Vorschau 11.Spieltag Kreisoberliga FK Niederlausitz 2019/2020

Hallo Fußballfreunde!

Das Führungsquartett der Fußballkreisliga mit dem SV Lausitz Forst, der U23 vom VfB Krieschow, der SG Groß Gaglow und des FSV Viktoria 1897 Cottbus haben sich entscheidend absetzen können. Der Vorsprung des Führenden beträgt zum Verfolgermittelfeld 10 Punkte. Zwei Punkte sind es nur, die das Quartett untereinander trennt.

Von Platz 5 an, den der Aufsteiger SG Burg/Spreewald belegt, beginnt das Verfolgerfeld des 16er Feldes, welches bis zu Platz 8 reicht. Dabei trennen Platz 5 zehn Punkte zum Spitzenreiter und zwölf Punkte sind es bei Platz 8 (SV Einheit Drebkau).

Die Gefahr- und Abstiegszone beginnt mit Platz 9. Sieht man sich das Restprogramm bis zum Halbserienende an, hat das Führungsquartett alles lösbare Aufgaben.

Am 14.Spieltag kommt es zum direkten Aufeinandertreffen zweier Meisterschaftsmitfavoriten in Groß Gaglow. Die heimische Sportgemeinschaft hat dann den FSV Viktoria Cottbus zu Gast.

Die Vorschau für den 11.Spieltag beginnt nach den Restansetzungen des Führungsquartettes vom 12. bis 15.Spieltag:

12.Spieltage:
VfB Krieschow II – SG Sielow
Viktoria Cottbus – SV Guhrow
Kolkwitz II – Lausitz Forst
Groß Gaglow – TSV Cottbus/Kiekebusch

13.Spieltag:
Krieschow II – BW Schorbus
Lausitz Forst – Dissenchen/Haasow
Viktoria Cottbus – SG Burg
Motor Saspow – Groß Gaglow

14.Spieltag:
Groß Gaglow – Viktoria Cottbus
Kolkwitz II – Krieschow II
SG Kausche – Lausitz Forst

15.Spieltag:
Lausitz Forst – Guhrow (bereits vorgezogen 8:2)
Krieschow – Dissenchen/Haasow
Drebkau – Groß Gaglow
Viktoria Cottbus – TSV Cottbus/ Kiekebusch

Am 11.Spieltag haben die vier führenden Vereine der Kreisoberliga lösbare Aufgaben zu bewältigen. So hat der neue Spitzenreiter der Liga, der SV Lausitz Forst, Heimrecht im Spiel gegen die SG Blau-Weiß Schorbus, die es in der Vorsaison fertig brachte, an gleicher Stelle mit einem Auswärtssieg alle drei Punkte aus der Neißestadt zu entführten. Heuer scheint es damit nichts zu werden, befinden sich die Gäste doch im stetigen Abwärtstrend. Vier Spiele in Folge wurden verloren und nun geht zum Spitzreiter, der in der Vorwoche in Krieschow ein tolles Auswärtsspiel hinlegte. Die Neißestädter werden sich nicht überraschen lassen und ihre Erfolgsserie weiter fortsetzen wollen.
Mein Tipp: Erfolg für den SV Lausitz Forst.

Der entrohnte Spitzenreiter, die U23 vom VfB Krieschow, muss zum Aufsteiger, der SG Blau-Weiß Klein Gaglow. Die U23 ist auf Wiedergutmachung aus und trifft auf einen Gegner, der gegen den Abstieg spielt. Mit nur zwei Siegen auf dem Habenkonto wird es schwer werden das negative Torkonto aufzubessern und ein Sieg einzufahren. Dieses scheint zur Zeit nicht im Bereich des Möglichen zu sein.
Mein Tipp: Erfolg für die U23 vom VfB Krieschow.

Die SG Groß Gaglow muss zum Traditionsverein, der SG Sielow, reisen. In der Vorsaison verloren die Gastgeber beide Vergleiche gegeneinander. Hier in Sielow wurde nur knapp verloren. Die Gäste, wenn sie weiter um die Meisterschaft mitspielen wollen, müssen dieses Spiel gewinnen. Alles andere als ein Sieg der Gäste wäre die Überraschung.
Mein Tipp: Erfolg für die SG Groß Gaglow.

Ein hoch interessantes Spiel gibt es in der Drachhausener Straße in Cottbus. Der Mitfavorit der Meisterschaft, der FSV Viktoria Cottbus, erwartet die SG Kausche, die für jede Überraschung gut ist. In der Vorsaison gewann der Gastgeber recht eindeutig dieses Spiel. Auch sie benötigen jeden Punkt im Kampf um die Meisterschaft. Die Gäste haben aus den letzten drei Spielen vier von neun möglichen Punkten gewonnen.
Mein Tipp: Erfolg für den FSV Viktoria Cottbus.

Zum Duell zwei Aufsteiger kommt es in Kiekebusch. Die Spielgemeinschaft TSV Cottbus/Kiekebusch und die SG Burg/Spreewald treffen aufeinander. Diese Derbys haben eigene Gesetze. In der Vorsaison hieß es an gleicher Stelle 2:2 Unentschieden. Der Gastgeber kämpft gegen den Abstieg, jeder Punkt tut gut. Doch es muss eine spielerische Gratwende gegenüber der Vorwoche in Guhrow.kommen, wenn gepunktet werden soll. Burg ist sehr auswärtsstark. Das ist dabei zu beachten.
Mein Tipp: Erfolg für die SG Burg/Spreewald.

Der SV Motor Cottbus-Saspow hat mit dem SV 1912 Guhrow noch eine Rechnung offen. Nach der 1:5 Niederlage gegen Guhrow soll es dieses Mal zur Revanche kommen. Zumal die Gäste auf einen Abstiegsplatz befinden. Saspow hat sich gegenüber der Vorsaison spielerisch stark verbessert. Mit der Rückkehr von Hauf und Herzog werden jetzt wieder Spiele gewonnen. Mit einem Sieg würden sie sich im Mittelfeld etablieren. Gelingt den Gästen eine Überraschung?
Mein Tipp: Erfolg für den SV Motor Cottbus-Saspow.

Hat die Spielgemeinschaft Dissenchen/Haasow sich gegenüber der Vorwoche, nach der klaren 0:7 Klatsche gegen Viktoria, sich personell wie auch spielerisch verbessern können? Noch eine Niederlage können sie sich nicht mehr leisten, rutschen sie dann in den Tabellenkeller. Drebkau wird sein Heimrecht nutzen, um zu Punkten.
Mein Tipp: Erfolg für den SV Einheit Drebkau

Joahim Rohde

Rückblick 10.Spieltag Kreisoberliga FK Niederlausitz 2019/2020

Hallo Fußballfreunde!

Die Krieschower Siegesserie ist beendet. Das Spitzenspiel gegen Lausitz Forst wurde klar verloren. Durch diese Niederlage ist das Führungsquartett weiter zusammengerückt. Die Meisterschaft ist nun wieder völlig offen.

Das Verfolgerfeld hinkt schon mit deutlichem Rückstand hinterher.

Das Kellerduell in Guhrow gewann die Spielgemeinschaft TSV Cottbus/Kiekebusch. Ein weiteres Kellerduell ging in Klein Gaglow mit einem Unentschieden aus.

Die Spielgemeinschaft Dissenchen/Haasow kam um eine klare Klatsche gegen Viktoria Cottbus nicht herum und die SG Groß Gaglow hatte Mühe in Burg knapp zu gewinnen. Zu den Spielen:

Das Highlight der Woche fand in Krieschow statt. Mit dem Spitzenspiel des noch ungeschlagenen Spitzenreiter der Liga, der U23 vom VfB Krieschow, und dem Tabellenzeiten, dem SV Lausitz Forst. In einem schnellen und gutklassigen Spitzenspiel gewann am Ende der SV Lausitz Forst, wie schon im Vorjahr an gleicher Stelle, hoch verdient dieses Spiel. Vor dem Spiel wurde Marcus Dörry (Lausitz Forst) vom Präsidenten des VfB Krieschow, Sportkamerad Hans-Georg Grafe, für seine langjährige Zugehörigkeit zum VfB Krieschow mit einer Urkunde geehrt. Eine feine Geste vom ehemaligem Verein! Zum Spiel: Vom Anpfiff an bezeugten die Gäste mit ihrem energischen und zeitigem Pressing, dass sie gewillt waren, hier in diesem Spiel als Sieger vom Platz zu gehen. Der Gastgeber, verstärkt mit einigen Akteuren, die in ihrer ersten Mannschaft des Öfteren zum Einsatz kamen (Richter, Konnzack, Schmidt u.Scholz), hatte mit dieser couragierten Spielweise nicht gerechnet. Ihre Nervosität war nicht zu übersehen. Das machte sich zum Beispiel mit ungenauem Passspiel oder bei der nicht immer kontrollierten Ballannahme bemerkbar. Hinzu kam, dass die Gäste die bessere Grundschnelligkeit besaßen. Trotz dieser Nachteile hatten die Krieschower in der 5.Spielminute durch Alexander Grunewald, im Verbund mit Lars Konzack, die erste gute Möglichkeit. Es entwickelte sich ein Spiel zwischen den Strafräumen. Echte Torraumszenen waren aber noch Mangelware. Optisch war der Gastgeber der das Spiel machte, doch viel zu unüberlegt, kein Konzept war zu erkennen, so dass die Gäste immer wieder Nadelstiche setzen konnten, die mehr für Gefahr sorgten, als vom Gastgeber. So in der 22.Spielminute, als aus der Abwehr heraus ein langer Ball über die Mittellinie flog, wo Maik Warko mutterseelenallein stand, den Ball annahm und dreißig Meter weit vor dem Tor über den zu weit vor seinem Tor stehenden Keeper Paul Weidemann auf das Tor schoss und zum 0:1 traf. Fünf Minuten später hatte er das 0:2 vor den Füßen, als der Ball am leeren Tor vorbei und am langen Pfosten in das Aus ging. Danach eine Phase, wo die Gäste das Spiel bestimmten. Kombinationen zwischen Marcus Dörry, Domenik Patsch und Julien Lohse hätten das Ergebnis weiter ausbauen müssen. Ähnliches sah man beim Gastgeber nicht. Sie verzettelten sich immer wieder mit langen Solodribblings (Konzack, Paulig) und wollten mit dem “Kopf durch die Wand“. Tim Richter vom Gastgeber versuchte es in der 35.Spielminute, aber auch er hatte kein Glück. In der 43.Spielminute eine Riesenchance für die U23, als ein Freistoß aus 20 Meter von Christian Paulig Engelhardt im Tor der Gäste zur Ecke abwehren konnte. Fast im Gegenzug dann der Ausbau der Führung für die Neißestädter. Ein Freistoß 20 Meter vor dem Tor aus halblinker Position, konnte Marcus Dörry super verwandeln, 0:2. Dieses Tor in der Nachspielzeit hatte psychologische Wirkung für beide Vereine. Gleich nach dem Anpfiff zur zweiten Spielzeit drängte Krieschow nun auf den Anschlusstreffer. Möglichkeiten hatten sie dazu in der 48. und 53.Minut. Die Gäste blieben ihrer Spielweise treu. Schnelle und damit gefährliche Vorstöße sorgten für Gefahr. Die größte Chance hatte zu diesem Zeitpunkt Marcin Piech in der 72.Spielminute, als er eine so genannte Hundertprozentige fahrlässig vergab. Zwei Minuten später machte er seinen Fehler wieder gut, als er einen Konter herrlich abschloss. Auf der linken Seite bekam Domenik Patsch den Ball, passte zum freistehenden Marcin Piech und er hatte wenig Mühe zu verwandeln, 0:3. Zuvor hatte noch Maik Warko eine Riesenmöglichkeit zum 0:3, die leichtfertig vergeben wurde. Am Ende ein hoch verdienter Sieg, auch in dieser Höhe. Krieschow enttäuschte mächtig. Durch diesen Sieg und durch den Sieg im vorgezogenen Spiel vom 15.Spieltag (Guhrow) übernehmen die Neißestädter erstmalig in dieser Saison die Tabellenspitze. Die U23 vom VfB Krieschow nun auf Platz 2.

Der SV Motor Cottbus-Saspow wollte ihre kleine Erfolgsserie auch in Kausche fortsetzen. Dementsprechend begannen sie ihr Spiel. Doch auch der Gastgeber wollte dem vorwöchigen Sieg beim Aufsteiger TSV Cottbus/Kiekebusch einen weiteren folgen lassen. So entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel mit wenigen Möglichkeiten für beide Vereine. So hatten die Gäste in der 32.Spielminute ihre erste Chance, als sie aber am Keeper des Gastgebers, Marcel Klauch, scheiterten. Der Gastgeber machte es dann in der 43.Spielminute vor, als sie einen Konter durch Denny Tim Trusch erfolgreich abschließen konnten, 1:0. Im zweiten Spielabschnitt neutralisierten sich beide Vereine, so dass kaum noch Chancen auf beiden Seiten erarbeitet wurden. Am Ende wäre wohl dem Spielverlauf her ein Unentschieden das gerechtere Ergebnis gewesen. So wechseln beide Vereine nur die Plätze in der Tabelle. Kausche nun auf Platz 6, Saspow nun Platz 7.

Der Aufsteiger, die SG Burg/Spreewald, hatte den Meisterschaftsmitfavoriten, die SG Groß Gaglow, zu Gast. Der Gastgeber, in der Vorwoche knapp in Sielow verloren, wollte in diesem Heimspiel auf alle Fälle punkten. Doch ehe sie es sich versahen, lag der Ball schon im Netz. Der Ball wurde klassisch zu Dennis Hauska durchgesteckt, der durch die Abwehr marschierte, auf Keeper P. Meintz zulief und diesen keine Abwehrchance ließ zum 0:1. Danach zwanzig Minuten Powerfußball der Gäste. Hier mussten eigentlich weitere Tore fallen, um das Ergebnis weiter auszubauen. Doch mit der Zeit fanden sich die Spreewälder in das Spiel hinein und hatten ihre ersten Möglichkeiten (30. u. 35.). Sie wurden mit dem 1:1 Ausgleich in der 40.Spielminute belohnt. Matthes Hausten knallte mit der Picke den Ball in die Maschen. Die erneute Führung des Favoriten fiel gleich nach der Pause. Die gesamte Abwehr war scheinbar noch nicht auf dem Platz, als Manuel Böckle mühelos zum 1.2 einnetzen konnte. „Ein Schlaftor“! Danach ein ausgeglichenes Spiel. In dieser Phase hatten die Spreewälder mehrmals die Möglichkeit erneut auszugleichen. Die Schlussminuten hatten es in sich. Der Gastgeber befand sich im Vorwärtsgang, aber die Gäste kamen an den Ball. Dieser wurde lang nach vorn geschlagen. Dennis Hauska begab sich in Zweikampf mit Schlussmann Meintz, dieser foulte Hauska im 16er und der Pfiff kam sofort. Den fälligen Strafstoß schoss Hauska selbst und verwandelte zum 1:3. Dass war die Vorentscheidung, obwohl schon vier Minuten (86.) nach dem Strafstoß die Gastgeber auf 2:3 verkürzen konnte. Luis Hovestadt schoss aus 25 Meter auf das Tor und der Ball schlug im rechte Dreiangel ein. Danach fast noch der Ausgleich, als der Pfosten den Ausgleich verhinderte. Nach Meinung des Gastgebers wäre ein Unentschieden das gerechtere Ergebnis gewesen. Groß Gaglow weiterhin auf Platz 3. Trotz der Niederlage verteidigt Burg Platz 5.

Die Spielgemeinschaft Dissenchen /Haasow wollte den Aufwind aus den letzten drei Spielen mit in das Spiel gegen den Mitfavoriten der Meisterschaft, dem FSV Viktoria Cottbus, mitnehmen, um eventuell erneut zu punkten. Gegenüber der Vorwoche in Saspow musste auf drei Positionen gewechselt werden. Es fehlten Matthias Schäfer, Daniel Lehmann und Maikel Lea. Das machte sich schon in den ersten Minuten bemerkbar, denn innerhalb von 17 Spielminuten lagen sie schon aussichtslos mit 0:3 im Rückstand. Unglücklich das 0:1 Eine scharfe Eingabe von Richard Lampel kam vor das Tor des Gastgebers. Hier stand Tony Pilny, bekam den Ball an das Bein von dort sprang der Ball ins Tor, 0:1. Danach gelang Christopher Matthieu mit einem Doppelpack der Ausbau der Führung zum 0:2 und 0:3. Noch vor der Pause das 0:4 durch Lars Marten Arlt. Nach der Pause erhöhte Spielführer Marcel Jerger per Handelfmeter auf 0:5. Beim Abwehrversuch sprang Maik Töpper der Ball an die Hand. In der Folgezeit wurde die Überlegenheit der Gäste immer größer. Latten- und Pfostenschüsse hätten hier schon das Ergebnis weiter in die Höhe schnellen lassen müssen. In der 72. und 83.Spielminute erhöhten Arlt und Rejthar auf 0:6 bzw 0:7. Viktoria Cottbus verteidigt mit dem Sieg Platz 4. Dissenchen/Haasow rutscht vom 9. auf den 11.Platz zurück.

Die Spielgemeinschaft Briesen/Dissen hatte scheinbar die knappe Heimniederlage gegen die U23 vom VfB Krieschow gut verkraftet und trat selbstbewusst bei der SG Blau-Weiß Schorbus an, die seit drei Spieltagen einen Sieg hinterher rennen. Der Zeiger der Uhr hatte gerade zwei Umdrehungen hinter sich gebracht, als sie per Strafstoß mit 0:1 in Führung gingen. Robin Domhardt wurde im 16er zu Fall gebracht. Er selbst verwandelte den fälligen Strafstoß. Gute Voraussetzungen für den weiteren Spielverlauf des Spieles. Doch die Freude über diese Führung währte nur drei Minuten, dann nämlich gelang Routinier Claudius Tusche der 1:1 Ausgleich. In der Folgezeit ein ausgeglichenes Spiel. Bis zur 27.Minute verlief alles gut, dann kam Goalgetter Christian Rinza an den Ball und brachte seine Elf wieder in Führung 1:2. Mit diesem Ergebnis ging es in die Pause. Nach der Pause hatte der Gastgeber mehrmals die Möglichkeit auszugleichen. Das passierte aber nicht. Dafür brachte Paul Windolf seine Elf in der 65.Spielminute zum 1:3. Danach fehlte dem Gastgeber die weitere Durchschlagskraft, um weitere Chancen zu erarbeiten. Christian Rinza erhöhte mit seinem zweiten und dritten Tagestor die endgültige Entscheidung zum 1:4 und 1:5. Mit den nun erzielten 11 Toren liegt er im Ranking an zweiter Stelle, gemeinsam mit Björn Schneller vom TSV/Kiekebusch. Briesen von Platz 12 auf Platz 10 vorgerückt. Schorbus von Platz 8 auf Platz 9 zurückgefallen.

Zum Kellerderby kam es in Guhrow. Der heimische Sportverein 1912 hatte die Spielgemeinschaft TSV Cottbus/Kiekebusch zu Gast. In einem niveauarmen Spiel rissen beide Vereine keine Bäume aus. Geprägt war dieses Spiel von vielen Fehlpässen, das unkontrollierte Wegschlagen des Balles, verlorenen Zweikämpfen etc. In den ersten 25 Spielminuten war der Gastgeber optisch überlegen und musste hier in Führung gehen (8. 21. 27.). Doch dann die plötzlich die Gästeführung. Der Gastgeber war im Vorwärtsgang, als ihnen der Ball abgenommen wurde. Dieser wurde weit auf die rechte Seite zu Björn Schneller gespielt, der den Ball sofort zur Mitte weiterleitete, wo ihn Paul Julius Kosmalla zum 0:1 verwandelte. Schon vier Minuten später die Vorentscheidung. Nach einem abgewehrten Angriff führte der direkte Gegenzug zum 0:2. Dieses Mal war es Björn Schneller, der für das 0:2 verantwortlich war. Sein elftes Saisontor. Mit Christian Rinza Platz zwei im Ranking. In der zweiten Spielhälfte keine spielerische Steigerung beider Vereine. Als Spielführer Heiko Jäger im 16er gefoult wurde, verwandelte Stefan Haschke per Strafstoß zum 1:2 Anschlusstreffer. Obwohl in der Folgezeit der Gastgeber alles versuchte den Ausgleich noch zu erzielen, gelang dieses nicht. Am Ende ein Spiel was man schnell vergessen sollte. Die Gäste von Platz 13 auf Platz 12 vorgerückt. Guhrow weiterhin auf einen Abstiegsplatz, Platz 15.

Vom Spiel Kolkwitz II gegen Drebkau lagen keine Informationen vor.

Joachim Rohde

Auslosung Viertelfinale im Kreispokal des FK Niederlausitz

Am 29.10.2019 fand bei INTERSPORT in der Spreegalerie die öffentliche Auslosung des Viertelfinals des INTERSPORT-Kreispokal des Fußballkreises Niederlausitz statt.

Folgende Paarungen wurden ausgelost:

SV Eiche Branitz – SC Spremberg 1896
SG Blau-Weiß Schorbus – VfB Krieschow U23
Kolkwitzer SV 1896 – SV Döbern
SG Groß Gaglow – SV Wacker 09 Cottbus-Ströbitz (Pokalverteidiger)

Die Spiele finden in der Zeit vom 15.11. bis 17.11.2019 statt.

Joachim Rohde

Vorschau 10.Spieltag + Nachholspiele Kreisoberliga FK Niederlausitz 2019/2020

Hallo Fußballfreunde!

Mit dem 10.Spieltag wird das erste Drittel der Meisterschaft abgeschlossen. Dabei findet das absolute Highlight in Krieschow statt.

Der noch ungeschlagene Spitzenreiter der Liga, die U23 vom VfB Krieschow, empfängt den Tabellenzweiten, den SV Lausitz Forst, der seit acht Spielen ungeschlagen ist. Der Gastgeber hat noch eine Rechnung mit den Neißestädtern offen, verloren sie doch in der Vorsaison beide Spiele gegen die Neißestädter. Dabei tut die 2:3 Heimniederlage vom 29.Spieltag noch heute weh. Dieses wollen sie korrigieren. Sieht man sich den derzeitigen Tabellenstand an, so hat der Gastgeber zwölf Tore mehr geschossen. Bei den Gegentoren gibt es nur ein Tor Unterschied (14 vs. 15). Ein Spiel auf Augenhöhe. Wer findet sein Spiel zuerst und kann es dem Gegner aufzwingen? Natürlich sollte der Heimvorteil ein Vorteil sein. Doch die Neißestädter haben es in der Vorsaison vorgemacht, wie dieser Nimbus geknackt werden kann. Bei einem eventuellen Sieg der U23 würden diese ihren Punktevorsprung gegenüber den Gästen auf fünf ausbauen. Bei einem Sieg der Neißestädter könnten sie erstmals in der Saison die Tabellenführung übernehmen.
Mein Tipp: Erfolg für die U23 vom VfB Krieschow.

Die SG Groß Gaglow muss zum Aufsteiger in den Spreewald fahren, zur SG Burg, die bisher überraschend gut im Oberhaus des Fußballkreises Niederlausitz mitspielt. Die Gäste ringen zurzeit um ihre Form. Es läuft nicht so wie gewohnt. Der Gastgeber hat in der Vorwoche in Sielow seine dritte Saisonniederlage hinnehmen müssen. Eine interessante Konstellation. Die Tagesform muss hier mitentscheiden über die Punktvergabe.
Mein Tipp: Erfolg für die SG Groß Gaglow.

Die Spielgemeinschaft Dissenchen/Haasow hat den FSV Viktoria 1897 Cottbus zu Gast. In der Vorsaison gab es in beiden Spielen deftige Niederlagen für die Spielgemeinschaft. Die Gäste zählen mit zu den Meisterschaftsfavoriten. Um weiterhin im Meisterschaftsgeschehen mitzuwirken, zählt nur ein Sieg. Gelingt dem Gastgeber die Überraschung und fährt den vierten Saisonsieg ein?
Mein Tipp: Erfolg für den FSV Viktoria Cottbus.

Zum Tabellennachbarschaftsduell kommt es in Kausche. Die heimische Sportgemeinschaft hat den SV Motor Cottbus zu Gast. Die Gäste müssen sich gegenüber der Vorwoche mächtig steigern, um in Kausche zu punkten. Wenn der Gastgeber ähnlich spielt wie in der Vorwoche beim Aufsteiger TSV Cottbus/Kiekebusch, dann ist ein Dreier möglich. In der Vorsaison gewann der Gastgeber an gleicher Stelle mit 3:1. Können die Gäste dagegenhalten und ebenfalls punkten?
Mein Tipp: Erfolg für die SG Kausche.

Die genesende Spielgemeinschaft Briesen/Dissen muss nach Schorbus reisen. Im Vorjahr gewannen die Gäste beide Vergleiche gegeneinander. Schorbus mit drei Niederlagen in Folge muss punkten, um nicht weiter abzudriften. Die Gäste haben ansteigende Form im Spiel gegen Krieschow nachgewiesen. Bei ähnlicher Verfassung ist ein Erfolg möglich.
Mein Tipp: Erfolg für die Spielgemeinschaft Briesen/Dissen.

Nach dem klaren Sieg in der Vorwoche gegen Schorbus, reist der SV Einheit Drebkau als Favorit zur Reserve vom Kolkwitzer SV 1896. Gelingt dem Schlusslicht der Tabelle der zweite Saisonsieg?
Mein Tipp: Erfolg für den SV Einheit Drebkau.

Die SG Sielow muss zum zweiten Mal in Folge gegen einen Aufsteiger spielen. Dieses Mal ist es die SG Blau-Weiß Klein Gaglow, die ihren dritten Saisonsieg hinterherlaufen. Ein entscheidendes Spiel. Denn sollte der Aufsteiger verlieren, bleibt er vorerst im Tabellenkeller, sprich in der Gefahrenzone. Die Gäste, nach dem knappen Sieg in der Vorwoche gegen Burg, benötigen ebenfalls den Dreier, um den Anschluss an das Mittelfeld nicht zu verlieren.
Mein Tipp: Erfolg für die SG Sielow.

Zum direkten Kellerderby kommt es in Guhrow. Der SV 1912 Guhrow hat den Aufsteiger, die Spielgemeinschaft TSV Cottbus/Kiekebusch, zu Gast. Auch ein wegweisendes Spiel für beide Vereine. Denn der Verlierer dieses Spieles bleibt dann für einige Zeit im Tabellenkeller sitzen. Kann der Gastgeber seine Routine in die Waagschale werfen und dieses wichtige Spiel für sich entscheiden?
Mein Tipp: Erfolg für den SV 1912 Guhrow.

Am Reformationstag (31.10.2019) finden zwei Nachholspiele vom 2. und vom 7.Spieltag statt.

Zum Kellerderby kommt es in Briesen. Die Spielgemeinschaft Briesen/Dissen hat den Aufsteiger, die Spielgemeinschaft TSV Cottbus/Kiekebusch, zu Gast. Das Spiel vom 2.Spieltag ist ein so genanntes Sechs-Punkte-Spiel, denn der Verlierer bleibt vorerst im Tabellenkeller. Der Sieger findet Anschluss an das untere Mittelfeld. Der Gastgeber ist wieder im Kommen. Wenn sie auch in der Vorwoche gegen den Spitzenreiter der Liga, der U23 vom VfB Krieschow, knapp verloren haben, ist doch eine spielerische Verbesserung festzustellen. Hinzu kommt der Heimvorteil, den sie in diesem Spiel nutzen wollen, um die drei Punkte daheim zu belassen. Die Gäste haben aus den letzten vier Spielen nur drei von zwölf möglichen Punkten einfahren können. Können sie eine Überraschung landen? Mit Björn Schneller haben sie einen Knipser in ihren Reihen, der für manches Tor gut ist.
Mein Tipp: Erfolg für die Spielgemeinschaft Briesen/Dissen.

Der Meisterschaftsmitfavorit, die SG Groß Gaglow, muss zur Spielgemeinschaft Dissenchen/Haasow reisen, die in den letzten beiden Spielen eine spielerische Steigerung nachweisen konnte. Die Gäste hatten in der Vorwoche gegen den SV 1912 Guhrow arge Probleme und zitterten sich zum kappen Sieg. War es nur eine „Eintagsfliege“? Oder deutete sich ein „Tief“ an? Der Gastgeber, auf Platz 10 liegend, benötigt die drei Punkte, um weiter im Mittelfeld vorzustoßen. Wer hat die besseren Nerven und findet zuerst zu seinem Spiel?
Mein Tipp: Erfolg für die SG Groß Gaglow.

Joachim Rohde

Rückblick 9.Spieltag Kreisoberliga FK Niederlausitz 2019/2020

Hallo Fußballfreunde!

Die vier an der Spitze stehenden Vereine vergrößerten ihren Vorsprung gegenüber der Verfolgern. Krieschow gewann knapp in Briesen. Lausitz Forst hatte Mühe gegen den Aufsteiger Klein Gaglow und gewann knapp. Der FSV Viktoria Cottbus ließ gegen den Tabellenletzten nichts anbrennen und gewann erwartungsgemäß. Groß Gaglow quälte sich zum knappen Sieg gegen Guhrow. Der gut gestartete Aufsteiger, die SG Burg/Spreewald, verlor beim Traditionsverein SG Sielow. Mit einem Unentschieden trennten sich Saspow und die Spielgemeinschaft Dissenchen/Haasow. Das Drebkauer Amtsderby zwischen dem SV Einheit Drebkau und der SG Blau-Weiß Schorbus entschieden die Gastgeber für sich. Die SG Kausche gewann beim Aufsteiger, der Spielgemeinschaft TSV Cottbus/Kiekebusch. Zu den Spielen:

In Drebkau kam es zu einem hoch brisanten Spiel. Nach der vorwöchentlichen Klatsche beim Meisterschaftsmitfavoriten, der U23 vom VfB Krieschow, war der heimische Sportverein Einheit im Spiel gegen die SG Blau-Weiß Schorbus auf Wiedergutmachung aus. Aber auch die Gäste waren im Zugzwang. Hatten sie doch zuvor zwei Niederlagen in Folge hinnehmen müssen. Die Konstellation vor dem Spiel war klar, jeder benötigte den Dreier. So entsprechend legten die Gäste auch wie die Feuerwehr los und hatten schon nach drei Spielminuten durch Andreas Böhm die erste große Möglichkeit, als er eine Flanke vor das Tor des Gastgebers schoss, die so viel wucht hatte, das Andy Branig im Hechtflug diesen Ball unschädlich machte. Fast im direkten Gegenzug prüfte Dennis Wietasch Schlussmann M. Jenzewski. Danach übernahm Drebkau das Spielgeschehen in ihre Hände. In der 12.Spielminute klingelte es das erste Mal bei den Gästen. Eine Flanke von der rechten Seite konnte Manuel Rehn annehmen und den Ball zur 1:0 Führung verwandeln. Sichtlich davon beeindruckt waren die Gäste. So hatten sie es sich nicht vorgestellt. Denn schon sechs Minuten später war es erneut Manuel Rehn, der das 2:0 vor den Füßen hatte, doch sein Schuss ging knapp am Tor vorbei. Drebkau blieb weiterhin am Drücker. In der 21. Spielminmute dann das 2:0. Nach einem krassen Torwartfehler kam Stefan Schicktanz mit dem Kopf an den Ball und netzte ihn ein. Die Gäste mussten sich neu orientieren und kamen zu ihrer ersten nennenswerten Möglichkeit in der 27.Spielminute, als nach einem Eckball, getreten von Nico Bartelt, diesen Ghaith Naghmouchi volley auf das Tor schoß, doch der Ball ging knapp vorbei. Jetzt hatten die Gäste ihre Phase, wo sie dem Anschlusstreffer sehr nahe kamen. Denn erneut war es Naghmouchi, der mit einem saftigen Schuss Branig zu einer Flugparade zwang. Um es vorweg zu nehmen, Andy Branig bekam vom Chronisten die Spreewaldkicker-Note 1, was er im weiteren Verlauf des Spieles mehrmals mit hervorragenden Leistungen bestätigte. Vier Minuten nach dieser Szene war es Routinier Marcel Kuba, der fünf Meter vor dem Tor an Branig scheiterte, der mit einer hervorragenden Parade reagierte. Dann ein Freistoß für die Gäste (37.) der aus 18 Meter, aus halbrechter Position von Nico Bartelt getreten, für Gefahr sorgte. Drei Minuten später, als nach einem Eckball Maximilian Hußner eine Riesenchance vergab. Fast im direkten Gegenzug die Entscheidung in diesem Spiel. Eine weite Flanke von der rechten Seite kam auf den langen Pfosten. Hier stand Stefan Schicktanz goldrichtig und er mit der Hacke das 3:0 erzielte. Das Tor des Tages, ein Tor für die ARD-Sportschau. Gleich nach dem Wiederanpfiff zur zweiten Spielhälfte drängten die Gäste auf den Anschlusstreffer. Möglichkeiten hatten sie dazu in der 47. und 50.Spielminute. Zuerst musste Branig einen Kopfball aus Nahdistanz parieren. Dann folgte der gerade eingewechselte Neuzugang Robin Domhardt, der ebenfalls aus Nahdistanz an Branig scheiterte. In der 56.Spielminute ließ Maximilian Hußner einen 30 Meter Hammer vom „Stapel“ den, wer sollte es an diesem Tage weiter sein, Branig zur Ecke abwehren konnte. Von diesem Druck befreite sich der Gastgeber und kam noch zu einigen Chancen. So in der 68.Spielminute, als Jenzewski mit einer Fußparade einen höheren Rückstand verhinderte. Oder in der 70.Minute, als Manuel Rehn den eingewechselten Markus Richte in Position brachte, der aber vergab. In der Schlussphase des Spieles ein Hin und Her. Hierbei hatten die Gäste die besseren Möglichkeiten. Praktisch mit dem Schlusspfiff kamen die Gäste durch Marcel Kube zum nicht unverdienten Anschlusstreffer, als er einen abgefälschten Ball zum 3:1 verwandelte. Drebkau mit diesem Sieg von Platz 10 auf Platz 9 gerutscht. Schorbus nach der dritten Pleite in Folge nun auf Platz 8.

Der Mitfavorit der Meisterschaft, die SG Groß Gaglow, hatte den auf einen Abstiegsplatz befindlichen SV 1912 Guhrow zu Gast. Um es vorweg zunehmen, der Gastgeber hatte acht Spieler zu ersetzen und das merkte man ihren Spiel an. So entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe. Doch im ersten Spielabschnitt fanden beide Vereine nicht das Tor. Nach gut einer Stunde Spielzeit (67.) ging der Gastgeber nach einem Freitstoß von Paul Reimer mit 1:0 in Führung. Zu erwähnen wäre, der Gastgeber hatte in diesem Spiel nicht einen Eckball erspielen können. Dagegen die Gäste, die sieben Mal dies schafften. Auch dies war ein Zeichen, wie es um die SG Groß Gaglow in diesem Spiel stand. In den Schlussminuten fielen dann noch zwei Tore. Zuerst gelang dem Gastgeber nach einem Foulspiel mit einem Freistoß durch Manuel Böckle das alles entscheidende 2:0 und in der Nachspielzeit (90+3) gelang den Gästen der 2:1 Anschlusstreffer. Für Gaglow ein Arbeits-, ja Kampfsieg. Man muss sich lange zurückerinnern, um ähnliches bei dem Gastgeber erlebt zu haben. Mit diesem Erfolg behalten sie sich die Chance weiterhin vorn mitzuspielen, Platz 4. Guhrow weiterhin auf einen Abstiegsplatz, Platz 15.

Der FSV Viktoria 1897 hatte einige Mühe den Tabellenletzten, die Reserve vom Kolkwitzer SV 1896, zu schlagen. Gegen eine dicht gestaffelte Abwehr fanden sie lange Zeit keine Mittel um diese aufzureißen. Chancen die herausgearbeitet wurden, wurden unkonzentriert vergeben. Dabei hatte Richard Lampel ein, zwei gute Gelegenheiten, die er aber leichtfertig vergab. Dann, innerhalb von vier Spielminuten, fielen drei Tore. In der 34. Spielminute gelang nach mehreren Versuchen durch Richard Lampel das 1:0. Doch die Freude über dieses Tor währte nicht lange, denn die Gäste kamen nach einem Abwehrfehler durch Ralf Gottwald zum 1:1 Ausgleich. Fast im direkten Gegenzug die erneute Führung für Viktoria. Aus dem Gewühl heraus war es Stefan Götz, der das 2:1 machte. Auch im zweiten Abschnitt bemüht sich Viktoria um weitere Tore. Doch eines sollte nur noch gelingen. Erneut war es Richard Lampel, der nach einem Eckball diesen mit dem Kopf in die Maschen setzte zum 3:1. Dieser Vorsprung stand in der Folgezeit nie in Gefahr. Am Ende ein hoch verdienter Sieg. Viktoria verbleibt auf Platz 4. Kolkwitz weiterhin Schlusslicht der Tabelle.

Der SV Lausitz Forst hatte sein drittes Spiel in Folge zu Hause zu bestreiten und diesen Heimvorteil sollten sie auch dieses Mal wieder nutzen. Dabei kam ihnen entgegen, dass die Gäste mit einer Rumpfelf antraten und sich erst in der 17.Spielminute komplettieren konnten. Auch beim Gastgeber fehlten Spielführer Jonny Kerb und Markus Gebauer. Gleich nach dem Anpfiff zur hatten die Neißestädter die Möglichkeit in Führung zu gehen, als ein Pass von Spielführer Marvin Hartel zu Marcus Dörry kam und dessen Schuss aber Gästekeeper Weindok mit einer Fußabwehr parierte. Die Gäste versteckten sich nicht und versuchten ihr Heil mit langen Pässen aus der Abwehr heraus zum Torerfolg zu kommen. So ein Pass kam in der 9.Spielminute zu Abod Jasem, der diese Riesenmöglichkeit nicht nutzen konnte. Den Neißestädter fehlte das schnelle Umkehrspiel. Zu langsam wurde in der Offensive agiert. In der 27.Spielminute dann das 1:0 für den Gastgeber. Nach einer Flanke von Julien Lohse konnte Maik Warko den Ball sicher verwandeln. Er war es auch, der in der 57.Spielminute auf 2:0 erhöhen konnte. Eine Flanke von der rechten Seite konnten die Gäste nur klären in dem der Ball direkt vor den Füßen von Warko kam und dieser ungehindert verwandeln konnte. Im weitern Verlauf ließen die Gastgeber mehrere Chancen aus, um das Ergebnis weiter auszubauen. Vier Minuten vor Ultimo dann der Anschlusstreffer der Gäste. Nach einen Abwehrfehler kam Angelo Weber an den Ball, umkurvte Keeper Engelhardt und wurde von diesen im 16er zu Fall gebracht. Den fälligen Strafstoß verwandelte Martin Pötzsch zum 2:1. Die Neißestädter weiterhin auf Platz 2. Klein Gaglow auf Platz 14.

Die SG Sielow stand nach zwei Niederlagen in Folge im Zugzwang im Spiel gegen den Aufsteiger SG Burg/Spreewald. Vom Anpfiff an entwickelte sich ein ausgesprochenes Kampfspiel, indem sich der Aufsteiger nicht verstecken musste. Nennenswerte Chancen sprangen aber dabei nicht raus. Aber auch der Gastgeber „glänzte“ beim auslassen von Chancen. So ging es torlos in die Halbzeitpause. Gleich nach der Pause (47.) wurde Michael Krautzig im 16er gefoult. Den fälligen Strafstoß verwandelte Maik Watzke zur 1:0 Führung. Danach hatte der Torschütze noch ein, zwei Möglichkeiten das Ergebnis weiter auszubauen. Nach wiederholtem Foulspiel reduzierte sich der Gastgeber. Routinier Jörg Gabbert sah in der 79.Spielminute die Ampelkarte. Nun in Überzahl spielend, gelang den Spreewäldern daraus kein Kapital zu schlagen. In der 80.Spielminute traf Michael Krautzig nur die Querlatte des gegnerischen Tores. Das hätte das 2:0 sein können. In der dreiminütigen Nachspielzeit sah auch Schlussmann Martin Weise vom Gastgeber Gelb/Rot. Am Ende ein Spiel, welches man schnell vergessen sollte. Sielow hat durch diesen Sieg Platz 14 verlassen und ist auf Platz 11 vorgerückt. Der Aufsteiger aus dem Spreewald verbleibt auf Platz 5!

Der zweite Aufsteiger, die Spielgemeinschaft TSV Cottbus/Kiekebusch, wollte im Spiel gegen die SG Kausche seinen zweiten Saisonsieg einfahren, doch daraus wurde nichts. Die Gäste bestimmten das Spiel, welches besonders von Marcel Hinz getragen wurde, der nach langer Verletzungspause (Kreuzbandriss) wieder im Einsatz war und diesem Spiel das Gepräge gab. Innerhalb von fünf Spielminuten (23., 25., 28.) gelang den Gästen die Vorentscheidung in diesem Spiel. Durch einen groben Torwartfehler ging die SG Kausche in Führung. Schlussmann RicoJensch trudelte der Ball zwischen die Beine ins Tor, 0:1. Diesen Schock nutzen die Gäste und kamen zu zwei gut heraus gespielten Toren. Mit dem 0:2 gelang Hinz ein guter Comeback Einstand. Lukas Kilisch besorgte das 0:3. Die Gäste legten gleich nach dem Wiederanpfiff zur zweiten Spielhälfte (54.) nach, als Denny Tim Trusch für das 0:4 verantwortlich zeichnete. Die Gäste blieben weiter am Drücker. So war das 0:5 in der 69.Spielminute Ausdruck ihrer Überlegenheit. Eine scharfe Eingabe kam vor das Tor, der Ball sprang an das Bein von Niels Schmidt, von wo aus der Ball die Torlinie überschritt, 0:5. Wer nun dachte dass das halbe Dutzend vollgemacht werden würde, der irrte. Plötzlich war der Spielfaden bei den Gästen gerissen. Das nutzte der Aufsteiger und kam in den letzten zehn Spielminuten durch Björn Schneller und Christopher Schöne zu den Anschlusstreffern 1:5 und 2:5. Bruder Leichtsinn wurde zu Recht bestraft. Die Mannschaft widmete diesen Sieg seinem Trainer Peter Wöhler, der an diesem Tage seinen 61.Geburtstag feierte. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH. Kausche verbesserte sich von Platz 8 auf Platz 7. Die Spielgemeinschaft TSV Cottbus/Kiekebusch von Platz 12 auf Platz 13 zurück gefallen.

Die Spielgemeinschaft Briesen/Dissen hatte den Meisterschaftsfavoriten, die U23 vom VfB Krieschow, zu Gast. Wer da annahm, dass die Gäste ähnlich wie in der Vergangenheit auftrumpfen würden und alle zu Boden spielen, der wurde eines Besseren belehrt. Der Gastgeber spielte mit und bewies, dass sie wieder fast ihre bewährte Spielweise gefunden haben. In der 10.Spielminute wurde ihnen ein klarer Handelfmeter vom Unparteiischen verwehrt. Als sich schon alle auf ein torloses Unentschieden zur Pause einstellen wollten, pfiff der Unparteiische Strafstoß für die Gäste, den Chris Hnyk sicher zur 0:1 Führung verwandelte. Der Gastgeber haderte hier bei dieser Entscheidung mit dem Unparteiischen. Gleich nach der Pause (51.) konnte Danny Kobelt auf 0:2 erhöhen, als er einen verlorenen Ball des Gastgebers aufnahm und verwandelte. Hoffnung keimte bei der Spielgemeinschaft auf, als Marko Böttcher fast im direkten Gegenzug das 1:2 erzielte. Erneut war es Danny Kobelt, der in der 71.Spielminute den alten Abstand wieder herstellte, 1:3. Briesen gab nicht auf und warf alles nach vorn. Sie wurden mit dem 2:3 belohnt, als aus einer Spielertraube heraus Christian Rinza aus Nahdistanz einnetzen konnte. Die Chance zum Ausgleich war in der Schlussminute noch möglich, als ein Freistoß zu Christian Rinza kam und er mit dem Kopf knapp scheiterte. Das war die beste Tagesleistung seit langer Zeit vom Gastgeber auf die es sich lohnt weiter aufzubauen. Durch diese Niederlage sind sie von Platz 11 auf Platz 12 zurückgefallen. Krieschow weiterhin ungeschlagen Tabellenführer.

Ein Spiel auf Augenhöhe erlebten in Saspow die Zuschauer bei richtigem Herbstwetter zwischen dem SV Motor Cottbus-Saspow und der Spielgemeinschaft Dissenchen/Haasow. Der Gastgeber, nach zwei Siegen in Folge, wollte auch dieses Heimspiel für sich entscheiden. Auch die Gäste wollten dem vorwöchentlichen Heimsieg einen weiteren folgen lassen. So traten sie auch entsprechend auf und hatten ihre erste gute Möglichkeit in der 12.Spielminute nach einem Solo von Daniel Lehmann, welcher zur Ecke abgewehrt werden konnte. In der Folgeminute musste eigentlich das 0:1 fallen, als Michel Schröder den Ball am langen Pfosten knapp ins Aus beförderte. Fast im direkten Gegenzug dann das 1:0 für den Gastgeber. Der Ball wurde schnell nach vorn gespielt, wo ihn Ben Kobsda von der rechten Seite aus vor das Tor spielte. Hier stand Oliver Matschke goldrichtig und verwandelte sicher. Die Gäste antworteten mit einer Daueroffensive mit einigen guten Möglichkeiten. So in der 25.Spielminute, als nach einem Eckball Spielführer Toni Pilny an Schlussmann Ronny Hannusch scheitere. Oder in der 30.Spielminute, als Pilny Christian Schäfer in Szene setzte. Schon hier musste der Ausgleich fallen. Der Ausgleich lag zu diesem Zeitpunkt in der Luft. Sapow fand keine Mittel die Gäste energisch entgegenzutreten. In der 37.Spielminute war es dann so weit. Ein langer Ball von der rechten Seite kam in den Strafraum. Hier sprang Michel Schröder am höchsten und gab mit dem Kopf dem Ball eine andere Richtung, 1:1. Die Gäste waren weiter am Drücker. In der 40.Spielminute führte ein 35 Meter Freistoß fast zum 1:2. Im direkten Gegenzug dann der Gastgeber, der ebenfalls mit einem Freistoß von Spielführer Jochen Knauer die Chance hatte die erneute Führung zu erzielen. Mit diesem 1:1 Unentschieden ging es in die Pause. Im zweiten Spielabschnitt häuften sich die Abspielfehler beim Gastgeber oder es wurden die Bälle zu leichtfertig vergeben, in dem die Bälle zu weit vom Fuß sprangen und damit den Gegner immer wieder zum Ballbesitz brachten. Nach gut einer Stunde Spielzeit war es Ole Jannes Knuth, der den Ball nur knapp über das Tor der Gäste schoss. Dann die 72. Spielminute: Ein Freistoß kam vor das Tor der Gäste, Sanny Haupt konnte diesen mit dem Kopf in die Maschen setzen, 2:1. Doch die Freude über diese erneute Führung währte nicht lange. Denn schon vier Minuten später gelang den Gästen per Strafstoß der 2:2 Ausgleich. Was war geschehen? Schlussmann Ronny Hannusch tendelte mit dem Ball ohne Not und ließ sich viel Zeit dabei. Daniel Lehmann lief auf den Schlussmann zu, gewann den Ball und wurde dann von Hannusch im 16er gefoult. Der Pfiff kam sofort, Strafstoß. Den verwandelte David Bär zum 2:2 Unentschieden. Der Ball sprang gegen den linken Innenpfosten und von dort in das Tor. Ein vermeidbares Tor. Danach suchten die Gäste die Entscheidung. Saspow konnte dieses Unentschieden über die Zeit bringen. Am Ende ein schmeichelhaftes Unentschieden für den Gastgeber, die trotz der zwei verschenkten Punkte Platz 6 belegen. Dissenchen/Haasow hält Platz 10 fest.

Joachim Rohde

Vorschau 9.Spieltag Kreisoberliga FK Niederlausitz 2019/2020

Hallo Fußballfreunde!

Alle Favoriten haben am 9.Spieltag lösbare Aufgaben zu bewältigen.

So muss der noch ungeschlagene Spitzenreiter der Liga, die U23 vom VfB Krieschow, zur Spielgemeinschaft Briesen/Dissen reisen. Der Gastgeber hat nach zwei Siegen in Folge und dem neuen Spielertrainer scheinbar in die Spur gefunden. Ob aber der souveräne Ligaprimus zu bewältigen ist, das scheint doch in den Sternen zu stehen. Zu souverän trat dieser in den letzten Spielen und im Pokal auf. Hinzu kommt, dass er seine tadellose Bilanz nicht gefährden will. Alles andere als ein Erfolg für die Gäste wäre die Überraschung an diesem Spieltag.
Mein Tipp: Erfolg für die U23 vom VfB Krieschow.

Der SV Lausitz Forst hat sich mit dem Aufsteiger SG Blau-Weiß Klein Gaglow auseinanderzusetzen, die in der Vorwoche zu Hause gegen Briesen gerade so ein zweistelliges Ergebnis noch abwenden konnten. Der Gastgeber war im siebenten Spiel in Folge erfolgreich, so dass vom Papier her alles klar sein sollte. Die Neißestädter werden sich nicht überraschen lassen, zu mal bei den Gästen einiges im Argen ist.
Mein Tipp: Erfolg für den SV Lausitz Forst.

Die SG Groß Gaglow ist wieder im Kommen. Sie haben ihre spielerische Klasse in der Vorwoche in Kausche hervorragend unter Beweis gestellt. Die Gäste, zurzeit auf einen Abstiegsplatz liegend, werden alles versuchen, zumindest einen Punkt zu erkämpfen. Ob es gelingt? In der Vorsaison verloren sie beide Spiel gegen den Gastgeber.
Mein Tipp: Erfolg für die SG Groß Gaglow.

Nach dem Sieg in der Vorwoche in Schorbus sollte Viktoria Cottbus an diesem Wochenende gegen das Schlusslicht der Tabelle, der Reserve vom Kolkwitzer SV 1896, der klare Favorit sein. Die spielerische Leistung in der Vorwoche zu Hause gegen Saspow war zu bescheiden, um Viktoria ernsthaft zu gefährden. In der Vorsaison mussten beide Spiele an Viktoria abgegeben werden.
Mein Tipp: Erfolg für den FSV Viktoria 1897 Cottbus.

Der gut gestartete Aufsteiger aus Burg muss zum angeschlagenen Traditionsverein SG Sielow antreten. Der Gastgeber steckt in der Bredouille. Zwei Siege stehen zurzeit nur auf der Habenseite. Das soll geändert werden. Doch die Gäste konnten mehrmals nachweisen, dass sie in der Kreisoberliga angekommen sind. Fünf Siege und ein Unentschieden sind die Ausbeute ihrer acht Spiele. Das sind 16 Punkte!
Mein Tipp: Erfolg für die SG Burg /Spreewald.

Zu einem interessanten Spiel kommt es in Saspow. Die heimische Motor-Elf hat die Spielgemeinschaft Dissenchen/Haasow zu Gast, die sie in der Vorsaison in beiden Spielen besiegen konnten. Beide Vereine zählten zu den Siegern der Vorwoche. Kann die Spielgemeinschaft das kleine Hoch des Gastgeber mit einem Sieg unterbrechen? Der Gastgeber ist aus den letzten Spielen spielerisch gestärkt hervorgegangen. Sie werden ihren Heinvorteil nutzen wollen, um mit einem Sieg ihre gute Tabellenposition zu stärken.
Mein Tipp: Erfolg für den SV Motor Cottbus-Saspow.

Zum Drebkauer Amtsderby kommt es in Drebkau. Der SV Einheit hat die SG Blau-Weiß Schorbus zu Gast. Beide Vereine zählten zu den Verlierern der Vorwoche. Dabei erlitt der Gastgeber eine deftige Auswärtsniederlage beim Spitzenreiter Krieschow. Drebkau benötigt die drei Punkte, um aus der Gefahrenzone zu kommen. Die Gäste könnten ihren guten Mittelfeldplatz behaupten. In der Vorsaison gewannen die Gäste beide Begegnungen gegeneinander. Drebkau will dieses ändern.
Mein Tipp: Erfolg für den SV Einheit Drebkau

Der Aufsteiger TSV Cottbus/Kiekebusch muss sich mit der SG Kausche auseinander setzen. Beide Vereine konnten bisher noch nicht überzeugen. Ein Spiel auf Augenhöhe. Wer gewinnt, bleibt im Mittelfeld der Tabelle. Die Tagesform sollte entscheiden.
Mein Tipp: Erfolg für die SG Kausche.

Joachim Rohde

Rückblick 8.Spieltag Kreisoberliga FK Niederlausitz 2019/2020

Hallo Fußballfreunde!

Zum zweiten Mal wurde in dieser Saison die 40 Tore Grenze überschritten. 42 an der Zahl! Das ergibt einen Schnitt pro Spiel von 5,25 Toren.

Marcus Dörry wartete mit einem echtem Hattrick auf, im Spiel gegen die SG Sielow. Auch der Torschützenbeste der Vorsaison, Christian Rinza, von der Spielgemeinschaft Briesen/Dissen, schoß wieder Tore, auch ihm gelangen drei Tore, aber kein Hattrick. Zu ihnen gesellt sich noch Danny Kobel von der U23 vom VfB Krieschow, der ebenfalls drei Mal traf.

Der Spitzenreiter der Liga, die U23 vom VfB Krieschow, deklassierte den SV Einheit Drebkau und festigt die Spitzenposition. Die Verfolger, SV Lausitz Forst, SG Groß Gaglow und FSV Viktoria 1897 Cottbus, gewannen ebenfalls ihre Spiele und bleiben dem Spitzenreiter auf den Fersen.

Motor Saspow gelang ein wichtiger Sieg bei der Reserve vom Kolkwitzer SV 1896. Auch die beiden Spielgemeinschaften, Briesen/Dissen und Dissenchen/Haasow, gewannen ebenfalls drei ganz wichtige Punkte. Der Aufsteiger SG Burg/Spreewald schlug in einem ausgeglichenen Spiel den SV1912 Guhrow etwas zu hoch. Die beiden anderen Aufsteiger, die Spielgemeinschaft TSV Cottbus/Kiekebusch und die SG Blau-Weiß Klein Gaglow, mussten mächtig Lehrgeld zahlen und verloren hoch ihre Spiele. Zu den Spielen:

Die SG Groß Gaglow, mit zu den Meisterschaftsfavoriten zählend, musste stark ersatzgeschwächt zur SG Kausche reisen, um zu versuchen, ihren sechsten Saisonsieg einzufahren, nach dem in der Vorsaison beide Spiele gegeneinander Unentschieden ausgegangen waren. Trotz dieses Handicaps bestimmten sie vom Anpfiff an das Spielgeschehen. Dazu spielte ihnen auch das frühe Führungstor in die Karten. In der 5.Spielminute wurde ein Freistoß aus linker Position geschlagen, Sven Jordan schraubte sich am höchsten und nickte mit dem Kopf den Ball in die Maschen zum 0:1 ein. Sechzig Sekunden später fast das 0:2, als Manuel Böckle mit einem 30 Meter Hinterhaltschuss Kausche in Verlegenheit brachte. Kurz danach noch einmal Sven Jordan, der den Ball knapp über die Torlatte des gegnerischen Tores köpfte. Der Gastgeber hatte seine erste nennenswerte Möglichkeit in der 12.Spielminute, als Christian Friedrich das Tor knapp verfehlte. Danach fast nur noch ein Spiel auf ein Tor. Chancen über Chancen wurden fahrlässig vergeben. Schon hier merkte man nicht das Fehlen von Chilla, Jugert, Manhardt, L. Böckle etc. Der Gastgeber kam nur durch Standartsituationen oder Einzelleistungen zu möglichen Chancen. In den letzten fünf Spielminuten der ersten Spielhälfte das unerklärliche Nachlassen der Gäste. welches hätte vom Gastgeber bestraft werden müssen. Plötzlich hatten sie einige Hochkaräter, die den Ausgleich bringen müssen. Dabei hatte Christian Friedrich mit einem Hammerschuss aus 30 Meter, aus halbrechter Position, die größte Möglichkeit. Er fand aber seinen Meister in Danny Hübner im Tor der Gäste, der mit einem Hechtsprung in die rechte Ecke flog und den Ball unter Kontrolle brachte. Es sollte nicht unerwähnt bleiben, dass Hübner im ganzen Spiel fast der elfte Feldspieler der Gäste war. Er las das Spiel und schaltet sich mit überlegten Ballpassagen oder Pässen in das Spiel mit ein. Gleich nach der Pause (49.) erneut ein frühes Tor, welches die Vorentscheidung in diesem Spiel war. Eine Dreierkombination zwischen Manuel Böckle, Dennis Hauska und Christoph Donath, der den Abschluss tätigte, 0:2. Dieses löste die innere Spannung bei den Gästen. Fortan lief ihr Spiel, so dass des Öfteren der Gastgeber nur zuschauen konnte. Hinzu kam ein unglückliches Foulspiel im 16er von ihnen an Mathias Krüger. Den fälligen Strafstoß verwandelte der für solche Sachen zuständige Dennis Hauska sicher zum 0:3. Sein sechstes Saisontor. Platz 8 im Ranking. In den Schlussminuten dann noch das 0:4. Der gerade eingewechselte Paul Reimer verwandelte, nach dem er erst sechzig Sekunden auf dem Platz war, einen Pass der von der linken Außenbahn hereingebracht wurde, zum 0:4. Ein Sieg der Gäste, der auch in dieser Höhe völlig in Ordnung geht. Die SG Groß Gaglow verteidigt Platz 3. Die SG Kausche verbleibt auf Platz 8.

Die SG Burg/Spreewald gewann ein Spiel, welches auch ihr Gegner, der SV 1912 Guhrow, hätte gewinnen können. In den neunzig Spielminuten ein Spiel auf Augenhöhe. Die Spreewälder hatten dabei die bessere Chancenverwertung und nutzten sie fast zu einhundert Prozent. Erst kurz vor der Pause (39.) war es Tobias Tornow, der die erste richtige Chance nutzte und die Führung erzielte zum 1:0. Gleich nach der Pause legten sie per Doppelpack (50., 57.) nach und erhöhten durch Matthes Hausten auf 2:0 und Tobias Bubner auf 3:0. Guhrow gab nie auf. Ihr großes Manko an diesem Tage war das nicht nutzen ihrer Möglichkeiten. So kamen die Spreewälder in der 76.Spielminute durch Dennis Richter noch zum 4:0. Guhrow wurde unter Wert geschlagen. Durch diese Niederlage belegen sie wieder einen Abstiegsplatz, Platz 15. Die SG Burg/Spreewald verteidigt Platz 5.

Der noch ungeschlagene Spitzenreiter der Liga, die U23 vom VfB Krieschow, besiegte den SV Einheit Drebkau mühelos. Die Gäste hatten über die gesamten 90 Spielminuten nie eine Chance gehabt, dem Favoriten ernsthaft in Verlegenheit zu bringen. Es war ein Spiel auf ein Tor. Innerhalb von zehn Spielminuten (24, 29., 34.) gelang dem Gastgeber die Vorentscheidung in diesem Spiel. Schon in dieser Phase des Spieles musste der Gastgeber weit aus höher in Führung liegen. Gleich nach der Pause waren es wiederum nur zehn Spielminuten (48, 49.,55., 58.), wo weitere vier Tore erzielt wurden. Bei noch größerer Konzentration lag ein zweistelliges Ergebnis im Bereich des Möglichen. Krieschow II weiterhin an der Spitze der Tabelle. Der SV Einheit Drebkau ist vom neunten Platz auf den zehnten Platz zurückgefallen.

Die SG Blau-Weiß Klein Gaglow erlebte ein Heimdesaster gegen die Spielgemeinschaft Briesen/Dissen. Scheinbar hat der neue Spielertrainer, Randy Gnädig, bei den Gästen gleich den Kern getroffen, woran es in der Vergangenheit gehapert hat. Denn es war schon beeindruckend, wie sie beim Aufsteiger auftraten. Schon nach zehn Spielminuten lag der Ball beim Gastgeber das erste Mal im Netz, als Marcus Noack zum 0:1 einnetzte. Doch vor diesem Rückstand des Gastgebers hatte Angelo Weber die Chance das Führungstor zu markieren, doch allein vor Gästekeeper Daniel Glode vergab er diese Möglichkeit. Nach genau einer Stunde Spielzeit erhöhte Marko Böttcher auf 0:2. Kurz danach noch einmal Angelo Weber, der eine Riesenchance hatte, aber an Daniel Glode im Tor der Gäste wieder scheiterte. Fast mit dem Pausenpfiff erhöhte Goalgetter Christian Rinza zum 0:3. Schon hier war das Spiel für den Aufsteiger verloren. Hoffnung keimte bei ihnen auf, als sie in der 50.Spielminute auf 1:3 verkürzen konnten. Ein scharfer Schuss auf das Tor der Gäste konnte Glode nur prallen lassen. Jasem Abod war zur Stelle und sein Nachschuss ging in das Tor. Die Anwort folgte auf dem Fuße. Mit einem Doppelpack in der 55. und 57.Spielminute erhöhen erneut Marcus Noack und Christian Rinza auf 1:4 bzw. 1:5. Rinza gelang in der 73.Spielminute noch das 1:6 und damit sein drittes Tor an diesem Tage. Dies ist Platz 6 im Ranking, gemeinsam mit Hebler (Krieschow II) und Lohse (SV Lausitz Forst). Das Spiel des Aufsteigers war nun völlig zusammen gebrochen. Ein schwaches Abwehrverhalten und die innere Einstellung fehlten und führten zu einem grottenschlechtem Spiel. In der 77.Spielminute zeigte der Unparteiische für die Spielgemeinschaft auf den Punkt. Was war geschehen? Marco Zahnow hielt einen gegnerischen Spieler im 16er am Trikot fest. Der Pfiff kam sofort. Böttcher verwandelte diesen Strafstoß zum 1:7. Schon zwei Minuten später erhöhten die Gäste durch Dennis Schröter auf 1:8. Zwei Minuten vor Ultimo gelang Claudius Tusche noch das 1:9. Klein Gaglow nun vom 11.Tabellenplatz auf Platz 13 zurückgefallen. Briesen verlässt einen Abstiegsplatz (15) und belegt nun Platz 11!

Einen wichtigen Sieg konnte die Spielgemeinschaft Dissenchen/ Haasow gegen den Aufsteiger, der Spielgemeinschaft TSV Cottbus/Kiekebusch, einfahren, doch am Ende hing er noch am seidenen Faden. In der ersten Spielhälfte waren die Gastgeber die Aktiveren gewesen und bestimmten das Spiel. In der 14.Spielminute spielten die Gäste aber schnell nach vorn. Ein Pass genau in die Schnittstelle des Spieles wurde von Björn Schneller angenommen und der knallte den Ball an die Unterkante des Dissenchener Tores. Von dort sprang der Ball aber wieder in das Spielfeld zurück, Michel Schröder erkämpfte sich diesen Ball und leitete einen direkten Gegenzug ein, den am Ende David Bär zur Führung verwandelt zum 1:0. Schon sechs Minuten später erhöhte Christian Schäfer auf 2:0. Ein 20 Meter Schuss aus dem Halbfeld heraus flog über die Abwehr und dem gegnerischen Schlussmann Reinsberg hinweg ins Tor. Doch schon vier Minuten später gelang den Gästen der 2:1 Anschlusstreffer. Ein Eckball flog auf den zweiten Pfosten, wo Björn Schneller goldrichtig stand und einnetzte. Nach einer halben Stunde Spielzeit erhöhte Maikel Krüger auf 3:1. Als den Gästen schon kurz nach der Pause (55.) der erneute Anschluss gelang, den Stephan Günther erzielte, kam der Gastgeber noch in arge Nöten. In der 70.Spielminute hatte Björn Schneller das 3:3 vor den Füßen, als er allein vor Schlussmann Andreas Rammel auftauchte, aber an diesen scheiterte, der mit einer Glanzparade diesen möglichen Ausgleich verhinderte. Mit viel Glück und Geschick verteidigten sie danach diesen knappen Vorsprung bis zum Schlusspfiff. Die Spielgemeinschaft von Platz 10 auf Platz 9 vorgerückt. Der Aufsteiger verbleibt auf Platz 12.

Der Tabellenletzte, die Reserve vom Kolkwitzer SV 1896, hatte den SV Motor Cottbus-Saspow zu Gast. Wenn sie die so genannte Rote Laterne abgeben wollten, mussten sie die Gäste schlagen. So begannen sie auch ziemlich forsch die Anfangsminuten. Die Gäste hatten einige Probleme in ihren Reihen, welches den Gastgebern in die Karten spielte. In der 3.Spielminute hatte der Gastgeber einen Freistoß, den Sebastian Becker vor das gegnerische Tor schoss. Hier kam Nick Lossack an den Ball und prüfte Ronny Hahnusch im Tor der Gäste. Mit zunehmender Spielzeit wurden die Gäste optisch überlegen. Doch ihrem Spiel fehlte die Genauigkeit, viele Fehlpässe waren die Folge und die Chancenverwertung war gleich Null. Weiterhin wurde zu wenig untereinander gesprochen, so dass sogar Alexander Herzog im barschen Ton seine Mitspieler aufforderte das „Maul“ aufzumachen. Recht hatte er. In der 21.Spielminute dann die Gästeführung. Einen Freistoß von Spielführer Jochen Knauer knallte gegen die Abwehrmauer, Oliver Matschke schnappte sich das Leder und schoss zur Führung ein. Er war es auch, der nach einem Foulspiel im 16er an Ben Kobsda, den fälligen Strafstoß sicher zum 0:2 verwandelte. Danach überboten sich die Gäste mit dem Auslassen von Riesenmöglichkeiten. Hier in dieser Phase des Spieles mussten weitere Tore fallen. So gelang fast mit dem Halbzeitpfiff Ole Jannes Knuth das längst fällige 0:3, als er nach Vorlage von Ben Kobsda herrlich frei gespielt wurde. Vom Gastgeber kam kaum noch etwas. So mussten logischer Weise weitere Tore fallen. Alexander Herzog und Spielführer Jochen Knauer erhöhten in der 76. und 87.Spielminute auf 0:4 bzw. 0:5. Saspow von Platz 7 auf Platz 6 vorgerückt. Kolkwitz weiterhin Schlusslicht der Tabelle.

Das Spitzenspiel des 8. Spieltages fand in Schorbus statt. Der Gastgeber hatte Ohnsorg, Frömming und Böhme zu ersetzen. Die Anfangsminuten gehörten dem Gastgeber, der gleich in der 2.Spielminute, nach einem Eckball, die Chance hatte in Führung zugehen. Sechs Minuten später prüfte Paul Kobus Gästeschlussmann Florian Behrendt, der mit einer Glanzparade einen Rückstand verhinderte. Der zeichnete sch in den Folgeminuten ab. Viktoria stand völlig neben sich. Nichts lief richtig zusammen. Fehlpässe, verlorene Zweikämpfe und Ungenauigkeiten führten zur optischen Überlegenheit des Gastgebers. Prompt fiel auch die 1:0 Führung für Schorbus. Marcel Kuba gab die Vorlage für Nico Bartels der vollendete. In der Folgezeit ergaben sich einige gute Chancen für den Gastgeber das Ergebnis weiter auszubauen. So in der 19.Minute, als Ghaith Naghmouchi mutterseelenallein vor Schlussmann Behrendt auftauchte, aber an diesen scheiterte. Danach hatten Bartelt und Tischer die Möglichkeit zu erhöhen, aber auch sie vergaben kläglich ( 25., 28.). So ging es mit diesen knappen 1:0 in die Halbzeitpause. Erwähnenswert, das in der 34.Spielminute Schiedsrichter Lönnig aufgrund einer Verletzung das Spiel beenden musste. Dafür Assistent Michael Klose das Spiel weiter leitete. Ab der 45.Spielminute stand dann Sportkamerad Trabant für den verletzten Lönnig an der Seitenlinie. Gute Besserung! Als den Gästen gleich nach der Pause (49.) der Ausgleich gelang, nach Vorlage von Lars Marten Arlt verwandelt Niklas Kiesow zum 1:1, kam die große Zeit der Viktoria. Jetzt lief ihr Spiel wie in gewohnter Weise. Der Ball lief jetzt in ihren Reihen und es häuften sich nun die Einschussmöglichkeiten. Eine davon in der 60.Spielminute, als Lampel kurz hinter der Mittellinie an den Ball kam, auf das gegnerische Tor stürmte und überlegt einschoss zum 1:2. Was dann kam, war zum „Haare“ raufen. So tauchten fast im Minutentakt Arlt, Kiesow, Lampel allein vor Schlussmann Jenzewski auf, an diesem aber immer wieder kläglich scheiterten. Er war praktisch der elfte Feldspieler beim Gastgeber, der weit vor dem Tor seine Mannschaft immer wieder in Szene setzte und gut parierte. Eine „Spreewaldnote 1“ war diese spielerische Leistung. Nach dem Viktoria praktisch gegen eine Wand lief, kamen die Gastgeber in der 77. und 79.Spielminute zu Möglichkeiten, die den Ausgleich hätte bringen müssen. So scheiterte der eingewechselte Robert Krause und Christian Tischer, die ebenfalls allein auf den Schlussmann Behrendt stürmten, aber dann Nerven zeigten. Am Ende ein Arbeitssieg für Viktoria, der sie weiterhin in die Spitzengruppe belässt, weiterhin Platz 4. Schorbus von Platz 6 auf Platz 7 zurückgefallen.

In der Neißestadt wollte der SV Lausitz Forst seine Erfolgsserie fortsetzen. Mit der SG Sielow kam ein Verein nach Forst, der mächtig unter Druck stand. Sie befinden sich in der Gefahrenzone, mit nur sechs Punkten auf der Habenseite. Ein Punktgewinn musste also her, um aus dieser Zone herauszukommen. So verlief die erste Viertelstunde sehr ausgeglichen. Ein gegenseitiges Abtasten war die Folge. Erst ein Fernschuss von Domenik Patsch weckte das Spiel der Neißestädter. Wenig später (14.) musste der Gästeschlussmann Lauck einen Schuss von Marcus Dörry parieren. Maik Warko war zur Stelle und netzte ein. Marcin Piech hatte in der 30.Spielminute das 2:0 vor den Füßen, doch sein Fernschuss machte Lauck im Kasten der Gäste unschädlich. Dann die erste Chance der Gäste. Ein Freistoß konnte Engelhardt im Tor des Gastgebers gerade noch so parieren. Innerhalb von sechs Spielminuten (39., 41. und 44.) entschieden die Neißestädter das Spiel. Hier gelang Marcus Dörry ein echter Hattrick zum 2:0, 3:0 und 4:0. Gleich zu Beginn der zweiten Spielhälfte hatte der SV Lausitz die Möglichkeit durch den dreifachen Torschützen Dörry auf 5:0, doch sein Schuss landete in den Armen von Lauck. Ein bedauerlicher Unfall ereignete sich in den Schlussminuten. Kurz nach seiner Einwechslung (81.) fiel Steven Dannat in einem Laufduell mit einem Sielower Verteidiger so unglücklich, dass er sich das Schlüsselbein brach. Gute Besserung!!! Mit diesem Sieg verbleibt der SV Lausitz Forst auf Platz 2, Sielow von Platz 13 auf Platz 14 zurückgefallen.

Hinweis des Spielausschusses des FK Niederlausitz:
Die Auslosung des Viertelfinales des INTERSPORT-Kreispokals findet nicht am 24.10.19 sondern am 25.10.2019, um 18.00Uhr, in der Spreegalerie bei INTERSPORT statt.

Joachim Rohde

Vorschau 8.Spieltag Kreisoberliga FK Niederlausitz 2019/2020

Hallo Fußballfreunde!

Mit dem 8.Spieltag der Kreisoberliga wird die Fußballkreismeisterschaft fortgesetzt.

Auch dieser hat wieder einige hoch interessante Spiele.

Das Spitzenspiel gibt es in Schorbus. Die heimische Sportgemeinschaft Blau-Weiß, zurzeit auf Platz 6 liegend, empfängt den Tabellenvierten, den FSV Viktoria 1897 Cottbus. Zwischen beiden Vereinen fielen immer einige Tore. In der Vorsaison gewannen beide ihr Auswärtsspiel gegeneinander. Nach der hohen Niederlage gegen die U23 vom VfB Krieschow und dem Pokal-KO gegen Wacker II benötig Viktoria einen Sieg für die Moral. Der Gastgeber muss, nach der vorwöchentlichen Auswärtsniederlage, spielerisch zulegen, um gegen Viktoria nicht erneut zu verlieren. Ein Spiel auf Augenhöhe.
Mein Tipp: Erfolg für den FSV Viktoria Cottbus.

Der noch ungeschlagene Spitzenreiter der Liga, die U23 vom VfB Krieschow, hat Heimvorteil im Spiel gegen den SV Einheit Drebkau und sollte auch der große Favorit in diesem Spiel sein. Gerade nach dem Kantersieg bei Viktoria Cottbus. Die Gäste konnten im Nachholspiel gegen die SG Sielow knapp gewinnen und damit drei ganz wichtige Punkte einfahren. Sie werden alles versuchen in Krieschow zu punkten, um ihren derzeitigen guten Mittelfeldplatz zu verteidigen.
Mein Tipp: Erfolg für die U23 vom VfB Krieschow.

Der SV Lausitz Forst hat die SG Sielow zu Gast, die sie in der Vorsaison in beiden Spielen besiegen konnten. Sie haben zurzeit einen guten Lauf. Seit fünf Spielen sind die Neißestädter ungeschlagen. 13 von 15 mögliche Punkte konnten sie dabei einfahren. Die Gäste sind auf Schadensbegrenzung aus. Aus den letzten vier Spielen konnte sie gerade eins gewinnen. Nur drei von zwölf Punkten erkämpften sie sich. Alles andere als ein Sieg für die Neißestädter wäre die Überraschung.
Mein Tipp: Erfolg für den SV Lausitz Forst.

Der Tabellenachte, die SG Kausche, hat die SG Groß Gaglow zu Gast. In der Vorsaison hieß es an gleicher Stelle 1:1 Unentschieden. Heuer läuft es noch nicht so bei dem Gastgeber und die SG Groß Gaglow befindet sich in Wartestellung, das heißt, sie warten auf Ausrutscher der beiden Führenden. Daher streben sie einen Dreier in Kausche an. Was hat die SG Kausche entgegenzusetzen?
Mein Tipp: Erfolg für die SG Groß Gaglow.

Zum Nachbarschaftsduell kommt es in Guhrow. Der heimische Sportverein 1912 hat den Aufsteiger, die SG Burg/Spreewald, zu Gast. Der Gastgeber möchte seinen dritten Saisonsieg einfahren. Dazu benötigen sie einen Sieg gegen den Aufsteiger aus dem Spreewald. In den beiden letzten Spielen haben sie immer nur knapp verloren. Endlich wollen sie biss zum Schlusspfiff einen möglichen Vorsprung verteidigen. Ob es gegen den bisher gut gestarteten Aufsteiger gelingt, das ist hier die Frage. Wenn sie die gleiche spielerische Leistung wie im Pokalspiel gegen Döbern abrufen können, sind sie der Favorit. Die Treffsicherheit muss sich gegenüber diesem Spiel um Hundertprozent besser werden.
Mein Tipp: Erfolg für die SG Burg/Spreewald.

Die Spielgemeinschaft Dissenchen/Haasow muss im Spiel gegen den punktgleichen Aufsteiger, der Spielgemeinschaft TSV Cottbus/Kiekebusch, eine bessere spielerische Leistung bringen, als in der Vorwoche gegen Briesen/Dissen, um eventuell die Punkte in Dissenchen zu behalten. Denn nur ein Dreier zählt für beide Vereine um die Tabellenposition zu verbessern.
Mein Tipp: Unentschieden.

Der dritte Aufsteiger im Bunde, die SG Blau-Weiß Klein Gaglow, hat sich mit der Spielgemeinschaft Briesen/Dissen auseinanderzusetzen, die in der Vorwoche in Dissenchen ihren ersten überzeugenden Saisonsieg unter ihren neuen Trainer Randy Gnädig einfahren konnten. Sie werden diesen Schub auch im zweiten Spiel der „Neuzeit“ mitnehmen wollen, um nachzulegen. Der Aufsteiger hat bisher auch noch keine „Bäume“ ausgerissen, sprich, spielerisch überzeugen können. Die größere Routine der Gäste sollte ausschlaggebend sein für den Sieg.
Mein Tipp: Erfolg für die Spielgemeinschaft Briesen/Dissen.

Das Schlusslichte der Tabelle, die Reserve vom Kolkwitzer SV 1896, hat den SV Motor Cottbus-Saspow zu Gast. In der Vorsaison gewannen die Gäste beide Spiele. Sie haben in diesem Spieljahr spielerisch zulegen können und möchten dies auch in Kolkwitz dokumentieren. Gelingt dem Tabellenletzten eine Überraschung?
Mein Tipp: Erfolg für den SV Motor Cottbus-Saspow.

Joachim Rohde

Rückblick restlicher Kreispokal und Nachholspiele bzw. vorgez. Spiele Kreisoberliga FK Niederlausitz 2019/2020

Hallo Fußballfreunde!

Die Teilnehmer für das Viertelfinale im INTERSPORT-Kreispokal stehen fest.

Die Auslosung für dieses Viertelfinale findet öffentlich am Montag, 25.10.2019, um 18.00 Uhr, in der Spreegalerie bei Intersport Wawrok statt.

In den letzten drei Spielen des Achtelfinales gab es keine Überraschungen. Alle Favoriten setzten sich durch.

Wacker büßte durch ein umstrittenes Tor in der Schlussminute im Spiel gegen Viktoria Cottbus seine „Null-Serie“ ein.

In den Nachholspielen bzw. vorgezogenen Punktspielen der Kreisoberliga gab es in Forst ein „Torfestival“. Einheit Drebkau holte drei wichtige Punkte im Spiel gegen die SG Sielow. Schlusslicht Briesen/Dissen siegte souverän bei der Spielgemeinschaft Dissenchen/Haasow und verließ damit den letzten Tabellenplatz. Torreich ging es auch in Kiekebusch zu. Der Aufsteiger, die Spielgemeinschaft TSV Cottbus/Kiekebusch, siegte gegen die Reserve vom Kolkwitzer SV 1896.

Zu den Pokalspielen:
Die Null-Serie von Wacker wurde im Spiel gegen Viktoria Cottbus beendet. Nach 989 Minuten zu Null (!!) war es Lars Marten Arlt, der mit einem 20 Meter Hammer die Unterkante des Querbalken traf und der Ball von dort wohl in das Tor ging. Ein umstrittenes Tor, welches der 1.Assistent aber als Tor sah. Aber der Reihe nach und um es vorweg zu sagen, es war ein enttäuschendes Spiel, welches einem nicht vom Hocker riss. Wacker übernahm zwar sofort nach dem Anpfiff die Kontrolle über das Spiel, doch die erste nennenswerte Möglichkeit hatte der Gastgeber mit Lars Marten Arlt, als dieser mit einem Solo (6.) vor dem Gehäuse von Stephan Thamke auftauchte, aber dann scheiterte. Bei Wacker führte Randy Gottwald lautstark Regie. Die Dreierabwehrkette mit Steven Semke, Randy Gottwald und Rene Smuda ließ kaum etwas zu. Hinzu kam, dass Viktoria vom Anpfiff an sich völlig in die Defensive stellte und mit ihren schnellen Stürmern Niklas Kiesow, Lars Marten Arlt und Richard Lampel versuchte, über das Konterspiel zum Erfolg zu kommen. So in der 19.Spielminute, als nach Vorlage von Kiesow Arlt eine so genannte Hundertprozentige ausließ. Wacker kontrollierte das Spiel, ohne dabei sich große Chancen herauszuspielen. Nach einem groben Torwartpatzer von Florian Behrendt (21.) nutzten die Gäste diesen Fehler durch Mohamad Dreiee zur 0:1 Führung. Viktoria steckte diesen Rückstand weg und hatte in der 25.Spielminute die Möglichkeit zum Ausgleich, als Arlt Lampel in Szene setzte, dieser aber an Thamke scheiterte. Trotzdem kam vom Gastgeber zu wenig, um Wacker in Bedrängnis zu bringen. Ein geruhsamer Tag für Thamke im Tor von Wacker. Wacker hatte dann die Möglichkeit per Freistoß zur Resultatserhöhung, als Sebastian Backasch (38.) den Ball am langen Pfosten vorbei in das Aus schoss. Kurz vor der Pause hatte Viktoria erneut durch Arlt eine Chance, die er aber nicht nutzte. Mit dieser knappen, aber verdienten Führung für die Gäste, ging es in die Pause. Wer nun annahm, das Viktoria in der zweiten Spielhälfte mehr die Offensive suchen würde, der sah sich getäuscht. Fehlte der Mut oder steckte noch die hohe Heimniederlage der Vorwoche gegen Krieschow II in den Köpfen der Spieler, weil gar nichts kam? Ein Freistoß von Chris Wycisk in der 50.Spielminute war ein kleiner Hoffnungsschimmer. In der 68.Spielminute reduzierten sich die Gäste nach einer Ampelkarte, die Emin Kazimzada sah. Für kurze Zeit spielte nun Viktoria wie man sie kennt. Wacker musste nun höllisch aufpassen, um ihre Null-Serie zu verteidigen. Doch in dieser Phase fiel dann die Entscheidung in diesem Spiel. In Unterzahl spielend bekamen sie in der 77.Spielminute einen Freistoß zugesprochen. Den Ball beförderte Sebastian Backasch vor das Tor, wo ihn Mohammad Abdulhmid in den Kasten beförderte zum 0:2. Acht Minuten später erhöhte der Favorit auf 0:3. Der Ball kam zum völlig freistehenden Robert Becker, der ansonsten im ganzen Spiel untergetaucht war, nahm den Ball an und lupfte diesen über den aus seinem Tor herauslaufenden Schlussmann Behrendt zum 0:3. Dann kam die 89.Spielminute, mit der eingangs erwähnten Szene. Der 1.Assistent war der Meinung, der Ball hätte die Line überschritten, bevor er wieder in das Spielfeld zurück sprang! Der Assistent stand nicht auf der Grundlinie. Ein Tor mit „Geschmäckle“. Eine lange Null-Serie ging zu Ende, die am letzten Spieltag der Vorsaison in der Kreisoberliga, am 23.Juni, beim 4:0 Auswärtssieg bei der Reserve vom Kolkwitzer SV 1896, begann. Nach weiteren sieben Siegen in der Landesklasse Staffel Süd und zwei Siegen im INTERSPORT-Kreispokal endete in der 89.Spielminute in diesem Achtelfinalspiel im Kreispokal diese Serie.

Der Vertreter der 1.Kreisklasse, die SG Eintracht Groß Gastrose, hatte den Vertreter der Kreisoberliga, die SG Blau-Weiß Schorbus, zu Gast. Es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, mit leichten Vorteilen für die Gäste. In der 18.Spielminute konnten sie aber die Führung der Gäste nicht verhindern, als ein langer Ball zu Neuzugang Robin Domhardt kam, der diesen gekonnt im Dreiangel versenken konnte zum 0:1. Der Gastgeber ließ sich von diesem Rückstand nicht beeindrucken und hatte durch Nico Kappel und Severin Falk zwei Riesenmöglichkeiten den Ausgleich zu erzielen. Im zweiten Spielabschnitt bestimmte der Gastgeber das Spielgeschehen und hatte mehrere gute Möglichkeiten den Rückstand zu egalisieren. In dieser Druckphase kamen die Gäste nach einem Konter (63.) durch ihren Routinier Andreas Böhme (46) zum 0:2. Zehn Minuten später dann das alles entscheidende 0:3. Nach einem Freistoß, der kurz gespielt wurde, knallte Ghaith Naghmouchi diesen am kurzen Pfosten rein. Am Ende ein nicht unverdienter Sieg der Gäste.

Am Sonntag fand in der „Spreewaldmetropole“ Burg das letzte Spiel des Achtelfinales im INTERSPORT-Kreispokal statt. Die heimische Sportgemeinschaft hatte den Landesklassisten, den SV Döbern, zu Gast. Um es vorweg zunehmen, es war ein sehr schwaches Pokalspiel. Ein Klassenunterschied war nicht zu erkennen. Ein Spiel auf Augenhöhe, welches der Gastgeber in der ersten Spielhälfte bestimmte. Der Reihe nach: Die Gäste hatten gleich in der 3.Spielminute ihre erste Chance durch Eric Schwerdtner, die er aber leichtfertig vergab. Fünf Minuten später die erste Chance für die Spreewälder, als Tim Walter an Schlussmann Christian John scheiterte. Mit zunehmender Spielzeit erspielten sich die Gastgeber einige Hochkaräter, doch ihr Abschluss war erschreckend schwach. So verhinderte Keeper Blumberg-Krüger von den Gästen in der 15.Spielminute per Fußabwehr die mögliche Führung der Burger. Zu der Zeit war wenig Bewegung im Spiel der Gäste zu erkennen. Von Mathias Jäckel, Eric Schiffel und Eric Schwerdtner war fast nichts zusehen. Nach gut einer halben Stunde Spielzeit hatten die Gäste dann zwei gute Möglichkeiten. So als Jäckel aus 15 Meter abdrückte und Patrick-Marco Meintz im Tor des Gastgebers zur Parade zwang. Oder wenig später Eric Schiffel einen Freistoß aus 30-Meter knapp über das Tor schoss. Das waren aber auch schon die Möglichkeiten der Gäste in Halbzeit eins. Zur Pause ein schmeichelhaftes 0:0 Unentschieden. Burg musste wenigsten mit einem 1:0, wenn nicht sogar mit 2:0 in die Pause gehen. Bis zur 56.Spielminute hieß es noch 0:0, doch dann führte ein Abwehrfehler zur Gästeführung. Nach Vorlage von Spielführer Willi Mrosk konnte Mathias Jäckel mühelos verwandeln, 0:1. Ein vermeidbares Tor. Danach lag mehrmals der Ausgleich in der Luft. Es sträubten einem die Haare, wie hier die Chancen vergeben wurden zum Ausgleich. Kein Durchsetzungsvermögen war zu erkennen. Zu brav wurde vorne agierte oder der letzte Tick hat gefehlt. So vergaben im Minutentakt Mathes Hausten, Luis Havestadt und Spielführer Alexander Golnik, der nur den Pfosten traf. Das bestraften die Gäste in der 67.Spielminute mit dem 0:2, als Spielführer Willi Mrosk Spielertrainer Eric Schiffel in Szene setzte und dieser sicher verwandelte. In den Schlussminuten kam der Gastgeber noch zum Anschlusstreffer, doch er kam zu spät. Am Ende eine vermeidbare Niederlage. Bei konsequenter Chancenverwertung war an diesem Tage mehr drin gewesen.

Zu den Spielen der Meisterschaft:
Aufgrund der Zweispännerweltmeisterschaft im Pferdesport wurde das Punktspiel SV Einheit Drebkau – SG Sielow vom vierten Spieltag verlegt und fand nun an diesem Wochenende statt. Beide Vereine benötigten die drei Punkte. Besonders die Gäste, die nach der vorwöchentlichen Heimniederlage gegen den SV 1912 Guhrow im Zugzwang waren. So entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, mit leichten Vorteilen für den Gastgeber, ohne dass beide Vereine irgendwie eine hundertprozentige Chance erspielten. Im zweiten Spielabschnitt erhöhten die Gastgeber das Tempo und kamen zu zwei, drei Möglichkeiten, wo Julian Noel und Markus Richter einmal nur den Pfosten trafen bzw. knapp das Tor verfehlten. Zuvor haderten die Gäste mit dem Unparteiischen, der ihnen nach ihrer Meinung nach zwei Elfmeter versagte. In der 77.Spielminute war es dann soweit. Nach einem langen Ball aus dem Mittelfeld heraus kam Stefan Schicktanz an den Ball und verwandelte sicher zum 1:0. Nach diesem Rückstand entwickelte sich förmlich ein Kampfspiel. Sielow wollte nicht verlieren und warf alles nach vorn. Dabei verhinderte Andy Branig im Tor des Gastgebers in den Schlussminuten den möglichen Ausgleich mit einer Glanzparade. Für Drebkau ergaben sich in dieser Phase Konterchancen. Am Ende ein glücklicher Sieg der Einheit-Elf.

In einem vom niveauarmen, aber ausgeglichenem Spiel in Kiekebusch, hatte der Aufsteiger, die Spielgemeinschaft TSV Cottbus/Kiekebusch, die besseren Möglichkeiten in der ersten Spielhälfte. Die nicht unverdiente Führung gelang dem Gastgeber nach reichlich einer halben Stunde Spielzeit (34.), als sich Goalgetter Björn Schneller durchsetzte, sein Pass zu Alexander Reinsberg kam und dieser sicher zur Führung verwandelte, 1:0. Mit einem Doppelpack kurz vor der Halbzeitpause (41. und 45.) gelang dem Gastgeber die Vorentscheidung in diesem Spiel. Ein Pass kam in die Schnittstelle des Spieles, diesen nahm Björn Schneller an, umkurvte einige Abwehrspieler und auch den Schlussmann der Gäste und schoss in den Winkel zum 2:0. Christoph Schöngarth war es, der für den Pausenstand sorgte, 3:0. In der zweiten Spielhälfte bestimmten die Gastgeber weiterhin das Spielgeschehen. In der 73.Spielminute wurde Schneller im 16er gefoult. Er selbst führte den Strafstoß aus und erhöhte zum 4:1. Er war es auch, der in der 83.Spielminute den Endstand herstellte, als er das 5:2 markierte. Mit diesen drei Toren in diesem Spiel erhöhte er sein Torkonto im Ranking auf acht Tore und belegt gemeinsam mit Arlt (Viktoria) Platz vier. Eine Minute zuvor kamen die Gäste zum Anschlusstreffer, als Ralf Gottwald das 4:2 erzielte. Beim Stande von 3:0 kamen die Gäste durch Hannes Jurischka zum 3:1. Die Gäste sind nach dieser Niederlage nun Schlusslicht der Tabelle.

Das bisherige Schlusslicht der Tabelle, die Spielgemeinschaft Briesen/Dissen, musste zu einem vorgezogenen Punktspiel des 12.Spieltages, zur Spielgemeinschaft Dissenchen/Haasow reisen. Der Gastgeber verlor die letzten zwei Spiele, so dass Wiedergutmachung auf dem Programm stand. Die Gäste, mit ihrem neuen Spielertrainer, wollten diesem den Einstand nicht verderben und bestimmten in den ersten 25 Spielminuten das Spielgeschehen, so dass die Führung für sie in der 11.Spielminute nicht unverdient war. Eine Flanke von der rechten Seite von Christian Rinza getreten, konnte Christian Suckert annehmen und sicher zur Führung verwandeln, 0:1. Nach gut einer halben Stunde Spielzeit, der Gastgeber fand zu seinem Spiel, gelang Christian Schäfer fast der Ausgleich, als er auf das gegnerische Tor stürmte und aus 25 Meter abdrückte, der Ball aber nur auf das Tornetz fiel. Wenig später dann der 1:1 Ausgleich, als Schäfer einen Freistoß vor das Tor hob, hier Daniel Lehmann den Ball mit der Brust annahm und dann vollendete. Kurz danach knallte Rinza den Ball an den Pfosten (41.), welches die erneute Führung hätte sein können. Nach der Pause stellte der Gastgeber unverständlicher sein bisheriges Spiel ein. Sie nahmen den Kampf des Gegners nicht an. Die Quittung folgte schon in der 50.Spielminute. Nach Ballverlust (David Bär) kam erneut Rinza an den Ball, umspielte noch einige Abwehrspieler und netzte zum 1:2 ein. Er war es auch, der in der 63.Spielminute für die Vorentscheidung sorgte, als er von Marko Böttcher bedient wurde und das 1:3 erzielte. In der Folgezeit mussten eigentlich die Gäste ihre Führung weiter ausbauen, welches aber nicht gelang. Die Konzentration und die Treffsicherheit waren mangelhaft. Trotzdem ein verdienter Sieg und ein guter und verheißungsvoller Auftakt für Neutrainer Randy Gnädig.

Ein Debakel erlebte der SV 1912 Guhrow beim Mitfavoriten der Meisterschaft, dem SV Lausitz Forst. In der ersten Halbzeit sah es noch nicht nach dieser „Klatsche“ aus. Nach dem der Gastgeber in den Anfangsminuten zwei gute Möglichkeiten ausließ, prüfte danach Felix Schneider Andre Engelhardt im Tor der Gastgeber. Er war es auch, der in der 14.Spielminute die Führung für seine Elf erzielte, als er eine Vorlage von Clemens Becker zum 0:1 verwandeln konnte und in der 26.Spielminute die große Möglichkeit hatte, das 0:2 zu machen, als er ganz allein auf den Schlussmann des Gastgebers, Andre Engelhardt, stürmte, aber den Ball nur am Tor vorbei schoss. Das war der Weckruf für die Neißestädter, die nun ihrerseits den Ausgleichstreffer anstrebten. Mit einem Doppelpack in der 38. und 44.Spielminute gelang ihnen nicht nur der Ausgleich, sondern auch die Führung. Lohse und Dörry erzielten die Tore. Nach der Pause gelang dem Gastgeber binnen zehn Minuten die knappe Führung in eine stattliche auszubauen. Maik Warko und zwei Mal Julien Lohse sorgten für das 5:1. Die Gäste hatten nun nichts mehr entgegenzusetzen. Die Forster enteilten auf 7:1 und ließen dabei noch mehrere Chancen liegen. Später kamen die Gäste zu ihrem zweiten Tor durch Christian Salomon. Den Schlusspunkt unter diesem Spiel setzte Marcin Piech mit dem 8:2. Die Neißestädte nun auf Tuchfühlung mit dem Spitzenreiter, der U23 vom VfB Krieschow, haben aber ein Spiel mehr als der Ligaprimus.

Joachim Rohde

Vorschau restlicher Kreispokal und Nachholspiele bzw. vorgez. Spiele Kreisoberliga FK Niederlausitz 2019/2020

Hallo Fußballfreunde!

Laut Rahmenterminplan des Fußballkreises Niederlausitz ist der 12. und 13.Oktober für Nachholspiele vorgesehen. So werden an diesem Wochenende die restlichen drei Kreispokalspiele des Achtelfinales ausgetragen und es kommt zu zwei Nachholspiele der Kreisoberliga und zu zwei vorgezogenen Punktspielen der Kreisoberliga.

Beginnen wir mit den restlichen Pokalspielen und hier kommt es zum hochinteressanten Spiel zwischen dem Tabellendritten der Kreisoberliga, dem FSV Viktoria 1897 Cottbus, und dem amtierenden Kreismeister und Pokalverteidiger, der Reserve vom SV Wacker 09 Cottbus-Ströbitz. Wie hat der Gastgeber die hohe Heimniederlage in der Vorwoche gegen den Spitzenreiter der Liga, die U23 vom VfB Krieschow, verkraftet? Es war nun schon das zweite Spitzenreffen, welches Viktoria daheim verloren hat. Nun kommt der noch ungeschlagene und gegentorlose Favorit der Landesklasse Staffel Süd, Wacker Ströbitz II, in die Drachhausener Straße. Die Voraussichten sind nicht die Besten. In der Vorsaison unterlag Viktoria in beiden Begegnungen mit 0:1 bzw. 0:2. Wenn sie vom Anpfiff an konzentriert zu Werke gehen, nicht wie in der Vorwoche zwei schnelle Gegentore in der Anfangsphase des Spiels kassieren, und sie lange ein Null zu Null halten können, haben sie eine Chance dem Favoriten das erste Gegentor „einzuschenken“ und eventuell die Überraschung perfekt zu machen. Können die Gäste auch im Pokal ihre diesjährige Stärke unter Beweis stellen?
Mein Tipp: Erfolg für den SV Wacker 09 Cottbus-Ströbitz II.

Eine weitere interessante Begegnung gibt es im Pokal am Samstag in Burg. Der gut gestartete Aufsteiger, die SG Burg/Spreewald, hat sich mit dem SV Döbern auseinanderzusetzen, der zurzeit den 8.Tabellenplatz in der Landesklasse Süd belegt. Im Pokal ist alles möglich. Zumal die Spreewälder Heimrecht genießen und dies ein Vorteil sein kann. Wenn die Gäste mit dem nötigen Ernst anreisen, um hier zu gewinnen, dann kann es ein hoch interessantes Spiel werden. Gelingt dem Gastgeber die Überraschung?
Mein Tipp: Erfolg für den SV Döbern.

Die SG Blau-Weiß Schorbus muss zum Vertreter der 1.Kreisklasse Staffel Nord, der SG Eintracht Groß Gastrose, reisen, die in dieser Klasse zurzeit auf Platz 8 in der Tabelle liegen. Die Gäste, zurzeit auf Platz 6 in der Tabelle der Kreisoberliga liegend, sollten der klare Favorit sein. Doch hundertmal geschrieben, der Pokal hat eigene Gesetzte und alle Favoriten können straucheln bzw. Serien können enden.
Mein Tipp: Erfolg für die SG Blau-Weiß Schorbus.

Zum Meisterschaftsgeschehen der Kreisoberliga:

Aufgrund der Weltmeisterschaft der Zweispänner im Pferdesport im September in Drebkau wurde das Spiel vom 4.Spieltag, SV Einheit Drebkau gegen die SG Sielow, auf den 12.Oktober verlegt. In der Zwischenzeit hat sich einiges in der Kreisoberliga ereignet. Die Post ist vorne für beide Vereine weggefahren, das heißt, die Spitze ist jetzt schon für beide Vereine uneinholbar geworden. Sie kämpfen um den Klassenerhalt. Der Gastgeber hat bisher nur einen Sieg einfahren können und sie belegen der Tabelleplatz 13. Die Gäste können mit einem Sieg mehr aufwarten. Ein Spiel auf Augenhöhe. Beide Vereine benötigen dringend den Dreier. Sollten die Gäste die Punkte entführen setzen sie sich erst einmal ein wenig ab in der Tabelle. Drebkau verbleibt dann im tiefen Tabellenkeller. Da aber die Gäste zurzeit schwächeln, ist für den Gastgeber ein Sieg möglich. Der Heimvorteil sollte von Nutzen sein.
Mein Tipp: Erfolg für den SV Einheit Drebkau.

Ein weiteres Kellerderby findet in Kiekebusch statt. Das ausgefallene Spiel aus der Vorwoche vom 7.Spieltag, TSV Cottbus/Kiekebusch gegen die Reserve vom Kolkwitzer SV 1896. Beide Vereine warten nur mit drei Punkten auf ihrer Habenseite auf, beide müssen gewinnen. Ihnen steht bei einer weiteren Niederlage eine lange Zeit im Tabellenkeller bevor. Da hilft nur ein Sieg. Alles andere zählt nicht. Ein Spiel auf Augenhöhe.
Mein Tipp: Erfolg für die Spielgemeinschaft TSV Cottbus/Kiekebusch.

Das Spiel der beiden Spielgemeinschaften von Dissenchen/Haasow und Briesen/Dissen wird vom 12.Spieltag vorverlegt. Der Tabellenletzte aus Briesen ist in der gleichen Situation, wie die beiden Vereine die gerade erwähnt wurden. Die Gäste sind bisher noch sieglos und haben nur einen Punkt auf dem Konto. In der Vorsaison unterlagen sie hier an gleicher Stelle mit 2:1 und sie wollen ähnliches verhindern. Vor allen Dingen müssen sie versuchen Tore zu erzielen, denn in den bisher sechs ausgetragenen Spielen haben sie gerade einmal sechs Tore geschossen. Zu wenig, um erfolgreich zu sein. Auch ihre Abwehr ist löchrig wie ein Schweizer Käse. Hinzu kommt, dass sie bis Dato ohne Trainer waren, welches nicht förderlich für das Nervenkostüm ist. Wie soeben zu erfahren war, wird Randy Gnädig bis zum Jahresende als Spielertrainer fungieren. Wünschen wir ihm ein glückliche Hand und „Hals und Beinbruch“. Kann diese positive Wende dazu beitragen, dass in Dissenchen gepunktet werden kann?
Mein Tipp: Unentschieden.

Der Meisterschaftsmitfavorit, der SV Lausitz Forst, hat sich pö a pö auf den 4.Tabellenplatz vorgearbeitet und ist der große Favorit im Spiel gegen den SV 1912 Guhrow, welches vom 15.Spieltag vorverlegt wird. Alles andere als ein Sieg für die Neißestädter wäre die Überraschung.
Mein Tipp: Erfolg für den SV Lausitz Forst.

www.spreewaldkicker.de wird von allen Spielen berichten.

Joachim Rohde