Rückblick zur 2.Hauptrunde im Kreispokal des FKNL

Hallo Fußballfreunde !

Die großen Überraschungen blieben in dieser 2.Pokalhauptrunde aus. Abgesehen von der Niederlage des SV Lausitz Forst beim SV Döbbern 25 und dem Ausscheiden von der SG Frischauf Briesen im direkten Kreisligaduell gegen den SV Döbern mussten vier Begegnungen in die Verlängerung gehen und davon zwei im Elfmeterschießen entschieden werden. Der VfB Krieschow und der VfB Cottbus konnten ihre Spiele erst in den Schlussminute sicherstellen. Somit haben sich alle vier Landesklassenvertreter, VfB Krieschow, der Kolkwitzer SV 1896, die SG Eintracht Peitz und der VfB Cottbus und sieben Kreisligisten für das Achtelfinale qualifiziert. Zu den Spielen:

Zwei Kreispokalfinalisten der letzten beiden Jahre standen sich auf dem Tiefbauplatz gegenüber. Der Finalist von 2010, der TSV Cottbus, und der Finalist von 2011, der SV Motor Cottbus-Saspow, versuchten in diesem Spiel mit einem Sieg eine Runde weiterzukommen. Der Gast aus der Kreisliga deutete schon frühzeitig an, das er auch in diesem Jahr sehr weit im Pokal kommen möchte. So ging er schon nach drei Spielminuten durch Kevin Hauf, der herrlich von Jochen Knauer frei gespielt wurden, mit 0:1 in Führung. Ab dieser Minute entfesselte der Kreisligist ein wahres Feuerwerk, in denen Torchancen reichlich vorhanden waren. Doch schon hier zeigte sich wieder ihre alte Schwäche: die Zerna-Schützlinge können keine Tore schießen. Chancen in der 15., 18., (Matschke, Hauf,) wurden sträflich liegen gelassen. Hier hätte die Führung weiter ausgebaut werden müssen. Mit zunehmender Spielzeit kam der TSV immer besser in das Spiel und hatten durch Christopher Schöngarth in der 23.Spielminute eine so genannte hundertprozentige Möglichkeit das 1:1 zumachen. Das fiel zu Beginn der zweiten Halbzeit. Chronologie der Ereignisse. Sofort nach dem Wiederanpfiff waren es die Hausherren, die auf das Saspower Tor stürmten. Paul-Julius Kosmallo kam an den Ball, fackelte nicht lange und es hieß 1:1. Ein Klassenunterschied war zu diesem Zeitpunkt nicht erkennbar. Drei Minuten nach dem Ausgleich hatte der Schütze zum 0:1, Kevin Hauf, erneut die Chance seine Mannschaft in Führung zu bringen, doch er scheiterte am TSV Schlussmann Felix Wolf. In den folgenden zehn Spielminuten hatte der TSV mehrmals die Möglichkeit in Führung zu gehen, doch auch sie waren nicht in der Lage daraus Kapital zuschlagen. Danach wieder die Gäste, wo Sven Löffler in der 68.Spielminute gleich zwei Mal scheiterte. In der Folgezeit kein konstruktives Spiel von beiden Seiten mehr. Vereinzelte Einzelaktionen brachten gelegentlich noch Gefahr. So in der 75.Spielminute, als Oliver Matschke am Schlussmann des Gastgebers scheiterte oder auf der anderen Seite, als der TSV eine Riesenmöglichkeit in der 89.Spielminute ausließ. So ging es in die Verlängerung. Hier hatte Tim Kubanke in der 95.Spielminute die Chance den 2:1 Führungstreffer zu erzielen, aber auch er zeigte Nerven. In den letzten beiden Schlussminuten musste der TSV eigentlich alles klar machen, als Marco Boddeutsch versagte oder ein Freistoß in der 120.Minute über das Saspower Tor rauschte. Im fälligen Elfmeterschießen hatten die Saspower die besseren Schützen. Als zweiter Schütze vom Punkt verschoss Björn Schneller für den TSV. Das Ergebnis am Ende: 4:5 für Saspow. Noch einmal Glück gehabt.

In einem mäßigen Pokalspiel hatte am Ende der Gastgeber die Nase vorn. Der SV Döbern und die SG Frischauf Briesen standen sich in dieser zweiten Pokalrunde gegenüber. In der ersten Spielhälfte ein schwaches Spiel, wo sich alles zwischen den Strafräumen abspielte. Mitte der ersten Halbzeit hatten die Gäste eine Möglichkeit zum Torerfolg zu kommen, doch der Ball ging über das Tor. Mit Beginn der zweiten Halbzeit waren es erneut die Gäste, die die Möglichkeit besaß in Führung zu gehen, doch dieses Mal verhinderte der Torpfosten die Gästeführung. Dann die 77.Spielminute. Der SV Döbern kam nach einem Eckball zur glücklichen 1:0 Führung. Johann Mrosk konnte den herein fliegenden Ball mit dem Kopf in das Briesener Tor einnetzen. Sechs Minuten vor Spielende dann die Entscheidung in diesem Spiel. Philip Schneider kam an den Ball, schoss auf das Tor, der Ball wurde unterwegs noch entscheidend abgefälscht, so dass er unhaltbar für den Briesener Schlussmann zum 2:0 in das Netz einschlug. Ein Spiel, welches man schnell vergessen sollte.

Die SG Sachsendorf war nah dran, auch das zweite Pokalwunder zu vollbringen. Gegner war dieses Mal der Aufsteiger zur Kreisliga, der SV Adler Klinge. In den ersten 45 Spielminuten können sich die Gäste bei ihrem Schlussmann bedanken, der sie dreimal vor einen Gegentreffer bewahrte , obwohl sie schon nach acht Spielminuten durch Henrik Schliebus in Führung gehen konnten. Im zweiten Spielabschnitt wurden sie für ihre Bemühungen belohnt, mit dem 1:1 Ausgleich, den Rapp in der 64.Spielminute erzielte. In der gleichen Spielminute reduzierten sich die Gäste, als Lars Hoffmann Gelb/Rot vom Unparteiischen Daniel Klose zu sehen bekam. Nach ausgeglichenem Spiel mussten die Gastgeber ebenfalls Gelb/Rot hinnehmen. Noack bekam sie in der 80. Spielminute. Beide Vereine mussten nun zu zehnt die Partie zu Ende spielen. Nach 90 Spielminuten stand es 1:1 Unentschieden. Eine Verlängerung musste her. Und hier hatten die Adler das bessere Ende für sich. Daniel Büttner gelang in der 105.Spielminute das 1:2. Sachsendorf war mit seiner Kraft am Ende, um noch einmal zu antworten. Am Ende ein glücklicher Sieg des Kreisligisten, der schon einmal Pokalsieger (2007) wurde.

Die Burger Reserve war drauf und dran den großen Favoriten und Pokalverteidiger VfB Krieschow am Rande einer Niederlage zu bringen. In den ersten 45 Spielminuten spielten die Spreewälder ordentlich mit. Doch für zwei Minuten hatten sie einen Blackout. Ein Doppelpack in der 36.und 38.Spielminute führte zur 0:2 Führung für die Gäste aus Krieschow. Beide Male war es Grunewald der einnetzen konnte. Diese kurze Unkonzentriertheit der Burger wurde vom Spitzenreiter der Landesklasse eiskalt genutzt. Doch der Gastgeber steckte nie auf.

Nach dem Pausentee waren die Spreewälder dem Gast ebenbürtig. Nach gut einer Stunde Spielzeit gelang Zöllner der 1:2 Anschlusstreffer. Dieses Tor gab neuen Auftrieb und schon acht Minuten später war es Rinza, der die 125 Zuschauer in Begeisterung versetzte, als er das nicht mehr erwartete 2:2 markierte. Als sich alle mit der Verlängerung vertraut machen wollten, fiel doch noch die Entscheidung. Es ist die 90.Minute! Aus der Tiefe des Krieschower Raumes kommt ein langer Ball in den Strafraum, Bogh kommt zu spät an den Ball und ungewollt foult er den Krieschower Angreifer. Schiedsrichter Florian Stracke zeigte sofort auf den Punkt. Den fälligen Foulelfmeter verwandelte Karow sicher zum glücklichen 2:3. Burg verließ mit erhobenen Haupt den Platz, in der Gewissheit, einen Favoriten das „Fürchten“ gelehrt zu haben. Kopf hoch, es geht weiter!

Der Gast aus Drebkau behält auch nach diesem Pokalspiel seine weiße Weste. In acht Pflichtspielen sind sie nun ungeschlagen. Der SV Eiche Branitz ging schon nach zehn Spielminuten durch Rico Ramm überraschend mit 1:0 in Führung. Nach diesem Führungstreffer war plötzlich ihr Spielfaden gerissen. Die Gäste spielten ihr Spiel und ließen sich nicht aus der Reserve locken. Ein Doppelpack in der 23. und 28.Spielminute führte nicht nur zum 1:1 Ausgleich, sondern auch zum 1:2 Führungstreffer. Manuel Rehn gelang der Ausgleich und Martin Czarnowsky markierte den Führungstreffer. In der zweiten Spielhälfte ein ausgeglichenes Spiel, in dem es Branitz versäumte den Ausgleich zu erzielen. Drebkau war couragierter und nutzte seine Möglichkeiten zu zwei weiteren Toren. Erneut war es Manuel Rehn, der das 1:3 erzielte (55.). Marcus-Paul Lieb unterlief in der 83.Spielminute ein Eigentor, die den Gast auf 1:4 brachte.

Der SV Lausitz Forst musste sich in Döbbern den heimischen 25er stellen. Sie konnten an diesem Tage wenig ausrichten. Die 25er machten sich Abstimmungsfehler in der Forster Defensive zu nutze und gingen bereits nach fünf Spielminuten durch Marcel Leber-Sehmisch mit 1:0 in Führung. Dieses frühe Tor kam dem Gastgeber recht gelegen, denn mit einer kompakten Abwehr boten sie den Neißestädtern keine Angriffsfläche. Sie standen tief in ihrem Raum und ließen die Gäste kommen. Viele ungenaue Pässe und kein probates Mittel wurden gefunden, den 25er beizukommen. So kam es wie es kommen musste. In der 29.Minute nutzten sie einen weiteren Stellungsfehler zum 2:0, den Gordon Schimke erzielte. Zwischenzeitlich hatten die Gäste auch einige nennenswerte Chancen von Jonny Kerb und Rocco Hess. Den Sack machten die Hausherren in der 50.Spielminute zu, als Sebastian Rammin das 3:0 erzielen konnte. Roberto Grote traf fünf Minuten später nur das Lattenkreuz, das den Anschlusstreffer verhinderte. Am Ende ein verdienter Sieg für den Kreisligaabsteiger SV Döbbern 25.

Im Spiel zwischen dem SV Fichte Kunersdorf und dem amtierenden Kreismeister VfB Cottbus fiel die Entscheidung erst in den Schlussminuten. Der Gastgeber war drauf und dran für eine weitere Überraschung zu sorgen. In einem ausgeglichen Spiel hielt der Kreisligist spielerisch gut mit. In der 8.Spielminute hatte der VfB nach einem Eckball die Möglichkeit durch Marc Wadzack, doch der Ball ging über die Latte. Fast im direkten Gegenzug war es Christian Baddack, der knapp über das Tor schoss. In Bedrängnis kam die Fichte-Elf in der 23.Spielminute, als Spielführer Marcel Seifert auf der Linie einen Schuss von Oliver Weber für seinen schon geschlagenen Schlussmann Mark Lippmann klären musste. Nun ein offener Schlagabtausch. Die Fichte-Elf versteckte sich nicht. Optisch wirkte der Kreismeister technisch versierter und hatte einen Hauch an Möglichkeiten mehr. In der 42.Spielminute wurde Oliver Weber herrlich frei angespielt und es stand 0:1. Mit diesem knappen, aber nicht unverdienten Vorsprung für den VfB, ging es in die Pause. Gleich nach Wiederbeginn in der 46.Spielminute war es Benjamin Golz, der Tim Behnke im Tor des VfB zu einer Parade zwang, um damit den 1:1 Ausgleich zu verhindern. Kunersdorf drängte auf den Ausgleich und der lag in der 55.Spielminute in der Luft, als nach einem Eckball, getreten von Christian Badack, der Ball mit dem Kopf scharf auf das VfB Tor geköpft wurde und auf der Linie Marc Wadzack den Ausgleich verhinderte. Das Spiel zog merklich an. Mit der Hereinname von Alexander Kabbe und Jan Muschka erhöhte der VfB den Druck auf das Kunersdorfer Tor. Nach einer Stunde rette der Pfosten Kunersdorf vor dem 0:2 Rückstand, als Florian Oberschmidt nur das Holz traf. Die Fichte Elf ließ sich nicht beeindrucken. Ihre Maßnahme griff, als Christian Badack seinen Liberoposten aufgab und in das Mittelfeld rückte. So schuf er immer wieder für Gefahr im VfB-Strafraum. In der 74.Spielminute wurden sie für ihr Spiel belohnt. Christian Badack, für den Chronisten der beste Spieler bei den Gastgebern, gab die Vorlage für Benjamin Golz, der unter großem Jubel das 1:1 markierte. In der 80.Minute vergab Alexander Kabbe, wie kurz davor Jan Muschka, eine so genannte Hundertprozentige, die eigentlich das 1:2 bringen musste. Kunersdorf antwortete immer wieder. Als sich alle schon mit einer Verlängerung vertraut machten, schlug der VfB erneut zu. Routinier Alexander Kabbe spielte Maik Lorenz hervorragend an und der brauchte nur noch einzunetzen. In der Nachspielzeit dann der endgültige KO für die Fichte-Elf, als sie durch Rene Otto noch das 1:3 hinnehmen mussten. Die 110 Zuschauer sahen ein spannenden und gutes Kreispokalspiel, mit einem nicht unverdienten Sieg für den VfB, der vielleicht um ein Tor zu hoch ausfiel.

Joachim Rohde

Kleine Vorschau zur 2.Hauptrunde im Kreispokal des FKNL

Hallo Fußballfreunde !

An diesem Wochenende wird die 2.Hauptrunde im Kreispokal ausgespielt. Dabei kommt es zu einer Begegnung Kreisliga gegen Landesklasse und ein reines Kreisligaderby. Alle anderen höherklassige Vereine sind die großen Favoriten in dieser 2.Hauptrunde. Noch sind vier Landesklassenvertreter und acht Kreisligisten im Rennen. Dabei scheiden von diesen Favoriten auf alle Fälle zwei aus, wie eingangs schon erwähnt.

Der amtierende Kreismeister VfB Cottbus muss zum SV Fichte Kunersdorf, die sich in dieser bisherigen Meisterschaftsserie zum Favoritenschreck entwickelt hat. Bisher konnten drei amtierende Tabellenführer in Folge gestürzt werden. Ob es ihnen gelingt, den gut gestarteten VfB aus dem Kreispokalwettbewerb zu schmeißen, sei dahin gestellt. Sie stehen zurzeit ungeschlagen und punktgleich mit dem VfB Krieschow auf Platz zwei der Tabelle in der Landesklasse Staffel Süd. Beide Vergleiche in der Vorsaison gewann der VfB klar für sich. Am 14.Spieltag (26.11.2011) gewannen die Gäste in Kunersdorf mit 5:2. Das Rückspiel fiel deutlich höher aus, 7:1!
Mein Tipp: Erfolg für den VfB Cottbus.

Im direkten Kreisligaderby stehen sich in Döbern der heimische Sportverein und die SG Frischauf Briesen gegenüber. Ein Spiel auf Augenhöhe. In der Tabelle trennen sie nur ein Punkt und zwei Plätze voneinander. In der Vorsaison gewannen die Gäste beide Punktspiele. Auch in diesem Spiel sollten die Gäste eine leichte Favoritenstellung haben, sie haben zurzeit einen guten Lauf. Seit fünf Spieltagen sind sie ungeschlagen. Die Tagesform sollte mit entscheiden über das Weiterkommen im Pokal.
Mein Tipp: Erfolg für die SG Frischauf Briesen.

Interessant wird sein, wie die SG Sachsendorf 1904 diese Pokalrunde angehen wird. Nachdem sie ja in Runde 1 den hohen Favoriten SC Spremberg aus dem Pokal kegelten, erwarten sie nun den Kreisligisten und Aufsteiger SV Adler Klinge, die in der Vorwoche beim Mitaufsteiger ein knappen 3:2 Erfolg einfahren konnten, und somit den ersten Dreier in der Meisterschaft. Gelingt dem Gastgeber erneut eine Überraschung? Im Pokal ist alles möglich.
Mein Tipp: Erfolg für den SV Adler Klinge.

Eine weitere interessante Begegnung gibt es in Branitz. Der Absteiger aus der Kreisliga, SV Eiche Branitz, zurzeit auf Platz drei in der 1.Kreisklasse Staffel Nord liegend, trifft auf den noch ungeschlagenen Kreisligisten SV Einheit Drebkau. Die Gäste denken nicht gern an die Vorsaison zurück, hatten sie doch beide Vergleiche verloren. Sie haben also etwas gut zu machen. Ihre derzeitige Spielstärke macht sie zum Favoriten in diesem Pokalkampf.
Mein Tipp: Erfolg für den SV Einheit Drebkau.

Ein Nachbarschaftsduell im Osten der Stadt steht auch auf dem Spielplan. Der SV Rot-Weiß Merzdorf empfängt den BSV Cottbus Ost, die zurzeit von der Rolle sind. Drei Niederlagen in Folge, mit einem Torverhältnis von 7:12, zeigen ihre derzeitigen Probleme auf. Von ihrer Anfangseuphorie ist nichts mehr zu spüren. Ein Sieg währe gut für die Seele.
Mein Tipp: Erfolg für den BSV Cottbus Ost.

Alle anderen Landesklassenvertreter und Kreisligisten sollten Favoriten in ihren Spielen sein. Doch lassen wir uns überraschen. www.spreewaldkicker.de wird von den Spielen ausführlich berichten.

Joachim Rohde

Rückblick 7.Spieltag Kreisliga 2012/2013 FK Niederlausitz

Hallo Fußballfreunde !

Dem SV Fichte Kunersdorf gelang der Hattrick. Dreimal in Folge konnte der aktuelle Spitzenreiter vom Platz an der Sonne verdrängt werden. Nach dem 3:0 Heimsieg gegen den BSV Cottbus Ost, dem 2:2 in Klein Gaglow folgte nun ein 0:0 beim SV Motor Cottbus-Saspow. Damit ist nun wieder die SG Blau-Weiß Klein Gaglow, nach nur einer Woche Abstinenz, Spitzenreiter der Liga. Sie teilen sich eigentlich diesen Platz mit Saspow, mit denen sie punktgleich sind, die Tordifferenz ist ebenfalls gleich. Die Anzahl der mehr geschossenen Toren spricht für die SG Blau-Weiß Klein Gaglow, daher sind sie Spitzenreiter. Der SV Einheit Drebkau konnte auch an diesem Spieltag seine weiße Weste verteidigen. Sie sind die einzige Mannschaft im 16er Feld der Kreisliga, die bisher noch ungeschlagen ist. Die SG Frischauf Briesen und der Spremberger SV 1862 halten Anschluss an den Spitzenreiter. Nur drei Punkte sind sie vom Spitzenplatz entfernt. Die Überraschung an diesem Spieltag war der Sieg von Viktoria Cottbus bei der SG Sielow. Im direkten Aufsteigerduell gewann der SV Adler Klinge bei der Wacker Reserve knapp, aber nicht unverdient. Damit haben sie ihren ersten Dreier eingefahren. Zu den Spielen:

Das Spitzenspiel des 7.Spieltages gab es in Saspow. Der bisherige Spitzenreiter SV Motor Cottbus-Saspow und der SV Fichte Kunersdorf trafen aufeinander. Saspow erinnert sich nicht gern an den 8.Spieltag der Vorsaison, als es gegen den gleichen Kontrahenten eine deftige 0:5 Klatsche gab. Man hatte also etwas gut zu machen. Doch schon in der 3.Minute lag der Ball nach einem Freistoß von Christian Badack im Gehäuse der Saspower. Doch sie hatten Glück, denn der ansonsten sehr sicher agierende Schiedsrichter Ronny Wiemann gab dieses Tor nicht. Er hatte indirekten Freistoß entschieden. Bei herrlich ruhigem Herbstwetter entwickelte sich ein relativ kampfbetontes Spiel, aber mit wenigen Torchancen. Toni Zerna hatte mit einem Freistoß in der 23.Spielminute wenig Glück, wie auf der Gegenseite Christian Badack sechzig Sekunden später, als sein Freistoß am Tor vorbei zischte. Schon hier in dieser Phase waren die Gäste optisch überlegen. Saspow scheitert wie schon so oft in letzter Zeit am optimalen Zusammenspiel untereinander, katastrophalen Abwehrspielen und allg. zu spätes reagieren. Die Grundschnelligkeit ist ihnen irgendwie auch abhanden gekommen. Eine der besten Möglichkeiten, in dieser doch an Höhepunkten armen ersten Halbzeit, hatte Jochen Knauer, der Mirko Lippmann im Tor der Gäste in der 35.Spielminute zu einer Glanzparade zwang und somit seine Fichte-Elf vor einen Rückstand bewahrte. Andre Faustmann hatte in der 43.Spielminute eine so genannte hundertprozentige Chance, die er aber kläglich vergab. Fast mit dem Pausenpfiff hatte Spielführer Denny Wodtke mit einem Freistoß kein Glück. In der Nachspielzeit die Chance der Gäste in Führung zugehen, als eine Kombination zwischen Spielführer Sebastian Stöhr und Mario Rasche nur knapp scheiterte. Nach dem Seitenwechsel noch eine Riesenmöglichkeit für den Gastgeber, als Denny Wodtke an Mirko Lippmann scheiterte und im Nachsetzen Jochen Knauer vergab. Hier machte sich deutlich das Fehlen von Kevin Hauf bemerkbar, der doch in vielen Situationen energischer zu Werke geht oder die Mannschaft neu motiviert. Mit der Hereinnahme von Christian Much zu Beginn der zweiten Spielhälfte bekam das Saspower Spiel doch noch einen gefährlicheren Zuschnitt Das Sapower Spiel zog merklich an. Rassige Szenen waren jetzt zu beobachten. Auf beiden Seiten ergaben sich jetzt gute Möglichkeiten. So in der 77.Minute, als Sanny Haupt für den Gastgeber knapp verzog oder eine Minute später Steffen Klisch eine Riesenmöglichkeit vergab. Es blieb bei diesem 0:0 am Ende. Ein besseres 0:0, als es das Ergebnis aussagt. Beiden hilft der eine Punkt eigentlich wenig.

Der SV Einheit Drebkau behält auch nach dem Spiel gegen den SV Döbern seine weiße Weste. Er blieb auch im siebenten Spiel ohne Niederlage. In diesem Spiel bestimmten die Gastgeber das Spielgeschehen und führten zur Pause nicht unverdient nach Toren von Stefen Schicktanz (21.) und Manuel Rehn (34.) mit 2:0. Ein Lattenschuss hätte kurz vor der Pause noch zum 3:0 führen müssen. In der zweiten Spielhälfte ein ausgeglichenes Spiel. Zwei, drei gute Möglichkeiten hatte der Gastgeber noch, die für eine frühzeitige Entscheidung gereicht hätten. So kamen sie so gar noch in Bedrängnis, als nämlich Matthias Branig in der 80.Spielminute ein Eigentor unterlief. Die Gäste witterten ihre Chance noch einen Punkt mit nach Hause zu nehmen, doch Drebkau verteidigte bis zum Schlusspfiff diesen knappen Vorsprung.

Torreich ging es in Kolkwitz zu. Die Kolkwitzer-Reserve läuft immer noch einem Sieg hinterher. Im Spiel gegen den Spremberger SV wollten sie Nägel mit Köpfen machen. In den letzten Spielen konnten sie nachweisen, dass sie spielerisch mit der Konkurrenz mithalten können. Zielstrebig wurde das Spiel angegangen. Ihre 1:0 Führung durch Gabriel Bittencourt in der 23.Spielminute war nicht unverdient. Diese knappe Führung verloren sie eine Minute vor dem Pausenpfiff, als Eric Schiffel zum 1:1 ausgleichen konnte. Als die Gäste nach dem Wiederanpfiff durch einen Doppelpack mit 1:3 in Führung gingen ( 51. u. 52. Krautz, Kaszycki) gab man dem Gastgeber keine Chance mehr. Doch es wurde die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Nach dem Gabriel Bittencourt schon sechs Minuten nach dem 1:3 den 2.3 Anschlusstreffer erzielen konnte, folgte weitere sechs Minuten später sogar der 3:3 Ausgleich (M.Lehmann). Als sich alle mit dem Unentschieden abfinden wollten, kamen die Gäste eine Minute vor Ultimo doch noch zum Siegtreffer. Kevin Beuchel war der Schütze zum 3:4. Eine unglückliche Niederlage der Kolkwitzer. Kopf hoch! Es kommen auch bessere Tage.

Im Aufsteigerduell SV Wacker 09 Cottbus-Ströbitz II und dem SV Adler Klinge waren es die Gäste, die das Spiel vom Anfang an bestimmten. So gingen sie auch Folgerichtig in der 26.Spielminute durch Daniel Büttner mit 0:1 in Führung. Schon drei Minuten später das 0:2. Christopher Rex zeichnete für diesen Treffer verantwortlich. Mit diesem sicheren Vorsprung ging es in die Pause. Waren sich die Adler zu sicher? Denn schon in der 51.Spielminute kamen die Gastgeber durch Christian Bolitzki zum 1:2 Anschlusstreffer. Nach Chancen auf beiden Seiten gelang Lars Hoffmann drei Minuten vor dem Schlusspfiff die Vorentscheidung mit dem 1:3. Wacker steckte nicht auf und kam in der Schlussminute noch zum 2:3.

Die SG Sielow musste die zweite Heimniederlage dieser Saison quittieren. Im Spiel gegen den Landesklassenabsteiger FSV Viktoria 1897 Cottbus, der bisher noch nicht überzeugen konnte, verloren sie mit 1:2. Die erste viertel Stunde verschlief der Gastgeber regelrecht. Viktoria bedankte sich dafür mit zwei blitzschnellen Toren. Ein Doppelpack in der 9. und 12.Spielminute führte zu dieser schnellen Führung. Robert Kiesow war der Doppelschütze. Doch schon im nächsten Gegenzug, in der 13.Spielminute, gelang Lukas Schwarz der 1:2 Anschlusstreffer. Ein Sonntagsschuss war Ausgangspunkt dieses wichtigen Anschlusstores. Wer nun glaubte, dieses Tor inspirierte den Gastgeber, der irrte. In der zweiten Halbzeit dann ein besseres Spiel der Sielower, ohne aber dabei Torgefahr auszustrahlen. Viktoria verstand es geschickt dieses Ergebnis über die Zeit zubringen.

Torreich ging es am Cottbuser Stadtring zu. Der BSV Cottbus Ost hatte die SG Blau-Weiß Klein Gaglow zu Gast, die am 24.März 2012, dem 20.Spieltag der Vorsaison, mit 6:0 arg unter die Räder kamen. Sie kamen zum BSV um sich dafür zu revanchieren. Doch die Ostler überraschten den Gast in der 22.Spielminute mit dem 1:0, welches Christopher Zöllig erzielte. Die Gäste antworteten in der 35. und 36.Spielminute mit einem Doppelpack. Zuerst gelang Ex-BSV Spielführer Angelo Weber das 1:1 und in der Folgeminute war es Silvio Schmidt mit dem 1:2 Führungstreffer. Ein Eigentor drei Minuten später führte zum 2:2 Ausgleich. Nach dem Pausentee gingen die Gäste mit Neuzuggang Florian Kasper erneut in Führung, 2.3. Von nun an spielten nur noch die Gäste. Christian Wietasch erhöhte in der 65.Minute auf 2:4. Den Sack machte dann Stephan Besenhadt mit dem 2:5 endgültig zu (84.). Mit diesem klaren Sieg haben sich die Gaglower die Tabellenspitze zurück erobert.

Ein torloses 0:0 Unentschieden gab es in Werben. Der heimische Sportverein hatte den SV Lausitz Forst zu Gast und wollte den 2:0 Sieg aus der Vorsaison wiederholen. So nutzen sie die Windunterstützung in den ersten dreißig Spielminuten und erspielten sich klare Feldvorteile. Doch dann kamen die Gäste immer besser in das Spiel und erarbeiteten sich gute Einschussmöglichkeiten. Rocco Hess und Robin Otto mussten in der 41.Minute eigentlich das 0:1 machen. Doch Thomas Warmo im Werbener Tor machte diese Chance zu Nichte. In der zweiten Hälfte des Spieles hatten die Neißestädter nun den Wind als Unterstützung mit im Bunde. In der 48.Minute scheiterte erneut Rocco Hess, nach Vorarbeit von Jan Gebauer. Ein Minute später war es Jonny Kerb, der eine herrlich Flanke gefährlich vor dem Werbener Tor schlug, doch die Eingabe geriet etwas zu hoch für die mitgelaufenen Spieler. Aber auch der Gastgeber wartete noch mit einigen Möglichkeiten auf. Am Ende zeigten sich die Neißestädter vom Ergebnis her enttäuscht. Nach ihren vielen Möglichkeiten war ein Sieg möglich.

Joachim Rohde

Kleiner Rückblick zu Einzelspielen vom 03.10.2012

Briesen auf dem Vormarsch
Kahren nach schwachem Spiel besiegt

Frischauf Briesen – Kahrener SV 03 2:1 (1:0)
Nach diesem vorgezogenem Punktspiel des 7.Spieltages legten die Gastgeber eine beachtenswerte Serie von nun fünf ungeschlagenen Spielen hin. Das sind 13 Punkte die sie nun für wenigstens drei Tage auf Platz zwei in der Tabelle springen lässt. In der Anfangsphase des Spieles versuchten beide Vereine mit langen Bällen schnell das Mittelfeld zu überbrücken, um dann zu Torchancen zu kommen. Beide Seiten hatten in der 12. bzw. 14.Spielminute dazu die Gelegenheit, doch beide Torhüter waren wachsam. In der 20.Minute eine Riesenmöglichkeit für Goalgetter Michael Konzack das 1:0 zu erzielen, doch er scheiterte am 03er Schlussmann Daniel Cyrklaff. Sechzig Sekunden später führte ein verdeckter Fernschuss von Konzack zum 1:0. In der zweiten Spielhälfte drängte Kahren auf den Ausgleich, der in der 68.Minute durch Stephan Engler fiel. Nun ein offner Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten. Die Entscheidung fiel in der 85.Spielminute, als Claudius Tusche mit einem herrlichen Distanzschuss das alles entscheidende 2:1 erzielte. Am Ende ein doch etwas glücklicher Sieg. Dieses Spiel hatte keinen Sieger verdient.

SV Döbern – SV Adler Klinge 3:2 (1:1)
Beide Vereine sind nicht gut aus den Startlöchern gekommen. Zwischenzeitlich hatte sich der Gastgeber durch einen Zwischenspurt in das Mittelfeld der Tabelle katapultiert. Diesen Platz wollte man gegen den Aufsteiger aus Klinge mit einem Sieg festigen. Die Gäste gingen durch ein Eigentor frühzeitig in Führung. Der Ausgleich gelang dem Gastgeber wenig später, ebenfalls durch ein Eigentor. Danach bestimmten die Gastgeber das Spielgeschehen und hatten gute Möglichkeiten in Führung zu gehen. Nach der Pause enteilten sie bis auf 3:1. Erst in der Nachspielzeit kamen die Adler durch einen Foulelfmeter zum 3:2 Anschlusstreffer.

Joachim Rohde

Vorschau 7.Spieltag Kreisliga 2012/2013 FK Niederlausitz

Hallo Fußballfreunde!

Die Liga ist in Bewegung gekommen. Jede Woche ein neuer Spitzenreiter. Das macht die Meisterschaft spannend. So muss der große Favoritenschreck, der SV Fichte Kunersdorf, zum dritten Mal in Folge ein Spiel gegen einen Spitzenreiter der Liga absolvieren.

Dieses Mal ist es der Altmeister aus Saspow, der sich in der Vorwoche nach einem klaren Sieg gegen die Kolkwitzer Reserve zum zweiten Mal (nach dem 2.Spieltag) an die Spitze der Tabelle setzen konnte. Begünstigt wurde dieses durch das 2:2 von Klein Gaglow gegen Fichte Kunersdorf. Wobei sie einen schon sicheren Sieg in Klein Gaglow noch aus der Hand gaben, als ihrem Ersatzkeeper ein folgenschwerer Fehler unterlief, der zum 2:2 Ausgleich führte (84.). So endete das Spiel mit einem 2:2 Unentschieden, welches aber ausreichte, Klein Gaglow von der Spitze zu verdrängen. Davor konnte die Fichte-Elf gegen den damaligen Spitzenreiter BSV Cottbus Ost einen 3:2 Sieg einfahren. Nun haben die Gäste sich erneut mit einem Tabellenführer auseinander zusetzen. In der Vorsaison siegten sie in Saspow klar mit 5:0 und spielten zu Hause 2:2 Unentschieden. Ein gutes Omen für die Fichte-Elf? Beide Vereine haben erst eine Niederlage zu verzeichnen. Ein Spiel auf Augenhöhe.
Mein Tipp: Unentschieden.

Zwei gestürzte Spitzenreiter treffen am Cottbuser Stadtring aufeinander. Der BSV Cottbus Ost empfängt die SG Blau-Weiß Klein Gaglow. Das Spitzenspiel des 7.Spieltages. Die Ostler wollen die kleine Negativserie (zwei Niederlagen in Folge) endlich beenden. Aber auch die Gäste wollen punkten, kann doch in dieser Woche bei einem eventuellen Sieg und einem Punktverlust von Saspow die Tabellenspitze zurückerobert werden. Daher ist volle Konzentration angesagt, das heißt, es muss bis zum Schlusspfiff gekämpft und gespielt werden. Der Gastgeber steht vor einem Scheidepunkt. Wird auch dieses Spiel in den Sand gesetzt, dann ist man vorerst aus der Spitzengruppe weg. Die Tagesform muss mit entscheiden.
Mein Tipp. Erfolg für die SG Blau-Weiß Klein Gaglow.

Einheit Drebkau hat sich still und leise auf den dritten Tabellenplatz geschoben. Man ist als einziger Verein der 16 Kreisligavertreter noch ohne eine Niederlage!! Mit dem SV Döbern kommt ein ganz unbequemer Gegner nach Drebkau, der zwar noch auf Platz neun in der Tabelle zu finden ist, doch er ist im Aufwärtstrend. In der Vorsaison gewann der Gastgeber beide Vergleiche. In Drebkau klar mit 5:0 und in Döbern mit 3:0. Dieses Negativerlebnis wollen die Gäste begradigen. Einheit muss auf der Hut sein, um seinem Nimbus zu wahren.
Mein Tipp: Erfolg für den SV Einheit Drebkau.

Der Spremberger SV muss sich erneut mit einem Aufsteiger auseinandersetzen. In der Vorwoche vermochten sie es nicht den Tabellenletzten zu schlagen, obwohl Chancen in Hülle und Fülle vorhanden waren. Der Gastgeber, auf Platz 15 liegend, hat noch keinen Dreier einfahren können. Nach der Papierform her hat er gegen den SSV kaum eine Chance, doch die Gäste müssen dem Mangel am Ausnutzen von Torchancen energisch entgegentreten und endlich wieder treffen. Kolkwitz II hat nur, wie Ströbitz in der Vorwoche, Außenseiterchancen.
Mein Tipp: Erfolg für den Spremberger SV 1862.

Zum Cottbuser Nordderby kommt es in Sielow. Die heimische Sportgemeinschaft trifft auf den Landesklassenabsteiger FSV Viktoria Cottbus. Die Gäste haben auch in der Vorwoche nachweisen können, daß sie mithalten können, doch es scheitert immer wieder an der Chancenverwertung. Sielow könnte mit einem Sieg weiter an der Spitzengruppe der Liga schnuppern.
Mein Tipp: Erfolg für die SG Sielow.

Zum Tabellennachbarschaftsduell kommt es in Werben. Die heimischen Rothosen haben den SV Lausitz Forst zu Gast. Beide Vereine konnten noch nicht über ihren Schatten springen. Im Vorjahr konnten beide Vereine ihr Heimspiel gegeneinander mit je 2:0 gewinnen. Die Rothosen werden hoch motiviert in dieses Spiel gehen. Nach dem Sieg in der Vorwoche in Klinge sind die Lebensgeister wieder erwacht. Auch hier sollte die Tagesform mitentscheiden. Ein Spiel auf Augenhöhe.
Mein Tipp: Erfolg für den SV Werben 1892.

Zum Duell zweier Aufsteiger kommt es bei Wacker Ströbitz. Beide Vereine stehen immer noch ohne einen Dreier da. Hier in diesem Spiel haben sie die Möglichkeit dieses nachzuholen. Sie haben beide das gleiche spielerische Niveau. Die Chance ist da, mit einem Dreier vom letzten Platz zu kommen.
Mein Tipp: Unentschieden.

Das Spiel SG Frischauf Briesen gegen den Kahrener SV 03 fand am 03.10.12 statt. Es gewann der Gastgeber knapp mit 2:1.

Im Nachholspiel vom 3.Spieltag schlug der SV Döbern den SV Adler Klinge mit 3:1. Spielberichte dazu am Montag.

Joachim Rohde

Rückblick 6.Spieltag Kreisliga 2012/2013 FK Niederlausitz

Hallo Fußballfreunde !

Es gab einen erneuten Wechsel an der Tabellenspitze. Motor Saspow nutzte die Gunst der Stunde und übernahm nach einem überzeugenden Sieg gegen Aufsteiger Kolkwitzer SV II die Tabellenspitze, da Fichte Kunersdorf die Blau-Weiß Klein Gaglow fast an den Rand einer Niederlage brachte. Am Ende ein schmeichelhaftes Unentschieden für den Gastgeber. Der BSV Cottbus Ost mit zweiter Niederlage in Folge gegen Drebkau. Kahren mit erneuter Heimniederlage, man wurde in der Tabelle durchgereicht. Alle drei Aufsteiger konnten nicht überzeugen. Zu den Spielen:

Früher Schock für den BSV Cottbus Ost. Die erste Ballberührung in den ersten Spielsekunden von Stefan Rössel führte zum 0:1. Er verlor den Ball an Manuel Rehn, der sich die Kugel schnappte, mehrere Meter auf das Tor vom BSV zulief, um dann den Ball am herausstürzenden Ost-Keeper Maik Liersch in die Maschen zu netzen. Dieses frühzeitige Tor war Gift für das weitere Spielgeschehen. Eigentlich sollte dieses Tor dem Gast aus Drebkau Sicherheit geben, um aus einer geschlossenen Abwehr heraus weiter zu versuchen, den Vorsprung auszubauen. Pustekuchen. Was in der Folgezeit an elementaren Fehlern beider Mannschaften passierte, war nicht der Kreisliga würdig. Abspielfehler und unkonzentrierte Ballverluste. Einen systematischen Spielablauf gab es nicht – Fehlanzeige. So gab es kaum Strafraumszenen bzw. Torchancen auf beiden Seiten. In der 11.Spielminute hatten die Ostler die Möglichkeit das 1:1 zu erzielen, doch Andreas Friedrich im Kasten der Gäste war aufmerksam und machte diese Chance unschädlich. Bei den Gästen, wo wichtige Spieler ersetzt werden mussten, so Daniel Madajczyk, Christian Holling, Tobias Feinbube, Mathias Branig und Julian Noel, machten sich mit zunehmender Spielzeit Defizite in der Abwehr bemerkbar, so dass nun der Gastgeber des Öfteren vor dem Drebkauer Tor auftauchte. Zu diesem Zeitpunkt hatten sie im läuferischen Bereich klare Vorteile. Dann die Schlussphase der ersten Halbzeit. Hier überschlugen sich jetzt die Ereignisse. In der 40.Spielminute bekamen die Ostler einen Freistoß 18 Meter vor dem Drebkauer Tor zugesprochen. Mario Mende schoss platziert auf das Tor, so dass Torwart Andreas Friedrich den Ball nur abklatschen konnte und hier stand völlig ungedeckt Christopher Zöllig und verwandelte mühelos zum 1:1. Drei Minuten später die Chance in Führung zu gehen. David Bubner wurde im Strafraum vom Drebkauer Keeper gefoult. Den fälligen Strafstoß verschoss Sebastian Richter, als er den Ball gegen den rechten unteren Pfosten knallte. Doch in der Nachspielzeit kam der BSV doch noch zum 2:1 Führungstor. David Bubner war der Schütze. Eine nicht unverdiente Führung zu diesem Zeitpunkt. Anschließend eine ganz andere zweite Spielhälfte. Sofort nach Wiederanpfiff des Unparteiischen Sven Ballack hatten die Gäste eine riesengroße Möglichkeit zum 2:2, als Stefan Schicktanz allein auf den Ost-Schlussmann stürmte, aber an diesem scheiterte. Die Gäste drängten nun auf den Ausgleich und hatten in der Folgezeit einige nennenswerte Möglichkeiten. So nach einer Stunde Spielzeit, als sie erneut eine so genannte Hundertprozentige ausließen. Erneut war es Manuel Rehn, der nicht verwandeln konnte. Dann der hoch verdiente 2:2 Ausgleich. Drei Spielzüge reichten, um den Gleichstand zu erreichen. Spielführer Sebastian Arras lupfte den Ball über den Torwart zum Ausgleich ein. Jetzt ein offener Schlagabtausch, mit leichten Vorteilen für die Gäste. Nun folgte eine dramatische Schlussphase. Drebkau wurde immer stärker. In der 89.Spielminute fasste sich Stefan Schicktanz ein Herz, zog ab, und es hieß 2:3. Ein herrlicher Distanzschuss, ein Strich von einem Schuss, schlug unhaltbar ein. Die Ostler geschockt. In der Nachspielzeit (90.+1) machte der eingewechselte Kevin Jurischka alles perfekt. Er erhöhte auf 2:4. Fast im Gagenzug noch das 3:4 durch Marcel Jerger (90.+3). Der BSV Cottbus Ost nun mit der zweiten Niederlage in Folge. Drebkau bleibt weiter in der Spitzengruppe der Liga.

Auf Grund mehrerer Verletzte musste Routinier Jan Gebauer wieder die Töppen schnüren, um seiner Mannschaft im Spiel gegen die SG Sielow zu unterstützen. Der SV Lausitz übernahm sofort nach Anpfiff des Unparteiischen Ronny Wiemann das Spielgeschehen in ihre Hände. So hatte Jonny Kerb in der 4.Spielminute die erste Chance das 1:0 zu markieren, doch er scheiterte am Gästeschlussmann. Die Folgeminuten gehörten den Gästen, die in der 6.Minute mit einem Distanzschuss von Hannes Hoffmann Nico Bergelt im Tor der Neißestädter prüfte. Ein Solo von Micheal Krautzig sorgte für Gefahr bei den Gastgebern. Nach diesen guten Möglichkeiten der Gäste kam der Gastgeber in der 14.Spielminute etwas überraschend zum 1:0 Führungstreffer. Robin Otto jagte einen Freistoß in die Abwehrmauer, den Abpraller nahm Paul Krüger auf und bedankte sich für das 1:0. Fast im direkten Gegenzug der Ausgleich, doch Nico Bergelt klärte mit einem Reflex. Der Ausgleich zeichnete sich zu diesem Zeitpunkt ab. In der 28.Spielminute klärte Torwart Nico Bergelt, auf Kosten eines Foulelfmeters, eine Riesenchance der Sielower. Den fälligen Strafstoß verwandelte Daniel Klose sicher zum 1:1. Fünf Minuten später sogar die Führung für die Gäste. Einen unerwarteten Schuss aus gut 25 Meter von Eric Bauer überraschte Nico Bergelt, der regungslos diesen Treffer hinnehmen musste. In Halbzeit zwei ein ausgeglichenes Spiel, wo die Neißestädter in der 69.Spielminute zum nicht unverdienten 2:2 Ausgleich kamen. Rocco Hess war mit dem Kopf zur Stelle und verwandelte. Eine heiß umkämpfte Begegnung, mit einem leistungsgerechten 2:2 Unentschieden.

Der Spremberger SV zeigte im Spiel gegen den Tabellenletzten, den SV Wacker 09 Cottbus-Ströbitz, woran er zurzeit schwächelt, nämlich am Verwerten von hundertprozentigen Tormöglichkeiten. In diesem Spiel wurde es sichtbar. Ihre große spielerische Dominanz in diesem Spiel gegen den Tabellenletzten konnten sie nicht in Tore umsetzen. Wacker Ströbitz kam in der ersten Halbzeit gerade einmal über die Mittellinie, ohne aber dabei gefährlich zu sein. Höhepunkt ihrer Schwäche war, das sie einen Foulelfmeter nicht verwandeln konnten. Routinier Björn Kantor versagte vom Punkt. In Halbzeit zwei das gleiche Bild. An der Mittellinie war für Ströbitz Endstation. Der SSV krankte am Auslassen von hundertprozentigen Chancen. Ströbitz wehrte sich tapfer bis zum Schlusspfiff. Die Sensation war perfekt. Sie feierten dieses 0:0 wie einen Sieg. Verständlich. Sollte der SSV nicht schnellstens diesen Mangel abstellen können, dann wird es schwer im Meisterschaftskampf ein Wörtchen mitzureden.

Der FSV Viktoria Cottbus bestimmte in der Anfangsphase des Spieles gegen Frischauf Briesen das Spiel. Zu dieser Zeit hatten sie vier Großchancen durch Patrick Matthieu, Robert Kiesow und Oliver Biesold, die aber alle nicht genutzt werden konnten. Das sollte sich später rächen. Mit zunehmender Spielzeit kamen die Gäste immer besser in das Spiel und kamen durch Jens Förster mit einem herrlichen Distanzschuss zum 0:1. Als die Gäste kurz nach der Pause durch einen Foulelfmeter, getreten von Christian Suckert, auf 0:2 erhöhten, war es um den Gastgeber geschehen. Die Gäste enteilten bis auf 0:5, ehe der Viktoria zwei Minuten vor dem Schlusspfiff der 1:5 Anschlusstreffer gelang.

Der Altmeister SV Motor Cottbus-Saspow verschlief regelrecht die erste Viertelstunde. In dieser Zeit kamen die Gäste durch M.Lehmann zur überraschenden 0:1 Führung. Als der Gastgeber in der 22.Spielminute durch einen Foulelfmeter den 1:1 Ausgleich erzielen konnte, Spielführer Denny Wodtke ließ sich diese Chance nicht nehmen, lief das Spiel in den gewohnten Bahnen. Mit einem Doppelpack in der 33. und 34.Spielminute erzielte der Gastgeber eine Vorentscheidung. Die Treffer Nummer zwei und drei erzielten Neuzugang Knauer und Sven Löffler. Mit diesem Ergebnis ging es in die Pause. In der zweiten Spielhälfte spielten die Gäste ordentlich mit, ohne aber dabei Gefahr auszustrahlen. Die Zerna-Schützlinge verwalteten jetzt das Ergebnis. In der Schlussminute gelang Alexander Herzog standesgemäß das 4:1. Mit diesem Sieg und dem Patzen der Konkurrenz ist man nach dem zweiten Spieltag erneut an der Tabellenspitze angekommen.

Im Spiel Kahrener SV 03 und dem SV Döbern gab es in der ersten Spielhälfte ein ausgeglichenes Spiel, ohne das dabei größere Chancen für beide Vereine erzielt wurden. Wenige Höhepunkte konnten festgestellt werden. Beide Vereine haben in der Vergangenheit noch nicht überzeugen können. Gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit kamen die Gäste durch Jens Sonntag zum 0:1 Führungstreffer. Die 03er stemmten sich gegen eine erneute Niederlage, doch das 0:2 konnten sie in der 67.Spielminute nicht verhindern. Christian Heinke war der Schütze dieses Tores. Mit dieser Niederlage sind die 03er bis auf den 12.Tabellenplatz durchgereicht worden.

Der SV Adler Klinge wurde schon frühzeitig kalt getroffen. Die Werbener Gäste kamen in der 3.Spielminute durch ihren Goalgetter Marco Warmo mit 0:1 in Führung. Danach bestimmten die Adler das Spielgeschehen. In der Folgezeit versiebten Ronny Wiesenburg, Mathias Röseler, Daniel Büttner und Christoph Töppel sechs so genannte Hundertprozentige die gereicht hätten, die Rothosen aus Werben auf die Verliererstraße zu bringen. In dieser Phase des Spieles dann erneut eine weitere kalte Dusche. In dieser Drangperiode des Gastgebers nutzen die Rothosen clever eine Konterchance, die erneut Marco Warmo zum 0:2 nutzte. Kurzeitig war der Spielfaden bei den Adlern gerissen. Die Gäste nutzen diese Möglichkeit zum 0:3. Diesmal war es Markus Hanschkatz, der eine Situation nutze, die zu diesem Tor führte. Klinge haderte mit Schiedsrichter Wiemann, der das Spiel wegen einer Verletzung eines Klinger Spielers nicht unterbrach bzw. das die Werbener Spieler den Ball nicht in das Aus beförderten, um den Spieler erste Hilfe zu gewähren. Die Gäste spielten dagegen weiter und kamen so zum Torerfolg. Eine Ansichtssache des Unparteiischen, wie er die Situation gesehen hat. Ärgerlich für die Adler. In der 70.Spielminute kamen die Gastgeber durch Rene Weberchen zum 1:3 Anschlusstreffer. Doch schon acht Minuten später stellten die Gäste den alten Vorsprung wieder her, 1:4. Der Gastgeber drängte weiter, um eine Resultatsveränderung zu erringen. Dies gelang auch durch einen Doppelpack in der 80.und 85.Spielminute. Beide Male war es Ronny Wiesenberg der dafür verantwortlich zeichnete. Zuerst verwandelte er einen Foulelfmeter zum 2:4 und anschließend noch das 3:4. Die Zeit reichte nicht mehr, um ein Unentschieden zu erreichen. Ein unglückliche Niederlage nach den Chancen der ersten Halbzeit.

Fast hätte der SV Fichte Kunersdorf auch den zweiten Spitzenreiter in Folge eine Niederlage beigebracht, doch ein grober Abwehrpatzer in der 84.Spielminute des Ersatzkeepers Niclas Chmell machte dies zu Nichte. Denn durch diesen glücklichen 2:2 Ausgleichtreffer kam die SG Blau-Weiß noch um eine Niederlage herum, doch die Spitzenposition in der Tabelle mussten sie abgeben. Das Spiel begann mit einer Riesenmöglichkeit für die Fichte-Elf, als in der 2.Spielminute Steffen Klisch nur den Pfosten des Gaglower Tores traf. Vier Minuten später prüfte Tino Wehner mit einem Hinterhaltschuss Mirko Lippmann im Tor der Fichte-Elf, der dann wenig später durch eine Verletzung den Platz verlassen musste. Nach der Einwechslung des Ersatzkeepers Niclas Chmell fiel in der Folgeminute das 1:0 für den Gastgeber. Silvio Schmidt gelang dieser Treffer. Nun ein offner Schlagabtausch. Fünf Minuten nach diesem Rückstand der Kunersdorfer war es Mario Rasche, der die Möglichkeit besaß auszugleichen, doch sein Ball ging knapp am Tor vorbei. Vor der Pause hatten beide Vereine noch die eine oder andere Möglichkeit ein Tor zu erzielen. In der zweiten Halbzeit kam eine ganz andere Fichte-Elf aus den Kabinen. Sie machten jetzt ordentlich Druck. Ihre robuste Zweikampfart schmeckte den Gaglowern überhaupt nicht. Auch ihr besseres direktes Spiel brachte sie immer wieder in den Vorteil. Das 1:1 war nur noch eine Frage der Zeit. Die war nach einer Stunde Spielzeit gekommen, als Mario Rasche mit dem Kopf zum 1:1 einnetzen konnte. Kunersdorf wurde immer präsenter. Ihr Spiel war druckvoller. Gaglow agierte nur noch zu diesem Zeitpunkt. Fünf Minuten nach dem Ausgleichtreffer das Führungstor der Gäste. Nach einem Eckball gelang es Marcel Seifert aus dem Gewühl heraus das 1:2. Zu dieser Zeit sah es nicht nach einem weiteren Torerfolg für den Gastgeber aus. Kunersdorf saß zu fest im Sattel, sprich, er kontrollierte das Spiel bis zur 84. Spielminute. Gaglow tauchte wieder einmal vor dem Tor der Gäste auf. Ein Fernschuss konnte Ersatzkeeper Niclas Chmell nur abklatschen, der Ball sprang zu dem völlig freistehenden Christian Wietasch und der brauchte nur noch einzuschieben, 2:2. Dieses Tor weckte die Gaglower wieder auf. Doch vorher mussten sie höllisch aufpassen, als im direkten Gegenzug nach dem 2:2 nicht erneut die Führung für die Gäste gelang. Eine Riesenmöglichkeit, doch noch das 2:3 zu erzielen, hatte in der 90.Spielminute Marcus Brischa, doch sein Ball wurde abgewehrt. Am Ende war für die Fichte-Elf mehr drin gewesen. Dieser Leichtsinnsfehler brachte sie zum Schluss noch in Schwierigkeiten.

Joachim Rohde

Vorschau 6.Spieltag Kreisliga 2012/2013 FK Niederlausitz

Hallo Fußballfreunde !

Der sechste Spieltag steht am kommenden Wochenende auf dem Programm. Dabei hat der neue Spitzenreiter der Liga, die SG Blau-Weiß Klein Gaglow, einen echten Prüfstein zu testen. An den SV Fichte Kunersdorf denkt man nicht gerne zurück. Denn im letzten Heimspiel reichte es nur zu einem 2:2 Unentschieden und in Kunersdorf gab es eine deftig Klatsche, man verlor mit 5:1.

In der Vorwoche, im Spiel gegen Aufsteiger Kolkwitzer SV II, lief es nicht berauschend. Eine spielerische Steigerung muss her, um gegen die Fichte-Elf zu bestehen. Die kommen hoch motiviert nach Klein Gaglow, nach dem Sturz des Tabellenführers BSV Cottbus Ost, dem sie eine 3:2 Niederlage beibrachten. Die Gäste könnten bei einem Sieg weiter in der Tabelle nach oben rücken. Kann Klein Gaglow ihre gerade eroberte Spitzenposition verteidigen?
Mein Tipp: Erfolg für den SV Fichte Kunersdorf.

Altmeister SV Motor Cottbus-Saspow steht vor einer lösbaren Aufgabe. Sie haben es mit einem der drei Aufsteiger zu tun. Die Kolkwitzer Reserve kommt nach Saspow, um endlich aus der Erfolglosigkeit zu kommen. Saspow hatte in der Vorwoche schon arge Probleme mit einem Aufsteiger, als sie in Ströbitz einen großen Aufwand betreiben mussten, um am Ende knapp die Nase vorn zu haben. Auch die Gäste haben gegen Klein Gaglow zu mindestens in der zweiten Halbzeit das Spiel bestimmt, konnten aber ihre Möglichkeiten nicht nutzen. Saspow solle auf der Hut sein den Gegner nicht zu unterschätzen. Bei mehr Kaltschnäuzigkeit beim verwerten von Tormöglichkeiten ist ein Erfolg möglich.
Mein Tipp: Erfolg für den SV Motor Cottbus-Saspow.

Wie hat der bisherige Tabellenführer die Niederlage der Vorwoche verkraftet? Mit dem SV Einheit Drebkau kommt ein Gegner an den Cottbuser Stadtring der hervorragend in die neue Saison gestartet ist. In der Vorsaison siegten die Ostler in Drebkau mit 1:0 und verloren zu Hause das Rückspiel mit 2:1. Ein Spiel auf Augenhöhe. Zurzeit sind sie Tabellennachbarn, mit nur einem Punkt unterschied. Beide Vereine streben einen Sieg an. Der Gastgeber möchte schon die vorwöchentliche Niederlage vergessen machen wollen. Ob es gegen die erfahrenen und routinierten Gäste reichen wird, am Ende die Punkte am Stadtring zu behalten, das ist die Frage.
Mein Tipp: Erfolg für den SV Einheit Drebkau.

Der Spremberger SV ist auf dem Wege der Besserung. Sprich, er hat zu seiner alten Spielstärke zurück gefunden. Wenn es auch in der Vorwoche in Werben lange gedauert hat, um das Spiel siegreich zu beenden, sollten sie gegen den Tabellenletzten, der Wacker-Reserve, der klare Favorit sein. Alles andere als ein Sieg wäre die Überraschung an diesem Spieltag.
Mein Tipp: Erfolg für den Spremberger SV 1862.

Zu einem hoch interessanten Spiel kommt es in der Neißestadt Forst. Der SV Lausitz Forst trifft auf die SG Sielow. Beide Vereine trennen nur zwei Punkte in der Tabelle. Ein Spiel auf Augenhöhe. Die Tagesform muss mit entscheiden bei der Punktvergabe.
Mein Tipp: Remis.

Der Kahrener SV 03 läuft immer noch seiner Form hinterher. Er ist schlecht aus den Startlöchern gekommen. Im Spiel gegen den SV Döbern, die in der Tabelle mit einem Punkt besser sind und einen Platz vor ihnen stehen, haben sie die Möglichkeit ihr Punktkonto aufzubessern. Im Vorjahr gewannen sie an gleicher Stelle mit 2:0. Ein gutes Omen?
Mein Tipp: Erfolg für den Kahrener SV 03.

Der Landesklassenabsteiger Viktoria Cottbus triff auf die SG Frischauf Briesen. Kann der Gastgeber endlich einen Dreier einfahren? Zeit wird es. Bei einer erneuten Niederlage entfernen sie sich immer weiter vom Mittelfeld. Auch die Gäste konnten bisher nicht überzeugen.
Mein Tipp: Erfolg für den FSV Viktoria 1897 Cottbus.

Aufsteiger SV Adler Klinge hat sich mit dem SV Werben 1892 auseinander zusetzen. Klinge muss spielerisch überlegter zu Werke gehen, um am Ende als Sieger vom Platz zu gehen. Nach der Niederlage in Sielow wollen sie konzentriert in dieses Spiel gehen. Wenn die Gäste die gleiche Leistung bringen wie zuletzt gegen den Spremberger SV ist ein Erfolg möglich.
Mein Tipp: Erfolg für den SV Werben.

Joachim Rohde

Rückblick 5.Spieltag Kreisliga 2012/2013 FK Niederlausitz

Hallo Fußballfreunde !

Der BSV Cottbus Ost musste an diesem Spieltag seine erste Saisonniederlage einstecken. Somit hat kein Verein mehr eine blütenweiße Weste. Aufsteiger Adler Klinge konnte den Pokalerfolg in Sielow nicht wiederholen und verlor am Ende mit 2:0. Der Spremberger SV und der SV Motor Cottbus-Saspow hatten harten Widerstand in Werben und bei Wacker Ströbitz II zu brechen, um am Ende knapp die Nase vorn zu haben. Das Kellerduell in Döbern gewann der Gastgeber souverän gegen den Landesklassenabsteiger Viktoria Cottbus. Zu den Spielen:

Aufsteiger Wacker 09 Cottbus Ströbitz II wollte unbedingt seine Sieglosigkeit im Spiel gegen den Altmeister SV Motor Cottbus-Saspow beenden. So entwickelte sich in den ersten fünfzehn Spielminuten ein ausgeglichenes Spiel, ohne dabei aber gefährliche Tormöglichkeiten zu inszenieren. Mit zunehmender Spielzeit kamen die Gäste des Öfteren vor das Gehäuse von Robert Tietze im Tor der Wackeraner. So Sven Löffler, der von der rechten Seite aus den Wacker Keeper prüfte. Saspow drängte auf den Führungstreffer. Der musste eigentlich in der 23.Spielminute fallen, als Neuzugang Jochen Knauer allein auf den Wacker Schlussmann zu lief, dann aber Nerven zeigte und den Keeper anschoss. Fünf Minuten später wird Kevin Hauf im Strafraum gelegt. Den fälligen Foulelfmeter schoss Christian Much unmotiviert über das Tor. Gelegentliche Konter des Gastgebers führten zu keine größeren Probleme für die Abwehr der Gäste. Die wollten noch vor der Pause den Führungstreffer erzielen. In der 36.Spielminute prüfte ein satter Hinterhaltschuss den Wacker-Keeper, der sein ganzes Können aufbieten musste, um seine Mannschaft vor einen Rückstand zu bewahren. Drei Minuten später war es trotzdem soweit. Kevin Hauf sorgte für die Saspower Führung zum 0:1. Er war es auch, der gleich nach dem Pausentee erneut die Chance hatte auf 0:2 zu erhöhen, doch sein Fernschuss hielt erneut Robert Tietze im Tor von Wacker. Das 0:2 meldete sich nun langsam an. In der 53.Minute war es erneut Jochen Knauer der am Wacker-Schlussmann scheiterte. Drei Minuten später nahm sich Spielführer Denny Wodtke ein Herz, sein Schuss ging knapp am Tor vorbei. Glück hatte er dann in der 61.Spielminute, als ein weiter Fernschuss unhaltbar im Kasten von Wacker einschlug zum 0:2. Der Gastgeber ließ sich nicht beeindrucken und kam fünf Minuten später zum viel umjubelten 1:2 Anschlusstreffer. Saspow konnte sich in der Folgezeit nie richtig frei spielen. Mit Fernschüssen wurde immer wieder versucht zum Torerfolg zu kommen. In der 72.Spielminute prüfte erneut Spielführer Denny Wodte Robert Tietze im Tor der Wackeraner mit einem Fernschuss, der ihn wieder zu einer Glanzparade zwang. Saspow verwaltete in den Schlussminuten den knappen Vorsprung und bleibt mit diesem Sieg weiterhin in der Spitzengruppe der Liga.

Mitfavorit Spremberger SV hatte viel Widerstand zu knacken, um am Ende einen knappen, aber nicht unverdienten Sieg in Werben einzufahren. Die Gäste fanden im gesamten Spiel nicht ihre spielerische Linie. Viele Abspielfehler und beim Auslassen von hundertprozentigen Chancen übertraf man sich. Schon in den ersten Spielminuten mussten sie in Führung gehen, aber weder Niko Kaszyki, David Derner oder Denny Feldmann, der an diesem Tage sehr blass blieb, trafen das Tor. Die Werbener Rothosen hatten fünf Stammspieler zu ersetzen. So fehlten unter anderem die drei Warmo’s, Marco, Stefan und Marcel an allen „Ecken und Kanten“. Trotzdem hielten sie wacker gegen und erarbeiteten sich einige gute Möglichkeiten. Matthias Krautz kam in der 43.Minute an den Ball und es hieß 0:1. Dieses Tor gab aber nicht die gewünschte Sicherheit. So gab es in der Pause in der Spremberger Kabine eine laute und deftige Ansprache vom Trainer Ronny Noack, die aber scheinbar ihr Ziel nicht erreicht hatte, denn Daniel Jahrick gelang in der 58.Spielminute der viel umjubelte 1:1 Ausgleich. Doch die Freude über diesen Ausgleich währte nur sechzig Sekunden, da stellte der SSV wieder den alten Vorsprung wieder her. Daniel Haberland war der Schütze zum 1:2. Die Rothosen gaben nicht auf und kamen auch noch zu ihren Möglichkeiten. Mit viel Mühe brachten die Gäste dieses 1:2 über die Zeit. Drei wichtige Punkte wurden eingefahren. Sie haben sich das Leben selber schwer gemacht. Schon zur Pause hätte das Spiel entschieden sein müssen.

Der SV Einheit Drebkau war die dominierende Mannschaft im Spiel gegen den Kahrener SV 03. Sie gingen nach vier Spielminuten durch Manuel Rehn mit 1:0 in Führung. Weítere gute Möglichkeiten wurden in der Folgezeit ausgelassen. In der 22. und 34.Minute gelang dem Gastgeber mit einem Doppelpack das 2:0 bzw. das 3:0. Martin Czarnowsky und Stefan Schicktanz sorgten für diese Treffer. Der Gastgeber wiegte sich in Sicherheit. Doch vier Minuten nach dem 3:0 fabrizierte Martin Czarnowsky ein klassisches Eigentor. Die 03er kamen so unverhofft zum ersten Treffer. Sie wurden plötzlich agil und weitere vier Minuten später klingelte es bei den Drebkauern erneut im Kasten. Markus Schindler gelang der 2:3 Anschlusstreffer. Sichtlich beeindruckt war jetzt der Gastgeber. Es dauerte bis zur 75.Spielminute, als Stefan Schicktanz das 4:2 gelang. Nun lief die Angriffsmaschinerie des Gastgebers wieder und sofort ergaben sich wieder gute Einschussmöglichkeiten. Drei Minuten vor Ultimo machte der Gastgeber alles perfekt, als Manuel zum zweiten Male traf, 5:2. Damit gelang dem SV Einheit Drebkau ein guter Start in die neue Meisterschaftssaison 2012/201.

Im Kellerderby zwischen dem SV Döbern und dem Landesklassenabsteiger waren es die Gastgeber, die vom Anpfiff an das Spiel nach belieben bestimmten. Viele gute Möglichkeiten ließen sie in der ersten Spielhälfte aus, um mit sicherem Vorsprung in die Pause zu gehen. Viktoria hatte in diesen ersten 45 Spielminuten vielleicht eine nennenswerte Chance. Gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit verbuchte der Gastgeber zwei so genannte hundertprozentige Chancen, die aber leichtfertig vergeben wurden. In der 65.Minute endlich der längst fällige Führungstreffer des Gastgebers. Zbigniew Januszeski erzielte das 1:0. Christian Behring war drei Minuten vor Ultimo zur Stelle und erzielte das entscheidende 2:0. Der Landesklassenabsteiger ist noch nicht in der Kreisliga angekommen. Sie bleiben durch diese Niederlage weiterhin im Tabellenkeller.

Erneut musste der Aufsteiger Kolkwitzer SV II eine Niederlage einstecken. Schon in der 4.Spielminute gerieten sie mit dem 0:1 frühzeitig in Rückstand. Silvio Schmidt verwandelte für die SG Blau-Weiß Klein Gaglow. Durch diesen frühen Rückstand ließ sich der Aufsteiger nicht beeinflussen. In der Folgezeit ein ausgeglichenes Spiel, mit je einer guten Möglichkeit auf beiden Seiten, die aber nicht genutzt wurden. In der zweiten Spielhälfte waren es die Gastgeber, die auf den Ausgleich drängten. Die Gäste beschränkten sich auf Konterspiel ohne dabei Erfolg zu haben. Kolkwitz wurde am Ende für sein couragiertes Spiel nicht belohnt. Ein glücklicher Sieg für Klein Gaglow. Ein Unentschieden wäre nach dem Spielverlauf gerechter gewesen. Damit bleibt der Aufsteiger weiter ohne Sieg. Die Gäste zieren das erste Mal die Spitze der Tabelle.

Der Höhenflug des Tabellenführers BSV Cottbus Ost wurde in Kunersdorf durch eine Niederlage jäh gestoppt. In einem temporeichen und ausgeglichenen Spiel ging die Fichte-Elf in der 16.Spielminute durch Benjamin Golz nicht unverdient in Führung. Die Gäste egalisierten diese Führung in der 32.Spielminute nach einem Foulelfmeter. Sebastian Richter, in der Vorrunde noch in Kunersdorf spielend, hatte wenig Mühe den Ausgleich zum 1:1 zu erzielen. Doch schon vier Minuten später stellte Peter Lehrack den alten Vorsprung mit dem 2:1 wieder her. Mit diesem Ergebnis ging es in die Pause. Nach Wiederanpfiff des unparteiischen Michael Klose hatte Steffen Klisch die Riesenmöglichkeit auf 3:1 zu erhöhen, doch sein Schuss knallte gegen den Pfosten des Ost-Tores. Nach gut einer Stunde Spielzeit das 3:1. Mario Rasche war zur Stelle und erhöhte. Als sieben Minuten vor Beendigung des Spieles die Gäste durch Rosner zum 3:2 Anschlusstreffer kamen, bekam die Fichte-Elf das „Flattern“. Plötzlich war der Spielfaden bei ihnen gerissen. Nervosität und Hektik breiteten sich aus. Mit viel Aufwand wurde der knappe Vorsprung über die Zeit gebracht. Am Ende noch einmal Glück gehabt.

Der SV Lausitz Forst wollte seine gute Tabellenposition in Briesen mit einem weiteren Sieg festigen und hatte bereits nach sieben Spielminuten die erste gute Möglichkeit in Führung zu gehen. Nach einem Eckball der Neißestädter konnte Florian Müller den Ball nicht platziert genug köpfen, so dass diese Chance vertan wurde. In der 11.Spielminute gab es Foulelfmeter für den Gastgeber. Jens Kretschmar foulte Michael Konzack. Den fälligen Strafstoß schoss er selber, doch Nico Bergelt im Tor der Gäste verhinderte einen größeren Rückstand. In der Folgezeit gelang dem Gastgeber die Feldüberlegenheit. In der 34.Spielminute unterlief Nick Keitel im Mittelkreis ein unnötiger Ballverlust. Martin Weller kam an den Ball und es hieß 1:0. Nach dem Seitenwechsel drängte der Gastgeber auf die Entscheidung. In der 52.Spielminute war es erneut Martin Weller, der für seine Farben auf 2:0 erhöhte. Acht Minuten später der Anschlusstreffer der Gäste. Ein langer Abschlag vom Tor der Gäste kam auf Rocco Hess und der brauchte nur zu verwandeln. Er war es auch, der fast den 2:2 Ausgleich erzielt hätte, doch er scheiterte. Erneut war es Martin Weller der zum Matchwinner des Spieles wurde, als er in der 72.Spielminute das alles entscheidende 3:1 markierte.

Viel Brisanz lag vor und im Spiel zwischen der SG Sielow und Aufsteiger SV Adler Klinge. Hatten doch die Gäste erst vor 14 Tagen im Kreispokal den Gastgeber aus dem Pokalwettbewerb rausgeworfen. Mit breiter Brust kamen sie erneut nach Sielow, um auch im zweiten Spiel erfolgreich zu sein und somit den ersten Sieg der Saison einzufahren. Doch ihre ganze Taktik wurde schon nach fünf Spielminuten über den Haufen geworfen. Johannes Hoffmann kam aus der Tiefe des Raumes, er wurde nicht angegriffen, umkurvte zwei Klinger Abwehrspieler und schoss aus gut 25 Meter Entfernung aus vollem Lauf heraus unhaltbar in das linke obere Eck des Klinger Tores. Hier hatte der Gästekeeper Enrico Kraschinski keine Chance an das Leder zu kommen. Klinge war sichtlich beeindruck. Das war für sie eine kalte Dusche die lange wirkte. Der Gastgeber war optisch jetzt überlegen. Ein Glody-Freistoß sorgte in der 23.Spielminute für Gefahr oder kurz danach, als Michael Krautzig seine Verteidigerposition verlies und auf der rechten Außenbahn für weitere Gefahr im Klinger Strafraum sorgte. In dieser Phase des Spieles zeigten sich die Mängel im Spiel der Gäste. Bis zum Strafraum wurde gut gespielt, doch dann fehlte es an Ideen und Übersicht auch einmal eine echte Torchance herauszuspielen. So eine hatten sie in der 30.Spielminute, als Christoph Töppel auf der linken Seite ein tolles Solo hinlegte. Sein Schuss ging aber am leeren langen Pfosten in das Aus. Sielow war in der Folgezeit weiter am Drücker und erarbeiteten sich noch einige gute Möglichkeiten durch Michael Krautzig, Steven Glodny und Daniel Klose, an dem ansonsten das Spiel vorbei lief. Nach dem Seitenwechsel waren es die Gäste, die nun das Spiel bestimmten. Plötzlich wurde gut kombiniert, doch es haperte an der Durchschlagskraft, um auch einmal ein Tor zu erzielen. So kam es wie es kommen musste. Erneut setzte sich Michael Krautzig auf der rechten Seite gegen zwei Klinger Abwehrspieler durch, kurvte zur Mitte des Spielfeldes und schoss aus zentraler Position auf das von Enrico Kraschinski gehütete Klinger Tor zum 2:0. Damit waren in diesem Spiel die Messen gesungen. Klinge muss weiter auf den ersten Sieg warten. Sielow ist nach diesem Sieg Tabellenneunter.

Joachim Rohde

P.S.: Der Webmaster war erst um 20 Uhr vom Kurzurlaub zurück und konnte daher nicht eher den Bericht veröffentlichen.