Rückblick 18.Spieltag Kreisoberliga FK Niederlausitz 2018/2019

Hallo Fußballfreunde

Trotz reduziertem Programm wurden am 18.Spieltag beachtliche 36 Tore erzielt. Das Spiel SV Motor Cottbus-Saspow gegen die Spielgemeinschaft Briesen/Dissen wurde verlegt. Das Spiel SV Lausitz Forst gegen die SG Eintracht Peitz II wurde wegen „Personalproblemen“ bei den Fischerstädtern abgesagt. Hiezu wird sich das Kreisportgericht des Fußballkreises beschäftigen müssen. Der Primus der Liga, die Reserve vom SV Wacker 09 Cottbus-Ströbitz, zieht unbeirrt seine Bahn. Zum zwölften Mal wurde zu Null gespielt! In Schorbus wurde erwartungsgemäß gewonnen. Schon nach einer Viertelstunde Spielzeit war die Vorentscheidung in diesem Spiel gefallen. Hohe Kantersiege fuhren der Aufsteiger SG Groß Gaglow und der FSV Viktoria Cottbus in Kahren bzw. gegen Kolkwitz II ein. So fegte der Aufsteiger die 03er förmlich vom Platz, wie auch Viktoria einen möglich zweistelligen Sieg verpasste. Die U23 vom VfB Krieschow schickte den SV Guhrow ebenfalls mit einem klaren Sieg nach Hause. Die SG Sielow entführte ein wenig überraschend aus Kausche alle drei Punkte und der SV Einheit Drebkau gewann im so genannten Sechs-Punkte-Spiel in Dissenchen ebenfalls alle drei Punkte. Zu den Spielen:

In Kausche standen sich zwei Vereine gegenüber. Die gastgebende Sportgemeinschaft und der Traditionsverein der SG Sielow. Beide Vereine haben mit der Meisterschaft und dem Abstieg nichts mehr zu tun. So konnte man frei von der „Leber“ weg aufspielen. Doch es wurde ein müder Kick. Beide Vereine können besser spielen, das haben sie schon mehrfach in der Vergangenheit bewiesen. Bei den Gästen fehlten Ruhl und Glodny, doch das machte sich nicht sehr bemerkbar. Der Gastgeber war fast mit seiner ganzen „Kapelle“ angetreten. Daher ist es doch sehr verwunderlich, dass es zu keinem ordentlichen Spiel kam. Bei den Gästen gab es erschreckend viele Fehlpässe, ungenaue Abspiele und wenn man mal vor dem gegnerischen Tor auftauchte, waren sie zu zaghaft, ja harmlos. Hinzu kam noch, dass Schlussmann Justin Lauck einige erschreckende Patzer unterliefen, die der Gastgeber nicht verstand zu nutzen. Der Gastgeber hatte die erste Chance nach drei Spielminuten, als Stephan Faber, der wohl beste Spieler an diesem Tage auf dem Platz, mit einem Freistoß von der rechten Seite die erste Chance besaß. Der Ball flog aber knapp am langen Pfosten knapp vorbei. In der Anfangsphase des Spiels bestimmten die Gastgeber das Spiel. Einige verheißungsvolle Standartsituationen (15.,28. und 32.) wurden leichtfertige vergeben. Die Gäste hatten ihre erste richtige Möglichkeit erst in der 21.Spielminute, doch David Hoffmann vergab. Nach einem gravierenden technischen Fehler hatten Raoul Storch, Daniel Kubik und Christopher Knoll die Chance in Führung zu gehen, doch zu fahrlässig wurde diese Möglichkeit vergeben (40.). Als sich alle mit dem 0:0 zur Pause abfinden wollten, gab es in der unbegründeten dreiminütigen Nachspielzeit einen Freistoß für die Gäste in Höhe des 16er. Christopher Knoll verwandelte diesen Freistoß direkt zur 0:1 Pausenführung. Mit dieser Führung im Rücken legten sie gleich nach der Pause weiter nach. Der Gastgeber drängte auf den Ausgleich, kassierte aber dabei einen Konter, den Leon Blümel nutze und die Führung weiter ausbaute zum 0:2 ( 58.). Kausche weiterhin am Drücker, wohl wissend, dass bei diesem Anrennen ein Konterspiel der Gäste weiterhin möglich war. So musste Daniel Kubik wenig später nach dem 0:2 eigentlich das 0:3 machen (60.) doch er vergab. Das fiel dann in der 65.Spielminute, als es erneut Christopher Knoll war, der das 0:3 erzielte. Die Sache schien gelaufen zu sein. Doch plötzlich gelang dem Gastgeber durch Marcel Klauck der Anschlusstreffer, 1:3. Als Lukas Kilisch sogar das 2:3 gelang, hatte Sielow alle Hände (Füße) voll zu tun, diesen knappen Vorsprung über die Zeit zu bringen. Sie revanchierten sich mit dem gleichen Ergebnis wie sie das Hinspiel verloren. Die SG Kausche weiterhin auf Platz 6 und die SG Sielow verbleibt auf Platz 8.

Nach der unglücklichen Niederlage in der Vorwoche in Gaglow hatte Viktoria mit dem Aufsteiger der Reserve vom Kolkwitzer SV 1896 einen Gegner, wo sie ihren Frust ablassen konnten. Vom Anpfiff an bestimmten sie das Spielgeschehen. Es entwickelte sich ein Spiel auf ein Tor. In der 10.Spielminute gelang Niklas Kiesow die 1:0 Führung. Einen Freistoß aus rechter Position, zwanzig Meter vor dem Tor, konnte der gegnerische Schlussmann Ronny Schröder nur abprallen lassen, so dass Kiesow zu Stelle war und abstaubte. Weitere Chancen wurden herausgespielt. Eine davon brachte das 2:0 in der 34.Spielminute, als Chris Wycisk auf 2:0 erhöhte. In der zweiten Spielhälfte fielen in regelmäßigen Abständen weiter Tore. Am Ende ein 7:0. Dabei gelang es Richard Lampel drei Mal ins Schwarze zu treffen. Mit diesen drei Toren erhöhte er sein Gesamttorkonto auf 11 Tore, Platz 9 im Rankig. Viktoria bleibt weiterhin auf Platz 7. Der Aufsteiger, der Kolkwitzer SV II, ist vom 11. auf den 12. Platz zurückgefallen.

Die Situation beim Kahrener SV 03 spitzt sich weiter zu. Nun schon die dritte Niederlage in Folge in dieser Saison und dieses Mal wurde es richtig heftig. Gut eine halbe Stunde spielten die 03er gut mit, hielten dagegen, doch dann kam der Rückstand. Wie aus dem Nichts fiel das 0:1. Nach Meinung des Gastgebers ein regelwidriges Tor, welches aus klarer Abseitsposition erzielt worden war. Der Schiedsrichter entschied auf Tor. Als den Gästen kurz vor der Pause (41.) das 0:2 gelang, war eine Vorentscheidung in diesem Spiel gefallen. Ein krasser Abwehrfehler bestrafte Lukas Böckle eben zu dieser Resultatserhöhung. Im zweiten Spielabschnitt spielte sich der Aufsteiger förmlich in einen wahren Rausch. In regelmäßigen Abständen trug sich fast jeder Spieler in die Torschützenliste ein. Bei noch größerer Konzentration hätte es am Ende auch zweistellig sein können. So blieb es nur beim 0:8. Gaglow nun auf Platz 2. Kahren bleibt in Abstiegsgefahr und verbleibt auf Platz 14.

Laut Ansetzung versprach das Spiel VfB Krieschow U23 und dem SV 1912 Guhrow eine spannende Sache zu werden, zumal ja das Hinspiel 3:3 Unentschieden ausging. Doch die Spielphilosophie der Gäste wurde schon nach 120 Sekunden über den Haufen geworfen. Der erste Angriff war für die U23 erfolgreich. Eine herrliche Vorlage von Tim Richter konnte Niklas Machate über den aus seinem Tor eilenden Gästeschlussmann Schuppan hinweg zur 1:0 Führung lupfen. Dem Vorlagengeber zur Führung war es dann wenig später vergönnt auf 2.0 zu erhöhen (13.). Doch die Gäste verkürzten wenig später, als Philip Schlodder einen groben Abwehrfehler des Gastgebers mit dem 2:1 Anschlusstreffer bestrafte. Schon fünf Minuten später stellte erneut Tim Richter den alten Abstand wieder her, als er eine Vorlage von Tobias Wittke aus 16 Meter in das Gehäuse knallte, 3:1. Erwähnenswert, dass die Gäste kurz vor dem 3:1 mit einen Pfostenschuss die Möglichkeit hatte, erneut auszugleichen. In der zweiten Spielhälfte dominierte der Gastgeber und kam in der 68.Spielminute durch Tobias Wittke zum 4:1. In der Schlussminute erhöhte Kai Parnitzke noch auf 5:1. Für die Gäste nun schon die zweite Niederlage in der Rückrunde. Sie verharren auf Platz 10. Die U23 rangiert wie schon am Vorspieltag auf Rang 9.

Ein so genanntes „Sechs-Punkte-Spiel“ fand in Dissenchen statt. Die heimische Spielgemeinschaft hatte den SV Einheit Drebkau zu Gast und beide Vereine benötigten die drei Punkte im Kampf gegen den Abstieg. Die Gäste überraschten den Gastgeber komplett. Innerhalb der ersten 22 Spielminuten lag die Spielgemeinschaft schon fast aussichtslos mit 0:3 im Rückstand. In diesem Zusammenhang muss erwähnt werden, dass der Gastgeber auf einige wichtige Spieler verzichten musste, so das auf ältere Sportkameraden zurückgegriffen werden musste. In der dritten Spielminute klingelte es das erste Mal im Kasten der Spielgemeinschaft. Routinier Marcel Rehn nutzte eine Unaufmerksamkeit der gegnerischen Abwehr und kam zwanzig Meter frei vor dem Tor zum Schuss und der Ball lag im Netz, 0:1. Wenig später das 0:2. Einen langen Ball konnte Keeper Mirko Lippmann nur prallen lassen, der kam zum über 50!jährigen Gunter Dietz, der den Ball nur noch in das eigene Tor lenken konnte. Damit nicht genug. Zehn Minuten später war es erneut Routinier Marcel Rehn der auf 0:3 erhöht. In der 56.Spielminute kamen die Gastgeber durch einen Foulelfmeter zum 1:3 Anschlusstreffer. Den Strafstoß von Christian Schötz hielt Andy Branig im Gästetor, konnte aber den Nachschuss nicht mehr parieren. Lebhaft wurden die Schlussminuten. Julan Noel konnte auf 1:4 erhöhen. Postwendend schlug der Gastgeber zurück. Alexander Markusch verkürzte auf 2:4. Den Gästen gelang nach dem 1:1 Unentschieden aus dem Hinspiel ein wichtiger Sieg. Mit diesem zweiten Saisonsieg springen sie von Platz 13 auf Platz 11. Der Gastgeber liegt auf Platz 13.

Zum tabellarischen Spitzenspiel kam es in Schorbus. Der Tabellenvierte, die SG Blau-Weiß Schorbus, hatte den noch ungeschlagenen Spitzenreiter der Liga, die Reserve vom SV Wacker 09 Cottbus-Ströbitz, zu Gast. Als klarer Favorit waren die Ströbitzer angereist und bestätigten ihre Spitzenposition schon in den ersten dreizehn Spielminuten, denn ehe es sich der Gastgeber versehen hatte lagen sie schon im Rückstand. Der erste Eckball für Wacker in der zweiten Spielminute wurde zur erneuten Ecke abgewehrt. Auch die wurde noch knapp vergeben. Dann die vierte Spielminute. Ein Black out des Keepers von Schorbus, Martin Jenzewski, ein sonst sicherer Torwart, patzte. Nutznießer war Randy Gottwald der den Ball erlief, zum völlig freistehenden Robert Becker passte, der nur noch den Fuß hinhalten musste und der Ball flog in das leere Tor, 0:1. Schon zwei Minuten später erneuter Torjubel beim Favoriten. Einen Freistoß von der linken Außenbahn von Gordon Schimke getreten, wurde auf dem Wege zum Tor noch abgefälscht, dadurch bekam der Ball eine Richtungsänderung und schlug unhaltbar für Jenszewski ein, 0:2. Schon sechs Minuten später das 0:3. Aus dem Spiel heraus traf Martin Handrig. Nach diesem Tor schien es, als wenn es ein „Hornberger Schießen“ geben würde, doch der Gastgeber blieb ruhig und besann sich auf sein Spiel und kam mit zunehmender Spielzeit immer besser in das Spiel, aber ohne vorerst gefährlich zu werden. Dem Gastgeber gelang der erste Eckball in der 15.Spielminute. Dann die 25.Spielminute. Ein Pfiff des Unparteiischen unterbrach das Spiel und er zeigte auf den Punkt. Danilo Koall wurde im 16er zu Fall gebracht. Doch bevor es zur Ausführung dieses Strafstoßes kam, wurde der Elfmeter vom Schiedsrichter zurückgenommen. Der „ gefoulte“ Spieler gab dem Unparteiischen zu verstehen, dass er nicht gefoult wurde. Eine feine faire Geste. In der 32.Spielminute vergab Ali Fazel das mögliche 0:4, als er ganz allein vor Jenszweski auftauchte und dann vergab. Ebenfalls eine Riesenchance ließ Diaa Eddin Sharef ungenutzt. Die Anfangsminuten der zweiten Spielhälfte bestimmten die Gäste, wo Handreg und Fazel erneut Chancen ausließen. Der Gastgeber kam nun auch zu seinen Chancen. Mehrmals musste Stephan Thamke im Tor der Gäste energisch eingreifen, um den Anschlusstreffer zu verhindern. Steven Semke erhöhte in der 76.Spielminute noch auf 0:4. Zu erwähnen wäre, das Wacker nun zum zwölften Mal in dieser Saison zu Null spielte. Sie bleiben weiterhin unangefochten auf Platz 1. Schorbus bleibt auf Platz 4.

Joachim Rohde

Vorschau 18.Spieltag Kreisoberliga FK Niederlausitz 2018/2019

Hallo Fußballfreunde!

Nach dem vergangenen torreichen Spieltag steht nun der 18.Spieltag auf dem Spielplan. Dieser hat auch einige brisante Begegnungen parat.

So kommt es in Schorbus zum Spitzenspiel des Tabellenvierten und dem ungeschlagenen Spitzenreiter der Liga, der Reserve vom SV Wacker 09 Cottbus-Ströbitz. Der Spitzenreiter ist auch in Schorbus der klare Favorit. Es wird schwer für den Gastgeber werden, dieses Abwehrbollwerk, bisher nur sechs Gegentore, zu knacken. Hinzu kommt, dass aus den zwei Spielen der Rückrunde nur ein Punkt erkämpft werden konnte.
Mein Tipp: Erfolg für den SV Wacker 09 Cottbus-Ströbitz II.

Der SV Lausitz Forst steht vor einer lösbaren Aufgabe. Der Tabellenletzte, die Reserve von der SG Eintracht Peitz, ist Gast in der Neißestadt. Der Gastgeber möchte seine derzeitige gute Platzierung weiterhin mit einem Sieg festigen. Die Gäste haben in der Vorwoche gegen Kausche lange mitgehalten und sind erst in den Schlussminuten zu „Boden“ gegangen.
Mein Tipp: Erfolg für den SV Lausitz Forst.

Die SG Groß Gaglow muss zum stark abstiegsgefährdeten Kahrener SV 03 reisen. Die Gastgeber benötigen jeden Punkt. Können sie dieses Mal den Heimvorteil nutzen? Doch ob es gerade gegen den Aufsteiger klappen sollte ist die große Frage, denn nach dem famosen Spiel in der Vorwoche gegen Viktoria sind sie der klare Favorit.
Mein Tipp: Erfolg für die SG Groß Gaglow.

Zu einem hoch interessanten Spiel kommt es in Kausche. Die heimische Sportgemeinschaft hat die SG Sielow zu Gast. Ein Spiel weit weg von der Meisterschaft und vom Abstieg, so dass frei aufgespielt werden kann. Das Hinspiel gewann der Gastgeber knapp mit 3:2. Ein Prestigespiel. Die SG Sielow konnte sich in der Winterpause mit einem ehemaligen Bundesligaspieler verstärken. Allen bekannt ist Rene Rydlewicz, der in der Vorwoche im Spiel gegen die U23 vom VfB Krieschow das erste Mal mitwirkte. Eine gewisse Verstärkung ist das schon für die Gelb-Schwarzen. Was können die Wöhler-Schützlinge entgegensetzen?
Mein Tipp: Erfolg für die SG Sielow.

Nach der unglücklichen Niederlage in der Vorwoche in Groß Gaglow hat der FSV Viktoria 1897 Cottbus eine lösbare Aufgabe zu bewältigen. Der Aufsteiger, die Reserve vom Kolkwitzer SV 1896 ist zu Gast. Sie mussten in der Vorwoche zu Hause gegen Saspow alle drei Punkte abgeben. Können sie sich für die 2:3 Hinspielniederlage revanchieren? Der Gastgeber möchte seinen derzeitigen einstelligen Tabellenplatz mit einem Sieg festigen und ausbauen.
Mein Tipp: Erfolg für den FSV Viktoria 1897 Cottbus.

Zu einem ebenfalls hoch interessanten Spiel kommt es in Krieschow. Die heimische U23 hat den SV 1912 Guhrow zu Gast. Im Hinspiel trennten sich beide 3:3 Unentschieden. Auch diese beiden Vereine sollten mit dem Abstieg nichts mehr zu tun haben. Auch sie können frei aufspielen. Die Tagesform sollte mit entscheiden über den Sieg.
Mein Tipp: Unentschieden.

Zwei abstiegsgefährdete Vereine stehen sich in Dissenchen gegenüber. Die Spielgemeinschaft Dissenchen/Haasow und der SV Einheit Drebkau. Beide Vereine dürfen sich keine weiteren Niederlagen erlauben. Ein so genantes Sechs-Punkte-Spiel. Auch hier sollte die Tagesform mit entscheiden bei der Punktvergabe. Wer hat die bessere Spielidee, um den Gegner damit zu überraschen? Der Heimvorteil sollte ebenfalls für den Gastgeber von Bedeutung sein.
Mein Tipp: Erfolg für die Spielgemeinschaft

Das Spiel Motor Cottbus-Saspow gegen Briesen/Dissen ist auf den 01.05.2019 verlegt worden.

Joachim Rohde

Rückblick 17.Spieltag Kreisoberliga FK Niederlausitz 2018/2019

Hallo Fußballfreunde!

Erneut gab es einen torreichen Spieltag. Zum sechsten Mal in dieser Saison wurde die 40 Tore Grenze erreicht. Dazu trug auch das Spiel zwischen dem Aufsteiger Groß Gaglow und dem FSV Viktoria Cottbus bei. In diesem tollen Spiel fielen sieben Tore. Der Primus der Liga, die Wacker-Reserve, hatte schon zur Pause den „Sack“ zu gemacht. Der SV Lausitz Forst bestätigte den derzeitigen zweiten Tabellenplatz mit einem hohen Sieg bei der Spielgemeinschaft Dissenchen/Haasow. Die Spielgemeinschaft Briesen/Dissen gewann das Spitzenderby erst in der zweiten Spielhälfte. Sielow gewann nicht unverdient gegen die U23 vom VfB Krieschow. Das Kellerderby gewann überraschend Motor Saspow in Kolkwitz und Guhrow gewann in Kahren sehr selbstbewusst. Die SG Kausche tat sich sehr schwer in Peitz. Erst in den Schlussminuten wurde der Sieg sichergestellt. Zu den Spielen:

Die stark in Abstiegsnöten befindliche Reserve von der SG Eintracht Peitz hatte die SG Kausche zu Gast, die das Hinspiel klar für sich entschieden hatten. Dies sollte auch heuer so sein. Doch sie kamen anfangs nicht in die Gänge. Die wenig zu Stande gekommenen Angriffe verpufften in einer aufmerksamen Abwehr der Fischerstädter. Die waren zu mindestens in den ersten zwanzig Spielminuten optisch überlegen. Doch richtige Chancen erarbeiteten sie sich nicht heraus. In der dritten und vierten Spielminute hatten Robert Borchardt und Spielführer B. Lehmann durch einen Freistoß bzw. durch einen Eckball die Möglichkeit Kausche frühzeitig zu ärgern. Die hatten erst nach 13 Spielminuten ihre erste gute Möglichkeit, doch der Torschuss von Stephan Faber flog über das Tor und der anschließende Eckball konnte nicht genutzt werden. Fast im Gegenzug dann die Führung der Gäste. Christian Friedrich schlug den Ball aus dem Mittelfeld zu Danny Hebler, der diesen zu Stephan Faber leitete und der aus Nahdistanz verwandelte. Es dauerte bis zur 61.Spielminute, als den Gästen die Vorentscheidung in diesem Spiel gelang. Erneut war es Stephan Faber, der das Ergebnis auf 0:3 erhöhte. In den Schlussminuten gelang Martin Halbach der Anschlusstreffer. Doch sechs Minuten später gelang Kausche mit einem Doppelpack durch Marcel Klauck und Marcel Kujath das 1:4 und 1:5. Kausche weiterhin auf Platz 6s. Die Fischerstädter sind nun nach dieser Niederlage Tabellenletzter.

In Groß Gaglow kam es zu einem hervorragendem Spiel von hoher Spielkultur. Ein technisches, kämpferisches, läuferisches und torreiches Spiel. Zu mindestens in der zweiten Spielhälfte bot das Spiel alles, was den Fußball ausmacht. Der Aufsteiger SG Groß Gaglow und der Traditionsverein FSV Viktoria 1897 Cottbus spielten Fußball vom Feinsten. In der 8.Spielminute schlug Sebastian Voigt einen Freistoß vor das Tor der Gäste, Marcel Hauska köpfte diesen Ball auf das Tor, doch der Ball rauchte über das Gebälk. Im direkten Gegenzug kamen die Gäste ebenfalls mit einem Freistoß zu einer Chance. Diesen, von Lars Marten Arlt getreten, konnte Paul Reimer nur prallen lassen. Doch es ist kein Spieler von Viktoria in der Nähe, der diesen Fehler hätte nutzen können. In der Folgezeit ein Auf und Ab. In der 14.Spielminute das erste Tor in diesem Spiel. Lars Arlt passte präzise zu Niklas Kiesow, der ließ Reimer keine Chance beim 0:1. Gaglow war sichtlich beeindruckt. Viktoria hatte leicht Oberhand, doch richtige Chancen sprangen dabei nicht heraus. Mit zunehmender Spielzeit kam Gaglow immer besser in den Tritt und sie drängten auf den Ausgleich. Der fiel in der 34.Spielminute. Einen Angriff von der rechten Seite konnte Leon Dombrowy nur mit einem Foul im 16er unterbinden. Den fälligen Strafstoß verwandelte Dennis Hauska, Elfmeterschütze bei den Gaglowern, zum 1:1 Ausgleich. In der Folgezeit hatte Viktoria alle Hände voll zu tun, um nicht noch vor der Pause in Rückstand zu geraten. In der 51.Spielminute mussten sie es dann zum zweiten Mal tun. Ein unwiderstehliches Solo von Steven Mund, er tanzte fünf gegnerische Spieler aus, endete mit dem 2:1. Zehn Minuten später führte ein Freistoß zum 2:2 Ausgleich. Nach einen Freistoß kam Arlt an den Ball und ließ Reimer keine Chance, 2:2. Schon sieben Minuten später ging Viktoria durch einen groben Torwartfehler erneut in Führung. Einen harmlosen Ball ließ Reimer unter seinem Körper in das Tor rutschen, 2:3. Nun folgte eine dramatische Endphase des Spieles. Die Frage stand, kann Viktoria diesen knappen Vorsprung über die Zeitz bringen? Wie schon so oft in dieser Saison konnten sie es nicht. In der 83.Spielminute konnte ein 30 Meter Freistoß nur zur Ecke abgewehrt werden. Diese wurde präzise auf den langen Pfosten gespielt, hier stieg Sven Jordan am höchsten und köpfte in das linke obere Eck zum 3:3. Was nun folgte, war ein wahrer Sturmlauf auf das Gästetor. Viktoria wankte und fiel. In der Nachspielzeit konnte Lars Böckle das schier Unmögliche noch machen, nämlich das 4:3. Aus Sicht des Chronisten hätte dieses Spiel eigentlich keinen Sieger haben dürfen. Ein Dank an beiden Vereinen für ein faires, couragiertes und spannendes Spiel. Dies war Werbung für den Fußball. Gaglow nun auf Platz 3. Viktoria von Platz 8 auf Platz 9 zurückgefallen.

Als Favorit fuhr der Primus der Liga, die Reserve vom SV Wacker 09 Cottbus-Ströbitz, zum stark abstiegsgefährdeten SV Einheit Drebkau und bestätigte seine Favoritenstellung. Schon nach dreizehn Spielminuten lag der Absteiger nach Toren von Martin Handreg und Ali Fazel mit 0:2 im Rückstand. Ein Hammer von Handreg aus 25 Meter schlug unhaltbar zur Führung ein. Elf Minuten später erhöhte Ali Fazel auf 0:2, als er eine Eingabe von der rechten Seite den Ball in die linke Ecke befördert. Er war es auch, der in der 27.Spielminute für das 0:3 sorgte. Schlussmann Andy Branig unterlief ein Fehler, als er den Ball aus den Händen fallen ließ. Dies nutze Fazel zur Resultatserhöhung. Ebenfalls durch einen Torwartfehler kamen die Gastgeber überraschend zum 1:3 Anschlusstreffer. Stefan Schicktanz ließ sich diese Chance nicht nehmen und netzte ein. Doch Wacker antwortete zehn Minuten später mit dem 1:4, als Abdulhmid den Ball, der von der linken Außenbahn kam, annahm und aus zehn Meter in die Maschen setzte. Erneut von der linken Außenbahn kam eine Flanke vor das Tor, wo Sebastian Pasera ungehindert einschießen konnte zum 1:5. In der zweiten Spielhälfte konnten sich die Gastgeber bei ihrem Schlussmann Andy Branig bedanken, der mit hervorragenden Glanzparaden eine höhere Niederlage verhinderte. Wacker weiterhin souveräner und ungeschlagener Spitzenreiter. Drebkau weiterhin stark abstiegsgefährdet, Platz 13.

Zum Kellerderby kam es in Kolkwitz. Die gastgebende Reserve vom Kolkwitzer SV 1896 hatte den Tabellenletzten, den SV Motor Cottbus Saspow, zu Gast. Vom Anpfiff an ein ausgeglichenes Spiel, mit wenigen Torchancen auf beiden Seiten. Als Saspow die Initiative ergriff und sich im Vorwärtsgang befand, nutzen dies die Gastgeber zu einem Konter, der die Führung brachte, 1:0.(Dennis Kanter). Zwanzig Spielminuten weiter kamen die Gäste zum 1:1 Ausgleich. Aus dem Mittelfeld spielte Marvin Riedel den Ball zu Ben Kobsda der mühelos einnetzen konnte. Mitte der zweiten Spielhälfte (71.) wurde der Torschütze zum 1:1, Ben Kobsda, im 16er zu Fall gebracht. Den fälligen Strafstoß verwandelte Robert Bott sicher zur 1:2 Führung. In der Folgezeit drängte der Gastgeber auf den Ausgleich, doch Saspow verteidigte geschickt und ließ nichts mehr anbrennen. Dieses so genannte Sechspunktespiel, und das dazu noch auswärts, konnte gewonnen werden. Drei ganz wichtige Punkte wurden erzielt und durch diesen Sieg verließen sie den letzten Tabellenplatz. Nun Platz 15. Der Gastgeber bleibt auf Platz 11.

Zum Nachbarschaftsduell kam es in Sielow. Die heimische Sportgemeinschaft hatte die U23 vom VfB Krieschow zu Gast. Das Hinspiel endete ja damals sehr torreich mit einem Sieg der Gäste. Heuer wollten sich die Schwarz-Gelben revanchieren. So entwickelte sich ein schnelles und ausgeglichenes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. In der 24.Spielminute ging der Gastgeber nicht unverdient in Führung. Der Ball kam von der rechten Seite, Raoul Storch stoppte diesen mit der Brust und knallte aus 16 Meter unhaltbar für Paul Wiedemann im Kasten der Gäste zur 1:0 Führung ein. In der 68.Spielminute reduzierten sich die Gäste durch Rot. Was war passiert? Gästeschlussmann Paul Wiedemann beging außerhalb des 16er ein Handspiel. Die letzten 22 Spielminuten mussten sie ohne gelernten Keeper und zu zehnt beenden. Trotzdem hielten sie dagegen. Erst in der Nachspielzeit gelang dem Gastgeber das Siegtor. Ein langer Pass von Steven Glodny kam zu Christopher Knoll, der mit dem Kopf den viel bejubelten Siegtreffer erzielte. Sielow machte zwei Plätze gut. Vom 9. auf den 7. Platz. Die U23 von Platz 7 auf Platz 8 zurückgefallen.

Der stark in Abstiegsnöten befindliche Kahrener SV 03 hatte den SV1912 Guhrow zu Gast. Ein Sieg musste her, um endlich die wochenlange Sieglosigkeit zu beenden. Es sah auch danach aus, dass ihre Hoffnungen sich erfüllen würden. Denn in der 9.Spielminute erzielte Tobias Lange aus acht Meter die 1:0 Führung. Diesen Vorsprung behaupteten sie bis zur 64.Spielminute, da gelang Felix Schneider der 1:1 Ausgleich. Kurz danach vergab N. Adomeid die mögliche Führung, als er eine Riesenmöglichkeit ausließ. In der Zwischenzeit verhinderte der Keeper der 03er, Joseph Tews, mit tollen Glanzparaden einen erneuten Rückstand. Vier Minuten vor Ultimo gelang den Gästen durch Christopher Nickusch das 1:2, als er am kurzen Pfosten stand und mit dem Kopf verwandelte. In der Nachspielzeit der endgültige KO der 03er. Ein Konter der Gäste schloss Clemens Becker zum 1:3 ab. Guhrow bleibt auf Platz 10. Kahren weiterhin auf Platz 14.

Die Spielgemeinschaft Dissenchen/Haasow steckt in der Bredouille, das heißt, die seit Wochen anhaltende Sieglosigkeit sollte im Spiel gegen den SV Lausitz Forst beendet werden bzw. wie im Hinspiel ein Unentschieden erzielt werden. Es sah gut für die Spielgemeinschaft aus, als Manuel Schäfer in der 7.Spielminute das 1:0 markierte. Die Neißestädter schlugen schon drei Minuten später zurück, als Dominik Patsch den Ausgleich erzielte. Noch vor der Pause erhöhten sie auf 1.2. Marcin Piech brachte die Neißestädter in Führung (35.). Nach dem Seitenwechsel suchten die Gäste die Spielentscheidung. Innerhalb von 15 Spielminuten machten sie durch Patsch, Otto und erneut Piech das 1:3, 1:4 und 1:5. Ein umstrittener Strafstoß führte zur Verkürzung des Ergebnisses. Maikel Krüger verwandelte zum 2:5. Schon vier Minuten später stellten die Neißestädter den alten Abstand wieder her, als Marcin Piech auf 2:6 erhöhte. Nach Vorlage von Tobias Woick hatte Piech keine Mühe das halbe Dutzend voll zumachen. Der SV Lausitz Forst festigt den zweiten Tabellenplatz. Die Spielgemeinschaft Dissenchen/Haasow weiter auf Platz 12.

Das Spitzenspiel des 17.Spieltages fand in Briesen statt. Die Spielgemeinschaft Briesen/Dissen hatte die SG Blau-Weiß Schorbus zu Gast, bei denen doch einige wichtige Akteure fehlten. So mussten Falk Frömming, Matthias Gebbert und Lorenzo Barrios ersetzt werden. So entwickelte sich ein Spiel zwischen den Strafräumen mit wenigen Möglichkeiten in der Anfangszeit des Spiels. Mit zunehmender Spielzeit hatte man den Eindruck, dass die Gäste optisch besser ihr Spiel spielten, aber es kam doch zu zwei drei sehr guten Möglichkeiten. So Claudius Tusche, der fünf Meter frei vor dem Tor stehend den Ball über die Latte knallte (26.). Oder auf der Gegenseite als Spielführer Rene Böhme mit einem Hinterhaltschuss das Tor nur knapp verfehlte (37.). Zwei Minuten später traf Christian Rinza nur den unteren Pfosten des Schorbuser Tores. Er war es auch, der den „Riegel“ knackte. Er setzte sich resolut in einem Zweikampf auf der rechten Seite durch, lief noch einige Meter auf das Tor zu und schoss aus dem Fußgelenk heraus, gut zehn Meter vor das Tor, in die rechte Ecke. Wenig später dann das 2:0. Ein Tor des Tages. Der Ball kam auf die halblinke Position, etwa 20 Meter vor dem Tor, hier stand Claudius Tusche und schmetterte mit dem Außenrist den Ball in die rechte obere Ecke zum 2:0. Nun schien das Spiel gelaufen zu sein. Doch die Gäste gaben sich nicht auf. Routinier Marcel Kuba sorgte schon vier Minuten später für die Ernüchterung, als ihm der 2:1 Anschlusstreffer gelang. Mit dem 3:1 durch Rinza in der 80.Spielminute machten sie den „Sack“ aber zu. Am Ende ein nicht unverdienter Sieg aufgrund der zweiten Halbzeit. Die Spielgemeinschaft weiterhin auf Platz 5. Schorbus von Platz 3 auf Platz 4 zurück gefallen.

Joachim Rohde

Vorschau 17.Spieltag Kreisoberliga FK Niederlausitz 2018/2019

Hallo Fußballfreunde !

Nach dem erfolgreichen Rückrundenstart am letzten Wochenende steht uns nun der 17.Spieltag bevor. Sieht man sich die Ansetzungen dieses Spieltages an, so gibt es einige interessante Begegnungen.

Der Spitzenreiter, die Reserve vom SV Wacker 09 Cottbus, steht vor einer lösbaren Aufgabe. Sie müssen zum SV Einheit Drebkau reisen. In der Hinrunde siegten die Gäste klar mit 3:0. Auch heuer wollen sie die Punkte mit nach Hause nehmen. Den Nimbus noch ungeschlagen zu sein, soll in diesem Spiel fortgesetzt werden. Der Gastgeber benötigt jeden Punkt, um aus der Abstiegszone zu gelangen. Es muss vor allen Dingen eine bessere spielerische Leistung geboten werden, um den Primus der Liga zu gefährden.
Mein Tipp: Erfolg für den SV Wacker 09 Cottbus-Ströbitz II.

Der SV Lausitz Forst muss zur Spielgemeinschaft Dissenchen/Haasow reisen, einen Gegner der gegen den Abstieg spielt. Im Hinspiel trennten sich beide Vereine 2:2 Unentschieden. Die letzten fünf Spiele der Hinrunde und das Auftaktspiel zur Rückrunde waren erfolgreich. Ähnliches kann der Gastgeber nicht bieten. Doch dies alles ist Geschichte. Eine weitere Niederlage kann sich die Spielgemeinschaft fast gar nicht mehr „leisten“. Daher muss in diesem Spiel gepunktet werden.
Mein Tipp. Erfolg für den SV Lausitz Forst.

Zu einem hoch interessanten Spiel kommt es in Briesen. Die heimische Spielgemeinschaft hat die SG Blau-Weiß Schorbus zu Gast, die zum Auftakt über ein Unentschieden zu Hause gegen den Aufsteiger Kolkwitzer SV 1896 nicht hinaus kam. Hinzu kommt, dass sie sich für die 1:2 Hinspielniederlage revanchieren wollen. Ob es gelingt? Wenn der Gastgeber seine Personalprobleme in den Griff bekommt, wird es schwer werden in Briesen zu punkten.
Mein Tipp: Erfolg für die Spielgemeinschaft Briesen/Dissen.

Zu einem hoch brisantem Spiel kommt es in Groß Gaglow. Hier treffen zwei Sieger vom letzten Wochenende aufeinander. Der Aufsteiger, die SG Groß Gaglow, empfängt den Traditionsverein, den FSV 1896 Viktoria Cottbus. An das Hinspiel werden sich die Gäste nicht gern erinnern, gab es doch eine empfindliche 1:5 Heimklatsche. Dies wollen sie dieses Mal verhindern. Bei zwei auf so hohem technischen Niveau spielenden Mannschaften wird es interessant sein, wer die beste Spielidee hat, die sich durchsetzen kann. Spannung pur.
Mein Tipp: Erfolg für die SG Groß Gaglow.

Die SG Kausche muss zum Tabellenvorletzten, der SG Eintracht Peitz II. Das Hinspiel wurde von den Gästen damals klar gewonnen. Die Fischerstädter sind aber für die eine oder andere Überraschung immer gut. Warum sollte es nicht in diesem ersten Heimspiel der Rückrunde gelingen?
Mein Tipp: Erfolg für die SG Kausche.

Ebenfalls ein interessantes Spiel ist die Begegnung SG Sielow gegen die U23 vom VfB Krieschow. Ein torreiches Spiel gab es in der Hinrunde. Gibt es Ähnliches auch in der Rückrunde? Beide Vereine zählten ebenfalls zu den Siegern des 16.Spieltages. Der Sieger dieser Begegnung verbleibt weiterhin in der Spitze des Verfolgerfeldes. Der Heimvorteil sollte in diesem Spiel von Nutzen sein.
Mein Tipp: Erfolg für die SG Sielow.

Zwei Verlierer zum Rückrundenauftakt spielen gegeneinander. Der SV 1912 Guhrow und der Kahrener SV 03. Aufgrund von Bauarbeiten auf ihrem Sportplatz findet dieses Spiel in Kahren statt. Beide Vereine benötigen die drei Punkte. Ein heißer Fight steht uns bevor. Wer kann sich am Ende erfolgreich durchsetzen?
Mein Tipp: Unentschieden.

Zum Kellerderby kommt es in Kolkwitz. Die heimische Reserve vom Kolkwitzer SV 1896 hat den Tabellenletzten, den SV Motor Cottbus-Saspow zu Gast. Ein so genanntes Sechs-Punkte-Spiel. Können die Gäste punkten und ihre wochenlange Erfolglosigkeit beenden? Auch hier sollte der Heimvorteil zum Tragen kommen.
Mein Tipp: Erfolg für den Kolkwitzer SV 1896 II.

J.Rohde

Rückblick 16.Spieltag Kreisoberliga FK Niederlausitz 2018/2019

Hallo Fußballfreunde!

Der Fußball hat uns wieder. Nach der langen Winterpause wurde am letzten Wochenende mit dem 16.Spieltag die Meisterschaft fortgesetzt. Von den äußeren Bedingungen her, die hervorragend waren, machte Fußball wieder Spaß. Mit den 32 Toren gab es auch eine ordentliche Quote, die einen Schnitt pro Spiel von vier Toren hatte.

Der Primus der Liga, die Reserve vom SV Wacker 09 Cottbus-Ströbitz wurde kalt erwischt. Schon nach 57 Sekunden lag der Ball bei ihnen überraschend im Tor. Die ersatzgeschwächte Spielgemeinschaft aus Briesen/Dissen verkaufte sich in der Folgezeit sehr gut. Schorbus strauchelte fast zum Auftakt der Rückrunde. gegen den Aufsteiger, die Reserve von Kolkwitzer SV 1896. Nach einem 0:2 Rückstand zur Pause gelang noch ein Unentschieden am Ende. Der SV Lausitz Forst führte ebenfalls zur Pause mit 2:0 gegen Einheit Drebkau. Sie kamen aber nach dem Anschlusstreffer der Gäste von der Rolle und gewannen am Ende durch ein Gewaltschuss. Aufsteiger SG Groß Gaglow hat noch nicht wieder seine Form aus der Hinrunde erreicht. Bei der jungen und unerfahrenen Truppe von Motor Saspow tat man sich über eine Stunde sehr schwer den Gastgeber zu schlagen. Auch die SG Kausche lief eine halbe Stunde einem Rückstand hinterher. Friedrich war der Matchwinner. Viktoria dagegen wie im Rausch. Auch sie mussten einen Rückstand wettmachen. Doch innerhalb von 14 Spielminuten glichen sie nicht nur aus, sondern drehten das Spiel gegen den SV 1912 Guhrow. Die Reserve von der SG Eintracht Peitz leistete lange Widerstand gegen den Favoriten, der U23 vom VfB Krieschow. Sang und klanglos verloren die 03er aus Kahren gegen die SG Sielow. Zu den Spielen:

In der Drachausener Straße in Cottbus standen sich der FSV 1897 Viktoria Cottbus und der SV 1912 Guhrow gegenüber. Beide Vereine stehen im Mittelfeld der Tabelle. Bei einem Sieg beider Vereine würden sie ihren Mittelfeldplatz festigen. Dementsprechend war auch die Einstellung beider Vereine. Schon mit dem ersten Angriff (2.) hatte der Gastgeber durch Niklas Kiesow die erste große Möglichkeit in Führung zu gehen, scheiterte aber. Kurz danach hatten Robert Kiesow im Verbund mit Patrick Matthieu erneut die Führung vor den Füßen. Letzterer schoss aber über das Tor. Die Gäste hatten danach (6.) mit einen von Florian Grützner getretenen Freistoß die Chance in Führung zu gehen, doch auch er scheiterte. In der 7.Spielminute dann die Gästeführung, wiederum eine Standartsituation. Grützner flankte einen Freistoß von der rechten Seite auf das Tor. Behrendt konnte diesen Ball nur prallen lassen. Dieser kam zu Clemens Becker, der Roy Dobschütz anspielte, der wenig Mühe hatte zum 0:1 zu verwandeln. Die Antwort folgte auf dem Fuße. Mit einem Doppelpack schlug Viktoria zurück. Zuerst konnte Christopher Mattieu mit einem feinen Solo den Ausgleich erzielen (11.) und zwei Minuten später die Führung. Die Gäste befanden sich im Angriff, aber ein abgewehrter Ball aus der Abwehr heraus wurde nach vorne gespielt. Dieser kam zum mutterseelenallein stehenden Robert Kiesow, der Keeper Lauck keine Chance ließ und zur 2.1 Führung einnetzte. Viktoria war nun im Aufwind. Jetzt merkte man bei den Gästen das Fehlen einiger wichtiger Spieler, wie Domhardt und Schlodder. Viktoria spielte seine Vorteile gegenüber den Gästen aus, ihre läuferische Überlegenheit und ihr technisches Spiel kam nun zum tragen. So war das 3:1 eine logische Folge dieser Vorteile. Erneut war es Christopher Matthieu, der nach Vorlage von Niklas Kiesow zum 3:1 verwandelte. Bis zur Pause hatten sie weitere Möglichkeiten durch die beiden Brüder Robert und Niklas Kiesow das Ergebnis weiter auszubauen. Nach der Pause vergab Clemens Becker den möglichen Anschlusstreffer, als er unkonzentriert einen Konter vergab. Dann gelang den beiden Brüdern Niklas und Robert Kiesow das 4:1. Nach hervorragender Vorlage von Niklas brauchte Robert nur noch einzunetzen. Schlussmann Michael Lauck hatte dabei keine Chance. Nun zerfiel sichtbar das gegnerische Spiel. Trotzdem gab sich Guhrow nicht geschlagen. Auch als erneut das Brüderpaar Kiesow zuschlug und Robert das 5:1 markierte. Am Ende ein hoch verdienter Sieg für Viktoria. Sie festigten damit ihren einstelligen Tabellenplatz, Platz 8. Guhrow verbleibt auf Platz 10.

Nach dem die SG Kausche die letzten drei Spiele der Hinrunde nicht sehr erfolgreich beendete ( zwei Punkte aus drei Spielen) wollte man den Start der Rückrunde positiv gestalten. Sprich, sie wollten den 4:1 Auftaktsieg aus der Hinrunde bestätigen. Doch sie wurden gleich zum Anfang des Spieles überrascht. Aus einen verlorenen Ball entwickelte sich ein Konterspiel der Gäste den Michel Füger zum 0:1 nutzte. Es dauerte lange, bis der Ausgleich fiel. In der Zwischenzeit bestimmte der Gastgeber das Spielgeschehen. Nach gut einer halben Stunde Spielzeit gelang der SG Kausche der Ausgleich. Nach einem Angriff flankte Stephan Faber auf Fabian Triebeneck, der den Ball im oberen linken Dreiangel platziert verwandelte. Mit diesem Unentschieden ging es in die Pause. Als gleich nach dem Wiederanpfiff zur zweiten Halbzeit Christian Friedrich das 2:1 gelang, er stand völlig freistehend vor dem Tor und konnte ungehindert einnetzen, bestimmten sie das Spiel in der Folgezeit. Friedrich gelang dann noch in der Nachspielzeit das entscheidende 3:1, als er einen Konter erfolgreich abschloss. Kausche bleibt weiterhin im Verfolgerfeld, Platz 6. Dissenchen von Platz 11 auf Platz 12 zurückgefallen.

Der SV Lausitz Forst hatte den Absteiger und in erneuter Abstiegsgefahr befindlichen SV Einheit Drebkau zu Gast. Die Neißestädter mussten auf den für längere Zeit Verletzten Torjäger Maik Warko verzichten. Trotzdem gab es schon nach 120 Sekunden die erste große Torchance, als nach einer präzisen Eingabe von Markus Gebauer Dominik Patsch diese aus Nahdistanz vergab. Die Gäste kamen wenig später zu einem gefährlichen Konter, wobei Knipser Manuel Rehn den Ball knapp neben das Forster Tor setzte. Nach genau einer halben Stunde Spielzeit war es dann soweit. Nach Flanke von Marcin Piech konnte Markus Gebauer mit dem Kopf zum 1:0 verwandeln. Dies wurde schon sechs Minuten später weiter ausgebaut. Nach einem mustergültigen Angriff sorgte Niklas Richte für die Vorentscheidung zum 2:0. Seine Eingabe spielte Markus Gebauer zurück zum Torschützen, der aus 14 Meter traf. Nach einer unglücklichen Aktion von Martin Hartl nutzte Stefan Schicktanz dies zum Anschlusstreffer, 2:1. Danach verlor der Gastgeber den Spielfaden. Die Gäste konnten dieses vorübergehende Nachlassen nicht nutzen. So plätscherte das Spiel so vor sich hin. Erst ein Gewaltschuss von Dominik Patsch (75.), der sich ein Herz nahm und aus 25 Meter abschoss. Andy Branig im Tor der Gäste hatte keine Abwehrmöglichkeit. Diese Tor brachte die Sicherheit des Gastgebers zurück, die dieses Ergebnis bis zum Schlusspfiff verwalteten. Forst nun auf Platz 2. Nach dieser Niederlage wird die Lage der Drebkauer immer prikärer, weiterhin auf Platz 13.

Die U23 vom VfB Krieschow war der große Favorit im Spiel gegen die Reserve von der SG Eintracht Peitz. Sie wollten nach dem 4:1 Auftaktsieg am 26.August 2018 auch dieses Rückspiel für sich entscheiden. Doch sie hatten dabei großen Widerstand zu brechen. Mit einem starken Abwehrriegel stemmten sich die Fischerstädter gegen einen frühzeitigen Rückstand. Trotzdem konnten sie ihn nicht verhindern. In der 17.Spielminute war es so weit. Nach einem präzise geschlagenen Pass kam Tobias Wittke an den Ball und netzte ein zum 1:0. Als sich alle mit diesem knappen Vorsprung in die Pause bewegen wollten, schlugen die Gäste überraschend zu. Ein Abwehrfehler begünstigte den 1:1 Ausgleich. Marco Bossenz stand in der Nähe und nahm dieses Geschenk dankend an, 1:1. Im zweiten Spielabschnitt war der Gastgeber weiterhin spielbestimmend. Sie drängten auf die erneute Führung. Die fiel dann erst in der 68.Spielminute. Ein etwas kurioses Tor. Marc Krüger bekam den Ball auf den Oberschenkel und von dort sprang er in das Tor, 2:1. In den Schlussminuten fiel aus dem Spiel heraus die Entscheidung. Routinier Alexander Grünewald gelang das 3:1. Die U23 ist weiterhin einstellig, Platz 7. Die Eintracht liegt auf einen Abstiegsplatz, Platz 15.

Der Spitzenreiter der Liga, die Reserve vom SV Wacker 09 Cottbus-Ströbitz, hatte die Spielgemeinschaft Briesen/Dissen zu Gast. Bei den Gästen fehlten entscheidene Spieler wie Christian Suckert, Patrick Schreck, Marko Gollasch und Marcus Krüger und trotzdem überraschten sie den Favoriten. Der Zeiger der Uhr hatte noch nicht eine Runde hinter sich gebracht, da klingelte es schon im Wacker-Kasten. Der Gastgeber schien noch in den Kabine zu sein, als sie den allerersten Angriff in diesem Spiel verschliefen. Eine Eingabe aus Nahdistanz konnte Daniel Blödorn verwandeln, 0:1. Wacker „wachte auf“ und in der Folgezeit wurden einige verheißungsvolle Angriffe gestartet, die aber alle von der Gästeabwehr abgefangen wurden. Der verdiente Ausgleich fiel in der 25.Spielminute, als Spielführer Christian Bläsner nach einer Eingabe den 1:1 Ausgleich erzielte. Er war es auch, der nach gut einer Stunde Spielzeit (62.) eine maßgerechte Flanke von Robert Becker zur Führung nutze, 2:1. In den Schlussminuten reduzierte sich der Gastgeber durch Gelb/Rot. Nach einer unglücklichen Rettungsaktion von Steven Semke in der 82.Spielminute kamen die Gäste noch einmal kreuzgefährlich auf. In Überzahl spielend gelang aber nicht mehr der Ausgleich. Mit nur fünf Gegentore haben die Wackeraner die beste Abwehr des 16er Feldes. Weiterhin ungeschlagen auf Platz 1. Briesen weiterhin auf Platz 5.

Der Kahrener SV 03 ist stark abstiegsgefährdet. Ein Sieg gegen die SG Sielow musste her, um die Situation ein wenig zu entschärfen. So gehörte ihnen auch die Anfangsphase dieses Spieles, wo auch Chancen herausgearbeitet wurden. In den Schlussminuten der ersten Spielhälfte verloren sie ein wenig die Übersicht. Denn ein Doppelpack in der 38. und 41.Spielminute warf sie in den Rückstand. Ein langer Pass von der rechten Außenbahn kam zu Paul Ruhl, der den Ball sofort zum freistehenden Christopher Knoll spielte, der ungehindert zum 0:1 einschieben konnte. Nach einem Eckball konnte David Hoffmann den abgewehrten Ball aus dem Gewühl heraus einnetzen zum 0:2. Gleich nach dem Wiederanpfiff (47.) führte ein Sonntagsschuss aus 25 Meter zur Entscheidung in diesem Spiel. Nach einem Einwurf von der rechten Außenbahn kam der Ball zu Steven Glodny, der nicht lange fackelt und mit dem linken Außenrist volley den Ball in die Maschen schlug zum 0:3. Ein „Tor des Monats“. Mit diesem Sieg bleibt die SG Sielow auf Platz 9. Kahren auf Platz 14.

Die SG Blau- Weiß Schorbus wurde im Spiel gegen den Aufsteiger Kolkwitzer SV 1896 gleich in der Anfangsphase völlig überrascht. Zwei individuelle Fehler begünstigten den 0:2 Rückstand zur Pause. Der Aufsteiger nutzte einen Ballverlust im Mittelfeld und ging durch Marcel Dietz nicht überraschend mit 0:1 in Führung. Ähnlich dann das 0:2. Nach einem Freistoß kam Jonas Voigt an den Ball und erhöhte auf 0:2. Es dauerte bis zur 57.Spielminute bis dem Gastgeber der 1:2 Anschlusstreffer gelang. Ein Schuss aus 14 Meter von Lorenzo Barrios landet im Kasten von Daniel Rackel. Dann die dramatischen Schlussminuten. Sieben Minuten vor Ultimo gelang dem Gastgeber der viel bejubelte 2:2 Ausgleich. Nach einem eklatantem Torwartfehler war Martin Kloss zur Stelle und netzte ein. In der Nachspielzeit hatten beide Vereine je eine Riesenchance zum Siegtreffer, die aber vergeben wurden. So muss Schorbus die Plätze wechseln. Von Platz 2 auf Platz 3. Kolkwitz verbesserte sich um einen Platz, von Platz 12 auf Platz 11.

Der zweite Aufsteiger, die SG Groß Gaglow, musste zum Altmeister und stark abstiegsgefährdeten SV Motor Saspow. Der Aufsteiger hat die Form aus der Hinrunde noch nicht erreicht. Die Leichtigkeit, die Schnelligkeit, die Kombinationsstärke ist noch lange nicht erreicht. So taten sie sich schwer gegen eine Mannschaft, die neu formiert wird. Junge Spieler, die noch zu zögerlich im Abschluss sind, in den Zweikämpfen eine gesunde Härte fehlen lassen und die fehlende Grundschnelligkeit muss noch verbessert werden. Den Rückstand in der 13.Spielminute konnte sie nicht verhindern. Nach Vorlage von Lucas Manhardt konnte Dennis Hauska aus Nahdistanz verwandeln, 0:1. Durch Standartsituationen kamen sie des Öfteren vor das Tor der Gäste (19.,30.,35.), doch das letzte Quäntchen Abgebrühtheit fehlte ihnen. Ihr Mut wurde in der 43.Spielminute belohnt. Nach einem Foul im Strafraum zeigte der Unparteiische auf den Punkt. Sicher verwandelte Christopher Schötz zum überraschenden 1:1 Ausgleich. Doch die Freude wehrte nicht lange. Bei einem Abwehrversuch in der Nachspielzeit (hätte eigentlich keine geben dürfen), fiel dann ebenfalls per Foulelfmeter die erneute Führung der Gäste. Einer routinierten Mannschaft wäre das wohl nicht passiert. So wurde noch eine Remis zur Pause leichtfertig vergeben. Im zweiten Spielabschnitt wurde die spielerische Überlegenheit der Gäste immer größer, so dass weitere Tore fallen mussten. Am Ende ein 1:4 für den Favoriten. Sie belegen nun Platz 3. Saspow bleibt weiterhin Schlusslicht der Tabelle.

Joachim Rohde

Vorschau Rückrunde und 16.Spieltag Kreisoberliga FK Niederlausitz 2018/2019

Hallo Fußballfreunde!

Es ist wieder soweit. Die elfwöchige Wartezeit ist vorbei. Der Start in die Rückrunde der 29.Kreismeisterschaft des Fußballkreises Niederlausitz steht bevor. Viele Fragen stehen im Raum. Wie haben sich die einzelnen Vereine der Kreisoberliga vorbereitet? Hält die Erfolgsserie von Spitzenreiter SV Wacker 09 Cottbus Ströbitz II weiterhin an und können sie ihre Spitzenposition verteidigen? Kann das Verfolgertrio den vorhandenen neun Punkterückstand verkürzen bzw. aufholen? Gelingt der Spielgemeinschaft Briesen/Dissen noch der unmittelbare Anschluss an die Spitze?

Brisanz auch im Abstiegskampf. Ab Platz 11 bis Platz 16 sind die dort platzierten Vereine hoch gefährdet. Sieben Punkte trennen den 11., der Spielgemeinschaft Dissenchen /Haasow und den Tabellenletzten, den SV Motor Cottbus-Saspow. Spannung pur.

Schon am ersten Spieltag der Rückrunde, dem 16.Spieltag, kommt es in Ströbitz zu einem hoch interessanten Spiel. Die Wacker-Reserve hat keine Abgänge bzw. Neuzugänge zu vermelden hatte auch nur ein Vorbereitungsspiel absolviert. Das Gleiche trifft auch auf ihren Auftaktgegner zu, der Spielgemeinschaft Briesen/Dissen. Das Hinspiel gewann Wacker damals klar mit 3:0. Ähnliches soll auch zum Auftakt gelingen. Vorsicht ist aber geboten. Hier in diesem Spiel treffen die zwei treffsichersten Mannschaften aufeinander. Wacker hat 56 geschossene Tore, Briesen steht mit seinen 53 Toren nur knapp dahinter. Da auf dem Kunstrasenplatz gespielt wird, wird es wohl keine Spielabsage geben. Ein für beide Vereine wegweisendes Auftaktspiel. Ein Sieg für die Gäste würde für die folgenden Spiele hoch motivierend wirken. Ein Sieg des Favoriten festigt dessen Position.
Mein Tipp: Erfolg für den SV Wacker 09 Cottbus-Ströbitz.

Der Tabellenzweite, die SG Blau-Weiß Schorbus, hat den in Abstiegsnöten befindlichen Aufsteiger, die Reserve vom Kolkwitzer SV 1896, zu Gast. Die knappe 1:2 Hinspielniederlage möchten die Gäste unbedingt wettmachen. Auch sie konnten sich wie der Gastgeber in der Winterpause nicht verstärken. Wenn der Gastgeber, wie im letzten Spiel der Hinrunde so couragiert zur Sache geht wie gegen die SG Groß Gaglow, dann haben die Gäste kaum eine Chance.
Mein Tipp: Erfolg für die SG Blau- Weiß Schorbus.

Auch der SV Lausitz Forst wird sich sein Heimvorteil im Spiel gegen den Absteiger und stark abstiegsgefährdeten SV Einheit Drebkau nicht nehmen lassen. Mit einem Erfolg bleiben sie weiterhin im Verfolgungstrio.
Mein Tipp: Erfolg für den SV Lausitz Forst.

Der Aufsteiger, die SG Groß Gaglow, hatte zwei Vorbereitungsspiele gegen Vereine aus der Landesklasse. Beide Spiele, gegen den SV Fichte Kunersdorf und dem Kolkwitzer SV 1896, wurden mit 2:4 verloren. Zur Pause hielten sie noch ein 2:2 Unentschieden. Das Ergebnis ist hier zweitrangig. Die Art und Weise wie gespielt wurde war viel versprechend. Sie stehen vor einer lösbaren Aufgabe. Sie müssen zum Tabellenletzten, dem SV Motor Cottbus-Saspow, den sie zum Auftakt am 25.August 4:2 schlagen konnten. Der Gastgeber hat zum Halbserienende ihren guten spanischen Mittelfeldspieler, Iborra Sanches verloren, der seine Lehrzeit hier in Cottbus erfolgreich beendet hat und wieder zurück in seine Heimat ging. Es wird eine ganz schwierige Rückrunde für den Altmeister werden. Können sie den dritten Abstieg aus der höchsten Spielklasse des Fußballkreises nach 2000/2001 und 2006/2007 noch abwenden? Potential steckt in dieser Mannschaft. Gelingt ihnen eine Überraschung zum Auftakt?
Mein Tipp: Erfolg für die SG Groß Gaglow.

Nach ihrem Aufstieg in die Kreisoberliga (2016/2017, Platz 6) ist die SG Kausche eine echte Bereicherung dieser Liga geworden. Platz 5 im darauf folgenden Spieljahr, wo noch mehr möglich war, und zurzeit Platz 6, aber doch schon weit abgeschlagen zur Spitze. Sie haben die Spielgemeinschaft Dissenchen/Haasow zu Gast, die sich mit einigen Spielern verstärken konnte. So mit David Bär vom FSV Viktoria 1897 Cottbus, Mitschel Fügner von Fortuna Skadow und Clemens Pösch von den A-Junioren von Viktoria Cottbus. In einem Vorbereitungsspiel zur neuen Halbserie verloren sie gegen Traktor Laubsdorf mit 0:3. Um in der Tabelle nicht weiter abzudriften (Richtung Abstieg) müssen sie sich für die Hinspielniederlage unbedingt revanchieren. Ob es gelingt?
Mein Tipp: Erfolg für die SG Kausche.

Fast zwei Tabellennachbarn stehen sich in der Drachhausener Straße gegenüber. Der FSV Viktoria Cottbus und der SV 1912 Guhrow. Mit 20 bzw. 19 Punkten belegen sie einen Mittelfeldplatz, an der Schwelle der Gefahrenzone. Für beide Vereine ist ein Sieg Pflicht. Eine interessante Konstellation.
Mein Tipp: Erfolg für den SV 1912 Guhrow.

Die U23 vom VfB Krieschow steht ebenfalls vor einer lösbaren Aufgabe. Sie haben die Reserve von der SG Eintracht Peitz zu Gast, die sie im Hinspiel klar besiegen konnten. Trotzdem heißt es wachsam zu sein. Denn die letzten drei Spiele der Hinrunde konnten sie alle gewinnen. Wenn sie dort weitermachen, könnte ein Teilerfolg möglich sein.
Mein Tipp: Erfolg für die U23 vom VfB Krieschow.

Stark abstiegsgefährdet ist der Kahrener SV 03. Mit der SG Sielow haben sie einen Gegner, der in dieser Saison mit seiner derzeitigen Platzierung hadert. Es lief nicht so wie es sollte. Mit einem Sieg könnten sie ihren „Frust“ von der Seele spielen. Und was machen die 03er? Können sie ihren vierten Saisonsieg einfahren?
Mein Tipp: Erfolg für die SG Sielow.

Lassen wir uns überraschen.
Wünschen wir allen Vereinen einen guten Verlauf der Rückrunde und den Schiedsrichtern immer den richtigen Blick bei der Regelauslegung und einen kräftigen Pfiff.

Joachim Rohde

Probleme wegen Serverausfall halbwegs gelöst

Der Serverausfall vor ein paar Tagen konnte durch mühevolle und zeitraubende Arbeit halbwegs gelöst werden. Paar Kleinigkeiten könnten noch nicht funktionieren, dass wird aber erst die tägliche Praxis zeigen.

Danke für Euer Verständnis, auch wenn nicht unbedingt Neuigkeiten von uns veröffentlicht wurden. Ihr habt also nicht wirklich was verpasst.

Rückblick 1.Halbserie Kreisoberliga im FK Niederlausitz 2018/2019

Hallo Fußballfreunde!

Die Hinrunde der 5.Kreisoberligasaison zur Fußballkreismeisterschaft 2018/2019 ist Geschichte. Sie wurde überraschend nur von einem Team bestimmt und „beherrscht“. Die Reserve vom Landesligisten SV Wacker 09 Cottbus-Ströbitz zählte zu Beginn der Meisterschaft mit zum Favoritenkreis, der am Ende des Weges sich mit der Krone des Meistertitels schmücken will. Ihre Souveränität drückte sich nicht nur mit den neun Punkten Vorsprung aus, sondern auch durch das Torverhältnis. Man muss lange in den Analen blättern, um eine derartige Überlegenheit aufzuspüren. Zu finden beim Vorgänger der Kreisoberliga, nämlich in der Kreisliga. Hier war es in der Saison 2000/2001 die SG Burg/Spreewald die ebenfalls ungeschlagen Herbstmeister wurde, gleichfalls mit 43 Punkten, doch das Torverhältnis war damals ein wenig besser (69:11). Die Tordifferenz betrug 58 Tore. Heuer sind es 52 Tore. (56:4). Glanzpunkt ist dabei die Abwehr, die in den fünfzehn Spielen der Hinrunde nur vier Gegentore zuließen!. Das ist neuer Rekord, ein Schnitt pro Spiel von 0,24 Toren. Die 56 geschossenen Tore sind in dieser Hinrunde ebenfalls Bestwert. Was machte die Konkurrenz? Einige Vereine verabschiedeten sich schon frühzeitig aus dem Favoritenkreis. So der Vizemeister der Vorsaison, die U23 vom VfB Krieschow, die SG Sielow, der SV 1912 Guhrow und der Absteiger der Landesklasse, der SV Einheit Drebkau. Dagegen überraschend stark trat der Sieger der 1.Kreisklasse und Aufsteiger, die SG Groß Gaglow, auf, sowie der SV Lausitz Forst und ganz überraschend die SG Blau-Weiß Schorbus. Diese Mannschaften bestimmten das Niveau der Kreisoberliga mit. Der FSV Viktoria Cottbus kann nach der ersten Hälfte der Meisterschaft auf einen einstelligen Tabellenplatz überwintern. Eine noch bessere Platzierung verbauten sie sich selbst, indem sichere Führungen zum Schluss noch aus der Hand gegeben wurden. Die Vereine Kahrener SV 03, die Spielgemeinschaft Dissenchen/Haasow und der Aufsteiger Kolkwitzer SV 1806 II hatten mit großen Personalproblemen zu kämpfen, welches sich auch auf das Tabellenbild niederschlug. Die Reserve von der SG Eintracht Peitz lag elf Spieltage auf den letzten Tabellenplatz. Am letzten Spieltag verließen sie diesen nach drei Siegen in Folge und übergaben damit symbolisch die „Rote-Laterne“ des Tabellenletzten an den SV Motor Cottbus-Saspow, der eine „Seuchen-Saison“ durch macht. Auf den „Altmeister“ kommen schwere Zeiten zu.

Etwas zur Statistik: Nach zehn Spieltagen hat sich die Tabelle eingepegelt, das heißt, in der Folgezeit gab es nur noch den einen oder anderen kleine Platzwechsel in der Tabelle. Die Spreu vom Weizen hat sich zu dieser Zeit schon längst getrennt. So auch in dieser Saison.

Zu den Vereinen:

SV Wacker 09 Cottbus-Ströbitz
Wie schon eingangs erwähnt ist es keine Überraschung, dass die Wackeraner nach Abschluss der Hinrunde den Platz an der Sonne belegen. Denn seit bestehen der Kreisoberliga erreichten sie zum Saisonabschluss fast immer Platz drei. Nur eine Ausnahme gab es, dass war die Saison 2015/2016, der zweiten Kreisoberligasaison, wo man nur Platz acht erreichte. Hinzu kam, dass „aussortierte“ Spieler der 1.Mannschaft, z.B. Handreg, Gottwald, Semke ect., die Mannschaft zweifellos verstärkten. Sie machten den Unterschied aus. Dies ist aber noch lange kein Freibrief, das es in der Rückrunde ebenfalls so gut läuft. Die Statistik sagt dazu aus, dass zu 98% der Herbstmeister auch am Ende Meister wird. Ab dem vierten Spieltag übernahmen sie die Tabellenspitze und gaben sie nie mehr ab. Zur Statistik wurde in der Einführung schon reichlich geschrieben Den einzigen Punktverlust leisteten sie sich am siebenten Spieltag zu Hause gegen die U23 vom VfB Krieschow (1:1). Am 14.Spieltag kam es zum absoluten Spitzenspiel in Groß Gaglow, wo sie gegen den Aufsteiger und noch Tabellenzweiten SG Groß Gaglow erst in der Nachspielzeit glücklich mit 1:0 gewinnen konnten. Da sich die unmittelbare Konkurrenz noch gegenseitig die Punkte abnahmen, kam es zum Ende der Halbserie zu einem neun Punkte Vorsprung. So bleiben sie weiterhin Favorit der Meisterschaft ,wenn sie sich nicht selbst schlagen.

SG Blau-Weiß Schorbus
Wie Phönix aus der Asche kam die SG Blau-Weiß Schorbus in dieser Saison daher. Nach dem sie in der Saison 2015/2016 eigentlich schon abgestiegen waren (Platz 15), blieben sie auf Beschluss der Spielkommission und des Vorstandes in der Kreisoberliga. In den beiden folgen Saisonserien 2016/2017 und 2017/2018 belegten sie die Endplatzierung Platz 11 bzw. Platz 13., also Platzierungen, die mit einem derartigen Höhenflug nicht rechnen konnten. Wer gab diesem Verein zu Beginn der Meisterschaft je einen „Pfifferling“, dass er die Meisterschaft in dieser Saison positiv beeinflussen würde. Im ersten Drittel der Hinrunde sah es auch noch nicht danach aus. Die Spieltagplatzierungen lagen zwischen dem 6. und 10.Platz. Zwischen dem sechsten und zehnten Spieltag konnten 12 von 15 möglichen Punkten eingefahren werden, was sie in der Tabelle auf Platz 3 katapultierte. Die restlichen fünf Spiele der Hinrunde waren ähnlich erfolgreich. Bis zum 15.Spieltag lagen sie auf Platz vier, mit der Konstellation, mit einem Sieg im letzten Spiel im Verfolgerduell gegen Groß Gaglow, den zweiten Platz zu erobern. Und so kam es auch. Überraschend gewann sie dieses Spiel und gingen zu aller Überraschung der Fachwelt auf Platz 2 in die Winterpause. Diese Platzierung gilt es nun in der Rückrunde zu verteidigen.

SV Lausitz Forst
Die Neißestädter waren vom Beginn der Kreisoberliga mit im Oberhaus des Fußballkreises Niederlausitz integriert. Ihre Platzierungen arteten nicht zu Jubelstürmen aus.Folgende Platzierungen wurden erreicht. 2014/2015 Platz 9, 2015/2016 Platz 12, 2016/2017 Platz 12, 2017/2018 Platz 4. In den Jahren zuvor spielten sie immer gegen den Abstieg, der dann immer wieder abgewendet werden konnte. In der Vorsaison konnte erstmalig das wahre Leistungsvermögen unter Beweis gestellt werden, mit der Abschlussplatzierung von Platz 4. Im ersten Drittel der Hinrunde war von einem Leistungssprung noch nichts zu merken. Ab dem vierten Spieltag bis zum achten Spieltag gelang ihnen eine Erfolgsserie, wo sie 15 Punkte einfahren konnten. Platz 2 war die Belohnung. Zwei Niederlagen in Folge gegen Wacker Ströbitz und im Heimspiel gegen Schorbus ließ sie auf Platz 4 zurück fallen. Dies warf sie aber in Summe nicht zurück. Denn in den folgenden letzten fünf Spielen der Hinrunde wurden 13 von 15 Punkte erkämpft. Platz 3 zum Hinrundenabschluss ist sehr gut. Mit zehn Punkten Rückstand zum Herbstmeister Ströbitz hängen die Trauben aber sehr hoch, um in der Rückrunde Platz 1 möglicherweise anzugreifen.

SG Groß Gaglow
Nach nur einjähriger Abwesenheit ist die SG Groß Gaglow als souveräner Sieger der 1.Kreisklasse in die Kreisoberliga als Aufsteiger zurückgekehrt. Sie haben mit ihrer Spielkultur die Kreisoberliga bereichert. Ihr frischer, dynamischer Spielstil konnte begeistern. Schon am dritten Spieltag übernahmen sie für einen Spieltag die Tabellenspitze. Anschließend wurde im Spiel gegen den Mitfavoriten aus Krieschow zu Hause verloren und in der Woche darauf gab es zu Hause ein 0:0 gegen den Mitfavoriten SG Kausche. Eine Woche später wurde beim SV Lausitz Forst erneut verloren. Das waren negative Erlebnisse, die sie von Platz 1 auf Platz 6 zurück fallen ließen. Das zweite Drittel der Hinrunde schlossen sie auf Platz 2 ab. Da die Punktabstände der drei Verfolger minimal waren, hatten die beiden letzten Spitzenspiele große Bedeutung für die Gaglower. Denn Platz 2 zum Abschluss der Hinrunde lag im Bereich des Möglichen. Wie schon eingangs erwähnt, verloren sie das Spitzenspiel gegen Ströbitz etwas unglücklich erst in der Nachspielzeit, so dass das Verfolgerduell in Schorbus über Platz zwei entscheiden sollte, da nur der Sieger diesen Platz erreichen konnte. Noch mit der Enttäuschung lebend von der vorwöchentlichen Niederlage fanden sie nie zu ihrem arteigenen Spiel und verloren am Ende knapp dieses Spiel. Platz 4 zum Abschluss der Herbstmeisterschaft. Diese junge Truppe kann diese Niederlagen wegstecken und könnte sogar gestärkt davon herauskommen. Sie werden mit dem gleichen Elan an die neuen Aufgaben herangehen. Sie zählen weiterhin zu den Spitzenmannschaften der Liga.

Spielgemeinschaft Briesen/Dissen
Die Spielgemeinschaft läuft schon einige Jahre den großen Erfolg, Kreismeister zu werden, lange hinterher. In der Saison 1996/1997 gelang ihnen als Kreismeister in der damaligen Kreisliga der Sprung in die Landesklasse, wo sie nach dreijähriger Zugehörigkeit diese wieder verlassen mussten. Seit dieser Zeit wird Anlauf genommen, es das zweite Mal zu packen. Zwischenzeitlich fusionierte sie mit der SG Grün Weis Dissen, um diesem Ziel näher zu kommen. Doch seit Gründung der Kreisoberliga sind sie diesem Ziel nie gerecht geworden. Außer in der Saison 2016/2017, als man den vierten Platz ereichte, lagen die Platzierungen immer im Bereich Platz acht und neun. Daher zählten sie zu Beginn der Saison nicht unmittelbar zu den Favoriten. Der Auftakt nach den ersten drei Spielen war nicht berauschend. Zwischen dem vierten und siebenten Spieltag holten sie immerhin 10 von 12 möglichen Punkten, welches sie auf Platz 3 brachte. Danach erfolgte eine durchwachsene Phase, in der von 24 möglichen Punkte 16 erreicht wurden. Das ist zum Hinrundenschluss Platz 5. Aber zum zweiten Platz ist es ein Rückstand von nur fünf Punkte. Hier ist noch etwas möglich. Mit Christian Rinza verfügen sie über einen „Knipser“,der so manches Spiel für die Spielgemeinschaft gewann. Zurzeit führt er die Torjägerwertung souverän mit 26 Toren an.

SG Kausche
Im Aufstiegsjahr 2016/2017 erreichte man am Saisonende einen sechsten Tabellenplatz, der konnte im darauf folgenden Spieljahr um ein Platz verbessert werden, auf Platz 5. So gingen sie erwartungsvoll in diese Saison, zumal sie mit zum erweiterten Favoritenkreis zählten. So war der Start sehr verheißungsvoll. Aus den ersten drei Spielen erreichten sie die maximale Punktzahl von neun Punkten. Danach folgte eine kalte Heimdusche mit dem 0:5 gegen den Mitfavoriten SV 1912 Guhrow. Es schloss sich ein 0:0 beim Aufsteiger Groß Gaglow an, um sich eine Woche später gegen den Aufsteiger Kolkwitz II rehabilitieren zu können und mit einem klaren Sieg auf Platz 4 vorzurücken. Danach folgte ein durchwachsenes Programm, wo aus den restlichen neun Spielen nur zwölf Punkte erreicht wurden. Eine Niederlage gegen Wacker folgte ein Sieg in Schorbus, um gegen Viktoria Cottbus eine empfindliche Schlappe hinzunehmen. Sechs Spieltage belegten sie Platz 5, um an den beiden letzten Spieltagen auf Platz 6 zurückzufallen. Mit nur 25 Punkten ist man aus dem Rennen. Es geht alles auf eine Wiederholung der letzten Platzierungen aus.

VfB Krieschow U23
Der Vizemeister des Vorjahres musste mit zu dem engeren Favoritenkreis gezählt werden. Doch schon bald wurde klar, das sie in diesem Spieljahr nicht diese Rolle einnehmen werden würden wie im Vorjahr. Bis zum fünften Spieltag sah es noch gut aus. Sie lagen mit zehn Punkten auf Platz 6, fünf Punkte Rückstand zum Spitzenreiter Wacker Ströbitz. Nach zehn Spieltagen waren die Meisterschaftsträume ausgeträumt, Platz 9 und schon 14 Punkte hinter Ströbitz. Durch einen Kantersieg am letzten Spieltag der Hinrunde gegen die Spielgemeinschaft Dissenchen/Haasow gelang noch nach Platz 9, Platz 7. Wie werden sie die Rückrunde gestalten? Sie sind in der Lage in die Meisterschaft mit einzugreifen, in dem sie den einen oder anderen so genannte Favoriten ein Bein stellen könnten.

FSV Viktoria 1897 Cottbus
Die Sphinx der Liga, würde ich sie mal nennen. In dieser Mannschaft steckt so viel Potential, welches leider nicht immer abgerufen wird bzw. man schlägt sich selbst. Spiele mit einer sicheren Führung wurden noch aus der Hand gegeben. Klarste Tormöglichkeiten wurden ausgelassen, um nur einige Schwachstellen dieser Mannschaft zu erwähnen. Spieltechnisch zählen sie mit zu den Besten der Liga. So wurde zum Beispiel noch der siebente Tabellenplatz am letzten Spieltag verloren, obwohl das Prestigeduell im Nordderby gegen Sielow gewonnen werden konnte. Wie schon in den Jahren zuvor, gab es einen „mittelprächtigen“ Start. Mit zwei Niederlagen in Folge ging es in das „Rennen“, um anschließend beim Aufsteiger in Kolkwitz die ersten Punkte einzufahren. Doch es war scheinbar nur Strohfeuer, denn in den drei darauf folgenden Spielen verloren sie, zu Hause gegen Briesen, einen Spieltag später beim Favoriten Wacker Ströbitz, um dann erneut zu Hause ,wie schon in der Vorsaison, gegen Schorbus zu verlieren. Das war nach sechs Spielen Platz 14. Danach wurden zehn Punkte eingefahren, welches nach zehn Spielen Platz 10 bedeutete. Danach lösten sich Siege und Niederlagen ab. Im letzten Spiel wurde im ewig jungen Traditionsspiel gegen Sielow klar gewonnen. Am Ende der Hinrunde kam ein einstelliger Tabellenplatz heraus, Platz 8. Mit Niklas Kiesow haben sie den zurzeit drittbesten Torschützen der Liga, mit 13 Toren.

SG Sielow
In jedem Jahr werden die Gelb/Schwarzen mit zu den Favoriten gerechnet, doch nie konnten sie diese Prognosen erfüllen. Im Gründungsjahr 2014/2015 der Kreisoberliga belegten sie am Ende der Saison Platz 7. In den folgenden Jahren belegten sie Platz 4, 5 und 6. Nie wurden sie ihren Ansprüchen gerecht. Auch heuer sieht es danach aus, das ein vorderer Tabellenplatz erneut nicht erreicht wird. Denn den sechs Siegen stehen sieben Niederlagen entgegen, plus zwei Unentschieden. Das ergab am Ende der Halbserie Platz 9, mit nur mäßigen 20 Punkten. Alle Spiele gegen die so genannten Mitfavoriten der Meisterschaft wurden verloren, gegen Krieschow II, Kausche, Lausitz Forst, Guhrow, Groß Gaglow und Wacker Ströbitz. Betrachtet man sich das Torverhältnis an (37:31) sieht man, woran man zurzeit krankt. Mit Christopher Knoll haben sie einen Torschützen, der im Ranking auf Platz 2 mit 17 Toren steht.

SV 1912 Guhrow
Im zweiten Jahr nach dem Abstieg aus der Landesklasse waren die Prognosen, es dieses Mal zu schaffen im Meisterschaftsgeschehen und ordentlich mit zu mischen groß. In den ersten fünf Spielen sah es auch danach aus, denn Platz 4 in der Zwischenbilanz rechtfertigte diese Prognose. Doch dann folgte eine unerwartete Niederlagenserie, die sie weit zurück warf. Vom 9.Spieltag bis zum 14.Spieltag setzte es sechs Niederlagen, und somit null Punkte. Zum Halbserienende war dies der 10.Platz mit nur 19 Punkten! Der Sieg am letzten Spieltag gegen Saspow lässt einige Hoffnungen aufkommen.

Spielgemeinschaft Dissenchen/Haasow
Im Aufstiegsjahr zur Kreisoberliga 2017/2018 belegten sie am Ende der Saison Platz 9. Diese Platzierung sollte heuer unbedingt verbessert werden. Doch das zweite Jahr ist immer das Schwerste für einen Aufsteiger. Dies sollte sich auch in dieser Saison bestätigen. Der Auftakt verlief nicht nach ihren Wünschen. Aus den ersten drei Spielen konnten nur zwei Punkte erzielt werden, Platz 12. Danach gab es eine minimale Steigerung mit Platz 11, nach zwei gespielten Drittel der ersten Halbserie blieb es bei Platz 11. Schon hier begannen große Personalprobleme, die bis zum Ende der Halbserie nicht kompensiert werden konnten. Mit ein Grund warum die Endplatzierung zur Winterpause ebenfalls nur Platz 11 ist. Magere 14 Punkte zieren das Konto. Sie befinden sich in der Gefahrenzone. Sie kennen ihre Situation. An den Problemen muss schnellstens gearbeitet werden.

Kolkwitzer SV 1896 II
Die Aufstiegseuphorie hielt sich zu Beginn der Meisterschaft in Grenzen, denn mit drei Niederlagen in Folge startete man das „Abenteuer“ Kreisoberliga. Der erste Sieg gelang am 5.Spieltag zu Hause gegen den Favoriten, der U23 vom VfB Krieschow. Doch es folgten zwei weitere Niederlagen, ein Remis, um am 9.Spieltag den zweiten Heimsieg gegen den Tabellenletzten Eintracht Peitz zu feiern. Nach zehn Spieltagen wurde Platz 13 belegt. In dieser Zeit begannen Personalprobleme, die bis zum Abschluss der Halbserie nicht kompensiert werden konnten. Trotzdem konnten vier Siege und zwei Unentschieden eingefahren werden, das sind 14 Punkte. Da die Spielgemeinschaft Dissenchen/ Haasow ebenfalls 14 Punkte hat, entschied das Torverhältnis zu Gunsten der Spielgemeinschaft. Da ab dem Tabellenplatz 11 die Gefahrenzone beginnt, steckt der Aufsteiger mittendrin im Abstiegsgeschehen.

SV Einheit Drebkau
Der Absteiger aus der Landesklasse hatte keinen zufriedenstellenden Start. Nach dem Unentschieden zum Auftakt in neuer bzw. alter Umgebung folgte eine Niederlage und ein weiteres Unentschieden. Zwei Punkte bedeuteten gleich zum Anfang Platz 13. Lange Zeit, zwischen dem 6. und 12.Spieltag, behaupteten sie Platz 12. In der Endphase ging dieser Platz noch verloren. Am Schlusstag kamen sie um ein Debakel in Briesen nicht herum. Nun belegen sie Platz 13, mit nur zwölf Punkten. Man befindet sich erneut im Abstiegskampf.

Kahrener SV 03
Die 03er stagnieren in den letzten zwei Jahren. Die Platzierungen in den Spieljahren 2016/2017 und 2017/2018 belegen dieses. Platz 10 bzw. Platz 11 waren die Abschlussplatzierungen der 03er. Auch in diesem Jahr wird sich daran nichts ändern. Mit dem Start in die neue Saison belegten sie Platz 15. Ab dem 10.Spieltag konnte ein Platz nach vorn gerückt werden, Platz 14.Auch sie sind stark abstiegsgefährdet. Wenn es besser werden soll, muss es Siege gegen die mitabstiegsgefährdeten Vereine geben. Nur so kann es geschafft werden, sich vor ihnen zu platzieren. Mit nur drei Siegen und zwei Unentschieden kann man keinen „Blumentopf“ gewinnen. Platz 14 und 11 Punkte.

SG Eintracht Peitz II
Schon im Aufstiegsjahr retteten sie sich mit nur einem Punkt Vorsprung gegenüber der Reserve vom BSV Guben Nord und schafften so den Klassenerhalt. In dieser Saison belegten sie vom 2.Spieltag an bis zum vorletzten Spieltag (14.) den letzten Tabellenplatz. Dann folgten zur Überraschung der gesamten Liga drei Siege in Folge, die so nicht erwartet wurden. So konnte am 13.Spieltag in Saspow nach Rückstand knapp gewonnen werden. Das Kunststück folgte auf dem Fuße, als sie am 14.Spieltag zu Hause einen 0:2 Rückstand gegen Viktoria Cottbus noch drehen konnten und die drei wichtigen Punkte zu Hause blieben. Am Schlusstag der Hinrunde wurde das zweite Auswärtsspiel, ebenfalls ein Sechs-Punkte-Spiel, in Kahren klar gewonnen und somit symbolisch die „Rote Laterne“ des Tabellenletzten an den SV Motor Cottbus-Saspow übergeben werden. Können sie sich ähnlich wie in der Vorsaison noch vor dem Abstieg retten?

SV Motor Cottbus-Saspow
Der Altmeister erlebt gerade ein „Seuchenjahr“. Man hoffte zu Beginn an eine bessere Platzierung, als in der Vorsaison, wo nach Abschluss der Meisterschaft ein 12.Tabellenplatz heraussprang. Ihre beste Platzierung in dieser Saison war der 9.Tabellenplatz. am 3.Spieltag. Danach ging es stetig nach unten. Man konnte die Talfahrt nicht stoppen. Auch sie hatten mit Personalproblemen zu kämpfen. Doch zwei Siege und ein Unentschieden sind zu wenig, um höhere Ansprüche geltend zu machen. Kann diese Talfahrt zum Beginn der Rückrunde gestoppt werden?

Hoffen wir auf eine ähnliche torreiche zweite Halbserie,mit vielen Überraschungen. Kann der Ligaprimus, der SV Wacker 09 Cottbus-Ströbitz II, auch in der Rückrunde seine Überlegenheit demonstrieren? Kann der Aufsteiger, die SG Groß Gaglow, seinen arteigenen Stil weiter praktizieren? Oder kann sich der Altmeister noch aus seiner prekären Situation befreien? Fragen über Fragen, die nur die Spieler und die Vereine beantworten können. Warten wir mit Spannung auf die Rückrunde.

Zur Statistik:
In den 120 Spielen der Hinrunde wurden 514 Tore erzielt, ein Schnitt pro Spiel von 4,3 Toren. Es wurden 54 Heimsiege,18 Unentschieden und 48 Auswärtssiege erzielt.

Ungeschlagene Spiele:
Rekord: Die SG Burg blieb übergreifend vom 30.Spieltag im Spieljahr 1998/2000 bis zum 27.Spieltag des Spieljahres 2000/2001 in 28 Spieltagen ungeschlagen. Sie waren, wie der SV Wacker Ströbitz II 2018/2019, in der ersten Halbserie in 15 Spielen ungeschlagen, welches 43 Punkte einbrachte. Mit 140 Toren hält die SG Burg/Spreewald den Rekord aus dem Spieljahr 2000/2001.Es folgt der VfB Krieschow mit 122 Toren aus dem Spieljahr 2008/2009. Mit 108 Toren belegte der SV Kunersdorf im Spieljahr 1998/1999 den zweiten Tabellenplatz, um im darauf folgenden Spieljahr Kreismeister zu werden.

Den Torjägerrekord hält aus der Saison 2001/2002 Jörg Handrek, SG Burg/Spreewald mit 61 Toren, gefolgt von Lothar Joppeck, SV Fichte Kunersdorf, mit 49 Toren in der Saison 1998/1999 und den Sportfreunden Mattias Jäckel Spremberger SV 1862 und Felix Badack SV Fichte Kunersdorf, die in der Spieljahren 20015/2016 bzw. 2017/2018 40 Tore erzielten. Mit 26 Toren zum Abschluss der Hinrunde 2018/2019 führt hoffnungsvoll Christian Rinza, SpG Briesen/Dissen, das Ranking an.

Hier die Häufigkeit der Spielergebnisse:
0:0 – 2x
0:1 – 1:x
0:2 – 4x
0:3 – 3x
0:4 – 2x
0:5 – 4x
0:7 – 2x
1:0 – 9x
1:1 – 8x
1:2 – 6x
1:3 – 4x
1:4 – 6x
1:5 – 4x
1:8 – 1x
1:10 – 1x
2:0 – 2x
2:0 – 2x
2:1 – 5x
2:2 – 5x
2:3 – 5x
2:3 – 5x
2:4 – 2x
2::5 – 1x
2:7 – 1x
3:0 – 3x
3:1 – 7x
3:2 – 4x
3:3 – 2x
3:5 – 1x
4:0 – 6x
4:1 – 2x
4:2 – 2x
5:0 – 2x
5:1 – 1x
5:3 – 1x
6:0 – 1x
7:0 – 1x
7:1 – 3x
7:2 – 1x
8:0 – 1x
9:0 – 2x

Joachim Rohde

Rückblick 15.Spieltag Kreisoberliga FK Niederlausitz 2018/2019

Hallo Fußballfreunde!

Die Hinrunde der Fußballkreismeisterschaft 2018/2019 ist Geschichte. Zum Abschluss wurde es noch ein torreicher 15.Spieltag. Mit 44 Toren wurde das gleiche Ergebnis wie am zweiten Spieltag erreicht und zum sechsten Mal die 40 Tore Grenze erreicht bzw. überschritten. Dazu dann im Rückblick der Hinrunde mehr. Christian Rinza erreichte im Spiel gegen den Absteiger SV Einheit Drebkau sechs Tore (!) und gewann mit seiner Mannschaft, der Spielgemeinschaft Briesen/Dissen, mit 8:0!. Noch mehr Tore erzielte der inoffizielle Herbstmeister SV Wacker 09 Cottbus-Ströbitz II im Spiel gegen den Aufsteiger Kolkwitzer SV1896 II, mit 9:0!! Ebenfalls neun Tore gab es beim Spiel VfB Krieschow U23 gegen die Spielgemeinschaft Dissenchen/Haasow, welches 7:2 endete. Das Spitzenspiel und Verfolgerduell entschied Gastgeber Blau-Weis Schorbus überraschend gegen Aufsteiger Groß Gaglow. Das Kellerderby in Kahren gewannen die Fischerstädter überzeugend mit 4:0. Durch diesen Sieg und der erneuten Niederlage vom SV Motor-Cottbus-Saspow in Guhrow gaben die Fischerstädter die rote Laterne an Saspow ab. Das Nordderby zwischen dem FSV Viktoria Cottbus und der SG Sielow gewann erneut der Gastgeber. Zu den Spielen:

Das mit Spannung erwartete Verfolgerduell zwischen der SG Blau-Weiß Schorbus und dem Aufsteiger SG Groß Gaglow endete mit einem Sieg für den Gastgeber. Damit konnten sie ihre seit fünf Spieltagen anhaltende Erfolgserie weiter fortsetzen und am Ende sogar auf Platz 2 in die Winterpause gehen. Schon in der 5.Spielminute gab es die überraschende Führung für den Gastgeber. Nach einer undeutigen Geste des Unparteiischen, war es nun ein Schiedsrichterball oder ein Freistoß im 16er des Gastgebers, es war nicht zu erkennen, entwickelte sich die überraschende 1:0 Führung. Die Gästeabwehr war weit aufgerückt und auch ihr Keeper Dustin Lindner stand weit vor seinem Tor. Besagter Ball flog weit in die Hälfte der Gäste, hier stand Routinier Marcel Kuba goldrichtig, der wenig Mühe hatte das Streitobjekt in die Maschen des leeren Tores zu setzten! Schon in dieser Anfangsphase des Spieles merkte man bei den Gästen, dass sie die vorwöchentliche Heimniederlage gegen Wacker Ströbitz noch nicht aus ihren Köpfen verbannt hatten. Denn schon elf Minuten später passierte Spieler-Co-Trainer Sven Jordan ein folgenschwerer Abwehrfehler, den Christian Tischer mit dem 2:0 bestrafte. Die sonst so sichere Abwehr der Gäste „schwamm“ gehörig. Man muss lange zurück schauen, wo der Aufsteiger nach einer Viertelstunde Spielzeit schon fast aussichtslos zurück lag. Als ihnen aber fünf Minuten später (21.) der 2:1 Anschlusstreffer gelang, keimte bei ihnen Hoffnung auf, doch noch was mit nach Hause zu nehmen. Der Ball kam im 16er zu dem völlig freistehenden Paul Reimer der aus kurzer Entfernung mit einem satten Schuss aus halblinker Position den Ball im Kasten unterbrachte. Nach diesem Tor drängten die Gäste auf den Ausgleich. In der 29.Spielminute hätte es nach einem Foulspiel und der anschließenden Tätlichkeit Rot für Maximilian Hußner (Schorbus) und Paul Reimer (Gaglow) geben müssen, Hier zeigte der Unparteiische den beiden Spielern nur Gelb! Gaglow machte weiter Druck und hatte in der 36.Spielminute durch ihren Spielführer Philip Jugert die Möglichkeit den Ausgleich zu erzielen, doch er vergab diese so genannte Hundertprozentige. Fast im Gegenzug jedoch das 3:1 per Foulelfmeter. Nico Bartelt verwandelte sicher. In den ersten zwanzig Spielminuten der zweiten Halbzeit gab es kaum nennenswerte Möglichkeiten auf beiden Seiten. Nachdem Spielertrainer Manuel Böckle in der 67.Spielminute am Schlussmann M. Jenzewski scheiterte, bekam der Aufsteiger drei Minuten nach dieser Szene einen Foulelfmeter zugesprochen. Es war die Chance zum Anschlusstreffer, doch auch diese Möglichkeit nutzten sie nicht. Dafür hatte der Gastgeber die Chance auf 4:1 davon zuziehen, als Niklas Räder einen Kopfball an die Latte köpfte. Danach reduzierte sich Schorbus nach Gelb/Rot für Christian Tischer. Nun in Unterzahl spielend mussten die Gastgeber aufpassen ihren Vorsprung nicht zu verlieren, denn ein Freistoß aus 17 Meter Entfernung, erneut von Philip Jugert getreten, knallte gegen die Latte. Er war es auch, der nach einem Eckball diesen mit dem Kopf an das linke Dreiangel köpfte. Einen Konter des Gastgeber, den Nico Bartels abschloss, konnte Linder mit einer Glanzparade zu Nichte machen. In der Schlussminute reduzierten sich auch die Gäste per Ampelkarte. Eric Sowoidnich musste vom Platz. Am Ende ein nicht unverdienter Sieg von Schorbus, die damit Platz 2 in der Tabelle einnehmen. Der Aufsteiger fällt von Platz 2 auf Platz 4 zurück.

Zum Duell zweier Reservemannschaften, SV Wacker 09 Cottbus Ströbitz gegen Kolkwitzer SV 1896, kam es in Ströbitz. Um es vorweg zunehmen, der inoffizielle Herbstmeister war eine Nummer zu groß für den Aufsteiger, der nach der vorwöchentlichen Niederlage gegen Briesen auch dieses Mal Personalprobleme hatte. Ohne Wechselspieler reisten sie in Ströbitz an. So wurde es ein Spiel auf ein Tor. Innerhalb von zehn Minuten lagen die Gäste schon mit 3:0 aussichtslos im Rückstand. Das 4:0 zur Pause hätte weitaus höher ausfallen müssen. Als sich die Gäste dann noch nach Gelb/Rot in der 55.Spielminute reduzierten, war das Spiel gelaufen. In regelmäßigen Abständen fielen weitere Tore. Das es nicht zweistellig wurde, verdankten die Gäste der nachlassenden Konzentration der Wackeraner. Am Ende ein 9:0! Für den Aufsteiger waren das 14 Gegentore in zwei Spielen. Wacker Ströbitz beendet ungeschlagen die Hinrunde, Platz 1. Kolkwitz verbleibt auf Platz 12.

Zum ewig jungen Nordderby kam es in der Drachhausener Straße in Cottbus. Der FSV Viktoria 1897 hatte die SG Sielow zu Gast. Die Konstellation vor dem Spiel war gegeben. Der Gastgeber wollte die blamable Niederlage aus der Vorwoche in Peitz mit einem Sieg revidieren und die Gäste kamen nach dem Sieg in der Vorwoche gegen Saspow hoch motiviert zum FSV, um mit einem erneuten Sieg hier bei Viktoria dies zu untermauern. Hinzu kam noch, dass sie die beiden Niederlagen aus dem Vorjahr revidieren wollten. Doch sie wurden auf den Boden der Tatsache zurückgeholt. Co-Trainer Voigt musste die erste Niederlage quittieren. Der Gastgeber war die technisch, spielstärkere Mannschaft und ging nicht unverdient frühzeitig in Führung. Eine familiäre Zweierkombination zwischen den Gebrüdern Robert und Niklas Kiesow konnte Niklas zum 1:0 beenden. Gleich nach Wiederanpfiff zur zweiten Halbzeit (46.) traf Chris Wycisk nur die Querlatte des Sielower Tores. Das hätte das 2:0 sein können. War es aber nicht. Dies fiel wenig später (55.). Einen krassen Abwehrfehler von Patrick Lisinski bestrafte Niklas Kiesow mit dem 2:0. In der Folgezeit kamen die Gäste besser auf und kamen zu einigen Möglichkeiten. Viktoria aber verwaltete seinen Vorsprung und ließ keinen Treffer mehr zu. Am Ende ein verdienter Sieg des Gastgebers, der zum Abschluss der Hinrunde Platz 8 belegt. Platz 9 die SG Sielow.

In Guhrow fand ein so genanntes Sechs-Punkte-Spiel statt. Der heimische Sportverein hatte den SV Motor Cottbus-Saspow zu Gast. Beide Vereine stehen mit dem „Rücken zur Wand“, das hieß, wer von den beiden Vereinen konnte seine Negativserie beenden? Guhrow war seit sechs Spieltagen ohne jeglichen Punktgewinn, die Gäste hatten einen Lichtblick am 12.Spieltag, als sie in Dissenchen einen Dreier einfahren konnten. Doch dann setzte sich die Negativserie weiter fort. Da Saspow auf den Heimvorteil in der Hinrunde verzichtet hatte, da Guhrow bei sich im Frühjahr 2019 umfangreiche Platzarbeiten vor hat, kam es zu diesem Wechsel. So sahen die Zuschauer in der ersten Spielhälfte ein ausgeglichenes Spiel, mit wenigen Chancen auf beiden Seiten zu sehen. Zu erwähnen wäre, dass die Gäste in der ersten Spielhälfte eine Chance zur Führung hatten, als Max Otto Stöcker mit einem Pfostenschuss etwas Pech hatte und dass das Leder nicht im Tor landete. Wer weis, ob dieses eventuelle Tor nicht eine Wende für sie gebracht hätte. Denn gleich nach der Pause, innerhalb von zwanzig Spielminuten, fiel die Entscheidung in diesem Spiel gegen sie. Robin Domharst gelang das wichtige 1:0 Führungstor (47.), Clemens Becker legte drei Minute später zum 2:0 nach und Florian Grützner erhöhte in der 63.Spielminute auf 3:0. Drei Minuten nach diesem Tor verwandelte Christopher Nickusch per Foulelfmeter zum 4:0 .Die Messen waren hier schon gesungen. Die Gäste kamen in der 77.Spielminute durch Ole Jannes Knuth zum 4:1 Anschlusstreffer. Fünf Minuten vor Ultimo gelang Felix Schneider mit dem 5:1 den alten Abstand wieder herzustellen. Mit diesem Sieg konnte die 1912er ihre Talfahrt stoppen. Zum Abschluss der Hinrunde Platz 10. Durch diese Niederlage und dem Sieg von Peitz in Kahren fallen die Sapower auf den letzten Platz zurück. Man nimmt die Rote Laterne, als Schlusslicht in der Tabelle der 16 Vereine, mit in die Winterpause.

Die U23 vom VfB Krieschow hatte sich im letzten Heimspiel der Hinrunde mit zwei Aktiven der 1.Männermannschaft verstärkt, um im Spiel gegen die erneut personell angeschlagene Spielgemeinschaft aus Dissenchen/Haasow die Punkte in Krieschow zu behalten. Dieses machte sich in der ersten Spielhälfte mächtig bemerkbar. Diese beiden Spieler, Tim Richter und Sven Konzack, machten den Unterschied aus und sorgten somit schon bis zur Pause für die Entscheidung. Sie beide alleine waren es, die dafür sorgten. Nach der frühzeitigen 1:0 Führung durch Tim Richter folgten bis zur Pause im Minutentakt weitere fünf Tore, 6:0 der Spielstand zum Seitenwechsel. Im zweiten Sspielabschnitt versuchte der Gastgeber das Ergebnis zu verwalten. Dabei wurde man leichtsinnig und die Rechnung folgte prommt. Maik Töpper und Alexander Markusch gelangen in der 55. und 67.Spielminute mit dem 6:1 bzw. 6:2 die Anschlusstreffer. Mehr war aber in der Folgezeit nicht drin, denn der Gastgeber erhöhte schon zwei Minuten nach dem 6:2 durch Sven Konzack auf 7:2, der mit diesem Tor sein fünftes erzielte. Krieschow rückt von Platz 9 auf Platz 7 vor. Dissenchen verbleibt auf Platz 11 und geht mit diesem in die Winterpause.

Das Kellerderby zwischen dem Kahrener SV 03 und der Reserve von der SG Eintracht Peitz fand in Kahren statt. Um es vorweg zu nehmen, die Fischerstädter gingen aus diesem Derby als Sieger hervor. Bemerkenswert ist, es war ihr dritter Sieg in Folge und sie geben damit die Rote-Laterne, die wochenlang in „ihrem Besitz“ war, symbolisch weiter an den SV Motor Cottbus-Saspow, der ja sein Spiel in Guhrow verlor. Ihre Spielphilosophie vor dem Spiel ging auf. Sie standen tief, mit einer verstärkten Abwehr heraus und setzten blitzsaubere Konterangriffe, die sehr erfolgreich waren. Schon vor der 0:1 Führung (41.), hatten sie zwei, drei sehr gute Möglichkeiten hier in Führung zu gehen. So einen Konter führte kurz vor der Pause durch Marco Bossenz zum 0:1. Das gleiche Bild in Halbzeit zwei. Gleich nach der Pause, innerhalb von dreizehn Minuten, fiel die Entscheidung nach einem Dreierpack. Sebastian Bubner, und zwei Mal Sven Neuber erzielten das 0:2, 0:3 und 0:4. Damit waren auch in diesem Spiel die Messen gesungen. Beeindruckend, das Peitz sich nicht aufgegeben hat. Mit dem späten Sieg im Kellerderby in Saspow, dem Sieg zu Hause gegen Viktoria Cottbus und nun der zweite Auswärtssieg in Folge gegen Kahren. Das sind satte neun Punkte und gleichzeitig das Verlassen des letzten Platzes in der Tabelle. Alle Achtung! Nach dieser Niederlage verbleiben die 03er in den Tabellenkeller, Platz 14. Die Fischerstädter nun Platz 15.

Erschrecken schwach präsentierte sich der Landesklassenabsteiger, der SV Einheit Drebkau, in Briesen. In allen Belangen waren sie dem Gastgeber weit unterlegen. Schnelligkeit, Passspiel, Standartsituationen (Eckbälle, Freistöße) ließen sie immer als zweiter Sieger hervorgehen. So kam auch die frühzeitige Führung der Spielgemeinschaft nicht überraschend. Marcus Noack verwandelte aus acht Meter zum 1:0. Danach kam die große Zeit von Torjäger Christian Rinza. Ein wahres Torfestival von ihm entwickelte sich. Mit den Toren zwei bis vier und sieben und acht schoss er nicht nur sechs! Tore, sondern baute damit seine Führung im Torjägerwettbewerb auf 26 Tore aus. Die Gäste hatten im gesamten Spiel weniger Chancen als Finger an einer Hand. Briesen festigte den fünften Tabellenplatz. Drebkau in akuter Abstiegsgefahr, Platz 13.

Das Team von www.spreewaldkicker. de wünscht allen Leserinnen und Lesern ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest und ein gesundes erfolgreiches 2019.

Einen Rückblick von der Hinrunde der Fußballkreismeisterschaft wird zwischen den Jahren erfolgen.

Joachim Rohde

Vorschau 15.Spieltag Kreisoberliga FK Niederlausitz 2018/2019

Hallo Fußballfreunde!

Die Hinrunde der Fußballkreismeisterschaft 2018/2019 des Fußballkreises Niederlausitz geht mit dem 15.Spieltag zu Ende.

Da die Begegnung SG Kausche gegen den SV Lausitz Forst (1:1) schon vorgezogen wurde, gibt es an diesem Wochenende nur noch sieben Begegnungen.

So gibt es auch an diesem letzten Spieltag vor der Winterpause ein Spitzenspiel. In Schorbus kommt es zum Spiel der beiden punktgleichen Vereine von der SG Blau-Weiß Schorbus und der SG Groß Gaglow. Der Sieger dieser Partie geht als Tabellenzweiter in die Winterpause. Bei einem Unentschieden verbleiben beide Teams auf den jetzt inne habenden Tabellenplatz. Wie haben die Gäste die schmerzliche Niederlage aus der Vorwoche gegen Wacker-Ströbitz verkraftet? Diese junge Truppe kann so etwas wegstecken, denn was sie als Aufsteiger bisher gezeigt und erreicht haben, ist schon enorm. Sie sollen aus diesem Spiel gestärkt hervorgehen und ihr arteigenes Spiel weiter verfolgen. Der Gastgeber, seit fünf Spieltagen ungeschlagen, möchte diese Erfolgsserie auch am letzten Spieltag der Hinrunde weiter ausbauen. Ein echter Leistungstest für sie. Gelingt den Gästen eine ähnliche Leistung wie im Spiel gegen Wacker Ströbitz, sollten sie der Favorit sein.
Mein Tipp: Erfolg für die SG Groß Gaglow.

Der inoffizielle Herbstmeister, die Reserve vom SV Wacker 09 Cottbus-Ströbitz, erwartet den Aufsteiger aus Kolkwitz, die in der Vorwoche aufgrund von Personalproblemen in der zweiten Spielhälfte sang- und klanglos untergingen. Wacker möchte seine stolze Siegesserie auch in diesem Spiel fortsetzen. Daher wäre alles andere als ein Sieg für Wacker die Überraschung an diesem Spieltag.
Mein Tipp: Erfolg für den SV Wacker 09 Cottbus-Ströbitz II.

Die Spielgemeinschaft Briesen/Dissen hat den Absteiger aus Drebkau zu Gast, die voll im Abstiegskampf stehen. Es wird schwer für sie werden, zumal der Gastgeber sich weiterhin nach oben orientiert, das heißt, der Sieg ist eingeplant, so dass der Punktrückstand zum Führungstrio verkürzt werden soll.
Mein Tipp: Erfolg für die Spielgemeinschaft Briesen/Dissen.

Zum mit Spannung erwarteten Nordderby kommt es in der Cottbuser Schlachthofstraße bei Begegnung zweier Tabellennachbarn, FSV Viktoria 1897 Cottbus und der SG Sielow. In der Vorsaison konnte der Gastgeber beide Vergleiche gewinnen. Dies möchten die Gäste revidieren. Nach dem Sieg im Sechs-Punkte-Spiel in der Vorwoche gegen Motor Saspow sind sie hoch motiviert diesen Erfolg bei Viktoria zu bestärken. Wie hat der Gastgeber die vermeidbare Niederlage in der Vorwoche in Peitz verkraftet? Eine Gratwendung ist unbedingt erforderlich, wenn zum Abschluss der Hinrunde der derzeitige einstellige Tabellenplatz verteidigt werden soll.
Mein tipp: Erfolg für die SG Sielow.

Ein Schlüsselspiel erwartet uns in Krieschow. Die U23 vom VfB Krieschow hat die Spielgemeinschaft Dissenchen/Haasow zu Gast. Beide Vereine benötigen den Dreier, dass heißt, das Spiel wollen beide gewinnen. Für die U23 wäre dies die Festigung eines Mittelfeldplatzes. Für die Spielgemeinschaft wäre der Anschluss an das untere Mittelfeld geschafft. Wenn die Gäste ihre Personalprobleme bis zum Spiel nicht haben lösen können, wird es schwer werden in Krieschow zu punkten.
Mein Tipp: Erfolg für die U23 vom VfB Krieschow.

Der SV Guhrow hat das Spiel gegen den SV Motor Saspow gedreht, das heißt, in beiderseitigem Einvernehmen verzichtet Saspow in der Hinrunde auf das Heimrecht. Grund sind Platzarbeiten im Frühjahr in Guhrow. Die Gäste stecken in der Bredouille, das heißt, sie haben erst zwei Siege auf ihrer Habenseite und ob da ein dritter Sieg in Guhrow hinzu kommt, ist unwahrscheinlich. Doch auch der Gastgeber ist seit sechs Wochen sieglos. Ein Sechs-Punkte-Spiel. Ein Sieg ist für beide Vereine Pflicht.
Mein Tipp: Erfolg für den SV 1912 Guhrow.

Zum Kellerderby kommt es in Kahren. Die heimischen 03er erwarten den Tabellenletzten, die Reserve von der SG Eintracht Peitz, die mit erhobenem Kopf nach Kahren kommen, konnten sie doch die beiden letzten Spiele erfolgreich beenden. Das waren satte sechs Punkte die sie näher an das untere Teilnehmerfeld kommen ließ. Da auch der Gastgeber große personelle Probleme hat, ist das Spiel völlig offen. Für beide Vereine besteht die Pflicht das Spiel zu gewinnen.
Mein Tipp: Erfolg für die SG Eintracht Peitz II

Joachim Rohde