Rückblick 17.Spieltag Kreisliga 2007/2008 FK Niederlausitz

Hallo Fußballfreunde!

Viktoria Cottbus entschied das Gipfeltreffen in der Schlachthofstraße ganz souverän. Der VfB Cottbus wurde mit 5:1 deklassiert. Blau-Weiß Klein Gaglow hatte Mühe einen 4:0 Vorsprung zu verteidigen. Aufsteiger Kahrener SV konnte die Erwartungen nicht erfüllen. Willmersdorf beendet Niederlagenserie. Laubsdorf II punktet erneut. Enttäuschendes Kellerderby in Ströbitz. Zu den Spielen:

200 Zuschauer kamen zum Gipfeltreffen der Kreisliga in die Schlachthofstraße und bekamen ein gutklassiges Kreisligaspiel zu sehen. Von Beginn an versuchte der VfB mit einem gekonnten Kurzpassspiel die Gäste zu beeindrucken und sie hatten schon nach gut einer Minute die erste große Chance in Führung zu gehen. Danach kam Viktoria ebenfalls mit gekonnten Spielzügen ins Spiel. In der zehnten Spielminute kam der VfB nach einem Freistoß aus fast 30 Meter Entfernung zum 1:0 Führungstreffer. Hier stand die Abwehrmauer schlecht und Lars Werner im Tor von Viktoria sah ebenfalls nicht gut aus. Doch schon im Gegenzug gelang Viktoria, ebenfalls durch einen Freistoß, der 1:1 Ausgleichtreffer. Tom Missbach traf aus gut 20 Meter Entfernung. Nun ein offener Schlagabtausch mit mehr Chancen für den Gastgeber. So hatte Eric Weber in der 18.Minute, nach hervorragender Vorarbeit von Randy Knöffel, die Riesenmöglichkeit seine Mannschaft erneut in Führung zu bringen. Viktoria spielte zu diesem Zeitpunkt noch zu verhalten. Dann hatte VfB Kapitän Jan Muschka in der 40.Spielminute die Riesenmöglichkeit auf 2:1 zu erhöhen, doch er scheiterte. Dann die 44.Minute. Freistoß für Viktoria Cottbus. Tom Missbach schoss den Ball so scharf, das ihn der VfB Schlussmann nur abprallen lassen konnte. Mike Nahke war zur Stelle und verwandelte zum ganz wichtigen 1:2 Führungstreffer so kurz vor der Pause. Mit dieser Führung im Rücken bestritt Viktoria das Spiel in Halbzeit zwei. Sie bestimmten nun das Spielgeschehen. In der 58.Minute fiel die Vorentscheidung. Tom Missbach erzielte mit einem herrlichen 30 Meter Schuss ins linke obere Eck das 1:3. Von nun an wurde es eine einseitige Partie. Dem VfB war durch diesen Treffer der Nerv gezogen, so dass Viktoria nun nach belieben schalten und walten konnte. Ein energischer Alleingang nach einer Steilvorlage auf Mike Nahke führte zum 1:4 (63.Min.). Der VfB war nun um Schadensbegrenzung bemüht, konnte das 1:5 in der 82.Minute nicht mehr verhindern. Erneut war es Tom Missbach, der aus vollem Lauf aus gut 20 Meter Entfernung vollendete. Es sollte erwähnt werden, das er an diesem Tag der „spiritus rector“ in diesem Spiel war. Überall war er zur Stelle und riss seine Mitspieler förmlich mit. So hat ihn der Chronist noch nicht erlebt. Mit dieser sehr guten Vorstellung hat Viktoria das verlorene Spiel der Vorwoche gegen die Reserve aus Laubsdorf vergessen gemacht. Nun, ganz vergessen ist dieses Spiel noch nicht, da Viktoria Protest beim Sportgericht des Fußballkreises eingelegt hat. Die Verhandlung vor dem Sportgericht zu diesem Spiel findet am 7.März statt.

Der Tabellendritte Blau-Weiß Klein Gaglow führte zur Pause im Spiel gegen Eintracht Peitz schon klar mit 4:0 und sah wie der sichere Sieger aus. Doch was war mit dem Gastgeber in Halbzeit zwei los? Völlig von der Rolle kamen sie aus der Kabine. Die Fischerstädter bestimmten nun das Spielgeschehen. Binnen sechs Spielminuten kamen sie fast an den Gastgeber heran, der sich dann doch noch besann und das spielentscheidende fünfte Tor erzielte. Erneut kamen die Gäste auf ein Tor heran, es hieß 5:4! Für die Gäste war sogar noch der Ausgleich drin. Denn zwei Minuten vor Ultimo verhindert die Lattenunterkante das 5:5.

Aufsteiger Kahrener SV 03 konnte dem Auswärtssieg aus der Vorwoche im Heimspiel gegen den FSV Spremberg keinen weiteren folgen lassen. An diesem Spieltag wollte es bei ihnen nicht so recht laufen. So verlief das Spiel in der ersten Halbzeit ohne nennenswerte Höhepunkte. Bis zur 40.Spielminute, als Frank Mathick der 1:0 Führungstreffer gelang. Nach dem Wechsel versuchte der FSV diese Gastgeberführung zu egalisieren. Dies gelang ihnen dann auch mit einem Sonntagsschuss in der 75.Minute. Frank Ehmann schoss aus 35 Meter unhaltbar zum 1:1 ein. So blieb es dann auch bis zum Schlusspfiff des Spieles.

Der TSV Cottbus bleibt auch im siebenten Spiel in Folge ohne Niederlage. Bei Blau-Weiß Schorbus kamen sie zu einem 0:0 unentschieden. Ein ausgeglichenes Spiel mit leichten Vorteilen für den Gastgeber ließ Hoffnungen aufkommen für die zweite Hälfte. Aber auch der TSV hatte seine Chancen in der ersten Hälfte. Nach dem Wechsel suchte Schorbus die Entscheidung. Ständige Angriffe des Gastgebers wurden von eine sicher stehenden TSV Abwehr abgeblockt, so dass mit laufender Spielzeit die Intensität der Gastgeber nachließ und der TSV sein Tor sauber hielt. Am Ende für den TSV wieder ein Erfolgserlebnis.

120 Zuschauer kamen zum Spiel Fichte Kunersdorf und Rot-Weiß 90 Forst und sahen ein Spiel mit wenig Höhepunkten. Zwar hatte der Gastgeber schon in der sechsten Minute die erste Chance, die aber kläglich vertan wurde. In der 17.Minute besaß die Fichte-Elf durch Sebastian Stöhr die Möglichkeit in Führung zu gehen, doch er scheiterte an Guido Dörry im Tor der Neißestädter. Die Gäste aus der Neißestadt erspielten sich in der Folgezeit auch einige Möglichkeiten. So in der 30.Spielminute, als Fichte Schlussmann Mirko Lippmann nur mit einer sehr guten Parade die Gästeführung verhindern konnte. Danach prüfte Rene Morling den Forster Schlussmann Dörry mit einem Fernschuss (38.Min.). Nach dem Wechsel ein Spiel mit wenig Chancen auf beiden Seiten. Dann die 64.Spielminute. Ein Foul im Strafraum der Gäste, Elfmeter. Diesen verwandelte dann Rene Morling zum 1:0. Nun drängten die Gäste auf den Ausgleich. Ein Fernschuss in der 76.Minute ging nur knapp über das Fichtegehäuse. Die Schlussviertelstunde gehörte nun nur noch den Gästen. Angriff auf Angriff rollte nun auf das Tor von Mirko Lippmann. Eckbälle, mehrere Freistöße aus Strafraumnähe konnten mit großer Kraftanstrengung abgewehrt werden, so dass dieses kostbare 1:0 verteidigt werden konnte.

Die Laubsdorfer Reserve hatte Frischauf Briesen zu Gast, die mit einem neuen Trainer, Hagen Broda aus Spremberg, ihre Sieglosigkeit beenden wollten. Doch auch der neue Trainer konnte eine weitere Niederlage nicht verhindern. Denn der Gastgeber führte bis zur Pause mit 2:0. Nach dem Wechsel machten sie da weiter, wo sie in Halbzeit eins aufhörten. Konnten die Gäste noch in der ersten Hälfte spielerisch mithalten, so war im zweiten Spielabschnitt nicht mehr viel davon vorhanden. Briesen ist somit leider weiter im freien Fall. Nur noch vier Punkte trennen sie von einem Abstiegsplatz.

Die SG Willmersdorf kann doch noch gewinnen. Sie konnten ihre Talfahrt stoppen und einem Sieg gegen den Heinersbrücker SV erringen. Zur Pause führten sie mit 1:0. Diesen Vorsprung bauten sie in der zweiten Halbzeit gegen doch schwache Gäste weiter aus.
Dieser verdiente Sieg lässt sie wieder hoffen im Kampf gegen den Abstieg.

Das Kellerderby wurde durch heftige Winde stark behindert, so dass beide Mannschaften sich darauf einstellen mussten. Wacker übernahm die Initiative, doch die Gäste gingen nach 14 Spielminuten durch David Bubner mit 0:1 in Führung. Diese Führung verlieh den Gästen Sicherheit. Sie erarbeiten sich auch einige Chancen, so in der 32.Minute, die aber vereitelt wurde. Der Gastgeber, mit dem Wind im Rücker spielend, konnte zu diesem Zeitpunkt kein Kapital daraus schlagen. Der BSV Ost war zu diesem Zeitpunkt dem 2:0 näher als Wacker dem Unentschieden. In der 38.Minute dann ein Foulelfmeter für den Gastgeber. Diese Chance ließ sich Sven Rähder nicht entgehen und verwandelte zum 1:1 Ausgleich. Diesen Schub wollten die Wackeraner nutzen und kamen in der 43.Minute und in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit noch zu zwei Riesenmöglichkeiten, die sie aber nicht nutzen konnten. Nach dem Wechsel plätscherte das Spiel so vor sich hin. Beide Seiten hatten einige Möglichkeiten, doch es geschah nichts. In der 75.Minute verhinderte der Torpfosten durch einen Fallrückzieher das 1:2. Daraufhin konnte sich Wacker Schlussmann Steffen Schöps mehrmals auszeichnen. Es blieb beim 1:1 Unentschieden, welches keinem so richtig weiter hilft.

Joachim Rohde

Wer wird Meister im FK Niederlausitz?

Anmerkung vom Webmaster: Dieser Beitrag wurde am 13.02.2008 geschrieben, konnte aber wegen den bekannten technischen Problemen erst heute online gestellt werden. Ich bitte die Leser und den Autor um Verständnis! Danke


Wer wird Meister?
Wie viel Favoriten gibt es noch?

Wer die Statistik verfolgt, der muss feststellen, das in den letzten acht Jahren fünf Mal der inoffizielle Herbstmeister auch Meister geworden ist.
In Prozenten ausgedrückt sind dies 62,5%. In der Spielserie 2001/2002, 2002/2003 und 2004/2005 wurden die „Herbstmeister“ nicht Kreismeister.
Zwei Mal scheiterte Frischauf Briesen an den späteren Kreismeistern Spremberger SV 1862 bzw. an SV Rot-Weiß 90 Forst. 2005 wurde der FSV Spremberg 1895 noch auf der Zielgeraden durch eigene Unfähigkeit/Pech vom SV Süden Forst abgefangen.

Die Spanne der Punktabstände zu den Endplatzierungen zum Tabellenzweiten (Vizemeister) sind doch sehr unterschiedlich. Von zwei bis 17!! Punkten reicht hier der Vorsprung. Vergleicht man dazu die Abstände zum Halbserienende, so sind diese von Punktgleichheit bis maximal fünf Punkte.

Die Vorentscheidung fällt, und das sagt auch die Statistik, zwischen dem 24. und 26.Spieltag. Zu diesem Zeitpunkt setzt sich dann der spätere Meister von der Konkurrenz ab.

Die Situation in dieser Spielserie 2007/2008 weist eigentlich nur noch zwei Konkurrenten aus.

Der FSV Viktoria 1897 Cottbus liegt mit drei Punkten vor dem VfB Cottbus 97 an der Spitze der Tabelle. Sie wurden ja durch die Ausfälle am 11.Spieltag erst am 3.Februar 2008, nach den drei Nachholspielen, verspätet „Herbstmeister“. Das Verfolgerduell entschied der VfB Cottbus im direkten Vergleich gegen die SG Blau-Weiß Klein Gaglow und verteidigte somit mit drei Punkten Rückstand den wichtigen zweiten Tabellenplatz. Sie sind nun der erste ernsthafte Verfolger von Viktroria Cottbus.

Blau-Weiß Klein Gaglow bleibt Tabellendritter. Durch diese Niederlage im Verfolgerduell beträgt ihr Abstand zum Spitzenreiter Viktoria Cottbus immerhin schon acht Punkte.

Blau-Weiß Schorbus verlor zum Ende der ersten Halbserie wichtige Punkte im Kampf um die Meisterschaft. Die beiden letzten Spiele der ersten Halbserie verloren sie, so dass der Rückstand zur Tabellenspitze schon Zehn!! Punkte beträgt. Kann hier der Rückstand noch aufgeholt werden?

Die Plätze fünf und sechs sollten praktisch schon aus dem Rennen sein. Der SV Rot-Weiß 90 Forst liegt elf und Neuling Kahrener SV 03 mit zwölf Punkten schon zu weit vom Spitzenreiter entfernt, um noch ernsthaft in das Meisterschaftsgeschehen einzugreifen.

Gespannt sollte man sein, ob der neue Kreismeister die Bestmarke der SG Burg/Spreewald aus der Spielserie 2000/2001 (81 Punkte) erreichen wird. Zur Halbzeit liegt Viktoria mit sechs Punkten (43:37) doch schon erheblich zurück. Auch der Torrekord der SG Burg aus dem gleichen Jahr scheint nicht in Gefahr zu sein. Zum Halbserienende hatten sie schon ein Torverhältnis von 69:11, welches dann am Ende 140:28 lautete. Zum Vergleich hat Viktoria nach 15 Spielen 44:15 Tore.
Nun, dies war eine Zahlenspielerei, die aber doch interessant und aufschlussreich ist.

Zur Meisterschaft zählt aber auch der Abstieg. Wer wird nun in diesem Spieljahr 2007/2008 in den sauren Apfel des Abstiegs beißen müssen? Nach derzeitiger Lage kann es zu zwei bis vier Absteigern aus der Landesklasse kommen. Dies würde bedeuten, dass es aus der Kreisliga vier Absteiger geben kann (Plätze 13-16).
Diese Plätze belegen zur Zeit die Vereine BSV Cottbus Ost; SG Blau-Gelb Laubsdorf II; TSV Cottbus und der SV Wacker 09 Cottbus-Ströbitz. Gefährdet sind aber auch noch die SG Willmersdorf, die sich zur Zeit im freien Fall befindet, und auch der Heinersbrücker SV. Beide Vereine konnten sich im Vorjahr erst im letzten Spiel retten.

Für den Traditionsverein BSV Cottbus Ost wäre ein Abstieg eine Katastrophe. Innerhalb von drei Jahren hätten sie dann drei Abstiege aus der Landesliga, der Landesklasse und der Kreisliga zu überstehen. Nicht auszudenken. Die vielen Abgänge 2005 konnten bis heute nicht kompensiert werden. Es bleibt also im Meisterschaftskampf, wie auch der Kampf gegen den Abstieg hoch brisant. Wer hat am Ende die Nase vorn bzw. wer geht den Weg in die Kreisklasse? Wir werden an allen Brennpunkten des Geschehens hautnah dabei sein.

Joachim Rohde

Vorschau 17.Spieltag Kreisliga 2007/2008 FK Niederlausitz

Hallo Fußballfreunde!

Nach den Überraschungen zum Start in die zweite Halbserie erwartet uns am 17.Spieltag der absolute Höhepunkt. Beide Meisterschaftsfavoriten , VfB Cottbus und Viktoria Cottbus stehen sich in der Schlachthofstraße gegenüber. Beide gehören zu den Verlierern der Vorwoche.
Dabei endete für den Herbstmeister seine Erfolgreichsserie, die seit dem 23.09.2007 anhielt. Zwölf Meisterschaftsspiele ungeschlagen. Sie wurde je unterbrochen. Diese Niederlage kann zum richtigen Zeitpunkt gekommen sein.

Das Spiel gegen den VfB kann Aufschluss genug sein. Eine kleine Vorentscheidung könnte es geben, wenn die Gäste aus dem Norden der Stadt dieses Spiel für sich entscheiden könnten. Der VfB hingegen könnte bei einem Sieg zum Spitzenreiter aufschließen und durch das bessere Torverhältnis wieder die Tabellenspitze übernehmen. Das Hinspiel gewann der VfB bei Viktoria mit 2:1. Ein gutes Omen?
Mein Tipp: Remis.

Neuling Blau-Weiß Klein Gaglow hat die Eintracht aus Peitz zu Gast. Ein unbequemer Gegner. Haben doch die Fischerstädter so manch einem Favoriten ein Bein stellen können. So erst in der Vorwoche, als man Blau-Weiß Schorbus geschlagen nach Hause schickte. Der Gastgeber will sich für die vorwöchentliche Niederlage in Heinersbrück revanchieren und mit einem Sieg den verlorenen Boden wieder gut machen. Das Hinspiel endete 0:0 Unentschieden. Doch aufgepasst, die Eintracht ist für jede Überraschung gut.
Mein Tipp: Erfolg für Klein Gaglow.

Durch den 3:0 Auswärtssieg in der Vorwoche in Forst belegt der zweite Neuling, der Kahrener SV 03, Platz vier in der Tabelle. Mit dem FSV Spremberg hat er einen Gegner, der in dieser Meisterschaft noch um seine Beständigkeit ringt. Das spielerische Niveau aus den Vorsaisons hat man noch nicht erreicht. Das 1:1 aus der Hinrunde möchte man schon gern revidieren, doch ob da der Aufsteiger mitspielt ist hier die Frage. Der vorwöchentliche Auswärtssieg gibt zusätzliche Motivation um auch in diesem Heimspiel als Sieger vom Platz zu gehen.
Mein Tipp: Erfolg für den Kahrener SV 03.

Wie hat Blau-Weiß Schorbus die Auftaktniederlage in Peitz zur 2.Halbserie verkraftet? Mit dem TSV Cottbus kommt eine Mannschaft nach Schorbus, die seit dem 11.11.2007 kein Spiel mehr verloren hat. Der Sieg in der Vorwoche gegen den VfB Cottbus gibt zusätzlich Kraft, auch in diesem Spiel zu punkten. Will man die Abstiegszone verlassen, muss sogar ein Sieg her.
Mein Tipp: Remis.

Zum Tabellennachbarschaftsduell kommt es in Kunersdorf. Die Fichte-Elf erwartet den SV Rot-Weiß 90 Forst. Die Gäste verloren ihr Auftaktspiel zu Hause gegen Kahren und der Gastgeber war beim BSV Ost Cottbus erfolgreich. Der Gastgeber hat noch eine Rechnung mit den Neißestädtern offen für die erlittene 4:0 Niederlage aus dem Hinspiel. Das heißt, sie werden diese Schmach tilgen wollen. Bei einem Sieg des Gastgebers werden die Tabellenplätze getauscht.
Mein Tipp: Erfolg für Fichte Kunersdorf.

Frischauf Briesen muss zur Laubsdorfer Reserve, die in der Vorwoche doch überraschend den Spitzenreiter der Liga schlagen konnten. Da die Gäste ebenfalls ihr Auftaktspiel gegen den Tabellenletzten Wacker Ströbitz verloren hatten, sind sie doch in Zugzwang gekommen. Denn bei einer weiteren Niederlage rückt die Abstiegszone immer näher. Da der Gastgeber sich in dieser Abstiegszone befindet, werden sie alle Kraft anwenden, um auch im zweiten Spiel der Rückrunde erfolgreich zu sein. Und man hätte den Anschluss an das untere Mittelfeld erreicht.
Mein Tipp: Erfolg für Laubsdorf II.

Abstiegskampf pur: Die Cottbuser Wacker-Reserve empfängt den BSV Cottbus Ost, der sich zur Zeit im freien Fall befindet. Ein sogenanntes Sechspunkte- Spiel. Ein ganz wichtiges Spiel für beide Vereine. Jeder benötigt die drei Punkte. Schafft der Neuling die zweite Sensation und gewinnt gegen den Absteiger?
Mein Tipp: Erfolg für Wacker Ströbitz II.

Auch die SG Willmersdorf befindet sich im freien Fall, das heißt, sie bewegen sich immer mehr dem Tabellenende. Vier empfindliche Niederlagen in Folge mussten sie bisher in Kauf nehmen, wobei auch das Torverhältnis eine deutliche Sprache gegen Willmersdorf spricht: 5:29! Die Gäste aus Heinersabrück haben sich scheinbar gefunden und haben schon fünf Siege auf ihrem Konto. Sollte der Gastgeber seine missliche Abwehr in den Griff bekommen, scheint ein Teilerfolg möglich.
Mein Tipp: Erfolg für Heinersbrück.

Joachim Rohde

Rückblick 16.Spieltag Kreisliga 2007/2008 FK Niederlausitz

Hallo Fußballfreunde !

Dieser erste (zweigeteilte) 16.Spieltag brachte doch einige Überraschungen. So verloren alle vier Vereine die an der Spitze der Tabelle stehen. Für Viktoria Cottbus ist eine lange Erfolgsserie zu Ende gegangen. Seit dem vierten Spieltag (23.09.2007) waren sie ungeschlagen. Auch der VfB Cottbus musste sich am Priorgraben im kleinen Stadtderby vom TSV geschlagen geben. Neuling Blau-Weiß Klein Gaglow verlor in Heinersbrück und Blau-Weiß Schorbus scheiterte ebenfalls in der Fischerstadt Peitz. Nutznießer dieser Niederlagenserie ist der Kahrener SV 03, der in Forst-Eulo zu einem klaren und ungefährdeten Sieg kam und sich durch diesen Dreipunktesieg auf den vierten Tabellenplatz katapultierte. Zu den Spielen:

Viktoria Cottbus kannte das Ergebnis vom Vortage, als Rivale VfB beim TSV verlor. Man hatte die Möglichkeit bei einem Sieg auf sechs Punkte zu enteilen. Doch es wurde nichts daraus. Viktoria musste ersatzgeschwächt in dieses Spiel gegen die Laubsdorfer Reserve gehen. Keine guten Voraussetzungen, dies in der Tat umzusetzen. Zu merken war dies in vielen Fehlpässen, das technische Spiel kam überhaupt nicht zum Tragen, so dass die Gäste schon nach 26 Spielminuten auf 0:3 davoneilen konnten. Durch einen Foulelfmeter verkürzte Viktoria auf 1:3 (Tom Missbach, 27.Min.). Nach dem Pausentee versuchte Viktoria das Spiel an sich zu reißen und war bemüht, den Rückstand weiter zu verkürzen. Doch ein Laubsdorfer Konter in der 70.Minute machte alle Hoffnungen der Gastgeber zu nichte. Zwei Minuten vor Ultimo gelang dem Gastgeber mit dem 2:4 nur noch Ergebniskosmetik. Eine große Chance wurde an diesem Spieltag vergeben. Wird diese Niederlage langfristige Folgen nach sich ziehen?

Der VfB traf auf einen TSV, der seine ansteigende Form vom Ende der ersten Halbserie konservieren konnte und dem großen Favoriten ein Bein stellte. Mit einer doch sehr starken kämpferischen Leistung begegneten sie dem VfB, der spielerische Vorteile aufzuweisen hatte. Schon nach 18 Spielminuten konnte Neuzugang David Schlodder (SV Kiekebusch) die 1:0 Führung erzielen. Dieser Treffer macht neue Kräfte frei und die Gastgeber erspielten sich weitere gute Möglichkeiten. In der 33.Minute war es erneut David Schlodder, der eine maßgerechte Vorlage auf Florian Milek gab und dieser auf 2:0 erhöhen konnte. Der VfB setzte nach. Er wollte nicht verlieren. Ein Handelfmeter in der 43.Minute führte zum 2:1 Anschlusstreffer (Jan Muschka). Nach der Pause ein ausgeglichenes Spiel mit Möglichkeiten auf beiden Seiten. Am Ende gewann der TSV nicht unverdient mit 2:1.

Der Heinersbrücker SV konnte bei einem Sieg gegen Blau-Weiß Klein Gaglow sich von der Abstiegszone weiter entfernen und so begegneten sie dem Gegner mit einer kämpferischen Grundeinstellung, die den Gästen nicht behagte. Sie konnten eigentlich ihr technisches Spiel nicht so demonstrieren wie man es bei ihnen kannte. Der Gastgeber ging nach 23 Spielminuten nicht unverdient mit 1:0 in Führung, doch schon zehn Minuten später kamen die Gäste durch Christian Witasch zum 1:1 Ausgleichtreffer. Noch vor der Pause gelang dem Gastgeber der erneute Führungstreffer. Ein Foulelfmeter verwandelte Kotzur, der damit zum zweiten Mal an diesem Tage traf, zum 2:1. Nach dem Seitenwechsel ein ausgeglichenes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Doch am Ergebnis änderte sich nichts mehr. Dies waren drei ganz wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg.

Blau-Weiß Schorbus kam in die Fischerstadt Peitz um sich für die 0:6 Schlappe aus dem Hinspiel zu revanchieren. Es sah auch mit diesem Vorhaben gut aus, denn sie gingen schon nach 16 Spielminuten durch Christian Tischer mit 0:1 in Führung. In dieser Phase des Spieles vergaßen es die Gäste weiter nachzulegen. Dies sollte sich dann in Halbzeit zwei rächen. Der Gastgeber glich in der 53. Minute durch Nico Manig zum 1:1 aus. Nach diesem Ausgleich hatten die Gäste wieder durch Tischer die große Möglichkeit erneut in Führung zu gehen, doch er scheiterte am großartig haltenden Peitzer Schlussmann Benny Scholz. Diese Spiel wurde ebenfalls durch einen Handelfmeter entschieden. Für die Eintracht traf Kreißig in der 70.Minute. Für Schorbus war dies nun schon die siebente Niederlage! Zehn Punkte Rückstand zum Spitzenreiter sollten fast schon zu viel sein, um noch ernsthaft im Meistergeschehen einzugreifen.

Zwei Tabellennachbarn trafen in Forst Eulo aufeinander. Der SV Rot-Weiß 90 Forst und Neuling Kahrener SV 03 kämpften um die Punkte. Nach dem 1:1 aus dem Hinspiel merkte man den Gästen an, dass sie dieses Spiel für sich entscheiden wollten. So begannen sie dann auch sehr stürmisch und Guido Dörry im Forster Tor musste zweimal „Kopf und Kragen“ riskieren, um seine Mannschaft vor dem Rückstand zu bewahren. So gingen sie dann mit viel Glück mit 0:0 in die Pause. Nach der Pause legten die Gäste noch einen Gang höher in ihr Spiel und siehe da, sie hatten Erfolg. In der 55.Minute gelang Denis Schopka der verdiente 0:1 Führungstreffer. Ihre nun spielerische Überlegenheit schloss Frank Mathick mit den Toren zwei und drei auch toremäßig überlegen ab. 0:3 hieß es zum Schluss, ein eindeutiges Ergebnis für den Neuling, welches ihn auf Platz vier hiefte.

Der BSV Cottbus Ost ist weiter im freien Fall. Er fängt da an womit er aufgehört hat, nämlich mit einer Niederlage. Obwohl die Ostler in den Anfangsminuten mit der Fichte-Elf mithielten und sogar eine Riesenmöglichkeit in der sechsten Spielminute hatte, als ein Kopfball von Sebastian Hirschmann knapp am Tor vorbei ging, kamen die Gäste durch einen Fernschuss mit 0:1 in Führung. Hoffnung keimte auf, als David Bubner der 1:1 Ausgleich gelang. Doch bis zur Pause enteilten die Kunersdorfer auf 1:3. Die beiden Treffer der Gäste erzielte Rene Morling, der dann nach der Pause erneut noch zwei Mal zuschlagen konnte und das Ergebnis auf 2: 5 erhöhte, denn zwischenzeitlich kamen die Ostler noch zum 2:3 Anschlusstreffer. Wenn nicht bald die Reißleine bei den Ostlern gezogen wird und Siege errungen werden, dann schlittern sie „grausamen“ Zeiten entgegen.

Joachim Rohde