 Zuschauer bekamen ein doch torreiches Spiel zu sehen. Aus allen Träumen wurde der Gastgeber gerissen, als in der 18.Spielminute die Gäste durch ein Eigentor in Führung gingen. Was war geschehen? Eine fehlende Absprache zwischen Keeper Mike Neubert und Abwehrspieler Marius Klopfer führte zum Rückstand. Sechs Minuten später sogar das 0:2. Eine weite Flanke konnte Routinier Andreas Böhm mit dem Kopf verwandeln. Kausche nicht schockiert, denn schon vier Minuten nach diesem erneuten Rückstand kamen sie zum 1:2 Anschlusstreffer. Einen Angriff von der linken Seite vorgetragen konnte der mitgelaufene Sven Szerement verwandeln. Nun ein offener Schlagabtausch mit Möglichkeiten auf beiden Seiten. So Christian Tischer, der zweimal in guter Position vergab. Fünf Minuten vor Ultimo ein Angriff von der rechten Außenbahn. Der Ball kommt zu Elia Gosdschan und er vollendet zum 2:2. Danach noch Riesenglück für den Gastgeber, als erneut Tischer allein vor Schlussmann Neubert auftaucht, diesen gekonnt ausspielt, der Ball aber am Pfosten vorbei in das Aus geht. Am Ende eine gerechte Punkteteilung. Kausche auf Platz elf und Schorbus auf Platz neun.

Mit dem gleichen Ergebnis trennt sich der dritte Aufsteiger, der SV Eiche Branitz gegen den Kahrener SV 03. Die Gäste waren die spielerisch, technisch bessere Mannschaft. Der Gastgeber glich dieses mit unbändigem Kampfgeist und Willensstärke aus. Überraschend das 0:0 zur Pause. Die 03er verstanden es nicht ihre Vorteile in Tore umzumünzen. Die Führung gleich nach der Pause (53.) war zu diesem Zeitpunkt nicht unverdient. Nach einem Eckball kam Patrick Jahn mit dem Kopf an den Ball und verwandelte diesen sicher zum 1:0. Ein angebliches Foulspiel von Keeper Philipp Reich führte zum Strafstoß, den Florian Kasper sicher zum 1:1 verwandelte. Schon sieben Minuten später die erneute Führung für den Aufsteiger. Ein Superpass aus dem Mittelfeld heraus kann Rico Ramm annehmen und in das lange Eck verwandeln, 2:1. Die 03er drängten auf den Ausgleich. Eine erneute Niederlage drohte ihnen. So kam es wie es kommen musste. Ein langer Ball aus dem Halbfeld kam zu Knipser Eric Behrendt, der den zu lange wartenden Schlussmann Reich überlistete und zum 2:2 einschoss. Eine erneute Niederlage konnte noch abgewendet werden und somit ein Sturz in der Tabelle verhindert werden. Dadurch Platz 7. Der Gastgeber verweilt auf Platz 11.

Viktoria Cottbus hatte den großen Meisterschaftsfavoriten Spremberger SV 1862 zu Gast. In diesem Spiel hieß es das Gesicht zu wahren. Viktoria hatte einige Umstellungen zu bewerkstelligen, konnten aber den 0:1 Rückstand schon nach 15 Spielminuten nicht verhindern. Ein ungeschicktes Abwehrverhalten von Antonio Schneider führte zum Strafstoß, den, wer solle es anders sein, Mathias Jäckel zum 0:1 einschoss. Schon sechs Minuten später erhöhte er sein Torkonto auf 6, als er einen groben Abwehrfehler mit dem 0:2 bestrafte. Ein weiter Einwurf nutze er zu diesem Tor. In der zweiten Spielhälfte spielte Viktoria mit und hatte ein paar Möglichkeiten, die aber zu keinem Tor führte. Neuzugang Christian Wietasch nutze einen Konter zum Ausbau der Führung, 0:3. Am Ende gewannen die Gäste drei wichtige Punkte im Kampf um den Meistertitel. Platz zwei zurzeit. Viktoria auf Rang 12.

Zum Spitzenspiel des Tages kam es in Sielow. Die heimische Sportgemeinschaft hatte den Tabellendritten SV Motor Cottbus-Saspow zu Gast. Beide Vereine gewannen in der Vorsaison jeweils ihr Auswärtsspiel gegeneinander. Die Statistik sollte aufgebessert werden. Vor dem Spiel meinte Coach Uwe Kleemann (Sielow), das Sielow in der Pflicht steht, einen Sieg anzustreben. „In der Vergangenheit hatten wir mit Saspow immer einige Probleme. Sie liegen uns nicht. Dieses wollen wir maßgeblich beeinflussen“. Saspows Neutrainer Stefan Zupp sprach vor dem Spiel: „Wir wollen Fußballspielen, schön spielen und gewinnen.“ So sah es aber nach den ersten zwanzig Spielminuten nicht aus. Gefällig lief der Ball zwar durch ihren Reihen, doch zu pomadig wirkten alle Aktionen. Kein Feuer war in ihrem Spiel zu sehen. Der Gastgeber stand dagegen in erwarteter Abwehrhaltung. Sie setzten schnelle Nadelstiche und hier zeigten sich schon die ersten Schwächen der Gäste. In der fünften Spielminute der erste Eckball für die Gäste, die Erik Zerna, der in den nächsten Wochen definitiv den Verein verlassen wird, auf Grund eines Studiums in Dortmund, hereinbrachte, den Ball setzte Kevin Hauf an den Pfosten. Doch schon zwei Minuten später die unerwartete Führung der Schwarz-Gelben. Völlig unbedrängt und ohne Not gab Robin Kadler einen Rückpass auf das eigene Tor, welches aber völlig leer war, da Neuzugang Felix Selle zu weit vor seinem Tor stand und den etwas abgetrieben Ball nicht mehr erreichte und dieser inzwischen in das Tor trudelte. Die ganze Konstellation war durch diese Aktion über den Haufen geworfen worden. Eine Reaktion von den Spielern kam nicht. Es wurde weiterhin der Ball hin und her geschoben, ohne einmal den Versuch zu unternehmen einen direkten Angriff zu starten. Es kam noch schlimmer. Ein Angriff des Gastgebers konnte Selle hervorragend parieren, doch den zurückspringenden Ball konnte Christopher Knoll zum 2:0 verwandeln. Jetzt erwachten die Gäste. Nun wurde gespielt, wie man es von ihnen erwartete hatte und schon kam der Gastgeber in arge Nöten. In dieser Phase können sich die Gastgeber bei ihrem Schlussmann Martin Weise bedanken nicht den Anschluss bzw. Ausgleich kassiert zu haben. Jochen Knauer, Denny Wodtke oder Robin Kadler hatten nun die Möglichkeiten den Rückstand zu verkürzen, ja zu egalisieren. In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit hatte noch einmal Erik Zerna die Chance zum verkürzen. Doch mit dem Pausenpfiff die kalte Dusche. Erneut war es Christopher Knoll, der im zweiten Versuch das 3:0 markierte. Fast aussichtslos für die Gäste ging es in die zweite Halbzeit. In dieser Anfangsphase war es erneut Weise, der seiner Mannschaft vor dem Anschluss bewahrte. Er und Christopher Knoll waren die Matchwinner des Tages. Knoll gelang sogar der dritte Treffer, als er nach knapp einer Stunde Spielzeit auf 4:0 erhöhte. Acht Minuten vor dem Ende gelang Christopher Schütze durch Strafstoß der Ehrentreffer zum 1:4. Doch postwendend stellte der Spielführer des Gastgebers den alten Abstand wieder her. Am Ende eine Klatsche, die zum Denken veranlasst. Mit dieser Spielweise wird es in Zukunft keinen Blumentopf zu gewinnen sein. Noch ist es nicht zu spät zu reagieren. Durch diese Niederlage rutschten sie auf Platz 6. Der Gastgeber ist punktgleich auf Platz vier.

Joachim Rohde

Vorschau 3.Spieltag Kreisoberliga FK Niederlausitz 2016/2017

Hallo Fußballfreunde!

Nach der 2.Hauptrunde im Kreispokal geht es nun wieder, für vier Wochen, mit den Spielen der Meisterschaft weiter, bis dann erneut der Pokal mit dem Achtelfinale ansteht.

Der amtierende Spitzenreiter der Liga, der SV Fichte Kunersdor, muss zum derzeitigen Tabellenletzten, zur Spielgemeinschaft Drachhausen/Fehrow. Eigentlich eine klare Angelegenheit für die Gäste, doch aufgepasst! Obwohl der Gastgeber die beiden Auftaktspiele klar verloren hatte, war er im Pokal gegen Blau-Weiß Schorbus erfolgreich. Eine Leistungssteigerung war vorhanden. Ob diese gegen den Mitfavoriten der Meisterschaft ausreicht, um zu punkten, scheint doch fraglich. Die Gäste werden die Gunst der Stunde nutzen wollen, um ihre Spitzenposition mit einem Sieg zu festigen und auszubauen.
Mein Tipp: Erfolg für den SV Fichte Kunersdorf.

Der punktgleiche Spremberger SV muss zum FSV Viktoria Cottbus. Keine leichte Aufgabe für ihn, denn in der Vorsaison wurde hier an gleicher Stelle mit 4:2 verloren. Der Gastgeber hat nach der Auftaktniederlage gegen Sielow das zweite Spiel gegen Lausitz Forst klar gewinnen können. Auch im Pokal sind sie weiterhin erfolgreich. Für den Gastgeber ein Spiel der Standortbestimmung, denn die Gäste zählen mit zu den Meisterschaftsfavoriten. Im Pokalspiel gegen den SV Döbern zeigten sie erhebliche Abwehrdefizite, die der Gastgeber nutzen könnte, für einen ähnlichen Sieg wie in der Vorsaison.
Mein Tipp: Unentschieden.

Zu einem hoch interessantem Spiel kommt es in Sielow. Die heimische Sportgemeinschaft empfängt den bisher ungeschlagenen SV Motor Cottbus-Saspow. In der Vorsaison gewannen beide Vereine jeweils auswärts ihr Spiel. Die Gäste mussten in der Vorwoche eine empfindliche Pokalschlappe hinnehmen. Hinzu kommt, dass sie Ihr Torwartproblem noch nicht lösen konnten. Das kann ein Schwachpunkt in diesem Spiel für sie werden.
Mein Tipp: Erfolg für die SG Sielow.

Ein weiterer Mitfavorit der Meisterschaft geht auf Reisen. Der Kahrener SV 03 muss beim bisher nicht enttäuschenden Aufsteiger SV Eiche Branitz antreten. Der Gastgeber ist in neuer Umgebung wohl gut angekommen, aber noch keinen Punktgewinn erzielen können. Bei einer erneuten Niederlage verbleiben sie erst einmal im Tabellenkeller. Dass die Gäste ebenfalls zu besiegen sind, zeigt das Spiel gegen die Reserve vom VfB Krieschow II, wo sie in der Schlussminute durch ein Freistoß verloren hatten. Für beide Vereine schon ein richtungsweisendes Spiel.
Mein Tipp: Erfolg für den Kahrener SV 03 .

Ein weiteres brisantes Spiel gibt es in Krieschow. Die Reserve vom VfB Krieschow empfängt den Herbstmeister der Vorsaison BSV Guben Nord II. In der Vorsaison gewann jeder sein Heimspiel knapp. In Krieschow hieß es 1:0 und in Guben 2:1. Beide Vereine waren im Pokal spielfrei, so dass mit einem spannenden Spiel zu rechnen ist.
Mein Tipp: Erfolg für den BSV Guben Nord II.

Die Spielgemeinschaft Briesen/Dissen hat sich mit der Reserve vom SV Wacker 09 Cottbus-Ströbitz auseinanderzusetzen. In der Vorsaison konnte der Gastgeber beide Spiele für sich entscheiden. Da beide Vereine je mit einem Sieg und einer Niederlage gestartet sind, soll in diesem Spiel unbedingt ein Dreier her. Der Heimvorteil spricht für die Spielgemeinschaft.
Mein Tipp: Erfolg für die SG Briesen/Dissen.

Zum mit Spannung erwarteten Nachbarschaftsderby kommt es in Kausche. Aufsteiger SG Kausche erwartete die SG Blau-Weiß Schorbus. Beide Vereine sind ebenfalls mit je einem Sieg und einer Niederlage in die neue Saison gestartet. In der Vorwoche spielte beide im Pokal mit unterschiedlichem Erfolg. Der Gastgeber ist eine Runde weiter. Die Gäste verloren in Drachhausen erst im Elfmeterschießen. Die Tagesform sollte hier mit entscheiden bei der Punktvergabe. Wenn der Gastgeber ähnlich spielt wie beim Auswärtssieg in Ströbitz, könnten sie die Punkte in Kausche behalten.
Mein Tipp: Erfolg für die SG Kausche.

Für den SV Lausitz Forst schon ein ganz wichtiges Spiel an diesem Wochenende. Dass 0:0 aus der Vorsaison gegen Groß Gaglow ist zu revidieren Sie müssen gewinnen, denn bei einer erneuten Niederlage bleiben sie punktlos im Tabellenkeller. Auf alle Fälle muss spielerisch mehr kommen, wie im Spiel bei Viktoria Cottbus. Obwohl in Unterzahl spielend, fehlte zu mindestens in Halbzeit zwei der unbedingte Wille den Schaden zu begrenzen. Die Gäste sind bekannt für ihre Auswärtsstärke. Diese sollte man nicht unterschätzen.
Mein Tipp: Unentschieden.

Joachim Rohde

Rückblick 2.Hauptrunde im INTERSPORT Kreispokal des FK Niederlausitz

Hallo Fußballfreunde!

Die 2.Hauptrunde im INTERSPORT-Kreispokal ist Geschichte. Es gab wiederum einige Überraschungen. Drei höherklassige Vereine mussten die Segel streichen. Motor Saspow erlebte eine vermeidbare Pokalpleite in Burgneudorf. Vier Mal musste vom Punkt entschieden werden. Weiterhin gab es knappe, aber auch souveräne Favoritensiege. Zu den Spielen:

Einen Klassenunterschied war im Spiel zwischen dem Spremberger SV und dem SV Döbern nicht zu erkennen. Drei Mal mussten die Gäste einem Rückstand hinterherlaufen. Zur eigenen Führung kam es ab es nicht, obwohl Chancen dazu da waren. Aber der Reihe nach. Schon in der 6.Spielminute hielten die zahlreichen Zuschauer den Atem an, als nach einem Freistoß aus halblinker Position getreten, Neuzugang Wietasch den Ball nur gegen den linken Torpfosten köpfte. Der zurückspringende Ball konnte von der Gästeabwehr bereinigt werden. Nun gab es ein Spiel zwischen den Strafräumen. In der 13.Spielminute die Chance für die Gäste ein Tor zu erzielen. Nach einem Eckball kam der Ball zu Willi Mrosk, der diesen mit dem Kopf wuchtig an die Unterkante der Querstange beförderte. Diese Szene befeuerte das Spiel. Das Tempo zog an und auf beiden Seiten wurden Halbchancen herausgearbeitet. Hierbei zeigten sich, dass beide Abwehrreihen sehr löchrig waren. Nach Vorlage von Christian Wietasch kam Mathias Jäckel völlig freistehend an den Ball, den er über den herausstürzenden Schlussmann Christian John hinweg lupfte und der Ball in das leere Tor ging. Dabei verletzte sich der Keeper, so dass er ausgewechselt werden musste. Dem gerade eingewechselten Ersatzkeeper Schuffenhauer passierte ein folgenschwerer Fehler, der zum 2:0 führte. Jäckel nutzte die Möglichkeit zum Ausbau der Führung. War das schon der Pokal-Ko? Denn Jäckel bot sich in der 34.Spielminute die Riesenmöglichkeit einen Hattrick zu landen, als er aus gut 20 Meter einen Heber ganz knapp neben das leere Tor setzte. Das hätte die Vorentscheidung sein müssen. Doch plötzlich ging ein Ruck durch die Reihen der Gäste. Plötzlich bestimmten sie das Spiel. Vier Minute nach der Riesenchance des Gastgebers kamen sie zum Anschlusstor. Ein Freistoß aus linker Position getreten kam zu Manuel Zeschke, der völlig frei vor dem Tor des SSV stand und mühelos einschieben konnte. Diese Verwirrung des Gastgebers machten sich die Gäste zu Nutze, denn schon zwei Minuten nach dem Anschlusstor erzielten sie den 2:2 Ausgleich. Der polnische Spieler Jaroslaw Gad kam in der Hälfte des Gastgebers an den Ball, setzte zu einem unwiderstehliches Solo an und vollendete sicher. Der SSV war sichtlich von der Rolle. Eine Einzelaktion kurz vor der Pause von Spielertrainer Eric Schiffel hätte eigentlich die erneute Führung bringen müssen, als er einen Eckball mit Effet direkt auf das Tor schoss, so dass Schuffenhauer sein ganze Können aufbieten musste diesen Ball zu parieren. Gleich nach der Pause die erneute Führung für den Gastgeber. Nach Vorlage aus dem linken Mittelfeld kam Julian Obstoy an den Ball und schoss überlegt zum 3:2 ein. Erneut drängten die Gäste auf den Ausgleich. Dabei hatte der pfeilschnelle Eric Schwerdtner einige gute Szenen die Philip Schneider oder Johann Mrosk zu gefährlichen Möglichkeiten abschlossen. In der 75.Minute nutzte Gad erneut eine Abwehrschwäche des SSV zum 3:3. Bis zum Schlusspfiff passierte dann nichts mehr. In der Verlängerung hatte jeder zwei sehr gute Möglichkeiten das Spiel zu entscheiden. So Mathias Jäckel, als er völlig freistehend fünf Meter vor dem Tor den Ball über das Tor schlug. Da die Verlängerung zu Null ausging musste das Elfmeterschießen die Entscheidung bringen. Dabei schoss der erste Schütze der Gäste den Ball gegen den Pfosten, der Ball sprang zum anderen Pfosten und von dort in das Aus. Spremberg im Vorteil bis zum letzten Schützen des SSV. Dieser schoss so unplatziert, dass Schlussmann Schuffenhauer parieren konnte. Auf der Gegenseite scheiterte auch der letzte Schütze der Gäste. Am Ende ein etwas glücklicher Sieg für den Spremberger SV 1862.

Der SV Fichte Kunersdorf musste zu einem Überraschungssieger aus der 1.Hauptrunde, der Spielgemeinschaft Dissenchen/Haasow, reisen. Dementsprechend war auch ihr Spiel angelegt. Aus einer sichereren Abwehr heraus versuchten sie zum Torerfolg zu kommen. Doch sie trafen auf einen gut eingestellten Gegner, der das Spiel zumindestens vierzig Spielminuten offen gestaltete. Denn da kamen die Gäste, nach einer gut heraus gespielten Möglichkeit, durch Sebastian Knüpfer zur 0:1 Führung. Nach der Pause weiterhin ein ausgeglichenes Spiel. Nach genau einer Stunde Spielzeit führte ein Strafstoß zum Ausbau der Führung. Nach einem Gästekonter konnte dieser nur durch Foulspiel aufgehalten werden. Den fälligen Starfstoß verwandelte Marcel Seifert zum 0:2. Der Gastgeber steckte diesen Treffer unbeeindruckt weg und drängte auf den Anschlusstreffer. Dieser fiel in der 67.Spielminute.

Ein straffer Schuss aus 18 Meter konnte Tony Pilny zum 1:2 verwandeln. Hoffnung keimte auf, um doch noch den Ausgleich zu erzielen. Doch die Fichte-Elf war nicht zu bezwingen. Ihre gesamte Spielanlage war reifer, cleverer und sie nutzten ihre Möglichkeiten. So in der 81.Spielminute, als sie einen Abwehrfehler, den Matthias Schäfer fabrizierte, zum Ausbau ihrer Führung nutzten, 1:3 (Felix Badack). Nach dem der Gastgeber einige Umstellungen in der Mannschaft vornahm lief es besser in den Reihen der Spielgemeinschaft. Nach dem 1:3 gaben sie sich noch nicht geschlagen und kamen sechzig Sekunden vor Ultimo noch einmal durch Christian Schötz zum 2:3. Mehr war aber an diesem Tage nicht drin.

Eine Pokalpleite erfuhr der SV Motor Cottbus-Saspow in Burgneudorf, einem zwei Klassen tiefer spielenden Verein. Von Spielbeginn an bestimmte Saspow das Spielgeschehen. So kam der Doppelpack in der 14. und 18.Spielminute durch Erik Zerna und Robin Kadler auch nicht überraschend. Diese sichere 0:2 Führung konnten sie nicht weiter ausbauen. Trotz spielerischer Überlegenheit wurden weitere Chancen sträflich liegen. gelassen. Die Quittung bekamen sie dafür. Zehn Minuten nach der Pause gelang Marcel Müller der 1:2 Anschlusstreffer. Nach genau einer Stunde Spielzeit der Ausgleich. Spielführer Enrico Waschnick wurde im 16er zu Fall gebracht. Der Pfiff des Unparteiischen Noel kam sofort. Den fälligen Strafstoß verwandelte der Gefoulte selbst, 2:2. Zwei Minuten vor Ultimo die Entscheidung für die Rot-Weißen Gastgeber. Erneut war es Marcel Müller der mit dem 3:2 zum Matchwinner wurde. Eine vermeidbare Niederlage der Gäste.

Der Pokalverteidiger VfB Cottbus musste zur drei Klassen tiefer spielenden SG Blau-Weiß Klein Gaglow reisen. Sie wurden ihrer Favoritenrolle mehr als gerecht. Der Torreigen begann schon nach zwei Spielminuten, als Rene Otto die 0:1 Führung erzielte. Elf Spielminuten später das 0:2 durch ein Eigentor. Andre Stellmacher konnte einen Ball von der linken Seite nur ins eigene Tor abfälschen und schon zwei Minuten später die Vorentscheidung in diesem Spiel mit dem 0:3. Jordan Schöngarth war der Schütze. Spielerisch hatten die Gastgeber kaum etwas entgegenzusetzen. In regelmäßigen Abständen dann die Resultatserhöhung. Zur Pause schon ein depremierender 0:7 Rückstand für den Gastgeber. In Halbzeit zwei schalteten die Gäste mehrere Gänge zurück und sorgten trotzdem dafür, dass es am Ende ein zweistelliges Ergebnis wurde. Mit 0:10 geht es in die nächste Runde.

Zum dritten Mal gab es in der 2.Hauptrunde die Begegnung SG Briesen/Dissen – Eintracht Peitz. Die Fischerstädter bestimmten das Spiel vom Anpfiff an. In der ersten Spielhälften wurden zu viel Möglichkeiten ausgelassen, so dass es zur Pause nur ein schmeichelhaftes 0:0 Unentschieden gab. Nach dem Seitenwechsel die längst fällige Führung der Gäste. Michael Ulbricht setzte sich im 16er durch und verwandelte. In der 77.Minute das 0:2, nach einem Doppelpass zwischen Daniel Richter und Julien Lohse, der dann denn Ball nur noch ins leere Tor schieben brauchte. Ulbricht erzielte vier Minuten vor dem Schlusspfiff das 0:3.

Zu einem reinen Kreisoberligaderby kam es in Fehrow. Die Spielgemeinschaft Drachhausen/Fehrow und die SG Blau-Weiß Schorbus standen sich gegenüber. Die erste Spielhälfte gehörte zweifellos dem Gastgeber, der sein Spiel in den Schlussminuten der ersten Halbzeit mit zwei Toren abschloss. Marcin-Jerzy Jakubik, der einen Konter erfolgreich abschloss, und Neuzugang Marcus Krüger, der für das 2.0 verantwortlich war. Nach dem Seitenwechsel ein ganz anderes Bild. Die Gäste bestimmten das Spielgeschehen. Erst in der Schlussphase des Spieles gelang ihnen der Ausgleich. Zuerst konnte Nico Bartelt den Anschluss herstellen (81.). Als alle sich schon mit diesem Ergebnis abfanden kamen die Gäste in der Nachspielzeit durch einen Torwartfehler doch noch zum 2:2 Ausgleich. Glück gehabt. Damit erhielten sie sich die Chance zum Weiterkommen. Die Verlängerung blieb torlos, so dass die Entscheidung im Elfmeterschießen fallen musste. Hier war der Gastgeber der Glücklichere.

Joachim Rohde

Vorschau 2.Hauptrunde im INTERSPORT Kreispokal des FK Niederlausitz

Hallo Fußballfreunde!

Erneut werden die Meisterschaftsspiele an diesem Wochenende unterbrochen. Grund dafür ist die 2.Hauptrunde im INTERSPORT-Kreispokal. Auch dieses Mal gibt es hoch brisante Spiele.

Das Highlight findet in Spremberg statt. Der Spremberger SV hat den Landesklassenvertreter SV Döbern zu Gast. Beide Vereine standen sich das letzte Mal im Spieljahr 2011/2012 gegenüber. Beide Begegnungen verlor damals der Gastgeber mit 3:1 bzw. 1:0. Doch dieses Mal gibt es eine neue Konstellation für beide Vereine. Zwischenzeitlich spielt der SV Döbern in der Landesklasse Süd. Der Gastgeber konnte sich gut verstärken. Interessant wird sein, ob es einen großen Klassenunterschied festzustellen gibt. Da es definitiv einen Sieger an diesem Tage geben muss, ist mein Tipp: Erfolg für den Spremberger SV.

Einen weiteren Vergleich zwischen Landesklasse und Kreisoberliga gibt es in Briesen. Die Spielgemeinschaft Briesen/Dissen und die SG Eintracht Peitz treffen aufeinander. Im August 2013 gab es schon einmal dieses Paarung in der 2.Hauptrunde und die Fischerstädter setzten sich damals klar mit 5:1 durch. Der vorjährige Vizemeister der Landesklasse Süd ist auch in diesem Spiel der Favorit. Das musste in der 1.Hauptrunde schon Aufsteiger SV Eiche Branitz feststellen, dass den Fischerstädtern schwer beizukommen war.
Mein Tipp: Erfolg für die SG Eintracht Peitz.

Die Überraschungssieger der 1.Hauptrunde, die Spielgemeinschaft Dissenchen/Haasow und der SV Rot-Weiß Merzdorf, haben von der Stärke her unterschiedliche Gegner.

Merzdorf sollte eigentlich im Spiel gegen den SV Preilack als Sieger vom Platz gehen.

Die Spielgemeinschaft Dissenchen/Haasow hat es mit dem derzeitigen Spitzenreiter der Kreisoberliga, dem SV Fichte Kunersdorf, zu tun. Bei ähnlicher Leistung wie in der 1.Hauptrunde gegen den amtierenden Kreismeister SV Guhrow 1912 könnte eine weitere Überraschung gelingen. Lassen wir uns überraschen.
Mein Tipp: Erfolg für den SV Fichte Kunersdorf.

Die beiden Landesklassenvertreter, SC Spremberg und der Pokalverteidiger VfB Cottbus, der erst jetzt nach einem Freilos im Kreispokal in das Rennen geht, stehen beide vor lösbare Aufgaben.

Der SC Sprembrg tritt bei Fortuna Skadow an. Und der VfB Cottbus 97 trifft auf BW Klein Gaglow. Beide Landesklassenvertreter sollten als Sieger vom Platz gehen.

Ein Kreisoberligavertreter scheidet definitiv aus dieser Runde aus. Denn im einzigen Duell zweier Kreisoberligisten stehen sich der Tabellenletzte der Kreisoberliga, die SG Drachhausen/Fehrow, und die SG Blau-Weiß Schorbus, Tabellenneunter, gegenüber. Alles spricht für die Gäste.
Mein Tipp: Erfolg für die SG Blau-Weiß Schorbus.

Vielleicht gibt es auch wieder die eine oder andere Überraschung. Davon lebt der Pokal. Lassen wir uns überraschen. www.spreewaldkicker.de. wird wieder ausführlich berichten.

Joachim Rohde

Rückblick 2.Spieltag Kreisoberliga FK Niederlausitz 2016/2017

(Der Bericht wurde von Sportfreund Joachim Rohde am Montag verfasst, konnte aber vom Webmaster erst am Dienstagabend auf Grund von Urlaubsabwesenheit veröffentlicht werden. Wir bitten um Entschuldigung!)

Hallo Fußballfreunde!

Trotz tropischer Temperaturen kamen rund 470 Zuschauer zu den Spielen des 2.Spieltages der Kreisoberliga und sahen dabei 35 Tore. Dies ist ein Schnitt pro Spiel von 4,4 Toren. Es gab auch überraschende Ergebnisse. Zwei Meisterschaftsmitfavoriten, der Spremberger SV und der SV Fichte Kunersdorf, erzielten klare Siege. Motor Saspow machte es wie in der Vorwoche sehr spannend und siegte nach einem Rückstand zum Schluss noch verdient gegen Aufsteiger Eiche Branitz. Zu den Aufsteigern muss gesagt werden, dass sie trotz unterschiedler Ergebnisse nachweisen konnten, dass sie eine Bereicherung für die Kreisoberliga sind. Überraschender Erfolg der Reserve vom VfB Krieschow beim Mitfavoriten Kahrener SV 03. Großer Verlierer dieses Spieltages ist der SV Lausitz Forst, der bei Viktoria Cottbus eine mächtige Schlappe hinnehmen musste. Zu den Spielen:

„So einen Fehler werden wir nicht wieder machen, wie im Eröffnungsspiel gegen Kunersdorf, in dem wir voll in die Offensive gingen und dabei alles verloren haben. Heuer wollen wir aus einer doppelten Viererabwehrkette heraus unser Spiel machen, um dann durch unsere schnellen Stürmer Nadelstiche zu setzen“. Das sagte der Kauscher Coach Heiko Stephan vor dem Spiel. Und er sollte recht behalten mit seiner Prognose. Die Wacker-Reserve wollte in diesem Spiel gegen den Aufsteiger SG Kausche seinen Heimvorteil nutzen, um auch im zweiten Spiel der laufenden Meisterschaft erfolgreich zu sein. Gleich nach dem Anpfiff des Unparteiischen Zech legten beide Vereine mächtig los. Schon nach drei Minuten der erste Freistoß, den Markus Weber auf Karsten Kurth flankte, der aber am gegnerischen Keeper Marcel Klauck scheiterte. Drei Minuten später die Gäste mit einem Eckball, den Christian Friedrich auf den Elfmeterpunkt brachte, wo ihn Marcel Kujath knapp über das Tor schoss. In der Folgeminute fast die Führung der Gäste, als Christian Bläsner einen Ball in der eigenen Hälfte vertendelte, Marcel Hinz sich den Ball angelte, aber von Marcel Herold abgedrängt wurde, so dass aus dieser Möglichkeit nichts wurde. Glück gehabt. Mit zunehmender Spielzeit kamen die Gäste immer besser in die Gänge, das heißt, in Marcel Hinz hatten sie ihren Regisseur, der immer wieder Robert Feinbube oder den pfeilschnellen Christian Friedrich in Szene setzte. In dieser Drangphase der Gäste hinein hatte der Gastgeber durch Karsten Kurth eine so genannte Hundertprozentige, die er aber kläglich vergab. Im direkten Gegenzug hatte Toni Helbig mit einem 25 Meter Schuss die Chance zur Führung, doch der Ball ging knapp am linken Torpfosten in das Aus. Durch die tropischen Temperaturen bedingt, gab es in der 25.Spielminute eine kurze Trinkpause. Gleich nach dieser kam Wacker zur 1:0 Führung. Die Gäste hatten sich noch nicht richtig gesammelt, da lag der Ball schon in ihrem Netz. Nach erstem Versuch von Kurth kam der Ball zu Mohammad Abdulhmid, der mit straffen Schuss den Ball ins Netz jagte. Nach diesem Rückstand drängten die Gäste auf den Ausgleich. Chancen dazu waren da. In der 37.Spielminute spielte Stephan Faber einen herrlichen Pass auf den wieselflinken Christian Friedrich, der aber diese Riesenchance vergab. Fast mit dem Halbzeitpfiff noch einmal die Gäste, als eine Dublette zwischen Spielführer Hinz und Friedrich Schlussmann Mario Duck zu einer Parade zwang. Nach der Pause der nicht unverdiente Ausgleich des Aufsteigers. Nach einem Eckball, von Friedrich getreten, kam der Ball zu Faber, der den Ball weiterleitete zu Marcel Kujath und der verwandelte sicher zum 1:1 Ausgleich. Nach Wiederanpfiff drängten die Gäste nun auf den Führungstreffer. Chancen hatten sie dazu in der 60. und 70.Minute, als Faber knapp neben das Tor schoss oder Friedrich vergab. Dann gab es, für den Chronisten unverständlich, eine Ampelkarte für den Spielführer der Gäste Marcel Hinz. Hier traf der an diesem Tage nicht überzeugende Unparteiische Justin Zech eine Fehlentscheidung. Nun in Unterzahl spielend, waren sie trotzdem spielbestimmend. Die Gäste machten weiter Druck und drängten auf den Führungstreffer. In dieser Drangphase kam Wacker zum Foulelfmeter. Toni Helbig foulte den eingewechselten Maximilian Klemm im 16er. Den fälligen Strafstoß schoss Sebastian Voigt aber unplatziert neben das Tor. Drei Minuten vor Ultimo die Entscheidung für die Gäste. Eine Flanke von der linken Seite von Faber getreten konnte Toni-Steffen Weise mit dem Kopf verwandeln. Am Ende muss der Gastgeber die Fehler bei sich suchen für die Niederlage. Der Aufsteiger überraschte mit seiner Spielweise, dem Drang zum Tor, seiner Schnelligkeit. Man sollte den Weg dieser Mannschaft weiter verfolgen. Diese Niederlage sollte für den Gastgeber zur rechten Zeit gekommen sein, um aus den Fehlern gestärkt hervorzugehen.

In der Drachhausener Straße in Cottbus trafen sich zwei Vereine die in der Vorsaison lange um den Klassenerhalt gerungen hatten. Der FSV Viktoria Cottbus hatte den SV Lausitz Forst zu Gast. Da beide Vereine zu den Verlieren der Vorwoche zählten, war die Konstellation vor dem Spiel klar. Der Verlierer dieser Begegnung bleibt vorerst im Tabellenkeller. Dementsprechend war das Spiel ausgerichtet. Viktoria bestimmte vom Anpfiff an das Spielgeschehen. In der 12.Spielminute schon eine Vorentscheidung in diesem Spiel. Nach einer Notbremse von Jens Kretschmar reduzierten sich die Gäste. Zu zehnt mussten sie nun das Spiel fortsetzen. Viktoria war nun tonangebend und Chancen im Minutentakt, die aber alle nicht ihr Ziel fanden. Die Gäste in Unterzahl spielend, verstanden es immer wieder sich aus diesen kritischen Situationen zu befreien. Robert Kiesow hatte nach 15 Minuten eine Riesenmöglichkeit den Führungstreffer zu markieren, doch er scheiterte am Gästeschlussmann Eric Strauss. Er war es in der Folgezeit, der seiner Mannschaft vor den frühen Rückstand bewahrte. Nach dem Robert Kiesow, Nasser Shirzal und Niclas Kiesow klarste Einschussmöglichkeiten vergaben musste erst ein Eigentor von Florian Müller her, der die verdiente Führung brachte (25.). Danach wurden weiterhin Chancen sträflich liegen gelassen. Kurz nach dem Führungstor hatte Oskar Schulz ebenfalls eine Riesenchance, die er aber kläglich vergab. Nach dem Seitenwechsel hatte man den Eindruck, als ob sich die Gäste schon aufgegeben hätten. Vieles wirkte lustlos. Der unbedingte Wille war nicht mehr vorhanden. Lag es an der Hitze oder was auch immer die Gründe waren. Ab der 59.Spielminute war ihr Widerstand restlos verschwunden, als in brüderlicher Zweisamkeit Robert und Niklas Kiesow das 2:0, 3:0 und 4:0 (59., 64., 68.) erzielten. Das 5:0 erzielte Naseer Shirzal. Weitere Tore in der Schlussphase hätten eigentlich noch fallen müssen, doch man gab sich an diesem Tage zufrieden. Am Ende ein Sieg, der in dieser Höhe nicht erwartet werden konnte. Dieser Sieg sollte zur Stabilität der Mannschaft weiter beitragen und Emotionen für die nächsten Spiele frei machen. Für die Neißestädter läuten schon jetzt die Alarmglocken. Sie müssen schnellstens wieder zu ihrem Spiel finden.

Aufsteiger Spielgemeinschaft Drachhausen/Fehrow verkaufte sich in Guben sehr gut. Über fünfzig Minuten waren sie der Reserve vom BSV Guben Nord ebenbürtig. Ein ausgeglichenes Spiel, mit Möglichkeiten auf beiden Seiten. Nach der Auftaktniederlage der Neißestädter musste Trainer Uwe Rozek einige Umstellungen in der Mannschaft vornehmen. Das machte sich bezahlt und schon in der 8.Spielminute sprang nach einem Eckball die Führung heraus. Der Ball kam zu Jünger, der sofort zu Claudius Hain weiterleitete der nur noch verwandeln musste zum 1:0. Doch die Gäste ließen sich davon nicht beeindrucken und kamen ihrerseits in der 35.Minute durch ihren Neuzugang Marcus Krüger zum nicht unverdienten 1:1 Ausgleich. Im zweiten Spielabschnitt hatten die Breesener ihren Rhythmus gefunden. Ein direkt verwandelter Freistoß aus 20 Meter Entfernung von Florian Jünger getreten, schlug unhaltbar zum 2:1 ein. Doch das Zepter gaben sie danach unverständlich wieder aus der Hand. Die Gäste kamen in der Folgezeit zu einigen guten Möglichkeiten. Eine davon, in der 65. Minute, nutzte erneut Marcus Krüger zum Ausgleich 2:2. In der Schlussviertelstunde wurde der Sieg durch Tim Bösel mit dem 3:2 (75.) und Jungspieler Paul Neumann untermauert. Neumann verwandelte eine kurz getretene Ecke zum 4:2 (83). Zwei Minuten später das Endergebnis, als Felix-Pascal Tovela das 5:2 markierte (85.). Am Ende doch noch ein sicherer Erfolg, der aber einige Mängel nicht verdecken konnte. Der Aufsteiger präsentierte sich gut. Auch sie werden Tage des Sieges noch feiern können.

Der SV Fichte Kunersdorf wollte im Spiel gegen die Spielgemeinschaft Briesen/Dissen Revanche für die in der Vorsaison erlittene 0:1 Heimniederlage nehmen. Sie setzten ihr Vorhaben schon nach sechzig Sekunden um, als eine Bogenlampe von Floria Günter unterwegs noch abgefälscht wurde und somit unhaltbar für Behnisch im Tor der Gäste einschlug. Eine gewisse Vorentscheidung in der 8.Spielminute. Erneut war es Florian Günther, der, in ähnlicher Weise wie beim 1:0, den Ball als Bogenlampe über den Gästekeeper hinweg zum 2:0 verwandelte. Briesen sichtlich beeindruckt von diesem frühen Rückstand, denn es kam von diesem Zeitpunkt an nichts mehr zu Stande. Nach reichlich einer halben Stunde Spielzeit (38.) die Vorentscheidung in diesem Spiel. Florian Günther spielte sich auf der linken Seite durch, flankte zum mitgelaufenen Felix Badack, der nur noch vollenden brauchte. Weitere Möglichkeiten

vor der Pause waren vorhanden. Im zweiten Spielabschnitt gab es weiter Tore für die Fichte-Elf. Von den Gästen war fast nichts zu sehen. In der 56.Spielminute öffnete ein weiter Pass die Abwehr der Gäste. Felix Badack kam an den Ball, spielte den Gästekeeper aus, wartete bis Benjamin Golz aufgerückt war und dieser den Ball nur noch ins leere Tor schieben brauchte. Beim folgenden 5:0 (77.) war erneut Florian Günther beteiligt. Er avancierte zum Matchwinner an diesem Tage. Mit zwei eigenen Toren und zwei Vorlagen war er der Spieler des Tages. Die erneute Vorlage von ihm verwandelte Benjamin Golz sicher. Am Ende ein hoch verdienter Sieg der Fichte-Elf. Können sie dieses Niveau beibehalten, muss mit ihnen gerechnet werden. Für die Gäste ein Ausrutscher?

Den guten spielerischen Eindruck, den die Reserve vom VfB Krieschow im Auftaktspiel gegen Saspow hinterlies, wollten sie auch im Spiel in Kahren bestätigen. Die 03er, mit zu den Meisterschaftsfavoriten zählend, hatten einige Probleme mit den Gästen, die dominierend zu Werke gingen und hier schon einige Chancen liegen ließen. So wurden mit 0:0 die Seiten gewechselt, etwas schmeichelhaft für den Gastgeber. Nach der Pause erreichten sie Gleichwertigkeit, doch Möglichkeiten auf beiden Seiten waren rar gesät. Nach einer Notbremse von Thomas Reichstein reduzierte sich der Gastgeber. Diesen Vorteil machten sich die Gäste nicht zu nutze, denn auch sie reduzierten sich. In der 80.Minute sah Robin Giedow die Ampelkarte und fünf Minuten später sogar noch Lars Zimmermann. Nun in Unterzahl spielend gelang ihnen mit dem Schlusspfiff mit einem Sonntagsschuss aus 20 Meter noch der Siegtreffer. Aufgrund der ersten Halbzeit, ein nicht unverdienter Sieg. Beide Vereine befinden sich auf einstellige Tabellenplätze.

Blau-Weiß Schorbus wollte auch im zweiten Heimspiel in Folge im Spiel gegen die SG Groß Gaglow als Sieger vom Platz gehen. Doch es kam ganz anders als erwartet. Völlig verschlafen wurde die erste Halbzeit. Die Gäste kamen von der linken Seite in den Strafraum, Routinier Lars Hanuschka kam an den Ball, mit einer Körperdrehung depürte er die Abwehr und kam frei zum Schuss und der Ball ging ins lange Eck, 0:1. Der gleiche Spieler war es auch der in der 35.Spielminute, als er 25 Meter vor dem Tor an den Ball kam, dabei den Libero des Gastgebers überlief, um dann sicher zu verwandeln. Ein Ruck ging in Halbzeit zwei durch die Reihen des Gastgebers. Die Gäste kamen nicht mehr aus ihrer eigenen Hälfte hinaus. Christian Tischer hatte hier in der 77. und 82. Minute die Möglichkeit den Anschluss herzustellen, doch er scheiterte. Zuerst prüfte er mit einem satten Schuss Reimer im Gästetor, der gut bei diesem Schuss reagierte. Dann traf er aus 18 Meter nur die Latte des Gaglower Tores (82.), um dann in der 85. das 1:2 zu markieren. Gaglow hatte in den Schlussminuten alle „Beine“ voll zu tun, um diesen knappen Vorsprung bis zum Schlusspfiff zu verteidigen. Durch diesen Sieg haben sie mit dem Gastgeber Punktgleichheit erreicht und beide belegen die Plätze neun und zehn.

Der Spremberger SV 1862 wollte auch das zweite Heimspiel in Folge für sich entscheiden. In der Vorsaison gab es gegen Sielow zwei Mal ein 1:1 Unentschieden. Dieses Ergebnis wollten sie revidieren. Mit der nötigen Motivation gingen sie in dieses Spiel um dies zu bewerkstelligen. Gespannt war die Fußballfachwelt auf das Auftreten von Neuzugang Christian Wietasch, der sich auch gleich richtig einführte, als er in den Anfangsminuten (8.) mit einem Fallrückzieher nur den Pfosten traf und das 1:0 dadurch knapp verfehlte. Dies gelang drei Minuten später, als er eine Vorlage verwandeln konnte. Schon zwei Minuten später die Vorentscheidung in diesem Spiel. Christian Wietasch wird im 16er gefoult. Den fälligen Strafstoß verwandelte der Torschützenkönig der letzten beiden Spieljahre, Mathias Jäckel, der im weiteren Spielverlauf noch zwei Mal traf. Ein Doppelpack gelang ihm in der 64. und 65.Spielminute mit dem 3:0 und 4:0. Das Ergebnis schraubte Spielertrainer Erik Schiffel in der 73. Minute auf 5:0. Dem gerade eingewechselte Michael Konzack gelang in der 76. Minute mit dem 5:1 Ergebniskosmetik. Eine überragende Mannschaftsleistung vom Gastgeber. Er bestätigte damit seine Anwartschaft auf den Titel. Nach der klaren Pokalpleite gegen Kahren nun die zweite deftige Klatsche. Quo vadis, wo geht die Reise hin?

Aufsteiger SV Eiche Branitz hatte das zweite Auswärtsspiel zu bestreiten und brachten den SV Motor Cottbus-Saspow fast an den Rand einer Niederlage. Vor dem Spiel sprach der Trainer der Gäste Tom Pohland davon, dass es für uns immer eine Chance gibt, Spremberg hat dieses gezeigt. Er sollte Recht behalten. Der Reihe nach. Vom Anpfiff an bestimmten die Gastgeber mit variablen Angriffsspiel das Spielgeschehen. Schon nach fünf Spielminuten bekamen sie einen Eckball von der rechten Seite zugesprochen. Neuzugang Erik Zerna brachte den Ball vor das Gehäuse der Eiche-Kicker, doch Sanny Haupt scheiterte. Die Gäste versuchten mit gelegentlichem Konterspiel zum Erfolg zu kommen. So in der 10.Spielminute als ihr Spiritus Rektor, Christian Schultka, zur ersten Möglichkeit kam. Der Gastgeber wurde nun durch das couragierte Auftreten der Gäste doch erheblich in ihren Spielfluss eingeschränkt. Plötzlich, wie aus heiterem Himmel, das 0:1. Auf der linken Seite kam Schultka an den Ball, drang in den 16er ein, sein Pass kam flach vor der Tor des Gastgebers, hier stand Rocco Basto völlig frei und brauchte nur noch einzuschieben. Drei Minuten später sogar das 0:2. Was war geschehen? Erneut war Schultke in den Saspower Strafraum eingedrungen, völlig freistehend lief er auf Schlussmann Wodtke zu, der nur mit Foulspiel Schultka stoppen konnte. Den fälligen Strafstoß verwandelte Marcus-Paul Lieb. Große Freude beim Aufsteiger. Blankes entsetzen bei den Zuschauern. Doch die Mannen um Erik Zerna zeigten weder Nervosität, noch Unruhe. Ruhig setzten sie ihr Spiel fort und hatten ihre Chance zum Anschlusstreffer in der 32. Minute, als Erik Zerna nur die Unterkante der Latte traf. Oder wenig später, als er einen Freistoß aus 17 Meter den gegnerischen Schlussmann Philipp Reich zur Parade zwang. Im Gegenzug fast das alles entscheidende 0:3, als im Gegenzug Basto und Schultka scheiterten. In den Schlussminuten der ersten Halbzeit drängte Saspow auf den Anschlusstreffer. In der 41. Minute parierte der lang aufgeschossene Keeper der Gäste, Philipp Reich einen von der linken Seite geschossenen Ball, den Kevin Hauf mit dem Kopf auf das Tor zielte. In der Nachspielzeit kam Iborra Sanches ebenfalls auf der linken Seite an den Ball, zirkelte ihn auf das Tor, so dass Schlussmann Reich diesen geradeso mit den linken Fingerspitzen abwehren konnte, den abgewehrten Ball konnte Oliver Matschke mit einem gekonnten Scharfschuss in die Maschen zum 1:2 setzen. Ein wichtiges Tor. Gleich nach dem Wiederanpfiff zur zweiten Halbzeit drängten die Gastgeber auf den Ausgleich. Die Chance dazu bekamen sie in der 64. Spielminute, als sie einen Foulelfmeter bekamen. Erik Zerna vergab aber diese Möglichkeit. Auch der Nachschuss konnte abgewehrt werden. Hat dieser nicht verwandelte Foulelfmeter Spuren beim Altmeister hinterlassen? Keineswegs. Unbeeindruckt fuhren sie fort mit ihrem Spiel. Das scheint in diesem Spieljahr die Stärke der Saspower zu sein, denn schon im Spiel in Krieschow bewiesen sie Kaltschneuzigkeit. Sie haben gelernt ruhig zu bleiben und warten bis ihre Chance kommt. In der 69.Minute dann der längst fällige Ausgleich. Erik Zerna spitzelte aus dem Mittelfeld den Ball zu Sanches, dieser läuft mit dem Ball auf den Torwart zu, spielt diesen noch aus und netzte ein, 2:2. Drei Minuten später war es erneut Erik Zerna der Ausgang zum 3:2 wurde, als sein kräftiger Schuss auf das Branitzer Tor von dort abprallte, Oliver Matschke goldrichtig stand und sicher verwandelte. Dieses Ergebnis wurde bis zum Schlusspfiff sicher verwaltet. Saspow erreicht in diesem Spieljahr eine höhere Qualität, hat an Stabilität zugenommen, ist reifer geworden. Man kann gespannt auf die nächste Zukunft blicken. Die Gäste haben erneut bewiesen, dass sie eine Bereicherung für die Liga sind. Auch sie werden ihren Weg finden.

Joachim Rohde

Auslosung zur 2.Hauptrunde im INTERSPORT kreispokal des FK Niederlausitz

Hier die Auslosung der 2.Hauptrunde im Pokal die in der nächsten Woche stattfindet.

SV BW Eichwege – Viktoria Cottbus
Burgneuendorf – Motor Saspow
SV Preilack – RW Merzdorf
VfB Döbbrick – SG Willmersdorf
TV Forst – Groß Gaglow
Fortuna Skadow – SC Spremberg
FSV Spremberg – SG Kausche
Dissenchen/Haasow – Kunersdorf
SG Drachhausen/Fehrow – BW Schorbus
Traktor Lausbsdorf – TSV Cottbus
SG Graustein – Kahrener SV 03
Spremberger SV – SV Döbern
BW Kl. Gaglow – VfB Cottbus
SG Briesen/Dissen – Eintracht Peitz
Eintracht Drehnow – SG Werben/Müschen-Babow
BSV Cottbus Ost – SG Groß Kölzig/Gahry

Vorschau 2.Spieltag Kreisoberliga FK Niederlausitz 2016/2017

Hallo Fußballfreunde!

Zwischen zwei Pokalrunden findet der zweite Spieltag der laufenden Meisterschaft statt. Bevor dann wieder nur vier Spieltage folgen, um dann die dritte Runde im Pokal auszuspielen. Danach folgen ebenfalls nur drei Spieltage bis zum Reformationstag, der als Nachholspieltag gilt. Danach der zehnte Spieltag, um eine Woche später das Viertelfinale im Kreispokalspiel stattfinden zu lassen.

Eine derartige Zerstückelung gab es in der Vorsaison nicht. Warum ist das so? Da die Landesklassenmannschaften lt. FLB-Beschluss im Kreispokal mitzuspielen haben und der Landespokal zur gleichen Zeit wie der Kreispokal läuft, kommt es zu dieser Konstellation. Hier sollten sich die Fußballkreise einig sein, dass die Landesklassenvereine aus dem Kreispokal wieder herausgegliedert werden. Durch die neue Kreisstruktur im Land, mit dem Wegfall einer Landesklassenstaffel, müsste dieses möglich sein. Da der Landesverband nur eine Verwaltungsstelle der acht Fußballkreise ist, sollte den Kreisen mehr Gehör verschafft werden.

Nun zur Vorschau des zweiten Spieltages der Kreisoberliga.

Zu einer interessanten Begegnung kommt es in Ströbitz. Die Reserve vom Landesligisten SV Wacker 09 Cottbus Ströbitz hat den Aufsteiger, die SG Kausche zu Gast. Das Auftaktspiel zu Hause hatten die Gäste gegen den Meisterschaftsfavoriten Fichte Kunersdorf klar mit 1:4 verloren. Spielerisch und läuferisch müssen die Gäste zu legen, wenn sie in der Kreisoberliga mithalten wollen. Daher ist es in Ströbitz für sie schon ein vorentscheidenes Spiel, wohin die Reise in Zukunft gehen soll. Der Gastgeber, glücklicher Auftaktsieger in Groß Gaglow, muss ebenfall einiges zulegen, um die eistellige Platzierung aus der Vorsaison zu erreichen.
Mein Tipp: Erfolg für den SV Wacker 09 Cottbus-Ströbitz II.

Zwei Traditionsvereine stehen sich in Kunersdorf gegenüber. Die heimische Fichte-Elf erwartet die Spielgemeinschaft Briesen/Dissen, die in der Vorsaison an gleicher Stelle mit 0:1 überraschend alle drei Punkte mit nach Hause nahmen. Fichte ist auf Revanche aus. Auch für diese beiden Vereine eine gewisse Standortbestimmung. Beide wollen ihrem Auftaktsieg einen weiteren hinzufügen.
Mein Tipp: Erfolg für den SV Fichte Kunersdorf.

Zwei Verlierer der Vorwoche stehen sich in Guben gegenüber. Der dritte der Vorsaison, der BSV Guben Nord II, hat den Aufsteiger, die Spielgemeinschaft Drachhausen/Fehrow, zu Gast. Auch im Vorjahr verloren die Breesener ihr Auftaktspiel, um dann eine Serie hinzulegen, die sie zur inoffiziellen Herbstmeisterschaft führte. Den Gästen wurde schon im Eröffnungsspiel der raue Wind in der Kreisoberliga entgegen geblasen. Mit 1:6 wurden sie noch gut bedient im Spiel gegen den Kahrener SV 03. Auch in diesem Spiel werden sie es sehr schwer haben.
Mein Tipp: Erfolg für den BSV Guben Nord II.

Wie schon eben erwähnt siegte der Kahrener SV klar in Drachhausen. Sie haben die Reserve vom VfB Krieschow zu Gast, die sich in der Vorsaison im letzten Drittel noch aus der Abstiegszone befreien konnte. In der Vorwoche verloren sie, trotz Verstärkung aus der „Ersten“, knapp gegen Saspow. Bei den 03ern muss ähnlich gespielt werden, wenn gepunktet werden soll.
Mein Tipp: Erfolg für den Kahrener SV 03.

Der SV Motor Saspow hatte sein Auftaktspiel in Krieschow knapp gewonnen. Diesen erfolgreichen Start wollen sie weiter fortsetzen. Mit dem Aufsteiger SV Eiche Branitz kommt ein Verein nach Saspow, der sehr hoch eingeschätzt wird. Die knappe Auftaktniederlage in Spremberg zeigte dieses. Doch im Pokal wurde ihnen ihre Grenzen aufgezeigt. Interessant wird sein, wie sie das zweite Auswärtsspiel bestreiten werden.
Mein Tipp: Erfolg für den SV Motor Cottbus-Saspow.

Zum absoluten Spitzenspiel kommt es in Spremberg. Zwei Meisterschaftsmitfavoriten stehen sich gegenüber. Der Spremberger SV und die SG Sielow. Beide Vereine haben ihre Auftaktspiele gewinnen können. Die Gäste mussten im Pokal schon die Segel streichen. Eine interessante Konstellation. Die berühmte Tagesform wird mit entscheiden müssen, wer am Ende die Punkte einfahren wird.
Mein Tipp: Erfolg für den Spremberger SV.

Ebenfalls ein hoch brisantes Spiel gibt es in der Drachhausener Straße in Cottbus. Der FSV Viktoria Cottbus und der SV Lausitz Forst stehen sich gegenüber. Beide Vereine standen im Vorjahr lange Zeit im Abstiegskampf. Der Gastgeber konnte sich erst am letzten Spieltag retten. Ihre Auftaktspiele hatten sie verloren. So ist dieses Spiel schon für beide Wegweisend für die Zukunft. Denn der Verlierer bleibt dann vorerst im Tabellenkeller, wo sie nicht hinwollen. Der Heimvorteil kann hier mitentscheidend sein.
Mein Tipp: Erfolg für den FSV Viktoria Cottbus

Zum Nachbarschaftsduell kommt es in Schorbus. Die heimische Blau-Weiß Elf hat die SG Groß Gaglow zu Gast. Auch für die Gäste ein richtungsweisendes Spiel. Bei einer erneuten Niederlage wären sie schon jetzt im Tabellenkeller, obwohl die Niederlage in Vorwoche unglücklich war. Da der Gastgeber auch im Pokal erfolgreich war, sind sie hoch motiviert auch diesen Heimvorteil zu nutzen und die Punkte in Schorbus zu belassen. Doch aufgepasst. Bei ähnlicher Leistung wie in der Vorwoche gegen Wacker Ströbitz haben sie ihre Chance.
Mein Tipp: Erfolg für die SG Groß Gaglow.

Joachim Rohde

Rückblick 1.Hauptrunde im INTERSPORT Kreispokal des FK NL

(Der Bericht wurde von Sportfreund Joachim Rohde am Montag verfasst, konnte aber vom Webmaster erst am Dienstagabend auf Grund von Urlaubsabwesenheit veröffentlicht werden. Wir bitten um Entschuldigung!)

Hallo Fußballfreunde!

Auch in diesem Spieljahr bestätigte sich erneut, der Pokal hat eigene Gesetze. In diesem Jahr traf es zwei Vertreter der Landesklasse, die schon in der 1.Hauptrunde des Kreispokalwettbewerbes die Segel streichen mussten. So erlebten der SV Einheit Drebkau und der Landesklassenaufsteiger SV Guhrow 1912 die Pokalpleite. Ansonsten setzten sich erwartungsgemäß die Favoriten durch.

In den beiden Kreisoberligabegegnungen SG Sielow-Kahrener SV 03 und SV Lausitz Forst-SG Groß Gaglow setzten sich die Gastmannschaften durch.

Eine reichliche Torausbeute gab es in den 29 Spielen. 175 Tore wurden erzielt, das ergibt ein Schnitt von 6 Toren pro Spiel. Hierbei ragte der Spieler des Spremberger SV, Julian Obstoy besonders hervor, der im Spiel gegen die Freizeitmannschaft FC Buga acht Tore erzielte. Zu den Spielen:

Der Aufsteiger zur Kreisoberliga, der SV Eiche Branitz, hatte den Vizemeister der Landesklasse Süd, die SG Eintracht Peitz, zu Gast. Vom Anpfiff an bestimmten die Gäste das Spielgeschehen und hatten gleich in der Startphase einige gute Möglichkeiten frühzeitig zum Torerfolg zu kommen. Doch schon hier zeigte sich, dass die Genauigkeit im Abschluss fehlte. In der dritten Spielminute verfehlte nach einem Eckball Alexander Roy das Tor nur knapp. Zwei Minuten später bekamen die Fischerstädter kurz vor dem 16er einen Freistoß zugesprochen den Michael Ulbrich, an diesem Tage der auffälligste Spieler auf dem Platz, derart platziert schoss, dass Jacob Zylla im Tor der Eiche-Kicker sein ganzes Können aufbieten musste, um dieses „Geschoss“ zu parieren. Die Gäste waren im läuferischen Bereich, aber auch in der Spielgestaltung, dem Aufsteiger überlegen. Gelegentliches Konterspiel entlastete sie vom Dauerdruck der Gäste, aber auch bei ihnen war am 16er Schluss. Die erste Spielhälfte neigte sich dem Ende entgegen und alles fand sich mit dem 0:0 Unentschieden schon ab, als wie aus heiterem Himmel der Gastgeber zur Führung kam. Christian Schultka nahm sich ein Herz, drückte aus Strafraumnähe ab und der Ball senkte sich ins linken Dreiangel zum 1:0. Das war die Überraschung. Nach dem Wechsel drängten die Fischerstädter auf den Ausgleich, der auch kurz nach dem Wiederanpfiff zur zweiten Halbzeit fiel. Von der linken Seite kommend verwandelte Michael Ulbrich zum 1:1 Ausgleich. Die Gäste merkten, hier geht noch was. So kamen sie acht Minuten nach dem Ausgleich zur längst fälligen Führung. Im zweiten Versuch gelang Enrico Kadler das 1:2. Im direkten Gegenzug fast der Ausgleich. Rocco Basto kam an den Ball und schoss auf das Tor. Philip Zahn im Tor der Gäste zwang dies zu einer Glanzparade und wendete gerade noch so den Ausgleich ab. Diese Szene löste Dauerdruck der Gäste aus. Branitz hatte alle „Beine“ voll zu tun, um nicht weitere Tore hinzunehmen. Drei Minuten vor Ultimo war es dann erneut Michael Ulbrich, der auf 1:3 erhöhte. Am Ende ein hoch verdienter Sieg der Eintracht. Der Gastgeber wird wissen, wo er in der Zukunft ansetzen muss, um spielerisch nachzulegen.

Die große Pokalüberraschung gab es in Dissenchen/Haasow und in Merzdorf. Beide Kreisligisten schalteten Vereine aus der Landesklasse aus. In Haasow konnte man im Spiel gegen den Landesklassenaufsteiger SV Guhrow 1912 keinen Klassenunterschied ausmachen. Schon zur Pause hätte der Gastgeber in Führung liegen müssen. Mit dem 0:0 waren die Gäste zur Pause noch gut bedient. Gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit drängten die Gäste auf den Führungstreffer. In dieser Phase gelang dem Gastgeber die Balleroberung und in einem Konterspiel gelang das 1:0. Michel Schröder kann diesen Konter erfolgreich abschließen. In der 68.Spielminute kommt auf der Außenbahn Michel Schröder an den Ball, flankt zum mitgelaufenen Danny Hebler, der tanzt die gesamte Gästeabwehr aus und schiebt unbedrängt zum 2:0 ein. Zehn Minuten später der endgültige Ko der Gäste mit dem 3:0. Christian Schäfer kommt an den Ball, schießt aus 25 Meter ab, der Ball wird noch leicht abgefälscht und somit unhaltbar für Michael Lauck im Tor von Guhrow. Die Messen waren gesungen. Die erste Überraschung war perfekt.

Das zweite Spiel mit Landesklassenbeteiligung gab es in Merzdorf. Die heimische Rot-Weiß Elf hatte den SV Einheit Drebkau zu Gast, die stark begannen und schon nach 120 Sekunden in Führung gingen, als Stefan Schicktanz die Führung markierte. Als die Gäste drauf und dran waren die Führung weiter auszubauen, sprang ein Lattenknaller zurück in das Feld und der Gastgeber angelte sich den Ball und Sahin Enis Beytaroglu gelang der 1:1 Ausgleich. Die Wende in diesem Spiel leitete ein Eigentor der Gäste ein. Julian Noel war der Unglücksrabe zum 2:1. Zwei Minuten später die Vorentscheidung mit dem 3:1. Ein Freistoß kam zu Paul Zerna der parallel stehend zum Keeper Andy Branig stand, und köpfte den Ball über diesen hinweg ins Tor. In den Schlussminuten dann der Pokal-Ko. Der zur Pause eingewechselte Michel Michelko kam an den Ball, setzte zum Sturmlauf an, überlief die gegnerische Abwehr, wartete bis Paul Zerna aufrückte, passte zu ihm und der vollendete gekonnt. Ein weiterer Favorit war gestrauchelt. Für den Kreisligisten gibt dieser Erfolg Auftrieb für die kommenden Spiele.

Schon bei der Pokalauslosung stand fest, dass nach der 1.Hauptrunde zwei Kreisoberligisten definitiv ausscheiden müssen, da zwei reine Kreisoberligabegegnungen gelost wurden.

SV Lausitz Forst – Groß Gaglow sowie SG Sielow gegen den Kahrener SV 03 waren die Paarungen. In beiden Begegnungen setzten sich am Ende die Gäste durch.

In der Neißestadt mussten beide Vereine gegenüber dem Punktspielauftakt erhebliche Umformierungen vornehmen. War dies der Grund, weshalb es in der Anfangsphase des Spiels überhaupt kein Spielfluss zustande kam? Nach gut einer halben Stunde Spielzeit kamen die Gäste besser in das Spiel und kamen zu einigen guten Gelegenheiten, die aber entweder vom Schlussmann des Gastgebers Erik Strauss zu Nichte gemacht oder durch Unvermögen vergeben wurden. Der Gastgeber hatte eine einzige Möglichkeit, als Jonny Kerb nach einem Konter in den Strafraum eindrang, hier aber versagte. Im zweiten Spielabschnitt erreichte der Gastgeber Gleichwertigkeit. Während der vorjährige Halbfinalist das bessere Kombinationsspiel kreierte und immer wieder am Keeper Strauss scheiterten, hatten die Neißestädter durch Standartsituationen ihre größten Möglichkeiten. Als sich schon die Verlängerung andeutete, kamen die Gäste doch noch zum goldenen Tor. Bei einem Konter war die rechte Abwehrseite nicht besetzt, so dass ein Gaglower Stürmer an den Ball kam. Sein Schussversuch misslang etwas, so dass der Ball vom Bein von Christoph Domath in das Tor trudelte (85.). Ein etwas glücklicher Sieg der Gäste.

Im zweiten Kreisoberligavergleich in Sielow gab es ein Spiel auf Augenhöhe, trotzdem der Gastgeber vier wichtige Aktivposten ersetzen musste. Nach dem 0:0 Unentschieden zur Pause kamen die Gäste nach gut einer Stunde Spielzeit zur 0:1 Führung. Von der rechten Seite aus wurde der Ball vor das Tor geschlagen. Hier stand Erik Behrendt goldrichtig und verwandelte. In der Schlussphase des Spiels wurde es dann noch einmal heftig lebhaft. Ein Weitschuss aus 20 Meter Entfernung konnte Schlussmann Martin Weise nicht festhalten, so dass Neuzugang Angelo Weber an den Ball kam und aus 15 Meter abschoss zum 0:2. In der 90.Spielminute gab es Handelfmeter für die SG Sielow. Diesen verwandelte Maik Watzke sicher zum 1:2 Anschlusstreffer. Doch postwendend in der Nachspielzeit (90.+1) gelang Florian Matz das 1:3 und stellte somit den alten Abstand wieder her.

In Schorbus hatte sich die Spielgemeinschaft Briesen/Dissen mit dem Freizeitverein Victoria 93 Cottbus auseinander zusetzen. Der Gastgeber hatte schon vor dem Spiel mit dem Handicap zu tun, dass sie das Spiel nur zu Zehnt beginnen konnten. Hinzu kam, das viele Spieler fehlten, so dass die Altvorderen ran mussten. So Rolf Dittrich (59), Michael Görner (49) , Thomas Kschischang (43) und Silvio Meschzan (42). Mit dieser Konstellation war keine Chance vorhanden irgendetwas zu reißen. Ein besseres Trainingsspiel für den Kreisoberligisten. So mussten Tore fast im Minutentakt fallen. In der 15. Spielminute kamen die Freizeitkicker zu ihrem ersten Angriff. Den zweiten sollten sie dann in der 62.Minute haben, wobei ein Eckball für sie heraussprang. Am Ende wurde es dann doch noch zweistellig, 0:11. Die Frage stellt sich nach dem Spiel, macht es zukünftig Sinn, derlei Spiele durchzuführen. Im Pokal ist dies aber möglich. Jeder angemeldete Verein kann daran teilnehmen, auch der Freizeitsport.

Joachim Rohde

1.Hauptrunde im INTERSPORT Kreispokal des FK Niederlausitz

Hallo Fußballfreunde!

Der Punktspielbetrieb ruht an diesem Wochenende zu Gunsten des INTERSPORT-Kreispokals

Die 1.Hauptrunde steht an. 28 Paarungen spielen diese Runde aus. Freilose haben der Pokalverteidiger VfB Cottbus 97, die SG Kausche und die Spielgemeinschaft Groß Kölzig/Gahry.

Neben der gesamten Kreisliga kommen noch die Vereine aus der Landesklasse hinzu. In der 1.Hauptrunde sind dass der SC Spremberg 1896, die SG Eintracht Peitz, der SV Einheit Drebkau und der SV Guhrow 1912, die allesamt lösbare Aufgaben haben.

So muss der SC Spremberg zur SG Jänschwalde, den derzeitigen Tabellen 13. der 1.Kreisklasse. Ein Sieg ist hier Pflicht.

Der SV Einheit Drebkau spielt beim derzeitigen Tabellenführer der Kreisliga. Auch hier ist der Vertreter der Landesklasse klarer Favorit.

Zu einem reinen, aber interessantem, Forster Kreisderby kommt es in Klinge. Die Adler empfangen den SV Döbern. Können sie dem klaren Favoriten ein Bein stellen?

Zu einem hoch interessanten Spiel kommt es in Branitz. Der Aufsteiger zur Kreisoberliga, die SG Eiche Branitz, hat den letztjährigen Vizemeister der Landesklasse Süd, die SG Eintracht Peitz, zu Gast. Eine echte Herausforderung für den Neuling der Kreisoberliga. Können sie die Fischerstädter überraschen?

Ein weitere hochbrisante Paarung gibt es in Sielow. Hier stehen sich zwei Kreismeisterschaftsmitfavoriten gegenüber. In der Vorsaison standen sich beide an gleicher Stelle im Punktspiel gegenüber welches 4:4 Unentschieden endete. Ähnliches ist auch heuer zu erwarten. Beide haben ihre Auftaktspiele souverän gewonnen. Die Tagesform sollte mit entscheiden.

Gespannt sollte man auf das Auftreten eines neuen Vereins im Spielbetrieb sein. Mit Traktor Laubsdorf tritt eine völlig neue Mannschaft in die Öffentlichkeit. In diesem Verein tummeln sich einige Spieler, die früher bei der SG Blau-Gelb Laubsdorf spielten. Sie starten in der der 2. Kreisklasse Staffel Süd. Gegner im INTERSPORT-Kreispokal ist die SG Blau-Weiß Straupitz. Eine interessante Konstellation. Gelingt ihnen die Überraschung?

www. spreewaldkicker.de wird von den Pokalspielen ausführlich berichten.

Joachim Rohde

Kleines Interview mit Christian Wietasch, Spremberger SV

Herr Wietasch, warum der Wechsel nach Spremberg? Ist die Wahrscheinlichkeit eines Titelgewinns beim SSV höher als in Klein Gaglow?

Christian Wietasch: Da der Trainer vor der Saison seinen Abschied aus Klein Gaglow erklärte und eine Perspektive im Verein nicht klar war, kam der Wechselgedanke. Hinzu kam, dass ich mehrere Angebote zur Auswahl hatte und so entschloss ich mich mit Stephan Besenhard den Verein zu wechseln. Das Gespräch mit Herrn Schiffel vom SSV war für mich das angenehmste. Definitiv sind die Chancen eines Titelgewinns beim SSV höher als in Klein Gaglow.
 
Sie spielen nun mit Ihrem langjährigen sportlichen Widersacher in Sachen Torjägerwertung in einer Mannschaft. Die Rivalität ist weiterhin vorhanden. Was erwarten Sie von der unmittelbaren Zusammenarbeit mit Mathias Jäckel?

Christian Wietasch: Nach den ersten gemeinsamen Trainingseinheiten sehe ich das sehr entspannt. Mathias ist ein angenehmer Typ. Ich sehe da keine Rivalität. Die Zukunft wird es zeigen.

Wird das gut gehen?

Christian Wietasch: Ein Stürmer will immer treffen. Sollte Mathias im Spiel besser postiert sein, werde ich ihn immer anspielen. Das Gleiche, denke ich, wird er auch bei mir handhaben.

Wir wüschen Ihnen viel Erfolg in neuer Umgebung!

Christian Wietasch: Danke

Vielen Dank für das Gespräch

Mit Christian Wietasch sprach Joachim Rohde