Rückblick Nr. 2 Pokalviertelfinale FK Niederlausitz

Spremberg und Cottbus Ost komplettieren Halbfinale

Spremberger SV – Adler Klinge 2:0 (1:0)
BSV Cottbus – SV Döbern 3:1 n.V. (0:0, 1:1)

Die beiden letzten Viertelfinalpaarungen standen unter ungünstigen Witterungsverhältnissen, so dass ein späterer Beginn, wie auch Unterbrechungen, notwendig wurden. Zu den Spielen:
In Spremberg zeigte sich der SV Adler Klinge gut erholt von der sonntäglichen 5:0 Niederlage beim BSV Cottbus Ost. Sie bestimmten das Spiel in den ersten 25 Spielminuten und hatten in der 3., 5. und 23.Minute Riesenmöglichkeiten in Führung zu gehen. Es kam aber zur Führung des Gastgebers, die wie aus heiterem Himmel fiel. Nachdem der Klinger Schlussmann Enrico Kruschinski noch abwehren konnte, war Nico Kaszycki zu Stelle und verwandelte. In der zweiten Spielhälfte erspielten sich die Gastgeber einige gute Möglichkeiten, ohne aber zu vollenden. In der 76.Spielminute setzte Denni Feldmann zum Solo an, stürmte auf den Klinger Schlussmann zu und verwandelte zum 2:0. Damit waren die Pokalmessen gesungen. Der Spremberger SV zählt nun auch im Pokal zu den Favoriten.

Durch ständige Unterbrechungen wegen anhaltender starker Regenfälle kam es zu keinem guten Spiel. Ein hohes Tempo wurde angeschlagen, welches zur Folge hatte, das bei den herrschenden Bodenverhältnissen viele gut gemeinte Spielzüge fehlschlugen. In dieser ausgeglichenen Begegnung waren es die Gäste, die nach einer halben Stunde Spielzeit durch Stefan Schiller in Führung gehen konnten, 0:1. In der 65.Spielminute knallte ein Freistoß der Ostler an die Latte des Döberner Tores, den zurückspringenden Ball konnte Münschke zum 1:1 Ausgleich verwandeln. In der regulären Spielzeit tat sich nun nichts mehr. Die Verlängerung musste her. In der 99.Minute gelang David Bubner das 2:1. Die endgültige Endscheidung in diesem Spiel fiel jedoch in der 114.Minute. Nach Vorlage von David Bubner verwandelte Daniel Rademacher sicher zum 3:1. Damit gelang dem BSV der Einzug ins Halbfinale.

Joachim Rohde

Rückblick 25.Spieltag Kreisliga 2012/2013 FK Niederlausitz

Hallo Fußballfreunde!

Die Meisterschaft 2012/2013 sollte fast entschieden sein. Nach dem der große Meisterschaftsfavorit Spremberger SV 1862 das Spitzenspiel bei Blau-Weiß Klein Gaglow gewonnen hat und die unmittelbare Konkurrenz ihre Spiele verloren haben, hat sich der Punktvorsprung auf neun! Punkte vergrößert. Wieder einmal hat sich die Statistik bewahrheitet, dass die Vorentscheidung bzw. Entscheidung der Meisterschaft zwischen dem 24. und 26.Spieltag geschieht. Auch in diesem Jahr ist das so. Bei nur noch fünf Spieltagen, das sind maximal 15 Punkte, wird es sehr schwer werden für die Konkurrenz, den SSV noch abzufangen. Der Spremberger SV sollte stark genug sein, nach vier Saisonjahren der Abstinenz aus der höheren Spielklasse, diese Spitzenposition bis zum 30.Spieltag zu verteidigen. Sie haben es selbst in der Hand und können ohne „Schützenhilfe“ Kreismeister werden und sich so die Rückkehr in die Landesklasse sichern.

Der SV Einheit Drebkau hat schon den ersten „Big Point“ vergeben. Im Spiel gegen den SV Motor Cottbus-Saspow lagen sie nach fünfzehn Spielminuten schon mit 0:2 im Rückstand. Sofort nach Anpfiff des Unparteiischen Mark Ruhner gab es einen offenen Schlagabtausch. Der Zeiger der Uhr hatte gerade zwei Umdrehungen hinters sich, als Kevin Hauf mit einem guten Schuss nur knapp das Drebkauer Tor verfehlte. Drei Minuten später prüfte Martin Czarnowski mit einem Freistoß Christin Branzke im Tor der Saspower, der alle Mühe hatte, diesen Freistoß zu parieren. Vier Minuten später fällt das 0:1. Kevin Hauf drang in den Drebkauer Strafraum ein und wurde vom Drebkauer Keeper Andreas Friedrich gefoult. Den fälligen Strafstoß verwandelte Christian Stanschus sicher zur Führung. Saspow drängte auf eine Resultatserhöhung und kam schon sechs Minuten nach dem Führungstreffer zum 0:2. Robert Schneider wurde in Strafraumnähe gefoult. Den Freistoß verwandelte Jochen Knauer direkt und unhaltbar für Friedrich im Drebkauer Tor. Saspow blieb weiter am Drücker. Sven Löffler vergab in der 25.Spielminute das sichere 0:3, als er das leere Tor nicht traf. Das hätte die Vorentscheidung in diesem Spiel sein müssen. Plötzlich war der Spielfaden bei ihnen gerissen. Denn schon zwei Minuten nach dieser Szene kamen die Gastgeber zum 1:2 Anschlusstreffer. Julian Noel servierte auf Sebastian Arras und der vollendete. Drebkau war nun kaum noch aufzuhalten. Spielführer Daniel Madajczyk hatte in der 38.Minute die große Möglichkeit den 2:2 Ausgleich zu erzielen, doch er scheiterte. Sofort nach Wiederanpfiff zur zweiten Halbzeit hatte Martin Brauer die Riesenmöglichkeit das 2.2 zu machen, doch er scheiterte an Christian Branzke, der hervorragend parierte. Drebkau bestimmte nun das Spielgeschehen. Saspow war überwiegend in der Abwehr beschäftigt. Kevin Hauf verletzte sich und musste ausgewechselt werden. Das machte sich im Spiel der Saspower mächtig bemerkbar. War er es doch meistens, der am ehesten in der Lage war, das Feuer der Drebkauer aus dem Spiel zu nehmen. Was sich zu Beginn der zweiten Halbzeit andeutete, wurde in der 65.Minute bestätigt. Der zu diesem Zeitpunkt verdiente 2:2 Ausgleich wurde durch Martin Czarnowski realisiert. Nach diesem Ausgleichtreffer drängten sie auch auf die Führung. Die schien nur eine Frage der Zeit zu sein. Chancen auf Chancen häuften sich jetzt. Die Gäste hatten Schwerstarbeit in der Abwehr zu verrichten. Der Torschrei lag schon mehrmals in der Luft, aber irgendwie hatten die Saspower immer wieder ein Bein dazwischen, so dass der Ball nie ins Tor traf. In der Nachspielzeit dann das unfassbare für den Gastgeber. Ein klassischer Konter in der Nachspielzeit drehte den Spielverlauf völlig auf den Kopf. Ein langer Ball aus der Abwehr heraus kam zu einem Saspower Spieler (der Chronist hatte nicht die Nummern der Auswechselspieler), sein Ball prallte an den Pfosten, den zurückspringenden Ball konnte er zum völlig freistehenden Sven Löffler servieren und der brauchte nur noch einzunetzen. Drebkau am Boden. Schon der erste Big Point ging daneben. Mit dieser unerwarteten Niederlage haben sie sich selbst aus dem Meisterschaftsrennen herauskatapultiert.

Dem zweiten Mitfavoriten erging es genauso. Die SG Frischauf Briesen hätte in Sielow gewinnen müssen, wenn die Minimalchance erhalten bleiben sollte, Spremberg noch gefährlich zu werden. So gingen sie couragiert in diese Begegnung. Vom Anpfiff an bestimmten sie das Spielgeschehen. In der 35.Spielminute gingen sie auch erwartungsgemäß durch Christian Suckert mit 0:1 in Führung. In der Folgezeit verstanden sie es nicht, diesen knappen Vorsprung weiter auszubauen. Das sollte sich später rächen. Denn eine ganz andere SG Sielow kam aus den Kabinen. Sie bestimmten nun, wo es lang ging. Mehrere gute Möglichkeiten boten sich ihnen. In der 70.Spielminute gelang Chris Knoll der 1:1 Ausgleich. Nun wurde die Partie immer hektischer. Die Folge war ein Platzverweis des Sielowers Lukas Schwarz. Nun in Unterzahl spielend, gelang ihnen durch den eingewechselten Michael Krautzig der 2:1 Siegtreffer (87.). Die Ursachen für diese Niederlage müssen die Briesener schon bei sich suchen. Der Meisterschaftszug ist für sie abgefahren.

Die SG Blau-Weiß Klein Gaglow rechnete sich noch im Stillen eine kleine Minimalchance aus und hoffte noch auf Schützenhilfe. Vorausgesetzt, daß sie das Spitzenspiel gegen den Spremberger SV gewinnen würden. So entwickelte sich ein gutklassiges Kreisligaspitzenspiel mit Möglichkeiten auf beiden Seiten. Ein offener Schlagabtausch war zu beobachten. Schon in der 6.Spielminute blieb der Torschrei in den Kehlen der Zuschauer sitzen, als Patrick Spetzke einen Fernschuss an die Unterkante des Tores knallte und der Ball von dort zurück ins Spielfeld sprang. In der Folgeszene war es Christian Wietasch, der den Spremberger Schlussmann Steffen Baum zu einer Parade zwang und somit die Führung des Gastgebers verhinderte. Danach hatten die Gäste zwei gute Möglichkeiten von Denni Feldmann, die aber allesamt vergeben wurden. In der Folgezeit ein Auf und Ab, mit Chancen auf beiden Seiten. So verfehlte Florian Kasper das leere Tor, auf der Gegenseite hatte David Derner eine sehr gute Möglichkeit zum Abschluss, der aber nichts einbrachte. Ein ausgeglichenes Spiel. Dann die 35.Spielminute. Patrick Spetzke kam an den Ball, gab eine herrliche Vorlage auf Christian Wietasch, und der verwandelte mit einem strammen Schuss. Hier haderte der SSV mit dem Unparteiischen Jürgen Thies, der aber insgesamten das Spiel fest im Griff hatte. Sie waren der Meinung, Wietasch hätte den Ball mit der Hand mitgenommen. Das Tor zählte. Mit dieser knappen 1:0 Führung der Gaglower ging es in die Pause.

Gaglow konnte sich nicht lange dieser Führung erfreuen, denn gleich nach dem Anpfiff zur zweiten Halbzeit kam der SSV durch ihren Spielführer Eric Schiffel zum 1:1 Ausgleich. Gaglow war beeindruckt. Die Gäste bestimmten nun zeitweise das Geschehen. Nach einer Stunde Spielzeit musste Denni Feldmann das 1:2 machen, als er eine so genannte Hundertprozentige nicht verwandeln konnte. Im direkten Gegenzug hatte Angelo Weber die Führung vor den Füßen, scheiterte aber an Steffen Baum im Tor der Gäste. So wurden auf beiden Seiten noch einige gute Möglichkeiten herausgespielt, die aber nicht verwandelt werden konnten. Eric Weber, für den Chronisten der beste Spieler an diesem Tage, kam in der 72.Spielminute an den Ball, servierte diesen Denni Feldmann und der brauchte nur noch zum 1:2 einzunetzen. Gaglow antwortete mit stürmischen Angriffen. Christian Wietasch hatte in der 82.Spielminute die große Möglichkeit das 2:2 zu erzielen, scheiterte aber. In der Schlussminute und in der Nachspielzeit hatten Schiffel, Feldmann und Derner noch die Möglichkeit zu erhöhen. Am Ende ein nicht unverdienter Sieg des Spremberger SV. Mit diesem Sieg haben sie die Grundlage geschaffen, nach vier Spieljahren (2009/10 – 2012/13) wieder den Aufstieg zu erkämpfen.

Der SV Fichte Kunersdorf hatte den SV Lausitz Forst zu Gast und wollte mit einem Sieg die letzten Spiele vergessen machen. Die Fichte-Elf begann couragiert und kam nach acht Spielminuten zur 1:0 Führung. Ein herrlicher Schlenzer von Gido Museus landete im Dreiangel des Gästetores. Durch dieses frühe Tor hörten plötzlich die Gastgeber auf, Fußball zu spielen. Die Neißestädter kamen nun immer besser in das Spiel. Ihr 1:1 Ausgleich in der 22.Spielminute durch Peschel war der Lohn ihrer Arbeit. Scheinbar half die Kabinenansprache, denn eine ganz andere Fichte-Elf kam auf dem Platz zurück. Ein Doppelpack in der 64. und 68.Spielminute führte zur 2:1 bzw. 3:1 Führung. Zuerst bediente Steffen Klisch Benjamin Golz, der eiskalt verwandelte und danach nutze Mario Rasche ein Abstimmungsproblem der Forster Abwehr zum 3:1. Danach noch ein kurzes Aufbäumen der Gäste, was aber nichts Zählbares einbrachte. In der 78.Minute verhinderte die Latte des Forster Tores das 4:1 (G.Museus). Am Ende ein nicht unverdienter Sieg der Fichte-Elf, auf Grund der spielerischen Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit.

Der SV Werben hat scheinbar sein großes Tief durchschritten. Die letzten Ergebnisse beweisen dies. Das Spiel gegen den SV Döbern war ein ausgeglichenen und faires Spiel, welches am Ende die Gäste für sich entschieden. Sie nutzten ihre Chancen besser. Die 1:2 Pausenführung der Gäste konnten die Rothosen gleich nach dem Wiederanpfiff zur zweiten Halbzeit durch Zech ausgleichen. Doch der SV Döbern enteilte nach einer Stunde Spielzeit erneut dem Gastgeber mit dem 2:3 (Behring). Dem Spielverlauf nach wäre ein Unentschieden angemessen gewesen.

Wacker Ströbitz II wollte im Spiel gegen den Kahrener SB V 03 endlich den dritten Saisonsieg einfahren. So konnten sie schon in der 8.Spielminute durch Ray Zerne mit 1:0 in Führung gehen. In der Folgezeit waren Möglichkeiten da, diese Führung weiter auszubauen. Aber auch die 03er hatten Chancen zum Torerfolg zu kommen, doch dieses verhinderten beide Schlussmänner mit in großer Manier. In der zweiten Spielhälfte hatte der Gastgeber in der 51. u. 66.Minute die Möglichkeit auf 2:0 zu erhöhen, doch man scheiterte. Die 03er kamen nach dieser letzten Wacker-Chance zu einem Foulelfmeter, den Christian Schönfeld verursachte, der durch Rolle zum 1:1 Unentschieden genutzt wurde. Am Ende eine gerechte Punkteteilung. Wacker war erneut einem Sieg sehr nahe.

Am Cottbuser Stadtring traffen der BSV Cottbus Ost und der SV Adler Klinge aufeinander. Der Aufsteiger hatte einige Aufstellungsprobleme, die sich dann noch verschärften, als sich ihr Schlussmann verletzte und ausgewechselt werden musste. Die Ostler bestimmten das Spiel vom Anpfiff an und kamen in der 19.Spielminute durch David Bubner zur 1:0 Führung. Weitere gute Möglichkeiten in der 23. und 36.Minute wurden von ihnen ausgelassen. Ein Foulelfmeter kurz vor dem Pausenpfiff führte zum 2:0 (Jerger). Gleich nach dem 3:0 in der 56.Minute musste der Gästekeeper wegen einer Verletzung ausgewechselt werden. Ein Handicap für die Gäste. Die Ostler erhöhten in der Zwischenzeit auf 5:0. Mit dem Schlusspfiff gelang den Gästen noch der Anschlusstreffer zum 5:1.

Im Kellerduell zwischen der Kolkwitzer Reserve und dem Landesklassenabsteiger waren es die Gäste, die das Spiel bestimmten. Ihr 0:1 Führung zur Pause war hoch verdient. Im zweiten Spielabschnitt ein ausgeglichenes Spiel, trotzdem erhöhten die Gäste ihre Führung auf 0:2 (75.). Kolkwitz steckte nicht auf und erzielte durch Eckhardt den 1:2 Anschlusstreffer. Viktoria vergab in dieser Zeit einen Foulelfmeter, der die Entscheidung gebracht hätte. So mussten sie höllisch aufpassen, nicht noch den Ausgleich hinzunehmen. In der Nachspielzeit erzielte Bär für Viktoria das 1:3. So wartet der Tabellenletzte immer noch auf den dritten Saisonsieg.

Joachim Rohde

Vorschau 25.Spieltag Kreisliga 2012/2013 FK Niederlausitz

Hallo Fußballfreunde!

Mit den drei letzten Nachholspielen am vergangenen Samstag und Montag ist nun wieder die Tabelle aussagefähig. Nun wird wieder nach Spielplan gespielt. Eine Wettbewerbsverzerrung kann es nun nicht mehr geben da alle die gleiche Anzahl an Spielen absolviert haben. Eine Besonderheit ist zu beachten, dass nach dem 25.Spieltag am kommenden Wochenende der 27.Spieltag folgt und dann erst der 26.Spieltag. Danach gehrt es in numerischer Folge weiter. Nach dem derzeitigen Tabellenstand liegt der Spremberger SV sechs Punkte vor den beiden punktgleichen Vereinen SV Einheit Drebkau und SG Frischauf Briesen. Weitere drei Punkte dahinter folgt die SG Blau Weiß Klein Gaglow. Sechs Spieltage stehen noch auf dem Programm, das heißt, 18 Punkte sind noch zu vergeben. Da es noch Spiele gegeneinander mit der unmittelbaren Konkurrenz gibt, können sechs Punkte eine Bank sein, muss es aber nicht. Sieht man sich das Restprogramm der fünf führenden Vereine an, ist interessant, dass der SV Einheit Drebkau von den sechs Spielen vier Heimspiele hat, davon drei in Folge (!) und zwei Auswärtsspiele. Der SSV dagegen hat nur zwei Heimspiele, dafür vier Auswärtsspiel. Hier kann schon eine wichtige Vorentscheidung fallen. Hier einmal der Spielschlüssel der fünf Vereine:

Spremberger SV:
BW Kl.Gaglow (A)
Einheit Drebkau (A)
Motor Saspow (H)
Adler Klinge (A)
Lausitz Forst (H)
Viktoria Cottbus (A)

SV Einheit Drebkau:
Motor Saspow (H)
Spremberger SV (H)
SG Sielow (H)
SV Werben (A)
Adler Klinge (A)
Wacker Ströbitz (H)

SG Frischauf Briesen:
SG Sielow (A)
Wacker Ströbitz (A)
SV Werben (H)
Kolkwitzer SV (H)
Fichte Kunersdorf (A)
BSV Cottbus (H)

SG BW Klein Gaglow:

Spremberger SV (H)
Lausitz Forst (H)
Adler Klinge (A)
Viktoria Cottbus (A)
Kahrener SV (H)
SV Döbern (A)

SV Fichte Kunersdorf:
Lausitz Forst (H)
Kahrener SV (H)
Viktoria Cottbus (A)
SV Döbern (A)
Frischauf Briesen (H)
SG Sielow (A)

Schon an diesem Wochenende beginnt der "Countdown". Interessant ist auch, dass Aufsteiger SV Adler Klinge das Zünglein an der Waage sein kann. Sie haben alle drei vermeintlichen Meisterschaftsaspiranten zu bespielen. Von den Ansetzungen her hat der SSV das schwierigste Restprogramm zu bestreiten. Entscheidend werden die nächsten drei Spiele sein. Dies sind Gedanken des Chronisten. Jeder kann sich sein Bild selbst machen, wer die besten Aussichten hat, am Ende die Meisterschaftskrone, sprich Pokal, zu empfangen.

Hier nun die Vorschau des 25. Spieltages:

Es kommt an diesem Wochenende schon zu den ersten Spitzenspielen. Zum absoluten Spitzenspiel kommt es in Klein Gaglow. Die heimische SG Blau-Weiß empfängt den Spitzenreiter der Liga, den Spremberger SV, der das Hinspiel klar mit 3:0 gewann. Der Gastgeber hat sein Tief überwunden und kann auf eine beachtliche Aufholjagd verweisen. Aber auch die Gäste sind auf der Erfolgspur. Ein Spiel auf Augenhöhe. Eine Niederlage für beide Vereine wäre verheerend. Für den Gastgeber wäre dies die Verabschiedung vom Titeltraum. Für den SSV würde der sechs Punktevorsprung auf drei Punkte zusammen schmelzen.
Mein Tipp: Erfolg für den Spremberger SV.

Der SV Einheit Drebkau steht vor drei Heimspielen in Folge und möchte seinen 2:0 Hinspielsieg gegen den SV Motor Cottbus-Saspow wiederholen. Sehr erfolgverwöhnt sind die Gäste nicht, denn aus den letzten fünf Spielen wurden gerade einmal fünf Punkte eingefahren. Hinzu kommt die Pokalheimniederlage vom Samstag gegen Eintracht Peitz. Auch mit dem Tore schießen hapert es zurzeit.
Mein Tipp: Erfolg für den SV Einheit Drebkau.

Auch der dritte Meisterschaftsaspirant, Frischauf Briesen, hat ein Auswärtsspiel zu bestreiten. Bei der SG Sielow wollen sie ihre 1:0 Hinspielniederlage revidieren. Ein Sieg muss in Sielow her, wenn die Minimalchance erhalten werden soll, eventuell doch noch ganz vorn zu landen. Der Gastgeber kann unbeschwert aufspielen und das kann für die Gäste ganz gefährlich werden.
Mein Tipp: Erfolg für die SG Frischauf Briesen.

Zu einem interessanten Spiel kommt es am Cottbuser Stadtring. Der Aufsteiger SV Adler Klinge möchte seinen 2:1 Hinspielsieg gegen den BSV Cottbus Ost wiederholen. Doch es wird schwer werden. Die Gastgeber haben in den letzten Heimspielen sehr erfolgreich gespielt und wollen auch dieses Heimspiel für sich entscheiden.
Mein Tipp: Erfolg für den BSV Cottbus Ost.

Der SV Döbern hat im Nachholspiel am Montag bei Viktoria gewinnen können, die vorhergehenden Nachholspiele aber auch verloren. Beim Tabellenletzten SV Werben sollten sie der Favorit sein, obwohl bei den Rothosen eine Formverbesserung zu verzeichnen ist.
Mein Tipp: Erfolg für den SV Döbern.

Der SV Fichte Kunersdorf hat sich mit dem SV Lausitz Forst auseinanderzusetzen. Im Hinspiel konnte der Gastgeber nach dem 3:2 Sieg alle drei Punkte aus der Neißestadt entführen. Die Fichte-Elf musste in den letzten beiden Spielen die letzten Hoffnungen begraben (Punktverlusten gegen den SV Werben 2:2 und 1:2 Niederlage beim BSV Cottbus Ost), in der Meisterschaft eine Überraschung noch zu landen. Können sie ihre Heimstärke erneut unter Beweis stellen? Die Gäste haben nichts zu verlieren, können frei aufspielen.
Mein Tipp: Erfolg für den SV Fichte Kunersdorf.

Der SV Wacker Ströbitz II hat den Kahrener SV 03 zu Gast und möchte endlich den Bock umstoßen und den dritten Sieg einfahren. In den letzten Spielen fehlte immer ein Quäntchen Glück, um am Ende als Sieger vom Platz zugehen. Gelingt es dieses Mal? Die Gäste sind ein unbequemer Gegner und spielten recht erfolgreich. Im Pokalspiel gegen den VfB Krieschow verloren sie nur knapp mit 1:0.
Mein Tipp: Erfolg für den Kahrener SV 03.

Zum Kellerduell kommt es in Kolkwitz. Die KSV-Reseve erwartet den Landesklassenabsteiger, FSV Viktoria 1897 Cottbus. Auch der Gastgeber läuft dem dritten Saisonerfolg hinterher. Gelingt es in diesem Spiel endlich die Sieglosigkeit zu beenden? Ein Spiel auf Augenhöhe. Die Tagesform sollte mitentscheiden über die Punktvergabe.
Mein Tipp: Erfolg für den FSV Viktoria Cottbus.

Joachim Rohde

Rückblick Kreispokal 2012/2013 FK NL

Hallo Fußballfreunde !

Das vorgesehene Viertelfinale im Kreispokal musste aus Terminverschiebungen geteilt werden. So fanden am Samstag und Montag zwei Viertelfinalpaarungen mit Landesklassenbeteiligung statt. Die beiden restlichen Spiele finden am Mittwoch, den 29.05.2013, um 18.30 Uhr statt.

Der Pokalverteidiger VfB Krieschow tat sich schwer im Spiel beim Kreisligisten Kahrener SV 03. Optisch hoch überlegen, doch ohne große Torgefahr auszustrahlen. Die 140 Zuschauer, davon ein großer Anteil aus Krieschow, sahen Einbahnstraßenfußball. Der Gastgeber kam nur zu sporadischen Entlastungsangriffen. Schon nach acht Spielminuten hatten die Gäste mit einem Fernschuss von Alexander Grunewald die erste gute Möglichkeit und bereitete dem Kahrener Schlussmann Daniel Cyrklaff einige Probleme. Schon in dieser Anfangsphase des Spieles waren die 03er nur in der Abwehrarbeit gebunden. Eigene Angriffe fanden so gut wie gar nicht statt. In der 17.Spielminute prüfte Marco Noack mit einem Kopfball den Kahrener Schlussmann, der mit einer großartigen Parade einen frühen Rückstand verhinderte. Die Gäste waren zu diesem Zeitpunkt den 03ern in allen Belangen überlegen. In der Schnelligkeit und in den Zweikämpfen blieben sie fast immer die Sieger. In der 26.Spielminute die erste Kahrener Chance, als Martin Klämbt nur knapp über das Tor schoss. Zehn Minuten später versuchte es Hannes Heldt, doch auch er schoss über das Tor. Der Gastgeber verstolperte fiele Bälle, Fehlpässe kamen dazu. Der längst fällige 0:1 Führungstreffer fiel in der 43.Spielminute durch Marco Noack, der zu diesem Zeitpunkt hoch verdient war. In der zweiten Spielhälfte kamen die 03er immer besser in das Spiel und hatten auch einige gute Kontermöglichkeiten. Enttäuschend dann der Gast, der sich in vielen Einzelaktionen verzettelte. In der 70.Minute kam Eric Behrendt zum Schuss, den Thomas Warmo im Gästetor gerade noch so parieren konnte. Die 03er wurden jetzt frecher und brachten die Gäste des öfteren in Verlegenheit. Am Ende ein Pflichtspielsieg für den Staffelsieger der Landesklasse Staffel Süd und Aufsteiger in die Landesliga.

Der vorjährige Kreispokalfinalist, SV Motor Cottbus-Saspow, hatte im Viertelfinale des diesjährigen Kreispokalwettbewerbes die SG Eintracht Peitz zu Gast. Es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, mit guten Möglichkeiten auf beiden Seiten. Der Zeiger der Uhr hatte gerade eine Umdrehung vollzogen, als die Gäste durch Nico Manig schon die erste gute Einschussmöglichkeit hatten, die aber Christian Branzke im Tor der Saspower vereitelte. Der Gastgeber kam in der 9.Spielminute zu einer sehr guten Möglichkeit, als Kevin Hauf Sven Löffler gut in Szene setzte, doch sein Schuss ging knapp über das Tor. In dieser abwechslungsreichen Begegnung hatten beide Vereine mehrmals gute Möglichkeiten in Führung zu gehen. So prüfte Nico Manig in der 16.Minute Christian Branske, der mit einer Faustparade diese Chance verhindern konnte. Auf der Gegenseite musste Benjamin Wende im Tor der Fischerstädter sein ganzes Können aufbieten, als er einen Freistoß von Christopher Schütze abwehren konnte. Ein Klassenunterschied konnte man in dieser Phase des Spiels nicht feststellen. Bis zur Pause erarbeiteten sich die Gäste noch einige gute Chancen (Funk u. Roy). Die Anfangsphase der zweiten Spielhälfte gehörte den Gästen. Ein grober Abwehrfehler von Alexander Herzog führte fast zum 0:1. Daniel Bresinski kam aber nicht mehr an den Ball. In der 49.Minute musste eigentlich Enrico Kadler die 0:1 Führung erzielen, scheiterte aber am Saspower Schlussmann. Drei Minuten später erneut eine so genannte Hundertprozentige, als Nico Manig Enrico Kadler herrlich frei spielte, der aber erneut vergab. Nach einer Stunde Spielzeit verhinderte Benjamin Wende mit letztem Einsatz die Saspower Führung, als er einen Hinterhaltschuss gerade noch so abwehren konnte. Jetzt hatte der Gastgeber eine Druckphase, in der sie mehrere gute Möglichkeiten hatten in Führung zu gehen, doch ihre alte Schwäche kam wieder zum Tragen. Sie können zurzeit einfach keine Tore schießen. In dieser Phase des Spieles fiel die Führung für die Gäste. Ein weiter Abschlag vom Peitzer Schlussmann kam auf die linke Seite zu Nico Manig, die Saspower Abwehr war nicht im Bilde, und es hieß 0:1. Fünf Minuten später die Vorentscheidung mit dem 0:2 durch Enrico Kadler, nach Vorarbeit vom eingewechselten David Thabow. Die Gäste verwalteten diese Führung sicher bis zum Schlusspfiff des Unparteiischen Jürgen Thies.

Joachim Rohde

Vorschau Nachholspiele+Pokal Kreisliga 2012/2013 FK NL

Hallo Fußballfreunde!

Erneute Terminverschiebungen führen zu einem anderen Spielplan zu Pfingsten als ursprünglich mal geplant. So wird an Pfingsten nicht das Kreispokalviertelfinale ausgetragen, sondern es wird geteilt. Zwei Begegnungen finden an diesem Wochenende statt und die beiden anderen Spiele dann am Mittwoch, den 29.05.2013 um 18.30 Uhr.

Desweiteren kommen zu dem ohnehin vorgesehenen Nachholspiel zwei weitere hinzu ( Viktoria Cottbus – SV Döbern, Wacker Ströbitz II – Drebkau). Zu den Spielen:

Beide Kreispokalfinalisten von 2012, VfB Krieschow und Motor Cottbus-Saspow, sind zurzeit noch im Pokalwettbewerb und spielen an diesem verlängerten Wochenende ihre beiden Viertelfinalpaarungen aus. So empfängt der SV Motor Cottbus- Saspow den Landesklassenvertreter SG Eintracht Peitz, die zurzeit einen beachtlichen fünften Tabellenplatz in dieser Klasse einnehmen. Der Gastgeber stagniert mit seinen Leistungen. Diverse Heimspiele konnten nicht gewonnen werden. Ihr derzeitiger siebente Tabellenplatz in der Kreisliga entspricht ihren derzeitigen Leistungsstand. Die Zerna-Schützlinge müssen eine „Schippe drauflegen“, wenn die Pokalüberraschung gelingen soll. Aber im Pokal ist alles möglich. Der Pokal hat eigene Gesetze. Hundert mal wurde schon darüber geschrieben. Wir lassen uns überraschen.
Mein Tipp: Erfolg für die SG Eintracht Peitz.

Der Pokalverteidiger und frühzeitige Staffelsieger der Landesklasse Staffel Süd, welches den Aufstieg in die Landesliga bedeutet -herzlichen Glückwunsch, ist der große Favorit beim Kahrener SV 03, der zurzeit Platz zwölf in der Tabelle belegt. Zu souverän beherrschte der VfB die Landesklassenkonkurrenz, so dass sie auch in diesem Spiel nicht zu schlagen sein werden. Hoffnungen machen sich die 03er, da sie in den letzten Spielen wieder an alte Zeiten knüpfen konnten, d.h. Spiele zu beherrschen und zu gewinnen. Gelingt ihnen die Überraschung?
Mein Tipp: Erfolg für den VfB Krieschow.

In der Kreisliga werden an diesem Wochenende drei Spiele nachgeholt. So empfängt der SV Döbern den BSV Cottbus Ost, ein Spiel des 14.Spieltages. In der Saison 2011/2012 gewann der SV Döbern beide Vergleiche mit dem BSV Cottbus Ost. Der Gastgeber hat die meisten Nachholspiele zu bestreiten.

Vor den Nachholspielen hatten sie gute Chancen in der Meisterschaft noch mitzuspielen, doch die erzielten Ergebnisse belehrten sie eines anderen. Auch der BSV Cottbus Ost konnte in den letzten Spielen nicht überzeugen. Es bedarf bei beiden Vereinen ein ordentlicher Leistungsschub, um in den letzten noch ausstehenden Spielen einigermaßen an den gesteckten Zielen heran zu kommen. Ein Spiel auf Augenhöhe. Der Heimvorteil sollte in diesem Spiel ausschlaggebend sein.
Mein Tipp: Erfolg für den SV Döbern.

Der SV Döbern hat eine Doppelbelastung zu Pfingsten. Schon am Pfingstmontag müssen sie beim FSV Viktoria Cottbus ein weiteres Nachholspiel, vom 20.Spieltag, bestreiten. Der Gastgeber befindet sich noch im Neuaufbau. Sie können frei aufspielen und Erfahrungen für die neue Saison sammeln. Dieses Spiel hat mit dem Ausgang der Meisterschaft nichts mehr zu schaffen.
Mein Tipp: Erfolg für den FSV Viktoria Cottbus.

Die Wacker-Reserve aus Ströbitz empfängt den SV Einheit Drebkau, der sich noch minimale Hoffnungen ausrechnet im Kampf um die Meisterschaft. Der Gastgeber hat bisher nicht enttäuscht, wenn auch ihr Tabellenplatz etwas anderes ausdrückt. Doch viele so genannte Favoriten wären hier in Ströbitz fast gestrauchelt. So mancher Sieg entglitt ihnen noch kurz vor Toresschluss. Wenn dieser Mangel abgestellt werden kann, kann es mit dem dritten Saisonsieg klappen. Drebkau muss vom Anpfiff an hellwach sein, um nicht überrascht zu werden.
Mein Tipp: Erfolg für den SV Einheit Drebkau.

Das Team vom Spreewaldkicker wünscht schöne Pfingstfeiertage.

Joachim Rohde

Rückblick Nachholspiele Kreisliga 2012/2013 FK NL

Hallo Fußballfreunde!

Die Tabelle begradigt sich allmählich. Nur noch wenige Nachholspiele sind zu absolvieren. Die Statistik sagt es aus, dass zwischen dem 24. und 26.Spieltag eine Vorentscheidung in Sachen Meisterschaft fällt. Sechs Spieltage vor Meisterschaftsende hat sich der Spremberger SV, mit sechs Punkten Vorsprung, ein wenig gegenüber der Konkurrenz absetzen können. In der Regel passiert da nicht mehr viel, obwohl der SSV noch einige schwere „Brocken“ aus dem Weg zu räumen hat (Kl.Gaglow, Saspow, und Drebkau). Es bleibt in den nächsten sechs Wochen noch sehr spannend. Lassen wir uns überraschen. Am letzten Wochenende fanden vier weitere Nachholspiele statt. Zu den Spielen:

Die Wacker-Reserve hat sich ein weiteres Mal für ihr couragiertes Spiel nicht belohnen können. Am Ende brachte sie im Spiel gegen die favorisierte SG Blau-Weiß Klein Gaglow ein Eigentor um den Lohn ihrer Arbeit. Die Gäste hätten gewarnt sein müssen, über die sehr knappen Ergebnisse des Gastgebers in der Vergangenheit. Und ehe sie sich versehen hatten, der Zeiger der Uhr hatte gerade zweimal seine Runde gedreht, lagen sie schon im Rückstand. Nach einem überfallartigen Angriff kam Markus Bramer im Strafraum an den Ball und es hieß 1:0! Die nächsten Spielminuten gehörten zweifellos dem Gastgeber, der die sichtliche Verwirrung der Gäste nicht nutzen konnte, um in dieser Anfangsphase weitere Tore zu erzielen. In der 5.Spielminute musste eigentlich Ray Zerna auf 2:0 erhöhen, doch er scheiterte kläglich. Vier Minuten später taucht Marcel Kowal allein vor dem Gäste Schlussmann Christian Weindock auf, verlor die Nerven und scheiterte. Mit zunehmender Spielzeit kamen nun die Gäste mächtig auf. Angel Weber traf in der 11.Spielminute nur den unteren linken Pfosten. Hier hatten die Wackeraner Glück, nicht schon den Ausgleich zu kassieren. Wacker spielte noch gut mit, konnte aber das Fehlen technischer Fertigkeiten nicht kaschieren. Marcel Kowal bot sich noch eine Chance in der 17.Minute, doch sein Schuss war zu schwach, um Torwart Weindock zu gefährden. Dafür kamen nun die Gäste. Ihr 1:1 Ausgleichtreffer fiel nach einem Gemeinschaftswerk zwischen Christian Wietasch und Angelo Weber. Wietasch kam auf der rechten Flanke an den Ball, lief einige Meter Richtung Strafraum, flankte zum freistehenden Angelo Weber und der vollendete mit dem Kopf zum 1:1. Nach diesem Tor waren es jetzt die Gäste die das Spiel bestimmten. Zwei Mal hatte Christian Wietasch hier die Möglichkeit, den Führungstreffer zu erzielen. In der 27.Spielminute scheiterte Angelo Weber mit einem herrlichen Solo nur am Pfosten des Wacker Tores. Es kam zu einem „Black out“ von Spielführer Sebastian Voigt, als er den Ball im Strafraum in die Hand nahm. Der Pfiff des Unparteiischen Peter Lucia kam sofort. Den fälligen Strafstoß verwandelte Christian Wietasch sicher zum 1:2. Gleich nach dem Wiederanpfiff hatte Wacker die Chance zum Ausgleich, als Matthias Geisler den Gästekeeper Weindock zur Parade zwang. Acht Minuten nach dieser Szene (55.) führte ein „Hammer“ aus 30 Meter Entfernung zum 2:2 Ausgleich. Erneut war es Markus Bramer der sich ein Herz fasste und abschoss –Tor. Blau-Weiß Klein Gaglow war sichtlich beeindruckt. Sie fanden nie richtig zu ihrem Spiel. In der 63.Spielminute scheiterte Christoph Schuppan am gut haltenden Max Behla im Tor der Gastgeber. Im direkten Gegenzug scheiterte Christian Bolitzki an Torwart Weindock. Als sich alle mit dem Unentschieden abfinden wollten, kam der Gast doch noch zum 2:3, mit Hilfe eines Wackeraners. Ein scharfer Schuss von der linken Seite prallte an den Fuß von Markus Weber und von dort schlug er unhaltbar im eigenen Kasten ein. Am Ende hatten die Gäste noch einmal Glück gehabt.

Der SV Fichte Kunersdorf wollte am Cottbuser Stadtring im Spiel gegen den BSV Cottbus Ost seine schwache vorwöchentliche Leistung gegen den SV Werben revidieren und wie im Hinspiel den Sieg mit nach Hause nehmen. So begannen sie vom Anpfiff an mit stürmischen Angriffen. In der 8.Spielminute versuchte es Peter Lehrack mit einem guten Torschuss der abgewehrt werden konnte. Im Nachsetzen musste eigentlich Spielführer Sebastian Stöhr die 0:1 Führung erzielen, als er das leere Tor nicht traf. Zwei Minuten später war es erneut Peter Lehrack, der einen Freistoß in die BSV Abwehr schoss, der anschließende Eckball konnte ebenfalls nicht genutzt werden.

Mit zunehmender Spielzeit kam der Gastgeber zu sporadischen Angriffen, die für Gefahr sorgten. So in der 23.Spielminute, als der BSV überraschend mit 1:0 in Führung gehen konnte. Nach einer Kombination zwischen Daniel Munschke und Daniel Bubner führte dies u.a. zu einem Eckball. Die Fichte Elf bekam anschließend den Ball nicht aus der Gefahrenzone. Daniel Bubner kam plötzlich an den Ball und er verwandelte. Nun kam der BSV immer besser in das Spiel. Dieses Tor löste bei den Ostlern eine Initialzündung aus. Jetzt bestimmten sie das Spielgeschehen. Möglichkeiten von Daniel Bubner und Sebastian Richter verfehlten knapp das Ziel. Die Gäste benötigten einige Zeit sich neu zu ordnen. Zwischen der 38. und 45.Spielminute hatten sie durch Peter Lehrack und Benjamin Golz gute Möglichkeiten, noch vor der Pause den Rückstand zu egalisieren. Gleich nach der Pause eine gewisse Vorentscheidung. Ein BSV Angriff schien abgewehrt zu sein, als der Ball erneut zu einem BSV Spieler kam. Niclas Chmell kam zu zögerlich aus seinem Tor, konnte zwar den Ball abwehren, aber nicht festhalten. Hier stand Daniel Munschke goldrichtig und verwandelte sicher zum 2:0. Im direkten Gegenzug verpasste Sebastian Golz den Anschlusstreffer zu erzielen, als er knapp verzog. Nach dem es in der ersten Spielhälfte heiteren Sonnenschein gab, mussten die Spieler in Halbzeit zwei mit starken Windböen und Regen auskommen. Dieses behinderte doch ein wenig den Spielablauf. Der BSV drängte weiter auf einen Torerfolg. Mit Sebastian Richter und Stefan Rössel hatten sie weitere gute Möglichkeiten dieses in der Tat umzusetzen. Die Fichte Elf bemühte sich um den Anschlustreffer, der ihnen in der 79.Spielminute durch Steffen Klisch gelang. In der Folgezeit ein Auf und Ab, mit Chancen auf beiden Seiten. In der Schlussphase des Spieles hatte Fichte noch zwei gute Einschussmöglichkeiten, die aber von der aufmerksamen BSV-Abwehr immer wieder abgefangen wurden. Am Ende ein nicht unverdienter Sieg des BSV Cottbus Ost.

Der Kahrener SV 03 hat wieder in die Spur zurück gefunden. Nach wochenlanger Abstinenz befinden sie sich auf den Weg nach oben. Aus den letzen sieben Spielen konnten 18 von 21 möglichen Punkten eingefahren werden!! Im Nachholspiel beim SV Döbern wollten sie diese Erfolgserie fortsetzen. Doch der Gastgeber setzte in der Anfangsphase des Spiels die Akzente. Hier verpassten sie die Führung zu erzielen. Nach den ersten zwanzig Minuten kamen nun die Gäste. Das erste Achtungszeichen setzte Martin Klämbt, der einen Freistoß knapp am Tor vorbei setzte. Die 03er setzten nach. Denny Schopka gab die Vorlage für Torjäger Eric Behrendt, der nur noch vollenden musste zum 0:1. Sichtlich beeindruck war nun der SV Döbern. Die Gäste kamen gleich nach der Pause (48.) zum 0:2. Einen mustergültigen Konter schloss erneut Eric Behrendt ab. Der Gastgeber gab sich noch nicht auf und sie kamen nicht unverdient in der 74.Spielminute durch Maik Steinke zum 1:2 Anschlusstreffer. Die Gäste konnten diesen knappen Vorsprung über die Zeit bringen. Am Ende ein nicht unverdienter Sieg für sie.

Die SG Frischauf Briesen wahrte sich mit dem 2:0 Sieg beim SV Lausitz Forst die Minimalchance, in der Meisterschaft eventuell noch mit einzugreifen. Tore von Jens Förster (33.) und Mirco Schneider (44.) brachten den sicheren Sieg noch vor der Pause.

Joachim Rohde

Vorschau Nachholspiele Kreisliga 2012/2013 FK NL

Hallo Fußballfreunde!

An diesem Wochenende finden wieder, wie schon am Mittwoch, vier weitere Nachholspiele des 19., 20. und 21.Spieltages statt. Wird es auch wieder Überraschungen geben? Mitfavorit Einheit Drebkau strauchelte unerwartet im Nachholspiel in Kahren. Diese Niederlage im Kampf um die Meisterschaft tut ihnen weh. Sie haben noch zwei Nachholspiele zu bestreiten, wo sie den Punktrückstand bis auf drei Punkte wettmachen könnten. Im Spiel gegen den Spitzenreiter Spremberger SV kann bei einem Sieg der Punktgleichstand hergestellt werden. Vorausgesetzt, man gewinnt die Nachholspiele.

An diesem Wochenende möchte der „angeschlagene“ Mitfavorit Frischauf Briesen seine wohl letzte Chance wahrnehmen, um beim SV Lausitz Forst einen Dreier einzufahren. Dazu muss aber dieses Spiel gewonnen werden, haben sie ihr Tief durchschritten? Aus den letzten drei Spielen erreichten sie nur ein mageres Pünktchen von neun möglichen!! Im Hinspiel siegten sie noch mit 3:1. Der Gastgeber kann unbeschwert aufspielen. Ihr Punktgewinn vom Mittwoch in Döbern läst sie hoffen.
Mein Tipp: Erfolg für die SG Frischauf Briesen.

Blau-Weiß Klein Gaglow muss zur Wacker-Reserve nach Cottbus-Ströbitz reisen. Zurzeit haben die Gäste wieder in ihrem Erfolgsrhythmus gefunden und werden wohl auch in diesem Spiel erfolgreich sein. Da sie mit der Meisterschaft nichts mehr zu tun haben können sie frei aufspielen. Für den Gastgeber eine neue Bewährungsaufgabe. In der Vergangenheit haben sie immer gegen Favoriten gut ausgesehen. Gelingt ihnen die Überraschung?
Mein Tipp: Erfolg für Klein Gaglow.

Der SV Döbern, der Verein mit den meisten Nachholspielen, muss erneut ran. Nach dem 2:2 Unentschieden am Mittwoch gegen den SV Lausitz Forst haben sie heuer den Kahrener SV 03 zu Gast, die am Mittwoch überraschend den Meisterschaftsmitfavoriten SV Einheit Drebkau mit 1:0 schlagen konnten. Auch sie haben eine lange Talfahrt hinter sich und befinden sich am aufsteigenden Ast. Von der Tabellenposition her ist der SV Döbern Favorit. Das Hinspiel endete mit einem 2:0 Sieg des SV Döbern.
Mein Tipp: Erfolg für den Kahrener SV 03.

Zu einem hochinteressanten Spiel kommt es am Cottbuser Stadtring. Der BSV Cottbus Ost empfängt den SV Fichte Kunersdorf, der im Hinspiel knapp mit 3:2 gewonnen hatte. Der Gastgeber durchläuft gerade eine unruhige Fieberkurve. Die Heimniederlage in der Vorwoche gegen die SG Sielow muss noch verarbeitet werden. Auch der SV Fichte Kunersdorf ist nach dem 2:2 im Derby gegen den Tabellenletzten SV Werben aus allen Erfolgsträumen gerissen worden. Es ist Wiedergutmachung angesagt.
Mein Tipp: Erfolg für den SV Fichte-Kunersdorf.

Joachim Rohde

Rückblick Nachholspiele 16.Spieltag Kreisliga 2012/2013 FK N

Hallo Fußballfreunde!

Die Meisterschaft entwickelt sich zu einem Zweikampf zwischen dem Spremberger SV und dem SV Einheit Drebkau, die beide ihre Spiele am letzten Wochenende klar gewinnen konnten. Frischauf Briesen ist von der Rolle. Nach den beiden Heimpleiten gegen Drebkau und Klinge, wurde nun bei der SG Blau-Weiß Klein Gaglow mit 3:1 verloren. Fichte Kunersdorf kam gegen den Tabellenletzten über ein Unentschieden nicht hinaus. Motor Saspow und der BSV Cottbus Ost mussten überraschende Heimniederlagen einstecken. Torreich ging es in Klinge zu. Der Aufsteiger und der Landesklassenabsteiger trennten sich leistungsgerecht 4:4 Unentschieden. Ebenfalls zu einem Unentschieden kam es beim Duell der beiden Kellerkinder, der Reservemannschaften vom Kolkwitzer SV und dem SV Wacker 09 Cottbus-Ströbitz. Zu den Spielen:

Das Spitzenspiel dieses Tages fand in Klein Gaglow statt. Die heimische Blau-Weiß-Elf empfing die leicht angeschlagene SG Frischauf Briesen, die in diesem Spiel unbedingt punkten wollte, um weiter im Rennen der Meisterschaft zu bleiben. Nach den Heimpleiten gegen den SV Einheit Drebkau (0:3) und dem Punktverlust gegen den Aufsteiger SV Adler Klinge (0:0) hatte man wertvollen Boden verloren. Dies sollte in diesem Spiel wettgemacht werden. Doch ihre Vorsätze waren schon nach acht Spielminuten hinweggefegt. Aber der Reihe nach: Sofort nach dem Anpfiff des Unparteiischen Michael Rublack hatte Christian Wietasch in der 2.Spielminute die große Möglichkeit seine Farben in Führung zu bringen, doch er scheiterte. Zwei Minuten später erkämpfte sich Angelo Weber den Ball im Mittelfeld, lief einige Meter, schoss ab und es hieß 1:0. Fast im Gegenzug der Ausgleich, als Claudius Tusche knapp am Tor vorbei schoss. In der Folgeminute dann das 2:0. Nach einem Eckball, getreten von Thomas Schütze, kam Christian Wietasch unbedrängt an den Ball und verwandelte. Zwei Minuten später hatte Schlussmann Michael Lauck im Tor der Gäste Probleme mit einem Freistoß von Thomas Schütze der für Gefahr sorgte. In der Folgezeit überließ Klein Gaglow den Gästen das Spiel, ohne dabei in Bedrängnis zu kommen. Ein Hinterhaltschuss von Christian Suckert verfehlte knapp das Ziel. In der 25.Spielminute prüfte Randy Gnädig mit einem Freistoß Christian Weidock im Tor der Gaglower. In dieser Phase des Spieles fiel das 3:0. Ein Freistoß (29.), vom eingewechselten Patrick Spetzke getreten, kam zu Thomas Schütze, dessen reingeschlagener Ball Sascha Braune mit dem Kopf verwandelte. Das Spiel änderte sich nach dem Seitenwechsel. Die Gäste bestimmten nun das Spielgeschehen. Ein Freistoß in der 60.Spielminute führte zum 3:1 Anschlusstreffer. Franz Uhlig trat einen Freistoß den Claudius Tusche aufnahm und sicher verwandelte. Fast im Gegenzug das 4:1, als Angelo Weber vor Michael Lauck auftauchte, doch dieser großartig parierte. Zwei Minuten später war es Christian Wietasch, der eine so genannte hundertprozentige Chance ausließ. Briesen ließ sich davon nicht beeindrucken und kam in der Folgezeit noch zu einigen guten Möglichkeiten. So in der 69.Minute, als Spielführer Stephan Günther knapp über das Tor schoss oder drei Minuten später, als er mit einem verdeckten Schuss Weindock prüfte. Am Ende gewann die SG Blau-Weiß Klein Gaglow nicht unverdient. Nach dieser Niederlage sollten die Meisterschaftsträume für Frischauf Briesen fast ausgeträumt sein.

Der Titelaspirant Spremberger SV geriet in der Anfangsphase des Spieles gegen den Kahrener SV 03 schon in der 6.Spielminute überraschend mit 0:1 in Rückstand. Eric Behrendt nutzte eine Abwehrschwäche des SSV. Der Ball wurde ihm direkt von einem SSV Spieler vor die Füße gespielt, er nutzte diese Möglichkeit und netzte ein. Dabei verletzte sich der SSV Schlussmann Steffen Baum und musste ausgewechselt werden. Für ihn sprang David Derner ein, der schon des öfteren dieses Amt ausfüllte. Nach diesem Führungstreffer der Gäste tat sich der Gastgeber sehr schwer in die Gänge zu kommen. Es dauerte über eine halbe Stunde, bis der SSV durch Denni Feldmann zum 1:1 Ausgleich kam. Von nun an spielte nur noch der SSV. Der Führungstreffer durch Eric Schiffel gleich nach dem Wiederanpfiff (47.) löste die Verkrampfung beim Spitzenreiter und folgerichtig mussten weitere Tore fallen. In regelmäßigen Abständen erhöhte der SSV bis auf 5:1. Bei noch größerer Konzentration wäre ein höherer Sieg möglich gewesen. Durch diesen Sieg vergrößerte sich der Vorsprung zur Konkurrenz auf neun Punkte.

Mitfavorit Einheit Drebkau siegte in der Neißestadt gegen den SV Lausitz klar mit 5:1. Drei Standards sorgten für eine frühe Führung der Gäste. Nach einem Drebkauer Eckball bekamen die Neißestädter den Ball nicht aus der Gefahrenzone, ein misslungener Schussversuch wurde zur Vorlage von Sebastian Arras, der aus 3 Meter nur einköpfen musste zum 0:1 (11.). Ein erneuter Freistoß für die Gäste brachte das 0:2. Der Freistoß kam direkt zu Manuel Rehn und der köpfte ebenfalls unbedrängt ein. Die Vorentscheidung in diesem Spiel in der 24.Spielminute. Jens Kretschmar foulte bei einem Abwehrversuch einen Drebkauer Spieler und der Pfiff blieb nicht aus. Elfmeter. Eine Angelegenheit für Martin Czarnowski, der sicher zum 0:3 verwandelte. Beim Gastgeber fand man nun auch zu seinem Spiel. Sechs Minuten nach diesem 0:3 kamen sie durch Paul Krüger an den Ball, dieser bediente Nico Peschel und der vollendete zum 1:3. Gleich nach der Pause (53.) verhinderte Nico Bergeld mit einer tollen Parade das 1:4. Das fiel sieben Minuten später. Beim herauslaufen des Forster Keepers nach einem langen Ball gegen Stefan Schicktanz blieb er zweiter Sieger und es hieß 1:4. Der Gastgeber verkürzte in der 66.Spielminute durch Jonny Kerb auf 2:4, doch acht Minuten vor dem Schlusspfiff stellte Sebastian Arras den alten drei Torevorspung mit dem 2:5 wieder her. Mit diesem Sieg, und bei noch zwei Nachholspielen, halten sie Anschluss zum Spitzenreiter Spremberg.

Der SV Motor Cottbus-Saspow kann zu Hause nicht mehr gewinnen. Nun schon das dritte Spiel in Folge blieb ein Sieg aus. Nach den beiden Unentschieden gegen den BSV Cottbus Ost und der SG Blau-Weiß Klein Gaglow wollten sie im Spiel gegen den SV Döbern endlich einen Dreier einfahren. So waren sie es, die die Akzente setzten, ohne dabei erfolgreich zu sein. Ein grober Abwehrfehler in der 16.Spielminute führte zur 0:1 Gästeführung. Johann Mrosk nutzte diese Schwäche und verwandelte. Nach diesem Treffer verflachte das Spiel. In Halbzeit zwei dann ein Spiel auf ein Tor. Dabei überboten sich die Zerna-Schützlinge beim Auslassen von so genannten Hundertprozentigen (Hauf, Knauer, Wodtke). Der Gastgeber hatte in den Schlussminuten eine Möglichkeit zum 1:1 Ausgleich, als nach einem weiten Einwurf von Kevin Hauf ein Döberner Spieler den Ball mit dem Kopf verlängerte und dieser dann am Pfosten knallte. Am Ende eine vermeidbare Niederlage. Eine Stagnation ist bei den Saspowern festzustellen.

Auch der BSV Cottbus Ost stagniert zurzeit. Im Spiel gegen die SG Sielow lagen sie schon nach acht Spielminuten mit 0:1 im Rückstand. Den möglichen Ausgleich vergab Rademacher in der 27.Spielminute. Der fiel in der 53.Spielminute nach einem 20 Meter Distanzschuss von Sebastian Richter. Nun ein offener Schlagabtausch, mit Chancen auf beiden Seiten. Als sich alle mit dem Unentschieden abfinden wollten, gelang den Gästen in der 89.Spielminute, erneut durch Knoll, der 1:2 Siegtreffer. Dem Spielverlauf nach käme eine Punkteteilung näher, als dieses Ergebnis.

Torreich ging es im Spiel zwischen dem Aufsteiger SV Adler Klinge und dem Landesklassenabsteiger FSV Viktoria Cottbus zu. Die Gäste bestimmten den ersten Spielabschnitt nach belieben. Ihre 2:0 Pausenführung, resultierend aus groben Abwehrfehlern, war hoch verdient. Ein völlig anderes Bild in der zweiten Spielhälfte. Hoffnung keimte beim Aufsteiger auf, als ihnen in der 47.Spielminute der 1:2 Anschlusstreffer gelang. Doch der Ausgleich wollte nicht fallen. Dafür gelang den Gästen mit dem 1:3 den alten Abstand wieder herzustellen. Klinge gab nicht auf. Innerhalb von neun Minuten gelang es ihnen nicht nur den Rückstand zu egalisieren, sonder auch die Führung zu erzielen. Lars Hoffmann erzielte in der 68.Spielminute das 2:3, den 3:3 Ausgleich besorgte Ronny Wiesnberg in der 70.Minute. Fünf Minuten später gelang Christoph Töppel der 4:3 Führungstreffer. Eine Energieleistung führte in der Nachspielzeit noch für den nicht mehr erwarteten 4:4 Ausgleich (90+2/Tinius). Am Ende, dem Spielverlauf her, ein gerechtes Unentschieden.

Das Kellerduell zwischen den beiden Reservemannschaften vom Kolkwitzer SV und dem SV Wacker 09 Cottbus Ströbitz endete wie schon im Hinspiel mit einem Unentschieden. Routinier Gerd Handrek brachte den Gastgeber schon nach acht Spielminuten mit 1:0 Führung in Führung. Glomba erhöhte per Foulelfmeter auf 2:0. Doch noch vor der Pause gelang den Wackeranern durch Voigt der 2:1 Anschlusstreffer. In Halbzeit zwei fand das Spiel fast ohne den Gastgeber statt. Wacker war es, die nun die Initiative ergriffen. Sie wurden in der 62.Spielminute für ihr Spiel mit dem 2:2 Ausgleich (Brauer) belohnt. Ein Sieg war sogar noch möglich.

Fichte Kunersdorf wollte sich im Nachbarschaftsderby gegen den SV Werben für die 1:0 Hinspielniederlage revanchieren. Das sah auch schon nach drei Minuten sehr gut aus, als Matthias Rasche der 1:0 Führungstreffer gelang. Wer nun glaubte, dass Toreschießen ginge munter weiter, der irrte. Die Rothosen antworteten mit dem 1:1 nach gut einer halben Stunde Spielzeit durch eine Standardsituation. Mathias Dabow erzielte mit dem Kopf diesen Ausgleichtreffer. Kunersdorf tat wenig für den Spielaufbau. In der 53.Minute die erneute Führung für die Fichte-Elf, als Steffen Klisch das 2:1 besorgte. Weitere gute Möglichkeiten, das Resultat zu erhöhen, hatten die Gastgeber nun, doch sie scheiterten immer wieder. Der Schock für sie in der 81.Spielminute, als erneut Mathias Dabow den 2:2 Ausgleich erzielte. In der 89.Minute traf Christian Badack nur den Pfosten und in der Nachspielzeit (90+2), vergab Mathias Rasche völlig freistehend vor dem Werbener Tor den möglichen Sieg. Nach den letzten Erfolgen ein kleiner Rückschlag. Platz vier wurde abgegeben.

Joachim Rohde

Torschützen Kreisliga FK Niederlausitz

Torschützen Kreisliga FK Niederlausitz, Stand: 30.04.2013

Christian Wietasch, SG Blau-Weiß Klein Gaglow, 22 Tore
Michael Konzack, SG Frischauf Briesen, 18 Tore
Eric Schiffel, Spremberger SV 1862, 16 Tore
Eric Behrend, Kahrener SV 03, 14 Tore
Denni Feldmann, Spremberger SV, 14 Tore
Manuel Rehn, SV Einheit Drebka, 13 Tore
Denny Wodtke, SV Motor Cottbus-Saspow, 13 Tore

Vorschau Nachholspiele 16.Spieltag Kreisliga 2012/2013 FK NL

Hallo Fußballfreunde!

Überraschende Spielausgänge am Nachholspieltag vom 1.Mai . Der Favorit der Meisterschaft, der Spremberger SV, siegte bei der SG Sielow klar mit 6:0 und unterstrich damit, dass er der erste Anwärter auf den Titel ist. Aufsteiger Kolkwitzer SV 1896 II wurde in Klein Gaglow regelrecht demontiert, 13:1 am Ende!! Frischauf Briesen ist von der Rolle. Nach der vorwöchentlichen 3:0 Heimschlappe gegen Einheit Drebkau folgt nun ein spärliches 0:0 gegen den Aufsteiger SV Adler Klinge. Im Kellerduell kam der SV Wacker 09 Cottbus-Ströbitz II zum zweiten Saisonsieg. In Werben wurde mit 3:1 gewonnen. In einem ausgeglichenen Spiel gewann der Kahrener SV 03 gegen den FSV Viktoria Cottbus knapp mit 1:0.

An diesem Wochenende werden sieben Spiele des 16.Spieltages nachgeholt. So empfängt der Spitzenreiter der Liga, der Spremberger SV, den Kahrener SV 03, den sie im Eröffnungsspiel klar mit 6:1 besiegen konnten.

Nach den beiden Siegen gegen Döbern und Sielow sollte auch in diesem Spiel der SSV der Favorit sein. Er wird sich nicht mehr überraschen lassen, um seinen Weg in Richtung Meisterschaft unbeirrt fortzusetzen. Kahren hat in den letzten Sielen punkten können, doch wird es reichen, den SSV in Bedrängnis zubringen?
Mein Tipp: Erfolg für den Spremberger SV.

Zum Spitzenspiel kommt es in Klein Gaglow. Der derzeitige Tabellenfünfte, die SG Blau-Weiß Klein Gaglow, hat die SG Frischauf Briesen zu Gast, die sich nicht erneut einen Ausrutscher erlauben können, wenn sie sich noch Hoffnungen machen, ganz vorn zu landen. Der Gastgeber hat wieder in seine Spur gefunden und eilt von Erfolg zu Erfolg.13 Punkte aus fünf Spielen. Schon das Auftaktspiel konnten die Gastgeber am 19.August 2012 mit 2:1 gewinnen.
Mein Tipp: Erfolg für die SG Blau-Weiß Klein Gaglow.

Der in Lauerstellung liegende SV Einheit Drebkau muss in die Neißestadt Forst zum SV Lausitz Forst. Nach dem Sieg am Freitag gegen Adler Klinge und dem klaren 3:0 Sieg in Briesen sollten sie der Favorit in diesem Spiel sein. Für die Neißestädter ein echter Prüfstein, nach dem auch sie in den letzten Spielen erfolgreich waren. Im Hinspiel führten die Gastgeber lange mit 2:0, ehe sie noch ein 2:2 hinnehmen mussten.
Mein Tipp: Erfolg für den SV Einheit Drebkau.

Zum echten Nachbarschaftsderby kommt es in Kunersdorf. Die Fichte-Elf erwartet den Tabellenletzten SV Werben 1892. In der jetzigen Konstellation ist die Fichte-Elf in diesem Derby der große Favorit. Sie haben sich still und leise wieder nach vorn gearbeitet. Es müsste schon ein großes Wunder geschehen, wenn die Punkte nicht in Kunersdorf bleiben sollten. Im Hinspiel siegten die Rothosen mit 1:0. Derbys haben eigene Gesetze. Können die erneut bestätigt werden?
Mein Tipp: Erfolg für den SV Fichte-Kunersdorf.

Der BSV Cottbus Ost empfängt die SG Sielow, die sie im Hinspiel überraschend klar mit 3.0 besiegen konnten. Nach der erneuten Heimniederlage gegen Spremberg und der Heimniederlage gegen Kahren werden die Gäste alles versuchen diese Negativserie zu beenden. Die Ostler mussten am Mittwoch im Achtelfinalspiel gegen TSV 1903 Groß Kölzig die Verlängerung bemühen, um am Ende mit 5:3 erfolgreich zu sein. Beide trennt sie nur ein Punkt in der Tabelle. Ein Spiel auf Augenhöhe.
Mein Tipp: Erfolg für den BSV Cottbus Ost.

Der SV Motor Saspow hat das dritte Heimspiel in Folge zu bestreiten. Die beiden letzten Spiele endeten jeweils Unentschieden. Gegen den BSV Cottbus Ost kamen sie erst in der Nachspielzeit zu einem glücklichen Unentschieden. Im Spiel gegen Klein Gaglow vergaben sie in der Nachspielzeit einen möglichen Sieg durch einen Foulelfmeter. Im Spiel gegen den SV Döbern möchten sie den 2:0 Hinspielsieg wiederholen.
Mein Tipp: Erfolg für den SV Motor Cottbus-Saspow.

Aufsteiger SV Adler Klinge und der Landesklassenabsteiger FSV Viktoria Cottbus streiten um die Punkte. Beide Vereine spielten in der Vergangenheit sehr unterschiedlich. Die Adler mussten drei Niederlagen in Folge einstecken und am 1.Mai kamen sie zu einem unerwarteten 0:0 Unentschieden in Briesen. Bei den Gästen lösten sich Niederlagen mit Siege ab. Im Hinspiel trennten sie sich 0:0 Unentschieden. Ein hoch interessantes Spiel. Die berühmte Tagesform muss mit entscheiden bei der Punktvergabe.
Mein Tipp: Erfolg für den SV Adler Klinge.

Joachim Rohde