Vorschau 2.Runde Kreispokal FK Niederlausitz

Hallo Fußballfreunde!

Die Punktspiele ruhen an diesem Wochenende. Die 2.Hauptrunde im INTERSPORT-Kreispokal steht auf dem Programm. Auch gibt es noch ein Spiel aus der 1.Hauptrunde zu bestreiten. Aufgrund der Teilnahme am Landespokalwettbewerb spielt der Kreispokalsieger, der VfB Cottbus 97, erst an diesem Wochenende gegen den SV Motor Cottbus.

Die beiden Endspielpartner vom 25.05.2015 in Groß Döbbern treffen nun schon in der 1.Hauptrunde aufeinander. Einer der beiden Vereine scheidet definitiv aus dem Pokalwettbewerb. In den letzten vier Jahren kam der Gastgeber Saspow drei Mal in das Finale. 2013 war im Viertelfinale Schluss, als sie gegen die SG Eintracht Peitz mit 0:2 unterlagen. Der VfB spielt, seit es den unsäglichen Beschluss des FLB gibt, das alle Landesklassenmannschaften im Kreispokalwettbewerb teilnehmen müssen, hier im Kreispokalwettbewerb. Letzte Saison war es das erste Mal, dass sie soweit vorgedrungen waren und sofort Kreispokalsieger wurden. Nach dem Kreismeistertitel 2012, dem Gewinn des Supercup 2012 und dem Pokalsieg 2015 konnten sie schon einige Titel gewinnen. Der Gastgeber kann erst auf einen Titel in der„Neuzeit“ verweisen. Nach der Strukturreform 1992/1993 wurden sie der erste Kreismeister 1993. Ihre Erfahrung im Pokal ist bemerkenswert, wie oben schon erwähnt. Doch leider hat es zum ganz großen Wurf nie gereicht. Die Konstellation in dieser Saison ist schwierig. Nach mäßigem Start suchen sie noch ihre Form. In den bisherigen drei Punktspielen konnten sie nicht überzeugen. Ihr großes Manko, das Ausnutzen von Chancen, konnte noch nicht abgestellt werden. Mit einem Sieg und zwei Unentschieden liegen sie derzeit auf Platz acht in der Kreisoberliga. Und der VfB? Auch sie sind durchwachsen gestartet. Mit je einem Sieg, Unentschieden und einer Niederlage belegen sie Platz neun in der Landesklasse Süd. In diesem Nachbarschaftsduell sollte die Tagesform über das Weiterkommen entscheiden.
Mein Tipp: Erfolg für den VfB Cottbus.

Zu einem weiteren Höhepunkt, nun aber in der 2.Pokalrunde, kommt es in Klein Gaglow. Der Aufsteiger, die SG Blau-Weiß, erwartet den Meisterschaftsmitfavoriten, den Kahrener SV 03. Die Gäste sind blendend aus den Startlöchern gekommen, aber auch der Aufsteiger braucht sich nicht zu verstecken. Ein Spiel auf Augenhöhe. Beide Vereine haben so genannte „Knipser“ in ihren Reihen. Bei den 03ern sind dies Eric Behrendt, Hannes Held, Florian Kasper und Florian Maatz. Auf Gastgeberseite Christian Wietasch, Angelo Weber, Marco Zahnow. Wer bekommt wen zuerst in den Griff? Spannung pur. Der Heimvorteil könnte ein Vorteil für Klein Gaglow sein.
Mein Tipp: Erfolg für den Kahrener SV 03.

Der FSV Viktoria Cottbus trifft auf den SC Spremberg der, ebenfalls wie der Gastgeber, nicht gut in die neue Saison gestartet ist. Platz 12 mit einem Sieg und zwei Niederlagen. Der Gastgeber liegt ebenfalls auf Platz zwölf, mit gleichfalls einem Sieg und zwei Niederlagen. Da der Pokal bekanntlich eigene Gesetze hat, liegt ein Sieg des FSV im Bereich des Möglichen.
Mein Tipp: Erfolg für den FSV Viktoria Cottbus.

Der Kreismeister 2015, der SV Döbern, muss zum Forster Kreisderby nach Groß Kölzig reisen. Vom Papier her eine klare Sache für den Landesklassisten. Gelingt dem Gastgeber die Pokalüberraschung? Doch die Gäste sind gut in die neue Saison gestartet und werden sich nicht überraschen lassen.
Mein Tipp: Erfolg für den SV Döbern.

Kreisoberliga gegen Landesklasse heisst die nächste Paarung. Spielgemeinschaft Briesen/Dissen gegen Eintracht Peitz. Peitz, der Finalist von 2013, strebt auch in diesem Jahr ein weites Vordringen im Pokal an. Aber auch der Gastgeber möchte gern den Pokalsieg aus dem Jahre 2003 wiederholen. Motivation dafür haben sie sich in der Vorwoche im Wahnsinnsspiel in Klein Gaglow geholt. Bei ähnlicher Leistung kann die Eintracht aus der Fischerstadt geschlagen werden.
Mein Tipp: Erfolg für die SG Briesen/Dissen.

Eine weitere reizvolle Begegnung gibt es in Klinge. Der zehnte der Kreisliga, SV Adler Klinge, erwartet den derzeitigen Spitzenreiter der Kreisoberliga, die SG Sielow. Die Gäste bestechen zur Zeit mit ihrer couragierten Spielweise. Der Erfolg gibt ihnen recht. Können die Adler sich erfolgreich dagegen stemmen? Alles andere als ein Sieg für die Gäste wäre die Überraschung.
Mein Tipp: Erfolg für Sielow

Alle anderen Vereine der Kreisoberliga, die noch im Wettbewerb sind, sollten die Favoriten in ihren Spielen sein.

Lassen wir uns überraschen. www.spreewaldkicker.de wird wieder ausführlich von den Spielen berichten.

Joachim Rohde
Hier noch einmal die Ansetzungen:

33 TSV Cottbus Sieger Saspow-VfB 10.10.
34 BG Gahry SG Drachh./Fehrow 06.09.
35 BW Sprembg./Döbbern RW Merzdorf 05.09.
36 SG Burg II/BW Straupitz Lausitz Forst 06.09.
37 SG Zerre/Burgneudorf SV Guhrow 05.09.
38 FSV Viktoria Cottbus SC Spremberg 05.09.
39 SG Briesen/Dissen Eintracht Peitz 06.09.
40 Eintr. Groß Gastrose BW Schorbus 06.09.
41 BW Klein Gaglow Kahrener SV 05.09.
42 Eintracht Schlichow VfB Döbbrick 06.09.
43 Schmogrower SV SG Groß Gaglow 06.09.
44 Hertha Hornow SG Sachsendorf 06.09.
45 BSV Cottbus Ost SV Werben 05.09.
46 Eintracht Drehnow SG Dissench. / Haasow 06.09.
47 TSV Gr.Kölzig SV Döbern 05.09.
48 Adler Klinge SG Sielow 06.09.

Rückblick 3.Spieltag Kreisoberliga FK Niederlausitz

Hallo Fußballfreunde !

In Spremberg gab es im Spitzenspiel einen nicht erwarteten Auswärtssieg vom SV Fichte Kunersdorf. Der SV Guhrow musste nach einer knappen Niederlage in Guben die Tabellenspitze abgeben. Die SG Sielow weiter in einem Hoch. Sie gewannen ganz souverän das Nordderby in der Drachhausener Straße mit einem halben dutzend Tore. Groß Gaglow und Motor Saspow mit den ersten Siegen der Saison. Das Schlusslichttrio, VfB Krieschow II, SV Werben und Lausitz Forst bleiben weiterhin ohne Punktgewinn. Zu den Spielen:

Das Spitzenspiel des dritten Spieltages fand in Spremberg statt. Der SSV hatte den SV Fichte Kunersdorf zu Gast, die sie in der Vorsaison an gleicher Stelle klar mit 5:0 besiegen konnten. Ähnliches sollte nicht wieder passieren, so der Grundtenor der Gäste. Um es gleich zu sagen, ein Spitzenspiel war es nicht. Im ersten Spielabschnitt ein ausgeglichenes Spiel, bei optischer Überlegenheit des Gastgebers. So genannte „Hundertprozentige“ gab es auf beiden Seiten nicht. Ein paar Versuche, mehr auch nicht. Gleich nach dem Seitenwechsel gingen die Gäste in Führung. Ein Paukenschlag! Ein harmloser Torschuss von Steffen Klisch in der 49.Spielminute lässt der Spremberger Schlussmann Christian John prallen, reaktionsschnell reagiert Benjamin Golz und verwandelt eiskalt zum 0:1. Dieses Tor tat dem Spiel gut, denn nun wurde Fußball gespielt. Plötzlich war das Spiel offen und es ergaben sich einige gute Tormöglichkeiten auf beiden Seiten. In der 58.Spielminute hatten die Gäste Glück, als Lukas Müller nur das Lattenkreuz traf. Spremberg nun am Drücker. Sie spielten zielstrebig nach vorn. Dabei gab es gute Kontermöglichkeiten für die Fichte-Elf, so in der 62.Spielminute, als Steffen Klisch alles perfekt hätte machen können. Neuzugang Florian Günther stieß bis zur Grundlinie durch, seine maßgerechte Flanke kam eben zu Steffen Klisch, der zu zögerlich den Abschluss suchte und somit die Vorentscheidung verpasste. Von diesem Zeitpunkt an bestimmte Fichte das Spielgeschehen. Mehrere gute Möglichkeiten wurden herausgespielt, hier hätte endgültig der spätere Sieg fest gemacht werden müssen. Der SSV machte sich frei von der Umklammerung und drängte nun ihrerseits auf den Ausgleich. Fichte hatte alle „Füße“ voll zu tun, um dieses zu verhindern oder ihr Keeper Vinzent Raschdorf zeichnete sich aus und wurde zum Matchwinner. Spremberg hatte nicht seinen besten Tag erwischt. Die Gäste nahmen nicht unverdient alle drei Punkte mit nach Kunersdorf.

Meisterschaftsmitfavorit Kahrener SV 03 musste zum bisher erfolglosen SV Lausitz Forst reisen und galt als Favorit in diesem Spiel. So musste die erneut umformierte Defensive des Gastgebers das befürchtete Debakel doch hinnehmen. Die ersten zwanzig Spielminuten gehörten den Gästen. In dieser Phase des Spiels hätten sie mehr als das in der 14.Spielminute erzielte 0:1 erzielen müssen. Eric Behrendt war der Schütze dieses Tores. Plötzlich waren die Neißestädter präsent. Der erste verheißungsvolle Angriff von Markus Gebauer konnte die Eingabe von Domenik Patsch nicht verwerten. Fünf Minuten später köpfte Patsch den Ball nach einem Eckball über den Kasten der 03er. Nach gut einer halben Stunde Spielzeit blieb den Zuschauern der Torschrei auf den Lippen stecken, als Rocco Hess einen Lupfer aus 20 Metern über den Gästeschlussmann Alexander Schwella hob, doch der Ball flog auch über das Tor in das Aus. Die 03er nun wieder aufgewacht und kamen noch kurz vor der Pause zu einer guten Möglichkeit das 0:2 zu erzielen, die aber Nick Schikora im Tor der Neißestädter verhinderte. Das längst fällige 0:2 fiel in der 49.Spielminute, als die Abwehrmauer des Gastgebers einen 03er Freistoß zum Einwurf abwehrte und die Gäste die Forster Abwehr durcheinander spielte, so dass Martin Klämbt das längst fällige 0:2 erzielte. Rocco Hess hatte die Chance in der 56.Minute den Anschlusstreffer zu markieren, als er aus halblinker Position das lange Eck verfehlte. Das 0:3 fiel praktisch im direkten Gegenzug durch Eric Meritz. Das war die Vorentscheidung. Der SV Lausitz hatte nun nichts mehr entgegenzusetzen. Die Tore Nummer vier und fünf erzielten Hannes Heldt und erneut Eric Behrendt (74. u. 82.). Nick Schikora verhinderte im weiteren Verlauf ein höheres Ergebnis. Der SV Lausitz befindet sich nun auf dem letzten Tabellenplatz. Im Pokalspiel nächste Woche in Burg bei der Spielgemeinschaft Burg/Straupitz können sie neu auftanken und weitere Spielpraxis gewinnen. Die 03er befinden sich auf ihren vorgegebenen Kurs. Punktgleich mit Sielow und Kunersdorf stehen sie mit an der Spitze der Tabelle.

Absteiger SG Groß Gaglow kam zum ersten Saisonsieg in Ströbitz bei der Wacker-Reserve. Nach dem Auftaktremis in Saspow und der Heimniederlage gegen den Meisterschaftsmitfavoriten Spremberger SV nun der erste Sieg. Ein verhaltener Beginn beider Vereine prägte die Anfangsphase des Spieles. Eine entscheidende Szene in der 16.Spielminute sollte das weitere Spiel des Gastgebers beeinflussen, als sie einen Foulelfmeter zugesprochen bekamen, den Christian Bolitzki nicht verwandeln konnte. Gordon Nagel parierte den unplatzierten Schuss und zwei weitere Nachschüsse. Dieser parierte Foulelfmeter gab den Gästen Auftrieb und Motivation. Die Folge war die 0:1 Führung in der 28.Spielminute, als Marco Noack mit einem satten Schuss aus spitzem Winkel traf. Vorher schon hatten Manuel Böckle und Christoph Donath die Führung vor den Füßen, als Böckle mit einem Fernschuss und Donath mit einem Lattenknaller nicht trafen. Nach der Pause entfachte der Gastgeber einen größeren Druck, wo Chancen nicht ausblieben. So hatten Bolitzki und Christian Bläsner die Möglichkeit den Ausgleichtreffer zu erzielen. Es entwickelte sich ein tolles Spiel mit vielen spannenden Zweikämpfen. Durch Standartsituationen hatte Wacker immer wieder die Möglichkeit auszugleichen. In der 83.Spielminute können sich die Gäste bei ihren Keeper bedanken, als er einen vom Spielführer Sebastian Voigt abgegebenen Schuss parieren konnte. Marco Noack war es vorbehalten in der 88.Spielminute für die Entscheidung zu sorgen. Er erzielte das alles entscheidende 0:2. Eine alte Krankheit bei Wacker konnte noch nicht abgestellt werden, das Nutzen der Chancen. Für die Gäste ein verdienter Sieg, der Grundlage für zukünftige Spiele sein sollte.

Torreich ging es im Cottbuser Nordderby zwischen dem FSV Viktoria Cottbus und der SG Sielow zu. Nach 45 Spielminuten sah es noch nicht nach diesem Debakel aus. In den Anfangsminuten versäumte es Viktoria klarste Möglichkeiten zu vollenden. So in der 5.Spielminute, als Robert Kiesow auf Niclas Böhm spielte, der aber das Ziel nicht traf. Drei Minuten später hätte das 1:0 fallen müssen, als Robert Kiesow völlig freistehend vor dem Sielower Schlussmann Martin Weise an diesem scheiterte. Wenig später das gleiche Schauspiel, nur das dieses Mal Niclas Böhm am hervorragend reagierenden Weise scheiterte . Dies weckte die Gäste richtig auf, nach dem sie auch schon einige Möglichkeiten zur Führung hatten. Dann die 36.Minute. Viktoria bekam den Ball nicht aus der Gefahrenzone. Michael Konzack war zur Stelle und spitzelte das Leder über die Linie. Dieses Tor war der Auslöser für weitere Tore der Schwarz-Gelben. In der Nachspielzeit erhöhte Christopher Knoll das 0:2. Es dauerte noch bis zur 67.Spielminute, bis Sielow das 0:3 durch Robert Becker erzielte. Viktoria war vor diesem Tor immer bemüht den Anschlusstrffer zu erzielen. Chancen waren dazu vorhanden. Dieses fiel in der 73.Minute mittels eines Foulelfmeters. Diesen verwandelte Chris Wycisk zum 1:3. Nur fünf Minuten währte die Freude über diesen Anschlusstreffer, dann kamen weitere Einschläge. Innerhalb von sechs Minuten folgte der totale Einbruch. Katastrophale Abwehrfehler führten zu den Toren vier, fünf und sechs. (78.,83.,84.). Mit dieser erneuten Niederlagen bewegt sich Viktoria wieder in der Gefahrenzone, Platz 12, mit drei Punkten. Sielow ist dank des besseren Torverhältnisses Tabellenführer.

Ein torreiches und „verrücktes“ Spiel mit wechselnden Führungen und Tore im „Minutentakt“ sahen die Zuschauer in Klein Gaglow. Der Aufsteiger ist in der Kreisoberliga angekommen. Schon nach drei Spielminuten gingen sie in Führung. Ein langer Abschlag, der einmal im Briesener Torraum aufschlägt, kann Christian Wietasch gegen den Briesener Schlussmann Michael Lauck mit dem Kopf verwandeln. Die Gäste spielen unbeeindruckt weiter. Wie aus dem Nichts dann Elfmeter für die Gäste. In der 13.Minute geht Sascha Braune ohne Not zur Sache. Der Pfiff kam sofort. Christian Suckert verwandelt sicher zum 1:1. Nun ein offener Schlagabtausch, mit Chancen auf beiden Seiten. In der 20.Spielminute bekommt der Gastgeber einen Freistoß von der linken Seite zugesprochen. Der Ball kommt zu Christian Wietasch, der am langen Pfosten steht, sein Kopfball kommt zu Tommy Krüger, der wenig Mühe hat zu verwandeln. Sechs Minuten später erneut Strafstoß für die Gäste. Dieser Strafstoß war von Seiten der Gastgeber sehr umstritten. Eine „Schwalbe“ soll der Ausgangspunkt für diese Situation gewesen sein. Claudius Tusche lässt sich diese Chance nicht nehmen und verwandelt sicher zum 2:2. Es folgt ein doch sehr hartes Spiel, geprägt von vielen harten Zweikämpfen, mit einer waren Flut von gelben Karten. Gleich nach dem Wiederanpfiff zur zweiten Halbzeit (46.) kann Angelo Weber zum 3:2 verwandeln. Eine Flanke von Marco Zahnow kann Weber einköpfen. Zehn Minuten später können die Gäste erneut ausgleichen. Einen Freistoß kann Claudius Tusche erfolgreich verwandeln, 3:3. Nach einer guten Stunde Spielzeit gibt es einen Führuungswechsel. Gaglow schläft bei einem langen Abstoß der Gäste, zwei Briesener Spieler stehen völlig frei und machen unter sich den Torschützen aus. Marko Böttcher erzielt die erstmalige Führung in diesem Spiel für seine Mannschaft. Es dauert bis zur 74.Minute, bis der Gastgeber zum 4:4 ausgleichen kann. Christian Krause setzt sich auf der linken Außenbahn durch, seine Flanke kommt zu Christian Wietasch, der wenig Mühe hat mit dem Kopf zu verwandeln. In der 82.Minute kommt ein Ball in die Schnittstelle der Gaglower Abwehr, wo Christian Leese ein Eigentor nicht verhindern kann. War es das gewesen? Nein. Gaglow hatte noch die Kraft erneut auszugleichen. Zwei Minuten vor Ultimo durch Rene Smuda der viel bejubelte 5:5 Ausgleich. Überflüssig, dann noch in der 90.Minute die Rote Karte für Marco Zahnow. Ein Spiel für die Zuschauer war zu Ende, die ein Auf und Ab erlebten. Beide Vereine belegen Mittelfeldplätze.

Zwei noch sieglose Vereine standen sich in Krieschow gegenüber. Die VfB Reserve und die SG Blau-Weiß Schorbus wollten den Bann brechen. In einem sehr schwachen Spiel hatten die Gäste spielerische Vorteile. Schon frühzeitig konnten sie in Führung gehen. Ein Abstimmungsfehler in der VfB-Abwehr führte zum 0:1. Max Görner sprintete in eine zu kurze Abwehr und lupfte den Ball über den zu weit vor dem Tor stehenden VfB Schlussmann Graske hinweg ins leere Tor. In der 15. und 20.Spielminute lag der Ausgleich in der Luft, doch beide Male ging der Ball knapp am langen Pfosten vorbei in das Aus. In der zweiten Spielhälfte drängten die Gastgeber auf den Ausgleich, doch ein Konter in der 76.Spielminute brachte die Vorentscheidung in diesem Spiel. Rene Böhme erzielte das wichtige 0:2. In der dreiminütigen Nachspielzeit erhöhte Christian Tischer zum 0:3.

Die Überraschungself des Vorjahres, der SV Guhrow 1912, musste nach Guben reisen, um gegen die Reserve vom BSV Nord zu spielen. In Breesen hängen die Trauben sehr hoch. Können die Gäste ihre überraschende Spitzenposition verteidigen? Die Gastgeber waren im ersten Spielabschnitt die spielerisch und kämpferisch bessere Mannschaft. Nach einem Eckball, den der Gästeschlussmann Alexander Krüger in der 39. Spielminute unterlief, ging der Gastgeber durch Tim Bönsel nicht unverdient mit 1:0 in Führung. Zu diesem Zeitpunkt hatte der Gast wenige Möglichkeiten Tore zu erzielen. Gleich nach dem Wechsel die Vorentscheidung in diesem Spiel, als der Gastgeber ein Konterspiel durch Claudius Hain erfolgreich abschließen konnte, 2.0. War dies die Entscheiodung? Nein. Die Gäste bestimmten nun das Spiel und kamen zu einigen guten Chancen. So in der 80.Spielminute, als Christian Salomon den Ball in das linke untere Eck schoss, 2:1. Nun drängten sie in den verbliebenen Minuten noch auf den Ausgleich, der auch mehrmals möglich war, doch alle Chancen wurden sträflich vergeben. Am Ende ein nicht unverdienter Sieg der Breesener. Gästetrainer Wergener meinte nach dem Spiel, das ein Unentschieden das gerechtere Ergebnis gewesen wäre, auf Grund der zwei unterschiedlichen Halbzeiten.

Aufsteiger SV Werben 1862 musste zum Altmeister SV Motor Cottbus-Saspow reisen. Sie wollten mit einem Sieg endlich aus dem Tabellenkeller kommen. Aber auch die Zerna Schützlinge strebten den ersten Erfolg an. So bestimmte eigentlich von Anfang an der Gastgeber das Spielgeschehen. Zur Pause führten sie nach Toren von Sanny Haupt und David Schuppan hoch verdient mit 2.0 (37., 41.). Nach dem Seitenwechsel das gleiche Bild. Saspow erhöhte in der 52.Minute durch ein Strafstoßtor auf 3.0. Wer gab den Werbener Rothosen noch eine Chance? Drei Minuten später kamen sie zum 3:1 Anschlusstreffer. Einen Freistoß von Marcel Warmo konnte Kevin Jarick mit dem Kopf verwandeln. Die „Ersatz 10“ bei Saspow Lars Nikilai, Spielführer Denny Wodtke fehlte an diesem Tag, scheiterte mit einem Kopfball am Gästeschlussmann Tony Dohmel. In der Folgeminute vergab der eingewechselte Jochen Knauer eine so genannte Hundertprozentige. Weitere zwei Minuten später dann das 4:1. Eine Eingabe von Sanny Haupt konnte Oliver Matschke verwandeln. In der 70.Spielminute erhält Saspow erneut einen Strafstoß zugesprochen. Erneut trat Christian Stanschus an, doch er scheiterte am Werbener Schlussmann Dohmel, der diesen schwachen Schuss parierte. Kurz danach doch noch das 5:1. Der ebenfalls eingewechselte Robert Bott war der Schütze dieses Tores. Am Ende ein hoch verdienter Sieg der Saspower. Aber auch in diesem Spiel zeigte es sich, das dass Ausnutzen von Tormöglichkeiten noch eine große Schwäche ist. Daran muss gearbeitet werden. Jedenfalls sind erst einmal die ersten Punkte eingefahren worden.

Joachim Rohde

Vorschau 3.Spieltag Kreisoberliga FK Niederlausitz

Hallo Fußballfreunde!

Der dritte Spieltag steht auf dem Plan. Mit Guhrow als Spitzenreiter hätte niemand zu Beginn der Meisterschaft gerechnet. Von Aufsteiger Blau-Weiß Klein Gaglow konnte man die derzeitige Platzierung zum Anfang erwarten. Schon ab Platz zwölf ist die Situation angespannt und es sieht nicht nach Besserung aus. Der Spitzenreiter der Liga, der SV Guhrow 1912, steht vor der ersten großen Bewährung. Sie müssen zur Reserve vom BSV Guben Nord, die zwar das Auftaktheimspiel gegen Fichte Kunersdorf verloren hatten, aber spielerisch überzeugen konnten.

Hinzu kommt der hohe Kantersieg in der Vorwoche in Werben. Die Breesener sind sehr Heimstark. In der Vorsaison konnten die 1912er beide Vergleiche gewinnen. Hier in Breesen gewannen sie mit 3:1. Guhrow möchte diesen Auswärtssieg wiederholen. Ihre frische Art Fußball zu spielen gefällt. Mit Grützner, Höhne, Becker und Dobschütz haben sie vier außergewöhnliche, schnelle und treffsichere Spieler in ihren Reihen, die schon ein Spiel allein entscheiden können. Ihre beiden Auftaktsiege motivieren sie. Aber auch der Gastgeber hat mit Kaluza und Hähnel zwei sichere Torschützen, die nicht aus den Augen verloren gehen dürfen. Spannung pur.
Mein Tipp: Erfolg für den SV Guhrow 1912.

In Spremberg kommt es zum Klassiker Spremberger SV 1862 gegen SV Fichte Kunersdorf. Im Rückspiel der Vorserie ging die Fichte-Elf mit 0:5 unter. Der Gastgeber gewann beide Auftaktspiele. Die Gäste hatten eine Halbzeit lang Probleme im Spiel gegen Saspow. Vorteil für den SSV ist, dass sie noch eine reine Weste haben. Also noch kein Gegentor kassiert haben. Auch ihr Sturm mit Jäckel und dem genesenden Eric Schiffel haben eine besondere Qualität. Und die Fichte-Elf? Obwohl sie schon drei Gegentore kassiert haben, haben sie mit Christian Badack einen hervorragenden Verteidiger, der vieles ausbügelt und ab und zu auch Tore schießt. Benjamin und Sebastian Golz sowie Felix Badack sind treffsichere Schützen. Sie werden alles versuchen, diese “Schmach“ aus dem Vorjahr wettzumachen. Die berühmte Tagesform wird mit entscheidend sein über die Punktvergabe.
Mein Tipp: Unentschieden.

Aufsteiger Blau-Weiß Klein Gaglow muss sich mit der Spielgemeinschaft Briesen/Dissen auseinandersetzen. Der Gastgeber sollte der Favorit sein. Sie befinden sich noch im Aufstiegsfieber und das sollte Motivation genug sein. Die Gäste können in diesem Spiel testen, wie viel Wert ihr Sieg in der Vorwoche gegen die Wacker-Reserve ist.
Mein Tipp: Erfolg für die SG Blau-Weiß Klein Gaglow.

Ihr zweites Auswärtsspiel in Folge muss der Kahrener SV 03 bestreiten. In der Neißestadt Forst erwarte sie die bisher enttäuschende Lausitz-Elf. Mit zwei Niederlagen und einem Torverhältnis von 1:9 sind sie nicht der Favorit. Mit einem Wunder ist bei ihnen nicht zu rechnen. Die 03er wollen auch in diesem Spiel erfolgreich sein, um den Grundstein für eine erfolgreiche Titeljagd zu legen. Mit Behrendt, Heldt und Röseler haben sie drei gute Stürmer parat, die für manches Tor verantwortlich sind.
Mein Tipp: Erfolg für den Kahrener SV 03.

Zum großen Nachbarschaftsduell kommt es in der Drachhausener Straße. Der FSV Viktoria 1897 Cottbus erwartet die SG Sielow. Beide Vereine trennten sich im Vorjahr an gleicher Stelle 1:1 Unentschieden. Sielow konnte in den beiden Auftaktspielen überzeugen. Beeindruckend, wie sie im Spitzenspiel gegen Kahren eine 3:0 Rückstand wettmachten und sogar in Führung gingen. Bei ähnlicher Leistung wird es für Viktoria ziemlich schwer werden. Doch im Fußball ist alles möglich. Der Ball ist rund, pflegte früher der Bundestrainer Sepp Herberger zu sagen. Können sie das 1:1 aus dem Vorjahr wiederholen?
Mein Tipp: Erfolg für die SG Sielow.

Die Zerna-Schützlinge erwarten den erfolglosen Aufsteiger SV Werben 1892. Die Werbener Rothosen sind bisher alles schuldig geblieben. Ob sie in Saspow den Bann brechen können, ist doch sehr fraglich. Doch sie müssen erst einmal bespielt und besiegt werden. Angeschlagene Gegner können gefährlich sein. Alles andere als ein Sieg der Zerna-Schützlinge wäre die Überraschung.
Mein Tipp: Erfolg für den SV Motor Corttbus-Saspow.

Zwei Punktgleiche Tabellennachbarn treffen in Ströbitz aufeinander. Die Wacker-Reserve trifft auf den Absteiger SG Groß Gaglow. Beide müssen Punkten, um nicht frühzeitig den Anschluss zu verlieren. Auch hier sollte die Tagesform mitentscheiden über die Punktvergabe. Der Heimvorteil kann für den Gastgeber sprechen Doch beiden reicht eine Punkteteilung nicht.
Mein Tipp: Erfolg für den SV Wacker 09 Cottbus-Strröbitz II.

Die Reserve vom VfB Krieschow erwartet die SG Blau-Weiß Schorbus. Können die Gastgeber ihr zweites Heimspiel in Folge nutzen, um den ersten Dreier einzufahren? Schorbus konnte in den ersten beiden Spielen spielerisch und kämpferisch überzeugen. Gelingt ihnen der erste Sieg in der neuen laufenden Meisterschaft?
Mein Tipp: Erfolg für die SG Blau-Weiß Schorbus.

Joachim Rohde

Rückblick 2.Spieltag Kreisoberliga FK Niederlausitz

Hallo Fußballfreunde!

Der SV Guhrow 1912 und der Spremberger SV stehen an der Spitze der Tabelle. Für Guhrow ist diese Platzierung bisher einmalig. Kunersdorf hatte zu Hause einige Mühe, um ein Unentschieden gegen Saspow zu retten. Schorbus und Saspow mit ihrem zweitem Unentschieden. Erneute deftige Niederlagen für Lausitz Forst, VfB Krieschow II und dem SV Werben. Auch Wacker II und Absteiger Groß Gaglow konnten bisher ebenfalls nicht überzeugen. Zu den Spielen:

Das erwartete Spitzenspiel in Groß Gaglow wurde es nicht. In den ersten dreißig Minuten waren die Gäste optisch überlegen, doch die bessere Chance hatte der Absteiger in der 20.Spielminute mit einen Kopfball von Florian Heinrich, der aber nicht platziert genug geköpft wurde, um im Gehäuse reinzugehen. In der 36.Spielminute foulte Rico Jensch Eric Schiffel im Strafraum. Der Pfiff vom Unparteiischen Albrecht kam sofort. Diese Chance ließ sich Mathias Jäckel nicht nehmen und verwandelte zur 0:1 Führung. In den restlichen zehn Spielminuten waren es nun die Spremberger Gäste, die sich weitere gute Möglichkeiten erarbeiteten. So in der 45.Minute, als ein Angriff über die rechte Seite erfolgte, der Ball in 16er Höhe auf die linke Seite kam, wo Eric Schiffel goldrichtig stand und sicher verwandelte zum 0:2. Dem Spiel entsprechend eine verdiente Pausenführung. Gleich nach der Pause bekamen die Gastgeber einen Eckball zugesprochen. Heinrich flankte herein, doch Böckle traf ungenau. Kurz danach noch einmal Spielführer Manuel Böckle, doch auch diese Chance konnte nicht genutzt werden. Ab der 52.Spielminute bestimmten nun wieder die Gäste das Spielgeschehen. In der Folgezeit kamen die Defizite bei dem Gastgeber zu Tage. Schnelligkeitsnachteile, ungenaues Abspiel, Bälle wurden ihnen abgelaufen, so dass der SSV das Spiel in allen Belangen beherrschte. Doch auch sie hatten eine große Schwäche. Chancen im Minutentakt wurden liegen gelassen. In der 76.Spielminute traf Matthias Krautz nur die Oberkante des Querbalkens. Eric Schiffel konnte in der 79.Spielminute eine so genannte Hundertprozentige nicht nutzen. Zwischenzeitlich verirrte sich der Gastgeber einmal in die Hälfte des SSV und kam zu einem Freistoß, der aus 18 Meter in die Abwehrmauer der Gäste geknallt wurde. Andre Müller hatte in der 86.Minute, ebenfalls nach einem Freistoß, die Möglichkeit zum Tor, doch SSV Schlussmann Christian John parierte diese Möglichkeit. Als sich alle mit dem 0:2 abfanden, war es erneut „40-Tore-Mann“ Mathias Jäckel, der in der Nachspielzeit für das 0:3 sorgte. Ein Ergebnis, das nach dem Spielverlauf her weit aus höher hätte ausfallen müssen. Der SSV, wenn er weiter vorn bleiben will, muss seine Treffsicherheit unbedingt verbessern. Der Gastgeber muss aufpassen, nicht schon frühzeitig den Anschluss zu verlieren.

Der SV Fichte Kunersdorf hatte den SV Motor Cottbus-Saspow zu Gast. Die Fichte-Elf wollte auch im ersten Heimspiel, wie eine Woche zuvor in Guben, als Sieger vom Platz gehen. Doch es kam ganz anders. Vom Anpfiff an übernahmen die Gäste das Spielgeschehen. Schon in der 10.Spielminute musste Vincent Raschdorf, im Tor der Fichte-Elf, Kopf und Kragen riskieren, als er einen Freistoß von Spielführer Denny Wodtke zur Ecke abwehren konnte. Danach hatten Sven Löffler und Christian Stanschus, der überraschend im Sturm aufgeboten wurde, die Möglichkeit das Führungstor zu markieren. Kunersdorf reagierte nur. Von ihnen kam fast nichts. Ein Solo von Steffen Klisch konnte den Gesamteindruck nicht beschönigen. In der 34.Spielminute kam ein langer Pass aus der Tiefe des Raumes zu Spielführer Denny Wotdke, doch er scheiterte am Fichte-Schlussmann. Nochmal Wodtke in der 39.Minute, als er einen Freistoß knapp am Tor vorbei schoss. In der 41. wurde Saspow endlich belohnt für seine Bemühungen. Ein weiter Ball aus der eigenen Hälfte kam zu Oliver Matschke, der lief noch zwei, drei Meter und ließ Raschdorf keine Chance, 0:1. Diese Führung war zu diesem Zeitpunkt hoch verdient. Gleich nach der Pause, die 46.Minute, hatte erneut Oliver Matschke die Möglichkeit die Vorentscheidung in diesem Spiel zu erzielen. Allein vor dem Tor, schoss er den Ball knapp am langen rechten Pfosten ins Aus Das war der Weckruf für die Fichte-Elf. Von nun an machten sie das Spiel. Saspow zog sich zeitig zurück. Ihre Angriffsoffensive der ersten Halbzeit stellten sie ein. Mit zunehmender Spielzeit , wie schon in der Vorwoche gegen Gaglow, gab es Angriffe kaum noch. Wie umgewandelt ihr Spiel. Hinzu kam, wie auch schon in Halbzeit eins, ein ungenaues Abspiel und technische Fehler, die man eigentlich bei ihnen nicht kennt. Dies führte zu Schwerstarbeit in der Abwehr. Aber auch die Fichte-Elf hat Defizite im Angriff, wo einige gute Chancen liegen gelassen wurden. In der 68.Spielminute hatte Benjamin Golz die Riesenmöglichkeit den Ausgleich zu erzielen, er vergab. Toni Zerna, Alexander Herzog und Robert Kadler waren immer wieder zu Stelle und klärten. Sie verdienten sich Bestnoten. In der 70.Spielminute hatte Spielführer Guido Musäus die große Chancen zum Ausgleich, doch der Ball schlug gegen den Pfosten. Dafür war er zwei Minuten später erfolgreich. Nach einem Eckball von der rechten Seite kam der Ball zu ihm, der auf halblinker Position stand, und konnte den Ball mit einem wuchtigen Kopfstoß ins Saspower Gehäuse unterbringen. Nun musste man um Saspow fürchten, denn es gab kaum Entlastungsangriffe. Christian Badack hatte in der 83. und in der Nachspielzeit (90+1) mit zwei Kopfbällen die Chance den Siegtreffer noch zu erzielen, doch er scheiterte. Am Ende eine gerechte Punkteteilung, auf Grund der beiden unterschiedlichen Halbzeiten.

Der Kahrener SV bestätigte seine Favoritenrolle in Krieschow im Spiel gegen die VfB-Reserve, brauchte aber eine halbe Stunde, bevor es das erste Mal klingelte. Martin Klämbt, der vorher schon einen Foulelfmeter nicht verwandeln konnte, erzielte das 0:1 Viele Chancen wurden weiterhin liegen gelassen. Ein Doppelpack kurz vor der Pause (40. und 44.) brachte die Vorentscheidung in diesem Spiel. Eric Meritz und Eric Behrendt sorgten für das 0:2 bzw. 0:3. Für den VfB keimte Hoffnung auf, als mit dem Pausenpfiff Jano Henrik Rau auf 1:3 verkürzen konnte. Solides Kurzpassspiel und genaues Passspiel in der zweiten Halbzeit führten zu zwei weiteren Toren. Marko Krüger und erneut Martin Klämbt sorgten für den 0:5 Endstand. Für den VfB nun schon die zweite deftige Niederlage. Die 03er sind auf dem richtigen Wege.

Der SV Lausitz Forst konnte auch an diesen zweiten Spieltag nicht überzeugen. Sielow ging schon frühzeitig durch Robert Becker mit 1:0 in Führung. Er setzte sich auf der rechten Seite durch und verwandelte sicher. Fünf Minuten später erhöhte Michael Konzack nach einem Eckball auf 2:0. Die Neißestädter kamen in der Zwischenzeit zu ein, zwei Chancen, die sie aber nicht nutzen konnten. Torsten Winkler nutzte einen Konter zum 3:0 (27.). Auch im zweiten Spielabschnitt bestimmte der Gastgeber weiterhin das Spielgeschehen. Die Folge davon waren erneut zwei Tore von Winkler und Robert Becker zum 4:0 bzw. 5:0. Auch in dieser Hälfte bemühten sich die Gäste. Mehr als zwei nennenswerte Chancen kamen dabei nicht heraus. Sielow also gut gestartet. Für die Gäste wird es jetzt schon gefährlich. Der nächste Gegner wird nicht leichter (Kahren).

Der SV Guhrow knüpft an den Start der Vorsaison an. Auch hier konnten sie die beiden Auftaktspiele gewinnen. Vor dem Spiel weite die Ortsvorsteherin Jaser den neuen Rasen ein mit den traditionellen Anstoßball. Danach begann Viktoria dieses Spiel wie die Feuerwehr. Diese erste Viertelstunde überstanden die 1912er und begannen nun ihr Spiel aufzuziehen. Eine Standartsituation führte zur 1:0 Führung. Ein Eckball von Florian Grützner getreten, konnte Clemens Becker verwandeln. Es dauerte bis zur 38.Spielminute, als Tom Höhne einen Freistoß von Florian Grützner verwandeln konnte. Viktoria hatte zwischenzeitlich die Möglichkeit den Anschlusstreffer zu erzielen, doch sie wurden vergeben. Gleich nach der Pause (51.) führte eine Kombination zwischen Becker, Grützner, Höhne und erneut Becker zum 3:0. Schon drei Minuten später war es erneut Clemens Becker, der auf 4:0 erhöhte. Ein 18 Meter „Hammer“ schlug im Dreieck ein. Vorher musste Gastgeber Schlussmann Krüger toll reagieren, als er einen Schuss von Viktoria an die Latte lenken konnte. Viktoria gab nicht auf und kam ebenfalls zu einigen Chancen. Tom Höhne gelang in der 72.Spielminute das 5:0. Am dritten Spieltag muss der SV 1912 in Guben Nord seine Leistung bestätigen.

Nach der hohen Auftaktniederlage wollte die Spielgemeinschaft Briesen/Dissen das erste Heimspiel gegen die Ströbitzer Wacker-Reserve für sich entscheiden. Für die Gäste war es eine Standortbestimmung, wo man steht. Denn im Eröffnungsspiel gegen Schorbus zeigten sich einige Mängel, so im Ausnutzen von Tormöglichkeiten und die Konzentration. Um es vorweg zu sagen, Wacker hatte in diesem Spiel keine einzige Möglichkeit. Man war Chancenlos. Der Gastgebert eröffnete nach zwanzig Spielminuten durch Claudius Tusche den Torreigen mit dem 1:0. Er war es auch, der noch vor der Pause auf 2:0 erhöhte. Im Laufe des Spieles kristallisierten sich Claudius Tusche, Marko Böttcher und Weller zu den tragenden Spielern heraus. Böttcher war es in der 57.Minute, der das 3:0 markierte. Von den vielen ausgelassenen Möglichkeiten konnte Steven Nowatzky in der 79.Minute auf 4:0 einnetzen. Ein Spiel der verpassten Gelegenheiten für den Gastgeber. Wacker muss sich um 360 Grat drehen, wenn die Form des Vorjahres erreicht werden soll.

Dieses mit Spannung erwartete Nachbarschaftsderby zwischen Blau-Weiß Schorbus und Blau-Weiß Klein Gaglow endete am Ende leistungsgerecht 2:2 Unentschieden. Die erste Viertelstunde gehörte den Gästen. Mit zunehmender Spielzeit kam der Gastgeber immer besser in das Spiel und kam zu einigen guten Möglichkeiten. Ein Stellungsfehler in der Schorbuser Abwehr führte in der 44.Spielminute zur 0:1 Führung. Angelo Weber bestrafte diese Leichtfertigkeit mit dem Führungstor für seine Farben. Gleich nach der Pause gelang dem Gastgeber durch ein Doppelpack in der 50. und 57.Minute der 1:1 Ausgleich bzw. die 2:1 Führung. Ein langer Ball führte zu einer Kopfballdublette zwischen Max Görner und Christian Tischer und der Ausgleich war perfekt. Maximilian Hußner schloss einen Angriff erfolgreich zum 2:1 ab. Die Chance zum 3:1 war kurz nach dem 2:1 vorhanden, doch Max Görner traf das leere Tor nicht. Dafür im direkten Gegenzug der 2:2 Ausgleich durch Thomas Schütze. Man kann auf die weitere Entwicklung beider Vereine gespannt sein.

Die Gubener Reserve machte kurzen Prozess mit dem Aufsteiger aus Werben. In regelmäßigen Abständen kamen die Breesener zu Torerfolgen. Dabei erzielte Michael Kaluza drei (10., 20. u. 23.) und Sven Hähnel zwei Tore (49.+88.), dazwischen waren noch Claudius Hain und Christian Mai erfolgreich. Für die Werbener Rothosen sollten schon jetzt die Alarmglocken läuten. Nach der Heimauftaktniederlage für die Breesener eine Rehabilation.

Joachim Rohde

Vorschau 2.Spieltag Kreisoberliga FK Niederlausitz

Hallo Fußballfreunde !

Nachdem torreichen Auftakt am ersten Spieltag, steht nun der zweite Spieltag auf dem Plan. Und dieser hat einige hochkarätige Begegnungen parat. Zwei Sieger de Vorwoche stehen sich in Guhrow gegenüber. Der heimische Sportverein 1912 und der FSV Viktoria Cottbus.

In der Vorsaison siegte der Gastgeber in beiden Spielen. Im Rückspiel vor heimischer Kulisse, schlugen die 1912 Viktoria mit 6:1! Beide Vereine wollen den positiven Schwung vom ersten Spieltag mitnehmen, um in der Findungsphase, das ist dass erste Drittel der Meisterschaft, da justiert sich die Tabelle und entscheiden sich in der Regel die späteren Platzierungen, gut durchzustarten. Die Statistik ist unwiderlegbar. Beide streben den Dreier an. Guhrow ist mit dem Heimvorteil im Rücken favorisiert in diesem Spiel. In der Vorwoche in Forst deuteten sie schon an, was in ihnen steckt. Im Vorjahr starteten sie mit zwei Siegen in die neue Saison. Viktoria ist gegenüber dem Vorjahr schon besser gestartet. Dies wollen sie fortsetzen.
Mein Tipp: Erfolg für den SV Guhrow 1912 .

Zwei Verlierer der Vorwoche spielen in Werben gegeneinander. Der SV Werben empfängt die Reserve vom BSV Guben Nord. Beide Vereine spielten noch nicht gegeneinander. Erfahrungswerte fehlen. Der Heimvorteil kann ein Vorteil für die Rothosen als Aufsteiger sein. Sie möchten diesen auch nutzen. Der vorjährige Zehnte der Abschlusstabelle in der Kreisoberliga strebt einen einstelligen Tabellenplatz an. Sie sind schwer einzuschätzen. Sie haben für manch Überraschung in der Vorsaison gesorgt.
Mein Tipp: Unentschieden.

Zum ewigjungen Duell kommt es in Kunersdorf. Die Fichte-Elf erwartet den SV Motor Cottbus-Saspow, die sie in der Vorsaison zwei Mal besiegen konnten. Im Heimspiel ging es eng zu. Nur 2:1 hieß es am Ende. Fichte möchte im ersten Heimspiel der Saison ähnliches vollbringen wie in der Vorwoche in Guben. Einen weiteren Sieg folgen lassen, um vorn weiter mitzuspielen. Wenn die Chancenverwertung bei den Gästen besser klappt als in der Vorwoche gegen Groß Gaglow, dann ist etwas drin um zu punkten.
Mein Tipp: Erfolg für den SV „Fichte“ Kunersdorf.

Zu einem weiteren Knüller kommt es in Groß Gaglow. Der Landesklassenabsteiger SG Groß Gaglow trifft auf den großen Meisterschaftsfavoriten Spremberger SV 1862. Beide Vereine streben wieder die Landesklasse an, so das gepunktet werden muss. Der Gastgeber mit seiner jungen Truppe, hat sich in der Vorwoche in Saspow gut verkauft, das heißt, sie gehen optimistisch in diese Spiel. Kann der SSV diese doch nicht gerade einfache Aufgabe lösen und die Punkte mit nach Spremberg nehmen? Für ihr Vorhaben wäre ein Sieg von großer Bedeutung.
Mein Tipp: Erfolg für den Spremberger SV.

Nach der deftigen Auftaktniederlage in Spremberg will sich die Spielgemeinschaft Briesen/Dissen im Spiel gegen die Wacker-Reserve rehabilitieren, sprich: ein Sieg muss her. Die Gäste haben noch eine Rechnung aus der Vorsaison offen. Sie möchten die 2:1 Hinspielniederlage der Vorsaison revidieren. Spannung pur. Denn auch die Wackerraner haben etwas gut zu machen, als sie in der Vorwoche im Spiel gegen Schorbus in den Schlussminuten den Sieg noch aus der Hand gaben beim 1:1.
Mein Tipp: Unentschieden.

Das mit Spannung erwartete Nachbarschaftsduell Blau-Weiß Schorbus gegen Blau-Weiß Klein Gaglow steht auf dem Plan. Im Hinspiel, dem zehnten Spieltag der Qualifikatiosrunde zur Kreisoberliga, hieß es 2:2 Unentschieden. Im Rückspiel siegten die heutigen Gastgeber klar mit 5:2. Die Gäste haben einiges gut zu machen. Wenn sie wie in der Vorwoche gegen Krieschow II so auftreten, müsste ein Sieg möglich sein. Schorbus hat in der Vorwoche, nach einigen Defiziten in der ersten Halbzeit, in Halbzeit zwei nachgewiesen, das Potential in ihnen steckt.
Mein Tipp: Erfolg für die SG Blau-Weiß Klein Gaglow.

Die Reserve vom VfB Krieschow möchte die vorwöchentliche Schlappe in Klein Gaglow im Spiel gegen den Mitfavoriten der Meisterschaft, dem Kahrener SV 03, wettmachen. Ob das gelingt, ist die Frage. Die Gäste konnten in den ersten zwanzig Minuten der ersten Spielhälfte und im zweiten Spielabschnitt in Sielow überzeugen. Auch sie waren nicht Fehlerlos. Verständlich, wir stehen erst am Anfang der Meisterschaft. Der Gastgeber wird seinen Heimvorteil nutzen wollen. In der Rückrunde im Vorjahr siegten die 03er mit 4:2. Der Gastgeber hat etwas gut zu machen.
Mein Tipp: Erfolg für den Kahrener SV 03.

Die SG Sielow mit dem zweiten Heimspiel in Folge. Gegner ist der SV Lausitz Forst der in der Vorwoche eine deftige Heimniederlage einstecken musste. Die kann auch heuer wieder passieren, wenn sie spielerisch nicht besser werden. Der Gastgeber wird diese Heimspielchance nutzen wollen, um mit einem Sieg weiter vorn mitzumischen.
Mein Tipp: Erfolg für die SG Sielow.

Joachim Rohde

Rückblick 1.Spieltag Kreisoberliga FK Niederlausitz

Hallo Fußballfreunde !

Torreich startete die Kreisoberligasaison 2015/2016 mit 39 Toren. Das ist das zweitbeste Startergebnis nach der Saison 2006/2007, als zum Auftakt 45 Tore erzielt wurden. 39 Tore wurden in der Saison 2001/2002 ebenfalls erzielt. Dabei gelang diesmal Eric Schiffel, vom Spremberger SV, im Spiel gegen die Spielgemeinschaft Briesen/Dissen, ein lupenreiner Hattrick.

Es gab die erwarteten Favoritensiege, aber auch Überraschungen. Der SV Guhrow 1912 macht da weiter, wo er am Schlusstag der Vorsaison aufhörte, nämlich mit einem Auswärtssieg beim SV Lausitz Forst. Aufsteiger Blau-Weiß Klein Gaglow deklassierte die VfB Reserve aus Krieschow, wie der Spremberger SV die Spielgemeinschaft Briesen/Dissen. Mitfavorit Fichte Kunersdorf gewann erwartungsgemäß bei der Reserve vom Brandenburgligisten BSV Guben. Torreich ging es in Sielow zu. Sieben Tore in der ersten Halbzeit zeigten von einem offenen Schlagabtausch. Der FSV Viktoria Cottbus hatte wenig Mühe Aufsteiger SV Werben zu schlagen. Motor Saspow zeigte wieder einmal seine Schwächen. Torchancen zu verwerten bzw. einen sicheren Vorsprung zu verteidigen. Die Wacker-Reserve wurde kurz vor dem Schlusspfiff noch abgefangen und musste noch das Unentschieden hinnehmen. Zu den Spielen:

Die Saison startete am Freitag bei tropischen Temperaturen in Forst mit dem Spiel SV Lausitz Forst gegen den SV Guhrow 1912. Die Gastgeber erlitten eine deftige Auftaktniederlage. So hatten sich das die Neißestädter nicht vorgestellt, gleich im ersten Spiel so eine eindeutige Niederlage kassieren zu müssen. In den ersten Spielminuten sah es danach noch nicht aus. In der 2.Spielminute schon der erste Eckball für den Gastgeber, der platziert vor das Tor der Gäste kam, der anschließende Fallrückzieher strich knapp über das Tor. Eine Zeigerumdrehung später, der nächste Eckball für den Gastgeber, von der gleichen Seite getreten, kam auf den Kopf von Robert Wollny, doch sein Kopfball strich über das Tor. Die Gäste unbeeindruckt von diesen Möglichkeiten der Gastgeber und fanden langsam zu ihrem Spiel und kamen nun ihrerseits gefährlich vor das Gehäuse des SV Lausitz. Der Gastgeber hatte für längere Zeit noch einmal einen Eckball zu verzeichnen, der aber ebenfalls nicht genutzt werden konnte. Der SV Guhrow übernahm nun das Spielgeschehen. In allen Belangen waren sie den Neißestädtern nun überlegen. Schneller, wendiger, spritziger waren ihre Aktionen. So war das 0:1 in der 16.Spielminute auch folgerichtig. Ein langer Ball kam auf die rechte Seite zu Roy Dobschütz, dessen Flanke kam zu Clemens Becker, der im ersten Versuch scheiterte, da ein Forster Verteidiger stürzte, im zweiten Versuch aber das 0:1. Von nun an hatten die Gäste das Spiel unter Kontrolle. Der Gastgeber kam kaum in die Hälfte der 1912er. Kaum ein Hauch von Torgefahr war von ihnen zu spüren. Das 0:2 fiel ähnlich wie das Führungstor. Tom Höhne leitete den Ball zu Florian Grützner, der platziert verwandelte. Danach wurden weitere gute Möglichkeiten von ihnen vergeben. Nach einer guten halben Stunde wieder einmal ein Lebenszeichen der ganz in weiß gekleideten Gastgeber, als Nico Sdannowitz eine gute Chance ausließ. Angriff auf Angriff rollte auf das Tor der Neißestädter und sie hatten Glück, dass die Gäste ihre vielen Chancen auch nicht nutzten. So in der 33. Minute, als Florian Grützner ein Freistoß auf Clemens Becker zirkelte, der aber diesen Ball nicht unter Kontrolle bekam und der Ball in das Aus ging. Zwei Minuten später ein Fernschuss von Tom Höhne, der aber nichts einbrachte. Danach verirrte sich der Gastgeber in die Hälfte der Gäste und kam durch Nico Sdannowitz zu einer guten Möglichkeit. Fast im Gegenzug dann das längst fällige 0:3. Ein klassisch herausgespieltes Tor. Grützner auf Dobschütz und der zum Schützen Becker. Keine Chance hatten dabei die Gastgeber. Fast mit dem Pausenpfiff noch einmal Grützner, doch der Ball wurde zur Ecke raus befördert. Nach der Pause spielte der SV Lausitz ordentlich mit und hatte in der 56.Minute durch Phillip Lehmann eine gute Möglichkeit, die aber der Gäste Schlussmann Krüger vereitelte. Vier Minuten später war es Florian Müller, der ganz knapp am Tor vorbei schoss. Danach hatten Grützner und Wilken die Möglichkeit das Ergebnis weiter auszubauen, aber auch sie vergaben. Drei Minuten vor Ultimo noch einmal Clemens Becker, der das 0:4 erzielte. Ein gelungener Start der Gäste. Die Niederlage für den SV Lausitz sollte ein Weckruf sein, die noch vorhandenen Schwachstellen abzustellen.

Die Reserve vom SV Wacker 09 Cottbus-Ströbitz war die spielbestimmende Mannschaft im Spiel gegen Blau-Weiß Schorbus, die sich in der Vorsaison nach einem prächtigen Endspurt den Klassenerhalt sicherten, aber ihre Chancenverwertung war mangelhaft. Frühzeitig gingen sie in Führung. Nach einem Doppelpass der beiden Nachwuchsspieler Jonathan Bunar und Sebastian Pasera entsprang der 1:0 Führungstreffer. Dieses Tor sollte eigentlich die nötige Sicherheit im Spiel bringen, um diese Führung weiter auszubauen. Doch die Chancenverwertung war ungenügend. So in der 22.Spielminute, als erneut Bunar völlig freistehend vor dem Gäste Schlussmann Jenzewski auftauchte, aber Nerven zeigt und an diesem scheiterte. Fast mit dem Halbzeitpfiff erneut eine so genannte Hundertprozentige, als Pasera erneut versagte. Hier fehlt noch die Erfahrung, um bei ähnlichen Situationen anders zu reagieren. Nach dem Wechsel kamen die Gäste immer besser in das Spiel und hatten durch Böhm und Tischer ihre Möglichkeiten zum Ausgleich. Wackers Spritzigkeit aus der ersten Spielhälfte war wie weg geblasen. Weitere Chancen ergaben sich in der Folgezeit für die Gäste, so in der 66. und 68.Spielminute, hier hätte Max Görner den 1:1 Ausgleich erzielen müssen. Der fiel drei Minuten vor dem Schlusspfiff, als Routinier Andreas Böhm den verdienten 1:1 Ausgleich erzielte. Fast im Gegenzug war der Siegtreffer für Wacker noch drin, als erneut die beiden Jungspieler Bunar und Pasera diese Möglichkeit vergaben. Symptomatisch, wie schon im ganzen Spiel. Wacker hat zwei Punkte verschenkt. Dieses Spiel hätte gewonnen werden müssen. Bei den Gästen hat man gesehen, dass es eine bessere Saison, als die vorhergehende geben kann.

Ein Spiel voller Emotionen mit vielen Toren sahen die wenigen Zuschauer in Sielow. Zwei Mitfavoriten der Meisterschaft standen sich in Sielow gegenüber. Die SG Sielow traf auf den Kahrener SV 03 und ehe der Gastgeber so richtig in die Gänge kam, lagen sie schon nach zwölf Minuten mit 0:3 im Rückstand. Der Torreigen begann schon in der 2.Spielminute. Routinier Dirk Beger schlug über den Ball, Martin Klämbt war zur Stelle und netzte mit einem Heber ein. Acht Minuten später kam erneut Klämbt an den Ball, sein satter Schuss aus gut zwanzig Meter schlug unhaltbar ein. 120 Sekunden später das 0:3. Über Eric Behrendt kam der Ball zu Hannes Heldt, der eiskalt verwandelte. Sielow unbeeindruckt, spielte ruhig und besonnen weiter. Dann wendete sich das Blatt. Innerhalb von neun Minuten hatten sie diesen Rückstand egalisiert. Watzke gelang mit einem Schuss aus 25 Meter der Anschlusstreffer, 1:3. Ein haltbarer Schuss, der rutschte unter dem 03er Schlussmann Alexander Schwella hindurch. Innerhalb von sechzig Sekunden dann ein Doppelpack. Eine feine Einzelleistung von Torsten Winkler brachte das 2:3 und kurz danach durch Michael Konzack der viel bejubelte 3:3 Ausgleich. Kahren war immer noch nicht aufgewacht, denn mit dem Pausenpfiff gelang Konzack sogar der 4:3 Pausenstand. Unglaublich, ein offener Schlagabtausch, ein Spiel für die Zuschauer. Nach dem Seitenwechsel drängte Kahren auf den Ausgleich. Man war jetzt wieder hellwach. In der 46.Minute hatten sie die Riesenmöglichkeit das 4:4 zu erzielen, doch Martin Weise im Tor der Gastgeber verhinderte dieses. Vier Minuten später war es dann soweit. Eine Spielertraube vor dem Sielower Tor. Irgendwie konnte Oliver Wesche den Ball mit der Brust über die Linie drücken, 4:4. Nun, mit zunehmender Spielzeit, neutralisierten sich beide Mannschaften. Lieber ein Punktgewinn, als keiner, so dachten beide Vereine. Am Ende ein denkwürdiges 4:4 Unentschieden, welches nun schon das Dritte in Folge ist. Eine gerechte Punkteteilung.

Aufsteiger Blau-Weiß Klein Gaglow hatte die Reserve vom Brandenburgligist VfB Krieschow zu Gast. Es entwickelte sich ein gutklassiges Spiel in der ersten Spielhälfte. Der Gastgeber ging überraschend nach einem Eigentor von Christian Tschenz mit 1:0 in Führung. Drei Minuten später erhöhten sie nach einem perfekten Spielzug, als Thomas Schütze für Stephan Besenhardt auflegte, der dann mustergültig vollendete, 2:0. Der Gastgeber spielte weiterhin effektiv und kam noch vor der Pause zu zwei weiteren Toren.

Zuerst führte nach einem Freistoß von Stephan Besenhardt den Andre Stellmacher mit dem Kopf einnetzte zum 3:0. Das 4:0 wurde durch Thomas Schütze eingeleitet, als er den Ball zu Angelo Weber spielte, der sich im Strafraum durchsetzen konnte und vollendete. Nach der Pause setzten die Gäste noch einmal alles auf eine Karte, verloren aber dabei. Denn genau nach einer Stunde Spielzeit belohnte sich Thomas Schütze selbst mit einem Tor, als er mit einem sehenswerten Schuss im Dreiangel das 5:0 markierte. Die Gäste hatten sich aufgegeben. Christoph Schuppan erhöhte auf 6:0. Der Anschlusstreffer zum 6:1 fiel wie aus heiterem Himmel. Ein langer Ball aus der Krieschower Abwehr, hier stand Ricky Nsingi goldrichtig und verwandelte. Kann diese Leistung öfter abgerufen werden, können die Blau-Weißen für manch Überraschung in der Kreisoberliga sorgen.

Der FSV Viktoria Cottbus hatte sich mit dem zweiten Aufsteiger, dem Traditionsverein SV Werben 1892, auseinanderzusetzen. Der Gastgeber hatte stark begonnen in der ersten Halbzeit, wo er sich gute Möglichkeiten erarbeitete. Doch erst ein Eigentor der Werbener Rothosen durch Christian Wagner in der 17.Spielminute brachte sie in Führung. Der Aufsteiger spielte mit. Trotz einiger Defizite kamen sie fast mit dem Halbzeitpfiff zum überraschenden 1:1 Ausgleich. Ein unnötiges Foulspiel von Rocky Liebow führte zum Foulelfmeter, den Danilo Halko sicher zum 1:1 verwandelte. In der zweiten Spielhälfte ließen die Gastgeber erneut einige sehr gute Chancen liegen, so dass Werben immer noch mithalten konnte. Ein Doppelpack in den Schlussminuten (84. u. 89.) brachte die Entscheidung. Das 2.1 ein kurioses Tor. Ein Eckball wurde genau vor das Tor geschlagen, durch Ballkontakt stieg der Ball als „Kerze“ empor, sorgte beim Aufprall für Verwirrung, die Marcel Jerger nutzte und einnetzte. Fünf Minuten später dann die endgültige Entscheidung mit dem 3:1 durch Chris Wycisk.

Mitfavorit SV Fichte Kunersdorf musste nach Guben, um bei der Reserve vom BSV Nord zu spielen. Die Gäste waren auf Wiedergutmachung aus. Nach dem überraschendem Pokal-Ko in Gahry wollten sie erneut nicht patzen. Mit den Breesener hatten sie aber einen unbequemen Gegner zu bespielen, der für manche Überraschung in der Vorsaison sorgte. Die Fichte Elf also gewarnt. Zuerst ein Spiel zwischen den Strafräumen. Ein erstes Achtungszeichen setzte Fichte in der 19.Spielminute, als ein Schuss von Benjamin Golz nur die Unterkante des Gubener Tores traf. Nun nahm die Begegnung langsam Fahrt auf. In der 35.Spielminute spielte Peter Lehrack zu Florian Günther und seine flache Eingabe verwandelte Neuzugang Felix Korn zum 0:1. Die Freude über diese Führung wärte gerade einmal sechzig Sekunden, denn ein unnötiger Freistoß für Guben führte zum 1:1 Ausgleich. Steven Stoll verlängerte diesen mit einem Flugkopfball in das Fichte-Tor. Die Antwort der Fichte-Elf folgte fünf Minuten später. Ein öffnender Diagonalpass von Guido Musäus kam zu Benjamin Golz, der behauptete sich gegen drei Gegenspieler und sein Schuss aus 16 Metern saß, 1:2. Gleich nach dem Wechsel war es erneut Benjamin Golz, als er vom Cousin Sebastian Golz eingesetzt wurde und er nur noch vollstrecken musste. Der Gastgeber gab sich nicht geschlagen und kam zu einigen guten Möglichkeiten. So z.B. in der 55. Spielminute, als Fichte-Keeper Vinzent Raschdorf Kopf und Kragen riskierte, um den erneuten Anschluss zu verhindern. Doch sie wurden in der 63.Minute für ihren unbändigen Kampfgeist belohnt, als Magnus Pulm mit einem 25 Meter Sonntagsschuss, der unhaltbar im Dreiangel einschlug, das 2:3 markierte. Fichte brachte sich mit dem 2:4 in „Sicherheit“, sprich, sie erzielten die Entscheidung in diesem Spiel. Sebastian Golz war nicht nur Vorbereiter, sondern auch Vollstrecker. Schwer erkämpfte drei Punkte. Der Start war perfekt.

Der amtierende Vizemeister und Titelaspirant Spremberger SV 1862 hatte die Spielgemeinschaft Briesen/Dissen zu Gast. Der SSV übernahm sofort die Initiative und bestimmte das Spiel nach belieben. Der Torschützenbeste der Vorsaison, Mathias Jäckel, legte in der 6.Spielminute mit dem Führungstor den Grundstein für den späteren ungefährdeten Sieg. Danach kam die Zeit für Eric Schiffel, der nach langer Abwesenheit mit einem lupenreinen Hattrick (12., 22., u. 40.) sich wieder erfolgreich zurück meldete. Weitere Möglichkeiten, das Ergebnis höher zu gestalten, wurden liegen gelassen. In der 65.Spielminute reduzierte sich des SSV, als Matthias Vogel mit gestrecktem Bein einen Briesener Spieler von den Beinen holte. Dafür gab es rot. Trotz in Unterzahl spielend hatte der Gastgeber noch weitere gute Möglichkeiten das Ergebnis höher zu schrauben. Die Gäste hatten nun in Überzahl spielend zwei nennenswerte Chancen, um erfolgreich zu sein, doch auch sie waren nicht in der Lage sie zu nutzen. Der SSV hat sein Soll damit erreicht.

Der Absteiger SG Groß Gaglow musste nach Saspow reisen wo sie vor vier Jahren am 17.Spieltag mit dem 3:1 Sieg den Grundstein für die spätere Kreismeisterschaft legten. Damals wurde Saspow mit vier Punkten Rückstand Vizemeister. Sie hatten als noch eine Rechnung offen. Es entwickelte sich ein offenes, schnelles und kampfbetontes Spiel, mit den zwingenderenTorchancen für den Gastgeber. Die Gäste hatten schon in der zweiten und dritten Spielminute durch Marco Noack zwei gute Möglichkeiten frühzeitig in Führung zu gehen. In der 9.Minute verhinderte der Querbalken das 0:1. Nun entwickelte sich ein flottes Spiel, wo es auf und ab ging. Einen Eckball von Sven Löffler in der 15.Minute konnte Toni Zerna nicht nutzen oder Sebastian Schuppan, der mit einem Fernschuss nur die Latte des Gaglower Tores traf (21.). Dann die 29.Spielminute. Sven Löffler wurde vor dem Tor völlig frei angespielt. Er hatte das leere Tor vor sich, doch aus Nahdistanz traf er nur den Balken. Im direkten Gegenzug fast das 0:1. In der 37.Minute die erneute Chancen für Saspow in Führung zu gehen. Einen Handelfmeter, von Rico Jensch verursacht, konnte Spielführer Denny Wodtke nicht verwandeln. Zu unplatziert geschossen, so dass ihn der Gaglower Schlussmann Dustin Lindner parieren konnte. Nach einer Stunde Spielzeit dann die verdiente Führung für den Gastgeber. Nach einem Eckball konnte der erste Nachschuss von Sanny Haupt verwandelt werden, 1:0. Neun Minuten später das 2:0. Jochen Knauer kam auf der linken Seite an den Ball und verwandelte. War dies die Vorentscheidung? Gaglow drängte auf den Anschlusstreffer und hier zeigten sich schon die ersten Ermüdungserscheinungen beim Gastgeber. Ihr Spielfaden war weg. Sie hatten nichts mehr entgegenzusetzen. So war der 2:1 Anschlusstreffer durch den gerade eingewechselten Oliver Fast aus Nahdistanz nicht unerwartet. Saspow ließ sich das Spiel aus der Hand nehmen. Alte, man dachte schon abgestellte Fehler, kamen wieder zum Vorschein. Saspow kann keinen Vorsprung nach Hause bringen. So kam der 2:2 Ausgleich auch nicht mehr überraschend. Erneut war es Oliver Fast, der am schnellsten reagierte, als ein Ball vom Pfosten zurück sprang und er abstaubte. Gaglow hatte danach noch die Möglichkeit das 2:3 zu erzielen, doch sie vergaben. Mit der letzten Aktion des Spieles hatte Saspow das 3:2 vor den Füßen, es fehlten Zentimeter.

Joachim Rohde

Vorschau 1.Spieltag Kreisoberliga FK Niederlausitz

Hallo Fußballfreunde !

Die 24.Kreismeisterschaft steht in den Startlöchern. Am kommenden Wochenende (14.8. bis 16.08.2015) beginnt wieder das Dreipunkterennen und der 1.Spieltag steht auf dem Programm.

Nach der vorwöchentlichen 1.Hauptrunde im INTERSPORT-Kreispokal beginnt jetzt der scharfe Start zur Kreismeisterschaft. Es ist die zweite Saison der Kreisoberliga, die ihre Bewährung in der Vorsaison bestanden hat. Sieht man sich die Ansetzungen des ersten Spieltages an, so gibt es doch schon einige Knüller.

Die Meisterschaft wird am Freitag, 14.08.2015, 18.00 Uhr in Forst mit dem Spiel SV Lausitz Forst gegen SV Guhrow 1912 eröffnet. Beide Vereine trennten sich im Vorjahr im Hin- und Rückspiel jeweils mit 2:2 Unentschieden. In der vorwöchentlichen 1.Hauptrunde im INTERSPORT-Kreispokal gingen beide Vereine als Sieger vom Platz. Der SV Lausitz Forst unterlag eine Woche zuvor gegen den Kunersdorf Bezwinger SV Blau-Gelb Gahry mit 5:4. Der Heimvorteil sollte ein leichter Vorteil in diesem Spiel sein. Doch aufgepasst: Die Gäste, wenn sie gleich an die vorjährige Saisonleistung anknüpfen können, sind sie ebenfalls ein Favorit in diesem Spiel.
Mein Tipp: Remis.

Der überraschende Dritte der Vorsaison, die Wacker-Reserve, hat sich mit der SG Blau-Weiß Schorbus auseinanderzusetzen, die sich in Vorsaison in den letzten Spielen noch vor dem Abstieg retten konnte. Der Gastgeber überraschte mit einer sehr starken Leistung. Wenn die Ströbitzer an diese Leistung anknüpfen können, zählen sie erneut mit zum erweiterten Favoritenkreis. Wenn auch einige Abgänge zu verzeichnen sind, sollte dies kompensiert werden können. Ihre Zielstellung ist stark untertrieben. Die Gäste haben mit Marcel Kuba einen Stürmer an den Kolkwitzer SV 1896 verloren, der auf alle Fälle ein erhebliches Loch im Angriffszentrum der Blau-Weißen hinterlässt. In der Vorsaison gewann Wacker beide Vergleiche.
Mein Tipp: Erfolg für den SV Wacker 09 Cottbus-Ströbitz II.

Wie hat der SV „Fichte“ Kunersdorf den überraschenden Pokal-Ko in Gahry verkraftet? Hat er Spuren hinterlassen oder kam dieser Schuss vor dem Bug noch gerade so zur rechten Zeit? Sie müssen in die Neißestadt zur Reserve vom BSV Nord, wo sie im Vorjahr alle drei Punkte entführen konnten, nach einem 2:1 Sieg. Das Rückspiel gewannen sie mit dem gleichen Ergebnis. Das heißt aber nicht, dass sie auch in diesem Spieljahr erneut als Sieger vom Platz gehen. Die Breesener sind sehr Heimstark und werden alles versuchen einen positiver Start hinzulegen.
Mein Tipp: Erfolg für den BSV Nord II.

Der Vizemeister des Vorjahres, Spremberger SV 1862, empfängt die Spielgemeinschaft Briesen/Dissen. Vom Papier her ein Spitzenspiel. Wenn auch die Zielstellung der Gäste „nur“ der Klassenerhalt ist, sollten sie ihr Licht nicht unter den Scheffel stellen. Der Gastgeber zählt mit zu den engsten Anwärtern der Meisterschaft.

Mit einem Auftaktsieg möchten sie das unterstreichen. Knapp ging es am 7.Spieltag der Hinserie 2014 zu. Gerade so mit 4:3 konnte der SSV die drei Punkte für sich verbuchen.
Mein Tipp: Erfolg für den Spremberger SV 1862.

Der Kreisoberliga Aufsteiger SV Werben 1862 muss zu Viktoria Cottbus reisen, beide sind Traditionsvereine im Fußballkreis Niederlausitz. Beide Vereine kämpfen um den Klassenerhalt. Daher ist auch jetzt schon am Anfang der Meisterschaft jeder Punktgewinn wichtig. Beide Vereine sind im Kreispokal eine Runde weitergekommen. Die Rothosen benötigten dafür die Verlängerung in Branitz. Die berühmte Tagesform muss mit entscheiden bei der Punktvergabe.
Mein Tipp: Erfolg für den FSV Viktoria 1897 Cottbus.

Zwei Meisterschaftsmitfavoriten treffen in Sielow aufeinander. Beide Vereine waren mit der letzten Endplatzierung der Meisterschaft 2014/2015 nicht zufrieden. Das soll besser werden. Die 03er haben den Kampf um den Titel ausgegeben, das heißt, schon das erste Spiel sollte gewonnen werden. In der Vorsaison hieß es an gleicher Stelle 0:0 Unentschieden.
Mein Tipp: Erfolg für denn Kahrener SV 03.

Aufsteiger Blau-Weiß Klein Gaglow empfängt die Reserve vom VfB Krieschow, die die letzte Saison schnellstens vergessen machen wollen. Der Aufsteiger befindet sich noch im Aufwind nach dem erfolgreichen Aufstieg in die Kreisoberliga. Motivation ist vorhanden dieses erste Auftaktspiel für sich zu entscheiden. Können die Gäste eine Überraschung landen?
Mein Tipp: Erfolg für die SG Blau-Weiß Klein Gaglow.

Absteiger SG Groß Gaglow muss zum letzten Pokalfinalisten, SV Motor Cottbus-Saspow, reisen. Die Gäste mussten sich neu orientieren und neu finden nach dem Abstieg. Auch die Zerna-Schützlinge wollen die vergangene Saison schnellstens vergessen, das heißt, sie wollen an alte Tugenden anknüpfen und ihre alte Heimstärke anknüpfen. Was hat die SG Groß Gaglow entgegenzusetzen?
Mein Tipp: Erfolg für den SV Motor Cottbus-Saspow.

Joachim Rohde

Rückblick 1.Runde Kreispokal FK Niederlausitz

Hallo Fußballfreunde !

Auch in dieser neuen Saison müssen favorisierte Vereine schon in der ersten Runde des INTERSPORT-Kreispokal aus dem Wettbewerb ausscheiden.

Wieder einmal hat es sich gezeigt: Der Pokal hat eigene Gesetze.

So musste der SV Einheit Drebkau, Landesklasse Süd, und die beiden Kreismeisterschaftsmitfavoriten Spremberger SV und der SV Fichte Kunersdorf ausscheiden.

Am Priorgraben standen sich der gastgebende Verein TSV Cottbus und der große Meisterschaftsmitfavorit Spremberger SV 1862 gegenüber. Vor dem Spiel sprach der Gästetrainer Ronny Noack davon, dass dieses Spiel eigentlich eine Pflichtaufgabe ist, die gewonnen werden sollte. Dieses sollte mit einer doch auf einigen Positionen fehlenden Stammspieler gelingen. Warnte aber gleichzeitig, dass es Überraschungen geben kann. Die ersten zwanzig Spielminuten bestimmten die Gäste in allen Belangen das Spiel. Es war nur eine Frage der Zeit, wann der Führungstreffer fallen würde. So hatte der „ 40-Tore-Mann“ und Torschützenbeste 2015, Mathias Jäckel, schon in der 5.Spielminute die große Möglichkeit zur 0:1 Führung. Doch er vergab. Er sollte später im Spiel noch weitere klare, so genannte Hundertprozentige, Möglichkeiten vergeben. Ein Spiel auf ein Tor. In der 14.Spielminute dann der erste verheißungsvolle Angriff des TSV. Marco Boddeutsch setzte sich auf der halblinken Seite energisch durch, flankte vor das gegnerische Tor wo Christoph Schöngarth knapp verpasste. In der 25.Minute war er es erneut, der eine gute Möglichkeit vergab. Die Gäste drängten auf den Führungstreffer, der gleich nach der „Trinkpause“ hätte fallen müssen, Mathias Jäckel vergab zum wiederholten Male. Schon hier machte sich das Fehlen von Eric Schiffel schmerzlich bemerkbar. In stetiger Folge häuften sich jetzt die Möglichkeiten für die Gäste. Sträflich wurden hier viele gute Chancen vergeben. So ging es für den TSV mit einem schmeichelhaften 0:0 in die Pause. Gleich nach Wiederbeginn in einem Doppelpack die Überraschung. In der 50.Spielminute folgte ein Angriff von der rechten Seite, der Ball kam zu Christoph Schögarth, der wenig Mühe hatte den Ball in der rechten Ecke des Tores unterzubringen, 1:0. Ehe es sich die Gäste versehen hatten, lagen sie mit 0:2 im Rückstand. Björn Schneider kam völlig frei stehend an den Ball und konnte diesen unkompliziert verwandeln. Der SSV erkannte die Gefahr und verstärkte den Druck. Erneut häuften sich die Chancen, die aber alle kläglich vergeben wurden. So z.B., als Daniel Linke oder Mathias Jäckel in der 64. bzw. 68. Minute aus Nahdistanz den Ball nicht im Kasten unterbringen konnten. In der weiteren Spielzeit verstand es der TSV klug zu verteidigen und selbst zielgerecht anzugreifen. Am Ende ein nicht unverdienter Sieg des TSV Cottbus, der ja schon 2004 den begehrten Pott in den Händen halten konnten.

Der Kahrener SV 03, in diesem Jahr einer der ganz großen Anwärter auf die Kreismeisterschaft, hatte den SV Einheit Drebkau zu Gast. Beide Vereine konnten mit ihren eingespielten Teams auftreten. Die Gäste begannen gut und ließen sich auch vom frühzeitigen 1:0 Rückstand nicht aus dem Konzept bringen. Hannes Heldt war in der 11.Spielminute erfolgreich. Danach hatten die Gäste durch ihren Kapitän Ronny Herenz die Möglichkeit auszugleichen, doch der Ball konnte abgewehrt werden. Kurz vor der Pause (40.) dann die Vorentscheidung in diesem Spiel. Eric Behrendt erhöhte auf 2:0. Mit diesem Ergebnis ging es in die Pause. Nach einer Stunde Spielzeit dann das 3:0. Eric Meritz war der Schütze. Die Messen waren gesungen. Der spätere Anschlusstreffer war nur noch Kosmetik.

Aufsteiger SG Blau-Weiß Klein Gaglow hatte sich mit dem Freizeitverein SG Grün-Weiß auseinanderzusetzen. Es wurde ein besseres Trainingsspiel für den Favoriten. Erwähnenswert, dass die Freizeitkicker in der 2.Spielminute fast in Führung hätten gehen können, doch diese Möglichkeit vergaben sie. Sie hielten trotz des 6:0 Rückstandes spielerisch ordentlich mit. In Halbzeit zwei ließ dann bei den Freizeitkickern die Konzentration nach, so dass die Blau-Weißen wenig Mühe hatten das Ergebnis auf 13:0 zu erhöhen.

Der Kreisoberligaaufsteiger SV Werben 1862 benötigte die Verlängerung für das Weiterkommen im Pokal. Die Gäste waren optisch überlegen und hatten schon in der 5.Spielminute mit einem straffen Schuss von Marcel Warmo die erste gute Möglichkeit zu verzeichnen. Wenig später verfehlte Robert Lehmann nach dem ersten Eckball für die Gäste knapp das Tor. Im Anschluss weitere gute Chancen für die Rothosen. Ein erneuter Eckball in der 15.Spielminute, von Robert Lehmann getreten, konnte Tom Siegert aus der Luft direkt zum 0:1 verwandeln. In der 25.Minute lag der Ausgleich in der Luft, als eine Flanke von Rocco Basto zu Christian Halke kam, der den Ball aber über das Tor schoss. Für die Gäste vergaben nach Einzelaktionen Danilo Halko und Benjamin Zech, der völlig frei vor dem Torwart Jacob Zylla auftauchte, aber an diesem kläglich scheiterte. Der Gastgeber hatte zu diesem Zeitpunkt wenig zwingende Möglichkeiten. Eine davon vergab Marcus-Paul Lieb (37.). Wenige Minuten später vergab erneut Benjamin Zech das sichere 0:2. Im zweiten Spielabschnitt besann sich der Gastgeber auf seine Stärken und plötzlich waren gute Einschussmöglichkeiten vorhanden. Mehrmals lag der Ausgleich in der Luft (47., 65.). Mit dem letzten Eckball in der regulären Spielzeit gelang den Eiche-Kickern der nicht unverdiente 1:1 Ausgleich durch Rocco Basto. Die Verlängerung musste nun die Entscheidung bringen. Die fiel, wie schon in den 90 Minuten zuvor, erst mit dem letzten Spielzug. Norman Roggatz bewahrte mit dem 1:2 die Spieler vor dem Elfmeterschießen. Am Ende ein nicht unverdienter Sieg des Traditionsvereins aus dem Vorspreewald.

Der SV Fichte Kunersdorf musste schon in der ersten Runde des Kreispokals unerwartet die Segel streichen. Als hoher Favorit kamen sie zum Kreisligisten aus Gahry und wurden schon nach zwei Spielminuten kalt erwischt, 0:1 lagen sie im Rückstand. Kapitän Guido Musäus unterschätzte einen langen Pass der Gastgeber, der nur durch ein Foulspiel gebremst werden konnte. Den fälligen Freistoß von der Strafraumgrenze verwandelte Stephan Krengel direkt zur Führung. In der 18.Spielminute konnte erneut Musäus den in im Strafraum eindringenden Florian Lindner am Torschuss nicht hindern, das 2:0 für den Kreisligisten. Es sollte noch schlimmer kommen. Es war gerade ein Drittel der Spielzeit gespielt, als der Gahryer-Anhang erneut jubeln konnte. Einen langen Eckball konnte Rene Möbus ungehindert zum 3:0 einköpfen. Die Fichte-Elf war sichtlich beeindruckt. Bis zu diesem Zeitpunkt erreichte kein Fichte-Spieler Normalform. Gleich nach dem Seitenwechsel die Kunersdorfer Möglichkeit zum Anschusstreffer. Benjamin Golz tauchte völlig frei vor dem Schlussmann des Gastgebers auf, scheiterte aber an diesem. In der Folgezeit bestimmten nun die Gäste das Spielgeschehen, doch Tore wollten an diesem Tage nicht fallen. Gahry stemmte sich mit aller Macht dagegen und verteidigte ihren Vorsprung bis zum Schlusspfiff. Am Ende ein verdienter Sieg.

Joachim Rohde

Mannschaftsaufstellungen Kreisoberliga 2015/2016 FK Niederlausitz

Hier die Mannschaftsaufstellungen der Vereine mit Fotos, soweit diese zur Verfügung gestellt wurden
Änderungen können noch vorkommen!

Spremberger SV 1862

ssv.jpg

     
Tor: Stefan Baum 32
  Christian John 29
  Hardy Hiller 21
     
Abwehr: Matthias Vogel 28
  Peter Röder 32
  Michael Schultka 34
  Kevin Beuchel 24
  Daniel Peter 33
  Georg Grosser 25
  Charly Maetschke 19
  Felix Koch 27
  Lukas Müller 20
  Toni Hänsel 24
     
Mittelfeld: Eric Schiffel 28
  Raik Herrmann 22
  David Derner 26
  Daniel Linke 34
  Tobias Otto 24
     
Angriff: Niko Kaszycki 29
  Matthias Krautz 27
  Matthias Jäckel 32
  Kai Grabowski 20
     
Trainer: Ronny Frank 45
Betreuer: Frank Roick 45
     
Zugänge: Stefan Baum (Zerre-Burgneudorf)  
     
Abgänge: Denny Feldmann (Karriere beendet)  
     
Zielstellung: in der erwartenden Spitzengruppe mitspielen  
     
     

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Saisonvorschau 2015/2016 Kreisoberliga im FK Niederlausitz

Hallo Fußballfreunde!

Es ist wieder soweit. Die neue Saison 2015/2016 steht kurz vor ihrem Start.

Bevor das Punktspielrennen beginnt, wird zunächst die 1.Hauptrunde im INTERSPORT-Kreispokal ausgespielt. Die Ansetzungen sind seit der Auslosung am 2.Juli anlässlich der Meisterehrung bekannt und veröffentlicht worden.

Die im Anschluss dieser Vorschau veröffentlichten Mannschaftsaufgebote der Vereine der Kreisoberliga (u.a. mit ihren Zielstellungen) sind wenig aussagefähig.

Nur ein Verein bekennt sich um Platz eins und um in das Kreispokalfinale zu kommen: der Kahrener SV 03.

Vereine wie der Spremberger SV oder der SV „Fichte“ Kunersdorf, die zweifellos mit zu den Favoriten der diesjährigen Kreismeisterschaft zählen, können mit derartigen klaren Aussagen nicht aufwarten.
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