Hallo Fußballfreunde!
Dieses Osterfest war der dritten Runde des Kreispokals gewidmet. Insgesamt waren das ursprünglich acht Partien. Von den zu Ostern sechs ausgetragenen Spielen setzten sich überwiegend die Favoriten durch.
Das bereits am 18.Februar vorgezogene Spiel der dritten Runde, gewann der hohe Favorit LSV Neustadt/Spree bei der Reserve von der SG Eintracht Peitz klar mit 0:5.
Am Gründonnerstag wurde diese dritte Runde mit dem Spiel, Spielgemeinschaft SG Groß Gaglow III /TSV Cottbus II gegen die Spielgemeinschaft TV Forst/Schwarz-Weiß Keune fortgesetzt. Sieger wurden die Gäste aus der Neißestadt mit einem 3:1 Sieg.
Mit vier Spielen wurde am Ostersamstag diese dritte Runde fortgesetzt. Auch hier setzten sich die Favoriten durch, denn alle Kreisoberligisten gewannen ihre Partien.
Im Spiel SV Leuthen/Oßnig gegen die Spielgemeinschaft Kahren/Laubsdorf setzten sich die Gäste in der Verlängerung durch. In der 94. Spielminute brachte Martin Perge mit dem 0:1 seine Spielgemeinschaft in Führung. Schon acht Minute später war es Janek Kuhlmann, der das 0:2 besorgte, welches auch der Endstand war.
Zum absoluten Spitzenspiel kam es in dieser dritten Runde in Briesen. Hier traf der Tabellendritte auf den Tabellenzweiten der Kreisoberliga, auf die Reserve vom 1.FC Guben. Ein Kuriosum ist es, dass der Gastgeber, ohne ein Spiel im Pokal ausgetragen zu haben, die dritte Runde im Pokal erreichte. Dazu später am „Rande notiert“ mehr. Es wurde ein ausgeglichenes Spiel, allerdings mit wenigen Torchancen. Trotzdem war es kein langweiliges Spiel. Immer wieder wurde versucht schnell das gegnerische Tor zu erreichen. In der 38.Spielminute ein Tor für das ARD-Sportschau „Tor des Monas. Auf der rechten Seite kam der pfeilschnelle Josua Jantschke an den Ball, lief bis zur Strafraumgrenze, spielte den Ball vor das Tor des Gastgebers und hier stand Dean Lennox Krück goldrichtig und verwandelte direkt mit der Innenseite zum 0:1 ein. Die Freude über diese Führung währte nicht lange, denn schon vier Minuten später kamen die Gastgeber per Freistoß zum 1:1 Ausgleich. Andreas Minor schoss unhaltbar für den Gästeschlussmann Philipp Nakoinz den Ball ins Tor. Ebenfalls ein „Traumtor“ für die ARD-Sportschau „Tor des Monats“. Weder in der Folgezeit, noch in der Verlängerung, waren beide Vereine in der Lage, die Entscheidung zu erzielen. Zu erwähnen wäre, dass sich der Gastgeber in der 94. Spielminute durch eine Ampelkarte (Christian Rinza) reduzierte. Briesen überstand diese Zeit in Unterzahl. So kam es, wie es kommen musste. Das Elfmeterschießen musste nun entscheiden über das Weiterkommen im Kreispokalwettbewerb. Hoffnung keimt bei den Neißestädtern auf, als ihr Schlussmann Nakoinz den ersten Strafstoß des Gastgebers halten konnte und sie durch Florian Luke und Severin Falk auf 1:3 enteilten. Doch auch Guben versagte vom Punkt. Am Ende war der Gastgeber der etwas glücklichere Sieger (5:4 n.E.).
Die übrigen Ergebnisse:
Fichte Kunersdorf II – Borussia Welzow (2.Hauptrunde Nachholspiel) 1:4
SpG Bärenklauer SV /1. FC Guben III – FSV Viktoria 1897 Cottbus 0:2
RW Merzdorf – SpG Drebkau/Kausche 2:8
Eiche Branitz II – SV Preilack (Nichtantritt Preilack)
SpG Dissenchen/Haasow – Borussia Welzow) 4:1
In einem Nachholspiel der Kreisoberliga vom 12. Spieltag schlug der VfB Cottbus 97 in Kiekebusch die Spielgemeinschaft Groß Gaglow II/TSV Cottbus mit 1:2.
„Am Rande notiert“!
Am Endspieltag des Kreispokals letztes Jahr in der Neißestadt Guben, im Sportzentrum Kaltenborner Straße, wurde öffentlich vom Fußballkreis Niederlausitz die erste Runde vom Fußballkreispokal ausgelost.
So kam es auch zur vereinsinternen Ansetzung: SpG Briesen/Dissen II vs SpG Briesen/Dissen I. Gespielt werden sollte am 31.08. 2025. Es kam aber nicht zur Austragung des Spieles, laut „FUSSBALL.DE“ steht dort „Nichtantritt Heim“.
Laut § 20(2) der Spielordnung des FLB sind die maßgebenden Umstände innerhalb einer Frist dem Staffelleiter zu melden. Diese „leitende Stelle“ im Fußballkreis hat entschieden , dass der „Gast“, also die erste Mannschaft der SpG Briesen/Dissen, eine Runde weiter kommt. Hier liegt der „Hase im Pfeffer“, es ist ein Verein. Seit Jahren spielen Briesen und Dissen als Spielgemeinschaft. Die Konsequenz hätte sein müssen, dass diese Spielgemeinschaft aus dem Pokalwettbewerb herausgenommen wäre. Ein Geschmäckle bleibt dabei bleibt immer hängen. Hier hat der Fußballkreis versagt.
Joachim Rohde
