Vorschau 11.Spieltag Kreisoberliga FK Niederlausitz 2016/2017

Hallo Fußballfreunde!

Der Kreispokalwettbewerb ruht nun bis Ostern 2017, da wird dann das Halbfinale ausgespielt. Mit voller Konzentration geht es nun in den letzten fünf Meisterschaftsrunden, bis zur inoffiziellen Herbstmeisterschaft, in der Kreisoberliga weiter.

An diesem 11.Spieltag haben die beiden Meisterschaftsmitfavoriten, SV Fichte Kunersdorf und der Spremberger SV, lösbare Aufgaben zu bewältigen.

Der Spitzenreiter der Liga SV Fichte Kunersdorf muss zur Reserve vom BSV Guben Nord. In der Vorsaison siegten die Gäste klar mit 4:2. Auch heuer soll ein Sieg eingefahren werden. Mit der Leistung vom Pokalspiel gegen den SC Spremberg können sie gut aufbauen. Der Gastgeber hat schon zwei überraschende Heimniederlagen eingefahren gegen Mannschaften, wo eigentlich ein Sieg eingeplant war (Eiche Branitz, Lausitz Forst). Bei einer erneuten Niederlage droht ein weiterer Absturz in der Tabelle.
Mein Tipp: Erfolg für den SV Fichte Kunersdorf.

Der Meisterschaftsmitfavorit Spremberger SV hat sich mit der SG Groß Gaglow auseinanderzusetzen. In der Vorsaison musste sich der Favorit an gleicher Stelle mit einem torlosen 0:0 Unentschieden zufrieden geben. Die Gäste sind für ihre Auswärtsstärke bekannt. Vorsicht sollte geboten sein. Wenn die Gäste alle Mann an „Deck“ haben, ist mit Widerstand zu rechnen. Punktverluste können sich beide Vereine eigentlich nicht leisten.
Mein Tipp: Erfolg für den Spremberger SV.

Der Tabellendritte SV Motor Cottbus-Saspow hat sich mit der SG Blau-Weiß Schorbus auseinanderzusetzen, die in der Vorsaison an gleicher Stelle mit 5:1 unter die Räder kamen. Nach der unerwarteten hohen Niederlage gegen die Reserve von Wacker Ströbitz soll Schadensbegrenzung betrieben werden. Hinzu kommt, dass sie die derzeitig gute Tabellenposition festigen wollen. Die Gäste streben ihren dritten Saisonsieg an. Denn bei einer erneuten Niederlage droht der Tabellenkeller.
Mein Tipp: Erfolg für den SV Motor Cottbus-Saspow.

Ein hochspannungsvolles Traditionsderby gibt es in Sielow. Die heimische Sportgemeinschaft hat die Spielgemeinschaft aus Briesen/Dissen zu Gast. Das Spiel in der Vorsaison gewannen die Schwarz-Gelben mit 2:0. Beide Vereine liegen nur zwei Plätze in der Tabelle voneinander getrennt. Spannung pur. In den Vergleichen gegeneinander gab es immer knappe Ausgänge. Bei einem Sieg der Gäste könnten sie nach Punkten zu Sielow aufschließen. Die Heimstärke des Gastgebers sollte ausschlaggebend bei der Punktvergabe sein.
Mein Tipp: Erfolg für die SG Sielow.

Ebenfalls ein hoch interessantes Spiel gibt es in Kahren. Die 03er erwarten die Reserve vom SV Wacker 09 Ströbitz. Nur einen Punkt trennt sie beide in der Tabelle. In der Vorsaison verloren die Gäste beide Spiele. Ströbitz möchte diese Bilanz aufbessern, das heißt, ein Sieg soll her. Wird es gelingen? Der Gastgeber kann mit einem Sieg weiter in der Tabelle nach vorn kommen.
Mein Tipp: Erfolg für den Kahrener SV 03.

Der beste Aufsteiger der diesjährigen Saison, die SG Kausche, muss zum FSV Viktoria Cottbus reisen. Nach dem Sieg im Nachholspiel am letzten Sonntag gegen Briesen kommen sie mit breiter Brust in die Drachhausener Straße. Bei einem erneute Sieg geht es noch weiter nach oben in der Tabelle, Diesen Schwung wollen sie nutzen. Und Viktoria? Nach dem Pokaldebakel in Spremberg müssen sie wieder schnellstens in das Punktspielfahrwasser kommen, wo es zurzeit gerade gut lief. Jeder Punktgewinn in dieser Phase der Meisterschaft ist ganz wichtig. Lassen wir uns überraschen.
Mein Tipp: Erfolg für den FSV Viktoria Cottbus.

Der auf einem Abstiegsplatz befindliche SV Lausitz Forst hat die Reserve vom VfB Krieschow zu Gast. Nach dem überraschenden vorwöchentlichen Sieg bei der Gubener Reserve sind die Neißestädter hoch motiviert auch im Spiel gegen Krieschow zu punkten. Aber auch die Gäste sind gut drauf, nach dem Kantersieg in der Vorwoche beim Aufsteiger Drachhausen/Fehrow. Es ist alles offen.
Mein Tipp: Unentschieden.

Zum Derby zweier Aufsteiger kommt es in Branitz. Die Eiche Kicker erwarten die Spielgemeinschaft Drachhausen/Fehrow. Der Tabellenletzte erlebte in der Vorwoche ein Pokaldesaster. Sechzig Minuten hielten sie gegen den Pokalverteidiger gut mit, doch dann brach das Unheil über sie herein. Das wird in Branitz nicht passieren, doch wie hat man diese Pleite weggesteckt? Bei einer erneuten Niederlage verbleiben sie vorerst auf dem letzten Tabellenplatz. Der Gastgeber hat sehr erfolgreich gespielt. Aus den letzten drei Spielen wurden immerhin sieben Punkte eingefahren. Hinzu kommt noch der Sieg in Guben. Das motiviert.
Mein Tipp: Erfolg für den SV Eiche Branitz.

Joachim Rohde

Rückblick Viertelfinale im INTERSPORT Kreispokal des FK Niederlausitz

Hallo Fußballfreunde!

Es bewahrheitet sich immer wieder, der Pokal hat eigene Gesetze! Auch im Viertelfinale des Kreispokals musste ein vermutlicher Favorit die Segel streichen. Der Landesklassenvertreter SG Eintracht Peitz scheiterte beim VfB Döbbrick, einem Verein aus der 1:Kreisklasse! Der Pokalverteidiger VfB Cottbus benötigte eine Stunde, um sich vom Aufsteiger und Tabellenletzten der Kreisoberliga deutlich abzusetzen. Es wurde noch eine deklassierende Niederlage. Ebenso ein Debakel erlebte der FSV Viktoria Cottbus beim Meisterschaftsmitfavoriten Spremberger SV. Einen echten Pokalfight sahen 150 Zuschauer in Kunersdorf. Der SC Spremberg schlug sich selbst, als ihm in der letzten Minute, nach einem Eckball, ein Eigentor unterlief.

Dieses Pokalviertelfinale sahen 382 Zuschauer und sahen dabei 21 Tore, ein Schnitt von 5,3 Toren pro Spiel.

In einem Nachholspiel der Kreisoberliga vom 6.Spieltag gelang Aufsteiger SG Kausche ein 3:1 Erfolg gegen die Spielgemeinschaft Briesen/Dissen.

Zu den Spielen:

Der Spremberger SV hatte den in Aufwind befindlichen FSV Viktoria Cottbus zu Gast. Um es gleich vorweg zunehmen, die Gäste hatten in diesem Spiel keine Chance. In allen Belangen waren sie dem Gastgeber unterlegen. Bei noch größerer Konzentration hätte das Ergebnis am Ende weitaus höher ausfallen müssen. Es soll nicht unerwähnt bleiben, dass die ersten 45 Minuten Max Breyer für den etatmäßigen Schlussmann Behrendt im Tor stand, der dann in der zweiten Spielhälfte zur Verfügung stand. So begann das Debakel schon frühzeitig mit einem Doppelpack in der 10. und 11.Spielminute, als die beiden Torjäger Christian Wietasch und Mathias Jäckel den Torreigen eröffneten. In regelmäßigen Abständen musste Ersatzkeeper Breyer hinter sich greifen. Das 6:0 zur Pause war noch schmeichelhaft für die Gäste. Im zweiten Spielabschnitt stand der etatmäßige Schlussmann Florian Behrendt wieder zur Verfügung. Auch er konnte eine höhere Niederlage nicht verhindern, obwohl die Torausbeute im zweiten Spielabschnitt nicht mehr so hoch ausfiel und es am Ende 8:0 stand. Damit ist der Gastgeber wie 2001 und 2010 in das Halbfinale des Fußballkreispokals eingezogen.

In Kunersdorf bekamen die 120 Zuschauer zur Mittagsstunde einen echten, spannenden Pokalfight zwischen dem Spitzenreiter der Kreisoberliga SV Fichte Kunersdorf und dem Vertreter der Landesklasse SC Spremberg zu sehen. Um es gleich zu sagen, es war ein schnelles, auf technisch hohem Niveau stehendes Spiel und es entwickelte sich zu einem echten Pokalhit, bei dem am Ende Fichte Kunersdorf das Quäntchen Glück hatte und hauchdünner Sieger in dieser Pokalbegegnung wurde. Schon der erste Angriff der Fichte-Elf in der 2.Spielminute setzte eine „Duftmarke“, als Felix Korn vom Strafraum aus knapp am Tor vorbei schoss. Die Gäste antworteten wenig später (9.) mit einem Eckball, der ebenfalls nur knapp das Ziel verfehlte. Schon in dieser Anfangsphase des Spieles zeigte es sich, wie technisch gut die Gäste beschlagen waren. Der Ball lief in ihren Reihen, doch vor dem Tor zeigten sie erhebliche Schwächen, welches sich dann am Ende noch nachteilig auswirken würde. In der 20.Spielminute zwang Christian Rhim mit einem platzierten Schuss Felix Wolf im Tor der Fichte-Elf zu einer Parade. Den abgeprallten Ball konnte Franz Goethel nicht verwerten. Nach gut einer halben Stunde Spielzeit (35.) hatte Florian Günther die Riesenmöglichkeit vor den Füßen die Führung zu erzielen, doch er scheiterte an Rico Kaubitzzsch im Tor der Gäste. Fast im Gegenzug (40.) hatte Pascal Schneider ebenfalls eine Riesenmöglichkeit zur Führung, die er auch vergab. Der Gastgeber wollte unbedingt zur Pause die Führung erzielen. Fast wäre es Mario Rasche geglückt, als er einen satten Fernschuss abschoss den Kaubitzsch parierte. Nach dem Pausentee drängte die Fichte-Elf auf den Führungstreffer. In der 50., 53. und 58.Spielminute hatten sie die Gelegenheiten dazu. So als Felix Korn knapp verfehlte oder Florian Günther am Schlussmann der Gäste scheiterte oder Sebastian Golz, der einen 18 Meter Freistoß knapp neben das Tor setzte. Das Führungstor lag in der Luft. Dieses fiel genau nach einer Stunde Spielzeit unter Mithilfe des Gästeschlussmannes Rico Kaubitzsch, der eine an sich „harmlose“ Flanke falsch einschätzte und den Ball im Abwehrversuch verfehlte, 1:0. Wer nun glaubte, die Fichte-Elf befindet sich auf der Siegerstraße, der irrte. Die Gäste machten ordentlich Druck und drängten den Gastgeber in die Verteidigung. So prüfte erneut Pascal Schneider Wolf (70.) der sein ganze Können aufbieten musste diesen Ball zu parieren. Drei Minuten nach dieser Szene hatte Franz Goethel die große Möglichkeit zum Ausgleich. Die hatte auch Christian Rihm als er drei Minuten später auf der linken Seite auf und davon stürmte, einen Abwehrspieler stehen ließ und den Ball im langen rechten Eck schoss. Keine Chance für Wolf. Das Spiel war wieder völlig offen. Bis zum Schlusspfiff tat sich nicht mehr viel, bis auf die Nachspielzeit (90+2), als Rico Hermann seiner Mannschaft einen Bärendienst erwies, als er nach einer Tätlichkeit Rot sah. Nun in Unterzahl spielend, gingen sie in die Verlängerung und verkauften sich dabei gut. Die Spielgenauigkeit ließ, je länger das Spiel dauerte, bei beiden Vereinen erheblich nach. Es drohte das Elfmeterschießen. Ein Verbanquespiel für beide Seiten. Fichte hoffte mit der letzten Möglichkeit den Sieg noch aus dem Feuer zu reißen, als sie einen Eckball von der rechten Seite halbhoch vor das gegnerische Tor brachten. Hier stand Nick Pultermann so unglücklich, dass der Ball von seinem Bein über die Linie rollte zum 2:1. Großer Jubel bei den Spielern und Zuschauern des gastgebers. Nick Pultermann musste von seinen Mitspielern getröstet werden, verständlich. In der aller letzten Sekunde zu verlieren, das ist bitter. Die Fichte-Elf ist nach einem ausgeglichenen Spiel etwas glücklich eine Runde weiter gekommen.

Die Pokalsensation gab es in Döbbrick. Der VfB besiegte nicht unverdient den Landesklassenzehnten, die SG Eintracht Peitz. Ein Spiel auf Augenhöhe. Spielerische Vorteile waren bei den Fischerstädtern nicht zu übersehen. Auch ihre getretenen Eckbälle kamen immer präzise auf den Punkt und sie gewannen dabei immer ihre Kopfballduelle. Doch aus diesen Vorteilen konnten sie kein Kapital schlagen, sprich Tore erzielen und die sind ja bekanntlich im Fußball das Salz in der Suppe. Trotz dieser genannten Vorteile ging es mit 0:0 Unentschieden in die Pause. Bei herrlichem Herbstwetter, nach knapp einer Stunde Spielzeit (59.), faste sich Max Krause ein Herz, schnappte sich den Ball, umspielte einige gegnerischen Spieler, dabei den Ball durch die Beine schiebend, am Schlussmann Eric Kindschuh vorbei und vollendete überlegt zum 1:0. Peitz war sichtlich beeindruckt. Man setzte noch einmal alles in Bewegung, um der drohenden Niederlage zu entkommen. Die Möglichkeit zum Ausgleich hatten sie in der 77.Spielminute, als die Eintracht zu einer sogenannten hundertprozentigen Chance kam, doch Daniel Glode im Tor des VfB parierte mit einer Glanzparade. Dieser knappe Vorsprung wurde bis zum Schlusspfiff mit Mann und „Maus“ verteidigt. Die Pokalsensation war perfekt.

Der Pokalverteidiger, der VfB Cottbus, hatte gegen den Tabellenletzten und Aufsteiger der Kreisoberliga, der Spielgemeinschaft Drachhausen /Fehrow, mit erheblichen Widerstand zu kämpfen, um mit einem knappen Vorsprung in die Pause zugehen. Die ersten fünfzehn Spielminuten gehörten zweifellos dem Gastgeber der die Akzente setzte. So in der 3.Minute, als Marcus Krüger und wenig später der polnische Gastspieler Marcin Jerzy Jakubik mehrmals die Führung vor den Füßen hatten. Ruhe schien bei den Gästen einzukehren, als ihnen in der 12.Spielminute durch Maik Lorenz, nach Vorarbeit von Florian Oberschmidt, die 0:1 Führung gelang. Der Gastgeber steckte den Rückstand weg und drängte auf den Ausgleich, der ihnen auch 14 Minuten nach dem Rückstand gelang. Marcus Krüger erzielt nach Vorarbeit von Domenik Krötel den 1:1 Ausgleich. Diese Tor gab Auftrieb. So hatte im Verbund Rico Duhra und A. Cecula die Riesenmöglichkeit in Führung zu gehen. Zu diesem Zeitpunkt war die VfB Abwehr noch nicht sattelfest. Fast mit dem Pausenpfiff (41.) gelang erneut Miak Lorenz der erneute Führungstreffer, als er eine Vorlage von Stefan Babe sicher in die Maschen setze. Es dauerte bis zur 63.Spielminute, als Matthias Pastowski einen fulminanten 30 Meter Schuss zum 1:3 verwandeln konnte. Von nun an lief das gewohnte Kombinationsspiel des Pokalverteidigers. Jetzt gelangen die Spielzüge, die Schnelligkeit kam zurück und das Abspiel wurde wieder genauer ausgeübt. In regelmäßigen Abständen fielen nun die Tore. Drachhausen kam nicht um ein Debakel herum. Ihre innere Anspannung war nun verflogen, nach den regelmäßigen Toren. Man gab sich auf. Am Ende ein 1:8 für den VfB Cottbus

Nachholspiel der Kreisoberliga, 6.Spieltag:

SG Kausche – SG Briesen/Dissen 3:1 (2:1)

Der Gastgeber musste auf drei Aktivposten in diesem Spiel verzichten. So fehlten Stephan Faber wegen der fünften gelben Karte, Toni-Steffen Weise aufgrund einer roten Karte und Christian Friedrich wegen eines Urlaubes. Trotzdem überraschten sie die Gäste frühzeitig mit einem Doppelpack. In der 15. und 20.Spielminute erzielten Toni Helbig und Marcel Hinz eine sichere 2:0 Führung. Bei einer feinen Einzelaktion von der Mittellinie aus wurden drei Gegenspieler ausgespielt, sein Schuss knallte gegen die Latte des Tores, den zurückspringenden Ball verwandelte er dann sicher zum 1:0. Marcel Hinz wurde gut angespielt, ließ den Torwart keine Chance und erhöhte auf 2:0. Doch kurz vor der Pause ( 40.) fiel noch der Anschlusstreffer. Christian Rinza verkürzte auf 2:1. Nach der Pause drängten die Gäste auf den Ausgleich. In dieser Phase gelang dem Gastgeber das 3:1. Einen Konter nutzte Sven Szerement. Acht Minuten nach dem 3:1 reduzierten sich die Gäste auf zu zehnt, als Schlussmann Fabian Ryback 25 Meter vor seinem Tor stand und praktisch als letzte Spieler einen durchgebrochenen Spieler der SG Kausche foulte. Das führte zur Roten Karte. Durch diesen Sieg rutschte Kausche auf einen einstelligen Tabellenplatz, Platz 9. Briesen verbleibt auf Platz sechs.

Joachim Rohde

Vorschau Viertelfinale im INTERSPORT Kreispokal des FK Niederlausitz

Hallo Fußballfreunde!

Mit dem Viertelfinale des INTERSPORT-Kreispokals wird zum letzten Mal in diesem Jahr die Meisterschaft unterbrochen. Sieht man sich die Ansetzungen dieses Viertelfinals an, so gibt es ein reines Kreisoberligaduell zwischen dem Spremberger SV und dem FSV Viktoria Cottbus. In zwei Paarungen stehen sich Kreisoberliga und Landesklasse gegenüber. Im letzten Vergleich steht der einzige noch verbliebene Vertreter der 1.Kreisklasse der Landesklasse gegenüber. Zu den Spielen:
Zum Spitzentreffen kommt es am Samstag zwischen dem Spitzenreiter der Kreisoberliga, dem SV Fichte Kunersdof, und dem zehnten der Landesklasse Staffel Süd, dem SC Spremberg. Aufgrund des Heimvorteils und der zurzeit gezeigten spielerischen Leistung ist die Fichte-Elf der Favorit. Die Gäste sind aber stabiler in ihrer Klasse geworden. Die bisher erreichten zwölf Punkte bedeuten einen guten Mittelfeldplatz. Sind sie in der Lage, in der „Höhle des Löwen“, sprich in Kunersdorf, ähnlich wie in der Vorrunde in Groß Gaglow siegreich zu sein oder benötigen sie die Verlängerung oder sogar das Elfmeterschießen? Alles spricht für den Gastgeber. Sie wollen nach 2010 zum zweiten Mal den „Pott“ gewinnen.
Mein Tipp: Erfolg für den SV Fichte Kunersdorf.

Zur reinen Kreisoberligabegegnung kommt es in Spremberg. Der heimische Sportverein 1862, Tabellenzweiter der Kreisoberliga, erwartet den im Aufwind befindlichen Tabellenzwölften, den FSV Viktoria Cottbus. Am dritten Spieltag der laufenden Meisterschaft standen sie sich schon in Cottbus gegenüber und die Gäste gewannen klar mit 3:0. Können die Gäste ihre kleine Erfolgsserie auch in Spremberg fortsetzen? Im Fußball ist alle möglich, Der Gastgeber strebt ebenfalls seinen zweiten Pokalsieg an (2001 in Krieschow gegen Eintracht Peitz mit 2:0).
Mein Tipp: Erfolg für den Spremberger SV 1862.

Zwei Mal in Folge konnte der VfB Cottbus 97 schon den Pokal in die Höhe stemmen. Gelingt es ein drittes Mal? Sie müssen zum Tabellenletzten und Aufsteiger zur Kreisoberliga, der Spielgemeinschaft Drachhausen/Fehrow reisen, die 1994 in Dissenchen gegen den FSV Spremberg mit 3:2 gewannen und damit den Pokal erkämpften. Vom Papier her ist der derzeitige Tabellenvierte der Landesklasse Staffel Süd der große Favorit. Doch aufgepasst, schon Hundertmal erwähnt, der Pokal hat eigene Gesetze. Vielleicht gelingt dem Gastgeber mit seinen treffsicheren Marcus Krüger und Stephan Paulo die Überraschung.
Mein Tipp: Erfolg für den VfB Cottbus 97.

Die SG Eintracht Peitz, zurzeit auf Platz 13 in der Landesklasse Süd, sollte der klare Favorit im Spiel gegen den Spitzenreiter der 1.Kreisklasse Staffel Nord, dem VfB Döbbrick, sein. Hinzu kommt, dass sie nach 2001 und 2013 zum dritten Mal in ein Endspiel einziehen wollen. Kann der VfB dazu der Stolperstein werden?
Mein Tipp: Erfolg für die SG Eintracht Peitz.

Die Paarungen im Überblick:

SV Fichte Kunersdorf – SC Spremberg Spremberger SV – FSV Viktoria Cottbus
SG Drachhausen/Fehrow – VfB Cottbus 97 VfB Döbbrick – SG Eintracht Peitz

www.spreewaldkicker.de wird wieder von den Spielen ausführlich berichten.

Joachim Rohde

Rückblick 10.Spieltag Kreisoberliga FK Niederlausitz 2016/2017

Hallo Fußballfreunde!

Ein Drittel der Meisterschaft ist nach diesem zehnten Spieltag gespielt. Die Tabelle hat sich formiert. Die Favoriten stehen an der Spitze der Tabelle. Es folgt ein größeres Mittelfeld, was sich noch im laufe der Zeit verändern wird. Und ab Platz zwölf beginnt die Gefahrenzone, sprich Abstiegszone. Auch hier kann es noch zu Veränderungen kommen, aber in der Regel sind es diese Vereine, die gegen den Abstieg spielen.

Zum Spieltag: Im Spitzenspiel in Kunersdorf sah es lange nicht danach aus, dass es noch zu einem Debakel kommen würde. Hier zeichnete sich der eingewechselte Felix Badack aus, der vier Tore am Stück zum 6:0 Erfolg gegen den Kahrener SV 03 beitrug. Auch der SV Motor-Saspow musste überraschend eine empfindliche Schlappe bei der Ströbitzer Reserve einstecken, nach dem vorwöchentlichen Sieg im Spitzenderby gegen Kunersorf.

Es gab einen Wechsel am Tabellenende, nach dem ebenfalls überraschenden Auswärtssieg des SV Lausitz Forst bei der Gubener Reserve und der Niederlage von Aufsteiger Drachhausen/Fehrow gegen den VfB Krieschow II. Überraschend auch die knappe Niederlage in der Nachspielzeit von der SG Sielow beim Aufsteiger SG Kausche. Viktoria Cottbus konnte erneut punkten, in Groß Gaglow gab es nach einem tollem Spiel ein leistungsgerechtes Unentschieden. Mitfavorit Spremberger SV hatte einigen Widerstand in Schorbus zu brechen, um als Sieger vom Platz zu gehen. Die Spielgemeinschaft Briesen/Dissen gewann gegen den dritten Aufsteiger, dem SV Eiche Branitz, verdient. Zu den Spielen:

Die Wacker-Reserve beendete die Talfahrt mit einem überraschend klaren Erfolg gegen den Tabellendritten SV Motor Cottbus-Saspow. Der Gastgeber erkannte die Gefahr, um nicht ganz nach unten abzudriften und verstärkte sich mit den Routiniers Sven Kubis, Carsten Käthner, Manuel Büttner und Enrico Schrobback. Trotzdem konnten sie den schnellen Rückstand in der vierten Spielminute nicht verhindern. Einen Abwehrfehler bestrafte Iborra Sanchez mit dem 0:1. Wacker steckte diesen Treffer unbeeindruckt weg und kam schon sechs Minuten später zum 1:1 Ausgleich. Ein unnötiges Foulspiel der Gäste auf halblinker Position, kurz hinter der Mittellinie, führte zum Freistoß den Enrico Schrobback direkt verwandelte. Dieses Tor löste bei Wacker eine Initialzündung aus, denn schon vier Minuten nach dem Ausgleichtreffer gingen sie in Führung. Nach dem Ausgleich drängten sie die Gäste in ihren Strafraum. Carsten Käthner kam an den Ball und Ersatzkeeper Oliver Matschke wehrte diesen Ball mit einer Glanzparade ab. Den zu kurz abgewehrten Ball kann Sven Kubis erneut auf das Tor befördern, Jochen Knauer steht unglücklich und von ihm wird der Ball ins eigene Tor abgefälscht. Zu diesem Zeitpunkt an war Saspow gegenüber der Vorwoche im Spiel gegen Kunersdorf nicht wieder zuerkennen. Sie hatten mit dem schnellen Spiel des Gastgebers erhebliche Schwierigkeiten. So in der 17.Spielminute, als Sven Kubis Mohammad Abdulhamid in Szene setzen konnte, dieser aber in aussichtsreicher Position vergab. Oder wenig später als Sven Kubis, Sebastian Pasera und Carsten Käther Riesenchancen liegen ließen. Ein Doppelpack von Routinier Sven Kubis in der 23. und 31.Spielminute führte zur Vorentscheidung in diesem Spiel. Zuerst nutzte er einen groben Abwehrfehler zum 3:1, um acht Minuten später einen Konter erfolgreich abzuschließen. Saspow bedrängte zu dieser Zeit das Tor der Wackeraner, die diese Situation gut erkannten und mit einem langen Ball Kubis in Szene setzten, der dieses weidlich nutzte, 4:1! Wer gab den Gästen nach dieser klaren Pausenführung noch eine Chance? Hoffnung keimte bei ihnen auf, als ihnen gleich nach der Pause (48.) der Anschluss zum 4:2 gelang. David Schütze stand goldrichtig und beförderte den Ball in die Maschen. Wacker antwortete mit einem Freistoß, den erneut Enrico Schrobback vor das Tor brachte, aber nicht verwertet werden konnte. Danach verursachte der sonst so sichere Abwehrspieler Toni Zerna einen schweren Fehler den Kubis nutzte und Matschke sein ganzes Können aufbieten musste, um nicht hinter sich zugreifen. Mit zunehmender Spielzeit ereichte Saspow Gleichwertigkeit und kam in der 76.Spielminute durch Robin Kadler zum 4:3. Die Freude wehrte aber nicht lange, denn schon drei Minuten nach diesem Anschlusstreffer stellte Kubis mit dem 5:3, er war völlig frei im 16er der Gäste angespielt worden, den alten Abstand wieder her. Saspow wurde auf den Boden der Tatsachen zurück geholt. Die Hoffnung noch einen Punkt mitzunehmen waren zerronnen. Zwei Minuten vor Ultimo erhöhte Kubis per Foulelfmeter sogar noch auf 6:3! Ein torreiches Treffen ging zu Ende. Mit diesem Sieg hat der Gastgeber erst einmal die Talfahrt stoppen können. Platz sieben in der Tabelle. Für Saspow eine unerwartete kalte Dusche, die sie verarbeiten müssen. Da auch die Konkurrenz Federn lassen musste, bleiben sie auf Platz drei, aber nun schon mit acht Punkten Rückstand zum Spitzenreiter Fichte Kunersdorf.

Überraschung im internen Neißestadtduell zwischen der Reserve vom BSV Guben Nord und dem SV Lausitz Forst. In den ersten zwanzig Spielminuten waren es die Gastgeber, die das Spiel bestimmten, ohne dabei aber torgefährlich zu sein. Die Gäste spielten diszipliniert in der Abwehr, ließen keine Fehler zu und der Gastgeber fand keine Mittel dieses Abwehrbollwerk zu knacken. Dadurch kam es zu keine nennenswerte Möglichkeiten, die zu Toren hätten führen können. Die Gäste ihrerseits entgegneten dem mit einer hervorragenden kämpferischen Leistung, die sogar Erfolg hatte. In der 40.Spielminute spielten sie einen Konter über die linke Seite, wo Florian Müller mit einer Flanke den Ball an den langen Pfosten des gegnerischen Tores schoss und hier stand Domenik Patsch goldrichtig und netzte zum 0:1 ein. Der Gastgeber war sichtlich beeindruckt, denn im zweiten Spielabschnitt kam kaum eine Initiative von ihnen um dies zu ändern. Beide Vereine neutralisierten sich. Zwei, drei Möglichkeiten erarbeiteten sie sich, aber keine führte zum Erfolg. Die Gäste verstanden es geschickt diesen kappen und kostbaren Vorsprung über die Zeit zu bringen. Der zweite Sieg in Folge und dazu der erste Auswärtserfolg der neuen Saison. Damit gaben sie die Rote Laterne als Schlusslicht der Tabelle ab, Platz 15. Der Gastgeber rutscht auf Platz elf zurück.

Ein spannendes schnelles und temperamentvolles Kreisoberligaspiel gab es in Groß Gaglow. Der FSV Viktoria war im Aufwärtstrend. Nach zwei Siegen in Folge sollte auch bei der SG Groß Gaglow gepunktet werden. So entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, mit leichten Vorteilen für die Gäste, die in der 15. und 16.Spielminute durch Richard Lampel und Nils Kiesow zwei sehr gute Möglichkeiten hatten, die aber von Dustin Lindner im Tor des Gastgebers pariert wurden. Zehn Minuten später hatte Robert Kiesow eine so genannte hundertprozentige Chance, die eigentlich die Führung hätte sein müssen, aber auch er scheiterte an Lindner. Danach hatte der Gastgeber seine Druckphase, in dem er sich gute Möglichkeiten erarbeitete. Da auch der Gastgeber erfolglos blieb, wechselte das Geschehen im Minutentakt. In der 36.Spielminute erzielte nicht ganz unerwartet Viktoria die Führung. Youngster Richard Lampel war es, der aus dem Gewühl heraus zum 0:1 einschoss. Gaglow antwortete mit einem Fernschuss von Christian Kirschke, der knapp über das Tor ging. Danach musste eigentlich Spielführer Manuel Böckle den Ausgleich machen, doch er scheiterte an Florian Behrendt im Tor von Viktoria. Jetzt entwickelte sich ein kampfbetontes Spiel, wo es im Spiel auf und ab ging. Viktoria hatte kurz vor der Pause (45.) eine Riesenmöglichkeit, die Leon Dombowy aber kläglich vergab. Das hätte das 0:2 sein müssen. Gleich nach dem Wiederanpfiff des Unparteiischen Skorna hatten die Gäste erneut die Riesenmöglichkeit auf 0:2 davon zu ziehen, als erneut Nils Kiesow an Lindner scheiterte, der mit einer Glanzparade reagierte. In dieser Phase des Spiels fuhr Gaglow einen Konter, den Manuel Böckle erfolgreich zum 1:1 abschloss. Nun ein offener Schlagabtausch, mit Chancen auf beiden Seiten. Es wurde ein begeisterndes Spiel. Keiner schenkte dem Anderen etwas. Nach einer Stunde Spielzeit führte ein Freistoß aus 16 Meter für große Gefahr beim Gastgeber, als Dambowy mit einem Kopfball an Lindner scheiterte. Lautstarke Trainerbänke spornten zusätzlich die Spieler an. Beide Seiten hatten in der Schlussphase des Spiels (80. und 85.) noch jeder eine Möglichkeit das Spiel zu entscheiden. Am Ende eine gerechte Punkteteilung, mit leichten Vorteilen für die Gäste, die die zwingenden Chancen hatten. Ein spannendes kämpferisches Spiel welches begeistern konnte. Viktoria nun schon im dritten Spiel ohne Niederlage, sieben Punkte konnten eingefahren werden, Platz zwölf. Der Gastgeber fällt zwei Plätze zurück, Platz acht.

Mitfavorit Spremberger SV 1862 musste zur SG Blau-Weiß Schorbus, die zurzeit in der Gefahrenzone stehen und unbedingt punkten wollten. So hatten sie doch einigen Widerstand zu brechen, um sich durchzusetzen. In der 29.Spielminute hatte der Gastgeber die große Chance in Führung zu gehen, als Andreas Böhm mit einem Kopfball an Christian John im Tor der Gäste scheiterte. Sechs Minuten später die Führung der Gäste. Eine Flanke von der linken Seite konnte abgewehrt werden, den zweiten Versuch kann Charlie Maetschke dann im Schorbuser Gehäuse unterbringen. Im zweiten Spielabschnitt hatte der Gastgeber die Möglichkeit auszugleichen, als sie in der 50.Spielminute einen Konter starteten, der von Maximilian Hußner fast erfolgreich abgeschlossen werden konnte, aber Christian John den Ball noch mit der Fußspitze klären konnte. Danach der SSV, der ebenfalls gute Möglichkeiten ausließ. Nach reichlich einer Stunde Spielzeit (68.) gelang aus halbrechter Position Mathias Jäckel mit einer Körperfinte und einem anschließenden Flachschuss das 0:2. Sechs Minuten später setzte sich Kai Grabowski auf der linken Außenbahn durch und erzielte dabei das 0:3. Danach hatte der Gastgeber zwei gute Gelegenheiten, doch sie scheiterten an John. Im direkten Gegenzug noch einmal Jäckel der an Jenzewski im Tor der Schorbuser scheiterte. Am Ende waren sie sich alle einig, ein 1:3 hätte dem Spielverlauf eher entsprochen. Spremberg bleibt nach diesem Sieg weiterhin auf Platz zwei, Schorbus rutscht von Platz zwölf auf Platz 13.

In der Nachspielzeit und in Unterzahl spielend fuhr die SG Kausche den dritten Saisonsieg gegen die SG Sielow ein. Nach torloser erster Halbzeit, wo Torchancen Mangelware waren, gelang dem Gastgeber gleich nach der Pause (51.) der 1:0 Führungstreffer. Stephan Faber schloss einen Konter erfolgreich ab, als er einen Diagonalpass von der linken Seite aufnahm und blitzschnell verwandelte. Kurz danach (60.) erwies Toni-Steffen Weise seiner Mannschaft einen Bärendienst, als er Rot sah und den Platz verlassen musste. Zwischenzeitlich gab es einen Zusammenprall zweier Spieler mit dem Kopf, wobei der Spieler von Kausche in das Krankenhaus musste. Gute Besserung! Eine weitere Schwächung für den Gastgeber. In dieser Phase konnte Mike Neubert im Tor des Aufsteigers eine so genannte hundertprozentige Möglichkeit entschärfen, doch beim Nachschuss hatte er das Nachsehen. R. Becker gelang der 1:1 Ausgleich. In der Nachspielzeit konnte Faber aus dem Gewühl heraus noch den Siegtreffer erzielen (90+2).

Die Spielgemeinschaft Drachhauen/Fehrow hatte dem technisch schnellem Spiel der VfB Reserve aus Krieschow nichts ernsthaftes entgegenzusetzen. Schon nach einer halben Stunde Spielzeit führten die Gäste nach Toren von Karsten Zimmer (17.) und (Trainer!) Sven Jordan (30.) mit 0:2. Danach nutzte die Spielgemeinschaft einer ihrer ganz wenigen Chancen zum Anschlusstreffer, den Dennis Handrow erzielte, 1:2. Doch noch vor der Pause erhöhten die Gäste durch Tobias Wittke auf 1:3. Im zweiten Spielabschnitt dauerte es bis in die Schlussminuten, bis ihnen ein Doppelpack zum 1:4 und 1:5 gelang. Gino Friedrich in der 80. und Christopher Matthieu in der 82. Durch diese erneute Niederlage ist die Spielgemeinschaft nun Schlusslicht der Tabelle. Die Gäste sind nun auf einen einstelligen Tabellenplatz, Platz neun.

Eiche Branitz musste bei der Spielgemeinschaft Briesen/Dissen antreten und hatte in der Anfangsphase des Spieles (15.) die Möglichkeit in Führung zu gehen, als Patrick Jahn aus 30 Meter nur die Latte des Briesener Tores traf. Danach der Gastgeber, der von der Außenbahn mit einer Eingabe, die präzise vor das Tor gespielt wurde, und dort Marcus Noack sicher verwandeln konnte. Die Gäste, mit dem eingewechselten Marcus-Paul Lieb, verpassten anschließend den 1:1 Ausgleich zu erzielen, wo Ryback im Tor von Briesen dieses verhindern konnte. Der Ausgleich kam aber folgend, als Rico Ramm mit einer feinen Einzelleistung ausgleichen konnte. Das 2:1 in der 56.Spielminute, als nach einem Doppelpassspiel und der folgenden Eingabe das Tor erzielt wurde. Ähnlich dann das 3:1, wie das 2:1. Briesen nun auf Platz sechs, Branitz in der Gefahrenzone, Platz 14.

Das Spitzenspiel des zehnten Spieltages fand in Kunersdorf statt. Der Ligaprimus, der SV Fichte Kunersdorf, hatte den Kahrener SV 03 zu Gast. Vor dem Spiel äußerten sich beide Trainer wie folgt:

Marco Christoph, Kahrener SV: Wir haben noch eine Rechnung offen, die 0:4 Niederlage vom Achtelfinale des Kreispokals wollen wir begradigen und wollen dazu noch den Spitzenreiter etwas ärgern. Wir haben in der Woche gut trainiert.
Michael Braun vom SV Fichte Kunersdorf: Nach der vorwöchentlichen Niederlage in Saspow ist der Druck bei den Spielern gewichen. Wir können wieder frei aufspielen und wollen gewinnen.

Er sollte Recht behalten. Wie Eingangs bereits erwähnt, half der Gast dabei in der Anfangsphase ordentlich mit, den Gastgeber auf die Siegerstraße zu verhelfen. Ein Spitzenspiel war es nicht. Ein verhaltener Beginn mit einigen Möglichkeiten auf beiden Seiten. Der Auftakt begann in der ersten Minute, als die Fichte-Elf mit ihren ersten Angriff sofort Akzente setzen wollten. Benjamin Golz, im Verbund mit Sebastian Knüpfer, scheiterten an Lukas Konzack im Tor der 03er. Danach fast ein Eigentor, als Benjamin Golz eine Flanke von der rechten Seite vor das Tor der 03er schoss, Markus Schindler Probleme hatte diesen Ball unter Kontrolle zu bekommen und den Ball fast im eigenen Tor unterbrachte. Kahren antwortete mit einem Fernschuss, der knapp über das Tor ging. Ein Spiel zwischen den Strafräumen. Jeder wartete auf den Fehler des Anderen So fiel in der 16.Spielminute ganz überraschend das 1:0. Nach Vorlage von Rico Kunkel hatte erneut Schindler Probleme, so das Benjamin Golz Nutznießer dieser Abwehrschwäche wurde und sicher verwandelte. Kurz danach verletzte sich Martin Klämbt so schwer, dass er ausgewechselt werden musste. Zweifellos eine Schwächung für die 03er. Dafür kam Routinier Florian Matz in das Spiel. Dann ein offenes Spiel, mit guten Möglichkeiten für beide Seiten. So in der 26.Spielminute, als Sebastian Knüpfer eine Riesenchance nicht verwerten konnte. Oder im direkten Gegenzug der gerade eingewechselte Florian Matz, der an Vincent Raschdorf im Tor des Gastgebers, der diesmal den Vorzug vor Felix Wolf erhielt, scheiterte. Kahren in dieser Phase drauf und dran den Ausgleich zu erzielen. Möglichkeiten dazu hatten sie in der 28., 30. und 42.Spielminute durch Florian Kasper, Eric Behrendt (der an diesem Tage völlig untergetaucht war) und Florian Matz. Der Gastgeber beendete die erste Halbzeit mit einer Riesenchance, als Florian Günther das sichere 2:0 vergab. Nach dem Seitenwechsel hatte Mario Rasche eine Chance, doch der Ball ging knapp über das Tor. Mit zunehmender Spielzeit häuften sich die Abspielfehler. Woran lag es? Zu erwähnen wäre, dass Sebastian Schöne nicht mehr zur zweiten Halbzeit auflaufen konnte. Eine alte Verletzung brach wieder auf (Adektoren). Florian Kasper zerrte an den Fesseln, er wollte den Ausgleich, doch ein platzierte Kopfball wurde von Raschdorf gehalten. Zwei Minuten später die Vorentscheidung. Ein Freistoß aus 30 Meter schlug Christian Badack vor das Tor. Eigentlich keine Gefahr für die 03er, doch Nico Adomeit wollte diesen Ball mit dem Kopf abwehren, dabei rutschte ihm der Ball über den Hinterscheitel, der Ball bekam eine andere Richtung zum eigenen Tor. Hier stand Konzack etwas zu weit vor seinem Tor und über ihn hinweg flog der Ball ins Netz zum 2:0. Das zweite Gastgeschenk, was sie dem Gastgeber bereiteten. Danach hatte Florian Kasper noch eine Möglichkeit, die aber erneut Raschdorf zu Nichte machte. Mit zunehmender Spielzeit bekamen die Gastgeber Oberwasser. Jetzt machte sich das Fehlen von Angelo Weber, der beruflich verhindert war, Martin Klämbt und Sebastian Schöne bemerkbar. Der in der 65.Spielminute eingewechselte Felix Badack wurde in der Folgezeit der Matchwinner an diesem Tage. Kaum eingewechselt, schloss er eine Dublette mit Benjamin Golz erfolgreich zum 3:0 ab. Kahren ergab sich noch nicht, sie wollten den Anschlusstreffer. Dadurch konnten die Gastgeber einen Konter fahren, den erneut Felix Badack mit dem 4:0 abschloss. Es sollte noch schlimmer kommen, was bis zur 72. Minute nicht abzusehen war. In der 85.Minute wird der Ball bis zur Grundlinie gespielt, der Schlussmann wird auf der falschen Laufrichtung erwischt, so dass Felix Badack mit dem Hattrick belohnt wird, 5:0. Zwei Minuten vor Ultimo wird Sebastian Golz behindert, Schiedsrichter Albrecht zeigt auf den Elfmeterpunkt. Eine Entscheidung, die so nicht getroffen werden musste. Felix Badack ließ sich diese Chance nicht nehmen und verwandelte zum 6:0. Sein viertes Tor innerhalb von 16 Minuten. Mit diesem „Vierer“ setzt er sich an die Spitze der Torjägerwertung, torgleich mit Mathias Jäckel vom Spremberger SV. Beide haben nun 11 Mal getroffen. Kunersdof bleibt Spitzenreiter. Die 03er bleiben auf Platz fünf, nun aber schon mit elf Punkten Rückstand zum Ligaprimus Kunersdorf.

Joachim Rohde

Vorschau 10.Spieltag Kreisoberliga FK Niederlausitz 2016/2017

Hallo Fußballfreunde!

An diesem zehnten Spieltag ragt eine Begegnung besonders hervor. Das Spiel des Spitzenreiters SV Fichte Kunersdorf gegen den Kahrener SV 03, die zurzeit Platz fünf belegen. Wie hat die Fichte Elf die erste Saisonniederlage in der Vorwoche in Saspow verkraftet? Der Endspurt kam zu spät zur Schadensbegrenzung. Die 03er, wie schon erwähnt auf Platz fünf liegend und mit acht Punkten Rückstand zum Ligaprimus, zählt trotzdem zu den Spitzenvereinen der Liga.

Nach verhaltenem Start in die neue Saison (zehn Punkte aus fünf Spielen) sind sie immer zu beachten. Hinzu kommt, dass sie in der Vorsaison an gleicher Stelle mit einem 3:0 nach Hause gingen und alle drei Punkte einkassierten. Dies möchte die Fichte-Elf begradigen. Dazu darf nicht, wie in der letzten Woche, die erste Halbzeit „verschlafen“ werden. Volle Konzentration ist von Nöten. Denn bei einer erneuten Niederlage rückt die Konkurrenz immer dichter heran.
Mein Tipp: Erfolg für den SV Fichte Kunersdorf.

Kann die Wacker-Reserve aus Ströbitz die Talfahrt, in der sie sich befinden, im Spiel gegen den SV Motor Cottbus Saspow aufhalten? In der Vorsaison gewannen beide Vereine jeweils ihre Auswärtsspiele gegeneinander. Die Gäste werden hoch motiviert nach dem Sieg in der Vorwoche gegen Kunersdorf nach Ströbitz kommen, obwohl sie ohne ihren gesperrten Schlussmann Felix Selle auskommen müssen. Ein Vorteil für die Gastgeber? Um nicht weiter in der Tabelle abzudriften müssen die Ströbitzer unbedingt einen Dreier einfahren.
Mein Tipp: Erfolg für den SV Motor Cottbus Saspow.

Der Spremberger SV muss zur SG Blau-Weiß Schorbus reisen, ein Verein, der dringend die Punkte benötigt, um aus der Gefahrenzone zu kommen. Ob es gerade gegen einen Meisterschaftsmitfavoriten gelingt ist hier die Frage. In der Vorsaison setzte es eine 4:1 Niederlage- Diese gilt es, wenn möglich, zu revidieren. Ob es gelingt?
Mein Tipp: Erfolg für den Spremberger SV.

Die SG Sielow muss zum Aufsteiger, der SG Kausche, die ihren dritten Saisonsieg anstreben. Doch die Gäste sind schwer zu bespielen, haben sie doch ein treffsicheres Duo mit Robert Becker und Thorsten Winkler. Können sie diese beiden Spieler neutralisieren, ist ein Teilerfolg möglich.
Mein Tipp: Erfolg für die SG Sielow.

Die SG Groß Gaglow hat den FSV Viktoria Cottbus zu Gast, die nach den beiden Siegen in Folge hoch motiviert sind ebenfalls in Gaglow zu punkten. Wenn sie die gleiche Spielweise wie in den beiden vorangegangenen Spielen annährend erreichen ist auch in Gaglow etwas möglich. Die Gaglower möchten mit einem Sieg den guten Tabellenplatz weiterhin festigen.
Mein Tipp: Unentschieden.

Die Spielgemeinschaft Briesen/Dissen hat den Aufsteiger aus Branitz zu Gast und möchte die vorwöchentliche Niederlage in Krieschow vergessen machen. Da ihr Torgarant, Christian Rinza, in der Vorwoche die Ampelkarte zu sehen bekam, wird er dem Gastgeber fehlen, um die entscheidenden Tore zu erzielen. Aber auch die Eiche-Kicker werden nach dem Sieg in der Vorwoche im Aufsteigerderby gegen Kausche den Erfolgsschwung mit in diese Begegnung nehmen.
Mein Tipp: Erfolg für die SG Briesen/Dissen.

Zum Duell zweier Neißestädter kommt es in Guben. Die Gubener BSV Reserve hat den Tabellenletzten, den SV Lausitz Forst, zu Gast, den sie in der Vorsaison mit 3:1 besiegen konnten. Ähnliches soll auch in dieser Saison passieren. Doch aufgepasst, die Gäste sind ebenfalls hoch motiviert nach ihren ersten Saisonsieg in der Vorwoche gegen Drachausen/Fehrow.
Mein Tipp: Erfolg für den BSV Guben Nord II.

Der dritte Aufsteiger im Bunde, die Spielgemeinschaft Drachhausen/Fehrow, hat die Reserve vom VfB Krieschow zu Gast, die bisher etwas enttäuscht haben. Der derzeitige zehnte Tabellenplatz entspricht nicht ihren Ansprüchen. Eine offene Begegnung. Wer hat am Ende die Nase vorn?

Joachim Rohde

Rückblick 9.Spieltag Kreisoberliga FK Niederlausitz 2016/2017

Hallo Fußballfreunde!

Die Siegesserie vom SV Fichte Kunersdorf ist gestoppt. Im Spitzenspiel beim Tabellendritten SV Motor Cottbus-Saspow mussten sie ihre erste Saisonniederlage einstecken. Davon profitierten die Verfolger Spremberger SV, SG Sielow und der Kahrener SV 03 und natürlich auch die Saspower selbst. Viktoria Cottbus und der SV Lausitz Forst gewannen ihre so genannten Sechs-Punkte-Spiele gegen Blau-Weiß Schorbus bzw. SG Drachhausen/Fehrow. Die Reserve vom VfB Krieschow zählt ebenfalls zu den Siegern des neunten Spieltages. Wie auch die Eiche-Kicker aus Branitz, die das Aufsteigerduell gegen die SG Kausche gewinnen konnten. Zu den Spielen:

Nach dem Sieg in der Vorwoche bei der Ströbitzer Wacker-Reserve wollte der FSV Viktoria Cottbus im so genannten Sechs-Punkte-Spiel gegen die SG Blau-Weiß Schorbus nachlegen, sprich, die Punkte sollten in der Drachhausener Straße bleiben. Sie trafen auf einen ersatzgeschwächten Gegner, der mit Böhme, Frömming, M. und P. Görner sowie Pastor einige Aktivposten ersetzen musste. Mit dem Wind im Rücken spielend, praktisch als zwölfter Spieler im Bunde, bestimmten sie von Beginn an das Spielgeschehen. Dabei ragten zumindestens sechzig Minuten lang die Gebrüder Niklas und Robert Kiesow heraus. Schon in der 3.Spielminute hatte der Gastgeber nach einem Eckball die erste Möglichkeit die Niklas Kiesow vergab. Noch reagierten die Gäste, die in der 6.Minute ihre erste Möglichkeit, ebenfalls durch ihre Nummer neun, Andreas Böhm, hatten. Im direkten Gegenzug die Führung für Viktoria. Nach Vorlage von Bruder Robert kam Niklas Kiesow an den Ball und verwandelte diesen in die Maschen des Gästetores. Schorbus steckte diesen Treffer unbeeindruckt weg und kam ihrerseits zu einer guten Möglichkeit, als Christian Tischer Maximilian Hußner gut in Szene setzte, der aber den Ball über das Tor köpfte. Dafür machten es die Gastgeber fünf Minuten später besser, als erneut Niklas Kiesow an den Ball kam und mit dem Kopf das 2:0 markierte. Nun ein Spiel auf ein Tor. Schorbus verirrte sich ab und an mal in die Hälfte des Gastgebers, doch dann war Endstation. So in der 18.Spielminute, als Tischer und Böhm Richtung Tor drangen, letzterer gefoult wurde, den fälligen Freistoß Spielführer Matthias Geppert aus 20 Meter gefährlich vor das Tor setzte, doch Florian Behrendt diesen entschärfen konnte. Kurz danach noch eine Chance für die Gäste, als Leon Dambowy risikovoll zurück spielte, doch Ärgstes noch verhindert werden konnte. Danach drängte Viktoria weiter auf das Tor der Gäste. In der 31.Spielminute dann das 3:0. Aus der Tiefe des Raumes kam der Ball zu Robert Kiesow, der einige Meter mit dem Ball lief und mit einen strammen 22 Meter-Schuss diese Szene erfolgreich abschloss. Kurz vor der Pause (40.) kamen die Gäste durch Jonas Jakubenko wieder einmal vor das Gehäuse des Gastgebers und wurden dabei sehr gefährlich, so dass Floria Behrendt im Tor von Viktoria sich mächtig strecken musste, um nicht den Anschlusstreffer zu kassieren. Die zweite Spielhälfte begann wie die erste endete. Viktoria hatte durch Chris Wycisk die Möglichkeit das 4:0 zu erzielen, scheiterte aber am großartig reagierenden M.Jenzewski. Die endgültige Entscheidung schien in der 54.Minute gefallen zu sein, als Niklas Kiesow mit seinem dritten Tor an diesem Tage das 4:0 markierte. Wer gab den Gästen zu diesem Zeitpunkt noch eine Chance? Doch plötzlich drehte sich das Spiel. Schorbus bestimmte nun das Spiel und kam fünf Minuten nach dem 4:0 zum Anschlusstreffer. Christian Tischer schloss ein feines Solo zum 4:1 ab. Er war es auch, der sieben Minuten später das 4:2 erzielte. Viktoria war sichtlich beeindruckt, denn in der 73.Spielminute hatten sie Glück, als Maximilian Hußner eigentlich das 4:3 machen musste. So aber vergab er diese Möglichkeit in dem er knapp vorbei schoss. In den Schlussminuten kam Viktoria zurück und brachte das Ergebnis über die Zeit. Viktoria hat nach Punkten zu den Gästen aufgeschlossen, nur durch das etwas schlechtere Torverhältnis belegen sie Platz 13, die Gäste Platz 12.

Der Spremberger SV musste ihren Spielertrainer Eric Schiffel und ihren Goalgetter Mathias Jäckel im Spiel gegen die Ströbitzer Wacker-Reserve ersetzen. Konnten dieses aber gut kompensieren. So gelang ihnen schon nach drei Spielminuten die 1:0 Führung. Neuzugang Christian Wietasch wurde von der rechten Seite mit einer Flanke herrlich frei gespielt, stoppte den Ball mit der Brust und schoss volley in die Maschen. Er war es auch, der in der 29.Spielminute für die Vorentscheidung in diesem Spiel sorgte, als er nach einer Ansammlung von Spielern vor dem Tor der Gäste aus dem Gewühl heraus das 2:0 machte. Die Gäste steckten nie auf und hatten auch ein, zwei gute Möglichkeiten zu dieser Zeit, die sie aber nicht nutzten. Gleich nach der Pause (54.) dann die endgültige Entscheidung. Der Ball wurde über die linke Seite nach vorn gespielt, Charlie Maetschke kam an den Ball und zog sofort ab, 3:0. Fast im Gegenzug der Anschlusstreffer der Gäste. Einen Absprachefehler in der Abwehr machte sich Wacker zunutze und Stefan Uhlig sorgte für das 3:1. In der Schlussphase des Spieles sorgte Charlie Maetschke noch für zwei Tore. Nach Vorarbeit von Christian Wietasch erzielte er das 4:1, um fünf Minuten vor Ultimo mit einem Eigentor das Ergebnis für die Gäste ansehnlicher zu machen. Am Ende ein verdienter Sieg der Spremberger, die damit weiterhin Platz zwei belegen. Die Gäste, nun schon mit der dritten Niederlage in Folge, auf Platz acht zurückgefallen.

Ebenfalls ein Sechs-Punkte-Spiel gab es in der Neißestadt Forst. Der bisher sieglose SV Lausitz Forst hatte den Aufsteiger, die Spielgemeinschaft Drachhausen/Fehrow, zu Gast. Die Neißestädter wollten diese Sieglosigkeit in diesem Spiel beenden, doch sie wurden kalt erwischt. Ihre ganzen Vorsätze waren über den Haufen geworfen worden. Was war passiert? Nach gut einer Viertelstunde Spielzeit bekamen die Gäste einen Eckball, den Vincent Sibilla risikoreich klären wollte, doch das misslang, so dass Eric Neu davon profitierte, freie Bahn zum Tor bekam und erfolgreich abschloss. Fast im Gegenzug konnten die Neißestädter eine zwei zu eins Situation nicht für sich nutzen (22.), dafür auf der Gegenseite der Torschütz Neu frei zum Schuss kam, so dass Eric Strauss klären konnte. Die Möglichkeit zum Ausgleich vergab Jared Konietz (49.), als er Mutterseelenallein auf das gegnerische Tor zulief, den Ball aber über den Querbalken setzte. Eine kleine Überraschung hatte Trainer Michael Lampe parat, als er in der 65.Spielminute Routinier Jean Pierre Kunstmann für Jared Konitz ins Spiel brachte. Er führte sich auch gleich gut ein, als er eine Vorlage verheißungsvoll zu einem Eckball führte. Eine weitere Minute später war er Ausgangspunkt für den 1:1 Ausgleich. Ein Lupfer über die Abwehr hinweg von ihm wurde abgewehrt, den zweiten Ball schoss er den Schlussmann an, den zurückspringenden Ball konnte Florian Müller verwandeln. Danach ein offener Schlagabtausch. Eric Neu lief allein auf das Forster Tor, doch er wurde wegen angeblicher Abseitsstellung zurückgepfiffen (82.). Zwei Minuten später rettet Erik Strauss gegen den frei vor ihm auftauchenden Michael Lukas. Vier Minuten vor Ultimo nutzte Vincent Sibilla seine Schnelligkeit gegenüber seinem Gegenspieler und wuchtete den Ball zum 2:1 in die Maschen. Doch die Gäste gaben nicht auf und hatten in der 89.Minute die große Chance zum Ausgleich. Niklas Richte rettete in höchster Gefahr gegen Marcin Jerzy Jakubik. So konnte der Gastgeber seinen ersten Saisonsieg feiern. Der gelang ihnen in der Vorsaison erst nach dem 12.Spieltag. Sie bleiben aber weiterhin Schlusslicht der Tabelle, konnten aber den Abstand zur Mitkonkurrenz verkleinern. Die Gäste nun auf einem Abstiegsplatz, Platz 15.

Der Kahrener SV 03 hatte die Reserve vom BSV Gunben Nord zu Gast. Es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, wobei die 03er die besseren Möglichkeiten hatten. So gingen sie nach zwölf Minuten nach einem Freistoß von Martin Klämbt mit 1:0 in Führung. Kurz vor der Pause (41.) erhöhte Eric Behrendt auf 2:0, als er eine gute Kombination erfolgreich abschloss. In der 69.Spielminute bekamen die Gäste per Foulelfmeter die Chance zum Anschlusstreffer, doch H. Schmietendorf vergab diese Möglichkeit und auch der zweite Versuch konnte nicht im Kasten untergebracht werden. In der Folgeminute der 2:1 Anschlusstreffer, als sich Claudius Hain im Zweikampf durchsetzen konnte und sicher verwandelte. Nun drängten die Gäste auf den Ausgleich, öffneten dabei ihre Abwehr und so kamen die 03er nach einem klassischen Konter durch Neuzugang Angelo Weber zum 3:1. Mit diesem Sieg sprang der Gastgeber von Platz sechs auf Platz fünf. Die Gäste verbleiben im Mittelfeld auf Platz neun.

Die SG Sielow hatte die auswärtsstarke SG Groß Gaglow zu Gast und kam in den Anfangsminuten nicht richtig in Tritt und die Gäste nutzten dieses mit dem Führungstor und wurden ihrem Ruf als starke Auswärtsmannschaft gerecht. Ein aus der Abwehr heraus geschlagener Ball wurde durch die Mitte zu Nico Wellschmidt geschlagen, der die Kugel aus 14 Meter in die Maschen setzte. Der Ausgleich war noch vor der Pause möglich, als Robert Becker im 16er zu Fall gebracht wurde. Den fälligen Strafstoß vergab Maik Watzke. In der 41.Spielminute doch noch der 1:1 Ausgleich. Nach einer Flanke von Andreas Voigt kam Robert Becker mit dem Kopf an den Ball und verwandelte sicher. In der zweiten Spielhälfte häuften sich die Chancen für den Gastgeber. Hier versäumten sie es die Führung weiter auszubauen. In der Schlussphase das 2:1. Nach einem Eckball in der 78.Spielminute von Christopher Knoll getreten kam erneut Robert Becker mit dem Kopf zum Zuge und verwandelte. Drei Minuten vor Ultimo sah Andreas Voigt noch die Ampelkarte. Die SG Sielow verteidigte Platz vier. Groß Gaglow von Platz fünf auf Platz sechs zurück gefallen.

Zum mit Spannung erwartetem Aufsteigerderby kam es in Branitz. Die Eiche Kicker hatten die SG Kausche zu Gast. Ebenfalls ein Sechs-Punkte-Spiel. Beide Vereine benötigten den Dreier, um den Anschluss an das untere Mittelfeld nicht zu verlieren. In einem ausgeglichenen Spiel entschieden zwei Standartsituationen das Spiel für den Gastgeber. In der 22.Spielminute führte ein direkter Freistoß aus 20 Meter von Christian Schultka zum 1:0. Schon sechs Minuten später war es ein Schuss aus 20 Meter den Christian Halke aus dem Spiel heraus verwandelte zum 2:0. Im zweiten Spielabschnitt drängte die Spielgemeinschaft auf den Anschluss, doch der blieb ihnen versagt, obwohl Möglichkeiten dazu vorhanden waren. Der Gastgeber verteidigte mit Geschick diesen kostbaren Vorsprung bis zum Schlusspfiff. Der Gastgeber wechselt den Tabellenplatz, jetzt sind sie auf Platz 14. Drachausen auf den Abstiegsplatz, Platz 15.

Ein Kampfspiel gab es in Krieschow, wo es zwischen der VfB-Reserve und der Spielgemeinschaft Briesen/Dissen ein Auf und Ab gab. Ein ausgeglichenes Spiel, wobei Florian Schmidt zum Matchwinner wurde. In der 23.Minute wurde ein langer Ball aus dem Spielzentrum heraus nach vorn gespielt, Schmidt kam an das Leder, ließ seinen Gegenspieler stehen, spielte noch den gegnerischen Schlussmann Peter Behnisch aus und verwandelte zum 1.0. Er war es auch, der gleich nach der Pause auf 2:0 erhöhte. Ähnlich wie beim ersten Tor nahm er einen langen Ball auf, tanzte die gesamte Abwehr aus und schoss aus spitzem Winkel ein. Danach hielt Keeper Carsten Graske den Sieg mit beiden Händen fest. Krieschow durch diesen Sieg auf Platz zehn. Briesen stagniert auf Platz sieben.

In Saspow gab es den Höhepunkt des neunten Spieltages, mit der Begegnung zwischen dem Tabellendritten SV Motor Cottbus-Saspow und dem noch punktverlustlosen Ligaprimus SV Fichte Kunersdorf. Es war ein auf hohem Niveau stehendes Spitzenspiel, in dem der Gastgeber die dominierende Mannschaft war. Sie legten vom Beginn an gleich ein höllisches Tempo vor, wo der Ball zum schnellen Mitspieler gemacht wurde. Die Gäste, gegenüber der Vorwoche ,in dieser Anfangsphase nicht wieder zuerkennen. Zu behäbig waren ihre Aktionen. In den Zweikämpfen überwiegend der zweite Sieger. So prüfte Denny Wodtke schon in der fünften Spielminute Torwart-Hühne Wolf im Kasten der Fichte-Elf. Danach eine Torschusskanonade, als Sanchez, Wodtke und Spielführer Christian Schütze Wolf mehrmals prüften. Schon hier lag die Führung in der Luft. Gelegentliche harmlose Vorstöße der Gäste endeten am 16er. Saspow merkte man an, das sie unbedingt ein Tor anstrebten. Nach dem D. Schütze im Verbund mit Wodtke an Wolf scheiterten, gelang wenig später (28.) Christopher Schütze der Führungstreffer. 35 Meter vor den Tor sah er Wolf zu weit vor seinem Tor stehen, ein gekonnter Lupfer über ihn hinweg schlug unhaltbar im Gehäuse ein. In der Folgeminute musste eigentlich das 2:0 fallen, als Robin Kadler frei vor dem linken Pfosten stehend den Ball nicht an Wolf vorbei bekam. Mit zunehmender Spielzeit fand Kunersdorf langsam zu seinem Spiel, ohne dabei aber Gefahr auszustrahlen. Kurz vor dem Pausenpfiff des Unparteiischen Thies hatten sie in der 37.Minute eine gute Möglichkeit, als Spielführer Marcel Seifert auf Benjamin Golz spielte, der den Ball denkbar knapp am Tor vorbei schoss. Gleich nach Wiederanpfiff zur zweiten Halbzeit eine ganze andere Fichte-Elf auf dem Platz. In der 47.Minute musste eigentlich Florian Günther den Ausgleich machen, als er allein vor Felix Selle stand, den Ball aber aus fünf Meter über das Tor schlug! Fünf Minuten später knallt ein Freistoß von ihm in die Saspower Abwehrmauer. Einen Entlastungangriff startete danach Iborra Sanchez, scheiterte aber knapp. Kunersdorf wurde immer stärker. Sie stemmten sich gegen die drohende Niederlage. Nach einem Eckball von Florian Günther kam der Ball erneut zu ihm zurück und er prüfte noch mal Selle mit einer Parade. In den Schlussminuten wurde es noch einmal hektisch. Die Gäste warfen alles nach vorn, sogar Schlussmann Wolf eilte mit nach vorn in den Strafraum um wenigstens einen Punkt zu retten. Dabei sah in der Nachspielzeit der Saspower Schlussmann Felix Selle glatt Rot vom Unparteiischen Thies. Er hatte den eingewechselten Mario Rasche mit beiden Händen so geschubst, das er stürzte. Für dieses Foul sah er Rot. Für die restliche Spielzeit ging Denny Wodtke in das Tor und er wuchs über sich hinaus. Er hielt dieses knappe 1:0 fest in seiner Hand. Am Ende, ein aufgrund der gezeigten Leistung in der ersten Halbzeit, ein nicht unverdienter Sieg der Saspower, die sie weiter auf Platz drei belässt. Für den Ligaprimus die erste Saisonniederlage. Die einmal eingeplant werden musste. Das dies gerade nach dem Sieg im Spitzenspiel von voriger Woche schon passiert, war so nicht erwartet worden. Trotzdem bleibt die Fichte-Elf auf dem Platz an der Sonne. Die Meisterschaft ist nach diesem Spiel wieder spannender geworden.

Joachim Rohde

Vorschau 9.Spieltag Kreisoberliga FK Niederlausitz 2016/2017

Hallo Fußballfreunde!

Nach dem Highlight der Vorwoche, mit dem Spitzenspiel Kunersdorf gegen Spremberg, gibt es auch am 9.Spieltag hoch brisante Spiele im oberen, wie im unteren Drittel der Tabelle. So kommt es in Saspow zu der Begegnung der heimischen Motor-Elf gegen den Ligaprimus, dem SV Fichte Kunersdorf.

Nach dem Sieg in der Vorwoche kommt die Fichte-Elf mit breiter Brust nach Saspow. In der Vorsaison trennten sich beide Vereine in beiden Spielen mit einem 1:1 Unentschieden. Dies wollen die Gäste begradigen und mit einem Sieg ihre Spitzenstellung weiter festigen und ausbauen. Der Gastgeber, wenn er nicht zur Schießbude der Liga werden will, muss unbedingt etwas in der Abwehr tun, denn die bisher kassierten 21 Gegentore bedeuten die drittschlechteste Abwehr der Liga. Im Sturmverhalten sind sie nicht viel schlechter als die Fichte-Elf. Bei einer erneuten Niederlage sollte der zurzeit dritte Platz nicht mehr zu halten sein. Dass sie spielen können, haben sie des Öfteren bewiesen. Wenn diese Leistung abgerufen werden kann, ist zu mindestens ein Punktgewinn möglich.
Mein Tipp: Erfolg für den SV Fichte Kunersdorf.

Nach zwei Niederlagen in Folge sollte wieder einmal ein Sieg für den Spremberger SV eingefahren werden. In der Vorsaison gewannen die Gastgeber gegen die Wacker-Reserve zwei Mal mit 2:0. Auch in diesem Spiel sind sie der Favorit. Wenn die Spitzenleistung aus der Vorwoche abgerufen werden kann, ist der Dreier möglich. Die Gäste haben ebenfalls ihre beiden letzten Spiele verloren, doch mit dem Unterschied, dass es zwei klare 5:2 Packungen waren. Spielerisch konnten sie ebenfalls nicht überzeugen. Trotzdem sollten beide Vereine auf der Hut sein. Wie schnell gerät man in den Rückstand und findet nicht die Mittel zu antworten.
Mein Tipp: Erfolg für den Spremberger SV.

Zwei Tabellennachbarn stehen sich in Sielow gegenüber. Der Tabellenvierte, die SG Sielow, hat den Tabellenfünften, die SG Groß Gaglow, zu Gast. Beide Vereine haben in der Vorwoche keine Bäume ausgerissen. Der Gastgeber kam erst spät zu den beiden Toren die zum Sieg führten und die Gäste mussten einen Rückstand hinterherlaufen, um noch ein Unentschieden zu erreichen. In der Vorsaison trennten sich beide an gleicher Stelle 2:2 Unentschieden. Gelingt dies den Gästen erneut? Auch in dieser Saison sind sie Auswärts stärker als auf eigenem Platz. Das könnte ihre Chance sein. Dafür ist der Gastgeber sehr Heimstark. Eine interessante Konstellation.
Mein Tipp: Erfolg für die SG Sielow.

Ein weiteres spannungsgeladenes Spiel gibt es in Kahren. Die 03er empfangen die Reserve vom BSV Guben Nord. In der Vorsaison entführten die Gäste nach einem 0:2 Sieg alle drei Punkte aus Kahren. Ähnliches soll auch heuer geschehen. Beide Vereine können mit dem zurzeit Erreichtem nicht zufrieden sein. Der Gastgeber möchte den zweiten Heimvorteil in Folge nutzen, um nicht den Anschluss an die Spitzengruppe zu verlieren.
Mein Tipp: Erfolg für den Kahrener SV 03.

Die Spielgemeinschaft Briesen/Dissen muss zur Reserve vom VfB Krieschow. Keine leichte Aufgabe. Der Gastgeber ist im Zugzwang. Die derzeitige Tabellenplatzierung entspricht nicht ihren Ansprüchen. Das 3:3 aus dem Hinspiel der Vorsaison soll revidiert werden. Kann Briesen entscheidende Zeichen setzen?
Mein Tipp: Erfolg für den VfB Krieschow II.

Zum Aufsteigerduell kommt es in Branitz. Die Eiche-Kicker erwarten die SG Kausche, die in der derzeitigen Platzierung bester Aufsteiger sind. Doch das ist Papier, auf dem Platz wird entschieden. Der Gastgeber strebt den zweiten Saisonsieg an, den die Gäste in der Vorwoche erzielten. Bei beiden Vereinen hapert es an der Qualität um Tore zu schießen. Der Gastgeber hat ganze acht Tore nur erzielen können. Aber auch die Gäste sind kaum besser, sie haben zwölf Tore auf ihrem Konto. In der Kreisliga der Vorsaison gab es an gleicher Stelle ein 2:2 Unentschieden zwischen den beiden Vereinen. Wer bricht den Bann zuerst?
Mein Tipp: Erfolg für den SV Eiche Branitz.

Zwei Derbys aus der Gefahrenzone runden den neunten Spieltag ab.

Kann der FSV Viktoria seinen Aufwärtstrend auch im Spiel gegen die SG Blau-Weiß Schorbus fortsetzen? Endlich wurden sie einmal belohnt für ihre technische Spielweise und Tore wurden auch geschossen. Bei einem eventuellen Sieg ziehen sie nach Punkten gleich mit den Gästen. Auch dieses Spiel ist für beide Vereine schon ein Schlüsselspiel. Gelingt den Gästen ähnliches wie in Branitz? In der Vorsaison hieß es 1:1 an gleicher Stelle.
Mein Tipp: Erfolg für den FSV Viktoria Cottbus.

Der Tabellenletzte, der SV Lausitz Forst, hat den Aufsteiger, die Spielgemeinschaft Drachhausen/Fehrow, zu Gast. Ein schwer zu bespielender Gegner, der zurzeit mit 21 Toren den vierbesten Sturm der Liga besitzt. Dafür haben sie die löchrigste Abwehr. Mit jetzt schon 32 Toren! Kann der Gastgeber nun endlich seinen ersten Saisonerfolg feiern? Ein so genanntes Sechs-Punkte-Spiel. Dieses muss man gewinnen, um aus dem Keller zu kommen.
Mein Tipp: Erfolg für den SV Lausitz Forst.

Joachim Rohde

Rückblick 8.Spieltag Kreisoberliga FK Niederlausitz 2016/2017

Hallo Fußballfreunde!

Der SV Fichte Kunersdorf gewinnt das Spitzenspiel der Liga gegen den Spremberger SV knapp, aber nicht unverdient. Saspow verteidigt dritten Tabellenplatz in Guben. Die SG Sielow gewann in Schorbus und bleibt Vierter. Groß Gaglow kam über ein Unentschieden gegen Aufsteiger Branitz nicht hinaus. Torreich ging es zwischen den beiden Spielgemeinschaften zu. Briesen schlug mit Drachhausen/Fehrow einen weiteren Aufsteiger. Die SG Viktoria Cottbus holt drei wichtige Punkte in Ströbitz. Der SV Lausitz Forst wartet immer noch auf den ersten Saisonsieg. Zu den Spielen:

Die ersten zwanzig Spielminuten gehörten der Wacker-Reserve im Spiel gegen FSV Viktoria Cottbus, die entschlossen nach Ströbitz kamen und mit dem unbedingten Vorsatz, die drei Punkte in die Drachhausener Straße mitzunehmen. Doch Wacker machte zuerst das Spiel. Die erste Chance hatten sie nach sieben Spielminuten, als Enrico Schrobback im zweiten Versuch knapp neben das Tor schoss. Drei Minuten später der erste Eckball für sie, der aber nichts einbrachte. Verheißungsvoll dann die 14. Minute, als im Verbund Sebastian Pasera und Mirco Schneider eine sehr gute Möglichkeit ausließen. Das erste Lebenszeichen von Viktoria kam nach neunzehn Spielminuten, als Chris Wycisk Max Breyer im Tor der Gastgeber prüfte. Mit zunehmender Spielzeit erreichte Viktoria Gleichwertigkeit. Klare Torchancen wurden dabei nicht herausgespielt. Dann die Wacker-Führung. Es war die 32. Spielminute, als Mirco Schneider die Vorlage für Spielführer Matthias Geisler gab, dessen Schuss noch unterwegs abgefälscht wurde und so unhaltbar im Netz einschlug, 1:0. Doch im direkten Gegenzug gelang der Viktoria der 1:1 Ausgleich. Robert Kiesow kam in halblinker Position an den Ball, zog aus 14 Meter ab und der Ball landete flach im rechten unteren Eck. Dieses Tor gab Auftrieb, denn schon fünf Minuten später war er es erneut, als er einen Ströbitzer Abwehrfehler mit dem 1:2 bestrafte. Gleich nach der Pause ein umstrittener Foulelfmeter den Schrobback zum 2:2 Ausgleich verwandelte. Die Antwort von Viktoria folgte auf dem Fuß, als sechs Minuten nach dem Ausgleich Shirzai an den Ball kam und mit einem herrlichen Hinterhaltschuss die erneute Führung erzielte. Wacker reagierte überhaupt nicht. Sie sahen zu, wie die Gäste munter ihr Tor berannten. In den Schlussminuten (85. und 89. ) fiel die Entscheidung mit einem erneuten Doppelpack. Shirzai und Niklas Kiesow sorgten für den Endstand. Drei ganz wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt konnte Viktoria einfahren, Platz 13. Für Wacker war es die zweite 5:2 Klatsche in Folge. Sie sind in der Tabelle auf den achten Platz zurückgefallen.

Die SG Groß Gaglow hatte es an diesem 8.Spieltag mit dem dritten Aufsteiger zu tun. Nachdem man einige Schwierigkeiten gegen die SG Kausche und der Spielgemeinschaft Drachhausen/Fehrow hatte, kam dieses Mal der SV Eiche Branitz nach Gaglow und auch der sorgte dafür, das der Gastgeber mit höchster Konzentration in diese Begegnung gehen musste. Schon in der 2.Minute hatten die Gäste ihre erste Möglichkeit, die aber Rocco Basto knapp neben das Tor setzte. Der Gastgeber antwortete drei Minuten später mit Andre Müller, der einen Freistoß knapp über das Tor zog. Es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten, obwohl es keine zwingenden Chancen waren. Nach einer halben Stunde Spielzeit konnte sich der Eiche-Schlussmann Jakob Zylla auszeichnen, als er von Marcel Böckle geprüft wurde. Fünf Minuten später waren es dann die Gäste, die mit einem Freistoß von ihrem Spielmacher Christian Schultka für Gefahr sorgten. Zu diesem Zeitpunkt waren die Gäste dem Führungstreffer näher als der Gastgeber. Dann die 43. Spielminute. Sturmtank Rico Ramm setzte sich im Zweikampf erfolgreich durch und konnte zur Führung verwandeln. In der zweiten Spielhälfte drängten die Gastgeber auf den Ausgleich, brachten dadurch aber immer öfter die Gäste in gute Positionen. So in der 70.Spielminute, als eigentlich das 0:2 fallen muss. Der gerade eingewechselte David Bär und Robert Schulz stürmten mutterseelenallein auf Schlussmann Kirschke zu, doch sie scheiterten an diesen kläglich, der ihnen den Ball von den Füßen holte. Die sollte sich schon wenig später rechen, denn in der 75. Spielminute fiel der 1:1 Ausgleich. Ein Bilderbuchtor. Aus dem Mittelfeld heraus spielte Spielführer Manuel Böckle den Ball auf die halbrechte Seite, wo der gerade eingewechselte Jungspieler Fabian Hanusch lief (er spielte das erste Mal im Männerbereich), der den Ball sofort aus der Luft volley auf das Tor schoss und der Ball senkte sich im linken oberen Eck zum Jubel der Gaglower Spieler und Zuschauer. In der Folgezeit ein offener Schlagabtausch ohne dabei erfolgreich zu sein. Branitz schrammte am zweiten Saisonsieg vorbei, Platz 15. Groß Gaglow hat Schwierigkeiten mit den Aufsteigern. Das Unentschieden war schmeichelhaft, Platz 5.

Der SV Motor Cottbus-Saspow musste ersatzgeschwächt zur Gubener BSV Reserve reisen. Es mussten Kevin Hauf, Dennis Wodtke und Toni Zerna ersetzt werden. Der Zeiger der Uhr hatte gerade eine Umdrehung vollendet, als der Ball schon im Netz der Cottbuser lag. Was war geschehen? Gleich nach dem Anstoß kam der Ball von Jan Maleki zu Daniel Münschke, der den Ball mit dem Kopf zu Michael Kaluza verlängerte und der eiskalt verwandelt. Sein fünfter Treffer in der laufenden Saison. Er hatte danach noch zwei, drei Riesenmöglichkeiten, die er aber liegen ließ. Mit zunehmender Spielzeit kamen die Gäste immer besser in das Spiel und belohnten sich mit dem 1:1 Ausgleich. Ein Freistoß der Saspower wurde schnell ausgeführt, mit einem kurz angespielten Ball wurde dieser mit einer Flanke auf die halblinke Seite geschlagen, wo Jochen Knauer goldrichtig stand und verwandelte. Danach knallte David Schütze den Ball an den Pfosten. Das hätte die Führung sein müssen. Ähnliches Pech dann in der zweiten Spielhälfte, als nach einem Eckball der Ball acht Meter vor das Tor kommt, aber dieser als Kopfball gegen die Latte des Gubener Tores knallte. Hier hatte der Gastgeber erneut Glück. Am Ende ein Punkteteilung, wo für Saspow mehr drin war. Trotzdem belegen sie weiterhin Platz 3. Guben nun auf Platz 9.

Der Kahrener SV 03 hatte es mit dem Tabellenletzten und bisher sieglosen Tabellenletzten, den SV Lausitz Forst, zu tun. Die Gäste spielten in der ersten Spielhälfte ordentlich mit, waren aber im Abschluss zu harmlos. Dieses Manko verfolgt sie nun schon vom Beginn der Meisterschaft an. Bisher nur drei !! Tore die erzielt werden konnten. Nach 36 Spielminuten die erwartete Führung der 03er. Ein direkt verwandelter Freistoß von Routinier Hannes Heldt führte zur 1:0 Führung. Im zweiten Spielabschnitt bestimmte Kahren weiterhin das Spiel. Nach gut einer Stunde Spielzeit (63.) dann das 2:0. Von der linken Seite kommend setzte Martin Klämbt Florian Kasper gekonnt in Szene, der nur noch vollenden brauchte. In der Folgezeit versäumten es die 03er ihr Torkonto weiter aufzustocken, denn Chancen dazu waren da. So in der 70.Spielminute, als Klämbt nur den Pfosten traf oder Eric Behrendt mit einer feinen Einzelaktion an Straus im Tor der Neißestädter scheiterte. Die 03er, nach den beiden Niederlagen in Folge, wieder mit einem Sieg. Von Platz 8 auf Platz 6 ging es in der Tabelle aufwärts. Für die Gäste bleibt weiterhin nur der letzte Platz. Der erste Saisonsieg ist immer noch nicht eingefahren.

Nach dem überraschenden Sieg in der Vorwoche in Branitz wollte die SG Blau-Weiß Schorbus auch im Spiel gegen die SG Sielow erfolgreich sein. Ihr Vorhaben schienen sie zu realisieren, denn schon in der 7.Spielminute gelang ihnen die 1:0 Führung. Nach einer Eingabe von der rechten Seite konnte diese Rene Böhme mit einem Flachschuss verwandeln. Danach verpasste Nico Bartelt das mögliche 2:0, als er mit einem Heber das leere Tor nicht traf. Von den Gästen war bis dahin nicht viel zu sehen. In der zweiten Spielhälfte schlugen sie mit einem Doppelpack (68. u. 71.) zu und erreichten den 1:1 Ausgleich sowie die 1:2 Führung. Nach einem langen Ball aus dem Mittelfeld heraus kam es zu einem Freistoß. Dieser wurde vor dem Fünfmeterraum geschlagen und Torsten Winkler konnte mit dem Kopf verwandeln. Drei Minuten später führte ein Konter von der rechten Seite aus mit einem Flachschuss durch Robert Becker zur 1:2 Führung. Die restliche Spielzeit verwalteten die Gäste bis zum Schlusspfiff. Sielow klettert von Platz 6 auf Platz 4. Der Gastgeber nun auf Platz 11.

Der Aufsteiger SG Kausche konnte ihren zweiten Saisonsieg gegen die Reserve vom VfB Krieschow einfahren. Ein schweres Stück Arbeit. In der ersten Halbzeit ein ausgeglichenes, faires Spiel, wo Möglichkeiten Mangelware blieben. Gleich nach der Pause die Gästeführung. Durch einen Torwartfehler bedingt kam Florian Schmidt an den Ball und versenkte ihn zur Führung. Doch der Gastgeber blieb die Antwort nicht schuldig. Ein Konter führte in der 58.Spielminute, durch den wieselflinken Christian Friedrich, zum 1:1 Ausgleich. Als sich alle mit dem Unentschieden abfinden wollten, kam Stephan Faber über die Außenbahn an den Ball, seine Flanke kam zu Marcel Kujath, der mit dieser letzten Möglichkeit den Siegtreffer erzielte. Der Gastgeber ist zurzeit der beste Aufsteiger und verlässt Platz 12 und steht nun auf Platz 10. Die Gäste in der Gefahrenzone, Platz 12.

Im Spiel der beiden Spielgemeinschaften Briesen/Dissen und Drachhausen/Fehrow gab es ein torreiches Spiel, an dem der Aufsteiger zum vierten Male beteiligt ist. Nach gut einer halben Stunde (35. u.37.) gelang mit einem Doppelpack dem Aufsteiger die Führung und Ausbau dieser Führung, 0:1 + 0:2. Torgarant Marcus Krüger gelang aus dem Gewühl heraus der Führungstreffer. Danach verwandelte Jerzy Marcin Jakubik einen Freistoß zum 0:2. Briesen war wie gelähmt. Mit dem Pausenpfiff der wichtige 1:2 Anschlusstreffer durch Neuzugang Christian Rinza, den in der Folgezeit die Gäste nie in den Griff bekamen und der Drachhausen allein besiegte. Mit einem Hattrick setzte er die zweite Spielhälfte fort. Ein umstrittener Foulelfmeter führte zum 2.2 Ausgleich und für eine Vorentscheidung mit den Toren drei und vier sorgte. Doch die Gäste gaben sich nicht geschlagen und kamen erneut durch Krüger zum 4:3 Anschluss. Den 4:4 Ausgleich vergab Jakubik, als er den Ball kurz vor Spielende nur an den Pfosten knallte. In der Nachspielzeit noch das 5:3 (Pikelke). Briesen/Dissen nun auf Platz 7. Drachhausen/Fehrow auf Platz 14.

260 Zuschauer und hervorragende äußere Bedingungen waren der Grundstein für ein hoch interessantes Spitzenspiel, welches in der ersten Spielhälfte doch sehr von der Taktik der beiden Vereine bestimmt wurde. Der Paukenschlag gleich in der ersten Minute, als nach einem Eckball von Florian Günter getreten Spielführer Gido Musäus den Ball knapp über das Tor köpfte. Die Antwort wenig später, als Stephan Besenhard auf der Gegenseite im zweiten Versuch scheiterte. Danach beruhigte sich die ganze Sache. Um es vorweg zu sagen, die Gäste spielten die feinere Klinge. Technisch waren sie sehr beschlagen. Der Gastgeber glich dies mit körperbewussten, gradlinigem Spiel aus. So fand das Spiel überwiegend zwischen den Strafräumen statt. Trotzdem blieben sie alle sehr wachsam, um keinen Fehler zu machen. Gelegentliche Torraumszenen würzten dieses Spiel. So in der 15.Minute, als Torjäger Mathias Jäckel einen Freistoß knapp über das Tor setzte oder auf der Gegenseite Sebastian Golz nach einem Eckball das Leder knapp verzog. Richtig geprüft wurde Felix Wolf in der 33.Spielminute, als er nach einem Freistoß von Spielertrainer Eric Schiffel ernsthaft geprüft wurde und er diesen Ball geradeso abwehren konnte. Drei Minuten nach dieser Szene fast ein Lapsus der Gäste, die dafür fast bestraft worden wären. Einen Rückpass von Charlie Maetschke wird zu kurz gespielt, so das sich Benjamin Golz einschalten konnte, aber im Eins zu Eins mit Schlussmann Christian John blieb er der zweite Sieger. In der zweiten Spielhälfte streiften beide Vereine ihre taktischen Fesseln ab und es wurde gefightet. Gleich nach dem Anstoß hatte der Torjäger der Gäste, Mathias Jäckel, mit einem 20 Meter Torschuss die Chance zur Führung, doch der Ball ging knapp über das Tor. Dann, nach einer Stunde, die überraschende Führung für die Fichte-Elf. Eine kurze Ecke bekamen die Spremberger nicht aus der Gefahrenzone. Mehrmals wurde der Ball versucht weit aus dem Strafraum zu schlagen, doch sie wurden zu kurz gespielt, so das Benjamin Golz völlig frei an den Ball kam und den Ball unter den Querbalken schoss. Spremberg drängte auf den Ausgleich. Die Chance bekamen sie in der 69.Minute. Kai Grabowski kam an einen zu kurz abgewehrten Ball, nahm sich das Leder, schlug ihn aber an die Unterkante des Tores und von dort sprang es in das Aus. Das musste der 1:1 Ausgleich sein. Kurz danach leistete Sebastian Knüpfer seiner Mannschaft einen Bärendienst, als er vom, an diesem Tage umsichtig pfeifenden, Unparteiischen die Ampelkarte zu sehen bekam. Nun in Unterzahl spielend hatte die Fichte-Elf alle „Beine“ voll zu tun, um den knappen Vorsprung zu verteidigen. Dabei wuchs Torwart-Hühne Felix Wolf über sich hinaus. Er hielt in der 82.Spielminute den 1:0 Vorsprung fest in seiner Hand, als er mit einer Hand einen Kopfball aus Nahdistanz von Matthias Krautz parierte. Oder Mathias Jäckel schier zur Verzweiflung brachte, als er ein Geschoss von ihm meisterte oder der eingewechselte Raik Hermann vom Elfmeterpunkt scheiterte. Am Ende ein nicht unverdienter Sieg der Fichte-Elf, die eine Viertelstunde in Unterzahl spielen mussten. Seit nunmehr acht Spieltagen sind sie ohne jeglichen Punktverlust. Wie lange geht dieses gut? Der Platz an der Sonne wurde verteidigt und behauptet. Die Gäste nun schon mit sechs Punkten Rückstand zum Spitzenreiter der Liga auf Platz zwei. Die Konkurrenz liegt auf der Lauer. Die Liga bleib spannend.

Joachim Rohde

Auslosung Viertelfinale im INTERSPORT Kreispokal des FK Niederlausitz

Am Donnerstag fand in der Spreegalerie Cottbus bei INTERSPORT die öffentliche Auslosung des Viertelfinales im Kreispokal statt. Hier die Ansetzungen, gespielt wird am 12. und 13.11.2016 um 13.00 Uhr.

SG Drachhausen/Fehrow – VfB Cottbus 97
SV Fichte Kunersdorf – SC Spremberg
VfB Döbbrick – SG Eintracht Peitz
Spremberger SV – FSV Viktoria Cottbus

Vorschau 8.Spieltag Kreisoberliga FK Niederlausitz 2016/2017

Hallo Fußballfreunde!

An diesem achten Spieltag erleben wir das absolute Highlight mit dem Spitzenspiel zwischen dem noch punktverlustlosen SV Fichte Kunersdorf und dem Tabellenzweiten, dem Spremberger SV 1862. Die Chance für den Gastgeber, bei einem Sieg auf sechs Punkte Vorsprung zu enteilen. In der Vorsaison behaupteten sich die Gastgeber in beiden Spielen (1:0, 2:0). Durch die überraschende Heimniederlage in der Vorwoche, sind die Gäste im Zugzwang.

Soll der Abstand zueinander nicht größer werden, muss in Kunerdorf gepunktet werden. Sollten alle wichtigen Spieler an Bord ein, ist einiges möglich. Viktoria Cottbus hat die Schwachstellen der Fichte-Elf in der Vorwoche aufgezeigt. Doch jedes Spiel ist anders gelagert. Der Gastgeber lässt sich von der Niederlage der Spremberger nicht beeinflussen. Welches Spielsystem setzt sich am Ende durch?
Mein Tipp: Erfolg für den SV Fichte Kunersdorf.

Der SV Motor Cottbus-Saspow muss zur Reserve vom BSV Guben Nord, .der sie in der Vorsaison mit 2:0 unterlagen. Wiedergutmachung ist angesagt. Doch da muss sich einiges in der Abwehr bei ihnen tun. Haben sie doch zurzeit die drittschlechteste Abwehr der Liga! Die Breesener haben noch nicht den „Lauf“ gefunden. Ob es gerade gegen Saspow sein wird, wo der Knoten platzt, scheint hier doch die Frage zu sein.
Mein Tipp: Unentschieden.

Die SG Groß Gaglow hat sich nun schon mit dem dritten Aufsteiger auseinander zu setzen, nach dem die beiden vorangegangenen Spiele gegen die SG Kausche (0:0) und Drachhausen/Fehrow (3:2) vier von sechs Punkte einbrachten, ist heuer der SV Eiche Branitz zu Gast. Mit vier Punkten liegen sie in der Abstiegszone. Sie rennen förmlich ihrem zweiten Saisonsieg hinterher. Ob es gerade in Gaglow passieren wird, nimmt der Chronist nicht für bare Münze, obwohl der Gastgeber gegen die bisherigen Aufsteiger so seine liebe Not hatte.
Mein Tipp: Erfolg für die SG Groß Gaglow.

Die Ströbitzer Wacker-Reserve hat sich mit dem FSV Viktoria Cottbus auseinanderzusetzen. Sollten die Gäste eine ähnliche Leistung wie gegen Fichte Kunersdorf abrufen können, wäre ein Punktgewinn möglich. Der Gastgeber möchte sich für die vorwöchentliche Niederlage in Sielow revanchieren und ihren fünften Saisonsieg einfahren. In der Vorsaison gewannen sie 3:1. Gelingt den Böhm-Schützlingen die Überraschung?
Mein Tipp: Erfolg für den SV Wacker 09 Cottbus-Ströbitz

Nach dem vorwöchentlichen klaren 5:2 Erfolg gegen die Wacker-Reserve fährt die SG Sielow als Favorit nach Schorbus, die in der Vorwoche viel Glück hatten, als sie in Branitz mit 1:0 erfolgreich waren. Ob ähnliches gelingt ist fraglich. Die Schwarz-Gelben aus dem Norden der Stadt werden ihre derzeitige gute Tabellenposition weiter festigen wollen. Gelingt dem Gastgeber der dritte Saisonsieg?
Mein Tipp: Erfolg für die SG Sielow.

Der Kahrener SV 03 hat den bisher sieglosen Tabellenletzten, den SV Lausitz Forst, zu Gast. Bei einer erneuten Niederlage wird die Lage der Neißestädter immer prekärer. Ein Sieg muss her. In der Vorsaison hieß es an gleicher Stelle 2:2 Unentschieden. Nach den beiden letzten Niederlagen in Folge soll nun endlich wieder ein Dreier eingefahren werden. Für die Neißestädter ein schwieriges Unterfangen.
Mein Tipp: Erfolg für den Kahrener SV 03.

Die Spielgemeinschaft Briesen/Dissen und Aufsteiger SG Drachhausen/Fehrow heißt eine weitere Begegnung des achten Spieltages. Der Gastgeber hat noch nicht zu seinem Spielrhythmus gefunden. Mit nur drei Siegen liegen sie nicht im Limit. Daher bedarf es in diesem Spiel einer weiteren Steigerung, um den Dreier einzufahren. Doch hier muss im Sturm einges getan werden. Ganze neun Tore sind in den sechs Spielen, die sie bisher ausgetragen haben, geschossen worden. Der Gegner hat das Doppelte geschossen, dafür aber die schlechteste Abwehr der Liga. Vielleicht ist hier etwas zu machen. Die Gäste sind ebenfalls bestrebt ihr Konto weiter auszubauen. Dafür benötigen sie ebenfalls die drei Punkte. Wie gesagt, beide Vereine kennen ihre derzeitigen Schwächen und können sich danach einstellen.
Mein Tipp: Erfolg für die SG Briesen/Dissen.

Auch die Reserve vom VfB Krieschow geht auf Reisen. Sie müssen zum Aufsteiger nach Kausche, die auf ihren zweiten Saisonsieg warten. Beide Vereine zählen zu den Verlierern des siebten Spieltages, das heißt, ein Sieg muss her, um aus der Gefahrenzone zu kommen. Die Routine des VfB sollte eventuell mit ausschlaggebend sein für einen möglichen Sieg. Lassen wir uns auch an diesem Spieltag überraschen.
Mein Tipp: Erfolg für die SG Kausche.

Joachim Rohde