Vorschau 14.Spieltag Kreisoberliga FK Niederlausitz 2016/2017

Hallo Fußballfreunde!

Wir nähern uns mit Riesenschritten dem Halbserienende. Die beiden Meisterschaftsfavoriten, der SV Fichte Kunersdorf und der Spremberger SV, stehen an diesem 14.Spieltag vor lösbaren Aufgaben. Der Spitzenreiter muss nach Schorbus reisen um dort seine Führungsposition zu verteidigen. In der Vorsaison gewannen die Gäste beide Vergleiche.

In Schorbus hieß es 3:0 für die Fichte-Elf. Mit der gleichen Zielstellung kommen auch dieses Mal die Gäste nach Schorbus. Gelingt dem Gastgeber eine Überraschung gegen den Spitzenreiter?
Mein Tipp: Erfolg für den SV Fichte Kunersdorf.

Der Tabellenzweite, der Spremberger SV, muss zum Tabellenletzten, der SG Drachhausen/Fehrow, reisen. Eigentlich eine klare Angelegenheit für den Favoriten, hat er doch die letzten fünf Spiele in Folge gewonnen und mit einem tollen Torverhältnis abgeschlossen, 25:4 Tore!! Wenn auch der Gastgeber in der Vorwoche ein wichtiges Sechs-Punkte-Spiel gegen Viktoria Cottbus gewann, sollte es trotzdem sehr schwer für sie werden die „Rote Laterne“ des Tabellenletzten abzugeben.
Mein Tipp: Erfolg für den Spremberger SV.

Der Tabellendritte, die Reserve vom SV Wacker 09 Cottbus-Ströbitz, punktgleich mit der SG Sielow, muss zum SV Lausitz Forst, wo sie in der Vorsaison 2:2 Unentschieden spielten. Der Gastgeber benötigt jeden Punkt im Kampf um den Klassenerhalt. Er wird alle Kräfte mobilisieren, um zu mindestens einen Punktgewinn zu erzielen? Wie haben die Gäste die vorwöchentliche 3:0 Niederlage von Kunersdorf verkraftet?
Mein Tipp: Unentschieden.

Aufsteiger Eiche Branitz erwartete die SG Sielow, die nach der Heimniederlage in der Vorwoche auf Revidierung dieses Ergebnisses trachtet. Der Gastgeber benötigt ebenfalls für den Klassenerhalt jeden Punkt. Kann er eine Überraschung landen?
Mein Tipp: Erfolg für die SG Sielow.

Zu einem hochinteressanten und spannenden Spiel kommt es in Briesen. Die Spielgemeinschaft erwartet den SV Motor Cottbus -Saspow. Beide Vereine liegen nur einen Punkt in der Tabelle auseinander. Im Vorjahr gelang den Gästen hier in Briesen ein 3:2 Sieg. Können sie diesen wiederholen? Wenn die Leistung der ersten Halbzeit aus dem Spiel der Vorwoche gegen Kausche wiederholt werden kann, ist ein Punktgewinn möglich.

Die Gastgeber brennen nach der hohen 7:1 Klatsche in der Vorwoche in Spremberg förmlich auf Wiedergutmachung.
Mein Tipp: Erfolg für die SG Briesen/Dissen.

Zwei punktgleiche Tabellennachbarn stehen sich in Kausche gegenüber. Die heimische Sportgemeinschaft und der Kahrener SV 03. Ein Novum, das ein Aufsteiger einen einstelligen Tabellenplatz nach 13 Spieltagen belegt. Mit einem weiteren Sieg könnten sie sich weiter nach oben in der Tabelle arbeiten. Haben die 03er ihre großen Spielerausfälle kompensieren können? Vorsicht ist geboten. Der Neuling ist zu allem fähig.
Mein Tipp: Erfolg für die SG Kausche.

Zu einem weiteren hoch interessanten Spiel kommt es in Groß Gaglow. Die Grün-Weiße Sportgemeinschaft erwartet den vorjährigen Herbstmeister, die Reserve vom BSV Guben Nord. Beide Vergleiche im Vorjahr gewannen die Gastgeber 2:1 und 2:0. Hier an gleicher Stelle gab es für den damaligen Spitzenreiter die erste Saisonniederlage. Dieses Mal sind die Gäste weit entfernt von dieser Position. Gelingt heuer die Revanche? Der Gastgeber möchte schon im einstelligen Bereich verbleiben, dazu bedarf es aber einen Sieg.
Mein Tipp: Erfolg für die SG Groß Gaglow.

Die Reserve vom VfB Krieschow erwartet den Tabellenvorletzten, den FSV Viktoria Cottbus, die zur Zeit große Probleme hat, Tore zu erzielen. Das spielerische Niveau ist wohl da, doch die konsequente Umsetzung ist nicht vorhanden. Wenn dieses Problem nicht in Bälde gelöst werden kann, sieht es in diesem Jahr nicht rosig für sie aus. Der Gastgeber wird diese Chance nutzen wollen seinen Mittelfeldplatz in der Tabelle zu festigen und auszubauen.
Mein Tipp: Erfolg für den VfB Krieschow II.

Joachim Rohde

Rückblick 13.Spieltag Kreisoberliga FK Niederlausitz 2016/2017

Hallo Fußballfreunde!

Der Vorsprung des Spitzenduos weitet sich immer weiter aus. 15 bzw. 12 Punkte sind es nun schon zum Drittplatzierten Wacker Ströbitz II. Motor Saspow vergab dagegen die Chance wieder auf Platz 3 zurück zukehren. Eine sichere Führung konnten sie nicht verteidigen. In der Nachspielzeit mussten sie noch den Ausgleich hinnehmen. Sielow mit einer überraschenden Heimniederlage gegen Krieschow II. Viktoria Cottbus ist nach erneuter Heimniederlage nun auf einem Abstiegsplatz. Lausitz Forst gewinnt ein so genanntes Sechs-Punkte-Spiel gegen Branitz. Guben Nord II konnte vorerst seine Talfahrt stoppen. Kahren gewinnt ersatzgeschwächt gegen Groß Gaglow. Zu den Spielen:

In der Drachhausener Straße in Cottbus kam es zu einem so genannten Sechs-Punkte-Spiel. Im Kellerderby standen sich der FSV Viktoria Cottbus (Platz 14) und der Tabellenletzte, die Spielgemeinschaft Drachhausen/Fehrow gegenüber. Beide Vereine benötigten die drei Punkte. So entsprechend war auch der Start in diese Begegnung. Der Gastgeber übernahm sofort das Spielgeschehen in seine Hand und kam schon nach fünf Spielminuten zur ersten guten Möglichkeit durch Robert Kiesow, dessen Schuss über das Tor ging. Zwei Minuten später kam Chris Wycisk, nach einem Abwehrfehler, in gute Position, doch er war zu überrascht, um daraus Kapital zu schlagen. In der 16.Spielminute musste eigentlich die Führung für den Gastgeber fallen. In brüderlicher Zweisamkeit erspielte sich Niklas Kiesow den Ball, passte zu Bruder Robert, der allein auf das Gästetor stürmt, doch sein Schuss ist nicht platziert genug und geht am langen rechten Pfosten in das Aus. Fast im direkten Gegenzug der erste nennenswerte Gästeangriff. Der polnische Gastspieler Marcin Jerzy Jakubik kam an den Ball, sein platzierter Schuss kann Behrendt parieren. Mit zunehmender Spielzeit kommen die Gäste immer besser in das Spiel. Bei Viktoria zeigen sich wieder die alten Schwächen. Viele Abspielfehler verhindern manchen guten Abschluss. Auch die Chancenverwertung ist miserabel. Trotzdem kommen sie in der 34.Spielminute zum Führungstreffer. Nach einem Angriff über die linke Seite kommt Eric Neu an den Ball, schiebt zu Robert Kiesow, der nur noch verwandeln muss. Doch die Freude über dieses Tor währte nicht lange, denn im direkten Gegenzug gelingt den Gästen der 1:1 Ausgleich. Der polnische Gastspieler A. Cercula erzwingt einen Eckball. Er bringt selbst den Eckball vor das Viktoria-Tor. Aus einer Spielertraube heraus kommt ein gegnerischer Spieler zum Schuss, diesen kann Behrendt im Tor mit einer Glanzparade abwehren, doch Domenik Krötel kommt unbedrängt zum Nachschuss und vollendet. Mit diesem 1:1 geht es in die Pause. Erneut gehören dem Gastgeber die Anfangsminuten der zweiten Halbzeit. Hier haben Wycisk, N. und R. Kiesow sowie Oskar Schulz mehrere Möglichkeiten, um erneut in Führung zu gehen, doch alle diese Möglichkeiten wurden vergeben. Das sollte sich im weiteren Spielverlauf rächen. Denn nach genau einer Stunde Spielzeit gehen die Gäste in Führung. Cecula kommt an den Ball, passt auf Alex Mehlisch und dieser verwandelt zum 1:2. In der Folgezeit sind es die Gäste, die dem dritten Treffer näher sind als Viktoria dem Ausgleich. In der Nachspielzeit noch das 1:3 durch Cecula. Viktoria ist in den Tiefen der Tabelle abgestürzt. Sie belegen nun einen Abstiegsplatz, Platz 15. Mit diesem Sieg haben die Gäste zur Abstiegskonkurrenz Punkte aufgeholt, bleiben aber trotzdem Schlusslicht der Tabelle.

Eine Überraschung gab es in Sielow. Die heimische Sportgemeinschaft unterlag der Reserve vom VfB Krieschow. Der Gastgeber fand in der Anfangsphase des Spiels nicht zu seinem Spiel und ehe sie sich versahen, lagen sie schon frühzeitig im Rückstand. Krieschow kam in der sechsten Spielminute zum Angriff, der Ball wird aus dem Spiel heraus in den Strafraum gespielt, Patrick Schreck nimmt den Ball an und verwandelt zum 0:1. Weitere Chancen lassen die Gäste ungenutzt. Nach dem Seitenwechsel bestimmten die Gastgeber das Spiel, öffneten die Räume. Das nutzten die Gäste zum Ausbau ihrer Führung, als Routinier Oliver Born auf 0:2 erhöhte. Der Gastgeber drängte auf den Anschlusstreffer, der dann auch in der 69.Spielminute fiel. Einen Sielower-Angriff kann Steven Glodny erfolgreich abschließen, 1:2. Es war noch Zeit den eventuellen Ausgleich zu erzielen, doch an diesem Tage sollte es nicht sein. Eine nicht eingeplante Niederlage für die SG Sielow. Trotz der Niederlage bleiben sie punktgleich, aber durch das schlechtere Torverhältnis (9 :7) auf Platz vier. Die Gäste bleiben auf Platz zehn, doch der Punktrückstand zur Konkurrenz ist zusammen geschmolzen.

Zum Spitzenspiel kam es in Kunersdorf. Der Ligaprimus, die Fichte-Elf, empfing den Tabellendritten, die Reserve vom Landesligisten SV Wacker 09 Cottbus-Ströbitz. Die Gäste versuchten aus einer verstärkten Abwehr heraus zum Konterspiel zu kommen, welches aber nicht gelang. Der Gastgeber mit gewohntem Geduldspiel, wartend auf die Chancen, die da noch kommen würden. Die erste gute Möglichkeit hatte Mario Rasche, als er in der 29.Spielminute von Christian Badack diagonal angespielt wurde, doch den Ball am Tor vorbei köpfte. Oder in der 43.Minute, als Felix Wolf mit einer schnellen Spieleröffnung Marcel Seifert anspielte, der Sebastian Knüpfer in Szene setzte und dessen Schuss knapp am Tor vorbei ging. Ihr Mühen um ein Tor wurde in der Schlussminute der ersten Halbzeit belohnt. Erneut war es Marcel Seifert, der an den Ball kam, sein diagonal geschlagener Ball kommt zu Florian Günther, der mühelos verwandelt zum 1:0. Kurios, zur zweiten Halbzeit erschien der Gastgeber mit neuen Trikots auf das Spielfeld. Da beide Vereine Grün spielten, wurde auf Gelb umgestellt und siehe da, schon lief es besser bei der Fichte-Elf. Kontrolliertes Spiel brachte den Erfolg. Mit einem Doppelpack konnte sich Benjamin Golz in der Torschützenwertung auf Platz vier, mit zehn Toren, schieben. In der 54. Minute nam er einen Freistoß von der linken Seite auf und verwandelte zum 2:0 und in der 72.Minute nahm er einen scharfen Pass von Steffen Klisch an, den er zum 3:0 verwandelte. Fichte hatte zwischenzeitlich noch einige Hochkaräter, die aber vergeben wurden. Die Gäste hatten kaum eine echte Torchance in diesem Spiel zu verzeichnen. Kunersdorf verteidigt weiterhin Platz eins. Trotz der Niederlage und dem Patzen der Konkurrenz verbleiben die Gäste noch auf Platz drei.

Mitmeisterschaftsfavorit Spremberger SV gelang ein Kantersieg gegen die Spielgemeinschaft Briesen/Dissen. In der ersten Halbzeit sah es danach gar nicht aus, denn die Gäste hielten gut mit. Den Torreigen eröffnete der Führende in der Torschützenwertung, Mathias Jäckel, als er mit einem Doppelpack in der 9. und 16.Spielminute die 1:0 bzw. 2:0 Führung heraus schoss. Ein Angriffsspiel kann Julian Obstoy mit einen platzierten Schuss abschließen, den Ball muss Gästeschlussmann Fabian Ryback prallen lassen, hier steht Jäckel goldrichtig und staubt ab, 1:0. Das zweite Tor erfolgt nach einer Ablage von der rechten Seite, die Matthias Krautz auf Mathias Jäckel spielt, der nur noch verwandeln braucht. Die Gäste gaben noch nicht auf und kommen nach einem Handspiel von Matthias Krautz per Foulelfmeter zum 2:1 Anschlusstreffer (Randy Gnädig). Nach einer gehörigen Ansprache in der Halbzeitpause durch Spielertrainer Eric Schiffel kam ein ganz anderer SSV aus den Kabinen. Einen Eckball in der 50.Minute, von Obstoy getreten, kann erneut Jäckel zum 3:1 verwandeln und stellte somit die Weichen für den Kantersieg. Nun lief das Spiel des SSV. Jetzt liefen die Ballstafetten von Mann zu Mann, ein regelrechtes Powerspiel zogen sie ab. Briesen sah nur zu. In regelmäßigen Abständen fielen dann weitere Tore. Christian Wietasch prüfte mit einem weiten Flugball den gegnerischen Schlussmann Ryback, der beging einen folgen schweren Fehler, den Obstoy nutze zum 4:1. Dann das Tor des Tages. Spielertrainer Eric Schiffel verwandelt einen 25 Meter Freistoß, den er über die Abwehrmauer hinweg, in den äußersten Winkel platziert verwandelt. Sein viertes Tor in diesem Spiel und das 19. in der Saison gelingt erneut Mathias Jäckel, als er einen Ball von der rechten Seite von Christian Wietasch, der sich im 1:1 Duell durchsetzte, annimmt und flach ins Netz schoss. Das 7:1 gelingt wiederum dem Spielertrainer der ein Alleingang erfolgreich abschloss. In der Folgezeit musste der Gastgeber weitere Tore erzielen. Hier hatte Mathias Jäckel zwei so genannte Hundertprozentige. Am Ende wahrt sich der SSV mit diesem Sieg weiterhin die Chance auf die Meisterschaft. Platz zwei. Die Gäste fallen einen Platz zurück, bleiben aber Einstellig, jetzt Platz sechs.

Die Gubener BSV Nord Reserve stand vor einem schwierigen Spiel. Um den Abwärtstrennt zu stoppen, vier Spiele in Folge verloren, musste im Spiel gegen die SG Blau-Weiß Schorbus gewonnen werden. So gingen sie entschlossen in dieses Spiel. Schon in der 7.Minute gelang das 1:0. H. Schmietendorf leitete aus der Abwehr heraus die Führung ein, als er einen langen Ball auf Felix Pascal Tovela spielt, der passte zu Claudius Hain, der wenig Mühe hat einzuschießen. Danach haderten die Breesener mit dem Schiedsrichter, der ihnen nach ihrer Meinung nach einen klaren Foulelfmeter verweigerte. Daniel Münschke wird von Christian Schulz herrlich frei angespielt, umspielt den gegnerischen Schlussmann Jenzewski , wird von diesen von den Beinen geholt, der Pfiff blieb aber aus! Im zweiten Spielabschnitt kamen die Gäste zu einigen verheißungsvollen Angriffen, die alle ein Tor wert gewesen wären. So blieb es bei dem mageren 1:0 für die Breesener. Bis fünf Minuten vor Ultimo die endgültige Entscheidung fiel. Auf der linken Seite kommt Nico Kappel an den Ball, leitet diesen sofort weiter zu Tovela, der das Spielgerät zu Neuzugang Andre Riebel spielt, der aus dem Lauf heraus flach verwandelt, 2:0. Die Talfahrt wurde gestoppt. Platz zwölf. Die Gäste ein Platz vor ihnen, auf elf.

Der Kahrener SV 03 musste stark ersatzgeschwächt das Spiel gegen die SG Groß Gaglow bestreiten. Fünf Stammspieler mussten ersetzt werden, so dass sogar ihr Trainer Marco Christoph die „Töppen“ schnüren musste. Es wurde ein Spiel zwischen den Strafräumen. Nach gut einer Viertelstunde (16.) leitete Trainer Christoph das 1:0 ein, als er einen Ball auf der linken Seite bis zur Grundlinie spielte, wo er von der gegnerischen Abwehr zur Ecke befördert wurde. Christian Glatzer bringt diese Ecke so platziert vor das Gaglower Tor, dass ihn Christoph mit dem Hinterkopf in das Tor befördern kann. Bis zur Pause tat sich nicht mehr viel. Das gleiche Bild nach der Pause. Wiederum ein Spiel zwischen den Strafräumen. In dieser Phase des Spieles kamen die Gäste zu einer einzigen Möglichkeit. Am Ende ein glücklicher Sieg der 03er, die fairer Weise zugaben, ein Unentschieden wäre das gerechtere Ergebnis gewesen. So tauschte Kahren die Plätze mit Gaglow. Die 03er nun Platz sieben, Gaglow Platz neun.

Zu einem weiteren Sechs-Punkte-Spiel kam es in der Neißestadt Forst. Der SV Lausitz hatte die Eiche-Kicker aus Branitz zu Gast, die auch das Spiel in den Anfangsminuten bestimmten, trafen aber auf einen gut in der Defensive stehenden Gastgeber. Es muss erwähnt werden, dass der Spielboden durch die Minusgrade schwer zu bespielen war und viele Aktionen beeinträchtigte. Mit dem ersten richtigen Angriff des Gastgebers ging dieser auch in Führung. Florian Müller wurde von Domenik Patsch in halblinker Position gut in Szene gebracht und prüfte den Gästekeeper Jakob Zyller mit einem scharfen Flachschuss, der diesen nur prallen lassen konnte. Hier stand Rocco Hess goldrichtig und verwandelte, 1:0. Fast im Gegenzug der Ausgleich, als den Gästen mit einem Distanzschuss dies gelang, dieser aber knapp am Tor vorbei ging. Ein feines Solo von Domenik Patsch in den Schlussminuten der ersten Halbzeit hätte fast das 2:0 gebracht. Zwischen der 61. und 69.Minute entgingen die Gäste einem Debakel. Fünf hochkarätige Möglichkeiten wurden hier liegen gelassen. Die Spieler und Fans verzweifelten schier bei diesem Auslassen von Chancen. In der 73.Spielminute haderten die Gastgeber mit dem Schiedsrichter, der ihnen ihrer Meinung nach einen klaren Foulelfmeter verweigerte. Rocco Hess wurde im Strafraum in die Zange genommen und kam zu Fall. Der Pfiff blieb aus. In der Folgezeit wurden weiter Chancen vergeben. Das hätte sich in der 86.Minute fast gerächt, als Patrick Jahn einen Eckball vor der Torraumgrenze über das Tor köpfte. Am Ende, nach dem Spielverlauf her, ein verdienter Sieg. Die Neißestädter haben mit diesem Sieg die Abstiegsplätze verlassen. Sie belegen nun Platz 14. Branitz ein Platz vor ihnen, auf 13.

Der SV Motor Saspow wollte seine Negativserie im Spiel gegen den Aufsteiger aus Kausche mit einem Sieg beenden. So entsprechend war ihr Auftreten. Gleich vom Anpfiff an bestimmten sie das Spielgeschehen. In der ersten Minute hatte Lukas Lehman schon die Chance das 1:0 zu erzielen, doch der Ball ging am langen Eck ins Aus. Die Gäste antworteten Minuten später, als Stephan Faber Sven Szerement anspielte und dieser knapp vorbei schoß. In der 7.Minute dann die Führung. Kevin Hauf nutze einen Abwehrfehler der Gäste, angelte sich den Ball und verwandelte zum 1:0. Dieses Tor gab den Auftakt für ein in allen Belangen überlegen geführtes Spiel. Im Minutentakt wurden Chancen herausgearbeitet. Justin Wenske, Kevin Hauf, Iborra Sanchez mussten eigentlich die Führung weiter ausbauen. Im technischen Bereich waren sie dem Gegner haushoch überlegen. In der 27.Spielminute traf Jochen Knauer nur den Pfosten. Die Gäste kamen nach einer halben Stunde Spielzeit zu ihrer zweiten Chance, als Sven Szerement über das Tor schoss. Das längst fällige 2:0 fiel per Foulelfmeter. Der mitaufgerückte Nils Burkert wurde im 16er zu Fall gebracht. Den fälligen Strafstoß verwandelte Justin Wenske. In der zu Ende gehenden ersten Halbzeit kamen die Gäste zu zwei weiteren Möglichkeiten durch Fabian Triebeneck und Sven Szerement. Eine ordentlichen Standpauke von Gästetrainer Stephan Heiko in der Kabine der Halbzeitpause führte dazu, das eine ganz andere Sportgemeinschaft auf dem Platz kam. Was in den ersten Minuten der zweiten Halbzeit geschah, war nicht zu fassen. Drei Minuten nach dem Wiederanpfiif klingelte es beim Gastgeber. Toni Helbig kam im zweiten Versuch zum Torerfolg, nach dem Schlussmann Felix Selle auf dem falschen Fuß erwischt wurde und damit keine Abwehrmöglichkeit besaß. Kausche nun im Rausch. Sie merkten, das Saspow unverständlerweise völlig von der Rolle war. Nach einem Freistoß kam Toni-Steffen Weise an den Ball und setzte diesen in die Maschen. Großer Jubel beim Anhang der Gäste. Ein schon sicher geglaubtes Spiel ging innerhalb von fünf Minuten flöten. Nach einer Stunde Spielzeit, Saspow hatte sich wieder etwas gefunden ohne aber an das Spiel der ersten Halbzeit anzuknüpfen, vergab Kevin Hauf eine so genannte Hundertprozentige. Fünf Minuten später, der immer dichter werdende Nebel bedeutete eine weitere Belastung für die Spieler, hatten die Gäste ebenfalls eine Riesenmöglichkeit. In der 69.Minute die erneute Führung für Saspow. Lukas Lehmann brachte seine Mannen zum 3:2. Allmählich fand der Gastgeber zu seinem arteigenem Spiel zurück, doch bei einigen Spielern machten sich jetzt Konditionsschwächen bemerkbar. Das läuferische Potential war nicht mehr abrufbar, das nutzten die Gäste immer wieder. Das hatte zur Folge, das in der dreiminütigen Nachspielzeit die Gäste noch zum nicht mehr erwarteten 3:3 Ausgleich kamen (Stephan Faber). Ein sicher geglaubter Sieg wurde noch aus der Hand gegeben und somit den erneuten dritten Platz in der Tabelle verpasst. Die Ursachen für diesen unerklärlichen Einbruch müssen sie bei sich suchen. Mit der Spielweise der ersten Halbzeit ist weiter aufzubauen. Platz fünf, einen Punkt hinter Platz drei. Der Aufsteiger überraschte erneut, Platz acht!

Joachim Rohde

Vorschau 13.Spieltag Kreisoberliga FK Niederlausitz 2016/2017

Hallo Fußballfreunde!

Das Spitzenduo steht vor komplizierten Aufgaben. Beide Vereine, der SV Fichte Kunersdorf und der Spremberger SV 1862, haben zwar Heimvorteil doch schwer bespielbare Gegner.

Die Fichte-Elf erwartet den derzeitigen Tabellendritten, die Reserve vom Landesligisten SV Wacker 09 Cottbus-Ströbitz, die in der Vorsaison nach dem Spiel mit einem 1:1 Unentschieden nach Hause gefahren sind. Der Gastgeber will dieses Ergebnis revidieren. Doch wird es gelingen? Heuer haben die Gäste von sechs Auswärtsspielen immerhin drei gewinnen können. In Groß Gaglow, in Briesen und in Kahren wurden die Dreier eingefahren! Ein Achtungszeichen für den Gastgeber. Wenn er seine Spitzenposition festigen möchte, muss er dieses Spiel gewinnen. Und gerade dieses „Muss“ kann gefährlich sein. Die Gäste können unbeschwert aufspielen und das kann ihr Vorteil sein.
Mein Tipp: Erfolg für den SV Fichte Kunersdorf.

Der Mitkonkurrent auf die Meisterschaft, der Spremberger SV 1862, hat die Spielgemeinschaft Briesen/Dissen zu Gast, die in der Vorsaison beide Spiele gegen den Gastgeber verloren hatten. 4:0 hieß es in Spremberg. Der Gastgeber ist der Favorit. Die letzten vier Spiele wurden alle in Folge gewonnen. Das sind satte 12 Punkte und ein Torverhältnis von 18:3!! Das macht sie zum Favoriten. Bei den Gästen muss eine bessere Chancenverwertung her. Nicht so, wie in der Vorwoche gegen Viktoria, wo der Sieg buchstäblich aus der Hand gegeben wurde. Können sie dieses Manko abstellen?
Mein Tipp: Erfolg für den Spremberger SV 1862.

Sie SG Sielow steht vor einer lösbaren Aufgabe. Sie sind Gastgeber beim Spiel gegen den VfB Krieschow II, die in der Vorsaison an gleicher Stelle mit 3:1 siegreich waren. Dieses Ergebnis gilt es vom Gastgeber zu korrigieren. Ob es gelingt? Es bedarf einer hundertprozentigen spielerischen Steigerung gegenüber der Vorwoche, um eventuell einen Punkt mitzunehmen.
Mein Tipp: Erfolg für die SG Sielow.

Kann der SV Motor Cottbus-Saspow seine Negativserie im Spiel gegen die SG Kausche beenden? Drei Mal den Platz als Verlierer zu verlassen ist keine schöne Sache. Ihre Schwächen sollten die Gäste eigentlich kennen. Daran muss gearbeitet werden, zumal der Gastgeber „Kiebitze“ in Groß Gaglow hatte, um den kommenden Gegner zu studieren. Der Aufsteiger möchte mit einem Sieg seinen einstelligen Tabellenplatz weiter festigen.
Mein Tipp: Unentschieden.

Nach dem Sieg gegen den SV Motor Saspow fährt die SG Groß Gaglow hoch motiviert nach Kahren, um auch bei den zurzeit angeschlagenen 03ern zu punkten. Im Vorjahr gewannen die 03er beide Vergleiche jeweils mit 4:1. Ein gutes Omen für das jetzige Spiel? Bei den 03er wechseln Hoch und Tief in Folge. Können sie die Gäste bezwingen? Wenn die Gäste so wie in de Vorwoche gegen Saspow spielen, haben sie eine Chance auf einen Punktgewinn.
Mein Tipp: Unentschieden?

Zum Tabellennachbarschaftsduell kommt es in Guben. Die BSV Nord Reserve hat es mit der SG Blau-Weiß Schorbus zu tun. Beide Vereine sind nicht gerade mit Ruhm besät, das heißt, eine mehr negative Bilanz „zeichnet“ sie aus. Dies gilt es zu beenden. Beide Vereine benötigen die Punkte, um nicht weiter in der Tabelle abzudriften.
Mein Tipp: Erfolg für den BSV Guben Nord II.

Zwei Sechs-Punkte-Spiele machen die Kreisoberliga an diesem Tage so spannend.

So empfängt der Tabellenvierzehnte, der FSV Viktoria Cottbus, den Tabellenletzten und Aufsteiger, die Spielgemeinschaft Drachhausen/Fehrow. In den Spielen mit Drachhausener Beteiligung geht es toremäßig immer heiß her, das heißt, viele Tore bestimmen das Spiel. Wird es auch heuer so sein? Kann sich das technisch gut beherrschende Spiel des Gastgebers durchsetzen oder reicht dieses Mal die Kondition für 90 Minuten bei den Gästen?
Mein Tipp: Erfolg für den FSV Viktoria Cottbus.

Ebenfalls ein Sechs-Punkte-Spiel ist die Begegnung zwischen dem SV Lausitz Forst und dem Aufsteiger SV Eiche Branitz. Beide Vereine sind gerade um vier Punkte in der Tabelle getrennt. Nur ein Sieg hilft beiden weiter. Wer hat die besseren Nerven und das bessere Stehvermögen? Mit einer Mauertaktik, wie in der Vorwoche in Kunersdorf, ist beim Gastgeber nicht zu rechnen. Sie werden voll auf Sieg spielen. Ein Vorteil für die Gäste?
Mein Tipp: Erfolg für den SV Lausitz Forst.

Joachim Rohde

Rückblick 12.Spieltag Kreisoberliga FK Niederlausitz 2016/2017

Hallo Fußballfreunde!

Das Spitzenduo der Liga entfernt sich in der Tabelle immer weiter von der übrigen Konkurrenz. Es entwickelt sich ein Zweikampf um die Meisterschaft zwischen dem SV Fichte Kunersdorf und dem Spremberger SV 1862. Der derzeitige Punktvorsprung beträgt jetzt schon 12 bzw. 11 Punkte. Wacker Ströbitz II ist weiter auf Erfolgskurs. Der dritte Sieg in Folge konnte eingefahren werden und damit Platz drei gesichert werden. Drei ganz wichtige Punkte fuhren der SV Eiche Branitz in Krieschow und Blau -Weiß Schorbus zu Hause gegen den Kahrener SV 03 ein. Die Spielgemeinschaft Briesen/Dissen kam über ein 0:0 Unentschieden gegen Viktoria Cottbus nicht hinaus. Die Niederlagenserie des SV Motor Cottbus-Saspow hält weiter an. Zum dritten Mal in Folge mussten sie eine Niederlage hinnehmen. In Groß Gaglow setzte es die Niederlage. Torreich ging es erneut beim Aufsteiger und Tabellenletzten SG Drachhausen/Fehrow zu. Zehn Tore fielen im Spiel gegen die SG Sielow. Zu den Spielen:

Im Reserveduell zwischen der Wacker-Reserve und dem BSV Guben Nord gelang dem Gastgeber der dritte Sieg in Folge und rutschte dabei auf den dritten Tabellenplatz vor. Die Gäste, wieder mit ihrem bewährten Motivator Piere Löbel an der Linie, der seine Spieler immer wieder lautstark anspornte, die auch die ersten fünfzehn Minuten optisch überlegen waren. Aber schon hier zeigte sich ihre Schwäche beim Abschluss. Mit zunehmender Spielzeit kamen nun die Gastgeber immer besser in das Spiel und erarbeiteten sich einige gute Möglichkeiten. So in der 20.Spielminute, als ein Freistoß von Martin Richter zur Gefahr wurde. Zehn Minuten später eine kleine Vorentscheidung in diesem Spiel. Ein Strafstoß konnte Routinier Sven Kubis sicher zur 1:0 Führung verwandeln. Bis zum Pausenpfiff versuchten beide Teams sich Chancen zu erarbeiten, mehr als ein Freistoß in der 40.Spielminute sprang dabei nicht heraus. Das Spiel hatte noch gar nicht richtig zur zweiten Halbzeit begonnen (47.), als der Gastgeber durch Wochele auf 2:0 erhöhen konnte. Wacker bestimmte nun das Spiel. Bis zum 16er kamen die Gäste, doch dann war ihr Latein am Ende. Wacker kam nun öfters über die linke Seite mit ihrem schnellen Sebastian Pasera, der für viel Belebung vor dem Gubener Kasten sorgte. So in der 57. Minute, als er zu einem unwiderstehlichen Solo, erneut auf der linken Seite, ansetzte und vollendete, 3:0. Danach sporadische Versuche der Gäste, um den Anschlusstreffer zu erreichen. So in der 65.Spielminute, als Schmietendorf es versuchte, aber scheiterte. Drei Minuten vor Ultimo noch das 4:0 durch Carsten Käthner. Am Ende ein hoch verdienter Sieg der Wacker-Reserve, die nun Platz drei belegen. Für die Breesener geht der Absturz in der Tabelle weiter. Wo ist der „Glanz“ vom Vorjahr geblieben? Sie sind von Platz zwölf auf dreizehn gerutscht. Im Vorjahr lagen sie nach dem zwölften Spieltag mit 31 Punkten auf Platz eins!

Die SG Groß Gaglow hatte den Tabellendritten SV Motor Cottbus Saspow zu Gast, die unbedingt gewinnen mussten, um der drohenden Niederlagenserie zu entrinnen. So entwickelte sich nach dem Anpfiff des Unparteiischen ein ausgeglichenes Spiel. Die erste Chance hatten die Gäste, die in der 10.Spielminute durch ihren Spielführer Christopher Schütze ein Achtungszeichen setzten. Der Gastgeber antwortete fünf Minuten später, als Rico Jensch einen Freistoß über den Kasten setzte. Die Gäste machten weiter Druck. So war es erneut Spielführer Schütze, der sich eine gute Möglichkeit herausgearbeitet hatte, aber am Ende die Genauigkeit beim Abschluss fehlte. Danach kamen die Gastgeber immer besser in das Spiel. In der 25.Spielminute bekamen die Gastgeber die Chance in Führung zu gehen, als ihnen ein Strafstoß zugestanden wurde. Die Riesenmöglichkeit vergab Routinier und Spielführer Manuel Böckle, als er zu unplatziert schoss, so dass Ersatzkeeper Denny Wodtke diesen entschärfen konnte. Danach die Gäste, die fast im Gegenzug die Möglichkeit besaßen in Führung zu gehen, als Oliver Matschke eine so genannte Hundertprozentige vergab. Er war es auch, der zwei Minuten nach dieser Szene nur die Unterkante der Torlatte traf. Der zurückspringende Ball konnte von der Gaglower Abwehr bereinigt werden. Zwei verpasste Möglichkeiten, die am Ende von Bedeutung sein sollten. Dann die 40.Spielminute. Der Gastgeber befand ich im Angriff, dieser schien schon abgefangen zu sein, als Mark Bracki ein folgenscherer Abwehrfehler unterlief den Christoph Donath sofort zum 1:0 bestrafte. Damit hatte nun keiner gerechnet. Zu einem sehr ungünstigem Zeitpunkt in Rückstand zu geraten ist psychologisch gar nicht gut. Dieses Tor machte Kräfte beim Gastgeber frei. Sie bestimmten vom Anpfiff der zweiten Halbzeit das Spiel. So hatten Nico Wellschmidt in der 47. und der eingewechselte Oliver Fast in der 50.Spielminute die Chancen das Ergebnis zu erhöhen, doch sie scheiterten. Nach gut einer Stunde Spielzeit kamen die Gäste zu einer Riesenmöglichkeit, als Iborra Sanchez diese Möglichkeit vergab. Saspow drängte weiter auf den Ausgleich. Die Möglichkeit dazu hatten sie in der 75.Spielminute, als Jochen Knauer Robin Kadler bediente dieser aber am Schlussmann des Gastgebers, Paul Reimer, scheiterte. Im direkten Gegenzug dann die Entscheidung in diesem Spiel. Erneut war es Christoph Donath der auf 2:0 erhöhte. Der Kampfnerv der Gäste war durch dieses Tor gezogen worden. Gaglow sicherte dieses 2:0 bis zum Abpfiff. Der Gastgeber ist vom neunten auf den siebenten Platz gesprungen. Die dritte Niederlage in Serie für die Gäste, die nun den dritten Platz räumen mussten und nun Platz sechs belegen. Wann wird diese Negativserie gestoppt?

Die Spielgemeinschaft Briesen/Dissen wollte die gute Leistung der Vorwoche in Sielow auch im Spiel gegen den FSV Viktoria 1897 Cottbus fortsetzen. So bestimmten sie vom Anpfiff an das Spielgeschehen, fanden aber keine spielerischen Mittel, den tief stehenden Gästen beizukommen. Chancen auf Chancen wurden vergeben. Dabei traf Claudius Tusche nur die Latte des Tores. Den zurückspringenden Ball köpft Christian Rinza am Tor vorbei. Im zweiten Spielabschnitt das gleiche Bild. Die herausgespielten Möglichkeiten konnten alle nicht genutzt werden. In der 87.Spielminute versagte der Unparteiische, nach Ansicht des Gastgebers, einen klaren Foulelfmeter. Am Ende ein überraschender Punktgewinn für die Gäste, die sich weiterhin in der Gefahrenzone befinden, Platz 14. Der Gastgeber hat bei einem möglichen Sieg Platz drei verschenkt, so ist es Platz fünf.

Die SG Blau-Weiß Schorbus wollte im Spiel gegen den Kahrener SV 03 die Punkte zu Hause behalten. Nach dem überraschenden Sieg in der Vorwoche in Saspow waren diese „Träume“ nicht unberechtigt, denn auch die Gäste mussten in der Vorwoche zu Hause gegen die Wacker-Reserve eine Niederlage hinnehmen, so dass sie nicht als Favorit nach Schorbus kamen. Ein, zu mindestens in der ersten Halbzeit, ganz schwaches Spiel von beiden Seiten. Die Gastgeber hatten nicht eine Möglichkeit nachzuweisen. Ein Direktschuss (13.) aus 13 Meter führte zur Gästeführung. Der Ball wurde unterwegs noch abgefälscht, kam zu Florian Kasper, der mit dem Kopf verwandelte zum 0:1. Zehn Minuten nach dem Wiederanpfiff zur zweiten Halbzeit gelang Christian Tischer der 1:1 Ausgleich, als er einen zu kurz abgewehrten Ball vom 03er Schlussmann David Heymann abfing und ins lange untere Eck beförderte. Die Gastgeber drängten nun auf die Entscheidung, die in der 73.Spielminute nach einem Konter gelang. Diesen konnte Danilo Koall erfolgreich abschließen. Durch diesen Sieg belegen die Gastgeber Platz zehn. Die Gäste fallen auf Platz neun zurück.

Aufsteiger SG Kausche hatte keine Chance im Spiel gegen den Mitfavoriten der Meisterschaft, dem Spremberger SV 1862. Wieder einmal eröffneten die beiden Torjäger Christian Wietasch und Mathias Jäckel den Torreigen. In der 13.Minute war es Christian Wietasch der für das 1:0 verantwortlich zeichnete. Er bestrafte einen Abwehrfehler des Gastgebers, als ein Abwehrspiel über den Ball schlug und Wietasch diese Chance eiskalt nutzte. Einen Foulelfmeter verwandelte Mathias Jäckel zum 0:2 (33.). In der zweiten Spielhälfte das gleiche Bild. In der 56.Minute erhöht Matthias Krautz auf 0:3. Erneut war es Mattias Jäckel, der das 0:4 besorgte und somit seine Führung in der Torjägerwertung auf 15 Tore ausbaute, sowie in der Schlussminute erneut Wietasch ,der einen Freistoß aus 16 Meter über die Abwehrmauer hinweg , unhaltbar für Schlussmann Marcel Klauck, zum 0:5 verwandelte. Er belegt mit neun Toren Platz fünf in der Torjägerwertung. Die Gäste weiterhin auf Tuchfühlung zum Spitzenreiter. Kausches Euphorie ist erst einmal gestoppt worden. Trotzdem noch einstellig, Platz acht.

Im Spiel des Aufsteigers und Tabellenletzten, der Spielgemeinschaft Drachhausen/Fehrow, und der SG Sielow kam es wieder zu einem torreichen Spiel. Zehn Tore wurden erzielt. Auf und ab ging es in den ersten 45 Minuten zu. Ein Doppelpack in der 2. und 7.Spielminute durch Dennis Handrow und Robert Becker sorgten für eine frühzeitige 0:2 Gästeführung. Hier standen haarsträubende Abwehrfehler Pate. Doch der Gastgeber schlug in der 13.Spielminute durch ihren polnischen Gastspieler Marcon Jerzy Jakubik zurück. Doch Sielow stellte mit dem 1:3 den alten Abstand wieder her (Becker/27.). Schon drei Minuten später der erneute Anschlusstreffer erneut durch Jakubik, 2:3. Jetzt überschlugen sich die Ereignisse. In der 42.Minute erhöht Sielow durch Martin Jürgens auf 2:4, um mit dem Halbzeitpfiff erneut den Anschlusstreffer zu kassieren (Alex Mehlisch). In der zweiten Halbzeit kam dann, wie schon in den vorhergegangenen Spielen, der Einbruch. Einen erneuten Doppelpack in der 56. und 61.Spielminute durch Routinier Michael Konzack und Christopher Knoll brachte die Vorentscheidung mit dem 3:5 und 3:6. In der Nachspielzeit noch das 3:7, erneut durch Michael Konzack. Die Gäste machten durch diesen Sieg ihre vorwöchentliche Heimniederlage wieder wett. Platz vier ist der Lohn. Der Gastgeber bleibt Schlusslicht der Tabelle. In der Abwehrarbeit muss in Zukunft der Hebel angesetzt werden, um nicht weiter die Schießbude der Liga zu bleiben.

Der Ligaprimus hatte es mit dem SV Lausitz Forst zu tun, die es mit einer Mauertaktik versuchten, den großen Favoriten aus dem Rhythmus zu bringen. Es wurde ein Geduldspiel für die Fichte-Elf. Hinzu kam, das sie einige Ausfälle zu kompensieren hatten. So fehlten Felix Badack, Felix Korn und Steffen Klisch, die die Wechselbank auf nur zwei Spieler reduzierte. Die tief in der Abwehr stehenden Gäste bereiteten dem Favoriten einige Probleme. Sebastian Knüpfer verpasste die erste gute Möglichkeit nach gut 30 Minuten, als er einen Kopfball aus neun Meter knapp über das Tor setzte. Danach eine Flanke von Christian Badack die Benjamin Golz mit dem Kopf an den Pfosten knallt. In der zweiten Spielhälfte das gleiche Bild. Die Fichte-Elf hat kaum Platz zum spielen, so gedrängt stehen die Neißestädter in der Verteidigung. In der 67. und 70.Spielminute vergeben Sebastian Golz und Mario Rasche die mögliche Führung. Die fällt dann endlich in der 75.Spielminute. Schlussmann Eric Strauss und Mario Rasche springen hoch zum Ball, stoßen beide mit den Köpfen zusammen, der Ball geht in das Tor der Gäste. Der Unparteiische gab diesen Treffer unter starken Protest der Neißestädter, die das Tor aberkannt haben wollen wegen Torwartbehinderung. Eigentlich gibt es keinen Schutz mehr für die Schlussmänner, auch im 5-Meter-Raum nicht. Es folgen weitere Möglichkeiten durch B.Golz (79.) oder M.Rasche in der 85.Minute, die nicht genutzt werden konnten. In der Schlussminute fast der Ausgleich, als ein Freistoß des Gastgebers in den Beinen der Gäste landete und Felix Wolf, weit vor dem Tor stehend, musste alles riskieren, um den Ball mit dem Fuß wegzuschlagen. Dafür das 2:0 in der Nachspielzeit als Florian Günther platziert und überlegt traf zum 2:0. Ein Geduldspiel ging zu Ende. Die Mauertaktik hat den Gästen nicht geholfen. Sie bleiben weiterhin auf Platz 15. Fichte bleibt weiter Spitzenreiter der Liga.

Eine interessante Begegnung gab es in Krieschow. Die heimische VfB Reserve hatte den SV Eiche Branitz zu Gast. Die Konstellation vor dem Spiel war die, dass der Gastgeber, nach der vorwöchentlichen Niederlage beim SV Lausitz Forst, gewinnen musste, um nicht in der Tabelle abzudriften. Die Gäste, nach dem denkwürdigem Spiel in der Vorwoche gegen den Tabellenletzten Drachhauen, hatte die Chance bei einem erneuten Sieg punktemäßig zur VfB-Reserve aufzuschließen. So äußerten sich beide Trainer vor dem Spiel:
Sven Jordan, VfB Krieschow II: Uns fehlen heute sieben Spieler, so das sogar ich heute mitspielen muss, sowie der Einsatz von zwei A-Junioren Spieler (Petras und Schmidt) zum tragen kommt. Trotzdem holen wir die drei Punkte.
Trainer Tom Pohland vom SV Eiche Branitz sprach:
Wir kommen hier her, haben keine Angst, wollen mitspielen. Nach dem vorwöchentlichen Sechs-Punkte-Spielsieg sind wir hoch motiviert, um zu mindestens einen Punkt hier mitzunehmen. Wie er recht behalten sollte. In den ersten Anfangsminuten setzten beide Vereine ein Achtungszeichen, als der VfB in der 5.Minute durch ihren A-Junioren Spieler Florian Schmidt zur ersten Möglichkeit kam. Postwendend (8.) waren es die Gäste, die für eine Chance sorgten. Mit zunehmender Spielzeit ein ausgeglichenes Spiel, mit leichten Vorteilen für die Gäste. Es zeichnete sich der Führungstreffer für die Gäste ab. Denn immer wieder erarbeiteten sie sich gute Möglichkeiten heraus. So in der 19., 21. und 28.Spielminute, als Christian Schultka, Rico Ramm und Marcus-Paul Lieb die Chance besaßen, das 0:1 zu machen. Dies fiel dann genau nach einer halben Stunde Spielzeit, als Lieb ein Anspiel aus der Drehung nutzte und unhaltbar für Carsten Graske im Tor des VfB einschlug. Der VfB erkannte die Gefahr der Niederlage und drängte nun ihrerseits auf de Ausgleich. So Patrick Schreck der für Gefahr sorgte, wo Jakob Zylla im Tor der Eiche -Kicker toll parierte. Nach der Pause spielten die Gäste mit einer Abgeklärtheit, an der sich die VfB-Spieler die Zähne ausbissen. David Bär sorgte noch einmal für Aufregung mit einem Freistoß den der VfB klären konnte. In der Folgezeit sicherten mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung die Eiche-Kicker diesen knappen Vorsprung bis zum Abpfiff. Ein verdienter Sieg aufgrund der besseren Spielanteile. Branitz hat nach Punkten zum VfB aufgeschlossen. Nur das um ein Tor schlechtere Torverhältnis belässt sie auf Platz 12, Krieschow Platz 11.

Joachim Rohde

Vorschau 12.Spieltag Kreisoberliga FK Niederlausitz 2016/2017

Hallo Fußballfreunde!

Lösbare Aufgaben gibt es für das Spitzenduo der Kreisoberliga am 12.Spieltag, der am 1.Advent stattfindet.

Der Ligaprimus spielt zu Hause gegen den Vorletzten der Tabelle, dem SV Lausitz Forst. In der Vorsaison holten sich die Neißestädter vier Punkte von sechs möglichen. Dabei erzielten sie in Kunersdorf ein beachtliches 1:1 Unentschieden!

Gelingt Ähnliches auch heuer? Der 4:1 Sieg gegen die Krieschower Reserve in der Vorwoche macht Lust auf mehr! Schon eine Punkteteilung beim Ligaprimus wäre eine Überraschung! Doch der Gastgeber ist zurzeit in guter Verfassung und wird sich dieser Heimspielchance nicht verwehren. Alles andere als ein Sieg wäre die Überraschung dieses Spieltages.
Mein Tipp: Erfolg für den SV Fichte Kunersdorf.

Der zweite Meisterschaftsmitfavorit, der Spremberger SV, muss zum zur Zeit besten Aufsteiger der Saison zur SG Kausche reisen, die widererwartend auf Platz sieben der Tabelle rangieren. Sie können frisch und frei von der Leber weg spielen. 18 Punkte haben nicht einmal altgestandene Vereine. Es wird interessant sein, mit welcher „Marschrichtung“ sie dem Favoriten begegnen werden. Die Gäste sollten jedenfalls gewarnt sein. Doch auch sie spielen konstant ihren Ball. Sie wollen den Abstand zum Spitzenreiter durch weitere Punktverluste nicht ansteigen lassen. Daher zählt für sie nur ein Sieg.
Mein Tipp: Erfolg für den Spremberger SV

Kann der SV Motor Saspow seine in der Vorsaison erlittene 2:1 Niederlage heuer in Groß Gaglow revidieren? Sie sind im Zugzwang. Nach den letzten beiden Niederlagen vom zehnten und elften Spieltag muss nun gepunktet werden. Denn bei einem weiteren Punktverlust ist der dritte Tabellenplatz nicht mehr zu halten. Und der Gastgeber? Er kam in der Vorwoche in Spremberg ordentlich unter die Räder. Dieses gilt es zu revidieren. Auch sie müssen punkten, um den einstelligen Tabellenplatz zu halten.
Mein Tipp: Unentschieden.

Der Überraschungsvierte der Tabelle, die Spielgemeinschaft Briesen/Dissen, empfängt einen angeschlagenen FSV Viktoria 1897 Cottbus. Im Vorjahr hieß es an gleicher Stelle 3:1 für den Gastgeber. Wer in der Vorwoche beide Vereine hat spielen sehen, musste feststellen, dass die Gäste große Probleme mit der Chancenverwertung hatten und in der Abwehr einige Schwächen zu erkennen waren.

Der Gastgeber spielte abgeklärt, zweikampfsicher und ein wenig besser in der Chancenverwertung als Viktoria. Also spricht alles für die Spielgemeinschaft.
Mein Tipp: Erfolg für die SG Briesen/Dissen.

Ein interessantes Duell zweier Reservemannschaften gibt es in Ströbitz. Wacker 09 empfängt den Beesener BSV Guben Nord. In der Vorsaison besiegte Wacker an gleicher Stelle die Neißestädter mit 1:0. Der Gastgeber, nach einer kleinen Flaute nun wieder auf dem Vormarsch, wird die Zeichen der Zeit nutzen, um auch diesmal erfolgreich zu sein. Die Gäste haben ebenfalls einige Probleme zu bewältigen und werden versuchen zu punkten, um in der Tabelle nicht weiter abzurutschen.
Mein Tipp: Erfolg für Wacker Ströbitz II.

Die Reserve vom VfB Krieschow hat den Aufsteiger SV Eiche Branitz zu Gast, der in der Vorwoche das wichtige Sechs-Punkte-Spiel im Aufstiegsderby gegen die SG Drachhausen/Fehrow gewinnen konnten. Dieser Sieg macht Kräfte frei, so dass der Gastgeber noch nicht so sicher sein sollte, die Punkte zu Hause zu lassen.
Mein Tipp: Erfolg für den VfB Krieschow II

Auch in Schorbus wird es hoch interessant. Die heimische Blau-Weiß-Elf erwartet den Kahrener SV 03, die nach der vorwöchentlichen Heimniederlage gegen Ströbitz einiges gut zu machen haben. Das heißt, sie sind auf Sieg aus. In der Vorsaison trennten sich beide an gleicher Stelle mit einem 1:1 Unentschieden. Beide Vereine benötigen den Dreier. Die berühmte Tagesform muss mit entscheiden.
Mein Tipp: Erfolg für den Kahrener SV 03.

Die SG Sielow muss zum Tabellenletzten, der Spielgemeinschaft Drachhausen/Fehrow, in deren Spiele es immer torreich zu geht. Sielow möchte die 2:1 Heimniederlage gegen Briesen wettmachen, das heißt, beim Letzten zu punkten. Oder gelingt dem Gastgeber der dritte Saisonsieg?
Mein Tipp: Erfolg für die SG Sielow

Joachim Rohde

Rückblick 11.Spieltag Kreisoberliga FK Niederlausitz 2016/2017

Hallo Fußballfreunde!

Das Spitzenduo mit Fichte Kunersdorf und Spremberger SV setzen sich weiter ab. Nutznießer dieses 11.Spieltages waren die SG Briesen/Dissen und die Ströbitzer Wacker-Reserve. Im so genannten Sechs-Punkte-Spiel zwischen den beiden Aufsteigern Eiche Branitz und Drachhausen/Fehrow gewannen die Eiche Kicker drei ganz wichtige Punkte. Der SV Lausitz Forst konnte seinen zweiten Saisonsieg im Spiel gegen die Reserve vom VfB Krieschow bejubeln. Überraschende Heimniederlagen von Motor Saspow, dem Kahrener SV 03 und Viktoria Cottbus. Kleine Statistik: An diesem 11.Spieltag gab es 5 Auswärtssiege! 471 Zuschauer sahen 32 Tore, ein Schnitt von 4 Toren pro Spiel. Zu den Spielen:

Einen erneuten Rückschlag musste Viktoria Cottbus an diesem Wochenende hinnehmen. Nach dem kleineren erfolgsverheißenden Aufschwung (sieben Punkte aus drei Spielen), kam zwischenzeitlich die empfindliche Pokalpleite beim Meisterschaftsmitfavoriten Spremberger SV, so dass sie gewillt waren, diese kleine Punktspielserie fortzusetzen. Dazu musste der in dieser Saison bisher bestplatzierte Aufsteiger SG Kausche geschlagen werden. Nach dem beiden Vereine mit ihren jeweils ersten Angriffen in den Anfangsminuten verheißungsvoll starteten, übernahm mit zunehmender Spielzeit der Gastgeber das Spielgeschehen. Die erste Riesenmöglichkeit vergab Robert Kiesow in der 11.Spielminute, die die Führung hätte sein müssen. Viktoria drängte weiter Richtung Gästetor. Gelegentliche Vorstöße der Gäste, so in der 13.Spielminute, landeten neben das Tor. Schon in dieser Anfangsphase wurde klar, dass Viktoria in der Chancenverwertung schluderte. Auch das Prallen lassen der Bälle, bei der Annahme der Bälle nach Zuspielen, kosteten unnötige Ballverluste. So ein Ballverlust führte zum Rückstand der Viktoria. Der Gastgeber bekam den Ball nach einem Eckball nicht aus der Gefahrenzone, so dass Sven Szerement dies nutzte und unbedrängt einschießen konnte. Unbeeindruckt von diesem Rückstand drängte Viktoria weiter auf das gegnerische Tor. Nach einer halben Stunde Spielzeit vergaben die Brüder Kiesow die Chance zum Ausgleich, als Robert die Vorlage für Bruder Niklas gab, der aber kläglich diese Riesenchance vergab. Er war es auch, der in den folgenden Szenen einmal am Schlussmann Marcel Klauck scheiterte oder im Folgendem zu lange mit dem Abschluss wartete. So musste die kalte Dusche eigentlich kommen. Wer soviel Chancen liegen lässt, braucht sich nicht zu wundern, dass die Gäste erneut zum Torerfolg kamen. Sie waren erfolgreicher mit ihren wenigen Chancen. So in der 40.Spielminute, als nach Vorlage von Christian Friedrich Stephan Faber auf 0:2 erhöhen konnte. Zwei Tore die verhindert werden konnten. So ging es mit dem Rückstand für Viktoria in die Pause. Mit dieser sicheren Führung im Rücken starteten nun die Gäste besser in die zweite Spielhälfte. Gleich der erste Angriff nach dem Wiederanpfiff schien erfolgreich zu werden, als Christian Friedrich, Fabian Triebeneck und Sven Szerement am Ende doch versagten. Viktoria bemühte sich um den Anschluss, doch die Spontanität war irgendwie abhanden gekommen. In der 79.Spielminute kam es zu einer kuriosen Entscheidung, von dem an diesem Tage schwachen Schiedsrichter. Weit vom Tatort entfernt entschied er auf Handstrafstoß. Hinzu kam, dass in der Regel der Verursacher den „Karton“ zu sehen bekommt, an diesem Tage kam es nicht dazu. Ein bitterer Beigeschmack! Natürlich nahmen die Gäste diese Chance wahr und erzielten damit die endgültige Entscheidung in diesem Spiel, 0:3. Durch diesen Sieg ist der Aufsteiger auf einen einstelligen Tabellenplatz gerückt, Platz neun. Viktoria hat die Chance verpasst, sich aus dem Abstiegsfeld zu entfernen.

Der SV Lausitz Forst kam im Spiel gegen die Reserve vom VfB Krieschow zu drei ganz wichtigen Punkten. Der zweite Saisonsieg konnte eingefahren werden. Die Gäste konnten nicht mit der gleichen Besetzung wie vom zehnten Spieltag spielen, als sie ein klares 5:2 beim Aufsteiger Drachhausen einfuhren. So fehlten bei den Gästen Sven Jordan, Karsten Zimmer, Rigo Senkel, Christopher Matthieu und Robin Giedow. Beim Gastgeber verletzte sich vor dem Spiel Vincenz Sibilla. Und Domenik Patsch stand aus beruflichen Gründen nicht zur Verfügung. Die erste Chance in diesem Spiel hatten die Neißestädter mit Andre Pielenz, als er aus 12 Meter Entfernung das Tor verfehlte. Wenig später dann Robert Wollny, als er von Yannik Faustmann herrlich angespielt wurde, er aber mit dem „falschen“ Bein traf, so dass diese Möglichkeit ebenfalls verstrichen wurde. In der 28.Spielminute war es dann soweit. Nach einem weiteren Gastgeberangriff über Daniel Pottag und Andre Pielkens schoss dieser sehr platziert, so dass Carsten Graske im Tor der Gäste diesen Ball zwar abwehren konnte, doch der Ball kam zu Brettschneider, der auf der Linie stehend den Ball nur in das eigene Tor lenken konnte, 1:0. Die Gäste drängten auf den Ausgleich, der ihnen zwei Minuten vor dem Pausenpfiff gelang. Nach einem abgewehrten Eckball des Gastgebers brachten die Gäste das Leder wieder in den Strafraum zurück, wo Tobias Wittke im zweiten Versuch zum 1:1 traf. Nach der Pause drängten nun die Neißestädter auf den erneuten Führungstreffer. Nach einem tollen Solo auf der rechten Seite konnte Jonny Kerb den Ball zu Andre Pielenz flanken, der mühelos einnicken konnte, 2:1. Die Gäste vergaben den möglichen Ausgleich, als Tobias Wittke nach einem Konter das Leder nicht platziert genug abschoss. Robert Wollny versetzte die Gäste mit einem Doppelpack in der 75. und 87. Spielminute den endgültigen KO, als er im Torraum zum Kopfball kam, und diesen wuchtig einköpfte, um wenig später eine Freistoßflanke von Sebastian Müller zum 4:1 verlängerte. Mit diesem Sieg bleiben die Gastgeber auf einen Abstiegsplatz, doch sie haben den Punktrückstand egalisiert. Die Gäste verbleiben auf Platz zehn.

Der SV Fichte Kunersdorf wurde seiner Favoritenrolle in Guben gerecht. In Breesen wurde die Reserve vom BSV Guben Nord zwar nur mit 1:0 besiegt, mussten aber dieses Spiel weitaus höher gewinnen. Doch die Chancenverwertung an diesem Tage war ungenügend. In der fünften Spielminute schoss Benjamin Golz aus 12 Meter auf das gegnerische Tor, der Ball schlug gegen den Innenpfosten und von dort in das Tor. Danach plätscherte das Spiel so dahin. In den Schlussminuten der 1.Halbzeit, 43., 44. und 45. Spielminute, vergaben Mario Rasche, Benjamin Golz und Felix Badack den weiteren Ausbau dieser Führung. Nach dem Seitenwechsel das gleiche Bild. Klarste Möglichkeiten wurden ausgelassen. Das wäre fast schief gelaufen, als in der 71.Spielminute Felix Pascal Tovela aus 16 Meter abzog und Felix Wolf im Kasten der Gäste in arge Bedrängnis brachte. Das war aber auch schon der einzige Höhepunkt, den die Breesener zu verzeichnen hatten. Am Ende ein hoch verdienter Sieg für den Ligaprimus, der damit seine Führungsposition verteidigte. Der Gastgeber ist von Platz elf auf zwölf abgerutscht.

Die SG Groß Gaglow wurde beim Meisterschaftsmitfavoriten, dem Spremberger SV, durch ein Blitz-Doppelpack schon frühzeitig aussichtslos zurück geworfen. Die Uhr hatte kaum zwei Umdrehungen hinter sich gebracht, da musste schon der Gäste-Keeper Dustin Lindner den Ball zwei Mal aus dem Netz holen. Christian Wietasch war nach einer Flanke mit dem Kopf zur Stelle und Mathias Jäckel nutzte eine Vorlage von Charlie Maetschke, um anschließend eine feine Einzelleistung erfolgreich abzuschließen. Von diesem Schock erholten sich die Gäste nicht mehr. Noch vor der Pause war es erneut Christian Wietasch, der einen Angriff erfolgreich abschloss. Nach einer Stunde Spielzeit ein Lebenszeichen der Gäste, die mit einem Distanzschuss durch Christoph Donath verkürzen konnten. In der 73.Spielminute stellte Mathias Jäckel mit dem 4:1 den alten Abstand wieder her. Fünf Minuten nach diesem Torerfolg wurde er im 16er zu Fall gebracht. Den fälligen Strafstoß verwandelte Spielertrainer Eric Schiffel zum 5:1. Schon sieben Minuten später krönte Christin Wietasch seine Leistung an diesem Tage mit dem 6:1.

Mit diesen drei Toren hat er sich in der Torjägerwertung weiter vorgeschoben. Mit 7 Toren liegt er gleich mit Marcus Krüger von der SG Drachhausen/Fehrow auf Platz 7. Mathias Jäckel hat in dieser Wertung wieder allein die Spitze übernommen (13 Tore).

Der SV Motor Cottbus-Saspow ist irgendwie von der Rolle. Nach der klaren 6:3 Niederlage vom zehnten Spieltag in Ströbitz mussten sie auch im Spiel gegen die SG Blau-Weiß Schorbus eine nicht erwartete Niederlage einstecken. Schon frühzeitig wurden sie nach einem Konterspiel der Gäste aus dem Rhythmus gebracht. Saspow befand sich im Vorwärtsgang, als Robin Kadler im Mittelfeld den Ball verlor und daraus entwickelte sich der schnelle Konter der Gäste, der durch Andreas Böhm erfolgreich abgeschlossen wurde. Sapow bemühte sich wohl im Anschluss nach diesem Rückstand diesen wieder zu egalisieren, was ihnen aber nicht gelang. Nach gut einer Stunde Spielzeit (56.) konnten die Gäste einen Eckball erfolgreich verwandeln und somit das Ergebnis auf 0:2 zu erhöhen. Hoffnung keimte beim Gastgeber auf, als Jochen Knauer zehn Minuten nach dem 0:2 den Anschlusstreffer erzielen konnte. David Schütze schoss den Ball aus dem Halbfeld heraus vor das Tor und Jochen Knauer mit dem Fuß den Ball verlängerte zum 1:2. Dieses Tor brachte aber nicht den erhofften Aufschwung. Denn in der 84.Spielminuten machten die Gäste den „Sack“ zu, als Christian Tischer einen erneuten Konter erfolgreich abschloss. Saspow ist nach dieser Niederlage immer noch Dritter! Sie zehren von dem Punktepolster und der ebenfalls schwächelnden Konkurrenz. Aufwachen!! Die Gäste, schon nach dem Sieg in Branitz, mit einem weiteren Auswärtssieg, der sie in der Tabelle von Platz 13 auf Platz 11 bringt.

Der Kahrener SV 03 musste erneut eine unerwartete Heimniederlage im Spiel gegen die Ströbitzer Wacker-Reserve einstecken. Es gab eine drückende Überlegenheit in der ersten Spielhälfte, das Manko war, das sie die sogenannten Hundertprozentigen nicht verwandeln konnten. Und dieses wurde am Ende bestraft. Wacker zeigte in den ersten 45 Minuten fast nichts. Wie Eric Behrendt, Florian Kasper, Martin Klämbt und Markus Schindler mit den Chancen sträflich umgingen, ging nicht auf die berühmte „Kuhhaut“. Hier musste eigentlich schon der „Sack“ zugemacht werden. Als Florian Kasper im 16er gefoult wurde, verwandelte er selbst zur längst fälligen Führung, 1:0. In der zweiten Halbzeit das gleiche Bild. Doch ab der 64.Spielminute die Wende in diesem Spiel. Auslöser war eine Tätlichkeit von Martin Klämbt, die Rot zur Folge hatte. Dies sollte der Knackpunkt in diesem Spiel werden, denn schon neun Minuten später gaben sie ihr überlegen geführtes Spiel aus der Hand. In der 75.Spielminute gelang den Gästen nach einem Freistoß der 1:1 Ausgleich. Der Ball ging gegen die Latte und im zweiten Versuch gelang der Ausgleich. Die Entscheidung in der 83.Minute, als ein Ball aus dem Halbfeld heraus vor das Tor geschlagen wurde und von Spielführer Matthias Geisler mit dem Kopf verlängert wurde. Eine vermeidbare Niederlage der 03er. Die zur Folge hat, dass die 03er vom Fünften auf den achten Tabellenplatz zurückgefallen sind. Wacker, durch die beiden Siege in Folge, nun auf Platz fünf.

Ein torreiches Sechs-Punkte-Spiel bekamen die Zuschauer in Branitz zu sehen. Die Eiche Kicker hatten in diesem Aufsteigerduell die Spielgemeinschaft Drachhausen/Fehrow zu Gast. Der Gastgeber kam per Doppelpack zur 2:0 Führung zur Pause. Mit gegenseitiger Unterstützung gelang David Bär und Marcus-Paul Lieb in der 12. und 30.Spielminute die sichere 2:0 Pausenführung. Nach dem Seitenwechsel ein wie ausgewechselter Gegner, der nun das Spiel bestimmte. Nach gut einer Stunde Spielzeit (63.) gelang aus dem Spielverlauf heraus Alex Mehlisch mit einem Fernschuss der 2:1 Anschlusstreffer. Wenig später, es war die 75. Minute, gelang ihnen sogar der 2:2 Ausgleich. Eine Eingabe von der linken Seite konnte Tobias Unger mit dem Kopf aus 12 Meter verlängern. Doch dieses Tor machte beim Gastgeber plötzlich Kräfte frei. Mit beispielhafter Moral gelang ihnen, durch einen Doppelpack begünstigt, drei Minuten nach dem Ausgleich ( 78. Ramm und 79. Lieb ), die Wende in diesem Spiel, 4:2. Zwei Minuten vor Ultimo dann noch das 5:2 durch Robert Schulz. Branitz hat sich durch diesen Sieg von den Abstiegsplätzen entfernt. Drachhausen nun schon mit vier Punkten weniger als die Konkurrenz weiter Schlusslicht der Tabelle.

Zwei alte „Rivalen“ standen sich in Sielow gegenüber. Die heimische Sportgemeinschaft gegen die Spielgemeinschaft Briesen/Dissen stand auf dem Spielplan. Vom Anpfiff an bestimmten die Gäste das Spielgeschehen. In der ersten Viertelstunde die Testphase beider Vereine. Es tat sich nichts Zwingendes. Doch mit zunehmender Spielzeit wurden die Aktionen der Gäste zwingender. So scheiterte in der 14. und 15.Spielminute Neuzugang Christian Rinza zwei Mal an Martin Weis im Kasten der Gastgeber. Von Sielower Seite kaum eine echte Chance die für Gefahr für die Gäste bedeuteten. In der 34.Minute belohnten sich die Gäste für ihr bisher gezeigtes Spiel mit dem 0:1 Führungstor. Nach Vorarbeit von Christian Rinza war Nico Jarick zur Stelle und verwandelte zum 0:1. Die Schlussminuten gehörten der SG Sielow, die in der 43.Minute einen Lattenschuss von Raoul Storch zu verzeichnen hatten oder eine Minute später er erneut Schlussmann Dennis Schröder im Tor der Gäste prüfte. Fast mit dem Pausenpfiff sorgte ein Fernschuss von Paul Ruhl noch für Gefahr. Nach der Pause drängten die Gäste auf den Ausbau der Führung. Hier hatte Rinza (55.) oder Claudius Tusche (57.) die Möglichkeit dazu. Zwischenzeitlich hatte Robert Becker einmal die Möglichkeit, doch sie verlief im Sande. Immer wieder die Gäste, die es nicht verstanden, ihre gut herausgespielten Chancen zu nutzen. So kam es wie es kommen musste. Die Gastgeber kamen in der 73.Spielminute, nach einem Freistoß von Steven Glodny, zum 1:1 welchen Maik Watzke erzielte. Doch postwendend stellte Rinza per Foulstrafstoß den alten Abstand wieder her. Er wurde selbst gefoult und trat zur Vollstreckung selbst an. Danach kam etwas Hektik auf, wo Routinier Jörg Gabbert die Ampelkarte wegen Meckerns bekam. In der restlichen Zeit verwalteten die Gäste das Ergebnis. Ein verdienter Sieg, aufgrund der besseren Spielanteile. Beide Vereine wechseln nur die Tabellenplätze. Briesen nun Vierter und Sielow auf Platz sechs.

Joachim Rohde

Vorschau 11.Spieltag Kreisoberliga FK Niederlausitz 2016/2017

Hallo Fußballfreunde!

Der Kreispokalwettbewerb ruht nun bis Ostern 2017, da wird dann das Halbfinale ausgespielt. Mit voller Konzentration geht es nun in den letzten fünf Meisterschaftsrunden, bis zur inoffiziellen Herbstmeisterschaft, in der Kreisoberliga weiter.

An diesem 11.Spieltag haben die beiden Meisterschaftsmitfavoriten, SV Fichte Kunersdorf und der Spremberger SV, lösbare Aufgaben zu bewältigen.

Der Spitzenreiter der Liga SV Fichte Kunersdorf muss zur Reserve vom BSV Guben Nord. In der Vorsaison siegten die Gäste klar mit 4:2. Auch heuer soll ein Sieg eingefahren werden. Mit der Leistung vom Pokalspiel gegen den SC Spremberg können sie gut aufbauen. Der Gastgeber hat schon zwei überraschende Heimniederlagen eingefahren gegen Mannschaften, wo eigentlich ein Sieg eingeplant war (Eiche Branitz, Lausitz Forst). Bei einer erneuten Niederlage droht ein weiterer Absturz in der Tabelle.
Mein Tipp: Erfolg für den SV Fichte Kunersdorf.

Der Meisterschaftsmitfavorit Spremberger SV hat sich mit der SG Groß Gaglow auseinanderzusetzen. In der Vorsaison musste sich der Favorit an gleicher Stelle mit einem torlosen 0:0 Unentschieden zufrieden geben. Die Gäste sind für ihre Auswärtsstärke bekannt. Vorsicht sollte geboten sein. Wenn die Gäste alle Mann an „Deck“ haben, ist mit Widerstand zu rechnen. Punktverluste können sich beide Vereine eigentlich nicht leisten.
Mein Tipp: Erfolg für den Spremberger SV.

Der Tabellendritte SV Motor Cottbus-Saspow hat sich mit der SG Blau-Weiß Schorbus auseinanderzusetzen, die in der Vorsaison an gleicher Stelle mit 5:1 unter die Räder kamen. Nach der unerwarteten hohen Niederlage gegen die Reserve von Wacker Ströbitz soll Schadensbegrenzung betrieben werden. Hinzu kommt, dass sie die derzeitig gute Tabellenposition festigen wollen. Die Gäste streben ihren dritten Saisonsieg an. Denn bei einer erneuten Niederlage droht der Tabellenkeller.
Mein Tipp: Erfolg für den SV Motor Cottbus-Saspow.

Ein hochspannungsvolles Traditionsderby gibt es in Sielow. Die heimische Sportgemeinschaft hat die Spielgemeinschaft aus Briesen/Dissen zu Gast. Das Spiel in der Vorsaison gewannen die Schwarz-Gelben mit 2:0. Beide Vereine liegen nur zwei Plätze in der Tabelle voneinander getrennt. Spannung pur. In den Vergleichen gegeneinander gab es immer knappe Ausgänge. Bei einem Sieg der Gäste könnten sie nach Punkten zu Sielow aufschließen. Die Heimstärke des Gastgebers sollte ausschlaggebend bei der Punktvergabe sein.
Mein Tipp: Erfolg für die SG Sielow.

Ebenfalls ein hoch interessantes Spiel gibt es in Kahren. Die 03er erwarten die Reserve vom SV Wacker 09 Ströbitz. Nur einen Punkt trennt sie beide in der Tabelle. In der Vorsaison verloren die Gäste beide Spiele. Ströbitz möchte diese Bilanz aufbessern, das heißt, ein Sieg soll her. Wird es gelingen? Der Gastgeber kann mit einem Sieg weiter in der Tabelle nach vorn kommen.
Mein Tipp: Erfolg für den Kahrener SV 03.

Der beste Aufsteiger der diesjährigen Saison, die SG Kausche, muss zum FSV Viktoria Cottbus reisen. Nach dem Sieg im Nachholspiel am letzten Sonntag gegen Briesen kommen sie mit breiter Brust in die Drachhausener Straße. Bei einem erneute Sieg geht es noch weiter nach oben in der Tabelle, Diesen Schwung wollen sie nutzen. Und Viktoria? Nach dem Pokaldebakel in Spremberg müssen sie wieder schnellstens in das Punktspielfahrwasser kommen, wo es zurzeit gerade gut lief. Jeder Punktgewinn in dieser Phase der Meisterschaft ist ganz wichtig. Lassen wir uns überraschen.
Mein Tipp: Erfolg für den FSV Viktoria Cottbus.

Der auf einem Abstiegsplatz befindliche SV Lausitz Forst hat die Reserve vom VfB Krieschow zu Gast. Nach dem überraschenden vorwöchentlichen Sieg bei der Gubener Reserve sind die Neißestädter hoch motiviert auch im Spiel gegen Krieschow zu punkten. Aber auch die Gäste sind gut drauf, nach dem Kantersieg in der Vorwoche beim Aufsteiger Drachhausen/Fehrow. Es ist alles offen.
Mein Tipp: Unentschieden.

Zum Derby zweier Aufsteiger kommt es in Branitz. Die Eiche Kicker erwarten die Spielgemeinschaft Drachhausen/Fehrow. Der Tabellenletzte erlebte in der Vorwoche ein Pokaldesaster. Sechzig Minuten hielten sie gegen den Pokalverteidiger gut mit, doch dann brach das Unheil über sie herein. Das wird in Branitz nicht passieren, doch wie hat man diese Pleite weggesteckt? Bei einer erneuten Niederlage verbleiben sie vorerst auf dem letzten Tabellenplatz. Der Gastgeber hat sehr erfolgreich gespielt. Aus den letzten drei Spielen wurden immerhin sieben Punkte eingefahren. Hinzu kommt noch der Sieg in Guben. Das motiviert.
Mein Tipp: Erfolg für den SV Eiche Branitz.

Joachim Rohde

Rückblick Viertelfinale im INTERSPORT Kreispokal des FK Niederlausitz

Hallo Fußballfreunde!

Es bewahrheitet sich immer wieder, der Pokal hat eigene Gesetze! Auch im Viertelfinale des Kreispokals musste ein vermutlicher Favorit die Segel streichen. Der Landesklassenvertreter SG Eintracht Peitz scheiterte beim VfB Döbbrick, einem Verein aus der 1:Kreisklasse! Der Pokalverteidiger VfB Cottbus benötigte eine Stunde, um sich vom Aufsteiger und Tabellenletzten der Kreisoberliga deutlich abzusetzen. Es wurde noch eine deklassierende Niederlage. Ebenso ein Debakel erlebte der FSV Viktoria Cottbus beim Meisterschaftsmitfavoriten Spremberger SV. Einen echten Pokalfight sahen 150 Zuschauer in Kunersdorf. Der SC Spremberg schlug sich selbst, als ihm in der letzten Minute, nach einem Eckball, ein Eigentor unterlief.

Dieses Pokalviertelfinale sahen 382 Zuschauer und sahen dabei 21 Tore, ein Schnitt von 5,3 Toren pro Spiel.

In einem Nachholspiel der Kreisoberliga vom 6.Spieltag gelang Aufsteiger SG Kausche ein 3:1 Erfolg gegen die Spielgemeinschaft Briesen/Dissen.

Zu den Spielen:

Der Spremberger SV hatte den in Aufwind befindlichen FSV Viktoria Cottbus zu Gast. Um es gleich vorweg zunehmen, die Gäste hatten in diesem Spiel keine Chance. In allen Belangen waren sie dem Gastgeber unterlegen. Bei noch größerer Konzentration hätte das Ergebnis am Ende weitaus höher ausfallen müssen. Es soll nicht unerwähnt bleiben, dass die ersten 45 Minuten Max Breyer für den etatmäßigen Schlussmann Behrendt im Tor stand, der dann in der zweiten Spielhälfte zur Verfügung stand. So begann das Debakel schon frühzeitig mit einem Doppelpack in der 10. und 11.Spielminute, als die beiden Torjäger Christian Wietasch und Mathias Jäckel den Torreigen eröffneten. In regelmäßigen Abständen musste Ersatzkeeper Breyer hinter sich greifen. Das 6:0 zur Pause war noch schmeichelhaft für die Gäste. Im zweiten Spielabschnitt stand der etatmäßige Schlussmann Florian Behrendt wieder zur Verfügung. Auch er konnte eine höhere Niederlage nicht verhindern, obwohl die Torausbeute im zweiten Spielabschnitt nicht mehr so hoch ausfiel und es am Ende 8:0 stand. Damit ist der Gastgeber wie 2001 und 2010 in das Halbfinale des Fußballkreispokals eingezogen.

In Kunersdorf bekamen die 120 Zuschauer zur Mittagsstunde einen echten, spannenden Pokalfight zwischen dem Spitzenreiter der Kreisoberliga SV Fichte Kunersdorf und dem Vertreter der Landesklasse SC Spremberg zu sehen. Um es gleich zu sagen, es war ein schnelles, auf technisch hohem Niveau stehendes Spiel und es entwickelte sich zu einem echten Pokalhit, bei dem am Ende Fichte Kunersdorf das Quäntchen Glück hatte und hauchdünner Sieger in dieser Pokalbegegnung wurde. Schon der erste Angriff der Fichte-Elf in der 2.Spielminute setzte eine „Duftmarke“, als Felix Korn vom Strafraum aus knapp am Tor vorbei schoss. Die Gäste antworteten wenig später (9.) mit einem Eckball, der ebenfalls nur knapp das Ziel verfehlte. Schon in dieser Anfangsphase des Spieles zeigte es sich, wie technisch gut die Gäste beschlagen waren. Der Ball lief in ihren Reihen, doch vor dem Tor zeigten sie erhebliche Schwächen, welches sich dann am Ende noch nachteilig auswirken würde. In der 20.Spielminute zwang Christian Rhim mit einem platzierten Schuss Felix Wolf im Tor der Fichte-Elf zu einer Parade. Den abgeprallten Ball konnte Franz Goethel nicht verwerten. Nach gut einer halben Stunde Spielzeit (35.) hatte Florian Günther die Riesenmöglichkeit vor den Füßen die Führung zu erzielen, doch er scheiterte an Rico Kaubitzzsch im Tor der Gäste. Fast im Gegenzug (40.) hatte Pascal Schneider ebenfalls eine Riesenmöglichkeit zur Führung, die er auch vergab. Der Gastgeber wollte unbedingt zur Pause die Führung erzielen. Fast wäre es Mario Rasche geglückt, als er einen satten Fernschuss abschoss den Kaubitzsch parierte. Nach dem Pausentee drängte die Fichte-Elf auf den Führungstreffer. In der 50., 53. und 58.Spielminute hatten sie die Gelegenheiten dazu. So als Felix Korn knapp verfehlte oder Florian Günther am Schlussmann der Gäste scheiterte oder Sebastian Golz, der einen 18 Meter Freistoß knapp neben das Tor setzte. Das Führungstor lag in der Luft. Dieses fiel genau nach einer Stunde Spielzeit unter Mithilfe des Gästeschlussmannes Rico Kaubitzsch, der eine an sich „harmlose“ Flanke falsch einschätzte und den Ball im Abwehrversuch verfehlte, 1:0. Wer nun glaubte, die Fichte-Elf befindet sich auf der Siegerstraße, der irrte. Die Gäste machten ordentlich Druck und drängten den Gastgeber in die Verteidigung. So prüfte erneut Pascal Schneider Wolf (70.) der sein ganze Können aufbieten musste diesen Ball zu parieren. Drei Minuten nach dieser Szene hatte Franz Goethel die große Möglichkeit zum Ausgleich. Die hatte auch Christian Rihm als er drei Minuten später auf der linken Seite auf und davon stürmte, einen Abwehrspieler stehen ließ und den Ball im langen rechten Eck schoss. Keine Chance für Wolf. Das Spiel war wieder völlig offen. Bis zum Schlusspfiff tat sich nicht mehr viel, bis auf die Nachspielzeit (90+2), als Rico Hermann seiner Mannschaft einen Bärendienst erwies, als er nach einer Tätlichkeit Rot sah. Nun in Unterzahl spielend, gingen sie in die Verlängerung und verkauften sich dabei gut. Die Spielgenauigkeit ließ, je länger das Spiel dauerte, bei beiden Vereinen erheblich nach. Es drohte das Elfmeterschießen. Ein Verbanquespiel für beide Seiten. Fichte hoffte mit der letzten Möglichkeit den Sieg noch aus dem Feuer zu reißen, als sie einen Eckball von der rechten Seite halbhoch vor das gegnerische Tor brachten. Hier stand Nick Pultermann so unglücklich, dass der Ball von seinem Bein über die Linie rollte zum 2:1. Großer Jubel bei den Spielern und Zuschauern des gastgebers. Nick Pultermann musste von seinen Mitspielern getröstet werden, verständlich. In der aller letzten Sekunde zu verlieren, das ist bitter. Die Fichte-Elf ist nach einem ausgeglichenen Spiel etwas glücklich eine Runde weiter gekommen.

Die Pokalsensation gab es in Döbbrick. Der VfB besiegte nicht unverdient den Landesklassenzehnten, die SG Eintracht Peitz. Ein Spiel auf Augenhöhe. Spielerische Vorteile waren bei den Fischerstädtern nicht zu übersehen. Auch ihre getretenen Eckbälle kamen immer präzise auf den Punkt und sie gewannen dabei immer ihre Kopfballduelle. Doch aus diesen Vorteilen konnten sie kein Kapital schlagen, sprich Tore erzielen und die sind ja bekanntlich im Fußball das Salz in der Suppe. Trotz dieser genannten Vorteile ging es mit 0:0 Unentschieden in die Pause. Bei herrlichem Herbstwetter, nach knapp einer Stunde Spielzeit (59.), faste sich Max Krause ein Herz, schnappte sich den Ball, umspielte einige gegnerischen Spieler, dabei den Ball durch die Beine schiebend, am Schlussmann Eric Kindschuh vorbei und vollendete überlegt zum 1:0. Peitz war sichtlich beeindruckt. Man setzte noch einmal alles in Bewegung, um der drohenden Niederlage zu entkommen. Die Möglichkeit zum Ausgleich hatten sie in der 77.Spielminute, als die Eintracht zu einer sogenannten hundertprozentigen Chance kam, doch Daniel Glode im Tor des VfB parierte mit einer Glanzparade. Dieser knappe Vorsprung wurde bis zum Schlusspfiff mit Mann und „Maus“ verteidigt. Die Pokalsensation war perfekt.

Der Pokalverteidiger, der VfB Cottbus, hatte gegen den Tabellenletzten und Aufsteiger der Kreisoberliga, der Spielgemeinschaft Drachhausen /Fehrow, mit erheblichen Widerstand zu kämpfen, um mit einem knappen Vorsprung in die Pause zugehen. Die ersten fünfzehn Spielminuten gehörten zweifellos dem Gastgeber der die Akzente setzte. So in der 3.Minute, als Marcus Krüger und wenig später der polnische Gastspieler Marcin Jerzy Jakubik mehrmals die Führung vor den Füßen hatten. Ruhe schien bei den Gästen einzukehren, als ihnen in der 12.Spielminute durch Maik Lorenz, nach Vorarbeit von Florian Oberschmidt, die 0:1 Führung gelang. Der Gastgeber steckte den Rückstand weg und drängte auf den Ausgleich, der ihnen auch 14 Minuten nach dem Rückstand gelang. Marcus Krüger erzielt nach Vorarbeit von Domenik Krötel den 1:1 Ausgleich. Diese Tor gab Auftrieb. So hatte im Verbund Rico Duhra und A. Cecula die Riesenmöglichkeit in Führung zu gehen. Zu diesem Zeitpunkt war die VfB Abwehr noch nicht sattelfest. Fast mit dem Pausenpfiff (41.) gelang erneut Miak Lorenz der erneute Führungstreffer, als er eine Vorlage von Stefan Babe sicher in die Maschen setze. Es dauerte bis zur 63.Spielminute, als Matthias Pastowski einen fulminanten 30 Meter Schuss zum 1:3 verwandeln konnte. Von nun an lief das gewohnte Kombinationsspiel des Pokalverteidigers. Jetzt gelangen die Spielzüge, die Schnelligkeit kam zurück und das Abspiel wurde wieder genauer ausgeübt. In regelmäßigen Abständen fielen nun die Tore. Drachhausen kam nicht um ein Debakel herum. Ihre innere Anspannung war nun verflogen, nach den regelmäßigen Toren. Man gab sich auf. Am Ende ein 1:8 für den VfB Cottbus

Nachholspiel der Kreisoberliga, 6.Spieltag:

SG Kausche – SG Briesen/Dissen 3:1 (2:1)

Der Gastgeber musste auf drei Aktivposten in diesem Spiel verzichten. So fehlten Stephan Faber wegen der fünften gelben Karte, Toni-Steffen Weise aufgrund einer roten Karte und Christian Friedrich wegen eines Urlaubes. Trotzdem überraschten sie die Gäste frühzeitig mit einem Doppelpack. In der 15. und 20.Spielminute erzielten Toni Helbig und Marcel Hinz eine sichere 2:0 Führung. Bei einer feinen Einzelaktion von der Mittellinie aus wurden drei Gegenspieler ausgespielt, sein Schuss knallte gegen die Latte des Tores, den zurückspringenden Ball verwandelte er dann sicher zum 1:0. Marcel Hinz wurde gut angespielt, ließ den Torwart keine Chance und erhöhte auf 2:0. Doch kurz vor der Pause ( 40.) fiel noch der Anschlusstreffer. Christian Rinza verkürzte auf 2:1. Nach der Pause drängten die Gäste auf den Ausgleich. In dieser Phase gelang dem Gastgeber das 3:1. Einen Konter nutzte Sven Szerement. Acht Minuten nach dem 3:1 reduzierten sich die Gäste auf zu zehnt, als Schlussmann Fabian Ryback 25 Meter vor seinem Tor stand und praktisch als letzte Spieler einen durchgebrochenen Spieler der SG Kausche foulte. Das führte zur Roten Karte. Durch diesen Sieg rutschte Kausche auf einen einstelligen Tabellenplatz, Platz 9. Briesen verbleibt auf Platz sechs.

Joachim Rohde

Vorschau Viertelfinale im INTERSPORT Kreispokal des FK Niederlausitz

Hallo Fußballfreunde!

Mit dem Viertelfinale des INTERSPORT-Kreispokals wird zum letzten Mal in diesem Jahr die Meisterschaft unterbrochen. Sieht man sich die Ansetzungen dieses Viertelfinals an, so gibt es ein reines Kreisoberligaduell zwischen dem Spremberger SV und dem FSV Viktoria Cottbus. In zwei Paarungen stehen sich Kreisoberliga und Landesklasse gegenüber. Im letzten Vergleich steht der einzige noch verbliebene Vertreter der 1.Kreisklasse der Landesklasse gegenüber. Zu den Spielen:
Zum Spitzentreffen kommt es am Samstag zwischen dem Spitzenreiter der Kreisoberliga, dem SV Fichte Kunersdof, und dem zehnten der Landesklasse Staffel Süd, dem SC Spremberg. Aufgrund des Heimvorteils und der zurzeit gezeigten spielerischen Leistung ist die Fichte-Elf der Favorit. Die Gäste sind aber stabiler in ihrer Klasse geworden. Die bisher erreichten zwölf Punkte bedeuten einen guten Mittelfeldplatz. Sind sie in der Lage, in der „Höhle des Löwen“, sprich in Kunersdorf, ähnlich wie in der Vorrunde in Groß Gaglow siegreich zu sein oder benötigen sie die Verlängerung oder sogar das Elfmeterschießen? Alles spricht für den Gastgeber. Sie wollen nach 2010 zum zweiten Mal den „Pott“ gewinnen.
Mein Tipp: Erfolg für den SV Fichte Kunersdorf.

Zur reinen Kreisoberligabegegnung kommt es in Spremberg. Der heimische Sportverein 1862, Tabellenzweiter der Kreisoberliga, erwartet den im Aufwind befindlichen Tabellenzwölften, den FSV Viktoria Cottbus. Am dritten Spieltag der laufenden Meisterschaft standen sie sich schon in Cottbus gegenüber und die Gäste gewannen klar mit 3:0. Können die Gäste ihre kleine Erfolgsserie auch in Spremberg fortsetzen? Im Fußball ist alle möglich, Der Gastgeber strebt ebenfalls seinen zweiten Pokalsieg an (2001 in Krieschow gegen Eintracht Peitz mit 2:0).
Mein Tipp: Erfolg für den Spremberger SV 1862.

Zwei Mal in Folge konnte der VfB Cottbus 97 schon den Pokal in die Höhe stemmen. Gelingt es ein drittes Mal? Sie müssen zum Tabellenletzten und Aufsteiger zur Kreisoberliga, der Spielgemeinschaft Drachhausen/Fehrow reisen, die 1994 in Dissenchen gegen den FSV Spremberg mit 3:2 gewannen und damit den Pokal erkämpften. Vom Papier her ist der derzeitige Tabellenvierte der Landesklasse Staffel Süd der große Favorit. Doch aufgepasst, schon Hundertmal erwähnt, der Pokal hat eigene Gesetze. Vielleicht gelingt dem Gastgeber mit seinen treffsicheren Marcus Krüger und Stephan Paulo die Überraschung.
Mein Tipp: Erfolg für den VfB Cottbus 97.

Die SG Eintracht Peitz, zurzeit auf Platz 13 in der Landesklasse Süd, sollte der klare Favorit im Spiel gegen den Spitzenreiter der 1.Kreisklasse Staffel Nord, dem VfB Döbbrick, sein. Hinzu kommt, dass sie nach 2001 und 2013 zum dritten Mal in ein Endspiel einziehen wollen. Kann der VfB dazu der Stolperstein werden?
Mein Tipp: Erfolg für die SG Eintracht Peitz.

Die Paarungen im Überblick:

SV Fichte Kunersdorf – SC Spremberg Spremberger SV – FSV Viktoria Cottbus
SG Drachhausen/Fehrow – VfB Cottbus 97 VfB Döbbrick – SG Eintracht Peitz

www.spreewaldkicker.de wird wieder von den Spielen ausführlich berichten.

Joachim Rohde

Rückblick 10.Spieltag Kreisoberliga FK Niederlausitz 2016/2017

Hallo Fußballfreunde!

Ein Drittel der Meisterschaft ist nach diesem zehnten Spieltag gespielt. Die Tabelle hat sich formiert. Die Favoriten stehen an der Spitze der Tabelle. Es folgt ein größeres Mittelfeld, was sich noch im laufe der Zeit verändern wird. Und ab Platz zwölf beginnt die Gefahrenzone, sprich Abstiegszone. Auch hier kann es noch zu Veränderungen kommen, aber in der Regel sind es diese Vereine, die gegen den Abstieg spielen.

Zum Spieltag: Im Spitzenspiel in Kunersdorf sah es lange nicht danach aus, dass es noch zu einem Debakel kommen würde. Hier zeichnete sich der eingewechselte Felix Badack aus, der vier Tore am Stück zum 6:0 Erfolg gegen den Kahrener SV 03 beitrug. Auch der SV Motor-Saspow musste überraschend eine empfindliche Schlappe bei der Ströbitzer Reserve einstecken, nach dem vorwöchentlichen Sieg im Spitzenderby gegen Kunersorf.

Es gab einen Wechsel am Tabellenende, nach dem ebenfalls überraschenden Auswärtssieg des SV Lausitz Forst bei der Gubener Reserve und der Niederlage von Aufsteiger Drachhausen/Fehrow gegen den VfB Krieschow II. Überraschend auch die knappe Niederlage in der Nachspielzeit von der SG Sielow beim Aufsteiger SG Kausche. Viktoria Cottbus konnte erneut punkten, in Groß Gaglow gab es nach einem tollem Spiel ein leistungsgerechtes Unentschieden. Mitfavorit Spremberger SV hatte einigen Widerstand in Schorbus zu brechen, um als Sieger vom Platz zu gehen. Die Spielgemeinschaft Briesen/Dissen gewann gegen den dritten Aufsteiger, dem SV Eiche Branitz, verdient. Zu den Spielen:

Die Wacker-Reserve beendete die Talfahrt mit einem überraschend klaren Erfolg gegen den Tabellendritten SV Motor Cottbus-Saspow. Der Gastgeber erkannte die Gefahr, um nicht ganz nach unten abzudriften und verstärkte sich mit den Routiniers Sven Kubis, Carsten Käthner, Manuel Büttner und Enrico Schrobback. Trotzdem konnten sie den schnellen Rückstand in der vierten Spielminute nicht verhindern. Einen Abwehrfehler bestrafte Iborra Sanchez mit dem 0:1. Wacker steckte diesen Treffer unbeeindruckt weg und kam schon sechs Minuten später zum 1:1 Ausgleich. Ein unnötiges Foulspiel der Gäste auf halblinker Position, kurz hinter der Mittellinie, führte zum Freistoß den Enrico Schrobback direkt verwandelte. Dieses Tor löste bei Wacker eine Initialzündung aus, denn schon vier Minuten nach dem Ausgleichtreffer gingen sie in Führung. Nach dem Ausgleich drängten sie die Gäste in ihren Strafraum. Carsten Käthner kam an den Ball und Ersatzkeeper Oliver Matschke wehrte diesen Ball mit einer Glanzparade ab. Den zu kurz abgewehrten Ball kann Sven Kubis erneut auf das Tor befördern, Jochen Knauer steht unglücklich und von ihm wird der Ball ins eigene Tor abgefälscht. Zu diesem Zeitpunkt an war Saspow gegenüber der Vorwoche im Spiel gegen Kunersdorf nicht wieder zuerkennen. Sie hatten mit dem schnellen Spiel des Gastgebers erhebliche Schwierigkeiten. So in der 17.Spielminute, als Sven Kubis Mohammad Abdulhamid in Szene setzen konnte, dieser aber in aussichtsreicher Position vergab. Oder wenig später als Sven Kubis, Sebastian Pasera und Carsten Käther Riesenchancen liegen ließen. Ein Doppelpack von Routinier Sven Kubis in der 23. und 31.Spielminute führte zur Vorentscheidung in diesem Spiel. Zuerst nutzte er einen groben Abwehrfehler zum 3:1, um acht Minuten später einen Konter erfolgreich abzuschließen. Saspow bedrängte zu dieser Zeit das Tor der Wackeraner, die diese Situation gut erkannten und mit einem langen Ball Kubis in Szene setzten, der dieses weidlich nutzte, 4:1! Wer gab den Gästen nach dieser klaren Pausenführung noch eine Chance? Hoffnung keimte bei ihnen auf, als ihnen gleich nach der Pause (48.) der Anschluss zum 4:2 gelang. David Schütze stand goldrichtig und beförderte den Ball in die Maschen. Wacker antwortete mit einem Freistoß, den erneut Enrico Schrobback vor das Tor brachte, aber nicht verwertet werden konnte. Danach verursachte der sonst so sichere Abwehrspieler Toni Zerna einen schweren Fehler den Kubis nutzte und Matschke sein ganzes Können aufbieten musste, um nicht hinter sich zugreifen. Mit zunehmender Spielzeit ereichte Saspow Gleichwertigkeit und kam in der 76.Spielminute durch Robin Kadler zum 4:3. Die Freude wehrte aber nicht lange, denn schon drei Minuten nach diesem Anschlusstreffer stellte Kubis mit dem 5:3, er war völlig frei im 16er der Gäste angespielt worden, den alten Abstand wieder her. Saspow wurde auf den Boden der Tatsachen zurück geholt. Die Hoffnung noch einen Punkt mitzunehmen waren zerronnen. Zwei Minuten vor Ultimo erhöhte Kubis per Foulelfmeter sogar noch auf 6:3! Ein torreiches Treffen ging zu Ende. Mit diesem Sieg hat der Gastgeber erst einmal die Talfahrt stoppen können. Platz sieben in der Tabelle. Für Saspow eine unerwartete kalte Dusche, die sie verarbeiten müssen. Da auch die Konkurrenz Federn lassen musste, bleiben sie auf Platz drei, aber nun schon mit acht Punkten Rückstand zum Spitzenreiter Fichte Kunersdorf.

Überraschung im internen Neißestadtduell zwischen der Reserve vom BSV Guben Nord und dem SV Lausitz Forst. In den ersten zwanzig Spielminuten waren es die Gastgeber, die das Spiel bestimmten, ohne dabei aber torgefährlich zu sein. Die Gäste spielten diszipliniert in der Abwehr, ließen keine Fehler zu und der Gastgeber fand keine Mittel dieses Abwehrbollwerk zu knacken. Dadurch kam es zu keine nennenswerte Möglichkeiten, die zu Toren hätten führen können. Die Gäste ihrerseits entgegneten dem mit einer hervorragenden kämpferischen Leistung, die sogar Erfolg hatte. In der 40.Spielminute spielten sie einen Konter über die linke Seite, wo Florian Müller mit einer Flanke den Ball an den langen Pfosten des gegnerischen Tores schoss und hier stand Domenik Patsch goldrichtig und netzte zum 0:1 ein. Der Gastgeber war sichtlich beeindruckt, denn im zweiten Spielabschnitt kam kaum eine Initiative von ihnen um dies zu ändern. Beide Vereine neutralisierten sich. Zwei, drei Möglichkeiten erarbeiteten sie sich, aber keine führte zum Erfolg. Die Gäste verstanden es geschickt diesen kappen und kostbaren Vorsprung über die Zeit zu bringen. Der zweite Sieg in Folge und dazu der erste Auswärtserfolg der neuen Saison. Damit gaben sie die Rote Laterne als Schlusslicht der Tabelle ab, Platz 15. Der Gastgeber rutscht auf Platz elf zurück.

Ein spannendes schnelles und temperamentvolles Kreisoberligaspiel gab es in Groß Gaglow. Der FSV Viktoria war im Aufwärtstrend. Nach zwei Siegen in Folge sollte auch bei der SG Groß Gaglow gepunktet werden. So entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, mit leichten Vorteilen für die Gäste, die in der 15. und 16.Spielminute durch Richard Lampel und Nils Kiesow zwei sehr gute Möglichkeiten hatten, die aber von Dustin Lindner im Tor des Gastgebers pariert wurden. Zehn Minuten später hatte Robert Kiesow eine so genannte hundertprozentige Chance, die eigentlich die Führung hätte sein müssen, aber auch er scheiterte an Lindner. Danach hatte der Gastgeber seine Druckphase, in dem er sich gute Möglichkeiten erarbeitete. Da auch der Gastgeber erfolglos blieb, wechselte das Geschehen im Minutentakt. In der 36.Spielminute erzielte nicht ganz unerwartet Viktoria die Führung. Youngster Richard Lampel war es, der aus dem Gewühl heraus zum 0:1 einschoss. Gaglow antwortete mit einem Fernschuss von Christian Kirschke, der knapp über das Tor ging. Danach musste eigentlich Spielführer Manuel Böckle den Ausgleich machen, doch er scheiterte an Florian Behrendt im Tor von Viktoria. Jetzt entwickelte sich ein kampfbetontes Spiel, wo es im Spiel auf und ab ging. Viktoria hatte kurz vor der Pause (45.) eine Riesenmöglichkeit, die Leon Dombowy aber kläglich vergab. Das hätte das 0:2 sein müssen. Gleich nach dem Wiederanpfiff des Unparteiischen Skorna hatten die Gäste erneut die Riesenmöglichkeit auf 0:2 davon zu ziehen, als erneut Nils Kiesow an Lindner scheiterte, der mit einer Glanzparade reagierte. In dieser Phase des Spiels fuhr Gaglow einen Konter, den Manuel Böckle erfolgreich zum 1:1 abschloss. Nun ein offener Schlagabtausch, mit Chancen auf beiden Seiten. Es wurde ein begeisterndes Spiel. Keiner schenkte dem Anderen etwas. Nach einer Stunde Spielzeit führte ein Freistoß aus 16 Meter für große Gefahr beim Gastgeber, als Dambowy mit einem Kopfball an Lindner scheiterte. Lautstarke Trainerbänke spornten zusätzlich die Spieler an. Beide Seiten hatten in der Schlussphase des Spiels (80. und 85.) noch jeder eine Möglichkeit das Spiel zu entscheiden. Am Ende eine gerechte Punkteteilung, mit leichten Vorteilen für die Gäste, die die zwingenden Chancen hatten. Ein spannendes kämpferisches Spiel welches begeistern konnte. Viktoria nun schon im dritten Spiel ohne Niederlage, sieben Punkte konnten eingefahren werden, Platz zwölf. Der Gastgeber fällt zwei Plätze zurück, Platz acht.

Mitfavorit Spremberger SV 1862 musste zur SG Blau-Weiß Schorbus, die zurzeit in der Gefahrenzone stehen und unbedingt punkten wollten. So hatten sie doch einigen Widerstand zu brechen, um sich durchzusetzen. In der 29.Spielminute hatte der Gastgeber die große Chance in Führung zu gehen, als Andreas Böhm mit einem Kopfball an Christian John im Tor der Gäste scheiterte. Sechs Minuten später die Führung der Gäste. Eine Flanke von der linken Seite konnte abgewehrt werden, den zweiten Versuch kann Charlie Maetschke dann im Schorbuser Gehäuse unterbringen. Im zweiten Spielabschnitt hatte der Gastgeber die Möglichkeit auszugleichen, als sie in der 50.Spielminute einen Konter starteten, der von Maximilian Hußner fast erfolgreich abgeschlossen werden konnte, aber Christian John den Ball noch mit der Fußspitze klären konnte. Danach der SSV, der ebenfalls gute Möglichkeiten ausließ. Nach reichlich einer Stunde Spielzeit (68.) gelang aus halbrechter Position Mathias Jäckel mit einer Körperfinte und einem anschließenden Flachschuss das 0:2. Sechs Minuten später setzte sich Kai Grabowski auf der linken Außenbahn durch und erzielte dabei das 0:3. Danach hatte der Gastgeber zwei gute Gelegenheiten, doch sie scheiterten an John. Im direkten Gegenzug noch einmal Jäckel der an Jenzewski im Tor der Schorbuser scheiterte. Am Ende waren sie sich alle einig, ein 1:3 hätte dem Spielverlauf eher entsprochen. Spremberg bleibt nach diesem Sieg weiterhin auf Platz zwei, Schorbus rutscht von Platz zwölf auf Platz 13.

In der Nachspielzeit und in Unterzahl spielend fuhr die SG Kausche den dritten Saisonsieg gegen die SG Sielow ein. Nach torloser erster Halbzeit, wo Torchancen Mangelware waren, gelang dem Gastgeber gleich nach der Pause (51.) der 1:0 Führungstreffer. Stephan Faber schloss einen Konter erfolgreich ab, als er einen Diagonalpass von der linken Seite aufnahm und blitzschnell verwandelte. Kurz danach (60.) erwies Toni-Steffen Weise seiner Mannschaft einen Bärendienst, als er Rot sah und den Platz verlassen musste. Zwischenzeitlich gab es einen Zusammenprall zweier Spieler mit dem Kopf, wobei der Spieler von Kausche in das Krankenhaus musste. Gute Besserung! Eine weitere Schwächung für den Gastgeber. In dieser Phase konnte Mike Neubert im Tor des Aufsteigers eine so genannte hundertprozentige Möglichkeit entschärfen, doch beim Nachschuss hatte er das Nachsehen. R. Becker gelang der 1:1 Ausgleich. In der Nachspielzeit konnte Faber aus dem Gewühl heraus noch den Siegtreffer erzielen (90+2).

Die Spielgemeinschaft Drachhauen/Fehrow hatte dem technisch schnellem Spiel der VfB Reserve aus Krieschow nichts ernsthaftes entgegenzusetzen. Schon nach einer halben Stunde Spielzeit führten die Gäste nach Toren von Karsten Zimmer (17.) und (Trainer!) Sven Jordan (30.) mit 0:2. Danach nutzte die Spielgemeinschaft einer ihrer ganz wenigen Chancen zum Anschlusstreffer, den Dennis Handrow erzielte, 1:2. Doch noch vor der Pause erhöhten die Gäste durch Tobias Wittke auf 1:3. Im zweiten Spielabschnitt dauerte es bis in die Schlussminuten, bis ihnen ein Doppelpack zum 1:4 und 1:5 gelang. Gino Friedrich in der 80. und Christopher Matthieu in der 82. Durch diese erneute Niederlage ist die Spielgemeinschaft nun Schlusslicht der Tabelle. Die Gäste sind nun auf einen einstelligen Tabellenplatz, Platz neun.

Eiche Branitz musste bei der Spielgemeinschaft Briesen/Dissen antreten und hatte in der Anfangsphase des Spieles (15.) die Möglichkeit in Führung zu gehen, als Patrick Jahn aus 30 Meter nur die Latte des Briesener Tores traf. Danach der Gastgeber, der von der Außenbahn mit einer Eingabe, die präzise vor das Tor gespielt wurde, und dort Marcus Noack sicher verwandeln konnte. Die Gäste, mit dem eingewechselten Marcus-Paul Lieb, verpassten anschließend den 1:1 Ausgleich zu erzielen, wo Ryback im Tor von Briesen dieses verhindern konnte. Der Ausgleich kam aber folgend, als Rico Ramm mit einer feinen Einzelleistung ausgleichen konnte. Das 2:1 in der 56.Spielminute, als nach einem Doppelpassspiel und der folgenden Eingabe das Tor erzielt wurde. Ähnlich dann das 3:1, wie das 2:1. Briesen nun auf Platz sechs, Branitz in der Gefahrenzone, Platz 14.

Das Spitzenspiel des zehnten Spieltages fand in Kunersdorf statt. Der Ligaprimus, der SV Fichte Kunersdorf, hatte den Kahrener SV 03 zu Gast. Vor dem Spiel äußerten sich beide Trainer wie folgt:

Marco Christoph, Kahrener SV: Wir haben noch eine Rechnung offen, die 0:4 Niederlage vom Achtelfinale des Kreispokals wollen wir begradigen und wollen dazu noch den Spitzenreiter etwas ärgern. Wir haben in der Woche gut trainiert.
Michael Braun vom SV Fichte Kunersdorf: Nach der vorwöchentlichen Niederlage in Saspow ist der Druck bei den Spielern gewichen. Wir können wieder frei aufspielen und wollen gewinnen.

Er sollte Recht behalten. Wie Eingangs bereits erwähnt, half der Gast dabei in der Anfangsphase ordentlich mit, den Gastgeber auf die Siegerstraße zu verhelfen. Ein Spitzenspiel war es nicht. Ein verhaltener Beginn mit einigen Möglichkeiten auf beiden Seiten. Der Auftakt begann in der ersten Minute, als die Fichte-Elf mit ihren ersten Angriff sofort Akzente setzen wollten. Benjamin Golz, im Verbund mit Sebastian Knüpfer, scheiterten an Lukas Konzack im Tor der 03er. Danach fast ein Eigentor, als Benjamin Golz eine Flanke von der rechten Seite vor das Tor der 03er schoss, Markus Schindler Probleme hatte diesen Ball unter Kontrolle zu bekommen und den Ball fast im eigenen Tor unterbrachte. Kahren antwortete mit einem Fernschuss, der knapp über das Tor ging. Ein Spiel zwischen den Strafräumen. Jeder wartete auf den Fehler des Anderen So fiel in der 16.Spielminute ganz überraschend das 1:0. Nach Vorlage von Rico Kunkel hatte erneut Schindler Probleme, so das Benjamin Golz Nutznießer dieser Abwehrschwäche wurde und sicher verwandelte. Kurz danach verletzte sich Martin Klämbt so schwer, dass er ausgewechselt werden musste. Zweifellos eine Schwächung für die 03er. Dafür kam Routinier Florian Matz in das Spiel. Dann ein offenes Spiel, mit guten Möglichkeiten für beide Seiten. So in der 26.Spielminute, als Sebastian Knüpfer eine Riesenchance nicht verwerten konnte. Oder im direkten Gegenzug der gerade eingewechselte Florian Matz, der an Vincent Raschdorf im Tor des Gastgebers, der diesmal den Vorzug vor Felix Wolf erhielt, scheiterte. Kahren in dieser Phase drauf und dran den Ausgleich zu erzielen. Möglichkeiten dazu hatten sie in der 28., 30. und 42.Spielminute durch Florian Kasper, Eric Behrendt (der an diesem Tage völlig untergetaucht war) und Florian Matz. Der Gastgeber beendete die erste Halbzeit mit einer Riesenchance, als Florian Günther das sichere 2:0 vergab. Nach dem Seitenwechsel hatte Mario Rasche eine Chance, doch der Ball ging knapp über das Tor. Mit zunehmender Spielzeit häuften sich die Abspielfehler. Woran lag es? Zu erwähnen wäre, dass Sebastian Schöne nicht mehr zur zweiten Halbzeit auflaufen konnte. Eine alte Verletzung brach wieder auf (Adektoren). Florian Kasper zerrte an den Fesseln, er wollte den Ausgleich, doch ein platzierte Kopfball wurde von Raschdorf gehalten. Zwei Minuten später die Vorentscheidung. Ein Freistoß aus 30 Meter schlug Christian Badack vor das Tor. Eigentlich keine Gefahr für die 03er, doch Nico Adomeit wollte diesen Ball mit dem Kopf abwehren, dabei rutschte ihm der Ball über den Hinterscheitel, der Ball bekam eine andere Richtung zum eigenen Tor. Hier stand Konzack etwas zu weit vor seinem Tor und über ihn hinweg flog der Ball ins Netz zum 2:0. Das zweite Gastgeschenk, was sie dem Gastgeber bereiteten. Danach hatte Florian Kasper noch eine Möglichkeit, die aber erneut Raschdorf zu Nichte machte. Mit zunehmender Spielzeit bekamen die Gastgeber Oberwasser. Jetzt machte sich das Fehlen von Angelo Weber, der beruflich verhindert war, Martin Klämbt und Sebastian Schöne bemerkbar. Der in der 65.Spielminute eingewechselte Felix Badack wurde in der Folgezeit der Matchwinner an diesem Tage. Kaum eingewechselt, schloss er eine Dublette mit Benjamin Golz erfolgreich zum 3:0 ab. Kahren ergab sich noch nicht, sie wollten den Anschlusstreffer. Dadurch konnten die Gastgeber einen Konter fahren, den erneut Felix Badack mit dem 4:0 abschloss. Es sollte noch schlimmer kommen, was bis zur 72. Minute nicht abzusehen war. In der 85.Minute wird der Ball bis zur Grundlinie gespielt, der Schlussmann wird auf der falschen Laufrichtung erwischt, so dass Felix Badack mit dem Hattrick belohnt wird, 5:0. Zwei Minuten vor Ultimo wird Sebastian Golz behindert, Schiedsrichter Albrecht zeigt auf den Elfmeterpunkt. Eine Entscheidung, die so nicht getroffen werden musste. Felix Badack ließ sich diese Chance nicht nehmen und verwandelte zum 6:0. Sein viertes Tor innerhalb von 16 Minuten. Mit diesem „Vierer“ setzt er sich an die Spitze der Torjägerwertung, torgleich mit Mathias Jäckel vom Spremberger SV. Beide haben nun 11 Mal getroffen. Kunersdof bleibt Spitzenreiter. Die 03er bleiben auf Platz fünf, nun aber schon mit elf Punkten Rückstand zum Ligaprimus Kunersdorf.

Joachim Rohde