Hallo Fußballfreunde!
Das Finale im Kreispokal ist perfekt. Dies werden die beiden führenden Vereine der Kreisoberliga, der LSV Neustadt/Spree und der FSV Viktoria 1897 Cottbus, am 27.Juni 2026, im alten Lok-Stadion austragen.
Die beiden Halbfinals wurden am letzten Freitag zeitgleich ausgetragen.
Der LSV Neustadt musste in die Neißestadt Forst reisen, um gegen den tabellenelften der Kreisliga, der SpG TV 1861 Forst/FSV Schwarz-Weiß Keune reisen und wurde seiner Favoritenrolle gerecht. Schon in der vierten Spielminute gelang Ronny Kreher der 0:1 Führungstreffer. In der 36. Spielminute erhöhte Lucka-Simon Dönnicke auf 0:2. Drei Minuten später fiel das 0:3 durch ein Eigentor von Tino Ziegler. Schon zwei Minuten später (41.) erzielte Lukasz Machinka das 0:4. Damit waren die Messen in diesem Spiel gesungen. Als gleich nach der Pause (52.) der Schütze vom 0:1, Ronny Kreher, das 0:5 gelang, störten die beiden Anschlusstore des Gastgebers nicht mehr. In der 56. Spielminute gelang Nico Britze das 1:5 und in der75 Spielminute verkürzt Erik Ruhle auf 2:5. Wer da glaubte, der Gastgeber könnte noch weitere Tore schießen, wurde eines anderen belehrt. In der 79. Spielminute stellte Mattis Lewa das 2:6 her und in der 84. Spielminute war es Goalgetter Gracja Arkuzewski, der den Endstand herstellte zum 2:7.
Ein ganz anderes Spiel sahen die 180 Zuschauer in der Drachhausener Straße, bei der Begegnung des FSV Viktoria 1897 Cottbus und der Spielgemeinschaft Kahren/Laubsdorf. Vom Beginn des Spieles wurde Viktoria überrascht, denn die Gäste spielten einen schnelles und kampfbetontes Spiel. Auch in der Schnelligkeit hatten, zu mindestens in Halbzeit eins, Vorteile. Die erste gute Möglichkeiten gab es in der 5. Spielminute, als Gästeroutinier Thomas Reichstein (40-jährig!) die erste gute Möglichkeit hatte, die aber vergeben wurde. Er war es auch, der in den Folgeminuten mehrere Chancen für seine Elf herausgearbeitet hatte. So in der 15.Spielminute, als Jacob Zylla sein ganzes Können aufbieten musste, um einen Rückstand zu verhindern. Mit zunehmender Spielzeit kam jetzt auch Viktoria zu ihren Möglichkeiten. So zum Beispiel in der 17. und 25 Spielminute. Vier Minuten später (29.) wurde das 1:0 erzielt. Dem mit aufgerückten Maurice Zachau gelang der 1:0 Führungstreffer. Im Gegenzug fast der 1:1 Ausgleich, Leon Brune vergab diese große Möglichkeit. In der 45. Spielminute und in der zweiten Minute der Nachspielzeit musste eigentlich Nico Andreas Adomeit den 1:1 Ausgleich machen. Viktoria antwortete mit einem überraschenden Hinterhaltsschuss (45+3). So ging es in die Pause. Gleich nach der Pause war es die junge Truppe der Gäste, die Viktoria nicht zur Entfaltung kommen ließ. Und in dieser Drangphase der Gäste, fiel durch ihren Routinier Thomas Reichstein, der zu diesem Zeitpunkt, hochverdiente 1:1 Ausgleich. Viktoria schüttelte sich und erzielte drei Minuten nach dem 1:1 Ausgleich, den erneuten Führungstreffer durch Patrick Matthieu. Die Gäste waren kurz beeindruckt, kamen dafür ungeheuer wuchtig zurück. In dieser Kahrener Phase musste eigentlich Niklas Kiesow das 3:1 machen, als er allein vor Gästekeeper Martin Perge auftauchte, aber den Ball nicht im Tor unterbringen konnte. Mit zunehmender Spielzeit wurde das Spiel immer hektischer, auch geschuldet vom überforderten Schiedsrichter, dessen Entscheidungen in vielen Phasen fragwürdig waren. Dann die 80. Spielminute. Hier entschied der Unparteiische auf Freistoß für die Gäste, der Ball lag an der Strafraumgrenze. Eine große Möglichkeit den erneuten Ausgleich zu erzielen, doch Routinier Reichstein setzte den Ball knapp über die Latte. Viktoria erlebte jetzt eine Phase, wie eine Woche zuvor Energie Cottbus in Regensburg, wo sie nur noch reagierten und nicht in der Lage waren, ihr Spiel zu machen und somit Entlastung für die Abwehr zu sorgen. Ähnliche Parallelen wie in der Drachhausener Straße. In der ersten Minute der Nachspielzeit (90+1) zeigte der Unparteiische Niklas Kiesow, nachdem er kurz zuvor Gelb sah, die Gelb-Rote Karte wegen Spielverzögerung! Damit ist er für das Endspiel am 27.06.2026, gesperrt. Fazit: Die Spielgemeinschaft Kahren/Laubsdorf verkaufte sich sehr gut, ihr Spiel war besser, als ihr derzeitiger zwölfter Tabellenplatzaussagt. Hier wächst etwas zusammen. Die neue Saison wird uns das zeigen. Dagegen brachte Viktorias Routine sie in das Endspiel.
In einem Nachholspiel vom 17. Spieltag gab es in Briesen ein 2:2 Unentschieden gegen Eiche Branitz. Die Eiche-Kicker waren der unbequeme Gegner für die Spielgemeinschaft Briesen/Dissen, denn nach gut einer halben Stunde Spielzeit (31.) war es Marcel Basto, der für die überraschende Gästeführung sorgte zum 0:1. In der Nachspielzeit (45+1) kam der Gastgeber durch Marcus Noack zum 1:1 Ausgleich. Ein Strafstoßtor in der 66. Spielminute brachte dem Gastgeber die 2:1 Führung. Ebenfalls in der Nachspielzeit (90+5), traf der Schütze zum 0:1, Marcel Basto, erneut, 2:2.
Am 25.05. findet das Nachholspiel vom neunten (!) Spieltag LSV Neustadt/Spree gegen die SpG Briesen/Dissen statt. Das Hinspiel in Briesen verlor der Gastgeber mit 1:6. Gelingt die Revanche, sind die Meisterschaftschancen noch da.
Joachim Rohde
