Vorschau 2.Runde im Kreispokal des FK Niederlausitz

Hallo Fußballfreunde!

An diesem Wochenende ruhen die Spiele der Meistersaft. Grund dafür, es steht die zweite Runde im INTERSPORT-Kreispokal an und diese hält vier Begegnungen parat, wo sich höherklassige Vereine gegenüber stehen.

So kommt es am Samstag zu der Begegnung zwischen dem letzten Finalisten, dem SC Spremberg 1896, und der SG Eintracht Peitz. Beide Vereine standen sich im letzten Pokalwettbewerb im Halbfinale gegenüber. Auch dieses Mal sind die Spremberger Gastgeber. Sie befinden sich in dieser neuen Saison auf Platz drei in der Landesklasse Staffel Süd. Die Gäste, die SG Eintracht Peitz, belegen zurzeit Platz 14 in der Landesklasse Staffel Ost. Auf alle Fälle wollen sich die Fischerstädter für diese Halbfinalniederlage aus der Vorsaison revanchieren. Wenn auch die Platzierungen in den jeweiligen Landesklassen unterschiedlich ausfällt, der Pokal hat eigene Gesetze. Hundertmal geschrieben und Hundertmal bestätigt.
Mein Tipp: Erfolg für die SG Eintracht Peitz.

Ebenfalls am Samstag kommt es zur reinen Kreisoberligabegegnung zwischen der SpG TSV Cottbus/Kiekebusch und dem SV 1912 Guhrow. Die Gäste haben zurzeit einen guten Lauf und liegen mit sechs Punkte auf Platz drei in der Kreisoberliga. Der Gastgeber, der in den bisher ausgetragenen drei Punktspielen überzeugen konnte und zurzeit Platz zehn in der Kreisoberliga belegt, kann für eine Überraschung sorgen. Ihr erstes Heimspiel in der neuen Saison gewannen sie gegen die Spielgemeinschaft Briesen/Dissen mit 3:1. Die Gäste sollten gewarnt sein.
Mein Tipp: Erfolg für den TSV Cottbus/Kiekebusch.

Am Sonntag kommt es dann in Briesen zum Vergleich Kreisoberliga vs Landesklasse. Die Spielgemeinschaft Briesen/Dissen, nach dem ersten Saisonsieg gegen den SV Eiche Branitz auf Platz sieben in der Tabelle liegend, erwartet den Tabellen-15. der Landesklasse Süd. In der Saison 2015/2016 standen sie sich das letzte Mal in einem Pflichtspiel gegenüber. Beide Spiel gewann damals der Spremberger SV 1862 mit 4:0 und 0:2. Für den Gastgeber die Möglichkeit sich einmal durchzusetzen.
Mein Tipp: Erfolg für die SG Briesen/Dissen.

Der zweifache Pokalsieger, die Reserve vom SV Wacker 09 Cottbus-Ströbitz, ist Favorit bei der SG Willmersdorf 1921.

Alle anderen Vereine aus der Landesklasse und der Kreisoberliga, die sich noch im Pokalwettbewerb befinden, sind in ihren Spielen der Favorit. Doch der Pokal ist bekannt für seine Überraschungen. Lassen wir uns auch dieses Mal überraschen.

www.spreewalskicker.de wird auch von den Pokalspielen berichten.

Joachim Rohde

Rückblick 3.Spieltag Kreisoberliga FK Niederlausitz 2020/2021

Hallo Fußballfreunde

Erneut gab es einen Wechsel an der Tabellenspitze. Der SV Lausitz Forst setzte sich nach einem knappen Sieg gegen Schorbus durch und erobert dadurch die Tabellenspitze. Punktgleich allerdings mit der SG Sielow, die den TSV Cottbus/Kiekebusch knapp besiegen konnten. Der Kreismeister der Saison 2015/2016, der SV 1912 Guhrow ist weiterhin auf dem Vormarsch. Ihr Heimspiel gegen den SV Einheit Drebkau konnten sie sicher gewinnen. Der FSV Viktoria 1897 Cottbus gewann nach einer spielerischen Glanzleistung gegen die Spielgemeinschaft Klein Gaglow/Kolkwitz und machte die Niederlage aus der Vorwoche gegen Branitz mehr als wett. Nach zähem Beginn in der ersten Spielhälfte setzte sich der SV Motor Cottbus-Saspow am Ende gegen den Aufsteiger SV Adler Klinge klar durch. Die Spielgemeinschaft Briesen/Dissen gewann gegen eine sehr schwache Eiche-Elf aus Branitz deutlich. Das Kellerduell in Kahren gewannen die Spreewälder aus Burg überraschend klar gegen den heimischen Sportverein 03. Die SG Kausche gelingt ein klarer Befreiungsschlag gegen die Spielgemeinschaft Dissenchen/Haasow. Zu den Spielen:

Der SG Briesen/Dissen gelang der Befreiungsschlag gegen einen schwachen Aufsteiger aus Branitz. Die Eiche-Kicker blieben weit unter ihren Erwartungen. Nach dem glanzvollen Sieg in der Vorwoche gegen Viktoria Cottbus enttäuschte die Elf in Briesen auf der ganzen Linie. In der zweiten Spielminute hatte der Gastgeber per Freistoß aus 18 Meter eine gute Möglichkeit, die aber nicht genutzt werden konnte. Im direkten Gegenzug marschierte Kilian Wirth auf der halbrechten Position auf und davon in Richtung Briesener Tor, schoss den Ball am Keeper des Gastgebers Mathias Schäfer seitlich vorbei und der Ball rollte in Richtung leeres Tor. Mit letztem Einsatz konnte Neuzugang Henry Löwa den Ball noch von der Linie spitzeln. Das war eine entscheidende Szene für das fortlaufende Spiel. Gehen die Gäste in Führung, läuft das Spiel für sie ganz anders. So aber blieb es bei dieser einen Chance. Mario Petras hatte danach mit einem Kopfball noch eine Möglichkeit, doch der Ball ging neben das Tor (8.). Nach gut einer halben Stunde Spielzeit (32) nach ihrem 0:1 Rückstand, hatten sie dann noch einmal eine Chance, mit einem guten Freistoß. Aber der Reihe nach. Den ersten großen „Aufreger“ gab es in der 13.Spielminute, als Christian Rinza aus Nahdistanz, fünf Meter vor dem Tor freistehend, am Schlussmann Jakob Zylla scheiterte. In der 22.Spielminute scheiterte Patrick Neumann ganz knapp nach einem Eckball. In der 29.Spielminute die Führung für den Gastgeber. Spielführer Christian Suckert kam im Fünf-Meter-Raum an den Ball, nahm diesen aus der Luft und hämmerte ihn an die Unterkante der Querlatte, von dort ging der Ball an den Innenpfosten, um dann in das Netz zu gehen. Erneut war es Spielführer Christian Suckert, der das 2:0 markierte. Ein langer Einwurf von der rechten Seite kam in Höhe des 16er an und wurde von einem Spieler des Gastgebers verlängert. Hier passierte Schlussmann Jakob Zyll ein folgenschwerer Abwehrfehler, den Suckert mit dem Ausbau der Führung bestrafte. In der 40.Spielminute hatte Christian Rinza die Riesenchance auf 3:0 zu erhöhen, als er Solo auf Schlussmann Jakob zu eilte, doch an diesen erneut kläglich scheiterte. Im direkten Gegenzug dann fast das 2:1, als Max Wilhelm Jakob ebenfalls eine Riesenmöglichkeit aus der Hand gab. Erneut hatten die Gäste die Möglichkeit zum Anschluss, als Spielführer Christian Schultka einen 25 Meter Hammer knapp über das Tor zog. Das sollte ihre letzte große Möglichkeit gewesen sein, denn von nun an waren es die Gastgeber, die mit dem 3:0 alles klar machten. Lars Roggatz erhöht in der 56.Spielminute auf 3:0. Von nun an häuften sich die Abspielfehler bei den Gästen, keine Bewegung im Spiel, das hieß, Kombinationen über zwei, drei Stationen gab es nicht mehr. Auch Einzelleistungen schlugen fehl. So setzte sich dies bis zum Spielende fort. Das 4:0 in der 86.Spielminute war die Folge ihrer spielerischen Überlegenheit. Dem Gastgeber ist ein wichtiger Sieg gelungen. Mit diesem Sieg lösen sie sich von der Abstiegszone. Von Platz 13 auf Platz 7 vorgerückt. Der SV Eiche Branitz muss in den nächsten Spielen mehr zeigen, um in Zukunft ähnliche Spiele zu vermeiden. Von Platz 3 auf Platz 9 zurückgefallen.

Auch der SG Kausche gelang der Befreiungsschlag, gegen die Spielgemeinschaft Dissenchen/Haasow, die eigentlich gut aus den Startlöchern gekommen waren. Der Gastgeber hatte einen klassischen Fehlstart hingelegt, welches revidiert werden musste. Sie waren in der Pflicht, den Dreier aus diesem Spiel zu Hause zu behalten. So entwickelte sich ein abwechslungsreiches Spiel mit Möglichkeiten auf beiden Seiten. Schon frühzeitig (13.) gelang dem Gastgeber der wichtige 1:0 Führungstreffer. Nach einem Eckball gelang Lukas Kilisch im zweiten Versuch das Streitobjekt im Kasten unterzubringen. Die Gäste steckten diesen Treffer unbeeindruckt weg und kamen auch zu ihren Möglichkeiten. Trotzdem konnten sie das 0:2 aus ihrer Sicht nicht verhindern. In der 35.Spielminute gelang aus dem Spielverlauf heraus, durch Tom Hoffmann, der Ausbau der Führung. Dissenchen war weiter bemüht den Anschluss zu erzielen, der ihnen fast geglückt wäre, denn ein Freistoß von ihnen konnte Marcel Klauck im Tor des Gastgebers gerade noch so mit einer Parade verhindern. Die Gäste waren immer gefährlich bei Kontermöglichkeiten, die sie aber nie erfolgreich beenden konnten. In der zweiten Spielhälfte ließ das Spiel etwas nach, trotzdem hatten beide Vereine noch die eine oder andere Chance für sich herausgearbeitet, aber auch ohne Erfolg. In der Nachspielzeit wurde Chris Portmann im 16er gefoult, der Pfiff des Unparteiischen kam sofort, Strafstoß. Lukas Kilisch verwandelte sicher zum 3:0. Sein zweites Tor an diesem Tage. Dem Gastgeber gelang ein wichtiger Sieg, der ihnen für die Zukunft weiterhelfen wird. Sie konnten das Tabellenende verlassen und belegen nun Platz 12. Für die Spielgemeinschaft nur ein Ausrutscher? Sie sind von Platz 2 auf Platz 8 zurückgefallen.

Die SG Sielow ist gegenüber der Vorsaison besser gestartet. Damals hatten sie drei Punkte, heuer sind es vier und sind noch ohne Niederlage. Dies sollte auch im Spiel gegen den TSV Cottbus/Kiekebusch so bleiben, die ebenfalls weitaus besser gestartet sind, als in der Vorsaison. Damals starteten sie mit zwei Niederlagen. So entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Aus einem TSV-Angriff entwickelte sich ein Konterspiel des Gastgebers der erfolgreich war. Ein Doppelpass schloss Maik Watzke zur 1:0 Führung ab. Der TSV versteckte sich nicht, sondern drängte auf den Ausgleich, der auch in der 26.Spielminute gelang. Eine Flanke von der linken Außenbahn konnte Tim Kubanke unbedrängt verlängern zum 1:1 Ausgleich. Weitere Möglichkeiten gab es in der Folgezeit auf beiden Seiten. Im zweiten Spielabschnitt konnte sich keiner der beiden Vereine entscheidend absetzen, Erst in der 75.Spielminute gelang dem Gastgeber die erneute Führung. Maik Watzke kam an den Ball, flankte auf den ersten Pfosten, wo Patrick Lisinski den Ball zum besser postierten Ben Younes weiterleitete und der unbedrängt verwandeln konnte zum 2:1. Zu erwähnen wäre noch, das dem Gastgeber ein weiteres Tor gelang, welches aber vom Schiedsrichter aufgrund einer Abseitsstellung verwehrt wurde. Sielow ist weiterhin ungeschlagen und ist von Platz 5 auf Platz 2 vorgerückt. Für den TSV Cottbus/Kiekebusch nun schon die zweite Niederlage. Sie sind vom Platz 8 auf Platz 10 zurückgefallen.

Ein spannendes und torreiches Spiel bekamen die Zuschauer in der Drachhausener Straße in Cottbus zu sehen. Der bisherige Spitzenreiter, die neue Spielgemeinschaft Klein Gaglow/Kolkwitz, stellte sich ungeschlagen beim FSV Viktoria 1897 Cottbus vor. Viktoria musste sich in diesem Spiel nach der überraschenden Niederlage in der Vorwoche in Branitz rehabilitieren. Das gelang ihnen am Ende sehr beeindruckend. Vom Anpfiff an wurde mit einer hohen Geschwindigkeit agiert. So gab es schon nach ca. 80 Sekunden der erste große Aufreger. Im 16er kam es zu einem Zweikampf, dabei kam ein Gästespieler zu Fall. Doch der Pfiff blieb unter Protest der Gäste aus. Die Szenerie beruhigte sich anschließend schnell und das Spiel lief ohne weitere Vorkommnisse weiter. Gleich danach hatte Viktoria den ersten Eckball in diesem Spiel zu verzeichnen. Mit zunehmender Spielzeit übernahm Viktoria das Spielgeschehen in ihre Hände. Die Spielgemeinschaft stand tief mit einer Doppelabwehrkette fest im Sattel. Trotzdem gelang Viktoria im Kollektiv oder mit Einzelaktionen so manche gute Tormöglichkeit. Aber auch die Gäste versteckten sich, zu mindestens in Halbzeit eins, nicht. Die erste nennenswerte Möglichkeit hatte Viktoria in der 12.Spielminute, als nach einem Eckball, von Spielführer Marcel Jerger getreten, Richard Lampel diesen mit dem Kopf weiter auf das Tor köpfte. Hier musste sich Gästekeeper P. Blumberg-Krüger mächtig strecken, um diesen Kopfball zur Ecke abzuwehren. Im direkten Gegenzug bekamen dann die Gäste ihre erste gute Chance. Einen Angriff konnte Sebastian Lehnik mit einem Schuss beenden, der aber von Florian Behrendt im Tor von Viktoria abgewehrt werden konnte. Diesen abgewehrten Ball konnte Sebastian Becker noch einmal mit einem Hinterhaltschuss gefährlich machen. In der 23. Spielminute ging Viktoria, zu diesem Zeitpunkt nicht unverdient, durch ein Eigentor in Führung. Louis Scheppan und Sascha Braune befanden sich im 16er im Zweikampf, dabei wurde der Ball von Sascha Braune in das eigene Tor befördert. Nach diesem Rückstand gelang den Gästen fast der Ausgleich. Ein Solo von Spielführer Marco Zahnow konnte Florian Behrendt beherzt abwehren. Das musste eigentlich der Ausgleich sein. Danach hatte Richard Lampel zwischen der 32. und 38.Spielminute drei Riesenchancen, scheiterte aber immer wieder am Gästeschlussmann Blumberg-Krüger, der in der Folgezeit, besonders in der zweiten Spielhälfte, mit einer starken, tollen Leistung sein Team vor einen größeren Abstand bewahrte. Er zeichnete sich dann noch kurz vor der Pause aus, als Louis Scheppan es zwei Mal versuchte die Führung weiter auszubauen. Bis zur Pause war es ein kurzweiliges Spiel. Gleich nach dem Anpfiff zur zweiten Halbzeit hatte Viktoria erneut durch Richard Lampel die Möglichkeit auf 2:0 davon zu ziehen, um mehr Ruhe und Sicherheit zu bekommen, aber er scheiterte wie schon zuvor. Mit zunehmender Spielzeit kontrollierte Viktoria das Spiel. Ihre Spritzigkeit, ihre Ball- und Abspielsicherheit war schon eine kleine Klasse. Die Gäste liefen nun fast nur noch hinterher. Die bessere Kondition von Viktoria setzte sich jetzt durch. Nach genau einer Stunde Spielzeit dann die „Erlösung“ mit dem zweiten Tor. Im dritten Versuch gelang Jiri Reijthar das 2:0. Das war der Auslöser für zwei weitere Tore. Mit einem Doppelpack gelang Jann Grogorick und Louis Scheppan das 3:0 bzw. 4:0. Jann Grogorick erkämpfte sich den Ball auf halblinker Position, lief mit dem Ball auf das gegnerische Tor zu und schoss aus gut zwanzig Meter in das rechte obere Eck. Ein Supertor. In der 86.Spielminute gelang dann Louis Scheppan endlich sein Tor, nachdem er im Laufe des Spieles mehrmals am Gästekeeper scheiterte. Wie schon erwähnt, in der zweiten Spielhälfte bewahrte Blumberg-Krüger seine Elf mit einem hervorragendem Spiel vor einer größeren „Katastrophe“. Am Ende ein hoch verdienter Sieg für Viktoria, die die Vorwoche mit diesem Spiel vergessen gemacht haben. Sie sind von Platz 7 auf Platz 4 vorgerückt. Die Spielgemeinschaft wird noch so manch einem Gegner stark beschäftigen. Nun sind sie von der Spitzenposition, Platz 1, verdrängt worden und belegen nun Platz 5.

200 Zuschauer kamen in der Neißestadt Forst zum Spiel des SV Lausitz Forst und der SG Blau-Weiß Schorbus und sie bekamen ein gutes Kreisoberligaspiel zu sehen. Die Gäste, nur mäßig in die neue Saison gestartet (2 Unentschieden) wollte wenigstens vom Meisterschaftsfavoriten einen Punkt mit nach Hause nehmen. Lange sah es danach aus. Erst in der Nachspielzeit kam der Gastgeber zum alles entscheidenden Siegtreffer. Aber der Reihe nach: Die Gäste hatten ihre erste Chance, als ihr Routinier Marcel Kuba im 16er eine Flanke direkt aus der Luft sofort auf das gegnerische Tor schoss, doch der erhoffte Erfolg blieb aus. Danach ein ausgeglichenes Spiel, mit Möglichkeiten auf beiden Seiten. Zwei Minuten vor dem Pausenpfiff die doch etwas überraschende Gästeführung. Ein Handspiel eine sForster Spielers im 16er führte zum Strafstoß. Routinier Matthias Geppert ließ sich diese Chance nicht nehmen und verwandelte sicher zur 0:1 Führung. Im zweiten Spielabschnitt das gleiche Bild. Doch mit zunehmender Spielzeit verlagerte sich das Spiel immer mehr in die Gästehälfte, der Gastgeber drängte auf den Ausgleich. Der gelang dann in der 71.Spielminute, als Rocco Hess acht Meter vor dem Tor an den Ball kam und flach in die linke Ecke schoss zum 1.1. In der Zwischenzeit trafen die Neißestädter mehrmals das „Aluminium“, so auch nach diesem Ausgleich. Als sich alle mit dem Unentschieden abfinden wollten, kam der Gastgeber in der dritten Minute der Nachspielzeit noch zum viel bejubelten 2:1 Siegtreffer. Ein langer Ball von der rechten Seite kam in den 16er und Julien Lohse scheiterte am Schorbuser Schlussmann Jenzewski. Den Nachschuss konnte er im Gehäuse der Gäste dann doch unterbringen. Erneut muss Schorbus in der Nachspielzeit entscheidende Tore hinnehmen, die sie um den Erfolg bringen. Schorbus noch ohne einen Dreier. Sie sind vom zwölften auf den 14. Rang zurückgefallen. Die Neißestädter springen von Platz 4 auf den Platz an der Sonne, auf Platz 1.

Der Aufsteiger, der Kahrener SV 03, war nach der guten Vorstellung in der Vorwoche in Saspow im zweiten Heimspiel der Saison im Spiel gegen die SG Burg/Spreewald nicht wieder zu erkennen. Von Beginn an waren die Spreewälder, spritziger, galliger und zweikampfstärker. Hinzu kam ihr hohes Pressing, mit dem die 03er nicht zurechtkamen. So erarbeiteten sie sich die eine oder andere Chance. Es war knapp eine halbe Stunde gespielt (29.), als ihnen der 0:1 Führungstreffer gelang. Der Gastgeber verlor den Ball schon im Mittelfeld, dieser wurde schnell nach vorn gespielt, wo ihn Phillip Haufschild zum 0:1 einnetzen konnte. Die Spreewälder merkten, dass hier mehr zu holen ist und bedrängten weiterhin das Tor der 03er. In der 40.Spielminute gelang dann den Gästen mit dem 0:2 eine gewisse Vorentscheidung in diesem Spiel, als Tobias Zöllner das 0:2 gelang. Die Entscheidung gelang dann den Spreewäldern gleich nach dem Pausenpfiff (47.). Einen Freistoß von der linken Seite kam auf den langen Pfosten, wo ihn Lucas Schulz mit der Fußspitze in das Tor spitzelte. Den Anschlusstreffer in der 70.Spielminute gelang Nico Adomeit, als er nach einem Pressing Sieger blieb, den Gästeschlussmann Patrick-Marco Meintz noch ausspielte und sicher verkürzte, 1:3. Chancen das 2:3 noch zu erzielen waren da. Am Ende ein nicht unverdienter Sieg der SG Burg/Spreewald, die damit den Abstiegsplatz Platz 15 verlassen konnten und nun auf Platz 11 rangieren. Die 03er mussten nach der Niederlage Platz 11 an die Spreewälder abgegeben und dafür nun einen Abstiegsplatz einzunehmen, Platz 15.

Der SV Guhrow gewann das zweite Saisonspiel in Folge und belegen damit Platz 3 in der Tabelle. Sie hatten den SV Einheit Drebkau zu Gast, der denkbar schlecht gestartet war. Auch in diesem Spiel zeigten sich ihre Defizite. Zu achtzig Prozent waren es die Gastgeber, die das Spiel nach belieben bestimmten. Doch mit der Verwertung ihrer Chancen gingen sie sträflich um. Erst ein Strafstoß in der 44.Spielminute brachte die längst fällige Führung. Felix Schneider wurde im 16er von den Beinen geholt, der Pfiff des Unparteiischen kam sofort. Vom Punkt verwandelte Florian Grützner sicher zur 1:0 Pausenführung. In der zweiten Spielhälfte das gleiche Bild. Guhrow vermag es nicht, ihre Chancenvorteile zu nutzen. Erst in der 77.Spielminute fiel das entscheidende Tor. Eine Flanke von der linken Seite konnte Felix Schneider mit dem Kopf zum 2:0 verwandeln. Weitere gute Chancen machte der sehr gute Gästeschlussmann Andy Branig zu Nichte. Guhrow von Platz 6 auf Platz 3 vorgerückt. Drebkau nach dieser erneuten Niederlage, Schlusslicht der Tabelle.

Der SV Motor Cottbus-Saspow musste nach Klinge reisen, um dort auf den SV Adler zu treffen. Die Gäste hatten nach dem letzten „grottenschlechten“ Spiel gegen Kahren gegenüber ihrem treuen Anhang etwas gut zu machen. Der Gastgeber wollte auch im zweiten Heimspiel als Sieger vom Platz gehen. So entwickelte sich ein Spiel, welches die Adler in der Anfangsphase auch bestimmten. Gleich in der 3.Spielminute hatten sie ihre erste gute Möglichkeit, die aber durch Rick Hoffmann vergeben wurde. Kurz danach scheiterte Felix Mahro an Keeper Ronny Hannusch. Saspow wurde mächtig in der Defensive gedrückt. Wieder waren es die Adler, die sich gute Möglichkeiten erarbeiten. Spielführer Steffen Dubrau und Udo Preusch hatten die nächsten guten Chancen. Die Gäste kamen erst in der 24.Spielminute zu ihrer ersten nennenswerten Chance, als nach einem Eckball Keeper Christian Wiest diesen unschädlich machte. Stephan Klengel hatte dann für die Adler erst einmal die letzte gute Möglichkeit, um in Führung zugehen. Denn mit zunehmender Spielzeit kam das technisch bessere Spiel der Saspower zum tragen. Auch die unzufriedene Abspielquote reduzierte sich, so dass Saspow zu ihren Chancen kam. So Marvin Riedel, dessen Schuss knapp am Tor vorbei ging (31.) oder als eine Eingabe von Lehmann auf Erik Neuwirth kam, doch der Ball in das Aus ging. Schlussmann Udo Preusche foulte Dennis Schelzke, der anschließende Freistoß von Redel wurde aber zur Ecke abgewehrt. Oliver Matschke hatte danach (39.) eine so genannte Hundertprozentige, die aber Schlussmann Wiest parierte. Doch er machte sein Tor noch vor der Pause. Ein Ball wurde durch einen Torwartfehler wieder in das Spielfeld zurückgebracht. Hier stand erneut Oliver Matschke, der zur 0:1 Führung einschoß. Ein psychologisch ganz wichtiges Tor, so kurz vor der Pause. Denn gleich nach der Pause (47.) fiel die Vorentscheidung in diesem Spiel. Ein Schuss von Ole -Jannes Knuth konnte der Schlussmann nur mit dem Fuß abwehren. Diesen Ball konnte Danny Haupt zum 0:2 verwandeln. In der Folgezeit war kaum noch Gegenwehr von den Adlern. Ihre Kondition ließ nach, sie rannten dem Spiel immer hinterher. Ein konstruktives Spiel gab es nicht mehr bei ihnen, so dass weitere Tore fallen mussten. Oliver Matschke konnte einen Konter zum 0:3 abschließen, Dennis Schelzke gelang in der 68.Spielminute der 0:4 Endstand. Der Sieg stand nie in Gefahr. Saspow hatet sich revidiert. Sie sind von Platz 10 auf Platz 6 vorgerückt. Die Adler fallen vom 9.Tabellenplatz auf Platz 13 zurück.

In der nächsten Woche fallen die Punktspiele aufgrund der zweiten Pokalrunde aus.

Joachim Rohde

Vorschau 3.Spieltag Kreisoberliga FK Niederlausitz 2020/2021

Hallo Fußballfreunde!

Vor der Vorschau für den 3.Spieltag der Kreisoberliga ein kleiner statistischer Vergleich zwischen den ersten beiden Spieltagen von der jetzigen Saison und der Vorsaison, wie viele Gelbe Karten, Gelb/Rot und Rot es gab, wie viele Tore wurden geschossen und wie viele Zuschauer sind zu den 16 Spielen gekommen. Am zweiten Spieltag 2019/2020 gab es im Spiel VfB Krieschow U23 – SV 1912 Guhrow keine Zuschauer (lt. Spielberichtsbogen).

Hier der Vergleich:

2019/2020 2020/2021
Gelbe Karten: 70 66
Gelb/Rot: 1 6
Rot: 1 1
Tore: 62 53
Zuschauer: 1064 1290

Für den Chronisten sind die Gelben Karten im Durchschnitt von 4,4 pro Spiel 2019/2020 und 4,1 pro Spiel 2020/2021 zu hoch. Auch die sechs! Ampelkarten nach zwei Spieltagen sind zu viel. Das heißt, das nach 2,6 Spielen Gelb/Rot gezeigt wurde. Bei den Roten Karten ist das Verhältnis gleich. Trotzdem, es ist eine Rote zu viel. Neun mal trafen die Spieler weniger das Tor, als in der Vorsaison. Der Schnitt pro Spiel liegt bei 3,9 zu 3,6 Dies ist ein guter Durchschnitt. Die Statistik zeigt, das es in allen Bereichen noch genügend Arbeit gibt, diese Kartenzahlen zu minimieren.

Nun zum bevorstehenden 3.Spieltag. Dieser ist auf drei Tage verteilt.

So findet am Freitag in Briesen das Spiel der heimischen Spielgemeinschaft und des SV Eiche Branitz statt. Der Gastgeber ist ähnlich schlecht gestartet wie in der Vorsaison. Da hatte man nach zwei Spieltagen Null Punkte. Heuer steht ein Pünktchen auf der Habenseite der Spielgemeinschaft. Im Spiel gegen den Aufsteiger muss gewonnen werden, um nicht noch tiefer zu fallen. Der Aufsteiger kommt mit breiter Brust nach Briesen. Der Sieg in der Vorwoche gegen die favorisierte Viktoria-Elf gibt zusätzlich Selbstbewusstsein und Stärke. Das letzte Punktspiel in der Kreisoberliga fand in der Saison 2017/2018 statt. Am 22.Spieltag gewann die Spielgemeinschaft mit 4:2. Schon das Hinspiel am 7.Spieltag gewannen die Briesener mit 3:2. Die diesjährige Konstellation ist aber eine ganz Andere. Eine neue Herausforderung für beide Vereine. Der Gastgeber ist am Zugzwang. Erneute Punktverluste sind zu vermeiden. Der Aufsteiger kann frisch und frei aufspielen. Dass könnte ihr Vorteil sein.
Mein Tipp: Erfolg für die SG Briesen/Dissen.

Zwei Samstagsspiele setzen den dritten Spieltag fort.

So empfängt der FSV Viktoria 1897 Cottbus den Spitzenreiter der Liga, die Spielgemeinschaft Klein Gaglow/Kolkwitz. Ein hoch interessantes Spiel. Der erste Spitzenreiter gegen den amtierenden Spitzenreiter. Wie hat der Gastgeber die hohe Niederlage von Branitz verkraftet und aufgearbeitet? Mit der neuen Spielgemeinschaft treffen sie auf einen spielstarken Gegner, der erst einmal bespielt sein will. Der noch punktverlustfreie Gegner wird alles versuchen, seine gute Ausgangsposition zu festigen, das heißt, man strebt einen Dreier an. Was hat Viktoria entgegenzusetzen? Eine weitere Niederlage wäre fatal.
Mein Tipp: Erfolg für die SG Klein Gaglow/Kolkwitz.

In Kausche findet das zweite Samstagspiel statt. Die SG Kausche und die Spielgemeinschaft Dissenchen/Haasow treffen aufeinander. Auch der Gastgeber ist im Zugzwang. Nach dem klassischen Fehlstart möchte man den zweiten Heimvorteil in Folge nutzen, um Boden wieder gut zumachen. Die Gäste sind gut aus den „Startlöchern“ gekommen und wollen diese positive Energie weiter nutzen, um auch heuer zu Punkten. In der Vorsaison gab es nur ein Spiel zwischen diesen beiden Vereinen. Das Corona- Virus verhinderte das Rückspiel in Kausche. Am vierten Spieltag (15.09.2019) siegte der Gastgeber mit 1:0. Diesen Sieg möchten sie gern wiederholen. Die Gäste wollen Revanche, das heißt sie streben ebenfalls einen Sieg an. Gelingt dem Gastgeber der Befreiungsschlag?
Mein Tipp: Erfolg für die SG Dissenchen/Haasow.

Die folgenden fünf Sonntagsspiele haben es in sich.

Der Meisterschaftsfavorit, der SV Lausitz Forst hat die SG Blau-Weiß Schorbus zu Gast. Im Hinspiel der Vorsaison (am 11. Spieltag, 10.11.2019) gewann der Gastgeber mit 3:1. Die Gäste sind über zwei Unentschieden nicht hinweg gekommen. Um nicht noch mehr an Boden zu verlieren, wäre ein Dreier von Nöten. Doch die Neißestädter wollen in dieser Saison nicht den Start wie im Vorjahr verzetteln. Der Dreier ist fest eingeplant.
Mein Tipp: Erfolg für den SV Lausitz Forst.

Zu einem hoch interessanten Spiel kommt es in Sielow. Die Gastgeber erwarten eine diesjährige starke Spielgemeinschaft TSV Cottbus/Kiekebusch, die gegenüber der Vorsaison erfolgreicher auftreten. Zur gleichen Zeit im Vorjahr belegten sie Platz 14, mit null Punkten! Zurzeit belegen sie Platz acht mit drei Punkten. Ihr Sieg in der Vorwoche gegen Briesen bestätigte ihren spielerischen Aufwind. Was hat der Gastgeber entgegenzusetzen? Nach dem Sieg gegen Burg und dem Unentschieden in Schorbus soll die angefangene Erfolgskette fortgesetzt werden. Hierzu wollen sie ihren Heimvorteil nutzen. Mit ihrer Routine und ihrer couragierten Spielweise haben sie schon viele Vereine ärgern können.
Mein Tipp: Erfolg für die SG Sielow.

Der SV 1912 Guhrow hat den SV Einheit Drebkau zu Gast, die einen schlechten Start zu verzeichnen haben. Ob sie ihren 3:1 Heimsieg aus der Vorsaison (13.Spieltag, 01.12.2019) wiederholen können, scheint doch sehr fraglich, denn da muss eine bessere spielerische Leistung kommen als bisher. Wenn die 1912er in der Verfassung, wie in der letzten Woche in Kausche auftreten, haben die Gäste keine Chance.
Mein Tipp: Erfolg für den SV 1912 Guhrow.

Der Kahrener SV 03 ist Gastgeber für die SG Burg/Spreewald, die große Probleme in dieser Saison hat, aufgrund des großen Spieleraderlass, der nicht zu Kompensieren ist: Die 03er sind mit zwei Unentschieden gestartet. Aber nach der starken Leistung in der Vorwoche in Saspow, wo sie sich selbst um den Sieg gebracht haben und dem Heimvorteil, sollte der Grundstein sein für einen Sieg. Finden die Spreewälder annährend die spielreiche Form der Vorsaison und können sie abrufen, könnte ein Punktgewinn möglich sein.
Mein Tipp: Erfolg für den Kahrener SV 03.

Zwei punktgleiche Tabellennachbarn stehen sich in Klinge gegenüber. Die heimischen Adler und der SV Motor Cottbus-Saspow stehen sich gegenüber. Kann der Gastgeber den zweiten Heimsieg in der Kreisoberliga einfahren? Bei der Spielgemeinschaft Dissenchen/Haasow wurden ihnen die Flügel gestutzt, sie verloren dort mit 1:5. Aber auch die Gäste müssen sich unbedingt spielerisch steigern, denn mit der Leistung, die sie in der Vorwoche gegen Kahren zeigten, ist kein „Blumentopf“ zu gewinnen. Der Aufsteiger hat in seiner Zielstellung festgehalten, dass er viele Vereine ärgern will. Wenn sich die Gäste zurückbesinnen auf ihr vorhandenes Spielpotential, dann geht etwas in Klinge.
Mein Tipp: Erfolg für den SV Motor Cottbus-Saspow.

Joachim Rohde

Vorschau 6.Spieltag Kreisoberliga FK Niederlausitz 2020/2021

Hallo Fußballfreunde!

Hoffen wir, dass der Wettergott am kommenden Wochenende uns richtiges Fußballwetter beschert und das nicht wieder, wie in der Vorwoche, Spiele deswegen ausfallen müssen. In dieser Hoffnung wird die Vorschau geschrieben.

Der Spitzenreiter der Liga, der SV Lausitz Forst, steht vor einer lösbaren Aufgabe. Sie müssen nach Kolkwitz zur Spielgemeinschaft Klein Gaglow/Kolkwitz. Zurzeit belegt die Spielgemeinschaft nach zwei Siegen und zwei Niederlagen Platz 9 in der Tabelle. Ob sie das Punktekonto in diesem Spiel weiter ausbauen können, ist doch sehr fraglich. Der Meisterschaftsfavorit eilt ungeschlagen in der Meisterschaft von Sieg zu Sieg. Sie werden sich auch in Kolkwitz nicht überraschen lassen. Oder gelingt dem Gastgeber die Überraschung?
Mein Tipp: Erfolg für den SV Lausitz Forst.

Die SG Sielow muss, nach dem Spielausfall in der Vorwoche, nach Drebkau reisen, die in der Vorwoche mit dem Auswärtssieg in Briesen für die Überraschung an diesem 5.Spieltag sorgten. Sie werden hochmotiviert sein, diesen Erfolg mit einem neuen Erfolg zu bestätigen. In der Vorsaison gewann der Gastgeber an gleicher Stelle mit 1:0. Wie schon geschrieben, sie wollen diesen Sieg wiederholen. Wie haben die Gäste die „Zwangspause“ verkraftet?
Mein Tipp: Erfolg für die SG Sielow.

Nach der überraschenden Heimniederlage in der Vorwoche, muss die Spielgemeinschaft Briesen/Dissen zum Mitfavoriten der Meisterschaft, zum FSV Viktoria 1897 Cottbus. In der Vorsaison gab es aufgrund der Corona-Pandemie nur ein Spiel gegeneinander und das gewann Viktoria in Briesen recht deutlich mit 1:5. Die Gäste müssen eine bessere Leistung bringen, als in der Vorwoche gegen Drebkau. Viktoria wird seinen Heimvorteil auch dieses Mal nutzen wollen, um am Spitzenreiter dranzubleiben.
Mein Tipp. Erfolg für den FSV Viktoria 1897 Cottbus.

Nach dem verpassten möglichen Sieg in der Vorwoche bei der Spielgemeinschaft Dissenchen/Haasow erwartet der SV Motor Cottbus-Saspow heuer den SV 1912 Guhrow, die in der Vorwoche einen Spielausfall zu beklagen hatten. In der Vorsaison gewann Saspow an gleicher Stelle klar mit 4:0. Um das vorwöchentliche Unentschieden zu revidieren, steuern die „Vorstädter“ einen erneuten Sieg gegen die Gäste an. Guhrow ist im Zugzwang. Eine erneute Niederlage lässt sie in der Tabelle weiter abdriften.
Mein Tipp: Erfolg für den SV Motor Cottbus-Saspow

Zu einem hoch interessanten Spiel kommt es in der „Spreewaldmetropole“ Burg. Die heimische Sportgemeinschaft empfängt die Spielgemeinschaft Dissenchen/Haasow. Beide Vereine trennt nur ein Punkt bzw. ein Platz in der Tabelle. Die Gäste möchten sich für die in der Vorsaison erlittene 2:3 Heimniederlage revanchieren. Um dieses Vorhaben zu realisieren, muss eine bessere spielerische Leistung her, als in der Vorwoche gegen Saspow. Die Spreewälder sind nach dem Auswärtssieg in der Vorwoche in Kausche hoch motiviert den Heimvorteil zu nutzen, um den Dreier in Burg zu behalten. Gelingt den Gästen die Revanche?
Mein Tipp: Erfolg für die SG Burg/Spreewald.

Drei Kellerduelle machen den sechsten Spieltag zusätzlich spannend.

Zum Nachbarschaftsduell kommt es in Schorbus. Sie empfangen die SG Kausche. In der Vorsaison gewann der Gastgeber gegen Kausche mit 3:1. Diesen Sieg wollen sie wiederholen, denn mit einem Sieg entfernen sie sich weiter aus der Gefahrenzone. Die Gäste müssen nach der vorwöchentlichen Heimniederlage gegen Burg gewinnen, um nicht für längere Zeit im Tabellenkeller zu verweilen.
Mein Tipp: Erfolg für die SG Blau-Weiß Schorbus.

Die SpG TSV Cottbus/Kiekebusch sollte seinen Heimvorteil im Spiel gegen den Tabellenletzten, SV Adler Klinge, nutzen, um mit dem zweiten Saisonsieg den Punktabstand zu der vor ihnen liegenden Konkurrenz zu verkürzen. Die Gäste müssen sich zu Hundertprozent steigern, sonst droht für längere Zeit der letzte Tabellenplatz.
Mein Tipp: Erfolg für die SpG TSV Cottbus/Kiekebusch.

Zum Nachbarschaftsduell kommt es in Branitz. Der heimische SV Eiche hat es mit dem Kahrener SV 03 zu tun. Die letzte Begegnung beider Vereine gegeneinander in der höchsten Spielklasse des Fußballkreises Niederlausitz fand am 18.Spieltag der Saison 2016/2017 statt und endete mit einem 2:1 Sieg für Kahren .Das Hinspiel in Branitz endete 2:2 Unentschieden. Die berühmte Tagesform sollte über dieses Spiel mitentscheiden.
Mein Tipp: Erfolg für den Kahrener SV 03.

Joachim Rohde

Rückblick 2.Spieltag Kreisoberliga FK Niederlausitz 2020/2021

Hallo Fußballfreunde!

Auch der zweite Spieltag barg einige Überraschungen. So gab es einen Wechsel an der Tabellenspitze. Die Spielgemeinschaft Klein Gaglow/Kolkwitz gewinnt in Drebkau und übernimmt somit die Tabellenführung, da Viktoria Cotttbus, nach einer zwischenzeitlichen 0:2 Führung beim Aufsteiger Eiche Branitz, am Ende noch klar mit 5:2 verlor. Hierbei gelang der erste Hattrick der Saison. Markus-Paul Lieb vom Gastgeber Eiche Branitz gelang dieses „Kunststück“. Erwartungsgemäß gewann der Meisterschaftsfavorit, der SV Lausitz Forst, im Spreewald bei der SG Burg klar mit 1:4. Nach der guten spielerischen Leistung in der Vorwoche bei Viktoria Cottbus gelang der SpG TSV Cottbus/Kiekebusch der erste Dreier. In einem ausgeglichenen Spiel setzten sie sich am Ende gegen die Spielgemeinschaft Briesen/Dissen nicht unverdient durch. In Schorbus gab es ein Unentschieden zwischen der heimischen Blau-Weiß-Elf und der SG Sielow. Und auch in Saspow kam es zu einem Unentschieden zwischen Motor Saspow und dem Aufsteiger Kahrener SV 03. Den Adlern aus Klinge wurden in Dissenchen die „Flügel“ gestutzt. Klar wurde bei der dortigen Spielgemeinschaft verloren. Die SG Kausche mit klassischem Fehlstart. Nach der Auftaktniederlage in Klinge nun eine deftige 0:4 Heimklatsche gegen Guhrow. Zu den Spielen.

In Kausche standen sich zwei Verlierer der Vorwoche gegenüber. Die heimische Sportgemeinschaft und der SV 1912 Guhrow. Beide Vereine waren schon im Zugzwang, denn bei einer erneuten Niederlage würde der Verlierer vorerst für eine bestimmte Zeit im Tabellenkeller bleiben. Kausche‘s Abteilungsleiter, Stephan Faber, sprach vor dem Spiel, dass sich so ein Spiel wie in der Vorwoche in Klinge nicht noch einmal wiederholen darf. „Wir wollen heute zu Hause dieses Spiel unbedingt gewinnen“. Dass es dann am Ende ganz anders kam, konnte keiner ahnen. Die ersten Spielminuten gehörten der Sortierung. Aber nach fünf Spielminuten eine Riesenmöglichkeit für den Gastgeber, der nach einem groben Abwehrfehler von Rico Kleemann, diese plötzliche Chance bekam in Führung zu gehen, doch Spielführer Marcel Hinz vergab diese sehr gute Möglichkeit kläglich. In diesen Anfangsminuten unterliefen den Gästen einige erschreckende Abspielfehler oder ungenaue Pässe, die der Gastgeber aber nicht nutzte. Mit zunehmender Spielzeit erkämpfte und erspielte sich der SV Guhrow einige Feldvorteile. Hinzu stabilisierte sich ihre Vierer-Abwehrkette mit Patrick Müller, Stefan Haschke, Tom Höhne und Rico Kleemann. Hier ragte Tom Höhne heraus, der zum Spiritus Rector avancierte. Seine läuferischen Defizite machte er mit einem klasse Stellungsspiel wett, aber auch sein genaues Passspiel muss hervorgehoben werden. Dann die doch, zu diesem Zeitpunkt, überraschende Gästeführung (18.). Eine Flanke von der rechten Seite konnte Florian Grützner auf halblinker Position, auf Höhe des 16er annehmen, und den in der Mitte völlig freistehenden Spielführer Clemens Becker bedienen, der das Streitobjekt wuchtig in die Maschen setzte. Keine Chance für Keeper Marcel Klauck, 0:1. Kausche war sichtlich beeindruckt, denn in der Folgezeit mussten eigentlich die 1912er diese Führung weiter ausbauen. Immer wieder waren es Florian Grützner und Felix Schneider, die mehrere gute Einschussmöglichkeiten ausließen. Nach gut einer halben Stunde Spielzeit hatte sich der Gastgeber wieder gefunden und kam nun ihrerseits zu einigen guten Möglichkeiten. So als Spielführer Marcel Hinz im Duett mit Robert Feinbube einen verheißungsvollen Angriff vergaben (25.) oder als sie in der 35. und 36.Spielminute mit zwei Konterangriffen den Ausgleich verpassten. Gefährlicher dann das Konterspiel der Gäste, die in der 36. und 37.Spielminute durch Grützner und Schlodder zweimal am Keeper Manuel Klauck scheiterten. Kurz vor dem Pausenpfiff fast der Ausgleich, als nach einem Eckball Schlussmann Robert Knothe mit einer Glanzparade den möglichen Ausgleich verhinderte. Die Vorentscheidung in diesem Spiel fiel mit einem Doppelpack in der 47. und 52.Spielminute. Ein Freistoß von der linken Außenbahn, 35 Meter vor dem Tor, schlug Spielführer Clemens Becker an den rechten Innenpfosten, den zurückspringenden Ball konnze Florian Grützner über die Linie befördern zum 0:2. Und ehe es sich der Gastgeber versehen hatte, lag er mit 0:3 zurück. Ein Traumtor in der 52. Spielminute, ein Tor für das Tor des Monats in der ARD-Sportschau, gelang Spielführer Clemens Becker, ähnlich wie das 0:2. Aus 39 Meter-Entfernung aus linker Außenposition, drückte er ab und der Ball schlug direkt im rechten oberen Eck unhaltbar für den Torwart zum 0:3 ein. Was für ein Auftakt! Guhrow bestimmte das Spiel. In der 85.Spielminute musste eigentlich der Anschlusstreffer fallen. Der zur Pause eingewechselte Christian Friedrich scheiterte aus Nahdistanz an Knothe im Tor der Gäste, der mit einer Glanzparade den Anschlusstreffer verhinderte. Im direkten Gegenzug nun fast das 0:4. Ein langer Ball aus der Abwehr heraus kam zu Felix Schneider, der mutterseelenallein auf Klauck marschierte. Anstatt den Schlussmann aussteigen zu lassen, schoss er unmotiviert den Ball, der neben den linken Torpfosten ins Aus rollte. So eine ähnliche Chance nutzen sie fast mit dem Schlusspfiff (89.), als er sich für sein gutes Spiel an diesem Tage selbst belohnte und dann doch noch sein Tor erzielte zum 0:4. Am Ende ein, auch in dieser Höhe, hoch verdienter Sieg des SV 1912 Guhrow. FFür die SG Kausche ein klassischer Fehlstart.

Den guten Eindruck vom Auftaktspiel bei Viktoria Cottbus, den die SpG TSV Cottbus/Kiekebusch hinterließ, bestätigten sie auch im ersten Heimspiel gegen die Spielgemeinschaft Briesen/Dissen. In einem ausgeglichenen, kampfbetonten Spiel siegte am Ende der TSV nicht unverdient. Hierbei entschieden Einzelaktionen dieses Spiel. In der 17.Spielminute gab es ein reichliches Getümmel im 16er des Gastgebers. Christian Rinza kam irgendwie an den Ball und zog in Höhe des Elfmeterpunktes ab und der Ball landete zur Führung in das Tor zum 0:1. Nach der Pause drängte der TSV auf den Ausgleich, der auch in der 55.Spielminute fiel. Neuzugang Robin Giedow schoss scharf aus zwanzig Meter vor dem Tor den Ball auf das Gästetor. Der Ball flog unhaltbar in die linke untere Ecke, 1:1 In der folgenden Spielphase hatte beide Seiten die Möglichkeit das Resultat zu verändern. Dann die 81.Spielminute. Der in der 46.Spielminute eingewechselte Tim Wittchen knallte aus zwanzig Meter den Ball gegen die Latte des Gästetores. Den abprallenden Ball konnte Christopher Schöne zur 2:1 Führung verwandeln. Und erneut war es eine Einzelaktion in der 89.Spielminute, die für die endgültige Entscheidung sorgte. Auf linker Außenposition kam Stephan Günther an den Ball, sein Flachschuss landete im rechten unteren Eck, 3:1.

Der favorisierte FSV Viktoria 1897 Cottbus wollte beim Aufsteiger, dem SV Eiche Branitz, seine Tabellenführung mit einem Sieg festigen. Alles sah auch danach aus, denn schon nach neun Spielminuten gingen sie nach einem groben Abwehrfehler durch Richard Lampel mit 0:1 in Führung. Als den Gästen dann in der 25.Spielminute sogar das 0:2 gelang, lief es zu laufen. Nach einer Flanke von der rechten Seite bildete sich ein Traube an Spielern. Aus diesem Gewühl heraus war es Jungspieler Jan Grogorick, der das 0:2 markierte. Die 120 Zuschauer gerieten dann zwischen der 28. und 41.Spielminute schier aus dem Häuschen, als Marcus-Paul Lieb mit einem echten Hattrick nicht nur den Rückstand egalisierte, sonder sein Team sogar noch vor der Pause in Führung brachte. Zuerst gelang ihm mit einem Flachschuss, der in die rechte untere Ecke, landete, der 1:2 Anschlusstreffer. Sieben Minuten später war es erneut ein Flachschuss, der aber dieses Mal in die linke Ecke ging. Vier Minuten vor der Pause dann die Führung. Eine Flanke von der linken Außenbahn konnte er im 16er mit dem Kopf verwandeln. Das war stark und Viktoria sichtlich geschockt, denn nach gut einer Stunde Spielzeit (64. u. 67.) konnten Mario Petras und Kilian Wirth mit einem Doppelpack den endgültigen KO der Gäste besiegeln. Nach einem hohen Ball brachte Petras diesen unter Kontrolle, anschließend „tanzte“ er drei Gegenspieler aus und vollendet zum 4:2. Das 5:2 entwickelte sich im Mittelfeld. Hier verlor Viktoria den Ball, der kam zu Kilian Wirth, der mit dem Ball bis zum 16er lief und dann diesen platziert im rechten Eck unterbrachte zum 5:2. Die Sensation war perfekt. Nach dem vorwöchentlichen Punktgewinn in Drebkau nun der erste Dreier. Ein Auftakt nach Maß für den Aufsteiger.

Den großen Aderlass den die Spreewälder aus Burg vor dem Start in die neue Saison hinnehmen mussten, ist nicht zu kompensieren. Schon im Auftaktspiel in der Vorwoche in Burg wurde dies sichtbar. Im Spiel gegen den SV Lausitz Forst fehlte die spielerische Reife, um den Gästen Paroli zu bieten. Der frühzeitige Rückstand, Maik Warko gelang in der vierten Minute das 0:1 Führungstor, führte zur weiteren Verunsicherung. Gleich nach der Pause verschuldeten die Spreewälder einen Strafstoß, den der Gästeschlussmann Andre Engelhardt sicher zum 0:2 verwandelte. Scheinbar der neue Schütze vom Punkt, denn schon in der Vorwoche gegen Saspow traf er von dieser Stelle. Als wenig später (55.) Domenik Patsch auf 0:3 erhöhte, waren die Messen in diesem Spiel gesungen. Zwei Minuten vor Ultimo konnte der Gastgeber ebenfalls per Strafstoß auf 1:3 verkürzen (Carl Dietrich). In der vierminütigen Nachspielzeit stellten die Neißestädter mit dem 1:4 den alten Torabstand wieder her (Tobias Bode). Schwere Zeiten stehen den Spreewäldern bevor.

Nachdem torlosen Auftaktspiel in der Vorwoche beim Aufsteiger Kahrener SV 03 hatte es die Spielgemeinschaft Dissenchen/Haasow auch im zweiten Spiel der Saison mit einem Aufsteiger zu tun. Der überraschende Auftaktsieger, der SV Adler Klinge, stellte sich in Dissenchen vor. Vom Beginn an waren es die Gastgeber, die das Spiel bestimmten. Die Gäste stellten sich voll auf Konterspiel ein und hatten damit in der 41.Spielminute auch Erfolg. Aber der Reihe nach. Aus einem Gästeangriff heraus (22.) entwickelte sich der 1:0 Führungstreffer für die Spielgemeinschaft. Dem angreifenden Felix Mahro konnte der Ball durch Daniel Lehmann abgenommen werden. Sein Abspiel nahm Maikel Krüger auf, ließ sogar noch den Gästeschlussmann Christian Wiest aussteigen und verwandelt ohne Mühe. Der Gastgeber drängt nun auf eine Resultatserhöhung. In diesen Angriffbemühungen schalteten sich die „Adler“ ein. Der Ball kam zu Routinier Lars Hoffmann, der zum 1:1 Ausgleich verwandelte. Doch postwendend schlug die Spielgemeinschaft zurück. Fast mit dem Pausenpfiff gelang dies Nico Wellschmidt, der eine Flanke von David Bär mit dem Kopf einnicken konnte. Der Vorlagengeber zum 2:1, David Bär, gelang gleich nach der Pause das entscheidende 3:1. Das Spiel wurde nun auch härter geführt. Folge war, das nach groben Foulspiel von Lukas Kühnel Maikel Lea schwer verletz ins Krankenhaus gebracht werden musste. Baldige Genesung. Nun in Unterzahl spielend hatten die Gäste kaum noch Chancen um zu Tore zu kommen. Dafür der Gastgeber, der nach einem Doppelpack (85. u. 88.) die Entscheidung endgültig perfekt machte. Per Strafstoß verwandelt Denis Pieper zum 4:1 und Alexander Markusch .gelang noch das 5:1. Ein guter Auftakt für die Spielgemeinschaft. Dissenchen/Haasow. Klinge ist auf den Boden der Realität zurück gekommen.

Nach dem etwas unglücklichen 1:1 Unentschieden von Schorbus in der Vorwoche in Briesen, sollte heuer im Spiel gegen den Traditionsverein SG Sielow unbedingt ein Dreier her. Die Hoffnungen schienen sich zu erfüllen, denn schon in der 12 Spielminute gelang dem Gastgeber der 1:0 Führungstreffer. Eine feine Ballstafette über Marcel Kuba und Jonas Jakubenko wurde vom routinierten Sielower Schlussmann, Martin Weise, mit dem Fuß geklärt. Der abgewehrte Ball kam zu Laurenzo Barrios, der Ghaith Naghmoucht in Szene setzte und der verwandelte zur Führung, 1:0. Die Gäste antworteten zehn Minuten später (22.). Ein langer Ball kam in den 16er, wo ihn Maik Watzke mit dem Kopf zum 1:1 verlängerte. In der zweiten Spielhälfte ein schleppendes Spiel. Keine Chancen auf beiden Seiten wurden in dieser Phase herausgespielt. Ab der 75.Spielminute explodierte förmlich das Spiel. Auf einmal ging die „Post“ auf beiden Seiten ab. Chancen häuften sich jetzt auf beiden Seiten. Doch das Tor wurde nicht gefunden. So blieb es bei dem Leistungsgerechten 1:1 Unentschieden.

Die neue Spielgemeinschaft, Klein Gaglow/Kolkwitz entpuppt sich immer mehr als eine spielstarke Mannschaft. Dies bekam nach Guhrow im Auftaktspiel nun auch der SV Einheit Drebkau zu spüren. Die Gäste waren eindeutig die bessere und schnellere Mannschaft, die nicht unverdient schon in der achten Spielminute durch Christopher Gipp das 0:1 markierte. Er war es auch, der Mitte der ersten Halbzeit für das 0:2 verantwortlich war. Alles klar machte dann Sebastian Lehnik, der in der 73.Spielminute die Vorentscheidung erzielte. In den Schlussminuten gelang nach Vorarbeit vom eingewechselten Sebastian Noel Routinier Manuel Rehn der 1:3 Anschlusstreffer. Drebkau muss was tun, um nicht bei Zeiten in der Tabelle abzudriften. Die Spielgemeinschaft Klein Gaglow/Kolkwitz sollte man weiterhin im Auge behalten.

In Saspow kam es zum Aufeinandertreffen des heimischen SV Motor und dem Aufsteiger Kahrener SV 03. Schon immer gab es bei dieser Konstellation knappe Ergebnisse, so auch heuer. Vom Anpfiff an waren es die in Grün-weiß gekleideten Gäste, die das Spiel bestimmten. Saspow rannte förmlich den Gegner immer hinterher. So schwach hatte der Chronist den SV Motor noch nicht erlebt. Es lief gar nichts. In den Zweikämpfen immer der zweite Sieger. Krasse Abspielfehler und bei einigen Spielern hatte man den Eindruck, sie seien gar nicht auf dem Platz. Die Bälle wurde unmotiviert nach vorn geschlagen, wo keiner war. Ein Spielaufbau fand bei ihnen nicht statt. Bei den Gästen fielen besonders Thomas Reichstein und Routinier Martin Klämbt auf. Sie rissen ihre jüngeren Mitspieler mit, so dass das spielerische Übergewicht immer da war. So hatten sie schon nach zwei Spielminuten, nach einer schönen Kombination zwischen Florian Kasper und Jonas Schwer, ihre erste gute Möglichkeit. Das setzte sich zwei Minuten später fort, als Martin Klämbt an Schlussmann Ronny Hannusch scheiterte. Die erste nennenswerte Möglichkeit hatte Saspow nach einem Eckball in der elften Minute. Dann fing sich Saspow etwas und kam nun ihrerseits zu einigen verheißungsvollen Möglichkeiten (21. u. 33.). Doch die 03er merkten, hier an diesem Tage geht etwas und erhöhten den Druck. Sie wurden dafür in der 39.Spielminute belohnt mit dem 0:1 Führungstreffer. Floria Kasper kam an den Ball, fackelte nicht lange und schoss aus zehn Meter in die linke untere Ecke. Doch dann überschlugen sich die Ereignisse. Oliver Matschke wurde im 16er angespielt und wurde dabei etwas zur Grundlinie abgetrieben und Schlussmann Martin Perge im Abwehrversuch Matschke zu Fall brachte. Ein Foulelfmeter den man geben kann. Nach Befragung des Assistenten wurde auf Strafstoß entschieden. Der Gefoulte schoss selbst und erzielte den 1:1 Ausgleich. Für die Gäste kam es dann noch Schlimmer. In der Nachspielzeit spielte Thomas Reichstein den Ball zurück zu Torwart Perge. Er wurde allerdings auf dem falschen Bein erwischt, so dass Ole Jannes Knuth der lachende Dritte war und den Ball ins leere Tor beförderte, 2:1!! Nach der Pause das gleiche Bild. Saspow „bettelte förmlich“ um ein Tor. Die gleiche Spielweise wie in Habzeit eins, zeigte der Gastgeber. Das Spiel verflachte nun bei dem Dauerregen. Beide Seiten hatten die Möglichkeiten das Ergebnis zu verändern. Zum Spielende kochten die Emotionen hoch. In der ersten Minute der Nachspielzeit zeigte der Unparteiische erneut für Saspow auf den Punkt. Schütze vom Dienst, Oliver Matschke, nutzte diese Riesenchance nicht und vergab diese sichere Chance. Im direkten Gegenzug ebenfalls Foulspiel im 16er der Saspower. Der Unparteiische pfiff sofort. Der in der 54.Spielminute eingewechselte Eric Behrendt ließ sich diese Chance nicht nehmen und verwandelte sicher zum 2:2 Ausgleich. Das Spiel wurde danach nicht mehr angepfiffen. Am Ende ein schmeichelhaftes Unentschieden für den SV Motor Cottbus-Saspow. Auch auf die 03er sollte man in Zukunft achten.

Joachim Rohde

 

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Vorschau 2.Spieltag Kreisoberliga FK Niederlausitz 2020/2021

Hallo Fußballfreunde!

Nach dem nun der erste Spieltag mit seinen Überraschungen (Klinge, Branitz u. Kahren) der Vergangenheit angehört und in den Analen eingegangen ist, steht uns der zweite Spieltag bevor.

Ein Spieltag, wo am Sonntag sieben Spiele ausgetragen werden. So etwas gab es ebenfalls am zweiten Spieltag 2015.

Der erste Spitzenreiter der neuen Saison, der FSV Viktoria 1897 Cottbus, muss zum Aufsteiger, SV Eiche Branitz, der in der Vorwoche ein beachtliches 1:1 Unentschieden in Drebkau erreichte. Nach der sehr guten erfolgreich spielerischen Leistung in der Vorwoche gegen die SpG TSV Cottbus/Kiekebusch sollte auch in diesem Spiel Viktoria der Favorit sein. Das letzte Aufeinandertreffen der beiden Kontrahenten war am 26. Spieltag der Saison 2017/2018 (13.05.2018), welches mit einem 2:1 Sieg für Viktoria endet. Schon das Hinspiel in Branitz gewann Viktoria damals mit 3:2. Knappe Ergebnisse. Heuer ist Viktoria stärker einzuschätzen. Gelingt den Eiche-Kickern die Überraschung?
Mein Tipp: Erfolg für den FSV Viktoriaa 1897 Cottbus.

Der SV Adler Klinge muss seinen Überraschungssieg aus der Vorwoche gegen Kausche bei der Spielgemeinschaft Dissenchen/Haasow nachweisen, die in der Vorwoche beim zweiten Aufsteiger, dem Kahrener SV 03, ein 0:0 Unentschieden erreichten. Der Gastgeber strebt eine bessere Endplatzierung als nach der Quotenmeisterschaft an. Das erste Heimspiel soll mit einem Dreier enden. Wenn die Gäste genauso couragiert zu Werke gehen, wie gegen Kausche, ist ein Punktgewinn, wenn nicht sogar ein Sieg, möglich. Keiner kennt die Adler aus Klinge. Das kann ihr Vorteil sein.
Mein Tipp: Erfolg für den SV Adler Klinge.

Auch im zweiten Spiel der neuen Saison muss die neue Spielgemeinschaft Klein Gaglow/Kolkwitz auswärts antreten (Sportgerichtsurteil). Sie müssen nach Drebkau zum SV Einheit reisen. Mit der guten Gesamtleistung in der Vorwoche in Guhrow im Rücken, ist auch in Drebkau etwas zu holen. Der Gastgeber stellte sich sehr ungeschickt im Auftaktspiel gegen Eiche Branitz an. Sie müssen aufpassen, nicht den Saisonstart zu vermasseln. Sie wissen, wie lange man braucht, um aus dem Tabellenkeller zu kommen.
Mein Tipp: Erfolg für die Spielgemeinschaft Klein Gaglow/Kolkwitz.

Ein hoch interessantes Spiel gibt es in Schorbus. Die SG Blau-Weiß empfängt die SG Sielow. Am 8.11. 2019 (14.Spieltag) spielten beide in Sielow 1:1 Unentschieden. Dann kam die Pandemie und es kam zu keinem Rückspiel mehr. Schorbus möchte seinen guten Eindruck der zweiten Spielhälfte vom Spiel in Briesen bestätigen und strebt den Dreier an. Bei den Gästen, obwohl sie ihr Auftaktspiel zu Hause gegen Burg knapp gewannen, war der Gesamteindruck doch sehr verhalten. Eine spielerische Steigerung muss her, um wenigstens einen Teilerfolg zu erreichen.
Mein Tipp: Erfolg für die SG Blau-Weiß Schorbus.

Nach dem Auftaktunentschieden beim Meisterschaftsmitfavoriten SV Lausitz Forst hat der SV Motor Cottbus-Sapow den Aufsteiger, den Kahrerer SV 03, zu Gast. In der Saison 2018/2019 standen sie sich beide am 8. und am 23.Spieltag gegenüber. Jeder gewann damals sein Heimspiel mit 3:2. Der Gastgeber will in dieser Saison im Aufstiegsrennen mitspielen. Daher muss dieses Spiel gewonnen werden. Was haben die 03er entgegenzusetzen?
Mein Tipp: Erfolg für den SV Motor-Cottbus-Saspow.

Die SG Burg/Spreewald hat, wie schon im Vorjahr, den SV Lausitz Forst am zweiten Spieltag zu Hause zu Gast. Das Spiel endete damals 2:2 Unentschieden. Auch im Rückspiel hieß es nach neunzig Spielminuten 0:0 Unentschieden. In der Zwischenzeit haben sechs Spieler den Verein verlassen. Darunter auch ihr Spiritus Rector, Alexander Golnik. Im Spiel in Sielow in der Vorwoche machte sich dies ordentlich bemerkbar. Potential ist zwar da, aber es muss abgerufen werden. Mit der Leistung wie in der Vorwoche werden sie gegen den großen Meisterschaftsfavoriten, dem SV Lausitz Forst, keine Chance haben, zumal diese das Unentschieden gegen Saspow wettmachen wollen.
Mein Tipp: Erfolg für den SV Lausitz Forst.

Kann die SpG TSV Cottbus/Kiekebusch seine sehr gute Leistung aus der Vorwoche im Spiel gegen Viktoria Cottbus wiederholen und bestätigen? Mit der Spielgemeinschaft Briesen/Dissen empfangen sie einen Gegner, der im Auftaktspiel, dank der längeren Nachspielzeit, noch zu einem Unentschieden kam. Sie müssen sich spielerisch steigern, wenn sie die heimische Spielgemeinschaft in Kiekebusch schlagen wollen. Einen 6:1 Sieg wie im Vorjahr an gleicher Stelle wird es wohl nicht mehr geben.
Mein Tipp: Erfolg für den TSV Cottbus/Kiekebusch.

Zwei Auftaktverlierer der Vorwoche stehen sich in Kausche gegenüber. Die heimische Sportgemeinschaft und der SV 1912 Guhrow treffen aufeinander. Beide Vereine stehen in der Pflicht. Eine erneute Niederlage wirft sie schon zu Beginn der Meisterschaft zurück. Am sechsten Spieltag in der Vorsaison gewann Kausche gegen Guhrow mit 2:1. Diesen Sieg wollen sie wiederholen und die Schmach von Klinge vergessen machen. Auch die Gäste müssen spielerisch gegenüber der Vorwoche zulegen, um zu punkten.
Mein Tipp: Erfolg für die SG Kausche

Joachim Rohde

Rückblick 1.Spieltag Kreisoberliga FK Niederlausitz 2020/2021

Hallo Fußballfreunde!

Der Start in die neue Fußballsaison 2020/2021 ist vollzogen. Der FSV Viktoria 1897 Cottbus ist nach dem Sieg in einem tollen Spiel gegen den TSV Cottbus erster Spitzenreiter der Saison. In der Neißestadt Forst trennten sich der große Meisterschaftsfavorit, der SV Lausitz Forst, wie schon in der Vorsaison, gegen Mitfavorit SV Motor Cottbus-Saspow mit einem 1:1 Unentschieden.

Die Überraschung dieses ersten Spieltages gelang dem absoluten Neuling der Liga, dem SV Adler Klinge, die die SG Kausche in den Schlussminuten nicht unverdient besiegen konnte. Die SG Sielow hatte wenig Mühe die SG Burg/Spreewald in einem mäßigen Spiel zu schlagen. Die beiden Eröffnungsspiele am Freitag in Briesen und in Guhrow erfüllten nicht die Erwartungen der beiden Gastgeber. Briesen benötigte eine neunminütige!! Nachspielzeit, um einen Punkt zuretten. Die neue Spielgemeinschaft der Liga, Klein Gaglow/Kolkwitz, kam zu einem nie gefährdeten 2:1 Auswärtssieg in Guhrow. Aufsteiger Kahrener SV 03 startete mit einem 0:0 gegen die Spielgemeinschaft Dissenchen/Haasow und auch der dritte Aufsteiger im Bunde, der SV Eiche Branitz, holte in Drebkau einen wichtigen Punkt beim 1:1 Unentschieden gegen den SV Einheit. Zu den Spielen:

Die Schorbuser Gäste mussten zum Auftaktspiel in Briesen auf ihren etatmäßigen Schlussmann, Michael Jenzewski, Mittelfeldspieler Andreas Böhm und Flügelstürmer Christian Tischer, wegen Verletzungen verzichten. In den Anfangsminuten waren es die Gastgeber, die die ersten Akzente setzten. So Randy Gnädig, der über die halblinke Position knapp scheiterte. Doch wenig später, der Zeiger der Uhr hatte gerade zwei Umdrehungen hinter sich gebracht, kam Christian Rinza auf halbrechter Position an den Ball, fackelte nicht lange und scheiterte aus Nahdistanz an Ersatzkeeper Ghaith Naghmouchi. Den zurückspringenden Ball konnte auch Randy Gnädig nicht nutzen. Die Chance zur Führung wurde vergeben. Immer wieder war es Randy Gnädig, der an die „Ketten“ zerrte, doch seine Mitspieler waren nicht in der Lage auf sein Spiel einzugehen. Mit zunehmender Spielzeit kam dann der Gast zu sporadischen Angriffen. So Robin Domhardt, der in der elften Spielminute mit einem Hinterhaltschuss auf sich aufmerksam machte. Er war es auch, der wenig später die beste Möglichkeit für sein Team hatte, aber knapp scheiterte. Zu diesem Zeitpunkt versuchte es Christian Rinza, Torschützenbester 2018 mit 35 Toren in der Kreisoberliga, der mit „Hacken und Ösen“ zu Werke ging, einige Möglichkeiten herauszuholen. So in der 15. und 17.Spielminute. Wenig später wurde Patrick Neumann in Strafraumnähe gefoult. Den fälligen Freistoß schoss Franz Uhlig zu Marko Gollasch, der den Ball mit dem Kopf Richtung Tor befördert, aber abgewehrt wurde. Wenig später (35.) traf Randy Gnädig, nach Vorlage von Marko Böttcher, nur die Querlatte des Tores der Schorbuser. In der 41.Spielminute vergab Rinza die mögliche 1:0 Führung, als er mutterseelenallein vor dem leeren Tor den Ball darin nicht unterbringen konnte. Nach dem Seitenwechsel waren es die Gäste, die nun das Spiel bestimmten. Sie kamen in der 58.Spielminute nicht überraschend durch ihren Routinier Marcel Kuba zum Tor, der nach einem langen Ball dieses nutzte und zur 0:1 Führung verwandelte. Die Spielgemeinschaft war sichtlich beeindruckt. In dieser Phase des Spieles mussten eigentlich die Gäste die Führung ausbauen. Sie wurden dafür dann in der 9-minütigen Nachspielzeit mit dem 1:1 Ausgleich bestraft. Schorbus wurde vom sehr schwachen Schiedsrichter, nach ihrer Meinung, ein Freistoß verweigert. Daraus entwickelte sich praktisch der letzte Angriff des Gastgebers, den Routinier Christian Suckert zum 1:1 Ausgleich nutzte. Ärgerlich für die Gäste, die möglichen drei Auswärtspunkte noch aus der Hand zu geben. Doch sieht man sich das gesamte Spiel an, mit den spielerischen Vorteilen der Spielgemeinschaft in Halbzeit eins, dann geht das 1:1 am Ende in Ordnung.

Nicht einmal 1000 Meter entfernt (Luftlinie), spielte zur gleichen Zeit der SV 1912 Guhrow gegen die neue Spielgemeinschaft der Saison, Klein Gaglow/Kolkwitz, die gleich zum Auftakt für eine Überraschung sorgte. Das Spiel war gerade zwölf Minuten alt, als der Ball schon beim SV 1912 Guhrow in den Maschen lag. Ein Angriff der Gäste wurde vor das Tor der 1912er geschlagen. Aus dem Gewühl heraus kam der Kolkwitzer Robert Zakowski an den Ball und beförderte diesen über die Torlinie zum 0:1. Er war es auch, der Sekunden vor dem Abpfiff zur Halbzeitpause, aus ähnlicher Situation wie schon beim Führungstreffer, zum zweiten Mal traf, 0:2 (44.). Gleich nach dem Wiederanpfiff zur zweiten Halbzeit kam der Gastgeber zu einem verheißungsvollen Eckball, der aber vom Schlussmann Blumberg-Krüger pariert wurde. Die Folgeminuten gehören dann wieder den Gästen, die sich mehrere gute Einschussmöglichkeiten erarbeiten. So in der 55. Spielminute, als Sebastian Becker Schlussmann Robert Knothe zu einer Parade zwang. Oder zwei Minuten später, als der zweifache Torschütze Robert Zakowski sich eine sehr gute Möglichkeit erarbeitete. Im Minutentakt mussten die Gastgeber all ihr spielerisches Können aufbieten, um nicht weiter in den Rückstand zu geraten. Erneut waren Zakowski, Sascha Braune oder Tony Beyer, die das 0:3 vor den Füßen hatten. Nach gut einer Stunde Spielzeit kamen die Gastgeber besser in das Spiel. So Carlo-Ramon Knothe, der jetzt zwei, drei Mal in Szene kam, aber der Abschluss war mangelhaft. Doch in der 78.Spielminute werden sie für ihre Bemühungen belohnt, mit dem 1:2 Anschlusstreffer. Plötzlich wurde Felix Schneider im Mittelfeld völlig freistehend angespielt. Er nahm den Ball im Laufen an, lief noch zwei, drei Meter und verwandelte eiskalt zum Anschlusstreffer. Die Gäste hatten jetzt Schwerstarbeit in der Abwehr zu verrichten, denn in den Schlussminuten (85.,86., 89) gab es drei Riesenmöglichkeiten auszugleichen. Entlastung kam für sie in der 90.Spielminute, als die Gäste durch Daniel Klose mit einer sehr guten Möglichkeit Schlussmann Knothe mit einer Parade prüfte.

Nach der sommerlichen Hitze am Vortag bei den beiden Eröffnungsspielen, gab es am Samstag den lang erwarteten Regen, der eine gewisse Abkühlung mit sich brachte.

Doch im Spiel zwischen dem Meisterschaftsmitfavoriten FSV Viktoria 1897 Cottbus und dem TSV Cottbus/Kiekebusch gab es phasenweise heiße Szenen. Denn schon nach fünf Spielminuten schoss einer der auffälligsten Spieler bei den Gästen, Christoph Schöngarth, einen scharfen 15-Meter Schuss knapp am Tor vorbei. Fünf Minuten später war es erneut der TSV, der fast die Führung erzielt hätte. Schlussmann Behrendt stand zu weit vor seinem Kasten. Das sah einer der Gästespieler, der sich ein „Herz“ fasste und mit einer Bogenlampe Behrendt fast überrascht hätte. Der konnte im Rückwärtsgang gerade noch Schlimmeres verhindern. Viktoria kam nun besser in das Spiel und ließ seine technischen Fähigkeiten mehrmals aufblitzen. Die 1:0 Führung in der 18. Spielminute kam daher doch etwas überraschend. Von der linke Seite kommend setzte sich Louis Scheppan durch, flankte vor das Tor, wo Richard Lampel den Ball über die Linie beförderte. Viktoria zeigte jetzt seine technischen Fertigkeiten mit herrlichen Ballpassagen, wo in dieser Phase das 2:0 hätte fallen können. Dann, in der 37. Spielminute, das zu diesem Zeitpunkt nicht unverdiente 2:0. Einen Freistoß von der rechten Außenbahn, 30 Meter vom Tor entfernt, kam auf den langen Pfosten, wo Louis Scheppan goldrichtig stand und das Leder über die Linie bugsierte. Dann explodierte das Spiel. Fast im direkten Gegenzug der 2:1 Anschlusstreffer. Ein langer Ball von der linken Seite fälschte Spielführer Marcel Jerger unglücklich ab und der Ball schlug unhaltbar für Behrendt im Netz ein. Doch postwendend schlug Viktoria erneut zurück. Im direkten Gegenzug markierte Nachwuchstalent Jann Grogorick das 3:1. Wer jetzt dachte, das Spiel beruhigte sich jetzt, der irrte. Erneut war es der TSV, der seinerseits zurückschlug. Wieder war es im direkten Gegenzug Christoph Schöngarth, der seine bisherige gute Leistung mit dem Anschlusstor zum 3:2 belohnte. Mit diesem knappen Ergebnis ging es in die Pause. Gleich nach dem Wiederanpfiff zur zweiten Spielhälfte musste eigentlich Viktoria das 4:2 machen, doch diese Möglichkeit wurde vergeben. Dafür kamen jetzt die Gäste immer besser in das Spiel. Viktoria kam kaum zum Luft holen. Phasenweise kamen sie kaum aus ihrer Hälfte. In dieser Phase musste eigentlich der 3:3 Ausgleich fallen, Viktoria wankte, fiel aber nicht. Chancen im Minutentakt wurden sträflich liegen gelassen. So in der 69. Minute, als der Ball die Lattenkante längs „rasierte“ (70.). Lars Enders prüft Behrendt im Kasten von Viktoria (74.). Spielführer Tim Kubanke vergab eine gute Möglichkeit. In der 75.Spielminute wurde eine so genannte Hundertprozentige ausgelassen, als der Ball nicht im leeren Tor untergebracht werden konnte. In dieser Druckphase der Gäste fiel die Vorentscheidung. Ein Solo von Louis Scheppan konnte von den Gästen nicht gestoppt werden und dieser ließ sich die Chance nicht nehmen und verwandelte zum 4:2. Sein zweites Tor in diesem Spiel. Der Spielnerv war jetzt bei den Gästen gezogen. Denn mit dem Schlusspfiff konnte der gerade eingewechselte Patrick Matthieu (79.) zum Endstand von 5:2 erhöhen. Am Ende, nach einem gutklassigen Kreisoberligaspiel, ein nicht unverdienter Sieg von Viktoria. Vielleicht in der Höhe um ein Tor zu hoch.

Aufsteiger SV Eiche Branitz musste nach Drebkau reisen um gegen die dortige Einheit-Elf zu spielen. In den ersten 45 Minuten war es ein sehr verhaltenes Spiel. Geschuldet, dass die Gäste überwiegend in der Verteidigung standen und der Gastgeber es nicht verstand, diese sattelfeste Abwehr zu überwinden. Hinzu kamen noch bei ihnen viele Abspielfehler, ständiges Ausrutschen aufgrund des nassen Rasens. Mitte der ersten Halbzeit gelang ihnen durch Florian Tofaute ein Tor, doch es wurde vom gut amtierenden Unparteiischen nicht gegeben, da es aus einer Abseitsstellung heraus erzielt wurde. In Halbzeit zwei dann die überraschende Gästeführung. In der 75.Spielminute wurde die Viererkette des Gastgebers durch ein Ungeschicktheit durchbrochen, als bei einem Abwehrversuch Tofaute ebenfalls ausrutschte und mit dem Rasen Bekanntschaft machte und Routinier Rico Ramm diese ergebene Möglichkeit zur 0:1 Führung ausnutzte. Danach noch fast das 0:2. Glück für die Einheit-Elf. Drebkau war nun im Zugzwang, wenigstens einen Punkt zu retten. Das gelang ihnen durch, wer sollte es auch anders sein, durch Routinier Manuel Rehn, der den Ball in der 85.Minute im Kasten unterbringen konnte zum 1:1. Welche Auswirkungen es haben kann, wenn mit den gegebenen Chancen zu sorglos umgegangen wird! Noch einmal einen (fast) Fehlstart verhindert.

Zum frühzeitigen Favoritentreffen kam es in Forst. Der SV Lausitz Forst und der SV Motor Cottbus-Saspow trafen schon im ersten Spiel aufeinander. Die Neißestädter gerieten schon nach18 Spielminuten frühzeitig in Rückstand. Marvin Hartl vertändelte im Mittelfeld einen Ball, wodurch die Gäste in Ballbesitz kamen. Oliver Matschke ließ sich diese Chance nicht nehmen und verwandelte clever zur 0:1 Führung. Das sollte auch die einzige Möglichkeit in Halbzeit eins für Saspow gewesen sein. Auch die Neißestädter „rissen keine Bäume aus“, so dass es bei dieser knappen Gästeführung zur Halbzeit blieb. Durch einen Foulelfmeter kam der Gastgeber in der 58.Spielminute zum 1:1 Ausgleich. Spielführer Jonny Kerb wurde im 16er gefoult. Den fällen Strafstoß verwandelte der Forster Schlussmann Andre Engelhardt in das lange untere Eck. Danach hatten die Neißestädter noch zwei sehr gute Möglichkeiten, die sie aber vergaben. Mitte der zweiten Halbzeit flankte Marcus Dörry auf Maik Warko, der den Ball direkt aus der Luft auf das Tor schoss, doch der Ball knallte an den Innenpfosten und von dort sprang er wieder in das Spielfeld zurück. Fünf Minuten vor Ultimo war es der eingewechselte Steven Dannat, der von der Grundlinie kommend die Chance besaß, selbst zu schießen, doch sein unnötiges Abspiel wurde von der Saspower-Abwehr abgeblockt. Fast mit dem Schlusspfiff hatten die Gäste die Riesenmöglichkeit das Spiel für sich zu entscheiden, als Kevin Hauf mutterseelenallein auf das Forster Tor zu stürmte, aber am Schlussmann Engelhardt scheiterte.

Ein niveauarmes Spiel sahen die Zuschauer in Sielow. Die heimische Sportgemeinschaft hatte die SG Burg zu Gast, die im Vorjahr in der Quotenmeisterschaft einen guten sechsten Platz belegten. Heuer hatten sie sechs Abgänge zu verkraften, unter ihnen ihr Spiritus Rector, Alexander Golnik, welche sich in diesem Spiel stark bemerkbar machte. Im technischen Bereich bringt diese junge Mannschaft gute Voraussetzungen mit, aber sie trafen auf einen Gegner, der das körperliche Spiel pflegt. Mit dieser couragierten Spielweise hatten die Spreewälder mit zunehmender Spielzeit ihre Probleme. Zu unbeholfen wirkten sie in vielen Phasen des Spiels. Sielow war immer gedanklich einen Tick schneller am Ball. Hinzu kamen viele unnötige Abspielfehler, die so manchen Angriffzug zu Nichte machten. Die erste Chance hatten die Gastgeber schon in der dritten Spielminute, nach einem Eckball, den Patrick-Marco Meintz abwehren konnte. Die Spreewälder hatten in der neunten Spielminute ihre erste Chance, ebenfalls mit einem Freistoß, den Tim Walter vor das Tor setzte und Phillip Haufschlid mit dem Kopf verlängerte. Eigentlich war dies eine Riesenchance, die hätte besser genutzt werden müssen. In der 13. Spielminute gab es ein 4:2 Verhältnis vor dem Sielower Tor. Anstatt den freien Mann zu suchen, versuchte es Tim Walter allein und scheiterte kläglich. Wenig später war es Lucas Schulz, der mit einem Solo auf Schlussmann Weise zu stürmte, aber am cleveren Keeper scheiterte. Ihre vorerst letzte Chance hatten die Spreewälder in der 29. Spielminute, als erneut Tim Walter scheiterte. Dann die Führung des Gastgebers. Aus dem rechten Mittelfeld kam der Ball zu Routinier Michael Krautzig, der sich gegen zwei Burger Spieler durchsetzte und dabei noch überlegt verwandeln konnte zum 1:0. Mit diesem Ergebnis ging es in die Pause. Wer nun annahm, dass die Gäste unbedingt den Ausgleich suchten, sah sich getäuscht. Viel Stückwerk kam dabei heraus. In der 74. und 78. Minute noch einmal ein Lebenszeichen von ihnen, als Fabian Schütze Schlussmann Weise prüfte oder Carl Dietrich knapp scheiterte. Aber auch vom Gastgeber war jetzt wenig zu sehen. Sie verteidigten dieses knappe Ergebnis mühelos, so dass der Auftaktdreier sicher eingefahren werden konnte. Die Spreewälder haben noch viel zutun. Potential steckt in der Mannschaft, nur es muss abgerufen werden. Die Saison ist noch lang.

Der Rückkehrer in die Kreisoberliga, der Kahrener SV 03, hatte sich mit der Spielgemeinschaft Dissenchen/Haasow auseinanderzusetzen. Eine ausgeglichene Auftaktpartie, mit wenigen Möglichkeiten auf beiden Seiten. Der letzte Lucky Punch fehlte beiden Vereinen. Eins der besseren 0:0 Spiele. Beide Seiten können Leben mit dem Gewinn des einen Auftaktpunktes.

Der absolute Neuling im Oberhaus des Fußballkreises Niederlausitz, der SV Adler Klinge, sorgte für die erste Überraschung. Die als Favorit nach Klinge gekommene SG Kausche enttäuschte. Keine berauschende erste Halbzeit. Das Spiel änderte sich mit der 0:1 Gästeführung, die durch einen Konter entstand. Danny Tim Trusch schloss diesen Konter erfolgreich ab. Die Freude über diesen Treffer währte nicht lange. Ein arger Abwehrfehler führte zum 1:1 Ausgleich. Felix Mahro schloss diesen Konter erfolgreich ab. Die 152 Zuschauer gerieten aus dem Häuschen, als die „Adler“ vier Minuten vor Ultimo mit 2:1 in Führung gingen. Einen langen Ball konnte Stephan Klengel annehmen und dem Gästekeeper Marcel Klauck keine Chance zur Abwehr ließ. In den Schlussminuten versuchte Kausche alles, um einen Fehlstart zu vermeiden. Er warf alles nach vorne, jedoch liefen sie in einen Konter, den Florian Schimpitz erfolgreich zum 3:1 abschloss. Die Überraschung war perfekt.

Joachim Rohde

Vorbetrachtung zur neuen Saison 2020/2021 der Kreisoberliga im FK Niederlausitz

Hallo Fußballfreunde!

Vor der 29.Fußballkreismeisterschaft eine Vorbetrachtung zur neuen Saison 2020/2021.

An diesem Wochenende startet die 29.Fußballkreismeisterschaft des Fußballkreises Niederlausitz. Bereits am Freitag (21. August) wird mit zwei Spielen begonnen, in Briesen und in Guhrow (jeweils 18.00 Uhr).

Wer wird sich am Ende der Saison die „Krone“ der Meisterschaft aufsetzen können? Hoffen wir, das uns Covid 19 nicht erneut einen Strich durch die Rechnung macht.

Für den Chronisten ist der SV Lausitz Forst der Toppfavorit dieser Meisterschaft. In der Vorsaison hatten sie in der Anfangsphase durch einen „Holperstart“ nur fünf von zwölf möglichen Punkten erreicht, wertvoller Boden, der am Ende durch die damalige starke Konkurrenz nicht mehr wett gemacht werden konnte. Durch das frühzeitige Ende aufgrund der Corona-Pandemie und die Meisterschaft per Quote ermittelt wurde, reichte es am Ende nur zu Platz vier. In diesem Jahr soll es nun klappen, obwohl sie mit dem Abgang von Marcin Piech eine Offensivstärke verlieren, die kompensiert werden muss. Trotzdem steckt in dieser Mannschaft viel Potential, so das sie diesen Ausfall überbrücken werden.

Mit dem FSV 1897 Viktoria Cottbus gibt es einen gleichstarken Mitkonkurrenten, der ebenfalls zwei schmerzvolle Abgänge zu verzeichnen hat. Mit den beiden Torgaranten Niklas Kiesow und Marten Arlt verloren sie ihre sichersten “Knipser“ in Richtung Krieschow. Trotzdem zählt Viktoria mit zu den technisch besten Vereinen der Kreisoberliga. Hinzu kommt eine hervorragende Nachwuchsarbeit. Beweis dafür sind fünf Nachwuchsspieler, die im diesjährigen Aufgebot mit integriert sind.

Mit zum engeren Favoritenkreis zählt der SV Motor Cottbus-Saspow (Platz 5 in der Vorsaison), die mit dem gleichen Aufgebot wie im Vorjahr in das „Rennen“ gehen.

Die SG Burg/Spreewald hat sechs Abgänge zu verkraften, dabei ist unter ihnen der Kopf der Mannschaft, Alexander Golnik. Wie können die Spreewälder dieses kompensieren? Auch sie bauen auf die Jugend, denn auch sie haben sieben(!) Nachwuchsspieler in ihrem Aufgebot. Ihre Zielstellung ist sehr optimistisch. Sie wollen wie im Vorjahr ganz vorn mitspielen.

Nach ihrem sechsten Platz in der „Quotenmeisterschaft“ ist auch mit der SG Blau-Weiß Schorbus zu rechnen. Eine noch bessere Platzierung ereichten sie in der Saison 2018/2019, als sie die Saison mit dem fünften Platz abschlossen. Im Prinzip ist die Mannschaft zusammen geblieben. Zwei Abgängen konnten sie mit zwei Zugängen kompensieren.

Die Spielgemeinschaft Briesen/Dissen, aber auch die SG Sielow, konnten in den vergangenen Jahren nie ihr wares Potential abrufen. Die in ihnen gesetzten Erwartungen konnten nie erfüllt werden. Ihre beste Platzierung erreichte die SG Briesen/Dissen in der Saison 2016/2017 mit dem vierten Platz. Die SG Sielow in der Saison 2015/2016, ebenfalls mit dem vierten Platz. In der Vorsaison belegten beide Vereine einen zweistelligen Tabellenplatz.

Durch die Quotenmeisterschaft gab es zwar einen Meister, doch keine Absteiger. Mit dem Aufstieg von der Reserve vom VfB Krieschow und der SG Groß Gaglow, konnten in dieser Saison drei Vereine aus der Kreisliga aufsteigen.

Der Kahrener SV 03 zählte mit zu den Mannschaften der neu gebildeten Kreisoberliga in der Saison 2014/2015. Sie mussten nach einem 15.Platz (18/19) die Kreisoberliga verlassen. Für sie ist es also kein „Neuland“.

Auch der SV Eiche Branitz spielte zwei Saison (2016/2017, 2017/2018) im Oberhaus des Fußballkreises. Sie kehren nach drei Spielzeiten zurück in die Kreisoberliga.

Ein absoluter Neuling ist der SV Adler Klinge. Sie haben mit den höchsten Altersdurchschnitt der Liga (32,8). Dabei ist der Jüngste Spieler 23 Jahre und 42 der Älteste. Ihre Zielstellung ist der Klassenerhalt und sie möchten der einen oder anderen Mannschaft ein „Schnippchen“ schlagen.

Die Vereine, die in der Vorsaison sich im unteren Tabellenbild bewegten, müssen nachweisen, das sie leistungsmäßig zugelegt haben. Ansonsten droht ihnen, wie schon im Vorjahr, ähnliches, nämlich der Kampf gegen den Abstieg.

Der Chronist erwartet vom Fußballkreis, aber auch von den Vereinen, eine konsequente Spielplandurchführung, ohne kurzfristige Absagen. Spielabbrüche sind, wenn möglich, zu vermeiden. Denn wir wissen nicht, ob „Corona“ zurückkommt. Es darf aber auch nicht wieder passieren, dass wie im Vorjahr, es schon nach sechs Spieltagen fünf kurzfristige Spielverlegungen gab. So setzte sich dies in der laufenden Meisterschaft dann leider fort. So hatten am Ende der Quotenmeisterschaft, am 18.Spieltag, von den 16 Vereinen der Kreisoberliga nur sieben Vereine alle 18 Spiele absolviert. Fünf Vereine hatten 17 Spiele durchgeführt, fünf Vereine 16 Spiele und ein Verein hatte nur 15! Spiele absolviert. So etwas darf sich nicht wiederholen. Hier ist der Fußballkreis, speziell der Spielausschuss, und die 16 Vereine der Kreisoberliga gefragt.

Wünschen wir uns eine spannende, faire und torreiche Meisterschaft. Den Schiedsrichtern immer den richtigen Blick und der Pfiff zu rechten Zeit.

Die Mannschaftsaufstellungen und Mannschaftsfotos, wenn sie denn von den Vereinen gemeldet wurden, findet ihr ebenfalls auf der Website.

Joachim Rohde

Mannschaftsaufstellungen der Kreisoberliga im FK Niederlausitz 2020/2021

Hinweis: Zur besseren Lesbarkeit auf Smartphones diese Tabelle am besten im Querformat anschauen
SV Einheit Drebkau
Tor Andy Branig 23
Mario Rösnick 33
Abwehr: Tobias Just 33
Paul Tarczewski 29
Gard Wesser 34
Simon Lampert 29
Julian Noel 30
Max Johannes Pusch 16
Uwe Galow 38
Mittelfeld: Robby Seidel 35
Kevin Jurischka 27
Stefan Schicktanz 30
Dennis Wietasch 34
Florian Tofaute 21
Marco Frömbsdorff 17
Jannis Simons 22
Sven Perkun 38
Christian Lossagk 24
Angriff: Matthias Branig 32
Manuel Rehn 34
Markus Richter 33
Patrick Matuszewski 34
Andre Jeschke 27
Trainer: Andy Haiasch
Betreuer: Andre Jeschke
Zugänge: Simon Lampert (reaktiviert)
Marco Frömbsdorff (eigener Nachwuchs)
Max Johannes Pusch (eigener Nachwuchs)
Christian Lossagk (reaktiviert)
Abgänge: keine
Zielstellung: Gesichertes Mittelfeld
SV 1912 Guhrow
Tor: Robert Knothe 31
Michael Lauck 38
Alexander Krüger 36
Abwehr: Christian Feiertag 35
Stefan Haschke 37
Steven Hoffmann 31
Tom Höhne 30
Heiko Jäger 42
Patrick Müller 27
Marcel Pehla 41
Phillip Schlodder 30
Felix Strenzke 30
Felix Wildow 27
Mittelfeld: Roy Dobschütz 30
Florian Grützner 31
Artem Hoffmann 27
Rico Kleemann 30
Carlo Knothe 23
Paul Liebenau
Leo Muche 18
Florian Roschke 25
Martin Sabath 22
Chrisian Salomon 39
Andre Suppan 33
Maurice Tatan 25
Christopher Theunert 30
Angriff: Clemens Becker 30
Steve Hartmann 30
Michael Luck 32
Justin Rattei 19
Felix Schneider 25
Trainer: Ronny Bausach 42
Thomas Troppa 30
Betreuer: Waldemar Nippe 59
Marie-Luise Nippe 22
Zugänge: Martin Sabath (SV Blau-Weiß Drewitz)
Steve Hartmann (SG Glinzig)
Patrick Müller (Heinersdorfer SV)
Artern Hoffmann SG Groß Gaglow)
Jonas Panzer (Dortmunder Freizeitfußball)
Florian Roschke (VfB Döbbrick)
Abgänge: Eric Wilken (SG 1921 Willmersdorf)
Zielstellung: EinstelligerTabellenplatz
FSV Viktoria 1897 Cottbus
Tor: Peter Behnisch 33
Florian Behrend 26
Luca Benken 18
Abwehr: Jens Abbenhaus 24
Richard Danneberg 19
Michael Darkow 19
Marcel Jerger 33
Kaschula Balthi 23
Oliver Kynast 21
Rocky Liebow 31
Max Müschner 18
Antonio Schneider 21
Mittelfeld: Stefan Götz 31
Chris Mattieu 33
Maximilian Melcher 23
Jirka Rejthar 29
Marc Woltmann 19
Chris Wycisk 30
Angriff: Max Breyer 31
Jann Grogorick 19
Richard Lampel 22
Pette Matthieu 30
Louis Scheppan 19
Chris Wiedemann 31
Trainer: Jörg Woltmann
Zugänge: Luca Benken
Michael Darkow
Jan Grogorick
Max Müschner
Louis Scheppan (Alle eigener Nachwuchs)
Abgänge: Niklas Kiesow (VfB Krieschow)
Marten Arlt (VfB Krieschow)
Ron Bär (Laufbahn beendet)
Zielstellung: Platzierungen und Leistungen der letzten zwei Jahre bestätigen
SG Sielow
Tor: Justin Lauck 20
Martin Weise 34
Abwehr: Jahn Becker 33
Steve Beier 36
Moritz Baschow 19
Kevin Burgmeier 29
Jörg Gabbert 35
Markus Gräbner 27
Willi Hoffmann 22
Patrick Lisinski 36
Mittelfeld: Maurice Hurras 19
Fabio Jeschke 18
Ricardo Leisner 19
Niklas Preuss 20
Paul Ruhl 28
Luca Schulz 22
Angriff: Michael Krautzig 33
Maik Watzke 30
Ben Younes Aziz 30
Eric haschock 30
erweiterter Kader: Pascal Thomalla 26
Storino JoanLuiz Bittencourt 27
Niklas Knuth 23
Molina Junqueira Daniel 29
Ricardo Leisner
Trainer: Uwe Kleemann
Co-Trainer: Andrea Voigt, Carsten Vornholt
Betreuer: Sabine Glodny, Oliver Lobeda
Zugänge: Maurice Hurras
Moritz Baschow
Ricardo Leisner
Fabio Jeschke (alle eigener Nachwuchs)
Storino Bittencourt (DJK Novesia)
Markus Gräbner (Annaburg)
Abgänge: Christian Knoll (VfB Krieschow)
Zielstellung: einstelliger Tabellenplatz
SV Adler Klinge
Tor: St. Reißmüller 39
C. Wiest 33
Abwehr: H. Ebersbach 32
St. Dubrau 36
M. Harlos 35
L. Hoffmann 36
M. Jank 31
D. Mitter 35
H. Schliebus 35
P. Schmiedchen 34
R. Weberchen 36
Mittelfeld: P. Budach 33
D. Büttner 31
E. Hartmann 23
R. Hoffmann 22
M. Kosel 39
L. Kühnel 29
U. Preusche 32
F. Schimpitz 32
L. Wedler 19
M. Weidner 33
R. Weidner 39
Angriff: St. Klengel 32
F. Mahro-Konietzny 35
K. Schierak 22
St. Tittel 37
R. Wiesenberg 42
Trainer: Jörg Schmiedchen
Zugänge: L.Hoffmann (36, SG Sachsendorf)
E. Hartmann (23, Kahrener SV 03)
K. Schierack (22, TSV Hertha Hornow)
Abgänge: keine
Zielstellung: Im 100-jährigen Vereinsjahr, ist der Klassenerhalt das Ziel. Des weiteren möchte man für die Liga eine Bereicherung sein, sowie die eine oder andere Mannschaft ärgern.
SpG TSV Cottbus/Kiekebusch
Tor: John Behle 20
Mario Gabel 35
Abwehr: Steve Jugert 25
Christoph Schuchardt 35
Karl Georg Bürgelt 32
Willi Lowitz 31
Benjamin Noack 31
Alexander Reinsberg 31
Mittelfeld: Sven Rajewski 31
Marco Noack 30
Robin Giedow 32
Tim Kubanke 29
Tim Wittchen 21
Niels Schmidt 35
Stephan Günther 39
Lars Enders 31
Paul Schulz 23
Paul-Julius Kosmalla 31
Christopher Schöne 26
Angriff: Christoph Schöngarth 26
Spielertrainer: Tim Kubanke, Paul-Julius Kosmalla
Betreuer: Steffen Guttowski, Matthias Graßmel
Zugänge: Sven Rajewski (SV Blau-Weiß Schorbus)
Robin Giedow (VfB Krieschow)
Marco Noack (reaktiviert)
Abgänge: Jan Hönnecke
Maik Bierbaum (verletzungsbedingte Pause)
Björn Schneller (verletzungsbedingte Pause)
Zielstellung: Klassenerhalt
SG Briesen/Dissen
Mathias Schäfer 33
Fabian Ryback 33
Leon Mehlisch 21
Marko Gollasch 35
Tobias Kaiser 33
Henry Löwa 35
Paul Windolf 29
Tim Schönemann 21
Kevin Kasischke 20
Randy Gnädig 30
Patrick Neumann 29
Marty Piesnack 21
Franz Uhlig 30
Christian Suckert 34
Lars Roggatz 30
Marcus Noack 21
Marcus Krüger 36
Marvin Pfeifer 25
Christian Rinza 28
Claudius Tusche 35
Dennis Schröter 33
Marko Boettcher 25
Maik Jank 33
Trainer: Randy Gnädig
Co-Trainer: Tobias Kaiser
Betreuer: Thomas Hotzan
Zugänge: Leon Mehlisch (Luckau)
Henry Löwa (Lübben)
Mathias Schäfer (SG Blau-Weiß Klein Gaglow)
Abgänge: Nico Wagner (SV Rot-Weiß Merzdorf)
Morhaf Alrahal (SG Dissenchen/Haasow)
Daniel Glode (VfB Döbbrick)
Zielstellung: Platz unter den ersten sechs
SG Dissenchen/Haasow
Tor: Andreas Rammel
Danilo Kai Pfeiffer
Toni Schoppe
Abwehr: Dominic Hellwig
Morhaf Alrahhal
Tony Pilny
Maikel Lea
Daniel Reißner
Rico Quegwer
Mattias Schäfer
Richard Heinze
Mittelfeld: Christian Schäfer
Christoph Mellack
Sebastian Pohl
David Bär
Nico Wellschmidt
Michael Bartram
Manuel Schäfer
Marko Pietrasch
Dominik Harnasch
Angriff: Denis Pieper
Christian Lieschke
Daniel Lehmann
Trainer: Swen Lehmann
Co-Trainer: Maik Toepper
Zugänge: keine Angaben
Abgänge: keine Angaben
Zielstellung: Im Mittelfeld etablieren und mit dem Abstieg nichts zu tun haben
Kahrener SV 03
Tor: Joseph Tews 21
Martin Perge 23
David Heymann 33
Abwehr: Hannes Heldt 32
Thomas Reichstein (SF) 34
Niklas Lobean 21
Pascal Muschka 20
Stefan Göbel 31
Falco Hilke 31
Jeremy Rosenberger 18
Tobias Lehmann 32
John Troppa 20
Mittelfeld: Hannes Bähr 20
Björn Buchwald 20
Toni Felsch 32
Nico Adomeit 22
Tobias Lange 28
Jonas Schwer 19
Rico Liesche 23
Patrick Winter 32
Johannes Wussack 22
Marco Jurtz 31
Angriff: Florian Kasper 32
Martin Klämbt 31
Danny Ligmann 20
Oliver Wesche 30
Eric Behrendt 32
Trainer: Stephan Krug
Co-Trainer: Nico Dümichen
Zugänge: Jonas Schwer (SV Fichte Kunersdorf)
Johannes Wussack (SV Eiche Branitz)
Björn Buchwald (SG Sachsendorf 1904)
Abgänge: Andre Uhlig (SV Eiche Branitz)
Eyk Hartmann (SV Adler Klinge)
Zielstellung: Mittelplatz
SV Lausitz Forst
– kein Bild zur Verfügung gestellt –
Tor: Andre Engelhardt 32
Abwehr: Martin Bache 19
Tobias Bode 37
Marvin Hartl 24
Rocco Hess 37
Philipp Lehmann 23
Robin Otto 29
Niklas Richter 24
Tim Seeger 19
Mittelfeld: Andre Beetz 30
Louis Büchner 21
Marcus Dörry 36
Jonny Kerb 30
Erik-Benjamin Knievel 17
Julian Lohse 26
Florian Müller 30
Dominik Patsch 24
Daniel Pottag 30
Angriff: Steven Dannat 19
Ayub Lakaev 32
Maik Warko 32
Trainer: Michael Lampe, Daniel Pottag
Betreuer: Bernd Dörry
Mannschaftsarzt: Tobias Bode
Zugänge: Andre Beets (SV Lausitz Forst II)
Erik Knievel (A-Junioren)
Steven Dannat (A-Junioren)
Tim Seeger (A-Junioren)
Abgänge: Marcin Piech (MLKS Budowlani Lubsko)
Lucas Wahnberger (pausiert ausbildungsbedingt)
Zielstellung: Nach dem Abgang von Marcin Piech bricht dem SV Lausitz Forst einiges an Offensivstärke weg. Trotzdem sollte ein Platz unter den ersten Drei möglich sein.
SG Blau-Weiß Schorbus
– kein Bild zur Verfügung gestellt –
Tor: Michael Jenzewski 39
Thomas Iwanetz 40
Abwehr: Rene Böhme 30
Falk Frömming 33
Jonas Jakubenko 23
Daniel Koall 22
Martin Köhler
Robert Ohnholz 37
Niklas Rädel 23
Mittelfeld: Nico Bartelt 23
Mattias Geppert 36
Maximilian Hußner 25
Martin Kloss 29
Paul Kobus 31
Gaith Naghmouchi 25
Marcus Schwemmer 34
Wilfried Wagner
Angriff: Lorenzo Barrios 24
Andreas Böhm 47
Robin Domhardt 31
Marcel Kuba 39
Christian Tischer 34
Trainer: Ronny Richter
Betreuer: Dietmar Smitzek, Robert Speer
Zugänge: Martin Köhler (reaktiviert)
Wilfried Wagner (reaktiviert)
Abgänge: Christopher Adler (VfB Cottbus 97)
Sven Rajewski (TSV Cottbus/Kiekebusch)
Zielstellung: Einstelliger Tabellenplatz
SV Motor Cottbus – Saspow
– kein Bild zur Verfügung gestellt –
Tor: Ronny Hannusch 31
Abwehr: Sanny Haupt 31
Alexander Herzog 31
Jonas Kummer 19
Ronny Kronesser 30
Erik Neuwirt 19
Christopher Schütze 30
Christian stanschus 35
Mittelfeld: Jochen Knauer 31
Ole Jannes Knuth 20
Lukas Lehmann 24
Marvin Riedel 21
David Schütze 23
Justin Wenzke 22
Phillip Heybutzki 30
David Schuppan 31
Angriff: Kevin Hauf 30
Oliver Matschke 30
Dennis Schelske 20
Ben Kobsda 21
Trainer: Maik Hänel, Christian Stanschus
Zugänge: keine
Abgänge: Toni Zerna (berufsbedingte Pause)
Zielstellung: Platzierung unter den ersten fünf
SG Kausche
Tor: Marcel Klauck
Mike Neubert
Ralph Harmuth
Abwehr: Jonas Dreier
Chris Portmann
Robert Feinbube
Jan Krengel
David Kowal
Fabian Triebeneck
Mittelfeld: Marcel Hinz
Marcel Kujath
Carlos Kanter
Tom Hoffmann
Lukas Kilisch
Christian Friedrich
Matthias Scholsching
Angriff: Denny Trusch
Sebastian Linke
Danny Hebler
Zugänge: Carlos Kanter (eigener Nachwuchs)
Abgänge: Stephan Faber (verletzungsbedingt)
Zielstellung: Zielstellung ist der Tabellenplatz 10, da die junge Mannschaft erst zusammenfinden muss.
SV Eiche Branitz
– kein Bild zur Verfügung gestellt –
Tor: Jacob Zylla 25
Max Lehmann 25
Steffen Nowka 35
Abwehr: Martin Emmert 30
Christopher Heyn 23
Maximilian Teichert 24
Clemenz Schützka 26
Marcus Paul Lieb 30
Christian Halke 32
Rocco Basto 31
Andre Uhlig 19
Mittelfeld: Oleksandr Soroka 22
Benjamin Kaschula 33
Marco Petras 22
Manuel Petras 28
Marcel Leutert 19
David Neufert 31
Christian Schultka 29
Patrick Jahn 37
Sten Ole Assatzk 19
Marcel Basto 20
Stephan Klarhöfer 34
Angriff: Ricco Ramm 30
Max Wilhelm Jakob 25
Kilian Wirth 26
Maik Rößnick 41
Robert Schulz 21
Trainer: Holger Fandrich
Zugänge: Kilian Wirth (SG Burg/Sprreewald)
Marco Petras (VfB Krieschow)
Andre Uhlig (Kahrener SV 03)
Abgänge: Ronny Hofmann (langzeitverletzt)
Maximilian Dommenz (langzeitverletzt)
Zielstellung: Der SV Eiche Branitz ist sich bewusst, dass das Unterfangen Kreisoberliga eine Herausforderung für den Verein und die Mannschaft darstellt. Trotzdem hat sich das Team um Holger Fandrich und Sven Assatzk stabilisiert und geht optimistisch in die Saison 202
SG Burg/Spreewald
– kein Bild zur Verfügung gestellt –
Tor: Patrick-Marko Meintz 22
Daniel Pöscha 34
Nico Bramburger 24
Abwehr: Thomas Städter 30
Laurin Resag 19
Tobias Bubner 19
Lars Noack 18
Phillip Haufschild 22
Christian Quetk 30
Robert Lorenz 27
Martin Pumpa
Mittelfeld: Oliver Gietzel 33
Carl Dietrich 20
Martin Strelczyk 22
Tobias Tornow 23
Tim Walter 21
Denni Draber 33
Max Lecher 33
Lucas Schulz 20
Tobias Zöllner 29
Angriff: Fabian Schütze 21
Thomas Bubner 31
Robert Fiedler 30
Matthes Hausten 24
Lennert Lukas 19
Marvin Schichan 23
Trainer: Alexander Böning
Mannschaftsverantwortlicher: Laura Gollasch, Fabian Schulz
Zugänge: Laurin Resag
Phillip Haufschild
Robert Lorenz
Martin Pumpa
Tobias Zöllner
Fabian Schütze
Lennert Lukas
Abgänge: Alexander Golnik
Luis Hovstadt
Dennis Liebmann
Dennis Richter
Paul Schötzig
Kilian Wirth
Zielstellung: Letzte Saison sind wir als Aufsteiger auf einen gutem Platz 6 gelandet. Diese Saison wollen wir mit den ersten oben mitspielen. Das bedeutet nicht unbedingt um den Aufstieg aber mit unter den ersten stehen.
SpG Klein Gaglow/Kolkwitzer SV II
– kein Bild und Textmaterial zur Verfügung gestellt –
keine Angaben
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Rückblick 1.Pokalrunde im Kreispokal des FK Niederlausitz 2020/2021

Hallo Fußballfreunde!

Mit der 1.Runde des INTERSPORT-Kreispokals begann am letzten Wochenende die Saison 2020/2021.

Eine Vorbetrachtung zur Meisterschaft wird es kurz vor dem Start der Punktspiele am 20.08.2020 mit den Mannschaftsaufstellungen der Vereine geben, von denen die gemeldet haben.

Zum Pokal:
Ein Novum in der Geschichte des Fußballkreises Niederlausitz war es, dass der Spielausschuss des Fußballkreises, aus welchen Gründen auch immer, die stattgefundene Auslosung für die erste Runde im Kreispokalwettbewerb nicht im offiziellen Mitteilungsblatt des Fußballkreises Niederlausitz veröffentlicht hat.

Hinzu kommen Neuerungen, die ebenfalls hätten veröffentlicht werden müssen. So zum Beispiel der Vereinsverzicht auf das Mitwirken im Pokal. Weiterhin steht im Raum, ob es Freilose gab.

Bei den 27 von 28 stattgefundenen Pokalpaarungen fehlen bei den fortlaufenden Spielnummern die 11, 14, 20 und 24… warum? Hinzu kommt noch ein völlig neuer Verein in unserem Fußballkreis, mit Migrationshintergrund. Vielleicht könnte der Spielausschuss dazu im nächsten offiziellen Mitteilungsblatt 09/2020 Stellung nehmen?!

Zu den Spielen:
Von den schon erwähnten 28 Spielpaarungen wurden 27 Spiele ausgetragen. Das Spiel Nr.15, SG Graustein gegen SG Burg/Spreewald, ist ausgefallen – Nichtantritt von der SG Graustein.

Die drei Landesklassenvertreter, die SG Eintracht Peitz, der Spremberger SV 1896 und der Pokalverteidiger, die Reserve vom SV Wacker 09 Cottbus-Ströbitz, konnten ihre Spiele gewinnen.

Die Fischerstädter waren beim Kreisligisten SV Rot-Weiß Merzdorf zu Gast und gewannen klar mit 7:2.

In Drebkau benötigte der Spremberger SV 1896 nach einem 2:2 die Verlängerung. Am Ende entschieden die Gäste das Spiel knapp für sich mit 2:3.

Der Pokalverteidiger, die Reserve vom SV Wacker 09 Cottbus-Ströbitz, musste in den Norden der Stadt, um gegen die SG Sielow anzutreten. Zur Pause führten sie schon mit 0:2. Im zweiten Spielabschnitt wurde das Spiel nur noch kontrolliert. Der Anschlusstreffer fünf Minuten vor dem Abpfiff war nur noch Ergebniskosmetik.

In dieser ersten Runde kam es zu zwei Vergleichen mit reiner Kreisoberligabeteiligung.

Im ersten Vergleich spielte die Spielgemeinschaft Briesen/Dissen gegen die SG Dissenchen/Haasow. Die Gäste führten bis zur Pause nach Toren von Daniel Lehmann und David Bär schon mit 0:2. Sie standen kurz vor dem Weiterkommen, als Christian Lieschke jedoch ein unglückliches Missgeschick passierte und er mit einem Eigentor in der 84. Spielminute den Gastgebern den 2:2 Ausgleich bescherte und somit wieder in das Spiel brachte. Am Ende schoss der Gastgeber in der Verlängerung noch drei Tore zum 5:2 Endstand.

Zum zweiten Kreisoberligaduell kam es in der Neißestadt Forst. Der große Mitfavorit der diesjährigen Meisterschaft, der SV Lausitz, hatte die SG Kausche zu Gast, die schon nach vier Spielminuten, nach einem Eckball durch Lukas Kilisch, mit 0:1 in Führung gingen. Unbeeindruckt steckten die Neißestädter diesen frühen Rückstand weg und kamen kurz nach diesem Rückstand zu mehreren guten Tormöglichkeiten, die sie aber liegen ließen. In der 19.Spielminute dann der Ausgleich. Routinier Marcus Dörry bereitet mit einer Flanke diesen Ausgleich vor und Maik Warko den Ball aus der Luft direkt annahm und direkt verwandelte zum 1:1. Chancen zur Führung vergaben im Anschluss daran der Gastgeber mit dem Auslassen von guten Möglichkeiten. Der Hitze geschuldet sprenkelte das Spiel in Halbzeit zwei vor sich in. Nach 90 Spielminuten hieß es 1:1 Unentschieden. Der Zeiger der Uhr hatte gerade eine Umdrehung hinter sich in der Verlängerung, als das 2:1 für den Gastgeber fiel. Der in der 67.Spielminute eingewechselte Lakaev Ayub vollendete mit einem wahren Hammerschuss, nach einen Doppelpack mit Maik Warko, zum 2:1. Er war es auch, der sechs Minuten später sogar auf 3:1 erhöhte. Die Gäste hatten danach nichts mehr entgegenzusetzen.

Alle anderen Kreisoberligisten konnten ihre Spiele gewinnen. Die zweite Runde im Pokalwettbewerb findet am 12. September statt.

Joachim Rohde