Vorbetrachtung zur neuen Saison 2025/2026 der 32. Fußballkreismeisterschaft des Fußballkreises Niederlausitz

Wer wird Fußballkreismeister des Fußballkreises Niederlausitz der Saison 2025/2026?

Wird es wieder ein „Durchmarsch“ geben, wie es in der Vorsaison die SG Sielow vormachte und eine Mannschaft zum ersten Mal in der Geschichte des Fußballgroßkreises Niederlausitz in einer Saison ungeschlagen blieb? Welcher Verein der Kreisoberliga könnte dieses „Kunststück“ erneut erreichen? Bei den elf Vereine die eine Mannschaftsmeldungen abgaben ist kein Verein dabei, der in seiner Zielstellung die Meisterschaft sich als Ziel gesetzt hat! Leider haben fünf renommierte Vereine der Kreisoberliga, trotz schriftlicher bzw. mündlicher Zusage, die Zuarbeit nicht gemeldet. Das ist leider unfair und unsportlich. Schade.

Wer zählt nun zu den Favoriten der diesjährigen Meisterschaft? Auf alle Fälle Mannschaften, die nach dem Meister SG Sielow, die Plätze zwei bis sechs belegt hatten. Oder ist es gar ein Neuling, ein Aufsteiger? In den letzten drei Meisterschaften sind immer gleich wieder die Aufsteiger abgestiegen.

Bleiben wir gleich bei den Aufsteigern. Ein neues Gesicht im Fußballkreis sorgte für Furore in der Kreisliga. Mit dem LSV Neustadt/Spree kommt eine Mannschaft aus dem sächsischen Ländle, die eine Spielgenehmigung für den Fußballkreis Niederlausitz erhalten hatte und sogleich für Furore sorgte, in dem sie die Kreisliga des Fußballkreises Niederlausitz „gerockt“ hatte, sprich, ungeschlagen durch diese Liga gekommen ist. Mit 86 Punkten, das sind 19 Punkte mehr, als der Zweitplatzierte, der BSV Chemie Tschernitz, und mit einem Torverhältnis von 187:16 sind sie Meister der Kreisliag geworden! Sie könnten der „Geheimtipp“ dieser Meisterschaft sein. Vom Altersdurchschitt her sind sie für den Fußball schon sehr „betagt“, ein Durchschnitt von 30,1 Jahre. Sie konnten sich mit zwei Spielern vom amtierenden Vizemeister, der Spielgemeinschaft Briesen/Dissen, verstärken. So spielen Christoph Mellack und Franz Uhlig für die Sachsen. Weiterhin konnten sie sich mit Spielern von Borea Dresden, Budissa Bautzen und VfL Pirna/Copitz verstärken. Die Frage steht im Raum, können sie auch die Kreisoberliga rocken?

Der zweite Aufsteiger, der BSV Chemie Tschernitz, „tanzte nur einen „Sommer“ in der Kreisoberliga. In der Saison 2023/2024 waren sie Gast der Kreisoberliga und musste nach dem Aufstieg die Klasse sofort wieder verlassen.. Mit nur drei Siegen in der gesamten Saison war das zu wenig, um das Oberhaus zu halten, Platz 15 war es am Ende. Können sie Heuer die Klasse“ halten?

Wer wird nun Fußballkreismeister des Fußballkreises Niederlausitz 2025/2026? Wer sind die Favoriten auf diesen Titel? Wie bereits gesagt, müssen unbedingt die Plätze zwei bis sechs der Endplatzierung der letzten Saison herangezogen werden.

Da wäre die Spielgemeinschaft Briesen/Dissen, die erst einmal auf dem „Treppchen“ stehen konnte, das war in der Saison 1996/1997, als sie Kreismeister wurden. Das sind bereits 28 Jahre her! Es wird Zeit, dass der zweite Titel eingefahren werden kann. Nach der Strukturreform lief es nicht so rund bei ihnen. Plätze zwischen Platz acht und elf waren Standard. Erst in den letzten vier Saisons, lief es gut bei ihnen. In der Saison 2021/2022 verpasste man die Meisterschaft, wo man in der Endphase der Meisterschaft an den eigenen Nerven scheiterte. Danach folgte zwei Mal Platz drei und in der Vorsaison unterlag man der SG Sielow ganz klar, Platz zwei. Da keine Info‘s von der Spielgemeinschaft vorliegen, kann ihre Zielstellung, sowie die Zu-und Abgänge nicht erwähnt werden. Schade.

Das Gleiche trifft auch auf die Spielgemeinschaft Drebkau/Kausche zu. Wo besagte Anforderungen ebenso ausblieben. Nach dem die SG Kausche in der Saison 2016/2017 in die Kreisoberliga aufgestiegen war und in den folgenden Jahren Platzierungen zwischen Platz fünf und Platz neun erreicht wurden. fusionierten sie in der Saison 2022/2023 mit dem SV Einheit Drebkau, die ab der Saison 2018/2019 wieder in der Kreisoberliga spielte und die Spielgemeinschaft wurde im gleichen Jahr Kreismeister des Fußballkreises Niederlausitz.
Im bereits vorgezogenen Punktspiel des zweiten Spieltages der neuen Saison in Gahry, gegen die Spielgemeinschaft Kölzig/Gahry/Döbern II, mussten sie eine deutliche Schlappe einstecken. Da muss noch viel gearbeitet werden, um zum Favoritenkreis zu zählen.

Vom letzten Tabellenvierten und -fünften, dem VfB Cottbus und den Welzower Borussen können ebenfalls keine neuen Erkenntnisse in diesem Bericht einfließen, da auch diese Vereine nicht gemeldet haben. Nur so viel: Wenn der VfB Cottbus 97 besser seine Chancen nutzt als in der Vergangenheit und weiterhin beständig spielt, kann eine bessere Platzierung, als im Vorjahr herauskommen. Bei den Welzower Borussen, die erst ab dem Spieljahr 2022/223 die Kreisoberliga bereichern, ist abzuwarten. In der Vorsaison bestimmten sie lange die Szenerie mit, erst in der zweiten Halbserie kam ein kleinerer Einbruch. Trotzdem, Platz fünf in der Endplatzierung war für sie sehr gut. Bei gleicher Konstellation in dieser Saison, ist mit ihnen zu rechen.

Überraschungen schlummern noch bei einigen anderen Vereinen. Vom FSV Viktoria 1897 Cottbus, der Reserve vom 1.FC Guben, von der Reserve vom SV Wacker 09 Cottbus-Ströbitz, dem SV Fichte Kunersdorf sowie vom Pokalfinalisten, der Spielgemeinschaft Kahren/Laubsdorf und den Eiche-Kickern aus Branitz, ist mit Überraschungen zu rechnen.

Nach dem Auftaktsieg am 24.08.2025 zu Haus gegen Drebkau/Kausche blickt alles zur Spielgemeinschaft Groß Kölzig/Gahry/SV Döbern II, auch hier wächst etwas zusammen, welches beachtet werden muss. Auch die Spielgemeinschaft TSV Cottbus/SG Groß Gaglow II zählt mit zu den fünf „Säumigen“, die nicht reagierten auf das Schreiben für die Zuarbeit für diese Vorschau. Sie wurden in der Saison 2023/2024 überraschend Vizemeister und zählten zu den Favoriten der vergangenen Saison, doch überraschend konnten sie ihre Erwartungen nicht erfüllen. In der Anfangsphase konnten sie noch überzeugen Nach sechs Spieltagen lagen sie noch auf Platz zwei, aber schon vier Punkte Rückstand zum späteren Meister. Zu Halbserienende lagen sie aussichtslos zurück, Platz zehn und schon hier zum Spitzenreiter Sielow 18 Punkte zurück. Am Ende ein enttäuschender zwölfter Tabellenplatz.

Wir wünschen allen Vereinen und Mannschaften gutes Gelingen bei ihrem Vorhaben. Möge die Fairness immer an erster Stelle stehen und dem Besten am Ende der Sieg.
Den Schiedsrichtern wünschen wir immer ein gutes Auge und immer den richtigen Pfiff zur rechten Zeit.

www.spreewaldkicker.de wird wieder vom Spielgeschehen berichten und auf den Plätzen dabei sein.

Das Team vom „spreewaldkicker.de